Leserstimmen zu
Das verborgene Mädchen

Maria Toorpakai

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Zu Beginn fand ich das Buch ein wenig wirr, da es bereits damit beginnt, wie sie ihre Kleider verbrennt und im Anschluss erst die Vorgeschichte erzählt, wie es dazu kam. Aber nachdem dieser Part erzählt ist, wird das Buch zu einer herzzerreißenden Geschichte. Es ist wunderschön und sehr bildlich geschrieben. Auch wenn man sich nicht mit der Kultur auskennt oder die Gepflogenheiten kennt, so kann man jederzeit mit ihr mitfühlen. Besonders ab dem Zeitpunkt wo es brenzlich wird, habe ich mit ihr mitgefiebert und gehofft, dass sie alles gut übersteht. Ich kann das Buch nur jedem ans Herz legen!

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Maria, ein Mädchen wird im Norwesten Pakistans als 3. Kind von 5 Kindern geboren. Als Mädchen hat man keine Freiheiten und muss im Haus bleiben, unbequeme Kleidung tragen und möglichst unsichtbar sein. Jungs haben mehr Freiheiten. Sie dürfen sich frei bewegen, Sport treiben, bequemere Kleidung tragen und in die Schule gehen. Einmal sieht sie bei einem Ballspiel von Männern zu, als sie fragt, ob sie mitspielen darf, wird sie geschlagen, bespuckt und beschimpft. Deshalb beschließt sie, nachdem sie ihre Kleider vernichtet und ihre Haare abgeschnitten hat, ein Junge zu sein. Sie wird von ihren liberalen Eltern unterstützt und lebt fortan als ein Junge namens Dschingis Khan. Sport ist ihre große Leidenschaft. Sie wird sogar mit 12 Jahren zum pakistanischen Jugendmeister im Gewichtsheben - bei den Jungen! Als sie sich entschließt, Squash zu spielen, muss sie ihre Tarnung aufgeben und wieder ein Mädchen sein. Sie hat mit Squash viel Erfolg. Leider mit negativen Folgen ... die Talibans verfolgen sie, sprechen Morddrohungen aus. Maria zerbricht fast daran ... aber sie hat nicht umsonst den Namen Dschinigs Khan. Sie kämpft um die Freiheit ...

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Maria Toorpakai, geboren in Waziristan, einem kleinen Dorf im Norden Pakistans. Schnell stellt sie fest, dass sie ganz anders ist als die anderen Mädchen, viel lieber würde sie nämlich mit den Jungs herumtollen. Aber als Mädchen darf sie diese Dinge nicht, die Mädchen dürfen nicht auf die Straße gehen und auch keine Schule besuchen. Aus Neugier verlässt sie als Vierjährige das Grundstück und wird dort von einer Gruppe Männer als "schmutziges Mädchen" beschimpft und geschlagen. Von da an will Maria nie wieder ein Mädchen sein, sie schneidet ihre Haare ab, verbrennt alle ihre Kleider und ist nicht mehr Maria, sondern Dschingis Khan. Ihre sehr offenen Eltern tolerieren dies, da auch sie in ihrer Vergangenheit Schlimmes erlebt hatten, was Mädchen und Frauen anbelangt. Die Familie zieht aus dem Dorf weg und Maria lebt ein unbeschwertes Leben als Junge. Erst als sie die Erfüllung im Sport findet, zuerst mit dem Gewichtheben und danach Squash zu spielen beginnt, fällt ihre Tarnung auf. Fortan muss sie um ihr Leben fürchten, denn die Taliban fordern ihren Tod, aber Maria kämpft weiter für ihren Traum. Heute zählt sie zu den 50 besten Squashspielerinnen der Welt und lebt in Kanada. Meine Meinung: Ein Buch, das wieder einmal die Abgründe des Islams und die Unterdrückung der Taliban zeigt. Aber auch die schönen Seiten, die Maria erleben durfte, werden hier in den Vordergrund gestellt. Es zeigt, dass auch schon kleine Kinder den Mut haben, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Maria Toorpakai hat diesen Mut bewiesen, dank der Unterstützung ihrer wunderbaren Eltern. Mit viel Liebe und Verständnis konnte sie so ihr Leben meistern und beweisen, dass ein außergewöhnliches Mädchen es weit bringen kann. So kann sie heute als Sportlerin und Autorin den Mädchen von morgen, die nach wie vor noch unterdrückt werden´, ein Beispiel sein. Für mich ist sie eine Kämpferin wie Malala Yousafzai. Nicht umsonst ist Marias Mantra: "Hinter dir in der Dunkelheit und Einsamkeit warten eintausend Marias" für sie gelten ihre Träume. Schön sind auch die privaten Bilder im inneren des Buches und dass man auch ein wenig in die Vergangenheit der Eltern blicken konnte. Von mir für dieses Buch 5 von 5 Sterne.

