Leserstimmen zu
Jane Austens Geheimnis

Charlie Lovett

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Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: Im Jahre 1796 begleiten wir in Steventon, Hampshire, Jane Austen und in Oxfordshire lernen wir in der Gegenwart Sophie Collingwood kennen, die seit ihrer Kindheit eine Leseratte und Buchliebhaberin durch und durch ist. Die Liebe zu den Büchern hat sie nicht aus dem Elternhaus, obwohl es dort eine richtige Bibliothek gab. Nein, an die Bücher herangeführt und vor allem auch über sie gesprochen, hat sie ihr Onkel Bertram, der Bruder ihres Vaters. Ihre besondere Liebe gilt den Büchern des 19. Jahrhunderts und da besonders denen von Jane Austen und Krimis. Eines Tages, als Sophie bei den Eltern zu Besuch ist, erfährt sie, dass ihr Onkel gestorben ist. In einem ihrer letzten Gespräche mit ihm fragte er sie, ob sie es sich vorstellen könnte, in London, in seiner Wohnung mit all den Büchern zu leben, wenn er mal nicht mehr ist. Sie zieht tatsächlich in seine Wohnung, doch als sie dort ankommt, sind alle Bücherregale leer. Der Vater hat sie zum Verkauf abholen lassen, um die Schulden des Onkels zu bezahlen. Sophie braucht einen Job und den findet sie in einem Antiquariat. Den Buchhändler kennt sie seit ihrer Kindheit, so oft war sie mit ihrem Onkel dort. Als gleich zwei Männer nach ein und demselben seltenen Buch fragen und sie von einem der beiden sogar mit dem Tod bedroht wird, ist sie fest davon überzeugt, dass ihr Onkel nicht einfach so gestorben ist, sondern dass er umgebracht wurde. Sophie nimmt die Spur auf. Zurück ins Jahr 1796, treffen wir Jane Austen und ihre Schwester Cassandra. Jane lernt Reverend Richard Mansfield kennen, mit dem sie wunderbar über Romane sprechen kann: Sie unterhielten sich ausschließlich über Bücher - darüber, welche sie gelesen hatten, welche sie noch lesen wollten und, in Janes Fall, welche sie zu schreiben hoffte. Dabei kam es Jane zupass, dass Richard Mansfield einer viel älteren Generation angehörte, sie deshalb keine Sorge vor romantischen Anwandlungen seinerseits haben müsste. Durch Zufall erfuhr Jane eines Tages, dass der Reverend selbst auch ein Buch geschrieben, ja sogar veröffentlicht hat: "Ein kleines Buch allegorischer Geschichten" - eine Sammlung erbaulicher Erzählungen. Und welch ein Zufall, dass die Männer in der Gegenwart Sophie darum gebeten bzw. befohlen haben, die zweite Auflage eben dieses Büchleins zu suchen. Als sie diese zweite Auflage tatsächlich fand, und den Teil las, der hinzugefügt wurde, verschlug es ihr die Sprache. Ist sie hier möglicherweise auf den größten Skandal der Literaturgeschichte gestoßen? War Jane Austen eine Plagiatorin? Was haben diese beiden Männer gemeinsam, dass sie ausgerechnet dieses Buch suchen. Sophie muss herausfinden, was es damit auf sich hat. Was für ein Lesespaß. Und was für eine tolle Idee, uns Jane Austen als eine, ja, eine Kriminelle darstellen zu wollen, die die Idee für ihr berühmtes Buch geklaut haben soll. Und spannend, wie Sophie diesen Fall alleine, beziehungsweise mit der Hilfe ihrer Schwester, aufbröselt. Und so schön für mein Bücherherz, wie hier über die Liebe zum Lesen und zu den Büchern geschrieben wird.

