Leserstimmen zu
Pandora - Wovon träumst du?

Eva Siegmund

Die Pandora-Reihe (1)

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Inhalt: In der Zukunft hat jeder ein sogenanntes SmartPort, was wie ein eingepflanztes Smartphone fungiert. Als Sophie zu einem Notartermin geht, weiß nicht, was sie erwartet.Dort erfährt sie das Unglaubliche- sie hat eine Zwillingsschwester und eine verborgene Familie. Doch es scheint als wäre ihr Vater der Mörder ihrer Mutter gewesen, was die beiden Schwestern ziemlich schockt. Als sie mehr über die Ereignisse von vor 15 Jahren in Erfahrung bringen, kommen sie hinter Intrigen, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt und sie sich die Frage stellen, wie frei sie wirklich sind. Cover: Ich finde das Cover wirklich sehr schön. Mir gefällt das Mädchen in diesem wunderschönen Kleid sehr hübsch und mir gefällt der Farbverlauf wirklich sehr gut. Meine Meinung: Eine Freundin von mir hat mir diese Reihe schon vor einer Ewigkeit empfohlen und im Juli habe ich mich nun endlich aufgerafft die Reihe zu lesen und wie sie mir gefallen hat, möchte ich euch jetzt einmal erzählen. Wie immer fangen wir mit dem Schreibstil an. Diesen fand ich sehr gut und leicht zu lesen. Das einzige was ich etwas störend fand, war, dass er nicht so gut zum Alter der Protagonisten gepasst hat. Die Geschichte wird aus den Sichten der beiden Schwestern erzählt, diese sind zum Zeitpunkt der Geschichte um die 17 Jahre alt. Mir kam es aber eher so vor, als wären sie eher um die 14 Jahre alt. Es hat mir aber gut gefallen, dass aus mehreren Sichten erzählt wird, da man sich so eher in die beiden hineinversetzen konnte. Sophie ist ein eher ruhigeres Mädchen, dass mit ihrem Vater in einer Wohnung in Berlin lebt. Sie hat sehr lange für ein SmartPort gespart und konnte sich auch nur die billige Variante leisten, die in ihren Träumen Werbung einschleust. Das fand hat mich schon sehr verwundert, denn ich dachte eher, dass die Werbung eher so zufällig aufpoppt. Mir war Sophie sympathisch, aber irgendwie konnte ich zu ihr anfangs keinen Draht herstellen. Da hat es mir Liz schon einfacher gemacht, da sie ein sehr offener aufgedrehter Mensch ist, denn man irgendwie liebt und hasst gleichzeitig, aber ich fand es wirklich süß, wie sie sich die beiden sofort umeinander kümmern und man merkt, trotz der großen Barriere die die beiden haben, dass sie sich wirklich mögen. Liz ist nämlich bei sehr reichen Eltern aufgewachsen und hat so natürlich ganz andere Ängste als Sophie. Die Nebencharaktere fand ich alle echt süß gestaltet und richtig vielfältig, man hat gemerkt, dass die Autorin sich dabei wirklich Gedanken gemacht hat und keine flachen Charaktere entstehen lassen wollte. Auch die Idee für die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen und war auch gut umgesetzt. Anfangs hatte ich meine Probleme mich sehr in die Geschichte fallen zu lassen und teilweise war es wirklich sehr viel hin und her Gefahre von einem Ort zum anderen, aber trotzdem habe ich irgendwann die Geschichte nicht mehr aus der Hand legen können, weshalb ich Band 2 auch unbedingt lesen muss. Auch wenn ich zugebe, dass man das Buch auch als Einzelband hätte lassen können und Band 2 eher als Spin-Off agiert! Fazit: Mich konnte das Buch