Leserstimmen zu
Helenas Geheimnis

Lucinda Riley

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€ 12,00 [D] inkl. MwSt. | € 12,40 [A] | CHF 17,90* (* empf. VK-Preis)

Lucinda Riley ist immer ein Garant für tolle Geschichten, die spannend sind und wirklich jeder Frau gefallen. Ich bin immer wieder überrascht, wie unterschiedlich ihre Storys sind: keine gleicht der anderen. Was für ein bewundernswertes Talent! Wer die Sieben Schwestern und die nachfolgenden Romane noch nicht kennt, der ist damit natürlich auch bestens beraten. Nun aber zu Helenas Geheimnis: Der Roman spielt auf mehreren Zeitebenen, in denen das Leben von Helena erzählt wird. Sie kehrt mit Sohn Alex (13) und ihrem Mann William mit zwei weiteren gemeinsamen Kindern nach vielen Jahren nach Zypern zurück, wo sie ein Haus geerbt hat. Ein schöner Patchwork-Familienurlaub gestaltet sich als Beginn einer Katastrophe. Wir fühlen mit Helena, die plötzlich viel mehr Personen in ihr Haus aufnimmt, als Platz ist. Doch ihr Herz ist zu groß, als dass sie jemanden abwimmeln möchte. Schließlich sind sie doch alle eine große Familie, wenn auch so manches Geheimnis in jedem schlummert, was das Zusammenleben nicht gerade einfacher macht. Erfrischend und spannend sind die Gedanken von Alex, der sich in Form von Tagebuch-Einträgen immer wieder in die Geschichte einmischt. Alex möchte wissen, wer sein leiblicher Vater ist, stellt dazu allerei Vermutungen an und zudem verliebt er sich noch über beide Ohren. Alle Protagonisten wachsen uns ans Herz und wir fühlen mit ihnen. Die Auflösung von Helenas Geheimnis bringt die gesamte Familien-Konstellation ins Wanken und lässt den Leser nicht in den Schlaf kommen – denn er muss weiterlesen. Seite um Seite ist dieses Buch ein Lesegenuss!

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Seitdem ich "Das Orchideenhaus" gelesen habe, bin ich ein Liebhaber von Lucinda Riley Romanen. Daher kam ich nicht umhin, mir auch ihr neustes Buch zuzulegen, welches allein schon durch die Optik auffällt. In der Geschichte geht es um Helena, die seit ihrer Jugend nicht mehr auf Zypern war. Einst verliebte sie sich hier. Nun ist sie nach Jahren mit ihrer Familie dort, um Urlaub zu machen. Doch dann ziehen dunkle Wolken auf und die Vergangenheit holt sie ein. Wird ihr Geheimnis ans Licht kommen und ihr Leben auf den Kopf stellen? Die Handlung spielt zum Großteil im Jahr 2006 und wird aus der Sicht von Sohn Alex erzählt. Dadurch wirkt der Roman völlig anders als alles, was ich bisher von der Autorin gelesen habe, da Alex eine sehr ungewöhnliche Art hat die Dinge zu betrachten, was sicher auch an seinem jugendlichen Alter liegt. Gut gefallen haben mir die Schilderungen von Zypern. Ich war zwar noch nie dort, konnte mir aber durch die Darstellungen der Autorin alles gut vorstellen. Man hat dabei wirklich Lust selbst Urlaub zu machen. Etwas anstrengend fand ich, dass wirklich zahlreiche Personen agieren, die man nicht immer alle auf dem Schirm hat. Dadurch hatte ich auch das Gefühl, dass Frau Riley nicht jedem Charakter gerecht werden konnte, diesen bildhaft zu beschreiben. Zumindest nach meinem Empfinden, da mir eigentlich nur die Hauptakteure wie Alex, Helena und ihr Mann im Gedächtnis geblieben sind. Das Geheimnis wird am Ende natürlich gelüftet. Für mich war es eine wirkliche Überraschung, denn auf diese Auflösung wäre ich nie gekommen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob so etwas wirklich realistisch oder doch eher an den Haaren herbei gezogen ist. Fazit: In meinen Augen die perfekte Urlaubslektüre. Mal ein anderer Stil der Schriftstellerin, der dennoch zu überzeugen weiß. Ich empfehle das Buch gern weiter.

