Leserstimmen zu
My Dear Sherlock - Weil es enden muss

Heather Petty

Die My Dear Sherlock-Reihe (3)

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Hardcover
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"Weil es enden muss" ist der dritte und damit finale Band der "My Dear Sherlock"- Trilogie. Nachdem ich die beiden Vorgänger recht begeistert gelesen habe, stand außer Frage, dass auch Band drei keineswegs fehlen darf. Als großer Fan von Sherlock Holmes und seiner Raffinesse war ich neugierig, was wohl in diesem Abschlussband für ein fulminantes Finale folgen wird und stürzte mich begierig in die Seiten. Dabei werden die Ereignisse nahezu nahtlos fortgeführt, sodass man wieder sehr gut in die Geschichte hineinfindet. Allerdings mangelte es mir in "Weil es enden muss" ein Stück weit an besagter Raffinesse. Sherlock Holmes tritt kaum auf den Plan und die Geschichte dreht sich zum größten Teil nur um Rache und wie diese ausgeführt werden kann. Stellenweise hätte man bestimmte Sequenzen um ein Vielfaches verkürzen können, um dafür andere Stellen besser zu unterfüttern. Zwar hat die Autorin dieses Finale gut geschrieben, doch konnte es mich nicht in dem Maße mitreißen, wie ich es mir gewünscht hätte. Bereits am Anfang begann es sehr zäh, wurde dann zwar etwas besser, erreichte aber nie das Niveau, das zum Beispiel Band 1 von sich behaupten konnte. Auch atmosphärisch blieb die Geschichte aufgrund der ständigen Rachegelüste etwas auf der Strecke. Es wirkte manchmal wenig lebendig und auch die Protagonisten konnten ihr Potential und ihre Vielschichtigkeit nicht wirklich entfalten. Das Ende erschien mir dann auch ein wenig unbefriedigend, da es sehr abrupt und mittendrin aufhörte. Man hätte durchaus noch einen kleinen Epilog hinzufügen können, um diesen Schluss runder hinzubekommen. Fazit: Gut zu lesender Abschluss, allerdings wurde das Potential nicht so umgesetzt, wie ich es mir gewünscht hätte, wobei Vieles auf der Strecke blieb.

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Spoiler! Es handelt sich um den 3. Band der Reihe um den jungen Sherlock Holmes und Jamie Moriarty in der heutigen Zeit. Mori ist zu Beginn des Buches in Gefangenschaft ihrer Tante Alice. Sie könnte problemlos aus ihrem Käfig verschwinden, aber dafür müsste sie ihre Brüder zurücklassen. Die ganze Zeit habe ich darauf gewartet, dass Sherlock auftaucht, aber diesen Gefallen wollte mir die Autorin Heather Petty nicht machen. Die Geschichte zieht sich leider direkt zu Beginn schon sehr in die Länge. Man wartet und wartet, aber Mori bleibt gefangen. Als sie endlich fliehen kann, nimmt das Buch auch Spannung auf. Wie auch Teil 1& 2 konnte mir das Buch aber kein richtiges Lesevergnügen bereiten... Echte Sherlock Holmes Fans komme hier nämlich nicht auf ihre Kosten. Für mich persönlich ist John Watson immer ein ganz wichtiger Bestandteil der berühmten Fälle Holmes‘. In dieser Jugendbuchadaption spielt Watson leider nur eine unwesentliche Rolle. Komisch finde ich, dass einige bekannte Charaktere ihre von Arthur Conan Doyle zugedachte Rolle behalten durften, andere nicht. Mrs Hudson ist zum Beispiel nach wie vor die Haushälterin der Holmes‘. Mycroft und Sherlock haben aber eine ganz andere Beziehung zueinander als man sie kennt. Der Gedanke daran, dass sich zwischen (der hier weiblichen) Moriarty und Holmes eine Liebesgeschichte entwickelt, gefiel mir anfänglich ganz gut, aber irgendwie konnte mich die Umsetzung nicht sehr überzeugen. An vielen Stellen kam mir die Geschichte unrealistisch vor: (SPOILER!) Mal ehrlich, die 16-jährige Moriarty zieht los und ermordet 3 Polizisten? Alles in allem finde ich, hat die Autorin zumindest den Untertitel ganz bezeichnend ausgewählt, denn ich habe das Buch nur gelesen, „weil es enden musste“. Ich finde, man hätte mit einem statt drei Bänden wesentlich mehr Spannung erreichen können. Trotzdem ist der Schreibstil wieder sehr flüssig und ich habe das Buch schnell durchgelesen.