wirklich begeistern und hat mir gut gefallen, weshalb ich mich sehr für die Empfehlung bedanke. Da ich aber ein paar kleinere Schwierigkeiten hatte, vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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ZUM INHALT: Sophie lebt in einer Welt, in der alle durch einen Chip im Kopf jederzeit unbeschwert online gehen können. Als sie erfährt, dass sie adoptiert ist und eine Zwillingsschwester hat, erkunden die Mädchen damit ihre Vergangenheit – und stoßen schon bald auf seltsame Geheimnisse. Ihre Recherchen bringen den Sandman auf ihre Spur. Er will die Menschheit mithilfe eines perfekt getarnten Überwachungssystems beherrschen, und nur die Zwillinge können ihn und seine allmächtige NeuroLink Solutions Inc. zu Fall bringen. Doch das bringt sie in höchste Gefahr ... MEINE MEINUNG: Von diesem Buch hat man im Vorfeld schon sehr viel gehört und ich liebe dieses Cover total, es ist so wunderschön, ich könnte es die ganze Zeit nur anschauen. Ich bin wirklich gut in die Geschichte reingekommen, ich fühlte mich schnell wohl und war sehr gespannt auf die Geschichte und vorallem auf die Umsetzung. Zum Inhalt werde ich aber nichts mehr sagen, da es doch schon ein große Runde gemacht hat und die meisten es schon gelesen haben. Ich muss sagen, dass dieses Buch nicht nur ein wunderschönes Cover hat, sondern auch der Inhalt absolut mithalten kann - gut, man sollte jetzt nicht unbedingt von einer Prinzessinengeschichte ausgehen, obwohl das Cover dies vermuten lässt. Ich fand es sehr spannend, die Beschreibungen sind toll und mir gefiel auch das Setting sehr gut. Auch die Charaktere sind super ausgearbeitet und Sophie mochte ich auf Anhieb sehr gern. Zudem habe ich mich kein einziges Mal gelangweilt, weil alles so flüssig und auch doch recht spannend war und ich wissen wollte wie es ausgehen wird. Also, ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, es macht einfach sehr viel Spaß es zu lesen und es ist auch mal etwas anderes. 4/5 Sterne

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Nachdem ich schon viel über das Buch gehört habe, habe ich mich dazu entschlossen es selber zu lesen und finde, dass das Buch sich sehr gut lesen lässt und auch der Schreibstil sehr angenehm ist. Es ist von Anfang an spannend und ich konnte bis zum Schluss nicht sagen, wer der Sandmann ist. Liz und Sophie habe ich gleich ins Herz geschlossen, da beide sehr interessante Persönlichkeiten sind und mich ihre Geschichte fasziniert und sehr berührt hat. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Liz und Sophie erzählt, was mir sehr gefallen hat. So konnte der Leser die Gefühle und die Gedanken von beiden Schwestern mitverfolgen. Ab und zu wird auch die Sicht vom Sandmann beschrieben, die ich auch sehr interessant finde, da sie sich stark von der Sicht der Zwillinge unterscheidet. Da sich alles in der Zukunft abspielt, kommt sehr viel neue Technik in der Geschichte vor. Nachdem Liz und Sophie erfahren, dass sie Geschwister (Zwillinge) sind, fängt das Abenteuer an. Es ist ein ständiges Auf und Ab aber die Ereignisse haben mich dazu „bewegt“/ „gezwungen“ weiterzulesen. Ich kann das Buch an alle empfehlen, die sich für „Zukunftsgeschichten“, Träume und Abenteuer interessieren.

