Leserstimmen zu
My Dear Sherlock - Weil es enden muss

Heather Petty

Die My Dear Sherlock-Reihe (3)

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von Heather Petty cbj, 2017 gebunden, 267 Seiten ab 12 Jahren ISBN 978-3-570-7252-0 14,99 Euro Die 16-jährige Jamie Moriarty wurde getrennt von ihrer großen Liebe, dem 17-jährigen Sherlock Holmes. Im zweiten Teil der Buchreihe wurde sie von Alice gefangen genommen und ist am Anfang dieses dritten Bandes immer noch in Gefangenschaft. Der einzige Grund, warum sie nicht flüchtet, obwohl sie es theoretisch könnte, sind ihre drei Brüder. Michael, einer der Brüder, hat nach seinem Unfall einen ziemlich dollen Hirnschaden, doch an Mori erinnert er sich. Wie könnte sie ihn zurücklassen, ihren Lieblingsbruder? Zusammen mit ihrer guten Freundin Liv schaffen die Vier es, aus den Fängen von Alicia zu entkommen. Doch Mori lässt ihre Brüder mit Liv gehen, um noch einmal ihren geliebten Sherlock zu sehen und ihrem verhassten Vater, Inspektor Moriarty, eine Lektion zu erteilen. In London holt die Vergangenheit sie aber langsam wieder ein. Als Mori anfing,Verbrechen zu begehen, versuchte Lock alles, um sie auf den richtigen Weg zu lenken. Doch noch nicht mal der, den sie liebt, kann sie davon abhalten, sich für ihre Vergangenheit zu rächen. Eine Jagd quer durch das moderne London beginnt… Ich finde das Buch sehr gut. Ich lese gerne Krimis, vor allem solche mit Sherlock Holmes, Miss Marple und Hercule Poirot. Die Geschichte über Sherlocks und Jamies Jugend gefällt mir sehr. Die Aspekte, dass Lock und Mori Superhirne sind und Lock etwas arrogant ist, bleiben auch in dieser Version von Sherlock Holmes bestehen. Nur das Wesentliche verändert sich. Zum Beispiel, dass Watson noch ein Junge ist. Generell sind die beiden Hauptdarsteller noch Jugendliche, sehen die Welt aber schon sehr erwachsen. Auch ihre Gehirnkapazität ist Gleichaltrigen weit voraus. Es gefällt mir, wie die Autorin die Bücher schreibt. Ich würde aber empfehlen, die ersten beiden Bücher erst einmal zu lesen: „My dear Sherlock – Wie alles begann” und „My dear Sherlock – Nichts ist, wie es scheint”. Denn wenn man die ersten zwei Bände nicht gelesen hat, wie ich, ist man im Nachteil. Im ersten Kapitel denkt man sich: „Wer ist das „ich”?” (wenn man noch nicht die ersten beiden Teile gelesen hat). Man kann natürlich bald erschließen, wer das „ich” ist, aber es ist so ein kleines bisschen komplizierter, in die Geschichte reinzukommen. Wie gesagt, finde ich den Schreibstil sehr vorzüglich. Auch die Gestaltung des Buches, wie das Cover oder die schwarz-weißen Bilder zu jedem Kapitel, gefallen mir. Ich finde es interessant, dass sich jemand so etwas ausdenkt. Natürlich stellt man sich die Frage: „Wie verliefen Locks Kindheit oder Moris?” Die Autorin Heather Petty erzählt uns, wie die Kindheit und Jugend von den beiden ausgesehen haben könnte. Insgesamt eine fesselnde Geschichte… Sophie Heuschkel, 12 Jahre

