Leserstimmen zu
My Dear Sherlock - Nichts ist, wie es scheint

Heather Petty

Die My Dear Sherlock-Reihe (2)

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Kurzbeschreibung In dieser Fortsetzung geht es mit Moris Leben weiter, nach der Verhaftung ihres gewalttätigen Vaters, auf dessen Konto auch Mord geht. Allerdings bekommt dieser immer noch Rückendeckung von der Londoner Polizei, die in ihm einen guten Kollegen und keinen Mörder sehen will. Mori weiß das und versucht stark zu sein für ihre Brüder und für sich. Allerdings hat das Verhältnis zu Sherlock merklich nachgelassen, da sie ihm den Verrat immer noch übel nimmt. Dabei erwartet Mori weit schlimmeres, denn jemand hat es auf sie abgesehen und will sie um jeden Preis aus dem Weg räumen. Eine Jagd beginnt, die Mori alles nehmen könnte... Cover Das Cover ist wie schon das erste, mit Sherlock vorne drauf und eindeutig der Umgebung nach, London wo das ganze spielt. Er scheint es eilig zu haben und genau das ist es auch. Denn hier geht es Schlag auf Schlag und die Zeit rinnt. Schreibstil Die Autorin Heather Petty hat einen interessanten Schreibstil der einen sehr schnell in die Geschehnisse mitnimmt, in der Mori und Sherlock stecken. Denn in diesem Band bekommt man Moris Gedanken aus ihrer Perspektive mit. Dieser zweite Band hat mir allerdings nicht ganz so gut gefallen obwohl es von der Story her, sehr stimmig erscheint. Denn das die Ereignisse düstere Schatten auf die zwei werfen ist klar. Ansonsten ist aber nicht nur ein Rätsel wieder da, sondern mehrere, wobei das um den Fall Mori die größte Aufmerksamkeit hat. Gefällt mir leider nicht so gut wie der erste Band. Gründe würde ich sagen gibt es da keine bestimmten, außer meinem persönlichen empfinden. Meinung Die Rätsel aus der Vergangenheit... Genau die sind es hier, die die 16 - Jährige Mori einholen. Kaum ein paar Wochen nachdem ihr Vater sie töten wollte, nimmt das Schicksal in Form der Londoner Polizei wieder Platz in Moris leben ein. Sie wollen Mori etwas anhängen, da sie ja ihrem treuen Kollegen und Moris Vater treu ergeben sind. Denn der wird hoch geschätzt als guter Kollege, während niemand Mori wirklich glauben will, das ihr Vater die Menschen im Regent's Park getötet hat. Die Beweise sind leider nicht auffindbar und jemand treibt ein perfides Spiel und will die Sache Mori unterjubeln. Die allerdings hat sich geschworen der Sache auf den Grund zu gehen, Mit oder ohne Sherlock, da ihr vertrauen einen Bruch bekommen hat, nach der Aktion mit ihrem Vater. Sherlock versucht seitdem zu Mori durchzudringen die sich ganz auf die Sicherheit ihrer Brüder fixiert. Denn noch nichts ist sicher, noch nicht mal da Alice da ist und das Sorgerecht für die Kids solange übernimmt. Denn dieser Fall scheint tiefer zu gehen... Eine interessante Fortsetzung, die mich leider nicht mehr so fesseln konnte wie der erste Band, obwohl ich gestehen muss, dass die Protagonisten sehr gut ausgearbeitet wurden. Sie haben sich weiter entwickelt und ich bin auf den dritten Band der Reihe Neugierig. Fazit Gute Fortsetzung, aber leider nicht so packend für mich wie der erste Band. Düstere Geheimnisse die ans Licht rücken und es nur einen Ausweg gibt wie es scheint... Die Reihenfolge - My Dear Sherlock - Wie alles begann - My Dear Sherlock - Nichts ist, wie es scheint 4 von 5 Sternen