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Wie wunderschön ist eigentlich dieses Cover? Obwohl ich sagen muss, dass ich aufgrund des Covers eigentlich mit einer etwas anderen Geschichte gerechnet hätte. Mehr in die Richtung wie „Selection“ zum Beispiel. Man darf sich hier eindeutig nicht verwirren lassen. Denn in der hinter dem Cover steckenden Geschichte steckt doch ein bisschen etwas anderes. Der Einstieg hat mir ziemlich gut gefallen. Besonders toll ist der Perspektivenwechsel zwischen Liz und Sophie. So kann man besser in die zwei unterschiedlichen Welten der Charaktere eintauchen. Zumal sie wirklich sehr unterschiedlich sind, gerade was die Wohn- sowie Freundesumgebung und die Erziehung betrifft. Außerdem gefiel es mir wahnsinnig gut, dass Berlin der Schauplatz in diesem Buch ist. Da ich öfter mal in Berlin gewesen bin, kenne ich die meisten Orte und konnte mir die Handlung so viel besser vorstellen. Das machte Spaß und war so erfrischend anders. Sonst sind es in den Büchern eher komplett neu erdachte Welten, die in der Zukunft entstehen. Und hier war es einfach irgendwie “Heimat”. Spannend finde ich zudem auch, dass das Buch nicht in weit entfernter Zukunft spielt, sondern noch recht nah an der Gegenwart ist. Insgesamt gefiel mir das Buch auch weiterhin ziemlich gut. Es ließ sich super lesen, weil die Sprache auch recht einfach gehalten war und ich bin ziemlich durch die Seiten geflogen. Neben den Sichten von Liz und Sophie gibt es auch wieder Sequenz-Einblendungen. Diese bauen extrem Spannung auf und machen neugierig! Außerdem erfuhr man dadurch nach und nach, was in der Vergangenheit wirklich geschehen war bzw. sie halfen Sophie und Liz, der Wahrheit näher zu kommen. Schön war auch, dass der Bezug zum Titel in der Handlung hergestellt wird. Denn es erfolgt eine kurze Erläuterung, was es mit Pandora auf sich hat. Für mich war das Buch gerade durch den Einbau von diversen Thema ein wahrer Schatz. So gab es neben Informatik-Witzen auch einen Blogspot-Blog. Aber auch das große Thema des Hacking kam immer wieder zur Sprache und mit ihm auch das Darknet. Da mich diese ganzen Schwerpunkte interessieren, hatte ich großen Spaß beim Lesen und es gab zeitgleich so viele Wiedererkennungswerte, weil ich mich damit einfach bereits auskannte. Es sollte aber auch für alle anderen Leser durchaus nachvollziehbar sein, die keine Vorkenntnisse in diesen Bereichen haben. Als es dann jedoch auf den großen Spannungsbogen zuging, wurde ich etwas enttäuscht, denn ich hatte mir ein bisschen mehr erwartet gehabt von bestimmten Szenen. Insgesamt ging auch die Aufklärung gegen Ende viel zu flott voran und ich finde, man hätte das noch deutlich ausbauen können. Das Buch ließ sich auch dort noch weiterhin sehr gut lesen, aber ich hatte nicht mehr den Lesespaß wie im vorherigen Teil und meine Freude wurde dadurch etwas gedämpft. Sophie und Liz haben mir als Charaktere recht gut gefallen. Sie waren zwar Zwillinge, aber trotzdem wahnsinnig unterschiedlich. Beide waren mir auch grundsätzlich sympathisch, hatten aber manchmal Eigenarten, die mir nicht ganz gefallen haben. Etwas komisch fand ich eher, dass ihr Umfeld kaum zur Sprache kam, als die Handlung begann, was ich mir so nicht richtig vorstellen konnte. Denn gerade die Adoptiveltern der beiden hätten in ihrem Alter eine deutliche größere Rolle spielen müssen. Aber das macht die Handlung trotzdem nicht schlechter, sondern war nur etwas, was mir nebenbei etwas aufgefallen war. Fazit Ein spannendes Buch über ein Thema, das die Zukunft vielleicht tatsächlich beherrschen könnte. Bis auf einige Kleinigkeiten konnte mich die Geschichte ziemlich fesseln und mich gerade durch die vielen Themenschwerpunkte wie zum Beispiel Chips und Hacking überzeugen. Man sollte sich hier nur nicht vom Cover täuschen lassen, denn ich bin der Meinung, das Buch hat eindeutig mit spannenderen Bereichen zu tun, als man mit dem Coverfoto assoziiert, auch wenn es wirklich wunderschön gestaltet ist. Aber aufpassen! Es könnte passieren, dass man beim Lesen einen Ohrwurm zum Lied “Mr. Sandman” bekommt.