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Das Cover ist wunderschön. Es gibt einem das Gefühl in den Urlaub zu wollen und eine schöne Sommerstimmung. Ich hatte bisher nie das Bedürfnis in ein anderes Land zu fliegen, doch dieses Bild löst Fernweh aus. Diese alte blaue Tür, die schon sehr abgekratzt ist, dazu die pinken Blüten über dem aus Stein gebauten Bogen und strahlend blauer Himmel. Es spiegelt genau die Atmosphäre des Buches wieder, in die man sich beim Lesen versetzt fühlt. Helena ist verheiratet und hat 3 Kinder. Mit den 2 älteren Kindern Alex - 13 - und Immy - 5 - fährt sie nach Zypern in das Haus Pandora, welches sie von ihrem Patenonkel geerbt hat. Ihr Mann William und der kleinste Sohn Fred - 2 - kommen nach. In Pandora trifft sie ihre erste Liebe Alexis wieder. Alexis hofft auf eine Chance und versucht Helena für sich zu gewinnen. William wird eifersüchtig, dadurch streiten sie häufig. Williams bester Freund Sasha kommt mit seiner Frau Jules und ihren Kindern Viola - adoptiert - 10 - und Rupert - 14 - ebenfalls nach Zypern, um gemeinsam Urlaub zu machen und Helenas beste Freundin Sadie wird durch Liebeskummer in ihre tröstlichen Arme getrieben. Niemand kann Jules leiden. Sie ist sehr rechthaberisch und meckert an allem rum. Nichts ist gut genug. Sasha und Jules bringen einiges durch ihre persönliches Probleme durcheinander und dadurch kommen einige Geheimnisse von Helena ans Tageslicht. Das Buch fängt 2016 mit Alex an. Zu diesem Zeitpunkt ist er 23 und fährt nach Pandora, nachdem 10 Jahre keiner mehr dort war. Er findet sein altes Tagebuch von 2006 und fällt in Erinnerungen. Die einzelnen Kapitel spielen vor allem im Fokus von Helena und nach fast jedem Kapitel folgt ein Tagebucheintrag von Alex - 2006 -. Zwischendrin tauchen wir 2 mal kurz in die Vergangenheit 1993 von Helena. Ich habe sehr mitgefiebert - Lucinda Riley versteht sich sehr darauf, einem immer wieder neue kleine Brocken vor die Füße zu werfen, es jedoch nicht genauer zu erläutern. Ständig tauchen Neue Fragen auf und erst ab der Mitte bekommt man einige wenige Antorten und am Ende ergibt es ein großes Ganzes. Zwischendurch habe ich immer wieder Vermutungen angestellt, doch diese haben sich immer als falsch erwiesen. So macht lesen Spaß. Ich habe lange gebraucht, um durch zu kommen. Doch das liegt definitiv nicht am Buch. Meine Stimmung war teilweise nicht in der Verfassung für Romantik und Familiengeschichten. Deswegen habe ich ab ca der Hälfte einfach gesagt, es ist ein tolles Buch, du liest das jetzt zu Ende. Und schnell hat es wieder mehr Spaß gemacht. Toller Schreibstil.. Nichts zu meckern.. Von vorn bis hinten perfekt..

