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Leserstimmen (63)

Susanne Goga: Das Haus in der Nebelgasse

Das Haus in der Nebelgasse Blick ins Buch

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-35885-0

Erschienen: 09.01.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezension: Das Haus in der Nebelgasse von Susanne Goga

Von: Baeliciousbooks Datum : 01.07.2017

baeliciousbookposts.blogspot.de

Meine Meinung:

Das Haus in der Nebelgasse ist mein erster historischer Roman gewesen, den ich gelesen habe. Dementsprechend war meine Vorfreude auf dieses Buch sehr groß, und wie es mir im Endeffekt gefallen hat, kannst Du dir im Folgenden durchlesen.

"Das Haus birgt mehr Geschichten, als es bisher offenbart hat." (S. 164)

Das Cover ist wirklich sehr schön. Der Nebel im Hintergrund, welches nur eine begrenzte Sicht auf das Gebäude zeigt, ist herrlich und passt perfekt zum Buchtitel. Die gelblich leuchtenden Straßenlaternen sind ein schöner Kontrast zu dem grauen Nebel. Auch der Buchrücken und die Buchrückseite sind in diesem Stil gestaltet und sorgen für ein harmonisches Gesamtpaket. Das Buch sieht im Bücherregal toll aus und ich glaube sogar, dass das Cover zu meinen Lieblingsbuchcovern gehört.

Was noch schöner als das Cover ist, ist der Schreibstil der Autorin. Dieser punktet auf voller Länge. Die Autorin schreibt sehr eloquent und angenehm. Mir gefällt die Art und Weise, wie bestimmte Szenen beschrieben werden. Das Buch ist aus der dritten Perspektive geschrieben, die nicht nur auf die Protagonistin Matilda fixiert ist. Diese hat für eine gewisse Dynamik gesorgt und brachten eine erfrischende Abwechslung.

Die Handlung hat mir auch sehr gut gefallen. Die Autorin hat sehr detailliert recherchiert und konnte dies auch gut in die Handlung verarbeiten. Man wird nicht mit random Infos zugedonnert; stattdessen werden diese einfach und verständlich erklärt. Und viele Häuser bzw. Orte sind sogar real und können besichtigt werden! Goga hat es geschafft die Linie von Realität und Fantasie so zu verschleiern, dass die Handlung und ihre Charaktere real scheinen.
Im Groben fand ich den Plot natürlich interessant (sonst hätte ich das Buch ja nicht gelesen), aber an manchen Stellen hat es sich leider gezogen. Viele Nebenhandlungen hätte man weglassen können, da sie irrelevant für den weiteren Verlauf sind. Doch auch wenn mir das nicht so gut gefallen hat, kann ich nachvollziehen, warum die Autorin diese nicht gestrichen hat.
Die "Schnitzeljagd" war interessant und auch die Auflösung war sehr spannungsreich. Manche Sachen waren von vorneherin vorhersehbar, während andere mich überrascht haben.
In dem Buch gibt es auch eine Liebesgeschichte, die jedoch nicht viel "Platz" in Anspruch nimmt. Der Schwerpunkt wird klar auf die Suche gelegt, während alles andere nebenbei abläuft. Für die Liebesgeschichten-Fanatikerin in mir war das natürlich sehr tragisch, aber mir war von Anfang an bewusst, dass die Liebesgeschichte hier etwas kürzer ausfallen würde. Trotzdem hat mir die Romantik in diesem Buch gefallen.

Matilda Gray ist eine sehr intelligente Protagonistin. (Ich finde den Namen "Matilda" unpassend und konnte diese nicht mit der Protagonistin in Einklang bringen. Irgendwie passt der Name, in meinen Augen, nicht. Das ist aber nur eine kleine Randbemerkung von mir.) Wie erwähnt, ist Matilda wirklich sehr klug. Sie lebt zu einer Zeit, in der Frauen viel weniger Rechte haben, als Männer. Doch Matilda sträubt sich dagegen und hält nicht viel von diesen gesellschaftlichen Konventionen. Dies hat sie sofort sympathischer gemacht. Sie ist eine außerordentlich gute Lehrerin, die sich um die Zukunft ihrer Schülerinnen sorgt. Im Gegensatz zu ihren Kolleginnen denkt sie schon sehr modern. Es war schön ihre Gedankengänge zu lesen. Sie hat mich zu keiner Zeit genervt und hat immer nachvollziehbar gehandelt.

Auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Da hätten wir einmal Mrs. Westlake und ihre Romane, die mich öfters zum schmunzeln gebracht haben. Und, neben Matilda mein Favorit, Mr. Fleming. An dieser Stelle möchte ich natürlich nicht zu viel verraten... seine Weltansicht und seine historische Interesse waren aufjedenfall faszinierend.

"Es ist wie ein Muster, das mir allmählich vertraut wird - kein Ort in dieser Stadt ist nur, was er zu sein scheint. Unter oder in ihm verbirgt sich immer etwas Älteres." (S. 189)
Fazit:

Auch wenn ich in dieser Rezension viel von dem Buch geschwärmt habe; irgendwie hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Trotzdem ist dieses Buch sehr empfehlenswert und perfekt für Neueinsteiger in diesem Genre geeignet! Deshalb bekommt Das Haus in der Nebelgasse von mir:
4,5 von 5 Sternen
Ich freue mich schon auf die nächsten historischen Romane, die ich lesen werde.
In Liebe,

Seren ♥

London und seine jahrhundertealten Geheimnisse

Von: Anyah Fredriksson Datum : 21.06.2017

https://angisbuecherkiste.blogspot.com

Die junge Matilda Gray unterrichtet im Jahre 1900am Londoner Mädchenpensionat Riverview School. Sie versucht bei ihrer Arbeit dem Freiheits- und Wissensdrang ihrer Schülerinnen gerecht zu werden und doch muss sie sich den strikten Regeln der Schule unterwerfen und sie stets beachten – dies bedeutet jeden Tag auf's Neue einen wahren Balanceakt hinzulegen. Eines Tages gesteht ihr Laura Ancroft ihre Liebe, Matilda versucht ihr möglichst schonend beizubringen, dass sie nicht so für ihre Schülerin empfindet. Als Laura nach den Sommerferien nicht an die Schule zurückkehrt, gibt sich Matilda zunächst die Schuld daran, sie glaubt, das Mädchen komme aus Schamgefühlen ihr gegenüber nicht zurück ins Pensionat. Aber als Matilda kurz darauf eine Postkarte Lauras erhält, erkennt sie einen geheimen Hinweis darauf. Nun beginnt eine abenteuerliche Zeit für Matilda, in der sie unter anderem zusammen mit Professor Stephen Fleming und natürlich ihrer Vermieterin Mrs. Westlake, versucht, dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Die Geschichte, die sie ans Licht bringen ist unfassbar spannend und groß. Schnell beginnt sich Matilda um Laura zu sorgen; werden sie das Geheimnis rechtzeitig lüften können?

Die Autorin Susanne Goga nimmt mich mit ihrer Geschichte sofort gefangen, die Atmosphäre der Stadt Londons im Jahre 1900 ist fast real spürbar. Dabei ist jede Szene liebevoll bis ins kleinste Detail durchdacht und ich merke als Leserin sofort, dass die Autorin über großes Fachwissen verfügt und ausgezeichnete Recherchearbeit geleistet hat. Unbedingt möchte ich ebenso wie die Protagonistin Matilda das Rätsel lösen. Die Spannung, die Susanne Goga aufbaut, ist grandios – dieses Buch ist tatsächlich ein Pageturner und ist schnell auf meiner Bestenliste gelandet. Die Sprache ist wunderbar ausgefeilt, die Dialoge reißen mit, die Stimmung im Buch ist immer greifbar. Wunderbare Charaktere runden das Ganze zur Perfektion ab. Susanne Goga liebt die Sprache und das kann ich mit jeder Zeile spüren.

Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen, sowie ein gedachtes Extra-Sternchen für eine großartige Geschichte um ein ultimatives Geheimnis. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits für alle Leser großer, historischer Familienromane und natürlich an alle Liebhaber der Stadt Londons, die bei der Lektüre voll auf ihre Kosten kommen werden.

Toller History-Krimi!

Von: Leni Datum : 01.06.2017

sinnessuche.de

Ich muss ehrlich zugeben, dass Buch ist ein wenig anders, als ich es erwartet hatte, es hat mich überrascht. Und das zum Glück im positiven Sinne!

Zusammen mit der Protagonistin Matilda begeben wir uns ins Jahr 1900 nach London, das sich im Umbruch befindet. Als alleinstehende Frau arbeitet Matilda als Lehrerin an einem Internat nur für Mädchen, diese sollen möglichst gut lernen sich in der Gesellschaft zu präsentieren. Als Frau eines angesehenen Ehemanns natürlich, wie auch sonst? Sie sollen gute Gespräche führen können, schlau über Gott und die Welt reden, aber doch bloß nicht zu eigenständig werden! Matilda sieht das ein wenig anders, sie möchte das Beste für ihre Schülerinnen rausholen und ihnen eine möglichst gute Bildung verschaffen. Besondere Hoffnungen steckt sie in Laura, Matilda ist sich sicher, dass Laura eines Tages studieren wird, was zu dieser Zeit nur wenigen Mädchen möglich war.

Umso enttäuschter ist Matilda, als Laura nach den großen Sommerferien nicht in die Schule zurückkommt. Sie begibt sich auf Spurensuche und versucht möglichst viel über das Mädchen herauszufinden, bis sie einen Brief von Laura bekommt. Mit dem Brief beginnt eine Schatzjagd, die Matilda aber nicht alleine schaffen kann. Sie holt sich die Hilfe des Geschichtsprofessors Stephen Fleming und gemeinsam gehen sie Lauras Geheimnis auf die Spur.

Die Schatzjagd führt uns durch das für uns historische London, aber auch durch das historische London unserer Protagonistin. Durch Fleming erfahren wir viel über die Eigenheiten der Stadt, nett verpackt in einer Geschichte. Das hat mir an dem Buch besonders gut gefallen. Und das war es auch, was mich überrascht hat. Erwartet habe ich eine leichte Krimigeschichte, die mich nach London entführt und bekommen habe ich eine Krimigeschichte, in der ich mich verloren habe und ganz viel über London aber auch über die Geschichte im Allgemeinen gelernt habe.

Außerdem finde ich, dass die Charaktere sehr gut und authentisch gezeichnet sind. Ich meine, ich weiß natürlich nicht, wie Frauen in der Zeit genau waren, mir kam Matilda jedoch sehr authentisch vor. Genau so habe ich es mir vorgestellt. Und auch die anderen Charaktere haben mir echt sehr gut gefallen. Vor allem Stephen Fleming war mir äußerst sympathisch.