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“Es ist eine anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines Schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau” (S. 192) Es gibt wohl kaum jemanden, der diesen ersten Satz aus Stolz und Vorurteil nicht. Ich finde es spannend, dass Jane Austen heute immer noch ein Thema in der Literatur ist. “Jane Austens Geheimnis” habe ich, wie viele andere Bücher auch, beim Stöbern im Online Katalog unseres Bücherknasts entdeckt. “Jane Austens Geheimnis” spielt auf zwei Zeitebnen, zu einem in der Gegenwart und zum anderen zu Jane Austens Zeit, wobei mir dieser Zeitspanne irgendwie besser gefallen hat und die Gegenwart fast schon ein Krimi war. Sophie Collingwood liebt Bücher überalles, vor allem Bücher, die zu Jane Austens Zeit geschrieben wurde. Sie wuchs in einer Familie auf, die eine riesige Bibliothek besitzt, ihr Vater diese eher als Behinderung ansieht. Nur in ihrem Onkel hat sie jemanden, der ebenfalls ein großer Buchliebhaber ist. Nach dem überraschenden Tod ihres Onkels, erbt sie dessen ganzen Besitz. Sie geht aus, dass sie auch die Bücher ihres Onkels erbt. Zu ihrem Entsetzen muss sie feststellen, dass Bertrams Bücher in alle Winde zerstreut sind. Um in London über die Runden zu kommen, nimmt sie einen Job in einem Antiquariat an und schon bald muss sie sich auf die Suche nach „Ein kleines Buch allegorischer Geschichten” machen, geschrieben von Rev. Mansfield (und mich musste googln, ob es eine reelle Person war oder ob es sich bei Rev. Richard Mansfield um eine fiktive Person handelt. Normalerweise wollen Sammler immer die begehrte Erstausgaben haben, doch die beiden Sammler interessieren sich ausgrechnet für die 2. Ausgabe und man fragt sich, wem kann Sophier trauen. In Rückblenden erinnert sich Sophie, was ihr Onkel ihr alles über Bücher und seine Sammelleidenschaft beigebracht hat. Parallel zur Gegenwart wird die Geschichte au Jane Austens Sicht erzählt und als Leser erfährt man, wie Jane zum Schreiben kam. Spannender als so mancher Krimi! Ich wollte schon immer “Stolz und Vorurteil” lesen und nach dem ich “Jane Austens Geheimnis” gelesen hatte, las ich im Anschluss “Stolz und Vorurteil”. Dieses Buch ist eine Hommage an und für die Bücher von Jane Austen und es ist mein Buch des Monats. Dies ist ein Buch für alle Leser/innen die gerne in den Büchern von Jane Austen schmökern!

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Sophie ist in einem großen Herrenhaus aufwachsen, welches eine beachtliche Büchersammlung beherbergt. Ihr Vater hegt leider keine besondere Liebe zu Büchern, dafür aber Sophies Onkel. Onkel und Nichte stehen sich sehr nahe und Sophie verliert den Boden unter den Füßen als dieser stirbt. Ihr Onkel durfte sich als Geburtstagsgeschenk jedes Jahr ein Buch aus der Bibliothek seines Bruders aussuchen. Als Sophie nun nach seinem Tod seine Wohnung betritt, stellt sie fest, dass die Bücher verschwunden sind. In ihr keimt bald der Gedanke, dass der Tod ihres Onkels keine natürliche Ursache hatte. Sophie tritt eine Stelle in einem Antiquariat an und es suchen plötzlich zwei Menschen das