Leserstimmen zu
Der Schwarze Thron 2 - Die Königin

Kendare Blake

Der Schwarze Thron (2)

(59)
(34)
(12)
(0)
(1)
€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Der Kampf geht weiter, nur hat sich einiges. Katharine ist nicht mehr die die sie einmal war und Arsinoe und Mirabella haben sich zusammen geschlossen. Sie wollen sich nicht gegenseitig töten, also versuchen sie zu verschwinden und überlassen Katharine den Thron, doch was mit ihr geschehen ist, wird alles auf der Insel Fennbirn verändern. Auch der zweite Teil hat mir wieder unglaublich gut gefallen. Es war hat mich wieder mal gefesselt und es gab viele Dinge die sehr unerwartet kamen. Mir hat es sehr gefallen das Arsinoe und Mirabella zueinander gefunden haben. Mit Jules ist etwas passiert das für mich echt erstaunlich war und sie auf eine Art und Weise noch cooler gemacht hat. Die Geschichte schreitet schnell voran und doch passiert so viel. Das Ende war sehr überraschend für mich, damit hätte ich nicht gerechnet aber ich finde die Sache mit nur einer Königin wurde sehr gut aufgelöst. Denn ich dachte es würde nur noch eine Leben aber da habe ich mich wohl geirrt. Im ersten Band mochte ich Katharine noch, weil sie niemanden etwas tun konnte aber jetzt in dem Band wollte ich einfach nur das sie stirbt und auf gar keinen Fall Königin wird. Es gibt viele schockierende Sachen die passieren und die einen echt fertig machen können, doch das Buch ist von Anfang bis Ende so spannend, dass man gar nicht mehr darauf achtet. Der Schreibstil ist wie schon im ersten Teil sehr einfach und flüssig zu lesen. Das Cover ist einfach perfekt. Die beiden Cover passen echt gut zusammen und auch zum Inhalt passen sie gut.

Lesen Sie weiter

Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut. Auch der zweite Band begeisterte mich optisch sofort. Ich finde es toll, wie die beiden Bände zusammenpassen und wie ansprechend und zur Geschichte passend sie gestaltet sind. Aus meiner Sicht sehr gelungen. Inhalt: Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, da ich den Vorgänger erst kurz vorher gelesen habe. Dadurch waren mir alle Charaktere sowie vorherigen Geschehnisse noch gut vertraut. Der zweite Band geht auf jeden Fall noch spannender weiter, meiner Meinung nach. Der Spannungsbogen wurde konstant oben gehalten und bis zum Ende fieberte ich extrem mit und konnte es kaum aus der Hand legen. Ich fand auch alle verschiedenen Handlungsstränge sehr interessant, sodass keine Langeweile aufkamen. Lediglich vom Ende war ich etwas enttäuscht, da ich ebenso die Information hatte, dass es sich um einen Zweiteiler handelt. Dem ist nicht so, kann ich anmerken! Charaktere: Auch von den Charakteren her hat Kendare Blake die Geschichte spannend gestaltet. Für mich haben alle, besonders die Königinnen und davon Katharine, eine tsarke Entwicklung durchgemacht, die ich einerseits nachvollziehen konnte und andererseits sehr spannend fand. Insgesamt fand ich alle Charaktere sehr authentisch und muss aus sagen, dass ich einen guten Draht zu ihnen hatte, d.h. jedem wurde ausreichend Raum gegeben, sodass man auch wirklich ein Bild von ihnen hatte. Nicht nur inhaltlich, sondern auch die Charaktere betreffend, sind da einige Überraschungen dabei. Schreibstil: Stilsitsich hat mir auch die Fortsetzung sehr gefallen. Ich mag den fließenden, bildlichen wie spannenden Still der Autorin sehr, muss ich gestehen. Auch im zweiten Band haben die Perspektivenwechsel überzeugt, denn das hat die Geschichte für mich spannend wie komplex gemacht. Man erlebt dadurch verschiedene Handlungsstränge aus den Perspektiven der Königinnen. Fazit: Nachdem ich den ersten Band gut, aber nicht sehr gut fand, konnte mich der zweite auf jeden Fall sehr überzeugen. Auch wenn ich vom offenen Ende überrascht war, muss ich sagen, dass mich die Fortsetzung sehr begeistern konnte. Ich hing an der Geschichte, liebte die Charaktere und war rundum begeistert! Ich kann die Geschichte definitiv empfehlen! Ein grausames, wie spannendes Abenteuer pur.