Schatzsuche im historischen London von 1900

Von: die.buecherdiebin Datum : 30.05.2017

https://www.instagram.com/die.buecherdiebin/

die.buecherdiebinInhalt: London1900. Die junge Lehrerin Matilda Gray unterrichtet an einer Mädchenschule in London. Als die Waise Laura, eine ihrer begabtesten Schülerinnen nach den Ferien unerwarteterweise nicht wieder zum Unterricht erscheint, um stattdessen mit ihrem Vormund in südliche Länder zu reisen, ahnt Matilda, dass etwas nicht stimmt. Dann erhält sie eine Ansichtskarte von Laura mit einer versteckten Botschaft. Die abenteuerlustige Matilda macht sich auf die Suche nach Hinweisen, warum das Mädchen so plötzlich verschwunden ist. Sie bittet den Historiker Professor Stephen Fleming um Hilfe und gemeinsam lösen sie nach und nach ein jahrhundertealtes Geheimnis.
Meine Meinung: Matilda Gray ist eine sehr sympathische Protagonistin. Sie ist in vielen Dingen ihrer Zeit voraus (vor allem ihren Kolleginnen), denn sie ist aufgeschlossen, couragiert, unkonventionell und möchte ihre Schülerinnen zum selbstständigen Denken ermutigen. (Den kleinen Einblick in das damalige Frauenbild fand ich sehr interessant). Sie wohnt zur Untermiete bei der alleinstehenden, warmherzigen Mrs Westlake, die Groschenromane schreibt und immer ein offenes Ohr für Matilda hat. Mrs Westlake fand ich einfach super!
Auch Professor Stephen Fleming ist sehr sympathisch und es entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen ihm und Matilda. Doch es gibt etwas das, dieser Beziehung im Weg steht.
Die Geschichte ist eine Spuren-, oder sogar Schatzsuche im historischen London und die Atmosphäre ist zum Teil düster und geheimnisvoll.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildhaft. Die Beschreibungen vom alten London mit seinen Straßen, Gebäuden und den historischen Fakten fand ich sehr interessant. Im Anhang ist zu lesen, dass vieles davon wirklich existiert.
Fazit: Es hat mir Spaß gemacht, „Das Haus in der Nebelgasse“ zu lesen, was vor allem an den besonders sympathischen Protagonisten und am faszinierenden Setting lag. Das alte London ist einfach eine tolle Kulisse für eine Schatzsuche.

London zur Viktorianischen Zeit

Von: Literaturwerkstatt-kreativ /Blog Datum : 18.05.2017

www.literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com

„Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert

"Das Haus in der Nebelgasse" von Susanne Goga

Wir schreiben das Jahr 1900. Die junge Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule in London. Sie führt ein sehr eigenständiges Leben, ist nicht verheiratet und verdient ihr eigenes Geld. Sie hat nur noch einen Bruder Harry Gray, den sie sehr liebt und der in Afrika stationiert ist. Sie wohnt zur Untermiete bei Mrs.Westlake. Einer sehr netten, eigenständigen Frau die Autorin von Liebesheften ist und sich rührend um Matilda kümmert. Matilda liebt ihren Beruf als Lehrerin und möchte ihren Schülerinnen Bildung vermitteln, damit diese später auch ein eigenständiges Leben führen können. Dabei geht sie oft auch neue, unkonventionelle Wege. Dies führt aber auch immer wieder zu Konflikten mit der Schulleiterin der Schule. Diese macht in einem Gespräch Matilda deutlich klar was von ihr erwartet wird.

“Wir alle wissen, dass nur besonderes ehrgeizige Mädchen, deren Eltern dies unterstützen, eine akademische Tätigkeit anstreben. Die meisten erhalten bei uns eine umfassende Allgemeinbildung, die sie auf ihre Rolle in der Gesellschaft vorbereiten. Ihre Rolle als Ehefrau, Gastgeberin und Stütze ihres Mannes. Das ist es, was die Familien von uns erwarten“

Eine von Matildas Lieblingsschülerinnen ist die Waise Laura. Diese ist sehr intelligent und möchte später auch ein eigenständiges Leben führen. Nach den Sommerferien kommt Laura jedoch nicht mehr zur Schule. Sie sei erkrankt und befände sich zur Genesung mit ihrem Vormund auf einer Europareise. Matilda ist das sehr suspekt. Als sie kurz darauf auch noch eine Postkarte von Laura erhält, die einen versteckten Hilferuf beinhaltet, fängt Matilda auf eigene Faust an zu ermitteln. Da sie dabei aber Hilfe braucht, wendet sie sich an den Historiker Professor Fleming. Die Nachforschungen führen die Beiden zu einem alten Haus in dem sie eine Schatulle aus dem 16. Jahrhundert entdecken. Während ihrer gemeinsamen Arbeit finden beide sehr viel Sympathie füreinander und kommen einander näher. Eines Tages jedoch wird diese Zusammenarbeit in Frage gestellt, als Matilda näheres über Professor Fleming erfährt.

Fazit:

Susanne Goga führt uns nach London. Allerdings ins alte historische London, das durch ihre sorgfältige Recherchearbeit sehr gut dargestellt wird. Im Buchdeckel ist dazu noch eine Stadtkarte von London abgedruckt, die verschiedene Stadtteile zeigt, in denen die Geschichte spielt. Die Autorin hat einen flüssigen und verständlichen Schreibstil, so dass man ihr gut folgen kann. Die einzelnen Kapitel sind auch nie sehr lang, was ich persönlich immer sehr bevorzuge. Ihre Protagonisten beschreibt die Autorin sehr ausführlich und detailliert, trotzdem blieben diese bei mir auf Distanz und ich konnte keine Nähe zu Ihnen aufbauen. Die Beschreibungen waren mir zu nüchtern und nicht warmherzig genug. Susanne Goga hat es leider nicht geschafft bei mir Kopfkino entstehen zu lassen. Der Charakter von Matilda Gray ist gut durchdacht auch ihre emanzipatorische Sichtweise ein gutes Motiv für einen Roman. Aber auch hier hätte ich mir tiefere Einblicke in die Frauenemanzipation der damaligen Zeit gewünscht. Die Suffragetten waren ja zu dieser Zeit sehr aktiv - gerade auch in England - das wäre vielleicht bei dem Thema schon eine Erwähnung wert gewesen und hätte dem Buche mehr Tiefe gegeben. Die Geschichte selbst ist rund, gut durchdacht, konnte mich jedoch nicht wirklich in ihren Bann ziehen, gerade am Anfang des Buches war es doch sehr langatmig.

Das Cover und der Titel sind gut gewählt und passen zur Geschichte. Aufgrund des ansprechenden Klappentextes hatte ich dieses Buch ausgewählt. Ein geschickter Einstieg ins Buch war der Prolog der aus dem Jahr 1665 stammt und erst einmal sehr neugierig macht.

Ein Buch für London-Liebhaber und für zwischendurch !!!


Dank an den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar

Familiengeheimnis in London mit netter Liebesgeschichte

Von: NaddyBelli Datum : 12.05.2017

www.imgrum.org/user/naddybelli/1298072150

Susanne Gogas Roman "Das Haus in der Nebelgasse" spielt 1900 in London.

Es geht um die Lehrerin Matilda Gray, die an einer Mädchenschule unterrichtet. Eines Tages gesteht ihr eine Ihrer Schülerinnen ihre Liebe. Nach den Sommerferien kehrt diese Schülerin nicht mehr in die Schule zurück und Matilda ahnt, dass etwas nicht stimmt. Sie macht sich auf die Suche nach ihr. Matilda begibt sich auf Spurensuche und löst dabei ein großes Familiengeheimnis in den Straßen und Gassen von London.

Der Roman hat mir gut gefallen und Susanne Goga hat für ihren Roman sehr gut recherchiert. Sie beschreibt London sehr bildhaft und man taucht als Leser in die düsteren Straßen Londons um 1900 ein. In ihrem Nachwort erfährt man, dass es beinahe alle Schauplätze in London tatsächlich gibt. Neben dem Familiengeheimnis, dem Matilda auf die Schliche kommt, gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte.
Dennoch hat das Buch seine Längen und hätte meiner Meinung nach an manchen Stellen gekürzt werden können.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und das Buch lässt sich gut lesen.

Wer Romane mit Geheimnissen, Familiengeschichten, Rätseln oder historische Romane steht, wird diesen Roman mögen. Für Fans von Lucinda Rileys Romanen ideal

Das Haus unter dem Haus

Von: Martinas Buchwelten Datum : 11.05.2017

martinasbuchwelten.blogspot.co.at/

Dies war mein erster Roman von der Autorin Susanne Goga, aber definitiv nicht mein letzter. Erst vor kurzem habe ich einen historischen Krimi, der ebenfalls London als Schauplatz hat, gelesen. Dieser war zeitlich allerdings ein bisschen früher angesiedelt.
In "Das Haus in der Nebelgasse" begleiten wir unsere Protagonistin Matilda Gray durch die Straßen der englischen Metropole im Jahr 1900. Sie ist eine junge und engagierte Lehrerin an einer Mädchenschule und lebt für ihren Beruf und setzt sich für die Unabhängigkeit der Frau ein. Anfang des 20. Jahrhunderts ist dies keine Sebstverständlichkeit. Als Laura, eine ihrer Lieblingsschülerinnen, nach dem Sommer der Schule plötzlich den Rücken kehrt, weckt dies Matildas Misstrauen. Ihre Schülerin soll erkrankt sein und nun mit ihrem Vormund Charles Easterbrook durch Südeuropa reisen, um wieder gesund zu werden. Kurze Zeit später munkelt man sogar von Heirat. Matilda jedoch weiß, dass Laura immer ihr Studium wichtiger war und die Schule keinesfalls abbrechen wollte. Außerdem hat ihre Schülerin kein Interesse an Männern, was sie Matilda erst vor kurzem gestanden hat. Als sie von Laura eine Karte mit einer geheimen Botschaft erhält, weiß Matilda, dass das Mädchen in Gefahr schwebt und beginnt nachzuforschen....

Schon der Prolog in kursiver Schrift, der im Jahre 1665 spielt, weckt die Neugier des Lesers. Kaum hatte ich zu lesen begonnen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die fesselnde Handlung rund um das Geheimnis, das Matilda lüften möchte, führt uns zuerst zu einer Holzsschatulle mit geheimnisvollen Inhalt, die ein Medaillon und ein durch Feuchtigkeit nahezu unleserlich gewordenes Tagebuch einer gewissen Katherine, enthält. Danach führt die Spur ins unterirdische London. Bereits beim Autorenpaar Nicci French sind die Flüsse, unter der Stadt, ein Faktum. So war mir dieses Thema nicht unbekannt. Aufregend gestaltet sich die Schatzsuche, die für Matilda zu einer Art Schnitzeljagd quer durch das historische London wird. Dabei hilft ihr der exzentrische Antiquitätenhändler Joseph Arkwright, sowie der Historiker Stephen Fleming, die beide sehr unterschiedliche Männer sind.

Matilda ist eine sehr unkonventionelle Frau, die für ihre Zeit sehr modern und aufgeschlossen ist. Ihre Neugier bringt sie immer wieder in kleine und große Schwierigkeiten. Aber auch ihre Vermieterin Beatrice Westlake, eine Autorin von Groschenromanen, ist eine äußerst liebenswerte und exzentrische Frau. Ihre Weisheiten und Ideen zu ihren Büchern brachten mich immer wieder zum Schmunzeln.

