Leserstimmen zu
Winterküsse im Schnee

Karen Swan

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Allegra Fisher hat es geschafft. Sie hat nicht nur Fuss gefasst in der Domäne der männlichen Finanzwelt, sie hat es sogar recht weit nach oben geschafft. Sie ist eine Workaholic schlechthin. Privatleben existiert so gut wie gar nicht, ihre Freizeit, so sie welche hat, verbringt sie am liebsten auch noch in der Firma. Nun steht ein großer Deal für sie an, den sie mit einem Chinesen abschließen soll. Die Besprechung mit ihm findet in der Schweiz statt. Auf dem Flug dorthin trifft sie im Flieger auf den attraktiven Sam. Die Bekanntschaft mit ihm endet nicht viel später mit einem One-Night-Stand. Sie dachte, sie würde ihn nie wieder sehen... was für ein Irrtum. Zu ihrem Pech wird dieser Sam ihr neuer Kollege, der zudem auch noch einen besonderen Draht zu dem Chinesen hat und ihr größter Konkurrent wird. Allegra hat eine Schwester, Isobel, die das ganze Gegenteil von ihr ist. Sie hat im Gegensatz zu Allegra eine Familie und lebt das Familienleben voll aus. Auch wenn die beiden unterschiedliche Leben führen, verstehen sie sich sehr gut. Da bekommt Allegra eines Tages die Nachricht, dass in den Schweizer Bergen in einer versteckten Berghütte scheinbar die Überreste ihrer Großmutter gefunden wurden. Diese sollen dort seit 50 Jahren im Eis verschollen gewesen sein. Aber das kann nicht sein, denn Allegra und Isobel kannten ihre Großmutter, oder etwa nicht? Wen kann man fragen und Antworten bekommen? Ihre Mutter lebt mit Alzheimer in einem Heim und die Tage, an denen sie ihre Töchter gar nicht mehr erkennt, werden immer mehr. Da hilft nur eins, gemeinsam mit Isobel in die Schweiz fliegen und den Dingen auf den Grund gehen. Als wenn das nicht genug Aufregungen sind, befinden sich dort vor Ort ausgerechnet auch noch Sam und der Chinese. Eine vertrakte Situation... Karen Swan ist mir bekannt mit ihren Weihnachts- / Winterromanen. So fällt auch dieser in diese Zeit, er spielt im Winter und endet Weihnachten. Als Kulisse dienen hier die Schweizer Alpen, traumhaft schön und schon zum Träumen vorprogrammiert. In diesem Roman jedoch geht es nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern auch um ein Familiengeheimnis, welches gelüftet werden will. Durch Zufall erfahren die Schwestern Allegra und Isobel, dass ihre geliebte Großmutter gar nicht ihre wirkliche Großmutter gewesen war. Sie können es nicht glauben und versuchen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Es wird ein Tripp in die Vergangenheit. Allegra ist die kühlere der beiden Schwestern. Sie ist knallhart und lässt emotional keinen Mann an sich heran. Sie nimmt sich, was und wen sie will, aber mehr ist sie nicht bereit zu geben. Woraus das Verhalten resultiert, erfährt man später auch noch, so dass man sie selbst besser verstehen kann. Sam und Allegra haben es schwer, sich aufeinander einzulassen. Beide sind, was die beruflichen Interessen angeht, sehr zielorientiert, so dass beide keine Beziehung anstreben. Es findet ein Eiertanz der Gefühle statt, aber wie wird er ausgehen? Es ist wieder ein zauberhafter Roman an traumhaften Orten. Man fühlt sich als Leser an Ort und Stelle versetzt und schaut sich dort mit den Augen der Autorin um. Mit Allegra hatte ich anfangs meine Probleme, denn mit derartigen karriereorientierten Frauen habe ich so meine Probleme, aber das gab sich glücklicherweise mit der Zeit. Trotz allem jedoch nahm sie sich immer Zeit für Schwester und Mutter, was sie wieder sympathisch erscheinen ließ. Erwähnenswert ist auch die Idee mit dem Adventskalender, dessen Sprüche nicht nur als Kapitelbeginn erscheinen. Wer jetzt mehr darüber wissen will, dem kann ich nur raten, sich das Buch zu besorgen. Von mir gibt es eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