Lesen Sie weiter

Zusammenfassung: Drei Schwestern, drei Königinnen, nur eine kann den schwarzen Thron besteigen. Die Erste hat die stärkste Gabe, will ihre Schwestern aber nicht ermorden. Die Zweite muss Ihre wahre Gabe geheim halten. Die Dritte ist von den Toten wiedergekehrt, will sich Rächen und den Thron erobern. Meine Gedanken: Das Cover von "Die Königin" ergänzt das Cover zu "Die Schwestern" aneinander gelegt ergeben Sie eine komplette Krone. Auch hier sind die Details wieder wunderschön und passen perfekt zur Geschichte. Der schwarze Thron ist eine Dilogie von Kendare Blake. Die Königin ist der zweite und letzte Band. Das Buch ist in der dritten Person geschrieben. Hauptsächlich wechselt die Sicht zwischen den drei Schwestern, Katharine, Arsinoe und Mirabella. Es wird zum Teil aber auch zu deren engsten Vertrauten und Freunden gewechselt. Die Kapitel tragen immer den aktuellen Aufenthaltsort als Titel. Die Kapitel sind meistens sehr kurz gehalten. Manchmal nur 5-8 Seiten (im eBook). Wer also immer nur mal kurz lesen kann, aber nicht mitten im Kapitel aufhören will, ist mit dieser Serie perfekt ausgestattet. Zur besseren Orientierung ist dem Buch eine Karte von Fennbirn beigelegt - ich liebe Karten in Büchern! Die drei Schwestern haben sich im ersten Band schon sehr stark und unterschiedlich entwickelt. Es bleibt auf jeden Fall weiterhin spannend. Bis zu Letzt weiß man nicht, welche Königin den Thron besteigen wird und ob es überhaupt eine neue Königin für Fennbirn geben wird. Katharine ist, nachdem sie von ihrem Liebsten, Pietyr, in die Brecciaspalte gestoßen wurde, von den Totgeglaubten zurückgekehrt. Ihr Wille ist stärker denn je, sie hat Rache an Jenen geschworen, die gegen sie sind oder ihr den Thron streitig machen wollen. Vor dem Sturz war sie gepeinigt von den Vergiftungen, nun scheint ihr das Gift nichts mehr auszumachen und sie kann kaum genug davon bekommen. Sie schreckt vor nichts zurück, um ihr Ziel - die Krone zu erhalten - zu erreichen. Selbst Nathalia, das Oberhaupt des Arron Clans, fürchtet sich zeitweise vor Katharine, da sie sich so stark verändert hat. Nachdem Arsinoe mit ihren Bären so einen starken Auftritt im ersten Band auf dem Beltane Fest hingelegt hatte, ist ihr ganzes Dorf plötzlich auf ihrer Seite. Jeder will ihren vermeintlichen großen Familiaris sehen. Sie muss ihr Geheimnis, dass der Bär nie ihr Familiaris war und auch nicht mehr an ihrer Seite ist hüten, genauso wie das Geheimnis, dass sie gar keine Naturbegabte, sondern eine Giftmischerin ist. Mirabella erinnert sich an ihre Kindheit - was sie eigentlich nicht können sollte - und damit an all die schönen Momente mit ihren Schwestern als sie noch gemeinsam in der schwarzen Kate lebten. Sie erträgt den Gedanken einfach nicht, gegen ihre Schwestern kämpfen und sogar töten zu müssen. Die Spannung steigert sich im Buch immer und immer weiter. Den Schwestern werden immer neue Hindernisse in den Weg gelegt. Es folgt eine unerwartete und nervenaufreibende Wendung nach der anderen. Man überlegt selbst, welche Lösung es geben könnte, damit die Schwestern sich nicht gegenseitig ermorden müssen. Man wechselt von Herzklopfen zu Trauer, von Nervosität zu Wut. Es war wirklich ein Wechselbad der Gefühle. Was etwas stört ist, dass jedes Mal, wenn etwas Action aufkommt, diese wieder durch Politik und Machtspiele unterbunden wird. Richtige, aufregende und längere Kampfszenen gibt es nicht wirklich in dem Buch. Fazit: Der schwarze Thron - Die Königin war ein gelungener und spannender Abschluss. Es hat Spaß gemacht in die Riten und Gebräuche von Fennbirn abzutauchen. Ich habe mit und um die Königinnen gefiebert. (Fast) alle Charaktere sind eine sehr schnell ans Herz gewachsen und man wünscht sich für alle ein Happy End.