Die Handlung ist stimmig und logisch aufgebaut. Auch eine kleine Romanze darf nicht fehlen. Matildas Spurensuche durch das London Anfang des 20. Jahrhunderts wurde sehr bildhaft beschrieben. Man begleitet die junge Lehrerin durch versteckte Gassen und Viertel, die man oft bei Tageslicht nicht wirklich besuchen möchte. Zusätzlich spannend und interessant wird die Suche vorallem durch die Zeitepoche, in die der Roman spielt. Die Mittel zur Recherche waren um 1900 doch sehr begrenzt. Für mich war dieser Roman fesselnd, stimmig und voller Geheimnisse.....

Schreibstil:
Susanne Goga hat einen sehr mitreißenden Schreibstil, der mich sofort in den Bann gezogen hat. Die Geschichte lässt sich wunderbar flüssig lesen. Die Sprache ist der Zeit angepasst und die Autorin schildert die damalige Zeit sehr lebendig. Dabei nimmt sie sich auch den Burenkriegen in Südafrika an und versteht es diesen nicht einseitig darzustellen.

Fazit:
Ein absolut gelungener historischer Roman mit Krimitouch, der ins viktoriansiche London führt und den Leser mitnimmt auf eine spannende Schnitzeljagd. Für Einsteiger in das historische Genre bestens geeignet!

Ein Buch wie ich es liebe

Von: Bunter Lesesessel Datum : 10.05.2017

www.bunterlesesessel.blogspot.com

Gemeinsam mit der Protagonistin Mathilda Gray begibt man sich auf eine spannende und abenteuerliche Spurensuche durch das historische London im Jahr 1900. Nebenbei erfährt man einiges über die interessante Geschichte der Stadt. Die Autorin Susanne Goga hat einen tollen Erzählstil, der die Personen authentisch beschreibt und lebendig werden lässt. Wunderschön entwickelt sie auch die romantische Liebesgeschichte zwischen Mathilda und dem Historiker Stephan Fleming. Besonders hat mir an dem Buch aber gefallen, dass die gesellschaftliche Stellung der Frau um die Jahrhundertwende so gut beschrieben wird. Hier wird deutlich, dass die Freiheit und Rechte, die wir Frauen heute in Deutschland und in der EU genießen dürfen, von den Generationen vor uns hart erkämpft und erstritten werden mussten. In unserem Land, in dem in Berlin in diesen Tagen der erste W20-Gipfel stattfindet vergisst man manchmal, dass man dafür gar nicht dankbar genug sein kann.

Spannend. Kurzweilig. Fesselnd.

Rezension zu ''Das Haus in der Nebelgasse'' von Susanne Goga

Von: boooksloveandmagic Datum : 10.05.2017

booksloveandmagic.blogspot.de/


Das Buch handelt von Matilda Gray, die nach dem Verschwinden ihrer Schülerin Laura eine Postkarte von dieser erhält, auf welcher sich ein versteckter Hinweis befindet. Die Lehrerin merkt schnell, dass etwas nicht stimmt, und begibt sich auf Spurensuche! Mit der Hilfe von verschiedenen Personen kommt sie einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur und ahnt bald, dass Laura sich in großer Gefahr befindet.


Dieser Roman war der erste, den ich von Susanne Goga gelesen habe, und ich bin mehr als begeistert. Ich hatte zunächst etwas Angst, dass ich mit einem historischen Roman nicht so gut zurecht kommen würde, aber durch ihren einfachen, und trotzdem dem Jahr, in welchem es spielt, angepassten Schreibstil, hat mich die Geschichte sofort gefesselt.

Ich habe richtig Lust auf das Genre bekommen, und werde ganz sicher auch noch weitere Bücher der Autorin lesen!


Auch die Atmospähre Londons ist sehr schön herübergekommen, was mir persönlich sehr wichtig war. Es werden viele Straßennamen und Stationen genannt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Am Anfang und am Ende des Buches ist außerdem eine kleine London Karte abgedruckt, auf welcher man die Schauplätze der Geschichte erkennen kann.

Der Roman ist außerdem sehr gut recherchiert, und man erfährt einiges über die Geschichte Londons.


Besonders ans Herz gewachsen ist mir die Protagonistin, Matilda Gray. Sie ist eine sehr liebevolle Person, die für die Zeit in der sie lebt sehr eigenwillig und unabhängig ist. Sie riskiert alles, um ihrer Schülerin zu helfen, und ist für mich daher ein sehr starker Charakter.

Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen. Am meisten mochte ich Mrs. Westlake, die Vermieterin, die für ihr Leben gerne Geschichten schreibt, und Matilda in allem unterstützt. Sie ist sehr liebenswert und hat mich ein wenig an Mrs. Hudson von Sherlock Holmes erinnert.

Und auch Stephen Fleming, mit dem Matilda sich auf Spurensuche begibt, finde ich durch seine intelligente und ehrliche Art sehr sympathisch.

Die anderen Nebencharaktere sind ebenfalls sehr interessant und detailliert beschrieben. Ich hatte von allen Personen direkt ein Bild vor Augen.


Insgesamt hat es sehr viel Spaß gemacht, mit Matilda Gray den Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Allerdings hätte ich mir von der finalen Auflösung und dem Ende etwas mehr erhofft. Trotzdem war es sehr unterhaltsam und spannend. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die Geschichte irgendwie langweilig oder in die Länge gezogen ist.



Fazit


''Das Haus in der Nebelgasse'' ist für mich ein sehr, sehr toller Roman! London als Schauplatz, tolle Charaktere, eine spannende, gut recherchierte Handlung - was will man da noch mehr? Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen, vorallem wenn man sich vielleicht, so wie ich, noch nicht wirklich an historische Romane getraut hat.

Spannende Spurensuche

Von: Jashrin Datum : 04.05.2017

nichtohnebuch.blogspot.de/

Nach den Ferien erscheint die begabte Laura nicht mehr in der Schule. Auch wenn alle anderen den Worten von Lauras charmantem Vormund Glauben schenken, so spürt die engagierte und für ihre Zeit etwas zu moderne Lehrerin Matilda Gray, dass etwas nicht stimmt. Als sie dann auch noch eine verschlüsselte Nachricht erhält, ist sie überzeugt, dass das Mädchen in Gefahr ist und sie ihr helfen muss.

Heimlich spürt sie Laura und ihrer Familiengeschichte nach und kommt so einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur. Doch kann sie Laura rechtzeitig finden und ihr helfen?

„Das Haus in der Nebelgasse“ ist eines der Bücher, dass mich von der ersten Seite an in seinen Bann geschlagen hat und dass ich binnen kürzester Zeit verschlungen habe. Matilda ist eine tolle Protagonistin. Sie ist unkonventionell, neugierig, aufgeschlossen und mutig, aber dennoch durch ihre Zeit geprägt – das Buch spielt im Jahr 1900 in London. Nicht nur die Technik, die ihrer Zeit zur Verfügung stand, auch die damaligen Sitten machen ihre Nachforschungen aus unserer heutigen Sicht umständlich – schließlich war es für eine Frau nicht gerade schicklich, einfach einen Mann in seiner Wohnung zu besuchen. Selbst dann nicht, wenn er ihr als Professor nur mit Rat und Wissen zur Seite stehen soll.

Doch nicht nur Matilda und der Professor Stephen Fleming gefielen mir sehr, Matildas Vermieterin Mrs. Westlake ist einfach nur großartig. Sie ist nicht weniger unkonventionell als Matilda, vergöttert Oscar Wilde und ist ab und an sicher sehr anstrengend, doch langweilig wird es mit ihr sicher nie. Wäre sie meine Vermieterin, so wollte ich vermutlich nie wieder ausziehen.

Die Geschichte an sich ist spannend und logisch, auch wenn Matilda manchmal recht viel Glück hat. Vor allem die Beschreibungen von der Stadt unter der Stadt waren sehr faszinierend und ich habe mir tatsächlich Peter Ackroyds „London under“ bestellt, das die Autorin unter anderem zu Recherchezwecken genutzt hat. Doch neben den reinen Beschreibungen Londons zeigt auch die eingefangene Atmosphäre, dass sich Susanne Goga gründlich mit der Stadt und der Zeit, in der sie ihre Geschichte ansiedelte, beschäftigt hat. So ist ein rundum gelungener Roman entstanden, der mich sehr begeistert hat.

Mein Fazit: Nachdem Susanne Gogas „Der dunkle Weg“ eines meiner Highlights 2014 war und ich es immer noch gerne empfehle, hat mich auch ihr neuer Roman nicht enttäuscht. Die Sprache, ihre lebendigen Charaktere und ihr wunderbares Gefühl für das jeweilige Setting lassen mich leicht in ihre Geschichten eintauchen und ich kann die Bücher nur wärmstens empfehlen. Daher volle Punktzahl von mir.

"Das Haus in der Nebelgasse" ist auf ganzer Linie perfekte Unterhaltung!

Von: Yvonne Datum : 21.04.2017

www.katzemitbuch.de/

Bei dem Buch "Das Haus in der Nebelgasse" befinden wir uns um 1900 im viktorianischen London. Hier lebt Matilda Gray, die Lehrerin an einer Mädchenschule ist und ein recht modernes, unabhängiges Leben führt. Eines Tages erfährt Matilda, das Laura einer ihrer Schülerinnen, nicht mehr zum Unterricht erscheinen wird. Laura ist ein Waisenmädchen und hat einen Vormund.
Genau dieser Vormund hat Laura von der Schule abgemeldet und hat eine recht unglaubwürdige Begründung für das fernbleiben der Schülerin vom Unterricht abgegeben.
Da erreicht Matilda eine Postkarte aus dem fernen Italien. Der Absender ist Laura und sie teilt ihrer Lehrerin eine geheimnisvolle Nachricht mit.
Matildas Neugier ist nun komplett geweckt und sie entdeckt ein geheimnisvolle Schatulle. Gemeinsam mit dem Historiker Stephen Fleming macht sich die junge Lehrerin auf die Suche quer durch London um das Geheimnis zu lösen...

Autorin Susanne Goga hat einen sehr spannenden Roman "Das Haus in der Nebelgasse" geschrieben, der vor allen Dingen von den tollen Charakteren und den Geschehnissen im viktorianischen London lebt. Dieses Buch ist an keiner Stelle zu lang, im Gegenteil es entwickelt sogar Krimielemente, die den Lesesog und die rätselhafte Spannung aufrecht erhalten. Aber nicht nur diese Aspekte fesseln den Leser an das Buch.
Der Roman ist einfach in seiner Gesamtheit derart stimmig und sorgt für ausreichend Nervenkitzel von der ersten bis zu letzten Seite. Liebeswerte, glaubhafte Figuren, eine Geschichte um Liebe und Freundschaft, eine Prise Tragik, die den Leser mit den Charakteren hat mitleiden lässt und spannende Geheimnisse. So hat man mit Matilda Gray eine recht moderne Hauptfigur im Buch, auch der Historiker Stephen Fleming entspricht nicht ganz dem konservativen Männerbild der damaligen Zeit. Und auch Matildas Vermieterin Beatrice Westlake sorgt für herzhafte Unterhaltung im Buch, auch wenn sie nur eine Nebenrolle ist.
Der Roman überzeugt in mehrerlei Hinsicht.