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von Heather Petty cbj, 2017 gebunden, 267 Seiten ab 12 Jahren ISBN 978-3-570-7252-0 14,99 Euro Die 16-jährige Jamie Moriarty wurde getrennt von ihrer großen Liebe, dem 17-jährigen Sherlock Holmes. Im zweiten Teil der Buchreihe wurde sie von Alice gefangen genommen und ist am Anfang dieses dritten Bandes immer noch in Gefangenschaft. Der einzige Grund, warum sie nicht flüchtet, obwohl sie es theoretisch könnte, sind ihre drei Brüder. Michael, einer der Brüder, hat nach seinem Unfall einen ziemlich dollen Hirnschaden, doch an Mori erinnert er sich. Wie könnte sie ihn zurücklassen, ihren Lieblingsbruder? Zusammen mit ihrer guten Freundin Liv schaffen die Vier es, aus den Fängen von Alicia zu entkommen. Doch Mori lässt ihre Brüder mit Liv gehen, um noch einmal ihren geliebten Sherlock zu sehen und ihrem verhassten Vater, Inspektor Moriarty, eine Lektion zu erteilen. In London holt die Vergangenheit sie aber langsam wieder ein. Als Mori anfing,Verbrechen zu begehen, versuchte Lock alles, um sie auf den richtigen Weg zu lenken. Doch noch nicht mal der, den sie liebt, kann sie davon abhalten, sich für ihre Vergangenheit zu rächen. Eine Jagd quer durch das moderne London beginnt… Ich finde das Buch sehr gut. Ich lese gerne Krimis, vor allem solche mit Sherlock Holmes, Miss Marple und Hercule Poirot. Die Geschichte über Sherlocks und Jamies Jugend gefällt mir sehr. Die Aspekte, dass Lock und Mori Superhirne sind und Lock etwas arrogant ist, bleiben auch in dieser Version von Sherlock Holmes bestehen. Nur das Wesentliche verändert sich. Zum Beispiel, dass Watson noch ein Junge ist. Generell sind die beiden Hauptdarsteller noch Jugendliche, sehen die Welt aber schon sehr erwachsen. Auch ihre Gehirnkapazität ist Gleichaltrigen weit voraus. Es gefällt mir, wie die Autorin die Bücher schreibt. Ich würde aber empfehlen, die ersten beiden Bücher erst einmal zu lesen: „My dear Sherlock – Wie alles begann” und „My dear Sherlock – Nichts ist, wie es scheint”. Denn wenn man die ersten zwei Bände nicht gelesen hat, wie ich, ist man im Nachteil. Im ersten Kapitel denkt man sich: „Wer ist das „ich”?” (wenn man noch nicht die ersten beiden Teile gelesen hat). Man kann natürlich bald erschließen, wer das „ich” ist, aber es ist so ein kleines bisschen komplizierter, in die Geschichte reinzukommen. Wie gesagt, finde ich den Schreibstil sehr vorzüglich. Auch die Gestaltung des Buches, wie das Cover oder die schwarz-weißen Bilder zu jedem Kapitel, gefallen mir. Ich finde es interessant, dass sich jemand so etwas ausdenkt. Natürlich stellt man sich die Frage: „Wie verliefen Locks Kindheit oder Moris?” Die Autorin Heather Petty erzählt uns, wie die Kindheit und Jugend von den beiden ausgesehen haben könnte. Insgesamt eine fesselnde Geschichte… Sophie Heuschkel, 12 Jahre