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€ 9,99 [D] € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis) Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48405-8 NEU Erschienen: 29.02.2016 Zum Buch: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Helenas-Geheimnis/Lucinda-Riley/Goldmann-TB/e485639.rhd Zum Inhalt: Wieviel Wahrheit kann die Liebe ertragen, ohne zu zerbrechen? Viele Jahre sind vergangen, seit Helena Beaumont als junge Frau einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt hat. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück in das schöne alte Haus, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Unbeschwerte Tage sollen es werden, verträumte Stunden am Meer und lange Nächte auf der Terrasse, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena ein vages Unbehagen. Sie allein weiß, dass die Idylle bedroht ist – denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie ihrem Mann und ihren Kindern stets eisern verschwiegen hat. Wie lange aber kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Als sie dann plötzlich ihrer Jugendliebe Alexis gegenübersteht, ahnt sie, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt ... Meine Meinung: Ich habe ja bisher alle Bücher der Autorin gelesen und daher durfte dieses neue Schmuckstück in meinem Bücherregal natürlich nicht fehlen. Habe schon einige Rezensionen gelesen, die von diesem Buch enttäuscht waren. Diese Meinung kann ich nicht teilen, es ist eine andere Richtung, die Lucinda Riley eingeschlagen hat. Es geht halt nicht um jahrhundertelange Familiengeheimnisse, aber mir hat es dennoch sehr gut gefallen. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, der Schreibstil ist wieder einmal toll, trotz der vielen Seiten war das Lesen sehr flüssig. Die Charaktere waren sehr schön ausgearbeitet, mein Lieblingscharakter war eigentlich der Sohn von Helena, Alex. Aber auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen. Es wurden auch sehr realitätsnah die Ängste von Helena deutlich, man konnte sie sehr gut nachvollziehen. Einziger Kritikpunkt ist von meiner Seite, dass die jüngeren Kinder sehr kindisch dargestellt wurden, das fand ich ein wenig albern. Sehr gut hat mir auch zum Schluss das Wiedersehen nach 10 Jahren gefallen, das fand ich sehr gelungen. Alles in allem wieder ein tolles Buch der Autorin, man kann es natürlich nicht mit z.B. Die Mitternachtsrose vergleichen, welches ja auch starke historische Anteile hat, aber mir hat es schöne Lesestunden bereitet. Ich kann auf jeden Fall eine klare Kauf- und Leseempfehlung geben. Es wird nicht mein Lieblingsbuch der Autorin werden, aber es hat mir sehr gut gefallen. Ich möchte dem Buch 4,5 Sterne geben.

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Als ich das neue Buch von Lucinda Riley begann, hatte ich keine Ahnung was mich erwarten würde, ich wusste jedoch es würde mich berühren und in den Bann ziehen. Das tat es dann auch, doch völlig anders, als erwartet. Gleich zum Anfang lernt man Alex kennen. Mir war nicht klar, was es mit diesem Mann auf sich hatte, doch er war irgendwie besonders und er hatte eine Geschichte zu erzählen. Danach geht es zehn Jahre zurück und wir erfahren die Geschichte der Familie Beaumont. Wobei es eigentlich Helenas Geschichte ist. Bereits als ich an der Seite von Helena Pandora betrat, war ich vollkommen verzaubert, von dem Einklang, aber auch davon wie intensiv und wunderschön alles auf mich wirkte. Ich weiß nicht, es war irgendwie, als würde man nach Hause kommen. Die Autorin hat wirklich anhand der guten Beschreibungen, die einzigartigen Gefühle auf mich als Leser übertragen. Es ist zauberhaft und kaum zu beschreiben. Ich