Leserstimmen zu
Der Insider - Myron Bolitar ermittelt

Harlan Coben

Myron-Bolitar-Reihe (3)

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Taschenbuch
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Der Insider

Von: Nicole Plath

06.05.2018

Myron Bolitar musste nach einem Unfall seine Karriere im Basketball beenden. Nun arbeitet er als Sportagent. Eines Tages kommt der Manager eines NBA-Teams auf ihn zu und möchte Myron in seinem Team haben. Doch es sind keine sportlichen Gründe, die den Manager zu dieser Entscheidung gebracht haben. Myron soll als Insider herausfinden, warum der Superstar der Mannschaft verschwunden ist. Eine gefährliche Suche beginnt. Die Geschichte ist gut durchdacht, und bis zum Ende bleibt offen, was alles hinter dem Verschwinden des Sportlers steckt. Doch, so spannend das Buch auch war, es gab doch die eine oder andere langatmige Stelle. Interessant ist die Beziehung zwischen Myron und Win. Beides sind gut ausgearbeitete Figuren und machen den Reiz dieses Buches aus. Gegen diese beiden starken Charaktere wirken die anderen etwas blass. Das Buch ist gut geschrieben, und bis auf die etwas eintönigen Stellen wird der Lesefluss nicht unterbrochen. Der Leser findet leicht in die Geschichte und muss sich auch nicht im Basketball auskennen, um der Geschichte zu folgen. Es ist ein guter Roman, der ohne grausame Szenen auskommt. „Der Insider“ ist ein Buch aus der Reihe um Myron Bolitar. Da der Leser so gut wie nichts über die vorherigen Ereignisse erfährt, lässt sich die Geschichte ohne Vorkenntnisse lesen.

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Myron Bolitar war ein vielversprechendes Talent im Basketball, bis ein Unfall seiner Karriere ein abruptes Ende bescherte. Bolitar lässt den Kopf nicht hängen, studiert Jura, arbeitet kurzzeitig fürs FBI und ist nun als Sportagent selbständig. Als aus heiterem Himmel das Angebot auf ihn zukommt, für ein grosses NBA-Team zu spielen, traut er seinen Ohren kaum. Allerdings geht es weniger um Bolitars Spielkünste, die ihn qualifizieren, als eher seine Fähigkeiten als Ermittler: Er soll als Insider das Verschwinden seines alten Kameraden Greg aufklären. Gemeinsam mit seinem Partner Win macht er sich auf die Suche – und er muss feststellen, dass die ganze Geschichte tiefer reicht, als er gedacht hätte. Und: Es wird gefährlich. Harlan Coben besticht einmal mehr durch seinen gewohnt leichten, humorvollen und gut lesbaren Schreibstil, der einen in die Geschichte zieht und festhält. Witzige Dialoge, ein stimmiger Plot mit den nötigen Kniffen und Überraschungen sowie plastisch und authentisch charakterisierte Figuren machen das Buch zu einem absoluten Lesevergnügen. Der Insider ist der dritte Band der Reihe um Myron Bolitar, doch man kann ihn gut ohne Kenntnis der ersten beiden Bände lesen. Zwar erfährt man von einer Vorgeschichte Bolitars, doch fehlt einem keine Information fürs Verständnis des vorliegenden Bands, zumal jeder Charakter immer eine Vorgeschichte hat, selbst wenn die in keinem früheren Band beschrieben wurde. Fazit: Ein witzig und spannend erzählter Krimi mit einem stimmigen Plot und authentischen Charakteren. Absolut empfehlenswert.