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Worum geht's? "Träume sind die vierte Gewalt in diesem Staat, Träume können Menschen dazu bewegen, Dinge zu tun, die sie niemals für möglich gehalten hätten." (S. 425) Sophie Kirsch und Liz Karweiler stammen aus völlig verschiedenen Ecken Berlins - die eine ein eher zurückhaltendes Mädchen aus eher einfachen Verhältnissen, die andere gewöhnt an ein Leben im Luxus und sehr selbstbewusst. So gesehen scheinen die beiden nicht viel gemeinsam zu haben. Bis sie aufeinander treffen und feststellen, dass sie Zwillinge sind. Gemeinsam versuchen sie, ihre Vergangenheit und die Gründe ihrer Trennung zu ergründen und erkennen schnell, dass ihre Familiengeschichte eng mit der Firma verknüpft ist, in der vor Jahren der SmartPort erfunden wurde - der Chip, der das Internet direkt mit dem Kopf der Menschen verknüpft. Und der vor Missbrauch nicht so sicher zu sein scheint, wie die beiden bislang geglaubt haben ... Was mich neugierig gemacht hat: Auf den ersten Eindruck schien hier alles perfekt: eine realistische Zukunftsdystopie, nicht allzu weit entfernt von unserer Zeit, die spannenden Themen Träume, Manipulation und technischer Fortschritt bis zur Verknüpfung des Internets mit dem Gehirn und ein träumerisch, leicht melancholisches Cover. "Pandora - Wovon träumst du?"war für mich eines dieser Bücher, die nicht für später auf die Wunschliste gepflanzt werden können, sondern sofort gelesen werden wollen. Bei einer Leserunde hatte ich dann Glück und habe ein Rezensionsexemplar gewonnen. Wie es mir gefallen hat: Der Einstieg in das Deutschland der Zukunft fällt bei diesem Buch sehr leicht. Die Details werden nicht ausschweifend erklärt, sondern fließen nach und nach ganz von selbst in die Geschichte mit ein, sodass man sich schnell zurechtfindet und immer wieder von den Ideen der Autorin fasziniert ist. Zum einen sind die Schauplätze so gut beschrieben, dass man selbst dort zu sein meint, zum anderen sind auch die aktuellen Themen sehr feinfühlig und glaubhaft eingewebt. Besonders alles rund um die SmartPorts und die dadurch möglich gewordenen Eingriffe in die Träume der Menschen waren sehr interessant. Das Bedürfnis des Menschen von heute, online ja nichts zu verpassen und mit allen rund um die Uhr vernetzt zu sein, könnte ja durchaus dazu führen, dass ein technisches Gerät als Mittler irgendwann nicht mehr ausreicht. Dann muss das Internet noch näher - direkt in den Kopf hinein. Spannend ist hierbei auch, dass es für die verschiedenen sozialen Schichten verschiedene Modelle gibt, die entweder werbefinanziert sind oder eben nicht. Erzähltechnisch gibt es einen Wechsel zwischen den beiden Schwestern und Einschüben, in denen Träume wiedergegeben werden oder ein personaler Erzähler auftritt. Das hat mir an sich gut gefallen. Nur ganz selten habe ich bei den Übergängen zwischen den Kapiteln für ein paar Zeilen die Orientierung verloren, dass die Perspektive gerade von Liz zu Sophie oder anderherum gewechselt hatte. Die Hintergrundgeschichte wird Stück für Stück gelüftet. An manchen Stellen hätte es meiner Meinung nach noch etwas