"Das Haus in der Nebelgasse" ist auf ganzer Linie perfekte Unterhaltung!

Bester historischer Roman

Von: Sarah von Fashion-Library Datum : 11.04.2017

fashion-library.de

Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt damit ein unabhängiges Leben, was in der damaligen Zeit eher selten war. Sie versucht ihren Schülerinnen ebenfalls diese Selbstständigkeit und den Wissensdurst beizubringen, doch die Werte der Schule liegen noch immer stark darauf, dass ein junges Mädchen möglichst schnell und wohlhabend heiratet und sich somit ihrem vorbestimmten Schicksal als Ehefrau und Mutter fügt.
Als einens Tages die Schülerin Laura nicht mehr in der Schule erscheint und Matilda eine geheime Botschaft von ihr erhält, setzt diese alles daran, den Spuren zu folgen. Sieht ahnt, dass das Mädchen in Gefahr ist. Matilda begibt sich auf eine nicht ganz einfache Suche, immer die Vorsicht im Nacken, nicht entdeckt zu werden.
Mit Hilfe eines gewissen charmanten Professors steigt sie immer tiefer in die Geheimnisse der Stadt und der Familie von Laura ein.

Die Handlung spielt in London im Jahr 1900.
Es geht um laienhafte und doch spannende Dedektivarbeit, auf den Spuren der Vergangenheit, Geheimnisse und die mysteriöse Geschichte Londons. Am Rande entwickelt sich eine kleine Liebesgeschichte. Doch das alles stammt nicht aus der Feder einer dort beheimateten Autorin. Nein, Susanne Goga lebt in Mönchengladbach. Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass eine deutsche Autorin es schafft erstens, dass ich einen historischen Roman lese und zweitens, dieser um Längen besser ist, wie alle Romane englischprachicher Autoren, die ähnliche Themen behandeln.
Wie schon erwähnt bin ich völlig begeistert von diesem wunderbaren Roman. Nicht nur, dass er sich schön lesen lässt, nein er fesselt einen regelrecht. Schnell wird man selbst zur Matilda. Zu keiner Zeit wird es dem Leser langweilig, weil immer etwas Neues passiert, aber nicht holter die polter, sondern gut portioniert. Es hat etwas Magisches zuweilen und ist trotzdem nicht phantastisch. Besonders toll finde ich, dass man tatsächlich etwas über die Historie Londons lernt, was der gute Recherche der Autorin und dem Nachwort zu verdanken ist.

(*Spoiler*)
Auch sehr schön: In der Geschichte geht es unter anderem um ein gefundenes Buch aus dem Jahre 1665, welches im Verlauf der Geschichte nur zum Teil entziffert werden kann. Nach Abschluss des Romas ist dieses Buch der Vollständigkeithalber dann noch einmal komplett abgedruckt.
(*Spoiler Ende*)

Auch das Cover finde ich sehr anprechend.
Rundum gut, deswegen 5 von 5 Sternen.

Historischer Roman, der den Leser mit auf eine Schnitzeljagd nimmt

Von: Manus Bücherregal Datum : 11.04.2017

manusbibliothek.blogspot.co.at

Meine persönliche Meinung:
Das Cover und der Klappentext haben mich bereits überzeugt, denn das Cover gefiel mir schon sehr gut und passt meiner Meinung nach auch zum Roman.

Der Schreibstil von Susanne Goga ist leicht, flüssig und fesselnd. Die Autorin hat mich von Anfang an in die Geschichte geführt, dass ich mir die Handlungsorte sofort bildlich vorstellen konnte, obwohl ich noch nie dort gewesen bin.

Die Protagonisten sind detailreich beschrieben und Matilda ist mir sehr sympathisch, aber auch die anderen Protagonisten kommen in diesem Roman nicht zu kurz.

Die Handlungen zu der Schnitzeljagd empfinde ich als sehr gelungen. Ich habe selber mitgefiebert.
Der Historiker Fleming steht Matilda zur Seite und unterstützt sie bei er Aufklärung.
Die Vermieterin, die eine Autorin ist, mag ich besonders gerne, denn ich liebe Romane wo auch Autoren vorkommen.

Ich habe schon sehr viele historische Romane gelesen, jedoch ist es bei sehr vielen historischen Romanen schwer zu folgen und man muss oft nachdenken. Hier bei diesem Roman liest man genauso leicht wie bei einem Liebesroman und ich konnte sehr gut und ohne den Faden der Geschichte zu verlieren folgen.

Mein Fazit:
" Ein historischer Roman, der den Leser mit auf eine Schnitzeljagd nimmt und leicht zu lesen ist. Absolut lesenswert"

Eine wundervolle Geschichte

Von: Mara Datum : 09.04.2017

mara-ladystyle.blogspot.de/

Inhalt:

London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.



Meine Meinung
Das Buchcover gefällt mir besonders darin ist bestimmt Matilda zu sehen es passt ideal zum Inhalt und hat diesen typischen historischen flair.
Die Aufmachung des Buches ist in Kapiteln und Überschriften aufgeteilt es gibt zwei Handlungsstränge die aber einen Werdegang verfolgen sodass mann trotzdem gut die gesamte Story hinein findet.
Die Geschichte beginnt im Jahre 1665 mit einer Notiz eines Mädchens. Im laufe des Buches befinden sich auch Briefe die kursiv geschrieben worden sind.


Es gibt viele beeindruckende, dramatische Szenen im Roman, die mich stark berührt haben, aber darüber hinaus vergisst die Autorin auch nicht, die zahlreichen Schönheiten und faszinierenden Schauplätze Londons zu nennen und durch ihre Worte lebendig werden zu lassen.

.Der Anfang fing etwas schleppend voran aber mi der Zeit wurde es spannend das man wissen wollte wie geht die Story weiter, der Schreibstil war leicht und flüssig zu Lesen. Ich empfehle vor allem für Einsteiger die sich in diesem Genre heran wagen wollen.


Susanne Goga beschreibt ihre Protagonisten sehr glaubhaft und gründlich. Man meint fast, die Menschen in der Geschichte persönlich kennen zulernen.

Besonders sympatisch fand ich Matilda Gray sie ist gar nicht diese altmodische Frau von damals. Sie wirkt taff und selbstbewusst. Sie vermittelt als Leherin ihre Schüler zu Selbstständigkeit und Selbstbestimmung, was aber nicht anerkannt wird und nicht gerne gesehen wird.
Der Professor Stephen Fleming ist ein moderner Mann, der das Studium von Frauen an seiner Universität fördert und für seine etwas unkonventionelle Lehrweise im Kollegenkreis bekannt ist.Auch ihn fand ich sehr real und glaubwürdig. Er ist sehr hilfsbereit und hilft Matilda bei der Sache mit der Entschlüsselung eines alten Notizbuches und macht sich gemeinsam mit ihr auf der Suche nach dem Geheimnis.
Auch er verbirgt ein Geheimnis was mich als Leserin auch erstaunt hat und nicht damit gerechnet hätte. Das macht die Handlung an sich dann auch noch spannender. Und auch Vermieterin Mrs. Westlake ist ein liebenswerter Mensch. Sie mochte ich als Charakter sie ist humorvoll und es hat Spaß gemacht sie zu begleiten das ich an einigen Stellen sogar lachen musste.
Mehr möchte ich nicht verraten man sollte sich komplett in die Story reinfallen und überraschen lassen.

Fazit: Das Haus der Nebelgasse hat mir persönlich sehr viel Lesevergnügen bereitet ich hätte nicht gedacht das mir diesen historischen Roman gut gefallen würde, da ich eigentlich diesen Genre sehr selten lese und das muss schon was heißen das es mir gefallen hat:)

Mein erster histiorischer Roman und gleich ein Volltreffer. Absolute Leseempfehlung!!!

Von: lenisvea Datum : 06.04.2017

lenisvea.blogspot.de

[D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-453-35885-0
NEU
Erschienen: 09.01.2017


Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Haus-in-der-Nebelgasse/Susanne-Goga/Diana/e485443.rhd

London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.
Meine Meinung:
Ich habe bisher keine historischen Bücher gelesen, meistens nur anteilige Passagen in Büchern, die sich um Familiengeheimnisse drehen. Der Klappentext dieses historischen Romans hat mich aber sehr angesprochen und ich habe dieses Genre daher jetzt einmal getestet.
Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich das Cover wunderschön finde. Es passt auch sehr gut zur Geschichte.
Das Buch konnte mich wider Erwarten von der ersten Seite in ihren Bann ziehen. Es war eine tolle Geschichte, ein sehr flüssiger Schreibstil und ganz toll ausgearbeitete Charaktere wie z.B. Mathilda, Steven und auch nicht zu vergessen Mathildas Vermieterin. Ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden verschlungen. Für mich war es völlig überraschend, dass mich dieses Buch so begeistern konnte, mein erster historischer Roman und gleich solch ein Volltreffer.
Man lernt hier die Lehrerin Mathilda kennen. Sie ist 1900 in London als Lehrerin in einer Mädchenschule tätig. Ihre sehr gute Schülerin Laura kommt nach den Ferien nicht wieder zurück, ihr Vormund habe sie vorerst von der Schule abgemeldet. Sie bekommt dann aber eine verschlüsselte Botschaft von Laura mit einem Hinweis auf ein Versteck. Mit diesem Fund begibt sie sich dann auf die Suche nach der Geschichte dahinter und somit auch nach Laura.
Nun folgt sozusagen eine Schatzsuche durch London, bei der sie der Historiker Stephen Fleming begleitet, den ich als Charakter auch ganz toll fand.

Alles in allem kann ich hier nur eine absolute Kauf- und Leseempfehlung aussprechen, auch für "Anfänger" dieses Genres perfekt. Hier hat für mich alles gestimmt, daher kann ich das Buch nur mit 5 Sternen bewerten und es gehört jetzt schon zu meinen Jahreshighlights 2017.

London, Geheimnisse, unkonventionelle Ermittlungsmethoden und eine sympathisch mutige junge Frau..

Von: Sarah Rawrpunx Datum : 04.04.2017

rawrpunx.blogspot.co.at

London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.

Ich lese ab und zu gerne historische Romane und der Klappentext von "Das Haus in der Nebelgasse" hat mir spontan zugesagt. Die Geschichte versprach eine spannende Handlung, angespornt von einer Frau, die dem damaligen Lebenswandel ihre ganz eigene Interpretation verlieh. Gut, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Matilda arbeitet als Lehrerin an einer Mädchenschule und verbindet ihre Aufgabe gleich als Sprachrohr für angehende selbstständige Frauen. Sie vermittelt ihren Schülerinnen Hoffnung auf ein freies Leben, etwas, dass für das 19. Jahrhundert undenkbar gewesen ist. Emanzipation wird hier mit kleinen Schritten gelernt. Als Matildas Lieblingsschülerin plötzlich dem Unterricht fernbleibt und auf Nachfragen sich ein komisches Gefühl aufdrängt, ist der Gerechtigkeitssinn von Matilda gefordert. Als dann auch noch ein Hilferuf via Postkarte kommt, macht sich Matilda auf um Laura zu suchen.