war gespannt auf Helenas Geschichte und wollte mehr über ihr Geheimnis erfahren. Im Zentrum stehen Helena und ihr Sohn Alex. Alex hat mir an dieser Geschichte am meisten gefallen. Er ist reifer als man es erwarten würde und er hat einfach eine Art an sich, die mich wirklich mitgerissen hat. Aber auch die anderen Familienmitglieder haben eine Geschichte zu erzählen, die nicht ohne ist. Ich hatte schnell so meine Vermutung, aber es entwickelte sich so völlig anders als ich erwartet hatte. Sie schlug eine Richtung ein,die man nicht kommen sieht. Die aber dennoch vollkommen in den Bann schlägt. Es ist eine Geschichte voller Geheimnisse, Schmerz, aber auch von grenzenloser Liebe und Hoffnung. Die Schicksale die hier miteinander verschlungen sind, sind kaum zu begreifen. Es gab Szenen, da war ich wirklich doch etwas sprachlos und manche haben mich einfach völlig fassungslos gemacht. Nicht weil es jetzt so schlimm war, einfach weil ich etwas völlig anderes erwartet hatte. Daher war ich erstmal ein klein wenig enttäuscht. Erst später beim weiterlesen, machte sich die Brisanz und die Konsequenzen bemerkbar und es hat mich wirklich ergriffen. Es gab dann sogar Szenen,die mich wirklich zum Taschentuch greifen ließen. Aber eins sei gesagt, diese unheimlich komplexe und tiefrgündige Geschichte ist voller Wendungen,die einfach nicht kalt lassen. Teilweise zieht es einem sogar den Boden unter den Füssen weg. Schlussendlich kann ich sagen, es hat mich unsagbar berührt, aber auch nachdenklich gestimmt. Jedoch gab es für mich teilweise auch ein paar Längen, nicht weil es so langatmig war, sondern weil ich voller Spannung auf das drohende Geheimnis gewartet habe. Für mich war es mal ein völlig anderes Buch von Lucinda Riley. Es ist anders, als ihre bisherigen Werke. Versteht jedoch zu verzaubern und mitzureißen. Aber in erster Linie konnte mich Pandora vollkommen in den Bann ziehen. Bei den einzelnen Personen war es für mich teilweise schwierig Zugang zu Ihnen zu finden. Das liegt aber daran, daß es so viele sind und man unmöglich allen angemesssene Tiefe geben kann. Daher bleiben einige recht flach und es fiel mir teilweise etwas schwer Emotionen zu entwickeln. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Alex und Helena, was Ihnen mehr Raum und Tiefe schafft. Die Nebencharaktere konnten mich vollkommen begeistern und wirken sehr authentisch. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Das Buch ist in 3 Teile gegliedert und spielt sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend und bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Fazit: Ein Sommer der alles verändert... Eine mitreißende und tiefgründige Geschichte verschiedener Menschen und Verkettung von Umständen, die mich vollkommen in den Bann ziehen konnte. Es ist eine Geschichte voller Geheimnisse und einem zauberhaften und paradiesischen Ort der alles offenbart und verändert. Es ist ein Buch über das Leben und welche Pfade es manchmal einschlägt. Dieses Werk ist anders als die vorherigen der Autorin, versteht jedoch genauso gut zu berühren und nicht loszulassen. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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Nach 10 Jahren kehrt Helena Beaumont nach Zypern zurück. Dort hat sie von ihrem Patenonkel Angus das Anwesen "Pandora" geerbt und in diesem Sommer wird das Haus ihr Feriendomizil sein. Helena, ihr Sohn Alex und Töchterchen Immy reisen schon vor um alles vorzubereiten. Ihr Mann sowie der jüngste Sohn folgen wenige Tage später. So schön und idyllisch es auf Pandora auch ist - als ihre Jugendliebe Alexis auf der Bildfläche erscheint wird Helena klar, dass dieser Sommer doch nicht so