Lesen Sie weiter

Ich habe diese Rezension wirklich lange aufgeschoben, denn sie wird mich in ein wahres Gefühlschaos versetzten. Wieso? "Der schwarze Thron - Die Königin" wird für immer einen Ehrenplatz in meinem Regal besitzen, aber nicht unbedingt wegen des Inhaltes sondern wegen etwas anderem: Ich konnte es kaum glauben, aber als das Buch bei mir zu Hause ankam und ich mir die Klappengestaltung angeschaut habe, durfte ich meinen eigenen Namen bzw. den meines Blogs lesen :D Ich wurde tatsächlich das erste Mal in meinem Leben in einem gedruckten Buch zitiert. Unglaublich, aber wahr! Zwei Sätze aus meiner Rezension zu "Der schwarze Thron -Die Schwestern" wurden vom Verlag neben ein paar anderen Bloggerkommentaren ausgewählt, und auch wenn ich entsprechendes Zitat nicht besonders mag, bin ich unheimlich stolz. Dementsprechend wollte ich wirklich sehr, dass mir dieses Buch gefallen wird - aber leider kam es etwas anders als erhofft ... Der Einstieg fiel mir noch relativ leicht, denn ich konnte Namen zwar nicht sofort zuordnen, aber hatte die Personen für sich genommen noch gut im Gedächtnis. Eigentlich kein Wunder, da der erste Teil wirklich prägend war und ich absolut kein anderes Buch mit so vielen interessanten und facettenreichen Charakteren kenne: Egal ob Natalie, Rho, Luca, Genevievee, Madrigal oder sonst irgendein Nebencharakter - selbst sie haben alle ihre Geschichten, Beweggründe und Ziele. Auch das Prinzip der Story fand ich nach wie vor genial und Schlüsselthemen wie Manipulation, Verrat und Loyalität machen das Buch zu keiner leichten Kost. Die Aufmerksamkeit liegt in diesem Teil mehr auf der Entwicklung rund um Jules und ihre Gabe, was dem Leser das Gefühl vermittelt, es gäbe nicht nur drei sondern sogar vier Schwestern, die um den Thron kämpfen. Beindrückende Schauplätze werden noch weiter ausgearbeitet, sodass einige von ihnen geradezu lebendig wirken. Außerdem rücken die Freier mehr in den Vordergrund, was der Geschichte einen ganz besonderen Reiz gibt. Kommen wir nun aber zu meinem großen Problem: Der Action - bzw. besser gesagt der fehlenden Action. Schon im ersten Band ist mir aufgefallen, dass Kendare Blake solche Situationen zu vermeiden scheint: Die Dramatik wird gesteigert und gesteigert und man erwartet jeden Moment eine Kampfszene, doch dann gibt es im letzten Moment doch noch eine andere Lösung. Auch diesmal werden immer wieder Messer und Schwerter erwähnt, aber bevor sie zum Einsatz kommen können, geht die Story wieder in politisches Geplänkel und Pläneschmieden über. Anderthalb Bände durch mag das ja okay gewesen sein, aber wenigstens am Ende hätte ich mir etwas mehr in Richtung "Game of Thrones" gewünscht - denn genau das erwartet man doch nach Lesen des Klappentextes. Hinzu kommt noch, dass ich ab und zu das Gefühl hatte, "es ginge zu schnell". Ich kann schwer beschreiben, was ich damit meine, aber die meisten Leser sollten das kennen: Manche Situationen scheinen geradezu unwirklich, denn die Spannung wird nicht richtig aufgebaut und dann ist die Szene auch nach total kurzer Zeit schon wieder vorbei. Und so ungern ich es auch zugeben möchte, aber manche Handlungen werden einfach nicht richtig erklärt, Begebenheiten wirken unrealistisch und ich konnte nicht immer alle Pläne nachvollziehen. Wirklich schade! Mein Fazit: "Der schwarze Thron" ist und bleibt eine tolle Reihe mit einer unfassbar guten Grundidee. Der Leser darf geniale Charaktere, prägende Schauplätze und anspruchsvolle Schlüsselthemen erwarten - und doch: Ganz rund wirkt die Geschichte nicht. In meiner Rezension zu Band 1 habe ich einzig und allein die fehlende Action bemängeln - und trotz aller Hoffnungen und Erwartungen musste ich das heute wieder tun. Hinzukommen einigen andere kleinen Kritikpunkte, sodass ich insgesamt leider nur 3,5 Sterne vergeben kann. Nichtsdestotrotz freue mich sehr auf die zwei weiteren Bände diese Reihe, die vor Kurzem angekündigt wurden.