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Sherlock, Sherlock, Sherlock. Der gute Detektiv ist überall und ich komme nie an ihm vorbei. „My Dear Sherlock – Weil es enden muss“ ist schon der letzte Band der Trilogie und da mich die Vorgänger beeindruckt haben, musste ich natürlich wissen, wie es mit Mori und Sherlock weitergeht und ob meine schlimmsten Befürchtungen eintreffen würden … Es fällt mir hier übrigens besonders schwer, nicht zu spoilern, deshalb könnte es an einigen Stellen etwas schwammig werden – bitte nicht wundern. ;) Band 1 „Wie alles begann“ und Band 2 „Nichts ist, wie es scheint“ haben mich schon gut unterhalten und mit der schwierigen Kindheit und emotionalen Lage von Mori beeindruckt. Ihr Werdegang ist auch das Hauptthema der Geschichte und wir erleben wie schon zuvor alles aus ihrer Ich-Perspektive. Sie wurde gefangen genommen und hat noch eine Rechnung mit ihrem Vater offen. Außerdem bangt sie um das Leben ihrer Brüder, für die sie bereit ist, alles zu tun, und damit meine ich, WIRKLICH alles … Moris Motivation, ihre Brüder zu schützen, konnte ich jederzeit verstehen und ich fühlte mit ihr. Aber den Weg, den sie dafür einschlägt, konnte ich nicht gutheißen. Ich war schockiert, abgestoßen und zugleich fasziniert von diesem Superhirn, Jamie Moriarty. Das ist von der Autorin sicher so gewollt und dieses Konzept ist voll aufgegangen. Ich folgte ihren Handlungen wie im Rausch und dies ist eines der Bücher, die man an einem Stück verschlingt, ohne Pausen einzulegen. Der Schreibstil ist schnörkellos, flüssig und dennoch nicht zu einfach gehalten. Manch einen Gedankengang von Mori konnte ich nicht nachvollziehen, dadurch wurde sie mir immer fremder. Leider bekommt mein lieber Sherlock hier nur sehr wenige Auftritte spendiert (viel weniger als in Band 1 und 2) und wird noch dazu von Mori ungerecht und komplett kaltherzig behandelt. Dies geschiet ihrer Meinung nach aus einem guten Grund, aber für mich war das extrem frustrierend zu lesen. :( Was ihre Beziehung zueinander angeht, hatte ich mir mehr erhofft: tiefgehende und klärende Gespräche, schöne Momente, dramatische Gesten, solche Sachen … Auch die auftretenden Nebencharaktere waren mir zu oberflächlich dargestellt, sie verblassen alle vor der Protagonistin und ich konnte sie teilweise nicht auseinanderhalten. Moris Rachefeldzug, der sich über das ganze Buch erstreckt, habe ich gespannt verfolgt und blieb trotzdem nur Beobachter. Was schon erstaunlich ist, denn dank der Ich-Perspektive weiß man immer genau, was sie denkt, während sie ihre Gefühle aber vor sich und dem Leser verschließt. Puh, die ganze Geschichte ist echt ein zweischneidiges Schwert und dann kam auch noch DIESES ENDE! o.O Ehrlich gesagt, weiß ich immer noch nicht, wie ich es finden soll, und es lässt mich auch eher unbefriedigt zurück. Obwohl es schon irgendwie gelungen ist und es war eigentlich von Band 1 an klar, dass es so enden MUSS – trotzdem war ich am Schluss ernüchtert. Wahrscheinlich hatte ich mir noch eine Wendung erhofft, eine überraschende Aktion, die von Sherlock ausgeht, IRGENDETWAS, bei dem ich für die beiden cheerleaden kann, aber es kam so furchtbar wenig. *seufz* Fazit: Wie die ganze Reihe ist auch der Abschlussband eher düster und deprimierend. Wer einen lockeren Jugendkrimi mit süßer Lovestory erwartet, wird wohl enttäuscht. Dafür tauchen wir tief in Jamie Moriartys Psyche ein und verfolgen ihren Rachefeldzug hautnah mit. Sie ist und bleibt ein schwieriger Charakter, mit der sich sicher nicht jeder Leser anfreunden kann. Dies passt auch absolut zur Geschichte und ich habe großen Respekt vor der Autorin, dass sie ihr Konzept von Anfang bis Ende knallhart durchgezogen hat! Leider bleibt immer eine gewisse Distanz zum Geschehen und Mori wurde mir mit jeder Handlung fremder. Auch die Beziehung zu Sherlock blieb unbefriedigend und hätte in meinen Augen noch mehr hergegeben. Wer sich aber für den Werdegang von Moriarty interessiert, für den ist „My Dear Sherlock“ ein Tipp – spannend, aufwühlend und ungewöhnlich ist die Reihe allemal!