entspannt werden wird, wie sie sich erhofft hatte. Denn sie hütet seit 13 Jahren ein Geheimnis, das mit großer Wahrscheinlichkeit ihr aller Leben aus den Angeln heben wird. "Helenas Geheimnis" ist das 1. Buch, das ich von der Autorin Lucinda Riley lese. Das Cover dieses Buches ist ein echter Eyecatcher, der Klappentext gefiel mir auch und da ich schon sehr viel positives über die Autorin gelesen habe, habe ich mich für dieses Buch entschieden. Helena plant für ihre Familie einen idyllischen Urlaub auf ihrem Anwesen Pandora. Es scheint aber, als ob zur selben Zeit in allen befreundeten Familien irgend jemand eine Auszeit nötig hat und Helena kann schlecht "Nein" sagen; deswegen tummeln sich alsbald im zypriotischen Feriendomizil: Helena und ihr Ehemann William. Die gemeinsamen Kinder Fred und Immy sowie Alex, Helenas Sohn, dessen Vater nicht William ist und Chloe, Williams Tochter aus erster Ehe, die ihren Vater seit Jahren nicht gesehen hat. Hinzu kommt Sadie, die unter Liebeskummer leidet und die beste Freundin von Helena ist sowie Sacha, der beste Freund von William mit seiner Frau Jules, dem gemeinsamen Sohn Rupert und der Adoptivtochter Viola. Ab und an schaut noch Helenas verwitwete Jugendliebe Alexis vorbei und seine beiden Söhne spielen auch eine Rolle. Diese geballte Ladung an Menschen verspricht turbulente Urlaubstage. Mit so vielen Personen war ich dann auch erst einmal etwas überfordert und brauchte ein paar Seiten, bis ich alle Charaktere auseinander halten konnte. Bei Alex und Alexis ist mir das jedoch nicht immer so ganz sauber gelungen und manches Mal musste ich wieder ein paar Sätze zurückgehen um zu schauen, um wen es da tatsächlich gerade ging. Erzählt wird die Geschichte um "Helenas Geheimnis" von ihrem Sohn Alex. Dieser kehrt 2016 nach Pandora zurück und findet dort in seinem Zimmer das Tagebuch, in dem er die Geschehnisse des Urlaubes im Jahr 2006 festgehalten hatte. Fast das ganze Buch über, befindet sich der Leser im Jahr 2006. Alex erzählt die Geschichte aus seiner Sicht und immer wieder zwischendurch streut er seine Original-Tagebucheinträge von damals ein. Alex ist hochbegabt und für seine 13 Jahre ziemlich altklug. Er ist für sich selbst, seine Familie und die ganzen Besucher ab und an anstrengend, was ihn aber auch zu etwas besonderem macht. Hier ein Stück Tagebuchauszug von Alex. Seine Art und Weise die Dinge zu betrachten, wird sehr schön dargestellt: "Er hat eine kleine Schwester, Viola, mit roten Haaren, Sommersprossen, Hasenzähnen und derart blasser Haut, dass sie wie ein kleines Gespenst mit dem Hintergrund verschmilzt. Mum hat mir mal erzählt, dass sie adoptiert ist. Ich an der Stelle der Chandlers hätte ja versucht, ein Kind zu finden, das zumindest halbwegs meinem Genmaterial entspricht, aber vielleicht war damals nichts anderes als Viola im Angebot." Im richtigen Leben würde ich so ein Kind wahrscheinlich auch als sehr anstrengend empfinden, im Buch hat Alex mir öfter mal ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Der Leser wird Zeuge von schönen und unschönen Dialogen zwischen den einzelnen Protagonisten. Bei so vielen Personen ist immer etwas los - Liebeskummer, Eifersucht, Ehestreit und Kräftemessen zwischen den beiden halbwüchsigen Jungs sind an der Tagesordnung. "Tja, so frage ich mich, was habe ich in diesen Ferien gelernt? Dass es verschiedene Arten von Liebe gibt, und zwar in allen möglichen Formen und Farben. Man kann sie verdienen, aber nicht bezahlen. Man kann sie geschenkt bekommen, aber nicht kaufen. Und wenn sie wirklich einmal da ist, dann bleibt sie auch. Dieses Liebe-Dingens. Als ihre Jugendliebe Alexis immer öfter auf Pandora auftaucht wird Helena die