gleiche Buch. Dieses Buch ist zwar sehr selten, ansonsten scheint es eher unbedeutend zu sein. Sophie machte sich auf die Suche und kommt einen großen Geheimnis auf die Spur. Sophie war mir als Protagonistin sympathisch. Sie ist jung, hat ihren Platz in der Welt noch nicht gefunden und liebt Bücher. Ihr Handeln in Bezug auf die Männer in dieser Geschichte, konnte ich nicht so ganz nachvollziehen und die Liebesgeschichte(n) waren meiner Meinung nach unnötig. So sympathisch sie mir aufgrund ihrer Bücherliebe war, so nervig war Sophie in ihren Liebesdingen. Die Handlung in "Jane Austens Geheimnis" spielt auf zwei Zeitebenen und so haben wir noch eine weitere Protagonistin, nämlich Jane Austen! Charlie Lovett nimmt uns in diesem Handlungsstrang mit in die Vergangenheit und lässt den Leser bei der Entstehung ihrer Romane über ihre Schulter blicken. Dabei darf man nicht jedes Wort, dass dort steht für bare Münze nehmen, da der Autor z.B. Jane Austens väterlichen Freund "Richard Mansfield" frei erfunden hat. Mir persönlich haben dennoch die Kapitel, die sich um Jane Austens gedreht haben besser gefallen als diejenigen mit Sophie in der Gegenwart. Charlie Lovett hat es wirklich geschafft mich in der Zeit zurück reisen zu lassen. In diesen Kapiteln herrscht auch eine besondere Atmosphäre, ich hatte ein bisschen das Gefühl Geschichte zu atmen. In seinem Schreibstil drückt er sich sehr blumig aus und gerade dies passt besser zu der Sicht in der Vergangenheit. Wenn wir uns in der Gegenwart befinden wirkt sein Schreibstil eher aufgesetzt und ich konnte mich deshalb nicht so gut in die Geschichte hinein versetzen. Die Handlung an und für sich ist sehr kreativ und gut durchdacht und das Stilelement der zwei Zeitebenen ist sehr passend gewählt um diese Geschichte zu erzählen. Ich habe mich durch das Buch gut unterhalten gefühlt und mein Interesse an Jane Austen wurde geweckt. Das Ende des Buches hat mir nicht gefallen. Hier hat der Autor versucht noch mal einen großen Knall anzubringen und die Story mit Thriller Elementen gespickt. Ich hätte dies nicht gebraucht und dadurch verlor das Buch für mich auch deutlich an Glaubwürdigkeit. Fazit "Jane Austens Geheimnis" von Charlie Lovett ist ein schönes Buch zum schmachten. Gerade Menschen, die Bücher lieben werden viel von sich selbst in Sophie wiederfinden können. Mich hat der Schreibstil des Autors leider nicht immer ganz überzeugt und die Liebesgeschichte war eher nervig als romantisch. Auch das Ende war meiner Meinung schlecht gewählt. Mir hat allerdings die Geschichte rund um Jane Austen und ihr Leben sehr gut gefallen und ich würde jetzt gerne mehr über die erfahren. Da dieses Buch einige Stärken und Schwächen hatte bekommt es drei Sterne