Lesen Sie weiter

ENTHÄLT EVENTUELLE SPOILER VOM ERSTEN TEIL Der zweite Teil der „Der schwarze Thron“ Reihe, beginnt nun mit drei Schwestern, die durch die Erwachenszeremonie endlich alle den Hass verspüren, zu dem sie eigentlich in den letzten zehn Jahren erzogen wurden. Nur Arsinoe irgendwie nicht. Sie hat sich abgefunden, dass sie diejenige ist, die sterben wird, denn Mirabelle wird schon seit vielen Jahren als die neue Königin gefeiert und gegen Katherina mit ihrem Gift, wird sie eh keine Chance haben. Es liegt nun deutlich mehr Spannung in den einzelnen Kapiteln, als im ersten Band. Wir erfahren viel mehr über die Schwestern, ihre Wandlungen und es geht nun in diesem Jahr ja darum, dass zwei der Königinnen sterben, damit die wahre Königin an die Macht kommt und am Ende des Jahres gekrönt werden kann. Wir werden mit Verwirrungen angestiftet weiterzulesen, erleben das Schmieden von Plänen mit, erleben Freundschaft und Liebe, aber auch Hass, Angst, Eifersucht und Gefahr. Der Teil „Die Königin“ bringt immer wieder Wandlungen hervor, überrascht die Königinnen und ihre Begleiter immer wieder aufs Neue, denn oft wissen sie ja nicht, was wir wissen. Das macht es wirklich interessant mitzufiebern und dann zu erleben, wie sie reagieren, wenn ein Geheimnis ans Licht kommt. Arsinoes Freundin und Naturbegabte Jules tritt in diesem Jahr besonders in Erscheinung, da sie etwas Besonderes an sich hat. Welche Geschichte sich um sie gestrickt hat und welche Geheimnisse sich dadurch mit der Zeit lüften, dass solltet ihr selber Lesen. Wie im ersten Teil, wird auf meiner Meinung nach interessante Art und Weise die Insel Fennbirn mit ihren Eigenheiten beschrieben. Wir lernen das Volk mit seinen Ansichten mehr kennen, wie sie an die Gebote und Zeremonien der Insel gewohnt sind. Könnte ihr euch vorstellen, dass es immer darum geht, dass eine von drei Schwestern sterben muss, damit eine an die Macht kann? Die Idee fand ich sehr interessant und am Ende muss ich sagen, dass ich es definitiv nicht gutheißen würde, wenn das bei uns so ausgewählt werden würde. Nun muss ich aber auch endlich mal auf das Cover eingehen. Wenn man Band eins und Band zwei zusammenstellt, dann entsteht eine komplette Krone. In Band eins noch in Bronze, in Band zwei dann Gold. Ich muss gestehen, ich habe mich sehr in die Idee verliebt. Auch gibt es nun einen Sammelband, der die beiden Cover verbindet. Bis auf die Krone und die Schrift ist alles in Schwarzweiß gehalten. Die Details der Tiere auf der Krone und die Vögel, die dort fliegen, kommen auch im Buch wieder vor. Ich liebe das Cover wirklich. Eine lohnenswerte Anschaffung für das Bücherregal und eben nicht nur, wegen dem Cover. Wer also auf Fantasyreihen steht und sich nun für den Kampf zwischen drei Schwestern und den jeweiligen Häusern, die sie großgezogen haben, interessiert, der sollte sich die Bücher von Kandera Blake unter den Nagel reißen, auch wenn es doch sehr gemischte Meinungen über die Bücher gibt. Mir haben sie gefallen und vielleicht geht es euch ja auch so?