Brust immer enger, denn sie befürchtet, dass sie ihr Geheimnis nicht mehr lange wahren kann. Die Bombe platzt dann auch tatsächlich - aber ich war von der Auflösung sehr überrascht, denn damit hätte ich nicht gerechnet. In einigen kurzen Rückblenden ins Jahr 1992 erfährt der Leser dann auch, warum Helena ihr Geheimnis so lange gewahrt hat. In den ersten Kapiteln fand ich den Schreibstil etwas holperig. Das legte sich aber recht schnell. Einige Szenen fand ich sehr langatmig und meiner Meinung nach hätte die Geschichte auch mit 100 Seiten weniger nicht gelitten. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet, im Vordergrund stehen aber eindeutig Helena mit ihrem Geheimnis und ihr Sohn Alex, der gerne wüsste, wer sein biologischer Erzeuger ist. Das Buch macht mir auf jeden Fall Lust auf andere Bücher von Lucinda Riley. Nach Aussagen einiger Rezensenten ist "Helenas Geheimnis" nicht ihr bestes Buch und so wächst mein Wunsch die Reihe um die 7 Schwestern dann doch bald in Angriff zu nehmen.

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Autorin: Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence. Inhalt: Viele Jahre sind vergangen, seit Helena Beaumont als junge Frau einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt hat. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück in das schöne alte Haus, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Unbeschwerte Tage sollen es werden, verträumte Stunden am Meer und lange Nächte auf der Terrasse, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena ein vages Unbehagen. Sie allein weiß, dass die Idylle bedroht ist – denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie ihrem Mann und ihren Kindern stets eisern verschwiegen hat. Wie lange aber kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Als sie dann plötzlich ihrer Jugendliebe Alexis gegenübersteht, ahnt sie, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt ... (© von Autoreninfo und Inhalt: Goldmann Verlag) Persönliche Meinung: Lucinda Rileys Bücher stehen bei mir für absolutes wohl fühlen, weg träumen und entspannen. Ich liebe ihren Schreibstil und ihre Geschichten einfach und kann für mich persönlich sagen, ein Buch auf dem ihr Name steht, das wird einfach gut. Und so war es natürlich auch bei "Helenas Geheimnis". Vorneweg muss ich aber sagen (und ich weiß, dass viele diese Meinung teilen), dass dieses Buch etwas anders ist als ihre bisherigen. Auch hier geht es wieder um ein Geheimnis. Und auch verschiedene Zeitebenen haben wir. Doch im Großen und Ganzen spielt die ganze Geschichte im Jahre 2006 und es gibt keine parallel lesbaren "Tips" aus der Vergangenheit. "Helenas Geheimnis" spielt auf Zypern und die Autorin hat es auch hier mal wieder geschafft, den Leser auch genau dort hin zu entführen. Die Atmosphäre kommt quasi direkt aus dem Buch ins Wohnzimmer. Man kann die Insel förmlich riechen und den Wein schmecken. Hach, ich liebe das einfach und es ist mit ein Grund, warum ich die Autorin so sehr schätze. Der Schreibstil ist wie immer grandios. Von Anfang bis Ende nahm die Geschichte mich gefangen und brachte mir sämtliche Charaktere so nah, als würde ich sie wirklich kennen und teilweise mit ihnen auf der Terrasse sitzen. Helena selbst mochte ich unglaublich gern. Eine tolle Frau. Ihr Verhalten, ihre Gedanken, ihre Reaktionen...alle gefiel mir einfach an ihr. Zudem wird sie als eine sehr hübsche Frau beschrieben und ich konnte mir das sehr gut vorstellen. Auch ihre Familie ist einfach zum lieb haben. Sie hat einen tollen Mann und wirklich wundervolle Kinder. Ihr großer Sohn Alex ist einfach mal ganz anders als viele Kids in seinem Alter. Ein Junge, der es nicht so