Hilfe bekommt sie außerdem noch von Stephen Fleming und zusammen geben sie ein entschlossenes Detektiv Paar ab. Nicht nur die außergewöhnlichen Ermittlungsmethoden machten Spaß, auch die damit verbundene Reise Londons fand ich absolut interessant. Die Autorin hat hier geschickt historische Elemente mit einer spannenden Handlung verwoben, so konnte man also nebenbei noch einiges lehrreiches erfahren. Klare Empfehlung!

Sehr spannend erzählt

Von: Silly2207 Datum : 02.04.2017

worldofbooksanddreams.blogspot.de/

Wir schreiben das Jahr 1900 und viele fangen an, umzudenken, doch die Zeiten sind noch sehr schwierig für Frauen. Doch Matilda Gray, eine junge Lehrerin, ist eine sehr selbstbewusste, junge Frau, die weiß, wie sie ihre Meinung vertreten kann. Als eine ihrer Schülerin durch ihren Vormund von der Schule abgemeldet wird und das angeblich aus gesundheitlichen Gründen, wird Matilda misstrauisch, denn eigentlich war das Mädchen eine sehr wißbegierige, junge Frau. Dann erhält sie noch eine Karte der Schülerin, die scheinbar einen versteckten Hilferuf beinhaltet. Matilda beginnt auf eigene Faust zu forschen, was passiert ist und stößt auf eine versteckte Schatulle, mit deren Inhalt sie jedoch wenig anfangen kann. Sie wendet sich an den Historiker Professor Fleming und gemeinsam gehen die Beiden auf eine spannende Nachforschung im viktorianischen London.
Meine Meinung:
Ich muss sagen, dass Susanne Goga es mit ihrem Buch geschafft hat, mich gleich von der ersten Seite an, an das Geschehen zu fesseln. Der Schreibstil ist einfach so mitreißend und versetzt den Leser umgehend in das viktorianische London und man kann das Buch kaum noch aus der Hand legen. Dabei ist es zwar sprachlich durchaus der Zeit angepasst, aber nicht so abgehoben, dass man sich mit langatmigen Passagen herumschlagen muss. Ganz im Gegenteil, es ist einfach sehr fesselnd, flüssig und trotz des historischen Hintergrunds recht modern. Es ist auf jeden Fall ein richtiges Lesevergnügen.
Dazu ist es dann auch ganz schnell sehr spannend, denn man hat nur wenig Zeit, bevor man sich gleich im Geschehen befindet. Ich persönlich liebe diese geheimnisvollen Geschichten aus der Vergangenheit und hier ist es besonders gelungen, denn hier wird in der Vergangenheit über noch weiter vergangener Tage geforscht. Dadurch, dass der Roman selber in der Vergangenheit spielt, gibt es natürlich keinerlei Methoden der Nachforschung, so wie wir sie können und es heißt: back to the roots. Eine absolut abenteuerliche Suche nach der Wahrheit. Alles wurde sehr geschickt aufgebaut und glaubhaft und interessant beschrieben. Auch als Leser hat man hier ganz viel Zeit, eigene Vermutungen anzustellen und gedanklich zu forschen, doch natürlich gibt es hier immer wieder Wendungen, die einen wieder in eine andere Richtung führen.
Genau so gelungen fand ich den Aufbau des Settings und der glaubwürdigen Darstellung der damaligen Zeit. Ich hatte hier zu keiner Zeit Zweifel, mich im Jahre 1900 zu befinden. Geschickt baut die Autorin Ereignisse aus der damaligen Zeit ein, wie z. B. Informationen über den Burenkrieg. Während der Nachforschungen hat der Leser Gelegenheit, Blicke auf die gehobenere Gesellschaft Londons zu werfen, aber auch genauso gut erhält man Einblicke in finstere Gassen und Gegenden. Es herrscht durchweg eine gelungen Atmosphäre, die die Zeit wiederspiegelt. Auch das Haus, um das sich die Nachforschungen drehen, fand ich sehr spannend, denn dieses Haus hat einen durchaus realen Hintergrund und spiegelt so das ganze Geschehen ein wenig, einfach ein zeitenübergreifender Aufbau, genau wie das besagte Haus.
Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Perpektive der jungen Lehrerin Matilda Gray, die mir in ihrer Art unheimlich gut gefallen hat und die ich sehr mochte. Ihre Art ist, für die damalige Zeit, sehr unkonventionell und sie geht ihren Weg mit sehr viel Selbstverständlichkeit und Unabhängigkeit. Ich mochte sie sehr und sie ist hier auch ein sehr großer Sympathieträger. Doch auch ihr Begleiter Professor Fleming ist ihr da sehr ähnlich und auch ihn mochte ich sehr für seine moderne Denkweise und das nicht typische Männerverhalten der damaligen Zeit. Auch aus seiner Sicht können wir das ein oder andere Kapitel miterleben und kommen ihm dadurch auf jeden Fall näher und man merkt, auch der Professor hat Geheimnisse. Eine sehr gelungene Nebenfigur ist Matildas Vermieterin, die Schriftstellerin Beatrice Westlake, deren Art ich einfach unheimlich erfrischend fand.
Mein Fazit:
Ein Buch, mit dem ich mich als Leser sehr wohl gefühlt habe und das mir spannende Unterhaltung bot, da ich einfach mitten im Geschehen war und miträtseln und gedanklich forschen konnte. Der Leser ist hier einfach mit in der Geschichte integriert und es macht sehr viel Spaß. Die Charaktere wirken lebendig und sind sehr sympathisch. Das Geschehen rund um die Zeit ist gut recherchiert und wiedergegeben. Ein Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle für schöne Lesestunden.

Das Haus in der Nebelgasse

Von: Merendina Datum : 29.03.2017

www.merendinabloggt.wordpress.com

Als Englandfan lese ich sehr gerne Bücher, die in London spielen, gerne auch im historischen London.

Susanne Gogas Roman „Das Haus in der Nebelgasse“ hat mich deswegen schon vom Handlungsort her sehr interessiert. Auch der Klappentext und das Buchcover haben mir sehr gut gefallen. Auf dem Cover sieht man links eine Frau mit schwarzem Hut und weißer Spitzenbluse, die über eine Brücke läuft. Im Hintergrund ist durch Nebel ein großes Gebäude zu erkennen.

In den Umschlaginnenseiten findet man Auszüge aus einem Stadtplan Londons, was mir sehr gut gefällt.

Das Buch spielt 1900 in London. Mathilda Gray arbeitet in einer Mädchenschule als Lehrerin und ist eine sehr selbstbewusste und selbstständige Frau, was zu dieser Zeit eher untypisch ist. Eines Tages erscheint ihre begabte Schülerin Laura nicht mehr zum Unterricht. Anscheinend hat sie ein Vormund aus der Schule geholt. Auf einer Postkarte erkennt Mathilda die verschlüsselte Botschaft ihrer Schülerin und macht sich auf die Suche nach ihr. Hilfe bekommt sie dabei von ihrer Vermieterin Mrs. Westlake und dem Historiker Stephen Fleming. Bei ihrern Recherchen stoßen sie auf ein uraltes Geheimnis, das mit dem Verschwinden der Schülerin etwas zu tun zu haben scheint. Alles hat mit einem Holzkästchen zu tun, das ein junges Mädchen namens Katie 1665 in den Mauern eines Kellers versteckte, als in London die Pest wütete. Und natürlich kommt auch die Romantik im Buch nicht zu kurz….

Schon nach den ersten Zeilen konnte ich dieses Buch kaum mehr aus den Händen legen, so spannend war es. Noch dazu entführt einen die Autorin ins historische London. Viele dieser Schauplätze kenne ich von meinen London-Aufenthalten, was richtig interessant war. Man kann sich durch die schönen Beschreibungen bildlich vorstellen, wie diese Plätze zur damaligen Zeit wohl ausgesehen haben. Interessant finde ich auch, dass es das Haus, in dem das Kästchen gefunden wird, auch in Wirklichkeit gibt, wie die Autorin in ihrem Nachwort schreibt. Das alles verleiht dem Buch Authentizität.

Die Sprache der Autorin gefällt mir sehr gut. Sie ist flüssig und bestens lesbar.

Ich kann das Buch bestens weiterempfehlen und werde auch noch weitere Bücher von Susanne Goga lesen. Für dieses Buch gibt es volle Punktzahl: fünf Sternchen!

Spannend, faszinierend und vielschichtig

Von: Edith N. Datum : 29.03.2017

www.tiergeschichten.de

London, 1900: Matilda Gray ist eine junge und selbstbewusste Lehrerin an der Mädchenschule Riverview. Bildung ist für sie ein Grundrecht. Es stört sie sehr, dass viele ihrer Schülerinnen nur ausgebildet werden, um ihrem Mann später eine angenehme Gesprächspartnerin zu sein und ihn auf dem gesellschaftlichen Parkett nicht zu blamieren.

Die blitzgescheite siebzehnjährige Laura Ancroft hat da ganz andere Ambitionen. Heiraten ist für sie keine Option. Sie will studieren und selbstbestimmt leben. Matilda fördert die Schülerin nach Kräften. Umso entsetzter ist sie, als sie eines Tages erfährt, dass Laura von ihrem Vormund, dem Rechtsanwalt Charles Easterbrook, von der Schule abgeholt wurde und nun mit ihm durch Europa reist. Nachdem in der Klatschpresse zu lesen ist, dass die beiden sich verlobt hätten, ist klar, dass die ehrgeizige Laura nie mehr nach Riverview zurückkehren wird.

Matilda kommt das merkwürdig vor. Was hier gerade geschieht, steht im krassen Gegensatz zu Lauras eigenen Lebensplänen und kann unmöglich ihre Idee gewesen sein. Jemand muss sie zu dieser Ehe zwingen. Als Matilda von Laura eine Urlaubskarte mit einer verschlüsselten Nachricht bekommt, erhält dieser Verdacht neue Nahrung.

Matilda schließt aus Lauras Botschaft, dass sie in deren Internatszimmer nach etwas suchen soll. Sie verschafft sich unbefugt Zutritt und findet an der angegebenen Stelle tatsächlich ein Holzkästchen mit diversen Gegenständen aus dem 17. Jahrhundert, darunter ein Medaillon und ein durch Feuchtigkeit nahezu unleserlich gewordenes Tagebuch einer gewissen Katherine. Was soll sie jetzt damit tun? Laura hat offensichtlich versucht, die Gegenstände vor ihrem Vormund zu verbergen.