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In "My Dear Sherlock: Nichts ist, wie es scheint" verfolgen wir mit Mori und Lock, weiterhin die Morde von Sergeant Moriarty. Jemanden versucht die Morde, unserer Protagonistin Mori in die Schuhe zu schieben. Zeugen tauchen auf, weitere Morde geschehen und die Familie wird bedrängt. Alles dreht sich darum, wer Mori droht, wer hinter den weiteren Morden steckt und vor allem, wie Mori ihren Vater möglichst lange im Gefängnis schmoren lassen kann. Meine Sympathie für Mori schwankte immer wieder sehr stark. Zum einen macht sie sehr viel durch und man kann ihre Handlungen teilweise verstehen, ihre Liebe zu ihren Brüdern ist aufrichtig und auch ihre Zuneigung Sherlock gegenüber. Was mir auf die Nerven ging, war das ständige Hin und Her zwischen den beiden. Sie stieß ihn immer wieder von sich, um dann wieder einzuknicken und das mehrmals. Sherlock ist noch genauso wie im ersten Band. Er ist unheimlich intelligent, ein bisschen arrogant, ein klein wenig selbstgefällig, süß und bis über beide Ohren in Mori verliebt. Der neue Fall ist interessant und sorgt für Aufregung, allerdings ist er ziemlich langatmig. Die Geschichte lässt sich gut und schnell lesen aber die Spannung flaute immer wieder ab. Das lag für mich daran, dass zu viel passierte. Zu viele Einzelheiten, zu verworren und dazwischen immer wieder Mori, die alles auf ihre Art lösen möchte. Die Langatmigkeit und die Spannung wechselten sich aber oft ab, sodass das die Geschichte trotz allem neugierig machte. Vom Ende hingegen war ich total enttäuscht. Die letzte Entwicklung kam für mich zu plötzlich und wurde nicht richtig erklärt. Außerdem hatte ich angenommen, dass mit Band 2 die Reihe abgeschlossen ist, aber das Ende mit Cliffhanger sagt da etwas ganz Anderes. Fazit Wie der Vorgänger ließ sich auch "My Dear Sherlock: Nicht ist, wie es scheint", sehr gut lesen, allerdings gefiel mit Band 1 von der Geschichte her wesentlich besser. Vermutlich werde ich mir den dritten Teil auch holen, weil der Cliffhanger am Ende neugierig macht. Besonders auf Moris Plan bin ich gespannt und auf Sherlocks Kombinationsfähigkeiten.

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Ich bin ein ernstzunehmender Suchti, wenn es um Sherlock Holmes geht. Ich liebe die originalen Geschichten, mag die Verfilmungen, liebe die Serie und lese viele Adaptionen. Umso erstaunter war ich, dass ich von „My Dear Sherlock“ von Heather Petty zuerst gar nichts gehört hatte. Erst als ich „Nichts ist, wie es scheint“ in einem Buchladen entdeckte, hatte das Buch meine Aufmerksamkeit. Obwohl es ein zweiter Teil ist, musste ich ihn lesen. Und ich war sehr froh, dass es möglich ist, ohne dass man den Vorgänger kennt. Für mich ist dieses Buch eine gelungene Adaption des Holmes-Stoffes, die zwar abgewandelt ist und dessen Zentrum verlagert wird, aber gerade das macht das Buch so spannend. Für mich absolut gelungen! Klappentext Sherlock und Mori haben ihren ersten Fall gelöst, doch was erst als Spiel gedacht war, wurde zu einer ernsten und für Mori sehr persönlichen Angelegenheit. Nun erhält Mori anonyme Drohbriefe und die Liste möglicher Verdächtiger ist lang. Jemand hat Mori zur Zielscheibe gemacht, es scheint nur eine Frage der Zeit, bevor die Katastrophe hereinbricht. Fest steht aber auch, dass Mori alles tun wird, um der Gerechtigkeit Genüge zu tun. Und niemand – nicht einmal Sherlock – wird sie davon abhalten können. Meinung Wie ich bereits erwähnte, habe ich den ersten Teil nicht gelesen. Es ist nicht so, als wenn Teil eins abgeschlossen ist und man in Teil zwei eine neue Geschichte bekommt. Doch die Autorin macht es gut, dass man als Leser das Geschehen gut nachvollziehen kann. Ich habe die Geschichte, die sich zuvor ereignet hat, schnell verstanden und war in der Story drin. Ich habe mir zwischenzeitlich zwar gewünscht, auch den ersten Band gelesen zu haben, aber das hatte nicht so viel mit den Morden und der Handlung zu tun. Denn eigentlich war ich einfach nur neugierig, wie Lock und Mori sich anfangs angenähert haben. Denn eins begreift der Leser sofort: Die Verbindung zwischen den beiden Figuren ist etwas Besonderes. Ich sprach von einer abgwandelten Adaption und ich denke es liegt auf der Hand, was ich damit meine. Es geht hier nicht um Holmes und Watson. Im Zentrum steht der eigentliche Todfeind Moriarty – oder kurz: Mori. Natürlich ist Mori ein