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Zuerst einmal muss ich sagen, dass dieses Cover einfach ein Traum ist, es glitzert und blinkt und für diejenigen, die keinen Schnee hatten zu Weihnachten zaubert es ein wenig winterliche Atmosphäre hervor. Der Einstieg in die Geschichte von Allegra und ihrer Familie fiel mir wirklich leicht und auch wenn Allegra nun nicht der Sonnenschein schlechthin ist, so fand ich sie von Anfang an sehr sympathisch. In meinen Augen ist sie eine Frau, die weiß, was sie will und dies um jeden Preis erreichen möchte. Im Laufe der Geschichte wird sie mir immer sympathischer und man fühlt regelrecht mit ihr. An manchen Stellen versteht man sie immer besser. Auch Isobel und Sam, die beiden anderen "wichtigen" Personen in diesem Buch haben mir von Beginn an gut gefallen und Karen Swan hat allen Charakteren eine wirklich passende Persönlichkeit verliehen. Auch der Schreibstil ist wirklich sehr flüssig und läd dazu ein, in Zermatt zu verweilen. Alle kleinen Gassen und Lädchen haben sich vor meinem Inneren Auge aufgebaut und ich habe fast den Schnee knirschen gehört. Kurz gesagt, ich bin verliebt in dieses Buch und kann euch "Winterküsse im Schnee" nur wärmstens ans Herz legen - Karen Swan hat mich mit diesem Buch mitten ins Herz getroffen.

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Der Inhalt Allegra ist knallhart im Job, der eigentlich für Männer ist. Um sie herum wimmelt es nur so von Männern, doch zum Erstaunen von Allegras Schwester Isobel ist sie noch single, was auch gut so ist, Leg will nämlich unabhängig bleiben. Doch plötzlich taucht Sam Kamp in London auf und bringt Allegras Berufsleben und sie selbst durcheinander. Aber nicht zum positiven, eher zum negativen. Als dann auch noch Isobels und Allegras wahre Großmutter Valentina in der Schweiz gefunden und geborgen wird, müssen die beiden nach Zermatt reisen. Und wem die beiden Schwestern dort begegnen... Allegra kann es nicht fassen, sie ist gar nicht mehr von ihrer Reise begeistert. Bewertung: Dieses Buch ist einfach DER Hammer für die Vorweihnachtszeit! Der Prolog am Anfang erweckt volles Interesse des Lesers, weil man dauernd überlegt, wer diese unbekannte Frau ist. Der Schreibstil ist locker und leicht, sodass man dieses Buch sehr schnell liest! :) Es fesselt auch ab der 1. Seite und meiner Meinung nach gibt es keine überflüssigen oder langweiligen Stellen! Die einzigste Sache, die mir gefehlt hat, ist ein Epilog. Es hätte mich nämlich sehr interessiert, wie es mit Allegra in 5 Jahren aussieht! Ich finde sowas rundet einen Einzelband immer ab. :)

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ZUM INHALT Karrierefrau Allegra hat keine Zeit für Romantik. Doch das Fest der Liebe macht seinem Namen alle Ehre ... Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe ... MEINE MENUNG: Dies war mein erstes Buch der Autorin, die ja regelmäßig zu der Winter und Weihnachtszeit in Deutschland Bücher veröffentlicht und da mich das Cover und die Geschichte sehr angesprochen hat, habe ich dieses Buch gelesen. Wenn man aber denkt, dies sei ein Weihnachtsbuch, dann muss ich denjenigen enttäuschen, auch wenn das Cover so aussieht, aber dennoch sollte man sich dieses Buch einmal genauer ansehen, denn was man hier für eine Geschichte bekommt, ist doch vielmehr. Ich werde zum Inhalt nicht viel sagen, denn ich habe im Vorfeld nichts über das Buch gewusst und habe es für m ich selber entdeckt, deswegen hier nur meine persönliche Meinung. Es dauerte nicht lang und ich war vollkommen in der Story drin, denn die Autorin schreibt wohltuend und fesselnd und es machte viel Spaß das Buch zu lesen, weil es einfach so einen Sog hatte. Dieses Buch ist aber kein typischer Chic - Lit, sondern doch eine tiefgehende und berührende Geschichte, en Buch was mich zum nachdenken brachte. Und ich konnte Allegra absolut verstehen, die es nicht immer leicht hat und oft an ihre persönliche Grenzen kommt und sie tat mir oft echt leid und ich schloss sie in mein Herz. Zudem hat das Buch etwas von einem Familiengeheimnisroman, denn es tauchen Geheimnisse um Allegra´s Mutter und Großmutter auf und zu der berührenden Geschichte kommt nun auch die Spannung hinzu, was mir absolut gefallen hat. Die Autorin findet den genauen Mix diese Story zu erzählen, mit tollen Charakteren und einem tollen Setting - ich habe es geliebt. 5/5 Sterne

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Allegra arbeitet hart und schwer. Als Hedge-Fonds Managerin hat sie es schwer sind unter all den Männern zu behaupten. Noch dazu ist sie die einzige Frau in der Führungsriege. Ihre Weiblichkeit ist ihr allerdings oft im Weg. Dennoch erwartet sie sich einen riesigen Abschluss mit einem chinesischen Milliardär und damit die endgültige Beförderung. Zu diesem Zweck muss sie in die Schweiz reisen. Auf dem Weg dorthin lernt sie Sam kennen. Er entpuppt sich als neuer Mitarbeiter und damit auch als Konkurrent um die Gunst des möglichen Investors. Als wäre die berufliche Herausforderung noch nicht genug, leidet Allegras Mutter an Demenz und verliert sich immer mehr in ihrer eigenen Welt. Die nächste Hiobsbotschaft führt sie wieder in die Schweiz, denn dort wurden die sterblichen Überreste ihrer angeblichen Großmutter gefunden. Welches Geheimnis haben ihre Mutter und ihre Granny verheimlicht? Meine Meinung: Was für eine tolle, ergreifende, romantische und auch spannende Geschichte. Allegras Werdegang und berufliche Karriere beschreibt die Autorin recht genau. Erst spät erfährt der Leser auch, warum sie so in ihrem Beruf aufgeht. Im Gegensatz zu ihrer Schwester Isobel, die eine Familie gegründet hat. Allegra stößt immer wieder an Grenzen, die ihr eigentlich nicht im Weg stehen dürfte. Sie ist erfolgreich und ehrgeizig, wie die männlichen Kollegen, aber in dieser Branche sind Frauen immer noch selten. Wie viele Abende in Strippläden musste sie über sich ergehen lassen? Wie viele Abende und Wochenende hat sie durchgearbeitet? Es ist mir nicht schwer gefallen, nachzuvollziehen, welche Opfer Allegra bringen musste, um soweit zu kommen. Die Geschichte bekommt noch zusätzlichen Schwung, als es Geheimnisse rund um ihre Mutter bzw. Großmutter auftauchen. Herzerweichend sind die Besuche bei Allegras Mum, die ihre Tochter nur mehr ganz selten erkennt. Die Traurigkeit war so echt beschrieben, dass es mich zutiefst ergriffen hat. Mit ihrem Kollegen Sam kommt eine weitere interessante Figur ins Spiel. Seine Rolle ist äußerst spannend und als Leserin schwankte ich zwischen totaler Sympathie und absolutem Misstrauen. Lass euch überraschen, es ist eine Geschichte, die einen fesselt bis zur letzten Seite.