Matilda hat niemanden, mit dem sie ihr weiteres Vorgehens besprechen könnte. Ihre Eltern leben nicht mehr, ihr Bruder kämpft im Burenkrieg ... bleibt eigentlich nur noch Beatrice Westlake, die Witwe, bei der Matilda zur Untermiete wohnt. Mrs. Westlake ist phantasievoll, klug und lebenserfahren, aber sie schreibt Groschenromane, und es besteht immer die Gefahr, dass das, was man ihr unter dem Siegel der Verschwiegenheit erzählt, in irgendeiner Form in ihren Romanen auftaucht. Aber sie ist von Matildas aufregendem Problem hingerissen und sie ist gut vernetzt. So kommen der Journalist Edward Marsden und der Historiker Professor Stephen Fleming mit ins Boot.

Je eingehender sich Matilda und ihre Helfer mit dem Leben und der Geschichte der Familie Ancroft und ihres Hauses beschäftigen, desto mehr Fragen tun sich auf. Matilda und der Professor stoßen bei ihren Nachforschungen auf eine unfassbare Familientragödie, die Auswirkungen bis in die Gegenwart hat. Dabei kommen sie einander näher. Matilda schwebt im siebten Himmel, doch es gibt etwas, das sie wissen sollte ...

Vor lauter Familienforschung, Schatzsuche und privaten Befindlichkeiten verlieren die Helden den eigentlichen Zweck ihres Unternehmens vorübergehend aus dem Blick. Eigentlich waren sie losgezogen, um zu verhindern, dass Laura Ancroft zwangsverheiratet wird, was immer noch eine pure Vermutung ist. Niemand weiß, was Easterbrook tatsächlich im Schilde führt. Doch als Laura ihrer ehemaligen Lehrerin eine Notiz zukommen lässt, die ohne jeden Zweifel ein Hilferuf ist, muss Matilda handeln - und zwar schnell.

Es ist spannend und faszinierend, Matilda und den Professor bei ihren ungewöhnlichen Recherchen zu begleiten, vor allem, weil sie dabei nicht immer vorschriftsmäßig vorgehen. In ihrer modernen, rebellischen Art sind die beiden sehr sympathisch. Der Leser wird gern zu ihrem Komplizen und darf sich abwechselnd als Archäologe, Familienforscher, Schatzsucher, Einbrecher und Schwindler fühlen. Aber alles geschieht im Dienst einer guten Sache. Schließlich geht es darum, die geheimnisvollen Hinweise in dem alten Tagebuch zu entschlüsseln und dafür zu sorgen, dass Laura Ancroft ihr Leben so leben darf, wie sie es für richtig hält.

Damit die Geschichte nicht in Düsternis abgleitet, gibt’s die herrliche Nebenfigur der Beatrice Westlake, Matildas schriftstellernder Vermieterin. Sie ist neugierig und etwas exzentrisch, aber nie so, dass es lächerlich wird. Wenn sie voller Begeisterung über ihre haarsträubenden Romanplots spricht, lockert das die Handlung schlagartig auf. Auch wenn’s hier um Familientragödien geht, ist die Nebelgasse keine humorfreie Zone. Ganz nebenbei erfährt man einiges über die Rolle der Frau im Wandel der Zeit und vieles über London. Vor allem über das, was sich unter der Stadt verbirgt.

Lauras leerstehendes Elternhaus, das Matilda Gray und Professor Stephen Fleming so gründlich durchleuchten, hat ein reales Vorbild: das Laurence-Pountney-Haus, 7a Laurence Pountney Hill. Genau wie das Gebäude in dem Roman hat es zwei Untergeschosse und mittelalterliche sowie römische Mauern im Keller. Die Romanhandlung ist ein bisschen wie das Haus: Sie hat Jahrhunderte alte Schichten, die aufeinander aufbauen. Was heute geschieht, hat seine Wurzeln oft tief in der Vergangenheit. Was aber nicht heißt, dass man sich blind in sein Schicksal ergeben muss. Man kann sein Leben in die eigene Hand nehmen. Und was für damalige Verhältnisse vielleicht unerhört war: man kann das auch als Frau.

Toller Roman

Von: Grit Hannaleck aus Eriskirch Datum : 24.03.2017

Ich bin sehr dankbar, durch den Gewinn habe ich ein Buch kennengelernt, dass mir sonst eher nicht aufgefallen wäre, da es nicht mein bevorzugtes Genre ist.
Es war einfach ein tolles Lesevergnügen. Die Handlung war stimmig und spannend geschrieben, ich wollte immer wissen, wie es weitergeht, und habe das Buch daher in einem Rutsch durchgelesen. Es wird nicht mein letztes von dieser Autorin sein.
Vielen Dank für die tolle Aktion.

Das Haus in der Nebelgasse *Empfehlung*

Von: SophieNdm Datum : 24.03.2017

sophies-leseecke.blogspot.de/

Inhalt:
London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau.

Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist.
Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds.

Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens.
Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.


Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus der Sicht von Mathilda erzählt. Anfänglich bekommt man eine kurze Einführung in ihren Alltag als Lehrerin und der Art ihrer Beziehung zu Laura.
Das hat mich bereits sehr überrascht, mit sowas hatte ich nicht gerechnet.

Plötzlich verschwindet Laura und niemand außer Matilda scheint das zu stören.
Schließlich begibt sie sich auf die Suche nach Laura, bzw. deren Spuren.

Matildas Reise durch London ist toll beschrieben. Susanne Goga hat einen tollen Schreibstil und eine schöne Art Dinge so zu beschreiben, dass man sie bildlich vor sich sieht.

Die Charaktere in der Geschichte fand ich sehr authentisch und sympathisch, sie haben Tiefe und nette Eigenschaften. Neben Matilda und Fleming mochte ich auch Mrs. Westlake sehr gerne.

Es hat mir Spaß gemacht mitzurätseln und zu versuchen das Geheimnis um Laura zu lüften.

Die Geschichte hielt einige unerwartete Wendungen und Verstrickungen bereit, die ich so nicht erwartet hatte. Und das obwohl ich bereits einige Bücher in diesem Genre kenne.

Das Ende war zwar gut, aber nicht besonders überraschend, daher einen Stern abzug.

Fazit:
"Das Haus in der Nebelgasse" ist ein spannender historischer Roman und für mich das bisher beste Buch von Susanne Goga.

Vor allem für "Einsteiger" in diesem Genre kann ich den Roman nur empfehlen, da die Handlung schlüssig und durchweg spannend ist.

Außerdem trägt der wunderbare Schreibstil zu einem flüssigen Lesen bei.

Spannend und toll geschrieben

Von: Kessi67 Datum : 20.03.2017

"Das Haus in der Nebelgasse" von Susanne Goga ist ein spannender historischer Roman um die Zeit des 19. Jahrhunderts, in dem sich eine junge Frau auf Spurensuche begibt.
Matilda, die Hauptprotagonistin, ist eine junge Lehrerin, die ihr Leben frei leben kann. Gerne möchte sie ihre Schützlinge (Mädchen einer Privatschule) aufs Leben vorbereiten, indem sie ihnen Werte vermittelt, die nicht selbstverständlich zur damaligen Zeit gewesen sind. Matildas Leben entspricht nicht unbedingt dem der üblichen Damen zur damaligen Zeit. Sie liebt ihre Arbeit als Lehrerin und so läuten bei ihr die Alarmglocken, als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht zum Unterricht erscheint, es ist nicht nur ein Tag, nein sie bleibt dem Unterricht komplett fern.
Sorgen macht sie sich, da der Vormund von Laura bei einer zufälligen Begegnung keinen guten Eindruck auf sie gemacht hat. Fakt ist, dass der Vormund mit Laura ohne erklärlichen Grund verschwunden ist. Ein Hilferuf von Laura per Postkarte – das kann und will Mathilda nicht auf sich beruhen lassen.
Nun wirft sie ihre Zurückhaltung über Bord und begibt sich auf die Spurensuche, wobei ihr der Historiker Stephen Fleming behilflich ist. Die Vermieterin hatte ihr zwar empfohlen, sich an einem Sammler zu wenden, doch Matilda hat sich doch anders entschieden.
Mit Stephen begibt sie sich auf auf die Suche, wobei sie auf ein Geheimnis stoßen, das Jahrhunderte zurückliegt.
Mehr möchte ich von dieser spannenden Geschichte nicht verraten.

Meine Meinung:
Susanne Goga, ein Name den ich mir gemerkt habe. Die Autorin hat es geschafft, mich von der ersten Seite an mitzunehmen. Matilda ist mir sehr sympathisch, aber auch die Charaktere der anderen Protagonisten sind gut geschildert. Der Schreibstil ist flüssig und spannend zu gleich. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, mein Spekulationsmodus war angeschaltet, und die Geschichte Londons fand ich sehr interessant. Ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen.

Der Hass überdauert Jahrhunderte

Von: Baroness Datum : 19.03.2017

https://baronesslesen.wordpress.com/

„Vorsicht Spoiler!“
Die Lehrerin Matilda Gray unterrichtet an einer Mädchenschule. Als die Schülerin Laura zum Unterrichtsbeginn nicht mehr erscheint, macht sie sich Gedanken. Als sie eine Karte von der Reise des Mädchens erhält, sind ihre Sorgen groß, denn sie muss sich Mühe geben, die Nachricht aufzuschlüsseln. Dabei hilft ihr ihre Vermieterin Mrs. Westlake, Mr. Arkwright und ganz besonders Professor Fleming. Matilda hätte nie gedacht, dass diese Nachricht sie in die Geschichte von Londons entführt. Jahrhunderte später muss sie ein Geheimnis aufklären, um die Existenz eines Mädchens zu retten. Sie verliert dabei ihren Job, findet aber die Liebe.

Das ist eine Kurzzusammenfassung, ohne Details zu verraten.


Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt 1665 mit einer Notiz eines Mädchens. Die Schrift ist in kursiv, sodass man jederzeit ein handgeschriebenes Schriftstück erkennt. Das Geschehen ist in Kapiteln angelegt, versehen mit einer Überschrift, in der man das Jahrhundert erkennt. Die Historik ist in zwei verschiedenen Jahrhunderten angesiedelt, und zwar 1665 und 1900. Es gibt zwei Handlungsstränge, die aber einen Werdegang verfolgen.

Die Protagonisten sind effektiv beschrieben. Matilda, die selbstbewusst ist und nicht in das Rollenbild der damaligen Frau passt. Sie versucht als Lehrerin, den Mädchen den Wert zur Selbstständigkeit und Selbstbestimmung zu vermitteln. Was jedoch nicht gern gesehen wird.
Matilda ist von sich selbst überzeugt, aber dennoch angreifbar. Sie ist couragiert, obwohl sie damit Anstoß erregt.
Auch Professor Fleming überzeugt in seinem Gesamtbild. Er ist studiert, selbstsicher und mit der Zeit gehend.
Oder der Vormund von Laura, Mr. Easterbrook, der für seinen Hass sogar über Leichen geht.

Ferner ist das Umfeld überzeugend dargestellt, ebenso ist das Milieu der betreffenden Zeit anschaulich beschrieben. Die Autorin hat den Zusammenschluss verschiedener Jahrhunderte gut gemeistert.