Mädchen, ein süßes noch dazu. Sherlock, der liebevoll Lock genannt wird, ist in sie verliebt. Watson – ja, wo ist eigentlich Watson? – spielt quasi keine Rolle. Viele Fans nehmen das der Autorin übel. Ich hingegen finde es sogar ziemlich gut. Nur weil man einen Stoff adaptiert, heißt das ja nicht, dass man alle Hanldungsmuster übernehmen muss. Die Liebesgeschichte, die zum Verzweifeln tragisch ist, war für mich das Highlight. Lock ist so ein querdenkender und mysteriöser Charakter, wie man es erwartet. Und dennoch ist er so liebevoll und herzlich. Für mich war er der absolute Held des Geschehens. Er versucht immer als Moris Retter dazustehen und gibt alles für sie. Natürlich zeigen die beiden sich aber eigentlich nie, was sie wirklich fühlen. Zu viele Intrigen, zu viele Feinde, zu viele Geheimnisse. Man weiß nie genau, was man denken soll oder wem man trauen kann. Aber genau das suggeriert ja auch der Titel. Die Ausgangslage ist klar. Moris Vater sitzt im Gefängnis, da er als Serienmörder festgenommen wurde. Er hat sogar versucht Mori zu töten. Doch es gibt Zweifel. Und obwohl Mori weiß, dass ihr Vater die Morde begangen hat, versucht jemand, ihr selbst die Taten in die Schuhe zu schieben. Da hilft es auch nicht, dass ihr Vater eigentlich Polizist war und viele Freunde innerhalb der Polizei hat. Jemand droht Mori und sie und Sherlock müssen herausfinden, wer das ist. Und dann geschehen weitere Morde. Die Lage ist nicht leicht zu durchschauen, aber die beiden Protagonisten führen den Leser gekonnt durch das Buch. Ich sagte bereits, dass Lock hier mein Favorit ist. Mori ist allerdings auch gut getroffen. Ihr Charakter ist sehr interessant, da sie viel an sich selbst zweifelt und das grundsätzlich Böse in sich spürt. Dabei will sie lediglich ihre drei kleinen Brüder vor ihrem Vater beschützen. Sie opfert sich auf und trifft deswegen nicht immer die richtigen Entscheidungen. Manchmal ist man von ihrer selbstzerstörerischen Ader sogar genervt. Aber im gesamten Handlungsplot macht genau das Sinn und daher gefiel es mir gut. Ihre drei kleinen Brüder sind herzerwärmend und sie ist eine tolle große Schwester. Ihre Tante Alice, die eigentlich keine Tante ist, ist ebenfalls interessant, wenn auch zwielichtig. Nach und nach erfährt man mehr über die Tätigkeiten von Moris Eltern – und die waren wohl nie ganz legal. Kein Wunder also, dass sie sich für böse hält. Ich bin mir sicher, dass wenn man Teil eins kennt, Teil zwei noch besser ist. Das Buch hat viel Spannung, die nicht ganz typisch konstruiert wird. Die kleinen Momente zwischen Mori und Lock heitern alles etwas auf. Man hat Spaß mit dem Buch. Der Stil ist angenehm und humorvoll, an den richtigen Stellen aber ernst und dramatisch. Mir persönlich hat das Ende nicht so gut gefallen, da es plötzlich doch sehr kompliziert wird und man Probleme haben kann, die verschiedenen Personen den Taten zuzuordnen. Man muss also mit viel Aufmerksamkeit lesen, um alles genau zu verstehen. Das Ende ist eine Art Cliffhänger, der gelungen ist. Ich möchte gern wissen, wie es weitergeht. Aber ich habe mir auch fest vorgenommen, zuerst den ersten Teil zu lesen. Fazit Für mich ist „My Dear Sherlock – Nichts ist, wie es scheint“ ein solides Buch, voller Spannung, Nervenkitzel und Emotionen. Die neue Konstruktion des Holmes-Stoffes gefiel mir sehr gut. Und auch, wenn es stärkere Holmes-Geschichten gibt, lernt man hier einen neuen Blickwinkel kennen. Die Beziehung zwischen Mori und Lock ist wahnsinnig toll und bildet für mich das Highlight des Buches. Es geht nicht nur um die Aufklärung eines bestimmten Falles, sondern auch viel um die Abgründe des Menschen im Generellen. Ich habe das Buch gern gelesen und kann diese Reihe Detektivfans auf jeden Fall empfehlen. Ich vergebe 4 von 5 Spitzenschuhen für einen außergewöhnlichen Sherlock und seinen zauberhaften Gefühlen für Moriarty.