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Sherlock, Sherlock, Sherlock. Der gute Detektiv ist überall und ich komme nie an ihm vorbei. „My Dear Sherlock – Weil es enden muss“ ist schon der letzte Band der Trilogie und da mich die Vorgänger beeindruckt haben, musste ich natürlich wissen, wie es mit Mori und Sherlock weitergeht und ob meine schlimmsten Befürchtungen eintreffen würden … Es fällt mir hier übrigens besonders schwer, nicht zu spoilern, deshalb könnte es an einigen Stellen etwas schwammig werden – bitte nicht wundern. ;) Band 1 „Wie alles begann“ und Band 2 „Nichts ist, wie es scheint“ haben mich schon gut unterhalten und mit der schwierigen Kindheit und emotionalen Lage von Mori beeindruckt. Ihr Werdegang ist auch das Hauptthema der Geschichte und wir erleben wie schon zuvor alles aus ihrer Ich-Perspektive. Sie wurde gefangen genommen und hat noch eine Rechnung mit ihrem Vater offen. Außerdem bangt sie um das Leben ihrer Brüder, für die sie bereit ist, alles zu tun, und damit meine ich, WIRKLICH alles … Moris Motivation, ihre Brüder zu schützen, konnte ich jederzeit verstehen und ich fühlte mit ihr. Aber den Weg, den sie dafür einschlägt, konnte ich nicht gutheißen. Ich war schockiert, abgestoßen und zugleich fasziniert von diesem Superhirn, Jamie Moriarty. Das ist von der Autorin sicher so gewollt und dieses Konzept ist voll aufgegangen. Ich folgte ihren Handlungen wie im Rausch und dies ist eines der Bücher, die man an einem Stück verschlingt, ohne Pausen einzulegen. Der Schreibstil ist schnörkellos, flüssig und dennoch nicht zu einfach gehalten. Manch einen Gedankengang von Mori konnte ich nicht nachvollziehen, dadurch wurde sie mir immer fremder. Leider bekommt mein lieber Sherlock hier nur sehr wenige Auftritte spendiert (viel weniger als in Band 1 und 2) und wird noch dazu von Mori ungerecht und komplett kaltherzig behandelt. Dies geschiet ihrer Meinung nach aus einem guten Grund, aber für mich war das extrem frustrierend zu lesen. :( Was ihre Beziehung zueinander angeht, hatte ich mir mehr erhofft: tiefgehende und klärende Gespräche, schöne Momente, dramatische Gesten, solche Sachen … Auch die auftretenden Nebencharaktere waren mir zu oberflächlich dargestellt, sie verblassen alle vor der Protagonistin und ich konnte sie teilweise nicht auseinanderhalten. Moris Rachefeldzug, der sich über das ganze Buch erstreckt, habe ich gespannt verfolgt und blieb trotzdem nur Beobachter. Was schon erstaunlich ist, denn dank der Ich-Perspektive weiß man immer genau, was sie denkt, während sie ihre Gefühle aber vor sich und dem Leser verschließt. Puh, die ganze Geschichte ist echt ein zweischneidiges Schwert und dann kam auch noch DIESES ENDE! o.O Ehrlich gesagt, weiß ich immer noch nicht, wie ich es finden soll, und es lässt mich auch eher unbefriedigt zurück. Obwohl es schon irgendwie gelungen ist und es war eigentlich von Band 1 an klar, dass es so enden MUSS – trotzdem war ich am Schluss ernüchtert. Wahrscheinlich hatte ich mir noch eine Wendung erhofft, eine überraschende Aktion, die von Sherlock ausgeht, IRGENDETWAS, bei dem ich für die beiden cheerleaden kann, aber es kam so furchtbar wenig. *seufz* Fazit: Wie die ganze Reihe ist auch der Abschlussband eher düster und deprimierend. Wer einen lockeren Jugendkrimi mit süßer Lovestory erwartet, wird wohl enttäuscht. Dafür tauchen wir tief in Jamie Moriartys Psyche ein und verfolgen ihren Rachefeldzug hautnah mit. Sie ist und bleibt ein schwieriger Charakter, mit der sich sicher nicht jeder Leser anfreunden kann. Dies passt auch absolut zur Geschichte und ich habe großen Respekt vor der Autorin, dass sie ihr Konzept von Anfang bis Ende knallhart durchgezogen hat! Leider bleibt immer eine gewisse Distanz zum Geschehen und Mori wurde mir mit jeder Handlung fremder. Auch die Beziehung zu Sherlock blieb unbefriedigend und hätte in meinen Augen noch mehr hergegeben. Wer sich aber für den Werdegang von Moriarty interessiert, für den ist „My Dear Sherlock“ ein Tipp – spannend, aufwühlend und ungewöhnlich ist die Reihe allemal!

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Nachdem ich den zweiten Teil beendet hatte und das Ende so schlimm war, konnte ich es kaum erwarten, endlich weiterzulesen. Ich war schon so neugierig wie die Geschichte von Mori und Lock weitergeht und wie es schlussendlich enden wird und ich muss sagen, dass der dritte und letzte Teil der Reihe wirklich spannend und aufregend war. Die gesamte Zeit über konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie es enden wird und das dann umso überraschter, wie es dann kam. Aber gehen wir wieder zurück zum Anfang. Das Buch schließt genau an das Ende des zweiten Teiles an. Mori wurde am Ende des zweiten Teiles von Alice gefangen genommen. Obwohl sie herausfinden, dass sie aus ihrem Gefängnis fliehen könnte, macht sie es nicht, da Alice ihr mit ihren Brüdern droht, die für Mori das wichtigste auf der Welt sind. Somit lässt sie die Gefangenschaft einige Zeit über sich ergehen. Währendessen hat sie viel Zeit nachzudenken und schmiedet Pläne, wie sie sich an Alice rächen und ihren Vater zur Strecke bringen kann. Nachdem sie mit Hilfe ihrer neu gewonnen Freundin Liv fliehen kann und ihre Brüder in ihre Obhut begibt, kehrt Mori nach London zurück um ihren geliebten Sherlock noch einmal zu sehen, und um ihren Vater endlich zur Strecke zu bringen. Doch fällt ihr der Abschied von Sherlock schwerer als sie zunächst dachte. Auch in diesem Buch mochte ich Mori sehr gerne und konnte, durch die Ich-Persepektive, auch sehr gut verstehen, warum sie was getan hat. Zwar nicht immer, doch ziemlich oft. Am meisten mochte ich die Beziehung zwischen Mori und Sherlock, welche meiner Meinung nach gegen Ende hin ziemlich bewegend wurde. Die Autorin hat es wirklich geschafft, dass man mit den beiden mitleidet und gespannt hofft, dass die beiden doch noch ihr Happy End bekommen. Doch wenn man sich denkt, dass die Autorin doch so gut es ging, an den original Figuren anknüpft, kann man natürlich schon zu beginn ahnen, dass für Mori und Lock nicht alles gut ausgehen wird. :( Doch trotzdem ist man bei dem Buch bis zum Ende hin gespannt, was als Nächstes passieren wird und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, was bei 272 Seiten leider nur ein kurzes Vergnügen war. Aber die Länge war auf jeden Fall gut so, denn so gab es keine unnötigen Längen, sodass es nie langweilig wurde und das Tempo war auch nicht zu schnell. Fazit: "My dear Sherlock - Weil es enden muss" ist meiner Meinung nach ein würdiger Abschluss eines tollen Reihe. Heather Petty hat es wirklich geschafft eine unglaublich interessante und vollkommen neue Geschichte mit Sherlock Holmes und James Moriarty zu schreiben und ich habe jede Seite genossen. :)

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