Lesen Sie weiter

In der düsteren Fantasy-Welt kämpfen die Drillinge der Königsfamilie in jeder Generation um die Herrschaft – bis zum Tod. Ihre unterschiedlichen magischen Fähigkeiten sollen ihnen dabei helfen, aber nicht alles läuft wie geplant. Im zweiten Teil der Reihe ist der Kampf um den Thron zwischen den drei Schwestern auf der Insel Fennbirn bereits voll entbrannt. Obwohl sich nicht alle Königinnen damit abgefunden haben, einander töten zu müssen, sind alle von ihnen ständig in Gefahr. Nach dem ersten Buch hatte ich einen rasanten Einstieg erwartet und wurde diesbezüglich auch nicht enttäuscht. Auch im weiteren Verlauf der Geschichte schafft es die Autorin immer wieder, die Sympathie des Lesers zwischen den Königinnen schwanken zu lassen. Da das „Jahr des Aufstiegs“ begonnen hat und die Schwestern einander nun angreifen dürfen, gibt es etwas mehr Action als im ersten Teil. Gleichzeitig stehen aber auch die „Freier“ mehr im Mittelpunkt, die vom Festland gekommen sind, um traditionell um die Gunst der Mädchen zu werben. Im Gegensatz zu den fantastischen und spannenden Elementen haben sich die Abschnitte über die Beziehungen der Schwestern für mich etwas zu lang gezogen. Auch hier gibt es Verpflechtungen, weil die jungen Männer nach und nach jede der Familien besuchen sollen und damit natürlich auch zwischen die Fronten geraten. Die düstere Atmosphäre, die ich bei der Rezension des ersten Teils gelobt habe, spitzt sich immer weiter zu. Natürlich sind einige Ideen, wie die verschiedenen Magieformen und das Regierungssystem der Insel, am Anfang faszinierend. Nach einer Weile hat man sich jedoch daran gewöhnt. Ich hätte mich gefreut, wenn wir hier noch ein wenig mehr über die Hintergründe erfahren hätten. Ein erster Schritt in diese Richtung sind die beiden vernachlässigten Begabungen, die Kriegskunst und das Orakel, die in diesem Band immerhin ein bisschen mehr beleuchtet werden. Insgesamt kann ich euch das Buch aber auf jeden Fall empfehlen: Die Handlung ist sehr spannend, die Charaktere sind ambivalent und die Geschichte hält einige Überraschungen bereit. Wie schon bei „Die Schwestern“ runden eine düstere Atmosphäre und einige abwechslungsreiche Fantasy-Ideen das ganze ab. Wenn ihr gern phantastische Bücher lest, in denen es auch mal etwas dunkler zugeht, ist „Die Schwestern“ (oder eben der erste Band, wenn ihr ihn noch nicht kennt) ganz bestimmt etwas für euch. Ich freue mich jedenfalls schon auf den dritten Teil!

Lesen Sie weiter

Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Drillinge, jede eine Anwärterin auf den Thron der Insel Fennbirn. Ihr Reich verlangt nach einer neuen Königin – doch damit eine von ihnen die Herrschaft erlangen kann, muss sie ihre beiden Schwestern eigenhändig töten. Der Kampf um den Thron ist längst entbrannt, und jede Königin muss sich entscheiden, ob sie leben oder sterben will. Doch während zwei von ihnen noch gegen ihre Bestimmung rebellieren, schreckt die Dritte auf dem Weg zur Krone vor nichts zurück. (Quelle: Verlagsgruppe #Random House) Meine verspätete Rezension zum zweiten Teil von „Der schwarze Thron“, da ich erst noch den ersten Teil nachholen musste. Aber ich war von ersten Teil wirklich total begeistert und hatte natürlich hohe Ansprüche an den zweiten dann, was soll ich sagen, absolut geniales Buch. Das Buch fängt direkt mit Hochspannung an, der Leser wird in eine düstere Fantasy Welt gezogen, die aus Intrigen, Täuschungen und Vorahnungen besteht. Man weiß nie genau was als nächstes geschieht, aber genau das macht doch auch ein gutes Buch aus. Die drei Königinnen kämpfen hart um ihren Platz, vorher war es noch so, dass Sie mit ihrem Gewissen gehadert haben, inzwischen gehen Sie auch Mord ein um an die Krone zu gelangen. Was ich wirklich gut fand ist, dass ganze sehr abwechslungsreich ist, man lernt die verschiedenen Perspektiven und Orten kennen. Plötzlich Wendungen geben dem ganzen Plot nochmal einen richtigen Kick, denn die Frage bleibt ja bestehen wer von den drei Mädels kann die Krone für sich beanspruchen? Deswegen gibt es von mir verdiente 5 von 5 Sternen für dieses tolle Buch bzw. den zweiten Teil.