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Kaum war Band 1 gelesen, machte ich auch schon mit dem zweiten Teil weiter. Der Vorgänger gefiel mir richtig gut und deshalb stürzte ich mich voller Vorfreude in Moris und Locks zweites Abenteuer. Band 2 macht auch genau da weiter, wo Band 1 aufgehört hat. Irgendwie hatte ich einen neuen Fall erwartet, aber so war es auch gut. Schließlich gab es noch viele offene Fragen und Moris komplizierte Familiensituation war ja keinesfalls geklärt. Ich mach's kurz und sage: Das Buch setzt alle Stärken und Schwächen aus dem Vorgängerband fort. Punkt. Ende der Rezension. Werft einfach einen Blick auf meine Rezi zu Band 1 … :D Na gut, ein paar mehr Infos lasse ich euch doch da. ^^ Zur Story erzähle ich lieber nichts, da ich euch sonst spoilern würde. Kommen wir daher gleich zu den Charakteren. Mori ist, wie wir sie kennen, eine höchst interessante Protagonistin, aber ich konnte auch hier nicht all ihre Entscheidungen nachvollziehen. Manchmal macht sie die Dinge komplizierter, als sie sind. Das ist aber gar nicht schlimm, denn ich stehe auf widersprüchliche, starke und faszinierende Protagonisten. Die Romanze zu Sherlock setzt sich fort und ist wie im ersten Band süß, aber auch sehr problembelastet. Das sorgt für das nötige Drama, Baby! :D Sherlock selbst war mir etwas zu weich, er ist noch mehr „Softie“ als im ersten Teil. Ich hätte mir einfach mehr „Sherlock-Holmes-Verhalten“ gewünscht (es gibt aber ein paar nette Anspielungen auf das Original). Trotzdem mochte ich ihn, weil er immer an Moris Seite ist, sie versteht und ihre Entscheidungen respektiert. Er ist Moris Fels in der Brandung, ihr Anker, ihre bessere Hälfte, der einzige Halt in ihrem chaotischen Leben. Ohne ihn wäre sie längst verloren … Der Schreibstil ist wieder super flüssig und hat durchaus Anspruch. Man fliegt förmlich durch die Seiten und ich wollte immer weiter lesen. Hätte ich die Zeit gehabt, ich hätte das Buch in wenigen Stunden „durchgesuchtet“. :) Er ist sogar recht düster und für ein Jugendbuch gibt es viele deprimierende und tiefgründige Gedankengänge. Ich mag es, wenn uns Lesern einiges zugetraut wird und man die Gefühle und Bedenken der Protagonistin hautnah miterlebt. Ich war stets an Moris Seite und fieberte mit ihr mit, ob sie aus dem ganzen Chaos heil wieder herauskommt. Der Krimifall setzt sich nahtlos aus Band 1 fort und baut darauf auf. Wenn ihr diesen nicht kennt, versteht ihr wahrscheinlich nur Bahnhof, also solltet ihr ihn unbedingt zuerst lesen! Die Story kam mir rasanter vor als der Vorgänger und es wird durchgängig ein hohes Spannungslevel gehalten. Ständig passiert etwas Neues, das Mori vor ungeahnte Herausforderungen stellt und die Ereignisse gehen diesmal noch mehr auf ihre Psyche. Sie tat mir oft leid. Aber sie ist auch unglaublich stark. Mori wandelt ständig am Rand des Abgrunds, aber Sherlock ist immer da und fängt sie auf, wenn sie fällt. Diese Szenen haben mich sehr berührt. *hach* <3 Ich muss gestehen, die überraschende Wendung habe ich leider kommen sehen … Ich hatte die Person schon sehr lange verdächtigt, habe ihr/ihm nie getraut und behielt am Ende recht. Mehr kann ich dazu nicht sagen, um euch nicht zu viel zu verraten. Das Buch endet an einer extrem fiesen Stelle und ich wollte nicht glauben, dass es schon vorbei sein sollte (echt gemein, Frau