einfach hat. Der oft gehänselt wird und einen ständigen Kampf mit sich selbst austrägt. Aber er ist ein tolles Kind. Er ist schlau, stark und absolut liebenswert. Mir hat einfach gefallen, dass hier gezeigt wurde, dass Menschen, die nicht der Norm entsprechen, ebenfalls ganz tolle Menschen sind. Und sowas wird leider in der heutigen Zeit viel zu schnell vergessen. Passt du nicht ins Schema X hast du es nicht einfach. Alle anderen Charaktere sind ebenfalls sehr schön ausgearbeitet. Jeder hat so seine Macken. Ecken und Kanten. Aber eben auch seine ganz tollen Seiten. Das ist für mich neben der ganzen Story an sich auch ein großartiger Aspekt in diesem Buch und ein ganz toller Wert der hier vermittelt wird. In diesem Buch kann man auch wieder allerhand Spekulationen anstellen, wer wie in alles verwickelt ist. Ich liebe sowas ja und wurde hier ein paar mal auf die falsche Spur gebracht und war dann, als das Geheimnis gelüftet wurde, einfach ziemlich baff und habe das Buch sicher ein paar Minuten erst einmal nur angestarrt. Wie konnte ich mich so irren? ;-) Zum Schluss bleibt noch zu sagen: Ich habe mal wieder meine Tränchen vergossen. Lucinda Riley schafft es einfach in jedem Buch. Niemand schafft es sonst mich emotional in Büchern so zu berühren. Fazit und Bewertung: "Helenas Geheimnis" ist anders, als die Bücher, die ich bisher von der Autorin gelesen habe. Aber das muss ja nicht immer etwas schlechtes bedeuten. Der Schreibstil, die Atmosphäre, die Charaktere und die gesamte Geschichte sind wirklich gut und es macht Spaß dieses Buch zu lesen.

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Helenas Geheimnis Lucinda Riley Ich liebe die Cover von Lucinda Riley’s Büchern! Und auch die Geschichten sind toll <3 Aber mal von Anfang an: Man kommt superschnell in die Handlung rein. Man lernt Helena, ihren Mann, ihre 3 Kinder und die ganzen anderen Protagonisten, mit all ihren Stärken und Schwächen, kennen. Und genau hier liegt auch die größte Stärke des Romans: Alles ist so wunderbar ausgefeilt. Jede Figur ist auf ihre ganz eigene Art wundervoll. Es wird keine Bilderbuchfamilie dargestellt, sondern der normale Alltag einer großen Familie. Lucinda Riley schafft eine Welt, die mit ganz viel Liebe zu jedem erdenklichen Detail ausgefüllt ist. Das macht das Lesen zu einem absoluten Vergnügen! So beschreibt sie Beispielsweise Zypern und das Leben der Zyprioten so deteailgetreu, dass man direkt ins Flugzeug steigen möchte! Die Geschichte ist stellenweise etwas vorhersehbar, bietet gegen Ende jedoch eine unerwartete Wendung. Die Handlung bleibt so durchweg spannend. Alles in allem ein sehr gelungener Roman, genauso empfehlenswert wie ihre anderen Werke. Ein winzigen Punkt ziehe ich ab, da es teilweise alles etwas gestreckt und langgezogen schien. Daher 4 von 5 Hier nochmal der Klapoentext: Viele Jahre sind vergangen, seit Helena Beaumont als junge Frau einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt hat. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück in das schöne alte Haus, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Unbeschwerte Tage sollen es werden, verträumte Stunden am Meer und lange Nächte auf der Terrasse, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena ein vages Unbehagen. Sie allein weiß, dass die Idylle bedroht ist – denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie ihrem Mann und ihren Kindern stets eisern verschwiegen hat. Wie lange aber kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Als sie dann plötzlich ihrer Jugendliebe Alexis gegenübersteht, ahnt sie, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt ...

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