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Über das Buch: Genre: Roman Verlag: Goldmann (Link zum Buch) Format: Taschenbuch Preis: 9,99 Euro ISBN: 9783442484041 Seiten: 410 Erschien: 2015 Originalsprache: Englisch Originaltitel: First Impressions erschien 2015 Vielen Dank dem Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar! Inhalt: Sophie Collingwood liebt Bücher, vor allem die von Jane Austen. Ihrer Leidenschaft kann sie auch beruflich nachgehen: als Angestellte in einem Londoner Antiquariat. Dort versucht sie für ihre Kunden noch die obskursten Werke aufzutreiben – wie beispielsweise „Ein kleines Buch allegorischer Geschichten". Für diese Sammlung erbaulicher Erzählungen aus dem Jahr 1796 gibt es gleich zwei Interessenten. Was Sophie nicht ahnt: Das schmale Bändchen birgt den Schlüssel zu einem Geheimnis um Jane Austens Meisterwerk “Stolz und Vorurteil”. Und plötzlich wird aus der Suche nach einem vergessenen Buch ein höchst gefährliches Abenteuer … Das Cover: Das Cover finde ich sehr schön. Mit den Blumen sieht es sehr harmonisch und romantisch aus. Die ersten 3 Sätze: Jane genoss ihre einsamen Spaziergänge sehr, und so war sie weiter gelaufen als beabsichtigt, in Gedanken mehr bei der Geschichte, die sie bald zu schreiben hoffte, als bei dem Buch, das sie vor Kurzem gelesen hatte. Der Anblick einer unbekannten Gestalt, die über ein Buch gebeugt auf einem Zaunübertritt saß, riss sie aus ihren Tagträumen. Auf den ersten Blick wirkte der Mann düster - er trug eine schäbige Kutte, auf seinem faltigen Gesicht lag ein grimmiger Ausdruck, und in seiner alten Hand hielt er zweifellos eine Sammlung von angestaubten Predigten. Meine Meinung: Das Buch spielt in zwei verschiedenen Jahren. Einmal im Jahre 1796 und einmal in der Gegenwart. In der Vergangenheit geht es um das Leben und das Schreiben von der jungen Jane Austen. Die Autorin hat sich weitgehend an die Fakten von dem Leben von ihr gehalten. Natürlich ist nicht alles in ihrem Leben so passiert, aber die wichtigsten Fakten stimmen. In der Gegenwart geht es um Sophie, die durch ihren Onkel Bertram die Liebe zu Büchern gefunden hat. Ihre Lieblingsautorin ist Jane Austen. Als sie ein bestimmtes Buch für einen Kunden finden soll, fängt ein großes Abenteuer an. Teilweise ist der Roman eine schöne Liebesgeschichte, teilweise ein Krimie. Ich finde es passt beides gut zusammen. Es ist oft so schön romantisch geschrieben, das einen das Herz offen geht. Und dann wieder so spannend, das man schnell weiter lesen muss. Der Schreibstil ist flüssig und mitreißen geschrieben. Was ich auch sehr schön finde, sind die vielen schönen Zitate von Büchern und Lesern, die im Buch verstreut sind. Hier ist ein sehr schönes, was auf Seite 45. "Ein gutes Buch ist wie ein guter Freund. Es wird dich den Rest deines Lebens begleiten. Am Anfang wird es spannend und abenteuerlich sein, und Jahre später wird es zu etwas Tröstlichem, Vertrautem werden." Das Ende fand ich sehr schön und auch sehr überraschend. Ich finde das Buch ist für jeden der gerne liest oder etwas über Jane Austen erfahren möchte. Fazit: Ein super Roman über die Liebe zu Büchern! Über den Autor: Charlie Lovett hat früher als Antiquar gearbeitet, ist ein begeisterter Büchersammler und gehört dem "Grolier Club" an, Amerikas bedeutendstem Club für Bücherliebhaber. Er lebt mit seiner Frau abwechselnd in Winston Salem, North Carolina, und Kingham im englischen Oxfordshire. Nach dem New-York-Times-Bestseller "Das Buch der Fälscher" ist "Jane Austens Geheimnis" sein zweiter Roman.