Autorin! xD). Fazit: Bis auf den etwas zu weichen und „nicht holmeshaften“ Sherlock und den recht vorhersehbaren Krimifall hat dieses Buch alles, was ein guter Jugendkrimi braucht! Ordentlich Spannung, eine herzzerreißende Lovestory, eine eigenwillige, kämpferische Protagonistin, die sich nicht unterkriegen lässt, viel Gefühl und ein spannendes (offenes) Ende, das nach mehr schreit … Moris schweres Schicksal ging mir unter die Haut und dafür ziehe ich meinen Hut vor der Autorin! Sie hat eine würdige Fortsetzung geschrieben, deren Nachfolger hoffentlich bald auf Deutsch erscheint. *Daumen drück*

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Wie bereits der erste Teil My Dear Sherlock Wie alles begann hat auch der hier mir gut gefallen. Mann muss sich zwar wieder an einen jungen Sherlock und Moriaty als Mädchen gewöhnen doch man findent augenblicklich wieder hinein. Nach dem Ende des ersten Buches, hatte ich nicht daran geglaubt, dass mich solche Psychospielchen erwarten könnten. Insgeheim hatte ich gehofft, beide Lock und Mori bekommen einen ganz anderen, neuen Fall, dennoch schlagen sie sich wieder mit Moris Vater herum und hinzu kommt eine unbekannte Person, die Drohbriefe an Jamie schieckt in der sie ihre Schuld bekennen soll. Also ganz anders als im ersten Teil, wird hier eher auf psychischen Druck gesetzt. Wie auch schon zuvor, wird die Story aus der Sicht von Mori erzählt. Der Leser bekommt Hautnah ihre Gedanken, Gefühle und Entscheidungen mit, ergal wie sie ausfallen. Obwohl man sie sicherlich nicht zu den sympatischen Protagonisten zählen kann, finde ich, hat Jamie doch einen gewissen Reiz, denn genau das macht für mich diese Reihe zu einer interessanten Lektüren. Man muss ja nicht immer mit einer Figur auskommen, um die Geschichte und die Handlung zu mögen, bei manchen ist es so und bei anderen wiederum nicht. Ebenso wie ihre Entscheidungune muss man auch mit ihrer Herangehensweise klarkommen und kann manchesmal nicht wirklich verstehen warum sie gerade dies oder jenes macht. Ich habe micht sicherlich nicht nur einemal gefragt warum. Nun ja, was wäre aber Mori ohne ihren Sherlock. Hier bekommt man einen eher verletzbaren Detektiv zu Gesicht, der sich auch die ein oder andere Schwäche erlaubt und somit die rationale und überlegene Facade Risse bekommt. Das zu lesen war wirklich erstaunlich, da man eigentlich Sherlock als einen emotionslosen und kühlen Charakter kennt. Genauso wie bereits der erste Band, ist auch dieser sicher nicht ein Buch, welches man als Meisterwerk oder hochtrabende Lektüre beschreiben könnte, doch ist es für mich gerade weil man nicht mit der Protagonistin Mori immer einer Meinung ist schön zu lesen und macht auch Spaß. Man kann selbst miträtseln und auf ein gutes Ende hoffen. Viel zur Handlung und dem Verlauf der Geschichte möchte ich nicht verraten. Nur soviel, es passieren Sachen, mit denen ich nicht gerechtnet habe. Trotz der vielen Emotionen, darf auch das detektivische Geschick, für das Lock und Mori, durch ihre berühmten literarischen Vorlagen, bekannt sind nicht zukurz kommen. Heather Petty hat durch ihren Schreibstil einen tollen und spannenden zweiten Teil geschrieben, mit Wendungen die ich nicht erwartet habe und die mich auf einen interessantes und hoffentlich baldiges Wiedersehen stimmt, denn ich will wirklich wissen wie es nun weitergehen wird.