Lesen Sie weiter

Der Einstieg in das Buch grenzte an das Geschehen am Ende des ersten Bandes an, wodurch der Leser gleich wieder in den Bann gezogen wurde und die Erinnerungen an den vorherigen Band nach und nach zurückkamen. Der erste Auftritt fand im Greavesdrake Haus statt, somit wurde die düstere Atmosphäre bereits auf den ersten Seiten vermittelt. Die Spannung wurde direkt wieder aufgebaut, während man dem Gespräch der Arrons zugehört hat. Der Einstieg war also auf jeden Fall schonmal gelungen und ich war gespannt wie sich die Geschichte wohl weiterentwickeln wird. Das Buch ist wieder aus verschiedenen Sichten erzählt. Somit bekommt der Leser die Gedanken aller Königinnen gut übermittelt. Mirabella, Katharine und Arsinoe kämpfen weiterhin um die Krone und der damit verbundenen Herrschaft über die Insel Fennbirn. Während des Kampfes um den Thron lernen wir die Drillinge noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen und ich finde, Kendare Blake ist es in diesem zweiten Teil sehr gut gelungen, ihre Charaktere von all ihren Seiten darzustellen. Der Leser hat ganz andere Eigenschaften der Drillinge entdecken können als man sie in Band 1 eingeschätzt hatte und ich war deshalb an vielen Stellen von der Handlung der Königinnen überrascht. Das mochte ich sehr und außerdem ist zu erwähnen, dass ich die sehr unterschiedliche Ausarbeitung der Charaktere sehr gelungen fand. Die Schwestern haben alle einen sehr unterschiedlichen Charakter, wodurch das Buch nie langweilig wird und ziemlich viele Facetten zu finden sind. Ich habe in diesem Buch eine Vorliebe zu Arsinoe entwickelt, ich fand ihre Handlungsweise bewundernswert und mochte ihren Charakter unglaublich gerne. Auf der einen Seite hatte man das Gefühl, dass sie ihre Ziele durchsetzen möchte und dafür auch alles tut, anderseits war sie immer für ihre Freunde da und hat diese nie im Stich gelassen. Sie standen für sie immer an erster Stelle. Des weiteren mochte ich ihre Lebensweise und Natur sehr gerne, ich habe mich beispielsweise sofort in ihren Bären verliebt. Außerdem mochte ich ihre Anhänger sehr gerne, zum Beispiel habe ich sofort eine Sympathie für Jules entwickelt, sie hatte für mich eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte. Mit der Zeit habe ich aber auch Mirabella immer lieber gewonnen und finde da besonders die Entwicklung lobenswert. Generell hat man als Leser gesehen, wie viel Mühe Kendare Blake sich bei der Ausarbeitung aller Charaktere gegeben hat. Das finde ich wirklich sehr bewundernswert, da wirklich viele Charaktere in dem Buch mitspielten. Dadurch, dass es drei unterschiedliche Heimaten gibt, gibt es nicht nur viele Personen, sondern auch sehr unterschiedliche. Kendare Blake hat es trotzdem geschafft, den Leser nicht mit Charakteren zu überfluten, dh. ich hatte nie das Gefühl, nicht mehr mitzukommen, trotzdem hatte aber jeder seinen ganz eigenen Wiedererkennungswert. Während des Lesens hatte ich alle Personen in meinem Kopf und wusste bei den jeweiligen Auftritten, welche Rolle dieser in der Geschichte hat. Falls es einem mal schwer fiel, sich an eine Person zu erinnern, konnte man einen Blick in das Personenverzeichnis am Anfang werfen, was ich am Anfang noch sehr hilfreich fand, da ich Band 1 vor einem Jahr gelesen habe. Ich muss sagen, dass ich das Buch von Anfang an nur schwer zur Seite legen konnte. Die Kapitel endeten immer spannend, man wollte immer wissen, wie sich die Geschichte oder bestimmte Probleme weiterentwickeln und dadurch viel es mir sehr schwer, einen Schlussstrich zu ziehen. Aus dem Grund habe ich die letzten 200 Seiten gestern auch an einem Stück gelesen und im Allgemeinen auch nur 2 einhalb Tage für das Buch gebraucht. Die so toll ausgearbeitete Welt hat mich einfach ab der ersten Seite in ihren Bann