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Kurzbeschreibung Sophie Cullingwood liebt nicht nur Bücher, sondern arbeitet auch damit und muss feststellen dass an ihrer Leidenschaft doch so manch männliches Wesen Interesse hat. Denn nicht nur das sie auf einmal einen Verehrer hat der sie fasziniert, taucht auch noch die Frage auf, weshalb ihr Onkel Bertram den sie liebte, einfach so gestorben ist indem er sich das Genick brach beim Sturz von einer Treppe. Fragen über Fragen die hier geklärt werden müssen. Aber auch die, wie es bei ihr Weitergeht und da kommt der neue Auftrag in ihrer neuen Wohnung in London gerade recht, denn der hat es in sich... Cover Das Cover ist ein Traum mit den zarten Tönen und den Blumen die sich darauf ranken und erinnern mich an zarte Rose töne und Kaffee im Englischen Garten. Schreibstil Der Autor Charlie Lovett hat einen detailreichen und wundervollen Schreibstil der mich sehr schnell mitnahm in die Gegenwart zu Sophie und Jane Austen im Jahr 1796. Dass die Abwechslung nicht schadet ist dessen geschuldet das man sich in dieser Bildgewaltigen Kulisse mehr als wohl fühlt und einfach nur genüsslich bei einem guten Tee abtauchen will. Spannend und filigran werden hier die verschiedenen roten Fädchen verknüpft zu einem herausragenden Ganzen das mich absolut begeistern konnte bis zur letzter Seite. Meinung Wenn ein Geheimnis aus längst vergangenen Tagen erwacht... In dieser wundervollen Geschichte wird man zu Sophie Collingwood entführt, die eigentlich nichts lieber macht als ihre Nase in ihre geliebten Bücher zu stecken. Deshalb ist sie auch mit Leidenschaft eine Büchersammlerin geworden. Gerade bei einem ihrer Spaziergänge zum College in Oxford, bei deren Gang sie vertieft ist, wird sie von einem jungen Mann angesprochen der ihr einen Abend zuvor in einer Bar schon aufgefallen war und das nicht im Guten. Denn Sophies Lieblingsband Jane Austen hatte er verunglimpflicht. Eric Hall ein junger Amerikaner ist auf einer Reise quer durch Europa und scheint gefallen an Sophie gefunden zu haben, denn wie erst anfänglich geglaubt, erweist er sich als wundervoller und sehr gebildeter Unterhalter der sie zwar fasziniert, aber die Angst wieder einem Mann ihr Herz zu schenken lehnt Sophie noch ab. Wäre da nicht das Wörtchen wenn... Denn Eric hat vieles in Peto um seine Traumfrau auf sich aufmerksam zu machen. Sophie freut sich, auch wenn sie eine schockierende Nachricht erhält die ihr ganzes Leben ändert und sie von Oxford nach London zieht in die Wohnung ihres verstorbenen Onkels Bertram, den sie geliebt hat den er war nicht nur ein guter Zuhörer sondern hat sie mit ihrer Buchleidenschaft unterstützt. Leider ist er aber Tod und Sophie versucht sich ein Leben in London aufzubauen und erhält auch schon bald einen Auftrag von zwei Interessenten die ein ungewöhnliches Buch suchen. Weshalb und warum kann ich euch nicht verraten, nur das es da rund geht. Das kann ich euch sagen. Aber nicht nur eine spannende und wundervolle Geschichte erwartet euch hier, sondern auch noch einen Rückblick ins Jahr 1796 zu Jane Austen selber und ihren Gesprächen über die Figuren ihrer Werke dessen Unterstützung sie von Reverend Mansfield hat. Was das Ganze mit Sophie im hier und jetzt zu tun hat ist eindeutig wunderbar erläutert und hinterlässt mich mit einem Grinsen. Fazit Absolut wundervoll geschrieben und empfehlenswert!!! Eine Geschichte über Bücher die uns verzaubern, entführen und uns ein treuer Begleiter sein können. 5 von 5 Sternen

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Der Roman "Jane Austens Geheimnis" wurde von Charlie Lovett geschrieben und erschien 2016 im Goldmann-Verlag. Das Buch hat 410 Seiten und spielt in England. Es gibt 2 Zeitstränge, der Erste spielt gegen Ende des 18. Jahrhunderts und der Zweite in der Gegenwart. Sophie Collingwood ist unsere Hauptprotagonistin. Sie kommt einem lange verborgenem Geheimnis auf die Spur und bringt sich dadurch in unvorstellbare Gefahr. Thema dieses Buches ist unter anderem, wie man mit Geheimnissen umgehen und vorallem, wem man davon erzählen sollte. Sophie Collingwood liebt Bücher über alles. Sie hat eine sehr enge Beziehung zu ihrem