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Maria hat schon recht früh bemerkt, dass Jungs mehr Freiheiten und Rechte haben als sie selbst. Voller Neid schaut sie auf die Straße und beobachtet die Jungen beim Fussballspiel. Maria will auch raus, sich bewegen oder einfach nur dasitzen, Shorts und T-Shirt überstreifen und den Tag genießen. Daher beschließt sie mit 4 Jahren, alle ihre Kleider zu verbrennen, das Haar sich zu schneiden und künftig als Junge durch die Welt zu gehen. Ihr großes Glück ist, dass ihre Eltern sehr liberal eingestellt sind und ihre Entscheidung respektieren und unterstützen. Da ihre Familie mehrmals umziehen musste, fällt die Tarnung nicht auf. Maria alias Dschingis Khan kämpft sich durch die Straßen und gewinnt jeden Kampf gegen die Jungen und gewinnt so ihren Respekt. Irgendwann entdeckt Maria ihre Liebe zum Squash und muss bei der Anmeldung ihre Geburtsurkunde vorlegen. Dies ist das Ende von Dschingis Khan. Als einziges Mädchen muss sie sich auch hier ihren Platz unter den Jungen erkämpfen. Doch sie schafft es und mit der Zeit gehört sie zu den besten Spielern im Land. Nach einem Zeitungsbericht haben sie die Taliban im Visier und senden Morddrohungen an ihre Familie. Aber Maria kämpft sich mit Hilfe ihrer Familie durch und gehört heute zu den Besten 50 der Welt. Mit „Das verborgene Mädchen“ ist Maria Toorpakai eine mutmachende Biographie gelungen. Dieses Buch soll allen Frauen Mut und Hoffnung geben, welche für ihr Leben und ihre Unabhängigkeit kämpfen müssen. Niemals aufgeben, dass ist die Botschaft der Autorin. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen. Immer wieder fließen Gegebenheiten ein welche dem Leser klar machen, dass die Lage in diesem Land sehr prektär ist. Auch die privaten Bilder geben einen kleinen Einblick in Marias Leben und Familie. Meine Bewunderung gilt auch den Eltern von Maria, welche mit ihrem Freigeist ein selbstbestimmtes Leben ihrer Kinder erst ermöglicht haben. Fazit Wer gerne über Schicksale von Menschen in anderen Kulturen liest, sollte zu diesem Buch greifen. Es erzählt von einem Lebenstraum und dem Kampf, diesen zu erreichen. „Das verborgene Mädchen“ ist nicht das Schicksal einer Frau, welches emotional berrührt wie viele andere Lebensgeschichten. Es übermittelt Stärke, Mut und Hoffnung!

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Als Frau in Pakistan zu leben ist nicht einfach. Das bekommt Maria in ihrem Leben mehrmals zu spüren, weshalb sie sich schließlich dazu entschließt die Kleider abzulegen und wie ein Junge zu leben. Ihre liberalen Eltern unterstützen sie bei dieser Entscheidung, genauso wie ihre Schwester die eine politische Karriere anstrebt und sich, wie ihr Vater, aktiv für die Rechte der Frauen aussprechen möchte. Ihr Vater gibt ihr den Namen "Dschingis Khan" und endlich kann sie ein freies Leben führen. Sie beginnt sogar Sport zu machen und fällt durch ihren starken Willen und ihre Kraft schnell auf. Bald gewinnt Maria Wettbewerb um Wettbewerb - und das als Mädchen! Doch dann fliegt ihre Tarnung auf und ihr Vater erhält von den Taliban Todesdrohnungen. In letzter Zeit habe ich immer öfter zu Biografien gegriffen, da es einfach so viele Menschen auf unserer Erde gibt, die Großes geleistet haben. Dieses Große muss sich nicht immer darauf beziehen, das man hundertausende von Menschen gerettet oder ein Krankheit geheilt hat. Manchmal reicht es auch nur zu überleben und nicht aufzugeben - genauso wie Maria es getan hat. Zwar haben ihre sportlichen Leistungen keine Leben gerettet, doch ihre Geschichte kann vielen Frauen, die sich in derselben Lage der Unterdrückung befinden wie sie, Mut und Hoffnung geben. Das ist der Grund wieso mich dieses Buch so fasziniert hat. Das jeder Mensch die Möglichkeit hat, anderen Menschen Hoffnung zu geben. In ihrem Buch schreibt sie auch ganz oft von der kritischen Lage in der sich die Stadt, in welcher sie sich zu einem ihrer Höhepunkte ihrer Squashkarriere wohnt, befindet. Täglich gibt es Terroristen die sich selbst so wie Dutzende von Menschen mit Sprengstoffen das Leben nehmen. Herzzerreißend beschreibt sie das Gefühl, wie es sich für sie und ihre Familienmitglieder anfühlt aus dem Haus zu gehen und nicht zu wissen ob man diejenigen die man zurücklässt wieder sehen wird. Die ständige Todesangst in der sich Menschen befinden. Das Buch hat mir wirklich unglaublich gut gefallen. Es enthielt zwar so viele Szenen in denen mir für einen Moment das Herz stehen blieb, weil ich nicht glauben konnte das so etwas auf unserer Welt geschieht. Man hört immerzu von den schlimmen Dingen die auf der Welt geschehen, aber glauben möchte man sie trotzdem nicht. Marias Geschichte hat mir vor Augen geführt welch ein Glück wir europäischen Frauen haben, welch Vielzahl an Freiheiten und das wir diese oft gar nicht so sehr schätzen wie wir es sollten. Abschließend kann ich nur sagen, dass es sich bei diesem Buch um eine bewegende, wahre Geschichte handelt die ich sowohl Leserin als auch Leser ans Herz legen kann. ~ FAZIT ~ Eine bewegende Biografie von einer Frau, die in ihrem Leben so viel Leid miterleben musste und trotzdem niemals aufgehört hat zu kämpfen um ihre Ziele zu verfolgen. Somit ist Maria Toorpakai ein großes Vorbild für alle Frauen, die genauso nach Unabhängigkeit und Gleichberechtigung streben wie sie.

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