gezogen. Ich habe lange nicht mehr ein so tolles Fantasybuch gelesen. Kendare Blake hat so viel Liebe in die Beschreibungen der Insel gesteckt, wodurch das Gefühl, in eine andere Welt entflohen zu sein, direkt bei mir ankam. Die Welt war sehr düster und geheimnisvoll beschrieben, trotzdem wurde der Leser nicht mit unbekannten Fantasybegriffen überfordert. Im Gegenteil: Kendare Blake hat es mit knappen Beschreibungen geschafft, die Welt so zu beschreiben, dass man eine fantastische Vorstellungsweise der Insel bekommen hat, trotzdem lag der Fokus die ganze Zeit auf der Handlung, wodurch es mir nie so vorkam, dass irgendwelche Beschreibungen fehl am Platz sind oder sich in die Länge gezogen haben. Dennoch wurde die Atmosphäre so gut wie in fast keinem Fantasyroman übermittelt und somit hat Kendare Blake, meiner Meinung nach, eines der besten Werke der Fantasyliteratur geschaffen. Ich habe in der Vergangenheit viele Fantasybücher gelesen und auch Serien geschaut und finde auf jeden Fall, dass man "Der schwarze Thron" mit anderen fantastischen Fantasygeschichten wie "Game of Thrones" messen kann. Mit der Zeit nahm die Spannung in dem Buch immer mehr zu, man lernte die Personen noch besser kennen und für einige Charaktere habe ich einen solchen Hass entwickelt. Dennoch fand ich es gleichzeitig genial, wie Kendare Blake deren Charakter ausgearbeitet hat, weil es mir an vielen Stellen den Atem geraubt hat und ich es liebe, wenn Personen bösartig sind, ohne dabei vor irgendetwas zurückzuschrecken. Auch an dieser Stelle mein höchstes Lob an die Autorin. Zum Ende hin hat den Leser ein richtiger Showdown erwartet. Von Intrigen, bis hin zu Kämpfen und Morden war alles dabei. Ich hätte nicht gedacht, dass sich das Buch auf den letzten Seiten nochmal selbst übertrifft, aber das hat es auf jeden Fall. Teilweise hatte ich das Gefühl, ich würde hier das Finale einer großen Fantasyreihe lesen, weil die Seiten mit so viel Spannung, Action und vor allem Wendungen beschmückt waren. Ich habe die ganze Zeit über mit den Charakteren mitgefiebert und fand es überraschend wie viel auf so wenig Seiten passieren kann, wow! Auf den letzten Seiten blieb mir so oft die Luft weg, ich konnte es teilweise nicht glauben, was gerade passiert war und hatte wirklich lange nicht mehr so ein Gefühl beim Lesen! Ich musste echt überlegen, wann ich zuletzt so ein gutes Fantasybuch gelesen habe und fand keine Antwort. Ein Buch mit einer solchen Atmosphäre, so viel Boshaftigkeit und düsterer Stimmung habe ich wirklich lange nicht gehabt. Zudem kam die königliche Stimmung total gut herüber und ich persönlich liebe Geschichten, die in Königreichen spielen! Wer also eine Vorliebe für Königsgeschichten hat, früher gerne Märchen gelesen hat und sich an düsteren Atmosphären und Grausamkeit mit vielen unterschiedlichen Charakteren begeistern kann, sollte diese Bücher unbedingt lesen. Für alle "Game of Thrones" ist diese Reihe sowieso ein Muss! Fazit Ich habe an der Geschichte wirklich nichts auszusetzen, war die ganze Zeit gefesselt und es hat mir wirklich Spaß gemacht, die Charaktere zu begleiten. Die düstere Atmosphäre wurde in "Der schwarze Thron" so gut wie in fast keinem Roman übermittelt und ich habe mich wirklich in die fantastische Welt verliebt. Ich bin ehrlich gesagt total überrascht, dass mir das Buch so gut gefallen hat, da mich der erste Band damals gar nicht so mitgerissen hat. Aber es lohnt sich wirklich dranzubleiben, der zweite Band ist ein Meisterwerk! Ich kann es gar nicht mehr abwarten, den dritten Band in meinen Händen zu halten und hoffe, dass wir Leser nicht ganz so lange warten müssen. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an den Penhaligon Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Alles Liebe, Lucia.

Lesen Sie weiter