Onkel Bertram, der ein leidenschaftlicher Büchersammler ist. Plötzlich passieren mehrere Dinge, die Sophie schockieren, skeptisch machen und vor ein Rätsel stellen. Denn es tauchen gleich 2 Männer auf, die beide ein Buch suchen, von dem Sophie noch nie etwas gehört hat. Als Antiquariatsangestellte fängt sie natürlich sofort an zu recherchieren und findet Dinge heraus, die besser unentdeckt geblieben wären. Als Sophie merkt, dass sie sich in großer Gefahr befindet, ist es bereits zu spät. Kann sie sich und dieses große Geheimnis retten? Findet es heraus und lest dieses Buch! Empfehlen würde ich das Buch durchaus auch jugendlichen Lesern, denn es ist zwar spannend, aber nicht brutal oder ähnliches. Mir persönlich hat dieses Buch sehr gut gefallen. Der Einstieg war etwas schleppend und ich brauchte eine Weile, bis ich in der Geschichte drin war. Die letzten 2/3 des Buches wurden dann mit jeder Seite spannender und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Idee, diese 2 Zeitstränge miteinander zu verbinden fand ich sehr gut und auch echt super umgesetzt. Wäre der Anfang genauso spannend gewesen wie die Mitte und das Ende, hätte dieses Buch auf jeden Fall 5 Sterne bekommen. Jeder Jane Austen Fan wird mit diesem Buch auf jeden Fall Spaß haben. Aber auch Leser die eine spannende Geschichte suchen, können beruhigt zu diesem Buch greifen. Die Liebesgeschichte wurde nicht groß aufgezogen, also ist es auch für Leser empfehlenswert, die keinen Liebes-Kitsch mögen. Dieser wundervolle Roman bekommt von mir 4 von 5 Sternen.

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Zwei Zeitalter, eine Leidenschaft! Bücher! Jane Austen schreibt für ihr Leben gerne. Sie trifft den Geistlichen Richard Mansfield, der ihr den Mut gibt mehr als nur zu schreiben. Schöne Gespräche, lange Spaziergänge oder ist es mehr als Freundschaft? In der Gegenwart ist Sophie Collingwood versessen von Jane Austen und ihrer Geschichten. Diese Leidenschaft teilt sie jedoch nicht alleine und gleich zwei junge Männer machen ihr das Leben schwer. Doch nicht nur das! Sie wird bedroht und soll ein ganz besonderes Buch ausfindig machen. Was dies nur alles zu bedeuten hat? Sie geht schließlich auf Spurensuche, bis sie sich in Gefahr begibt. Ein Buch über Jane Austen? Genau mein Geschmack! Als ich das Buch endlich in den Händen hielt war ich bereits von der tollen Optik absolut begeistert. Die Blumenranken und die schöne Schrift waren absolut im Jane Austen Stil. Als ich dan begann zu lesen fand ich mich 1796 in Hampshire wieder und durfte eintauchen in eine ganz besondere Welt. Die Protagonistin war Jane Austen selbst und das imponierte mir direkt. Auch der Schreibstil des Autors ließ einen etwas ins frühere England abschweifen, aber dennoch war es leicht und flüssig zu lesen. Doch dann war ich plötzlich wieder in der Gegenwart und erlebte mit Sophie Collingwood weitere Handlungsstränge. Mir haben beide Zeitstränge total gut gefallen, da der Autor es geschafft hat, beide Zeiten perfekt zu verbinden. Die Handlung der Geschichte berut zum Teil auf wahren Begebenheiten und schildert das Leben von Jane Austen bevor sie ihren ersten Roman verfasst hat. Ein sehr schöne Idee ihren Lebensweg in eine ganz moderne, neue Geschichte zu verpacken. Man konnte dadurch sehr gut in die damahlige Zeit hineinschnuppern, aber auch mit Abstand betrachten, wie es damals wohl gewesen sein könnte. In der Gegenwart hingegen erwartet man eine taffe junge Sophie, die spannender nicht sein könnte. An mancher Stelle eventuell zu naiv, aber dann doch wieder mutig genug sich den Gefahren zu stellen. Das Buch ist sehr abwechlungsreich und vielfältig, sodass mir nie langweilig wurde. Auch die Nebencharaktere, die viel Spielraum in der Geschichte einnahmen haben mir gut gefallen. Vorallem Eric hat es mir angetan und wer weiß, Sophie vielleicht auch? Die Facetten der Geschichte waren durch die beiden Handlungsperspektiven sehr anschaulich und detailiert dargestellt, sodass ich der Geschichte gut folgen konnte. Dennoch habe ich mir Zeit für dieses Buch gelassen, da ich alle Worte in mich aufsaugen wollte. Eine wirklich schöne Geschichte, nicht nur für Jane Austen Fans.