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Inhalt: Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe ... Meinung: Das Cover: Ich finde das Cover wunderschön und es verbreitet eine schöne Winterstimmung. Was ich ganz toll finde, ist, dass der Schnee auf dem Cover glitzert und so wirkt es in der Realität noch viel schöner als im Internet! Der Schreibstil: Das Buch war mein erstes von Karen Swan und ich bin positiv überrascht! Die Autorin schreibt sehr fesselnd und ich habe mich in ihrem Buch sehr wohl und geborgen gefühlt. Sie hat mich an die Hand geholt und ich habe mich sehr gerne von ihr leiten lassen. ☺ Die Geschichte: Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich mir etwas ganz anderes unter der Geschichte vorgestellt als das, was es dann im Nachhinein war. Das Buch hat mich ohne jegliche Vorahnung völlig in seinen Bann gezogen. Wer hier eine leichte Liebesgeschichte erwartet, ist falsch. Dieses Buch handelt von dunklen Familiengeheimnissen und die Liebesgeschichte, welche überhaupt nicht kitschig oder klischeehaft ist, tritt hierbei in den Hintergrund und spielt trotzdem eine entscheidende Rolle. Die Charaktere: Sowohl Allegra (Legs) , als auch ihre Schwester Isobel (Iz) konnte ich in mein Herz schließen. Die Beiden sind ganz unterschiedliche Charaktere und ergänzen sich trotz allem in diesem Buch fantastisch, wie ich finde. Sam konnte ich allerdings bis zum Ende nicht wirklich gut leiden, woran das lag, kann ich mir nicht erklären, aber die Chemie zwischen uns hat nicht gepasst. Sams Freunde hingegen (Zhou und Massi) finde ich genial! Fazit: Ein schönes Winterbuch, das einen genaueren Blick wert ist. Falls ihr also zur kalten Jahreszeit ein aufwärmendes Buch lesen wollt, das euch auch noch über seine Seiten hinaus begleiten wird, dann seid ihr hier genau richtig! Große Empfehlung ☺ Bewertung: 4,8 Punkte

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In ‚Winterküsse im Schnee‘ begegnen wir der taffen Businessfrau und Hedgefonds-Managerin Allegra, der es in ihrem bisherigen Leben mehr als fremd war, sich fallen zu lassen und zu genießen und mal nicht nachzudenken. Ihr Metier ist das knallharte Geschäft und der Kampf um das Bestehen in einer Männerdomäne des britischen Finanzsektors. Durch enorme Leistung hat sie sich an die Spitze katapultiert und nun Aussicht auf einen Riesendeal, der ihre Karriere und ihren Ruf absichern könnte. Ihr gegenüber steht ihre Schwester Isobel. Die Hübsche der Familie und der ganze Sonnenschein dieser. Allegra empfindet sich selbst nicht als schön, lernt dies aber im Fortgang der Geschichte. Ebenso wie, dass es mehr in dieser Welt als beruflichen Erfolg und kalte Geschäfte gibt und dass es sich manchmal lohnt, auf die Schwester zu hören. Denn Isobel hat sich bereits den Traum ihres eigenen Glücks mit einem liebenden Mann und einem zuckersüßen Sohn namens Ferdy erfüllt und hofft, dass auch Allegra dieses Weihnachten die wahre Liebe finden wird. Doch davon will die eisenharte Geschäftsfrau nichts wissen. Ihre Liebe und ihr Zuhause sind ihr Büro und das Jonglieren mit den Zahlen und Geldern der ganz Großen. Mehr braucht sie nicht, oder? Während eines Geschäftstermins fällt sie abends in die Arme des überaus charmanten Sam. Dieser vermag Dinge mit ihr anzustellen und Gefühle in ihr zu wecken, derer sie sich nie für fähig zu empfinden