gestrafft werden können, da die Mädchen hin und wieder bei ihrer Suche doch fast ein bisschen trottelig vorgehen. Relativ früh hatte ich einen Verdacht, der sich dann auch bewahrheitet hat. Es gab aber auch noch einige fehlende Puzzleteile, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Mein größter Kritikpunkt betrifft die Figuren. Es hat mich ein wenig gestört, dass die Schwester so klischeehaft in "Reich & Frech" und "Arm & Schüchtern" eingeteilt worden sind. Dazu kamen dann noch die eher störenden Liebesgeschichten, bei denen gefühlt einfach vieles im falschen Moment passiert ist. Eine für die Handlung wichtige Figur wurde sogar erst im letzten Fünftel des Buches eingeführt, was ich sehr schade fand - so kam die betreffende Person wie aus dem Nichts. Das Finale und die Auflösung ist einerseits spannend, stellenweise aber vielleicht ein wenig zu konstruiert. Am Ende gibt es noch einen kleinen Ausblick, wie das Leben für die Charaktere weitergehen wird - hier hätte ich noch ein kleines bisschen mehr erwartet, um das Ganze abzurunden und alle Fäden zusammenzuführen. Von den Ideen und den Beschreibungen her hat mich das Buch also begeistern können, die Charaktere und ihre Handlungen allerdings haben es mir manchmal nicht ganz leicht gemacht. (Für wen) Lohnt es sich? Das Buch lohnt sich auf jeden Fall, wenn man realistische Zukunftsszenarien mag, in denen die heutigen Gegebenheiten weiter gedacht und zugespitzt werden. Besonders schön ist es, wenn man die Schauplätze in Berlin selbst kennt. Nur wer besonderen Wert auf Charakterentwicklung und die Liebesgeschichte liest, könnte hier ein bisschen enttäuscht werden. In einem Satz: "Pandora - Wovon träumst du?" ist eine sehr einfallsreiche Dystopie, die gerade dadurch zum Nachdenken anregt, dass die geschilderte Zukunft gar nicht so weit weg von unserem Alltag zu sein scheint, von den Charakteren und ihren Beziehungen zueinander her aber leider nicht ganz überzeugen kann.

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Sophie wächst in relativ einfachen Verhältnissen bei ihrem Vater auf. Als sie ein Schreiben von einem Rechtsanwalt erhält und dieser sie auffordert, sich bei ihm einzufinden, ahnt Sophie noch nichts von ihrer Zwillingsschwester Liz. Die Mädchen erfahren, dass sie nicht nur verwandt, sondern sogar Weisen sind und als Kinder zur Adoption freigegeben wurden. Auch erfahren die beiden wer ihre leiblichen Eltern waren und was damals geschehen ist. Völlig perplex trennen sich die beiden Schwestern erstmal und kehren in ihr "Zuhause" zurück. Auch wenn diese Informationen erstmal ein Schock für die Mädchen sind, möchten sie mehr über ihre Herkunft und die Vergangenheit ihrer leiblichen Eltern erfahren. Dank eines Chips im Kopf ist man sofort im Internet und durch ihre Recherchen erwecken die beiden die Aufmerksamkeit des Sandman. Dieser hat einen perfiden Plan mithilfe eines Überwachungssystems entwickelt, um die Menschen zu kontrollieren. Ihre Suche nach der Wahrheit bringen Sophie und Liz in tödliche Gefahr. Werden sie hinter die Machenschaften des Sandman kommen und so die Wahrheit über Ihre Eltern in Erfahrung bringen? Eva Siegmund nimmt sich gerade am Anfang etwas Zeit, um uns die beiden Protagonistinnen näher vorzustellen und die Welt in der sie leben kennenzulernen. Die Technik hat sich weiterentwickelt, denn kaum noch ein Mensch läuft mit einem Smartphone oder Tablet herum. Alles wird über einen Chip im Kopf gesteuert. Sei es telefonieren, surfen oder andere für uns alltägliche Dinge, werden darüber getätigt. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Sophie, Liz und einer dritten Person. Wobei der Leser zunächst nicht erfährt, wer diese dritte Person ist. Auch Sophie hat einen Chip im Kopf, doch dieser ist auf Grund ihres Standes in der Gesellschaft nur mit einem "werbebasierenden Port" möglich. Dies bedeutet, dass sie nachts in ihren Träumen Werbung für Produkte gezeigt bekommt, was sie am Tag dann zum Kauf animieren soll. Sophie lebt alleine mit ihrem Vater in einfachen Verhältnissen, ist aber auf Ihre Art glücklich. Sophie kam mir zu Beginn zurückhaltend, ja fast schon schüchtern vor. So nach dem Motto, bloß nicht auffallen. Sie hält sich fast schon für eine graue Maus, die weiß, dass sie nicht schön ist. Ihre Zwillingsschwester Liz ist genau das Gegenteil von Sophie. Liz weiß, dass sie ist schön, dank ihrer Eltern lebt sie im reichen Teil von Berlin und hat selbstverständlich einen "Premium Port" als Chip. Doch obwohl Liz sich mehr oder weniger alles leisten kann, ist sie nicht eingebildet oder herablassend, was mir gut gefallen hat. Ebenfalls schön zu lesen war, dass beide Schwestern sich nicht nur gut verstanden haben, sondern sogar voneinander profitieren konnten. So wurde Sophie durch Liz Umgang immer selbstbewusster und traute sich mehr zu. Was mir sehr gut gefallen hat. Ebenfalls für etwas mehr Selbstvertrauen sorgt Sash, ein Hacker, der den beiden Mädels auf der Suche nach der Wahrheit hilft. Dabei entwickelt sich zwischen Sophie und Sash eine Liebesgeschichte, die schön zu lesen war, aber sich nicht störend auf die Handlung auswirkte. Der Sandman, unser Bösewicht, in dieser Geschichte ist ein sehr gemeiner, hinterhältiger und über Leichen gehender Mensch. Er versucht mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, das "Projekt" in die Tat umzusetzen. Koste es, was es wolle! FAZIT: Ich muss gestehen, dass ich ein kleiner Technikfreak bin und daher immer neugierig bin, was es so Neues gibt bzw. möglich ist. Daher war mir von Anfang an klar, als ich den Klappentext las, dass ich dieses Buch lesen muss. Allerdings finde ich die Vorstellung mittels Chips im Kopf permanent online zu sein und möglicherweise überwacht zu werden, schon recht heftig und gruselig. Ich möchte schon noch Herr über meine Gedanken sein und selbst entscheiden, ob ich online bin! Die Geschichte beginnt zwar ruhig, was völlig in Ordnung war, nimmt mit zunehmender Dauer immer mehr an Fahrt und Spannung auf und gipfelt in einem wahren Nervenkitzel. Dabei ist der Schreibstil von Eva Siegmund sehr angenehm und gut zu lesen. Die Geschichte konnte mich gut unterhalten und die Ausarbeitung der Charaktere empfand ich als gelungen. Daher vergebe ich sehr gute 4 Nosinggläser!