Der Titel passt perfekt, ebenso das Cover des Buches.

Die Geschichte liest sich flüssig. Sie fängt etwas langatmig an, aber dann wird sie immer spannender.
Es ist alles in der Geschichte enthalten, was Auswirkung in der Geschichte hat - Historik, Verrat, Hass, Mord, Emanzipation und Liebe.


Fazit:
Eine gelungene Geschichte, die die Historik von London gut aufzeigt und mit ihrem Werdegang überzeugt.

Spannendes Buch

Von: Gefühlsseite Datum : 16.03.2017

https://gefuehlsseite.jimdo.com/


~Worum geht es?
London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine v...erschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens.






Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.


~Meine Meinung zu dem Buch
Ein Spannendes und wirklich Interessantes geschriebenes Buch. Viele Fakten habe ich im Internet recherchiert und war positiv überrascht, das es sich um reelle Fakten handelte. Auch der Schreibstiel war angenehm zu lesen.
Leider zog sich das Buch an manchen Stellen ein wenig in die Länge.

Das Haus in der Nebelgasse

Von: Teresa Lokos aus Freiburg Datum : 14.03.2017

Was für ein tolles Buch. Ich war gleich fasziniert von den detailgetreuen Erzählungen über London. Die Beschreibungen der Schauplätze haben mich fasziniert. Die Geschichte über die Emanzipation der Frauen zu dieser Zeit und auch die Lebensumstände haben mich zum Weiterlesen motiviert. Auch das Rätsel um das Geheimnis, das die sympathische Lehrerin mit Hilfe der anderen 3 Figuren in dem Buch lösen möchte, ist sehr spannend geschrieben. Dieses Buch lässt sich flüssig lesen, sodass der Handlungsverlauf nachvollziehbar ist und Bilder im Kopf entstehen lässt. Alles in allem ein sehr gelungenes, detailreiches, spannendes Buch, das nicht nur eine tolle Geschichte hat, sondern auch Wissenswertes über die Geschichte Londons vermittelt.

Faszinierende Reise in eine vergangene Zeit

Von: daniela krauskopf Datum : 14.03.2017

leseratten-drei-lockenkoepfe.blogspot.de/


Dies war der erste Roman der Autorin Susanne Goga den ich gelesen habe. Mir hat die Geschichte gut gefallen, auch wenn sie an manchen Stellen einige Durststrecken hatte.

Susanne Goga hat mit "Das Haus in der Nebelgasse" einen spannenden und sehr gut recherchierten historischen Roman geschrieben.

Die Hauptcharaktere Stephen Flemming und Mathilda Gray sind sehr sympathisch und gut gelungen. Schnell konnte ich die Empfindungen von Mathilda beim Lesen auf mich übertragen.
Auch die Nebencharaktere sind ausreichend gut beschrieben.

"Freundlichkeit ist kein Charakterfehler"

Mathilda möchte gerne ihrer Schülerin helfen. Diese wurde von ihrem Vormund von der Schule genommen. Laura schickt ihrer Lehrerin eine Karte mit einem geheimen Hilferuf. Mit Scharfsinn, Mut und viel Entschlossenheit begibt sich die junge Frau auf die Suche nach einer Erklärung.

Ein wenig hat mich Mrs. Westlake die Vermieterin mit ihren Buchgeschichten genervt. Ich fand das die Geschichte in der Geschichte ablenkte. Dennoch war Mrs. Westlake ein toller Charakter der an vielen Stellen wichtig für die Erfolge von Mathilda war und auf keinen Fall fehlen sollte.

Mr. Flemming und Mathilda´s Detektivspiele haben mir sehr gut gefallen. Sehr bildlich können wir sie durch das alte London begleiten. Hier merkt man häufig wie sich die Welt doch verändert hat.

Das Haus in der Nebelgasse hat mir grosses Lesevergnügen bereitet. Die teilweise unkonventionellen Ermittlungsmethoden sowie das unterhaltsame und spannende Zusammenspiel der Protagonisten hat mir sehr gut gefallen. Dadurch das Ermittlungsergebnisse und neue Fakten dem Gegenüber mitgeteilt werden mussten, wiederholte sich einiges. Auch gab es an 2-3 Stellen Phasen die ich mir kürzer gewünscht hätte.

Die Autorin hat es geschafft nicht nur eine spannende und aussergewöhnliche Geschichte zu schreiben, sie hat diese auch mit vielen Historischen Informationen gespickt. So erfahren wir viel über das Leben der Londoner im 1900 Jahrhundert, über den Handel von Opium, aber auch über den Burenkrieg.

Spannung pur

Von: Annika Stoll aus Nittendorf Datum : 13.03.2017

Das Haus in der Nebelgasse ist das erste Buch, das ich von Susanne Goga gelesen habe. Der spannende Klappentext in Verbindung mit dem geheimnisvollen Cover hat mich vom ersten Augenblick an neugierig gemacht. Und meine Neugier wurde belohnt.

Schon nach den ersten Seiten kann man das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Durch die detaillierte Beschreibung Londons und die authentische Darstellung der Charaktere wird man sofort in den Bann gezogen. Die Geschichte wird immer spannender und man fiebert einfach mit Matilda mit, als wäre man selbst mit dabei.

Ich weiß für mich, dass ich Lust auf mehr bekommen habe und jedem, der spannende historische Romane liebt, dieses Buch wärmstens empfehlen werde.

Geheimnis

Von: Helmut Winterfeld aus Oschersleben Datum : 12.03.2017

Das Buch ist sehr interessant, weil es zum einen ein historischer Roman ist, zum anderen aber auch ein spannender Thriller. Mir gefällt die Geschichte an sich sehr gut, weil sie viele spannende und fesselnde Momente hat und auch überraschende Wendungen. Die Figuren sind sehr gut angelegt und durch den tollen Schreibstil findet man schnell einen roten Faden. Dazu ist das Cover sehr passend gewählt. Das Buch werde ich auf alle Fälle empfehlen.

Spiegel Besteller – diese Auszeichnung ist verdient

Von: Sabine Augustin aus Rosche Datum : 08.03.2017

Ein wunderschönes Cover, ein gelungener Titel
Im Buch vorn und hinten eine Karte von LONDON

Die Geschichte hat mich sehr berührt. Unsere Hauptperson hat mir sehr gefallen. Matilda ist Lehrerin mit Herz, und das in einer Zeit, in der man sich nicht auf seine Schülerinnen einlassen darf. Es ist das Jahr 1900 und es gelten noch andere Regeln. Als dann eine ihrer Schülerinnen ihre Hilfe braucht, riskiert sie alles.

Hier ist für alle etwas dabei, eine Schatzsuche, eine Liebesgeschichte, es gibt auch einen Mordfall...
SPANNUNG PUR

Das Haus in der Nebelgasse

Von: dorli aus Berlin Datum : 01.03.2017

London 1900. Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule. Als ihre ehrgeizige, wissbegierige Schülerin Laura Ancroft nach den Ferien nicht an die Schule zurückkehrt, sondern durch ihren Vormund mit einer fadenscheinigen Begründung für längere Zeit entschuldigt wird, wird Matilda stutzig. Ein versteckter Hinweis auf einer Postkarte verstärkt Matildas Unbehagen. Sie wähnt Laura in Gefahr, beginnt nachzuforschen und stößt mit Hilfe des Historikers Stephen Fleming auf ein mehrere Jahrhunderte altes Familiengeheimnis, das bis in Lauras Generation nachwirkt und Neid, Missgunst und Rache im Gepäck hat…

In ihrem historischen Roman „Das Haus in der Nebelgasse“ entführt Susanne Goga den Leser in das ausgehende 19. Jahrhundert nach London. Die Autorin erzählt sehr anschaulich von einer spannenden Schatzsuche quer durch die geschichtsträchtigen Gassen der Stadt und lässt den Roman damit zu einer spannenden, kurzweiligen Zeitreise werden.

Susanne Goga zeichnet ein sehr authentisches Bild des damaligen Londons und präsentiert ganz unterschiedliche Facetten der Stadt. Man lernt einige Besonderheiten kennen und kann sowohl einen Blick auf die gutbürgerlichen Ecken wie auch auf die düsteren Viertel und die verborgenen Winkel Londons werfen.

Die ausführlichen Beschreibungen der Schauplätze und die detaillierten Schilderungen der Ereignisse haben mich durchweg begeistert. Es gelingt Susanne Goga ausgezeichnet, den Sog, den die Spurensuche auf Matilda ausübt, auf den Leser zu übertragen – man wird regelrecht von Matildas Neugierde und ihrem Forscherdrang mitgerissen.

Neben den faszinierenden Geheimnissen Londons ist auch die Stellung der Frau in der Gesellschaft ein Thema. Anders als ihre Kolleginnen ist Matilda eine unkonventionelle Lehrerin, die in der Erziehung der Mädchen nicht die Vorbereitung auf eine Rolle als Ehefrau und Mutter sieht, sondern ihre Schülerin zu selbstständigem Denken anhält und zu akademischen Tätigkeiten ermuntert.

Zudem lässt Susanne Goga eine angenehme Prise Humor und auch eine gute Portion Romantik in die Handlung einfließen – die Liebesgeschichte zwischen Matilda und Stephen entwickelt sich langsam und kommt dabei nicht ohne Hindernisse aus.

„Das Haus in der Nebelgasse“ hat mir sehr gut gefallen. Der Roman lässt sich angenehm flott lesen und hat mir nicht nur spannende, unterhaltsame Lesestunden beschert, sondern mir auch interessante Einblicke in die Historie Londons ermöglicht.

Ein wundervoller, atmosphärischer Roman

Von: PaperbackStories Datum : 27.02.2017

paperbackstories.blogspot.co.at

Inhalt:

London im Jahr 1900. Die junge Lehrerin Matilda Gray arbeitet an einer Mädchenschule. Eines Tages kehrt ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr in das Internat zurück und Matilda beschleicht sofort ein ungutes Gefühl. Mit einer offensichtlichen Ausrede versucht ihr Vormund, das Mädchen von der Schule fernzuhalten. Nachdem Matilda auch noch eine verschlüsselte Botschaft bekommt, ist sie sich sicher, dass Laura in Gefahr ist, und begibt sich auf die Suche nach ihr.

Meine Meinung:

Dieser Schauplatz in London um 1900 und das ausdrucksstarke Cover – ich musste das Buch einfach lesen. Und soviel vorweg: Ich wurde keineswegs enttäuscht.

Matilda ist eine starke Protagonistin. Sie lässt sich von den Widrigkeiten des Lebens nicht aus der Bahn werfen und hat auch eine moderne Weltansicht für die damalige Zeit. So möchte sie zum Beispiel mehr aus ihren Schülerinnen machen als einfache Haus- und Ehefrauen. Ich fand sie einfach nur großartig, sympathisch, und man spürte stets ihre Lebensfreude! Auch die anderen Charaktere waren wunderbar beschrieben und man hatte das Gefühl, direkt in die Geschichte einzutauchen und alles hautnah mitzuerleben.