gehalten hätte. • Vermag er es vielleicht, die kalte Allegra zu erwärmen und Isobels Wunsch für diese zu erhören? Es fängt zunächst ganz vielsagend an, bis sich eben dieser Sam als ihr neuer Kollege und härtester Konkurrent um den großen Deal herausstellt. Ein Traum zerplatzt. Gefühlen sollte man nicht nachhängen. Ja genau so sieht Allegra sich - kalt und hart wie Beton. Wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen, besinnt sie sich auf die für sie wichtigeren Dinge im Leben: Ihren Beruf und ihre Familie. Denn gerade bei Letzterem hat sie es alles andere als leicht. Ihre Mutter lebt - an Demenz und Alzheimer erkrankt – in betreutem Wohnen und erkennt ihre Töchter von Mal zu Mal seltener. Dann kommt plötzlich noch ein Anruf aus der Schweiz über den Fund einer Leiche, die mit Allegra und Isobel in Verbindung zu stehen scheint und die Schwestern auf eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit und in das verschneite, malerische Zermatt ruft. Eine Reise, die nicht nur coole Skiabenteuer und detektivisches Geheimnislüften in sich birgt, sondern auch Begegnungen auf den Plan ruft, die Allegra lieber vermieden hätte. Begegnungen, die den Fortgang ihrer Karriere, ihrer Fähigkeit zu lieben und ihres Lebens betreffen… • Um wen handelt es sich bei dem mysteriösen Leichenfund und besteht wirklich eine Verbindung zu den beiden Schwestern? • Von welchen unliebsamen und doch schicksalhaften Begegnungen ist hier die Rede? • Und wird es Allegra schaffen, sich gegen Sam zu behaupten oder verliert sie mehr an ihn als nur ihr Herz? • Wird er dieses wirklich brechen, um auf der Karriereleiter höher voranzuschreiten? Es bleibt spannend und ich kann Euch diesen Roman nur wärmstens empfehlen. ‚Winterküsse im Schnee‘ überrascht mit einem harten Familienschicksal im doppelten Sinn. Da wäre nicht nur die kranke Mom und eine Leiche, sondern auch das Glück der beiden Schwestern. Die Reise nach Zermatt ist dabei wie ein Ausflug in die eigene Vergangenheit und Zukunft zugleich und lehrt zumindest Allegra wieder, was es heißt zu vertrauen. Zwei Geschichten laufen parallel: Eine Familiengeschichte und mit ihr die Liebe zweier Menschen, die die Zeiten überdauert, sowie die Geschichte Allegras und ihrem Weg zur Liebe. Und dass es eben doch neben der Arbeit noch ein Zuhause geben kann. Mir ist bekannt, dass die Autorin gerne zur Weihnachtszeit veröffentlicht, doch dieser Roman ist mein erster von ihr und ich bin absolut begeistert. Doch zunächst einmal zum Einband des Romans, denn dieser verlangt ein besonderes Augenmerk. Das Cover an sich ist schon eine Augenweide, die die Aufmerksamkeit der Leser – na ja zumindest meine – anzieht. Es mutet in einem traumhaft winterlich weihnachtlichen Kleid an, hinter dessen schmucker Fassade sich das verschneite London befindet. Im Vordergrund steht eine junge Frau, die den Weg durch das glitzernde Schneegestöber sucht. Vielleicht sucht sie auch den Weg nach einer neuen Heimat oder zu sich selbst. Es verspricht, spannend und romantisch zugleich zu werden. Einfach ein sehr gelungenes Cover, das direkt auffällt, anspricht und Neugierde auf die Geschichte dahinter weckt. Der Roman selbst startet mit einem Prolog über ein grauenhaftes Unglück, das mehr als 60 Jahre zurückliegt und den Leser direkt in den Sog einer geheimnisvollen Geschichte zieht. Normalerweise bin ich bekanntlich