Leserstimmen zu
Provenzalische Intrige

Sophie Bonnet

Die Pierre-Durand-Krimis (3)

(11)
(4)
(1)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Auch der dritte Fall von Pierre Durand liest sich sehr nett. Die Figuren sind liebenswert gezeichnet, allen voran der Protagonist, dessen Dilemma mit seiner Position als Dorfpolizist sehr ausführlich und glaubhaft erzählt wird. Denn trotz seiner Sehnsucht nach dem beschaulichen Alltag in Sainte-Valérie ist Durand eigentlich Ermittler mit Leib und Seele, auch wenn er sich dabei bisweilen selbst im Weg steht. Auch die Provence kommt weiterhin bestens zur Geltung, Küche, Land und Leute verbinden sich zu einem bunten Szenario mit viel Lokalkolorit. Der Kriminalfall hingegen ist eher dürftig. Zwar schaffte es die Autorin, geschickt ein-zwei falsche Fährten zu legen, allerdings auf Kosten der Plausibilität des eigentlichen Tathergangs. Wenn man nach Auflösung des Falls den Prolog nochmals liest, wirkt die Szene im Hinblick auf das dargestellte Motiv leider nicht wirklich überzeugend, sondern hauptsächlich dem Verlauf des Spannungsbogens geschuldet. Wer eine unterhaltsame Lektüre mit Urlaubsflair sucht, den kümmert das wohl nicht, für eingefleischte Spürnasen ist die "Provenzalische Intrige" dagegen eher nichts.

Lesen Sie weiter

Paulette Simonet, die erfolgreiche Inhaberin der bekannten Seifenfabrik „Mer des Fleurs“, wird einige Tage vor einem bedeutenden Firmenjubiläum tot aufgefunden und zwar in einem Kessel ihrer Seiferei. Zunächst deutet alles auf einen unglücklichen Unfall hin, doch schon bald stellt sich heraus, dass es sich hierbei um einen heimtückischen Mord handelt. Feinde gab es reichlich. Denn die Verfechterin nachhaltiger Produkte hatte sich nicht nur mit den traditionellen Marseiller Seifenfabrikanten angelegt, sondern auch mit einer Supermarktkette, die billige Fälschungen ihres Sortiments auf den Markt brachte… Ein Fall für Pierre Durand! Genau genommen der Dritte. Mir sind die beiden ersten Fälle „Provenzialische Verwicklungen“ und „Provenzialische Geheimnisse“ gänzlich unbekannt, dennoch habe ich mich sofort zurecht gefunden in „Provenzialische Intrige“. Der äußerst sympathische Kommissar geht mit Gelassenheit und Spontanität an die Ermittlungen heran. Dabei vertraut er stets seiner Spürnase und lässt sich auch von Widerständen nicht bremsen. Durch seine ganz besondere Art bringt er die richtige Würze in den Krimi. Doch auch so kann sich das Werk von Sophie Bonnet sehen lassen. Und zwar durch malerische Kulissen – man fühlt sich sofort in die wunderschöne Provence versetzt, durch informatives Hintergrundwissen zur Seifenproduktion und wie man als Konsument oftmals an der Nase herumgeführt wird und durch die stets aufrechtgehaltene Spannung von Anfang bis zum Schluss. Bis zum Ende tippe ich im Dunkeln um dem Täter auf die Spur zu kommen und bin dann doch etwas über die Auflösung überrascht. Dennoch schlüssig und passend. Ein grandioser Krimi für alle Sinne! Spannend und unterhaltsam! Eine tolle Lektüre, die Lesespaß garantiert! Ich glaub ich werde mir auch noch die beiden ersten Fälle von Pierre Durand besorgen und freue mich auch schon auf zukünftige Fälle.