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Details: Seitenzahl: 493 Seiten Verlag: cbt Erschienen: 11. April 2016 Inhalt: Sophie lebt in einer Welt, in der alle durch einen Chip im Kopf jederzeit unbeschwert online gehen können. Als sie erfährt, dass sie adoptiert ist und eine Zwillingsschwester hat, erkunden die Mädchen damit ihre Vergangenheit – und stoßen schon bald auf seltsame Geheimnisse. Ihre Recherchen bringen den Sandman auf ihre Spur. Er will die Menschheit mithilfe eines perfekt getarnten Überwachungssystems beherrschen, und nur die Zwillinge können ihn und seine allmächtige NeuroLink Solutions Inc. zu Fall bringen. Doch das bringt sie in höchste Gefahr … Autorin: Eva Siegmund, geboren 1983 im Taunus, stellte ihr schriftstellerisches Talent bereits in der 6. Klasse bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb unter Beweis. Nach dem Abitur entschied sie sich zunächst für eine Ausbildung zur Kirchenmalerin und studierte dann Jura an der FU Berlin. Nachdem sie im Lektorat eines Berliner Hörverlags gearbeitet hat, lebt sie heute als Autorin mit ihrem Mann in Barcelona. Meine Meinung: Sprache: Der Erzählstil von Eva Siegmund liest sich sehr flüssig und mehr als angenehm. Er wirkt tiefgründig ohne auch nur ansatzweise anstrengend zu sein – eine sehr schmale Gradwanderung, die sie wunderbar hinbekommt. Man möchte am liebsten immer weiter lesen, was eines der wichtigsten Merkmale eines guten Buches ist. Figuren: Sophie und Liz sind die beiden Protagonistinnen und die Geschichte wird abwechselnd aus ihren Perspektiven erzählt. Man merkt deutlich, dass die Schwestern sehr unterschiedlich sind und auch wie sie sich anhand der Ereignisse verändern. Gerade die Entwicklung fand ich sehr schön dargestellt und hat mich richtig begeistert. Allerdings hat mir manchmal ein wenig mehr der innere Monolog, die wahren Emotionen, der beiden gefehlt, um eine wirklich enge Bindung zu den zweien eingehen zu können. Die Nebenfiguren wie Sash oder Zero finde ich ebenfalls gelungen, doch auch sie bleiben vielleicht ein klein wenig blass. Gerade die Liebesgeschichte, die eingeflochten wird, konnte mich deshalb nicht so ganz berühren, weil sie mir etwas unglaubwürdig vorkam. Als wollte man mit allen Mitteln irgendwo noch Romantik einbauen. Handlung: Sehr positiv ist mir aufgefallen, dass sich die Spannung und die Handlung an sich langsam aufbauen. Man wird nicht ins kalte Wasser geworfen, sondern die Dinge entwickeln sich eines nach dem anderen, sodass man Zeit hat, die neuen Erkenntnisse erst einmal zu verarbeiten und für sich zu sortieren. Gerade in Zeiten, in denen Bücher oftmals möglichst viel Action in möglichst kleinen Raum packen wollen, fand ich das eine wundervolle und mehr als gelungene Abwechslung. Gegen Ende hin hätte es dann zwar gern noch mehr Action sein dürfen, denn im letzten Drittel kamen mir die Wendungen unnötig in die Länge und zu wenig dramatisch vor. Doch alles in allem hat mir das gut gefallen. Diese Dystopie ist einfach erschreckend und regt definitiv zum Nachdenken an – aus dem einfachen Grund, dass sie so realistisch wirkt. Ich finde die Aussichten, die hier geschildert werden, erschreckenderweise so realitätsnah, dass ich mir gut vorstellen kann, dass unsere Welt in einigen Jahren ganz genauso aussieht. Das macht Angst und es ist unheimlich. Gerade diese Spannung, dass die Geschichte Wirklichkeit werden kann, ist es, die „Pandora“ ausmacht. Fazit: Trotz einiger kleinerer Schwächen hat mir „Pandora“ sehr gut gefallen. Gerade anfangs war es toll, dass die Ereignisse nicht alle auf einmal auf den Leser einstürzen, sondern nach und nach präsentiert werden – auch wenn das gegen Ende leider ein wenig störend wurde. Dennoch wollte ich unbedingt weiterlesen und wissen, was als nächstes passiert. Eine wirklich gute Dystopie, die von mir 4 Sterne bekommt.