kein Fan von Prologen, doch dieser ist mehr als gelungen und bietet dem romantischen Cover zum Kontrast direkt den Auftakt des Spannungsbogens der Geschichte. Es gilt innerhalb der Geschichte, diese Vergangenheit aufzuklären und ihre Wirkungen für die Zukunft der Charaktere – allen voran Allegra – zu bestimmen. Dabei schafft es die Autorin eine kontrastreiche und stimmungsvolle Kulisse zu kreieren, ohne zu viel vorwegzunehmen. Der Roman gipfelt in einer ergreifenden Geschichte und der Schwere seiner Thematik, die dennoch leicht und einnehmend zugleich rübergebracht wird. Unterstützt wird das Buch dabei von einem frischen und angenehmen Schreibstil, der nicht einen Holperer beim Lesen beschert. Mit vielen Wendungen schafft es die Autorin gekonnt, die Leser zu überraschen und zu begeistern. Dabei gibt sie der Geschichte, die ca. fünf Wochen vor Weihnachten startet und mit dem Fest selbst endet, genug Raum sich zu entfalten. Sie ist nicht überschwängert an langweiligen Gefühlsduseleien, denn jede Emotion wirkt hart erkämpft, aber dafür umso ehrlicher. Aufgrund der Unterkühlt- und Nüchternheit Allegras und Sams ist bis kurz vor Ende des Romans nicht wirklich klar, ob sie sich nun kriegen oder nicht. Es bleibt für Euch selbst herauszufinden. Doch seid vorgewarnt, einen typisch romantischen Weihnachtsroman liefet diese Geschichte sicherlich nicht. Vielmehr geht es um Familienschicksale gespickt mit einer kleinen Romanze. Sämtliche Charaktere sind überdies an sich rund, hätten aber durchaus noch ein wenig mehr Breite und Tiefgang vertragen können. Mein absolutes Highlight der Geschichte ist ein geheimnisvoller Adventkalender, der auch die Grundlage mancher Kapitelüberschriften bildet. • Was wohl sich wohl dahinter verbirgt? Findet es am besten selbst heraus und genießt diesen bedeutungsvollen und ergreifenden Weihnachtsroman. Es ist wie das Nachhause-Kommen nach einer langen Reise, atemberaubend und beruhigend zugleich. Mein Lesehighlight dieses Weihnachten. Eure Jil Aimée

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London und Zermatt kurz vor Weihnachten. Eine Geschichte mit überraschenden Wendungen, wenig Spannung und doch so, dass sie von A bis Z fesselt. Ich habe den Fehler begangen das Buch abends anzufangen, im Bett, zum Einschlafen. Eigentlich sollten es nur ein bis zwei Kapitel werden und dann kam ich bis zum Ende des ersten Drittels. Nicht, weil das Buch so spannend oder romantisch oder temporeich war. Sondern weil ich wissen wollte, wie es auf der nächsten Seite weiterging. Ein wunderbarer, leicht zu lesender Roman, der sich in der Welt der Hedgefonds-Manager abspielt und sich zugleich in eine ausgewachsene Familiengeschichte mausert. Die Hauptfigur ist ehrgeizig und verbirgt ihre verletzbaren Seite hinter forscher Attitüde. Die vier anderen Hauptfiguren mischen die Geschichte teils gewaltig auf, das Ganze vor der Kulisse aus Ski-Pisten, dem touristischen und vor allem dem eigentlichen Dorf von Zermatt. Eine Romanze ist enthalten, sie nimmt am Ende des Titels flott Fahrt auf, ist aber nicht ausschlaggebend. Wer aufgrund des Titelbildes eine süße Liebesgeschichte erhofft, wird enttäuscht – es ist tatsächlich eine herrlich amüsante Familiengeschichte mit viel Schnee, Freundschaften, die nicht immer sind, was sie zu sein scheinen.

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