Lesen Sie weiter

Dass es auch im Reich der Kosmetikfirmen und Seifenproduktionen nicht immer sauber zugeht, erfahren wir im dritten Band der Krimis um den charmanten Pierre Durand „Provenzalische Intrige: Ein Fall für Pierre Durand“ von Sophie Bonnet, erscheinen bei blanvalet. Die Chefin der Kosmetikfirma „Mer des Fleurs“, Paulette Simonet, wird leblos in einem der Kessel ihrer Seiferei aufgefunden. Was zuerst nach einem tragischen Unfall aussieht, entpuppt sich schnell als heimtückischer Mord, doch wer könnte es auf Paulette abgesehen haben, spricht ihr gesamtes Umfeld doch nur in den höchsten Tönen von ihr? Ihr soziales Engagement oder der Einsatz für Umwelt und Nachhaltigkeit – fast scheint es als könne sie gar keine Feinde haben –gäbe es da nicht die Streitigkeiten rund um die „wahren, klassischen Marseiller Seifen“, zu denen die Produkte von „Mer des Fleurs“ nicht zweifelsfrei zählen. Und dann entpuppt sich auch noch die von ihr zusammen mit einer regionalen Supermarktkette exklusiv entwickelte Produktserie als Fälschung, die gar nicht regional nachhaltig produziert wird, sondern als Billigproduktion im Ausland entsteht. Und dann sind da noch der Sohn, ein Exmann und einige Mitarbeiter, deren Beziehung zu Paulette so ganz und gar nicht eindeutig geklärt ist….. Für Kommissar Durand eine hervorragende Gelegenheit, sein Können als Ermittler unter Beweis zu stellen, hat er sich doch jüngst auf die Stelle als Commissaire in Cavaillon beworben, um dem zuweilen tristen Dorfleben zu entfliehen. Auch wenn ich die beiden ersten Bände bislang noch nicht kenne, schaffe ich es wunderbar, in die Welt um Durand einzusteigen. Der Ermittler, der nebenbei noch der Frage nachgeht, was seine Geliebte ihm verheimlicht und welche Rolle ein guter Freund dabei spielen, ist einem von Anfang an sympathisch, die Story durchdacht und schlüssig. Für mich ein wunderbarer Feierabendkrimi, bei dem man immer ein paar Kapitel lesen kann ohne, dass man sich erst seitenweise wieder einlesen muss.

Lesen Sie weiter

C’est la vie.... So ist das Leben ;-) Schwelgen in schönster Urlaubs-Erinnerung, wenn man an seine letzte Frankreichreise denkt und das Land des Lichts und der fantastischen Gerüche vor Ort Revue passieren lässt. Schliesst die Augen und stellt euch die Lavendelfelder vor. Riecht ihr sie??? Bei mir klappt das sofort! Ich habe sogar kleine Duftsäckchen im Kleiderschrank, weil ich diesen Geruch so mag. Der Spiegel Bestseller „Provenzalische Intrige“ von Sophie Bonnet ist meiner Meinung nach sehr gut geschrieben und daher erstklassige Krimiunterhaltung für die jetzige sommerliche Jahreszeit. Mit einem Gläschen Rotwein widme ich mich Kommissar Pierre Durand. Dieser ist clever und recht humorvoll, die Handlung und die Protagonisten schlüssig und gut gewählt. Der Leser erfährt einiges über die Provence und über Lavendel. Gespannt lese ich Seite um Seite und finde es super, dass am Ende des Romans einige französische Koch-Rezepte stehen, denn nun habe ich ordentlich Hunger bekommen. Bon Appétit und viel Spass beim Lesen! Zum Inhalt: Es ist Frühling in der Provence. Das Luberon-Tal ist in ein weiß-rosa Blütenmeer getaucht, und in den Destillerien rund um Sainte-Valérie herrscht Hochbetrieb. Inmitten dieser Idylle wird Paulette Simonet, Inhaberin der Kosmetikfirma Mer des Fleurs, tot im Kessel ihrer Seiferei aufgefunden. Unfall oder Mord? Feinde gab es reichlich. Die Verfechterin nachhaltiger Produkte hatte sich nicht nur mit den traditionellen Marseiller Seifenfabrikanten angelegt, sondern auch mit einer Supermarktkette, die billige Fälschungen ihres Sortiments auf den Markt brachte. Mehr über die Autorin: Sophie Bonnet ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihrem Frankreich-Krimi "Provenzalische Verwicklungen" begann sie eine Reihe, in die sie sowohl ihre Liebe zur Provence als auch ihre Leidenschaft für die französische Küche einbezieht. Mit Erfolg: Das Buch begeisterte Leser wie Presse auf Anhieb und stand monatelang auf der Bestsellerliste, ebenso wie ihr zweiter Roman "Provenzalische Geheimnisse". Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Fazit: 5 Sterne***** Der Kriminalroman „Provenzalische Intrige“ ist im blanvalet Verlag erschienen. Es hat 320 Seiten und kostet 14,99 Euro. Dieses Taschenbuch habe ich zur Rezension kostenlos erhalten, dass hat aber keinerlei Einfluss auf meine ehrliche und faire Bewertung.