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Noch nie zuvor hatte ich eine Buchreihe erst mit dem zweiten Teil begonnen. Aber dann entdeckte ich die „My dear Sherlock“-Reihe und las zuallererst Band zwei. „Nichts ist, wie es scheint“ gefiel mir wirklich gut, auch wenn ich „Wie alles begann“ nicht kannte. Und ich freute mich sehr auf „Weil es enden muss“, den Abschluss der Reihe. Sherlock Holmes Adaptionen sind mir immer willkommen und ich empfand es als gelungene Abwechslung nicht nur Sherlock Holmes und John Watson zu adaptieren, sondern auch James Moriarty – und zwar als Mädchen. Aus dem zweiten Teil las ich eine zarte Liebesgeschichte und ich war sehr gespannt, ob Mori und Lock vielleicht doch eine Chance haben. Aber schon der wenig aufbauende Titel „Weil es enden muss“, noch die Tatsache, dass es zwischen Holmes und Moriarty einfach nicht gut enden kann, sind Hinweis genug… Das Buch ist zwar authentisch und dennoch so vollkommen anders, als ich dachte. Es war mir zu kurz, Mori veränderte sich in eine vollkommen falsche Richtung und Lock spielt nur eine Nebenrolle. Was mit einer tollen Idee begann, endet somit in einem gelungenen und passenden, nicht aber in einem berauschenden Finale. Klappentext Mori sinnt auf Rache. Und nur eine Person steht noch zwischen ihr und der Gerechtigkeit, die sie verdient: Sherlock. Der entwaffnende, brillante Lock. Sie spielt die Rolle der treuen, gequälten Freundin und manipuliert Lock, ihr zu helfen, während sie still und leise den Untergang ihres Vaters vorbereitet. Doch als einer ihrer Pläne Unschuldige in Gefahr bringt, durchschaut Lock das Lügengespinst und stellt Mori vor die Wahl – eine Entscheidung, die den Rest ihrer beider Leben bestimmen wird. Meinung Für mich war der Held dieser Reihe schon immer Sherlock Holmes und ich finde auch, dass der Titel „My dear Sherlock“ genau das suggeriert. Mori ist meiner Meinung nach viel mehr eine Antagonistin als eine Protagonistin. Sie hat viele eiserne Charakterzüge, auch wenn tief in ihr der gute Mensch schlummert. Doch ihr Vater und ihre Mutter haben sie zerstört – die Meisterdiebin und der Serienkiller. Wie soll man bei solchen Eltern auch ein vernünftiges Leben führen? Mir gefällt Moris Charakterzeichnung im Grunde gut. Sie ist eine Figur mit Abgründen und diese Abgründe mag nur Sherlock Holmes zu überwinden. Doch in „Weil es enden muss“ ist Lock lange, lange nicht präsent. Mori wurde am Ende von Band zwei von ihrer Tante Alice verschleppt und eingesperrt. Sie verbringt Monate in Gefangenschaft und in dieser beginnt ein Hauch Wahnsinn an ihr zu haften – und diesen wird sie nicht mehr los. Im Grunde geht es Mori immer darum Rache zu nehmen. Sie will ihren Vater töten, um ihre Brüder endgültig beschützen zu können. Auch wenn das Motiv ehrenwert ist, so ist Mori doch eigentlich nicht die geborene Mörderin. Und ob Morden gut für die Moral ist, sollte verneint werden. Doch das tut Mori nicht. Sie handelt so, wie sie es für richtig hält und schon allein das ist hinterfragbar. Moris Charakter wandelt sich dementsprechend und auch, wenn das Gute in ihr dadurch nicht stirbt, so gefiel mir die Kälte ihres Charakters nicht. Andererseits bewundere ich Heather Petty wirklich sehr, dass sie ihre Figur einer solchen Wandlung und solchen Erlebnissen aussetzt. Moris Veränderung ist nicht einmal unauthentisch – aber auch nicht schön zu verfolgen. Und während man Moris Weg als Leser verfolgt, verliert man das Gute an diesem Buch vollkommen außer Augen, nämlich Sherlock. Lock wird in „Weil es enden muss“ beinahe zu einer Randfigur degradiert und das ist so unglaublich schade! Sein Charakter ist mindestens so vielschichtig, wie der von Mori. Und trotzdem taucht er selten und dann auch nur für kurze Szenen aus. Seine Bedeutung im Generellen ist der Handlung nicht abzusprechen und vor allem zum Ende hin zeigt sie sich deutlich. Und trotzdem fehlt er, denn mehr von ihm hätte die Geschichte einfach besser gemacht! Ich liebe Locks Charakter und seine Rettungsversuche und es brach mir das Herz, zusehen zu müssen, wie die beiden Hauptfiguren auseinander driften. Aber wie sollte es anders sein? Insgesamt ist Heather Petty nämlich einfach nur konsequent! Wie kann eine Freundschaft, ja vielleicht sogar eine Liebe zwischen Moriarty und Holmes auch funktionieren? Ich fand das Ende daher wirklich gut gewählt und es passt zur Reihe. Vor allem das Ende des Buches macht es übrigens besser, denn hier steigert sich die Geschichte noch einmal. Es gibt den Showdown zwischen Lock und Mori und so wird die Reihe zu einem passenden Ende gebracht. Aber nach dem Lesen googelte ich sofort, ob es einen vierten Teil geben wird. Denn so darf es einfach nicht enden…aber das tut es – „Weil es enden muss“. Der Stil der Autorin ist wirklich gut und man kommt schnell durchs Buch. Allerdings ist es mir gerade mal 267 Seiten auch sehr kurz gehalten. Manchmal fehlte mir ein wenig die Zielführung, aber die Beschreibungen sind gut. Das Buch hat etwas Düsteres und auch Geheimnisvolles. Vieles kann ich auch nach dem Reihenabschluss noch nicht richtig einschätzen und das ist schade. Manchmal las ich das Buch mit wenig Freude, aber das Ende lohnt sich auf jeden Fall. Aber man muss mutig sein, um sich an diese tragische Adaption zu trauen. Dennoch ziehe ich meinen Hut vor Heather Petty, denn mit ihrem Ende ist die klassische Entwicklung der Feindschaft zwischen Holmes und Moriarty mehr als möglich. Auch wenn sich mein Herz das nicht wünscht, so kann es sich der Realität eben nicht entziehen. Fazit „My dear Sherlock – Weil es enden muss“ ist ein Reihenabschluss, der sehr authentisch und deswegen auch tragisch und erschreckend ist. Die Figuren von Sherlock Holmes und Jamie Moriarty sind gelungen und müssen sich nun ihrer eigenen Beziehung stellen. Kann das gut enden? Nein. Vieles hat mir an dem Buch nicht so gut gefallen und dennoch fällt mein Gesamtresümee positiv aus, denn ich finde, dass Heather Petty mit ihrem Abschluss mutig war und ein passendes Ende geschrieben hat. Dafür vergebe ich 3 Spitzenschuhe, denn der Anteil von Lock ist in diesem Buch deutlich zu gering. Ich bin nicht glücklich damit wie „es enden muss“, aber trotzdem bewundere ich das Ende in gewisser Weise. Ich bin mir sicher, die Geschichte von Sherlock Holmes und James Moriarty hat noch einige Seiten, die die Welt nicht kennt. Und vielleicht werden wir ja einige davon noch erleben...