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Der Klappentext: Sophie lebt in einer Welt, in der alle durch einen Chip im Kopf jederzeit unbeschwert online gehen können. Als sie erfährt, dass sie adoptiert ist und eine Zwillingsschwester hat, erkunden die Mädchen damit ihre Vergangenheit – und stoßen schon bald auf seltsame Geheimnisse. Ihre Recherchen bringen den Sandman auf ihre Spur. Er will die Menschheit mithilfe eines perfekt getarnten Überwachungssystems beherrschen, und nur die Zwillinge können ihn und seine allmächtige NeuroLink Solutions Inc. zu Fall bringen. Doch das bringt sie in höchste Gefahr ... Q Die Autorin: Eva Siegmund, geboren 1983 im Taunus, stellte ihr schriftstellerisches Talent bereits in der 6. Klasse bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb unter Beweis. Nach dem Abitur entschied sie sich zunächst für eine Ausbildung zur Kirchenmalerin und studierte dann Jura an der FU Berlin. Nachdem sie im Lektorat eines Berliner Hörverlags gearbeitet hat, lebt sie heute als Autorin mit ihrem Mann in Barcelona. Q Meine Meinung zu dieser Dystopie: Bei diesem Buch hat mich zuerst das Cover angesprochen. Es erinnert mich leicht an Selection, auch wenn der Inhalt überhaupt nichts mit dieser Trilogie gemein hat. Jedoch habe ich mir den Klappentext zuvor kaum angesehen, auch wenn mir bewusst war, dass ich nichts Derartiges erwarten kann. Und das wollte ich eigentlich auch nicht. Die Idee an sich finde ich wirklich unheimlich originell und spannend, auch wenn die Handlung meiner Meinung nach wirklich sehr spät erst einsetzt. Vor allem, da ich die Geschichte sogar einen Tick zu originell finde, sogar leicht verrückt, konnte sie mich bis etwa zur Hälfte einfach nicht fesseln. Doch dann wurde es zum Glück unheimlich packend und später auch in einem Moment noch ziemlich gruselig. Schließlich konnte mich dieses Buch doch noch sehr mitreißen. Die Beziehung unserer beiden Zwillingen hat mir wirklich sehr gefallen, aber es war nicht nur ihre Beziehung, die mich in diesem Buch begeistern konnte. Auch Sash und Juan oder Marek und Sash haben mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn ich wünschte, noch mehr von ihnen bekommen zu können. Leider wird mir dieser Wunsch wohl verwehrt bleiben, da es sich um einen Einzelband handelt. Wenn ich es müsste, könnte ich vermutlich ohne zu zögern einen Höhepunkt in diesem Buch festlegen. Auch wenn es nach diesem Höhepunkt noch sehr spannend und fesselnd bliebt, hatte ich das Gefühl, den packensten Teil des Buches bereits hinter mir zu haben, auch wenn die Situation unserer Protagonisten später noch ziemlich aussichtslos wirkt. Am Anfang kommt aber leider nur sehr wenig Spannung auf, was es wir sehr schwer gemacht hat, am Ball zu bleiben. Meiner Meinung nach hätte man einiges kürzer fassen oder überspringen können, sodass die Geschichte schneller an Fahrt aufnimmt. An sich ist das ganze Buch recht ernst und beinahe erdrückend bedrohlich, abwechselnd aus der Perspektive von Sophie und Liz, manche Male aber auch aus der des Sandmanns, geschrieben, doch trotzdem gibt es einige Momente, in denen ich geschmunzelt habe, und sogar einen, in dem ich das Buch zur Seite legen musste, um anderen von dem Grund meines Lachanfalls zu berichten. Das Ende hat mir wirklich sehr, sehr gut gefallen. Ich finde insgesamt, dass sich das Buch von seinem sehr langatmigen Anfang recht gut zum Ende hin erholt hat und sich immer weiter steigert. All die Fragen, die sich Sophie und ihre Schwester gestellt haben, wurden schließlich beantwortet, sodass der Leser nicht ungetaner Dinge zurückbleibt, sondern zufrieden mit dieser Geschichte abschließen kann. Der Schluss ist wirklich sehr schön mit Zeitungsartikeln gestaltet, die zeigen, was Sophie und Liz´ Taten für eine Auswirkung haben. Fazit: Auch wenn ich mich bis zur Mitte des Buches durchkämpfen musste, hat es sich schließlich mehr als gelohnt. Ich konnte zum Ende hin mit unseren beiden Zwillingsschwestern mitfiebern und bin sehr froh, dass ich diese Dystopie nicht schon nach einem Viertel abgebrochen habe. Hier lohnt sich wirklich Durchhaltevermögen!

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