Die Story an sich hat mir auch sehr gut gefallen. Die Suche nach Laura war spannend und die zarte Liebesgeschichte hinreißend erzählt. Ich habe mit Matilda mitgefiebert und freute mich mit ihr über jede kleine Entdeckung zur Lösung des Rätsels um ihre Schülerin.

Über den Schreibstil kann ich auch nur Positives berichten. Das Buch ließ sich flüssig lesen und man hatte das Gefühl, London Anfang des 20. Jahrhunderts zu erleben, zu spüren und zu riechen.

Ein – wenn auch nur winziger Kritikpunkt – war für mich die Länge. Ich hatte ca. in der Mitte des Buches kurz das Gefühl, dass es sich etwas zieht. Dies hat sich aber auch schnell wieder gelegt und ich war wieder ganz in die Geschichte vertieft.

Schlussendlich kann ich den Roman mit historischem Hintergrund allen Leseratten und Bücherwürmern nur wärmstens ans Herz legen. Mir hat er ausgesprochen gut gefallen und einige spannende und schöne Lesestunden bereitet!

Ein wundervoller, atmosphärischer Roman

Von: PaperbackStories Datum : 27.02.2017

paperbackstories.blogspot.com

Inhalt:
London im Jahr 1900. Die junge Lehrerin Matilda Gray arbeitet an einer Mädchenschule. Eines Tages kehrt ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr in das Internat zurück und Matilda beschleicht sofort ein ungutes Gefühl. Mit einer offensichtlichen Ausrede, versucht ihr Vormund, das Mädchen von der Schule fernzuhalten. Nachdem Matilda auch noch eine verschlüsselte Botschaft bekommt, ist sie sich sicher, dass Laura in Gefahr ist und begibt sich auf die Suche nach ihr.

Meine Meinung:
Dieser Schauplatz in London um 1900 und das ausdrucksstarke Cover - ich musste das Buch einfach lesen. Und soviel vorweg: Ich wurde keineswegs enttäuscht.

Matilda ist eine starke Protagonistin. Sie lässt sich von den Widrigkeiten des Lebens nicht aus der Bahn bringen und hat auch eine moderne Weltansicht für die damalige Zeit. So möchte sie zum Beispiel mehr aus ihren Schülerinnen machen, als einfache Haus-, und Ehefrauen. Ich fand sie einfach nur großartig, sympathisch und man spürte stets ihre Lebensfreude! Auch die anderen Charaktere waren wunderbar beschrieben und man hatte das Gefühl, direkt in die Geschichte einzutauchen und alles hautnah mitzuerleben.

Die Story an sich hat mir auch sehr gut gefallen. Die Suche nach Laura war spannend und die zarte Liebesgeschichte hinreißend erzählt. Ich habe mit Matilda mitgefiebert und freute mich mit ihr über jede kleine Entdeckung zur Lösung des Rätsels um ihre Schülerin.

Über den Schreibstil kann ich auch nur Positives berichten. Das Buch ließ sich flüssig lesen und man hatte das Gefühl, London Anfang des 20. Jahrhunderts zu erleben, zu spüren und zu riechen.

Ein - wenn auch nur winziger - Kritikpunkt war für mich die Länge. Ich hatte ca. in der Mitte des Buches kurz das Gefühl, dass es sich etwas zieht. Dies hat sich aber auch schnell wieder gelegt und ich war wieder ganz in die Geschichte vertieft.

Schlussendlich kann ich den Roman mit historischem Hintergrund allen Leseratten und Bücherwürmern nur wärmstens ans Herz legen. Mir hat er ausgesprochen gut gefallen und einige spannende und schöne Lesestunden bereitet!

Tolle und spannende Detektivarbeit!!!

Von: Federzauber Datum : 26.02.2017

federzauber.blogspot.de

Das Haus in der Nebelgasse ist ein historischer Roman um 1900 in London. Anders als die meisten Bücher dieses Genres, in dem es um das Lüften von Familiengeheimnisse geht, spielt die Protagonistin eine etwas aussenstehende Rolle. Matilda Gray ist nämlich eine junge und sehr emanzipierte Lehrerin, die sich um eine ihrer Schülerinnen sorgen macht, die von einem Tag auf den anderen nicht mehr zum Unterricht kommt.


Durch Scharfsinn, Mut und Entschlossenheit, macht sie sich auf die Suche nach dem Mädchen und den Grund ihres Verschwindens.


Matilda ist eine sehr sympathische und toughe Frau, die sich durch die noch recht konservativen Formen dieser Zeit, nicht aufhalten lässt und den Geheimnissen auf die Spur geht.


Das Buch erinnerte mich teilweise recht stark an einen Krimi mit großer Detektivarbeit à la Miss Marple. Es war durchgehend spannend und mysteriös und hat bis zum Schluss tolle unerwartete Wendungen gehabt.


Die Atmosphäre wurde sehr gut dargestellt und offenbarte ein düsteres, nebliges London mit versteckten Gassen, dunkle Keller, alte Häuser und unterirdische Gänge und Flüsse.


Mich hat das Buch durchgehend sehr gut unterhalten. Mir gefiel diese etwas andere Art die Geschichte zu erzählen Mit den Augen Matildas, die mit der Familie kaum Berührungspunkte hatte außer der Schülerin, bekam man als Leser eine etwas andere Sicht der Situation.


Ein Buch , dass mir sehr gut gefallen hat und ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann :-)


Note:4/5

WOW...

Von: Catlovebooks Datum : 23.02.2017

https://www.youtube.com/channel/UCEBYqBSGO7jddY9s9p-WOpw

ZUM INHALT:

London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.


MEINE MEINUNG:

Dies ist bereits mein drittes Buch von dieser Autorin, ihre ersten beiden fand ich damals richtig gut, deswegen freute ich mich sehr auf Nachschub. Zudem spricht mich das Cover total an und auch der Klappentext versprach eine tolle Geschichte.

Von allen drei Büchern, die ich nun gelesen habe von ihr, ist dies das beste von allen, oh mein Gott, was für eine Geschichte und was für ein Setting.
Ich liebe Bücher die in London spielen und die Zeit wo diese Handlung herrscht, dies ist genau meins.

Und schon von den ersten Seiten an, hat dieses Buch in Sog auf mich ausgewirkt, weil man sofort in der Story drin ist.
Es ist spannend und stellenweise empfand ich es auch als gruselig und ich kann nur sagen, dieses Cover passt sowas von zum Buch und zur Geschichte.

Es ist eine so gut durchdachte Handlung, mit tollen Beschreibungen des alten Londons - ich hatte die Bilder so vor meinen Augen als wäre ich mit da.
Und dann die Grundstory, es ist so spannend und mysteriös was mit dem kleinen Mädchen Matilda passiert ist, warum sie auf einmal verschwunden ist und natürlich will man als Leser genau das wissen und begibt sich mit auf die Reise.

Mehr kann ich gar nicht dazu sagen, ohne zuviel zu verraten, nur ich kann jedem dieses Buch ans Herz legen, weil es einfach so gut ist.


5/5 Sterne

Herrliches spannendes altes London

Von: get lucky Datum : 22.02.2017

friendly-hearts.blogspot.de/

Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen: Das Haus in der Nebelgasse



Dazu muss ich euch nach London entführen, in das London um 1900. Die junge, für die damalige Zeit bereits sehr unabhängige und frei denkende Lehrerin Mathilda Gray unterrichtet an einer privaten Mädchenschule. Für sie ist es mehr als das Unterrichten, sie ist um die ihr anvertrauten Mädchen sehr bemüht, möchte ihnen den Blick öffnen, sie unterstützen, eigenständig zu werden, und sich nicht nur an das bisherige Frauenbild anzupassen.
Als eine sehr begabte Schülerin nicht mehr in der Schul erscheint, ihr der Vormund dieses Mädchens nicht "gefällt", muss sie einfach aktiv werden. Von der Schulleiterin einige Male zur Rede gestellt gibt sie nicht auf, eine Lösung zu finden, denn die Sorge um die Schülerin ist groß.
Eine geheimnisvolle Postkarte, eine Truhe, ein alter Sammler, und der Historiker Stephen Fleming lassen den Leser in die Tiefen des alten London abtauchen.

Mir hat dieses Buch so richtig gut gefallen, eine super sympatische Lehrerin, zu Herzen gehende "Londoner", ein historischer Roman, schon fast ein bisschen Krimi, zartes Liebesknistern (ohne Kitsch!), gut recherchiert, damit insgesamt spannend und ganz einfach sehr lesenswert! Ein Buch das fünf Sterne locker verdient hat!

Spannender historischer Roman voller Dramatik

Von: Myrcella Datum : 20.02.2017

kaiserinvivien.blogspot.de/

Meine persönliche Meinung


Das Cover:
Das Cover ist wirklich sehr passend und auch sehr edel. Man erkennt schon direkt, dass es sich hier um einen historischen Roman handelt und kann sich schon gleich auf die Mode des späten 19. Jahrhunderts einlassen.


Die Handlung:
Zunächst muss ich anmerken, dass ich ein wahnsinniger Fan des späten 19. Jahrhunderts bin, und auch bereits sehr viele Bücher dieser Zeitepoche gelesen habe. So war es für mich auch klar, dass dieser Roman nicht so spurlos an mir vorbeigehen würde.

Der Autorin ist es hier fabelhaft gelungen, mir wieder ein Bild von London im viktorianischen Zeitalter zu vermitteln. Zu dieser Zeit herrschte ein noch recht frauenfeindliches Bild und so war es verpönt, wenn eine Lehrerin wie die Protagonistin Mathilda versuchte, ihren Schülerinnen Selbstbewusstsein zu vermitteln.
Als eine ihrer Schülerinnen verschwindet, und via Postkarte einen Hilferuf hinterlässt, macht sie sich auf die Suche. Kein leichtes Unterfangen, jedoch erhält sie hier Hilfe von Seiten des Historikers Flemming. So gelingt es den beiden, ein jahrhunderte altes Geheimnis aufzudecken.

Die Atmosphäre, die hier geschaffen wurde ist äußerst spannend und unterhaltsam. Das Buch hat zu keiner Zeit irgendwelche Längen. Das liegt zum größten Teil an dem wundervollen Schreibstil der Autorin und auch an überaus spannenden Wendungen des Verlaufs der Geschichte.

Die Charaktere haben sehr viel Tiefgang und die Protagonistin ist eine sehr sympathische und intelligente junge Frau, die sich nicht gern das vorgefertigte Bild der Frauen zu dieser Zeit aufdrängen lässt. Sie überzeugt durch Logik und eigenständigem Handeln, sowie einem mitfühlendem Herz.



Mein Fazit:
Dieses Buch konnte mich vollauf überzeugen mit einem spannenden Plot und tollen Charakteren. Wer gerne spannende historische Romane liest, mit einem Hauch von Thriller, der wird dieses Buch hier lieben. Von mir gibt es daher eine ganz klare Leseempfehlung, denn bei mir konnte das Buch mit 5 von 5 möglichen Büchersternchen punkten.