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Nachdem ich den zweiten Teil beendet hatte und das Ende so schlimm war, konnte ich es kaum erwarten, endlich weiterzulesen. Ich war schon so neugierig wie die Geschichte von Mori und Lock weitergeht und wie es schlussendlich enden wird und ich muss sagen, dass der dritte und letzte Teil der Reihe wirklich spannend und aufregend war. Die gesamte Zeit über konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie es enden wird und das dann umso überraschter, wie es dann kam. Aber gehen wir wieder zurück zum Anfang. Das Buch schließt genau an das Ende des zweiten Teiles an. Mori wurde am Ende des zweiten Teiles von Alice gefangen genommen. Obwohl sie herausfinden, dass sie aus ihrem Gefängnis fliehen könnte, macht sie es nicht, da Alice ihr mit ihren Brüdern droht, die für Mori das wichtigste auf der Welt sind. Somit lässt sie die Gefangenschaft einige Zeit über sich ergehen. Währendessen hat sie viel Zeit nachzudenken und schmiedet Pläne, wie sie sich an Alice rächen und ihren Vater zur Strecke bringen kann. Nachdem sie mit Hilfe ihrer neu gewonnen Freundin Liv fliehen kann und ihre Brüder in ihre Obhut begibt, kehrt Mori nach London zurück um ihren geliebten Sherlock noch einmal zu sehen, und um ihren Vater endlich zur Strecke zu bringen. Doch fällt ihr der Abschied von Sherlock schwerer als sie zunächst dachte. Auch in diesem Buch mochte ich Mori sehr gerne und konnte, durch die Ich-Persepektive, auch sehr gut verstehen, warum sie was getan hat. Zwar nicht immer, doch ziemlich oft. Am meisten mochte ich die Beziehung zwischen Mori und Sherlock, welche meiner Meinung nach gegen Ende hin ziemlich bewegend wurde. Die Autorin hat es wirklich geschafft, dass man mit den beiden mitleidet und gespannt hofft, dass die beiden doch noch ihr Happy End bekommen. Doch wenn man sich denkt, dass die Autorin doch so gut es ging, an den original Figuren anknüpft, kann man natürlich schon zu beginn ahnen, dass für Mori und Lock nicht alles gut ausgehen wird. :( Doch trotzdem ist man bei dem Buch bis zum Ende hin gespannt, was als Nächstes passieren wird und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, was bei 272 Seiten leider nur ein kurzes Vergnügen war. Aber die Länge war auf jeden Fall gut so, denn so gab es keine unnötigen Längen, sodass es nie langweilig wurde und das Tempo war auch nicht zu schnell. Fazit: "My dear Sherlock - Weil es enden muss" ist meiner Meinung nach ein würdiger Abschluss eines tollen Reihe. Heather Petty hat es wirklich geschafft eine unglaublich interessante und vollkommen neue Geschichte mit Sherlock Holmes und James Moriarty zu schreiben und ich habe jede Seite genossen. :)

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