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Myron Bolitars Karriere als NBA-Basketballer wurde durch einen folgenschweren Unfall zerstört. Zurück im Leben baut er sich eine neue Existenz als Sportagent auf und staunt daher nicht schlecht, als ihn der Manager des NBA-Teams zurück in die Mannschaft holen möchte. Öffentlich erscheint dies als Bolitars Comeback, doch in Wirklichkeit ermittelt Bolitar in einem geheimnisvollen Vermisstenfall als Insider und taucht zudem auch tief in seine eigene, für ihn längst noch nicht abgeschlossene Vergangenheit ein. Reflektionen: Harlan Cobens Thriller „Der Insider“, der 3. Band der Reihe um den Sportagenten Myron Bolitar, wurde im September 2016 neu aufgelegt. Der Insider begleitete mich als mein erstes eBook überhaupt mehr als 10.000 Flugkilometer in Richtung Süd-Ost. Der Schreibstil des Autors ist gewohnt gut und leichtfüßig, sodass man flüssig durch die Buchseiten gleitet. Humorvolle sowie ironische Dialoge würzen die Handlung dieses Myron Bolitars, den man wirklich sehr gut auch als „stand alone“ lesen kann. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir Informationen aus den vorherigen Bänden fehlen. Harlan Cobens Figuren sind gewohnt gut und feingliedrig charakterisiert. Die einen sympathisch, die anderen boshaft unsympathisch. Mit dem Sportagenten Myron Bolitar ist Harlan Coben eine äußerst authentische und sympathische Figur gelungen. Myron agiert und ermittelt mit seinem Freund Win, Windsor Home Lookwood III, einem Börsenmakler. Die beiden ergänzen sich, wobei Win doch schon gern einmal eiskalt drauf haut. Die beiden haben sich an der Universität kennengelernt und teilten sich ein Zimmer. Später waren sie gemeinsam „kurz“ beim FBI beschäftigt. Nachdem Myron Bolitar nach einem Unfall seine aktive Basketballkarriere aufgeben musste, baut er sich eine neue Existenz als Sportagent auf. Als ein Super-Star der NBA spurlos verschwindet wird Myron Bolitar als neuer Spieler in die Mannschaft aufgenommen, um im Geheimen als Insider zu ermitteln. Offiziell feiert Myron sein Comeback in der NBA. Myron kommen Zweifel auf ob er diesen Job annehmen und vor allem ob er ihn gesundheitlich, mit einem zertrümmerten Knie, durchziehen kann. Doch letztendlich nimmt er den Auftrag an und unterzeichnet den Vertrag als Spieler. Die Menschen in Myrons Umfeld reagieren auf dieses späte Comeback mit Zurückhaltung und Argwohn, aber es gibt auch alte Fans, die erneut an ihn als Spieler glauben. Den inneren Konflikt, den Myron mit sich selbst austrägt, hat Harlan Coben brillant erzählt und dargestellt. Er durchzieht die Handlung wie einen roten Faden. Die Handlung des Insiders ist gewohnt gut ausgearbeitet und die Idee der Geschichte äußerst ansprechend. Dennoch fehlte mir in diesem Thriller der gewisse Pfiff, den ich sonst in Harlan Cobens Büchern so genieße. Ich hatte einfach nicht das Gefühl einen Thriller zu lesen, auch wenn die Elemente dafür durchaus eingearbeitet waren und die Spannung knisterte. Alle Kapitel waren sehr angenehm zu lesen und informativ, doch sie boten mir nicht genug kriminalistisches Input für ein feuriges Vorankommen in der Handlung eines Thrillers. Nur langsam, mit wenig Tempo, ließen sich die Puzzleteilchen des Vermisstenfalls zusammensetzen, obwohl gesunde Perspektivwechsel bereicherten, bis die Story in einem überraschenden Ende mündet. Zusammengefasst und auf den Punkt fehlt mir in diesem Thriller das Tempo und eine ansteigende Spannungskurve. Da können Ermittlungen authentisch in Szene gesetzt sein, Wendungen hinters Licht führen, Mord, Eifersucht und Erpressung brutal und rätselhaft erscheinen und sarkastische Dialoge, mit einem Hauch von Witz, wie ein Lesehighlight wirken, doch ohne Tempo und fesselnde Spannung bleibe ich dieses Mal etwas enttäuscht zurück. Fazit und Bewertung: Dieser Thriller ist für mich ein schwächelnder Harlan Coben. Der Insider ist definitiv lesenswert, doch mir fehlte Tempo und eine ansteigende Spannungskurve.

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