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Schon der erste Teil der Reihe konnte mich richtig begeistern, weshalb ich mich auch sehr freute, als ich sah, dass es eine Fortsetzung gibt. Der zweite Teil, der etwas anderen Sherlock Holmes Geschichte schließt, mit nur einer kleinen Pause an das Ende des ersten Buches an. Am Anfang wurde die wichtigsten Punkt noch einmal kurz wiederholt, wodurch mir der Wiedereinstieg in die Geschichte sehr leicht fiel und ich ohne Probleme in die Welt von Mori und Sherlock eintauchen konnte. Zwei Wochen sind vergangen, seit Moris Vater wegen Mordes festgenommen wurde. Dort trotzdem plagt Modi noch die Angst um ihre drei kleinen Brüder, denn sie ist davon überzeugt, dass ihr Vater es irgendwie schaffen wird, wieder freizukommen. Und wenn die Sorgen wegen ihrem Vater nicht schon reichen würde, hat sie auch noch mit vielen anderen Dingen zu kämpfen. Denn anscheinend hat sich jemand in den Kopf gesetzt, dass Mori für die Vergehen ihres Vaters verantwortlich ist, und macht ihr das Leben schwer. Doch zum Glück steht Sherlock ihr bei und hilft ihr so gut er kann, oder so weit sie ihr lässt. Eigentlich mag ich Mori, als Protagonistin, sehr gerne. Sie ist ein unglaublich interessanter Charakter und hat eigentlich immer nur gute Absichten. Jedoch haben mich hin und wieder ein paar ihrer Handlungen etwas aufgeregt, da sie für mich nicht richtig nachvollziehbar waren. Das war im ersten Teil seltener der Fall gewesen als hier, aber ich muss ihr auch wieder zugutehalten, dass sie es alles andere als einfach im Leben hat. Davon abgesehen war es eigentlich immer sehr interessant ihren Gedankengängen zu folgen und auch ihr Gefühlschaos Sherlock gegenüber fand ich sehr spannend. Die beiden passen, meiner Meinung nach, richtig gut zusammen und mir haben die mehr romantischen Szenen zwischen den beiden auch richtig gut gefallen. Auch in diesem Buch war die Handlung sehr spannend und meiner Meinung nach überhaupt nicht vorhersehbar. Der Schreibstil der Autorin ist auch sehr angenehm zu lesen und man kommt schnell durch das Buch. Ich habe die ganze Zeit gerätselt, wer wohl hinter all den schlimmen Dingen steckt und wurde, wie auch schon im ersten Teil der Reihe, sehr überrascht. Zwar hatte ich schon eine ganz kleine Vermutung, doch hätte ich trotzdem nicht damit gerechnet. Auf jeden Fall bin ich schon unglaublich gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird, und hoffe sehr, dass der dritte Teil nicht all zu lange auf sich warten lässt. Cover & Gestaltung: Das Cover ist zwar, wie auch schon beim ersten Teil, nicht gerade das schönste, doch trotzdem passt es richtig gut zur Geschichte, wodurch es für mich auch wieder etwas an Schönheit gewinnt. Am besten hat mir jedoch gefallen, dass bei jedem Kapitelanfang ein Bild vom Big Ben zu sehen ist. :) Fazit: "My dear Sherlock - Nichts ist, wie es scheint" ist eine tolle Fortsetzung der Reihe und war, wie auch schon der Vorgänger, von der Ersten bis zur aller letzten Seite spannend zu lesen. Bis auf ein paar kleiner Sachen gab es für mich an dem Buch nichts auszusetzen. :D

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