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Cover: Alleine schon dieses Cover verströmt eine herrliche romantische Note. Es würdenicht nur gut zu diesem Buch passen, sondern auch zu einem echten Jane Austen Roman. Es ist einfach authentisch gestaltet und mir gefällt dieses blumige im vintage Look wirklich gut. Ein wahrer Hingucker. Charaktere: Sophie ist eine der beiden Protagonistinnen dieses schönen Buches. Sie liebt Bücher und hat diese Liebe zu ihrem beruf gemacht. Alleine das macht sie schon sehr sympathisch. Die Zuneigung zur Literatur hat sie von ihrem Onkel, der ihr mehr ein Vater war als sein Bruder. Ihr Charakter ist sehr angenehm, sie ist klug, weiß worauf es ankommt und besitzt ein gewisses Maß an Witz. Die zweite Protagonistin ist Jane Austen- wer sie ist werden die meisten wahrscheinlich wissen, für alle die es nicht tun, sie ist die wohl bekannteste britische Autorin (Ja sogar noch vor J K Rowling) und die Schöpferin von Werken wie Stolz und Vorurteil, Emma und Mansfield Park - deren Geschichte dem Leser näher gebracht wird und die eben wie Sophie Literatur über alles liebt. An ihr hat mir besonders gefallen, wie sie einfach in allem und jedem Inspiration finden kann. Auch die anderen Charaktere in diesem Buch sind sehr angenehm gestaltet ( wenn man einmal von Sophies Vater absieht). Handlung: Die Handlung spielt sich auf zwei Zeit ebenen ab, einmal der gegenwart in welcher man Sophie und ihr Leben kennen lernt und in welcher auch das Geheimnis des Buches der Mittelpunkt ist und dann die Vergangenheit und Lebzeit von Jane Austen was sehr interessant für den Leser ist, der dadurch die Gelegenheit bekommt in eine andere Zeit einzutauchen und quasi live bei der Entstehung von Janes Romanen dabei zu sein. Natürlich gibt es auch eine oder besser gesagt mehrere Liebesgeschichten in diesem Buch. Diese sind gerade im Falle von Sophie etwas durcheinander, spielen aber zum Glück nicht die zentrale Rolle, eine sehr angenehme Abwechslung zu den meisten Liebesromanen zur Zeit. Die Geheimnisse dieses Buches sollte jeder selbst entdecken, denn sie machen es erst spannend und sorgen dafür, dass man das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen möchte. Allen in allem ist die Handlung sehr schön aufgeteilt und lässt sich zum größten teil gut verfolgen. Schreibstil: Der Schreibstil ist durchgehend sehr harmonisch und lässt sich darum schnell und einfach lesen. Er passt sehr gut zu den beiden Geschichten von Sophie und Jane, sorgt aber gleichzeitig für die nötige Stimmung und Spannung. Er besitzt Witz und darum einen hohen Unterhaltungswert. Man merkt gar nicht wie die Seiten so dahin fliegen. Fazit: Ein wirklich sehr schönes Buch und mehr als geeignet für einen schönen nachmittag mit Tee und Keksen, die perfekt zu der englischen Atmosphäre passen würden. Jedem der Bücher und Literatur mag und besonders jenen darunter, die ein Faible für Jane Austen haben kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.

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