Lesen Sie weiter

Die Seifenkönigin Paulette Simonet wird kurz vor ihrem 15-jährigen Firmenjubiläum in einem Kessel mit goldgelb siedender Seifenlauge tot aufgefunden. Als Inhaberin der Kosmetikfirma Mer des Fleurs war sie nicht beliebt bei ihren Konkurrenten, die mit billigen Produkten oder miesen Fälschungen versuchen, den Markt für sich zu erobern. Deshalb glaubt Pierre Durand, der Chef de Police des französischen Bergdorfes Sainte-Valérie, auch nicht daran, dass ihr Tod ein Unfall war. Pierre Durand, der sich gerade erst auf einen Posten als Commissaire in der Gemeinde Cavaillon beworben hat und gemeinsam mit seinem Kontrahenten Robert Lechat ein Eignungstest durchläuft, muss während der Ermittlungen in dem ungewöhnlichen Todesfalle beweisen, was in ihm steckt. Doch anstatt die Regeln zu befolgen, geht er wie immer seinen eigenen Weg und bekommt damit einige Probleme. „Provenzalische Intrigen“ ist der dritte Fall des eigenwilligen Polizisten Pierre Durand, der sich nach einem aufregenden Job in Paris in das beschauliche Sainte-Valérie versetzen ließ. Doch nach einiger Zeit in dem idyllisch gelegenen Ort und zwei spannenden Mordfällen merkt er recht schnell, dass ihm hier einiges fehlt. Aber anstatt alles daran zu setzen, um den vakanten Posten eines Commissaires zu bekommen, will er wieder einmal mit dem Kopf durch die Wand und setzt die ihm gegebene Chance leichtfertig aufs Spiel. Ein sympathischer Charakter, der auch privat einige Probleme hat, als Ermittler allerdings hervorragende Erfolge feiert. So gelingt es ihm auch in seinem neuen Fall, die Spreu vom Weizen zu trennen und Licht in die Todesumstände der Unternehmerin Seifenkönigin Paulette Simonet zu bringen. Ein kniffliger Fall vor einer stimmungsvollen Kulisse, der von Götz Otto mit viel Gefühl und einer angenehm warmen Stimme gelesen wird. Der versierte Hörbuchsprecher und bekannte Schauspieler versteht es gut, in seinem Vortrag die einzelnen Figuren zum Leben zu erwecken und ihnen einen passenden Ausdruck zu verleihen. Vor allem die stoische Ruhe und Eigensinnigkeit des französischen Ermittlers Pierre Durand scheint ihm wie auf den Laib geschneidert zu sein und so macht es ihm hörbar Spaß, sich in seine Rolle zu versetzen. Fazit: Ein gelungener Provinzkrimi mit französischem Flair, einem wendungsreichen Fall und interessanten Informationen zur Herstellung von Seifen. Liebhaber der Provence sollten sich den stimmungsvollen und beschaulichen Krimi nicht entgehen lassen.

Lesen Sie weiter

Eine Seifenherstellerin wird ermordet aufgefunden. Steckt ein familiärer Streit dahinter, oder hat gar ein Konkurrent die Tat begangen? „Provenzalische Intrige“ ist der dritte Krimi um den Polizisten Pierre Durant. Die Vorgänger kenne ich nicht, konnte der Handlung aber dennoch gut folgen. Lediglich im „Drumherum“ merkte ich, dass mir einige Informationen fehlten, gross störend wirkte es aber nicht. Der Leser lernt bei der Lektüre einiges über die Provence, die Herstellung der Savon de Marseille und die diversen wirtschaftlichen Probleme der Region. Wer im Geiste daher in den Süden Frankreichs reisen möchte, ist hier gut bedient (auch für Kochfreunde ist gesorgt, die Figuren essen überwiegend lokale Küche mit vielen detaillierten Beschreibungen). Ich dachte beim Hören öfters, einen Lavendelduftwolke zu riechen… Der Lokalkolorit ist also gut spürbar, genau das, was ich von einem Regiokrimi erwarte. Die Handlung selbst ist durchaus spannend, wenn auch etwas vorhersehbar. Neben der Kriminalhandlung findet auch das Privatleben Durants ihren Platz, sodass die Figur gut beleuchtet wird, aber dennoch genügend Raum für den Krimiaspekt gelassen wird. Mit den Figuren kam ich gut zurecht, auch wenn ich niemanden besonders ins Herz geschlossen habe; sie sind aber alle recht leibevoll gezeichnet und gut unterscheidbar. Der Protagonist Pierre Durant war mir nicht unsympathisch, aber doch etwas zu sehr Einzelkämpfer (respektive Auftraggeber, er schob die meisten Ermittlungen auf andere ab, heimste dann aber doch alles Lob ein), als dass ich ihn wirklich überzeugend finden könnte. Die (leider gekürzte) Lesung von Götz Otto lässt sich angenehm anhören, der Sprecher schafft es ohne Probleme, das provenzalische Flair über seine Stimme in die heimische Stube zu tragen. „Provenzalische Intrige“ ist ein sehr gemütlicher Krimi mit geruhsamem Tempo. Wer grosse Action sucht, ist hier fehl am Platz. Wer aber für gemütliche Stunden auf dem Balkon oder am Strand noch einen unterhaltsamen Krimi sucht, ist hier gut bedient. Mein Fazit Eher geruhsamer Krimi ohne Action, aber mit viel Flair.

Lesen Sie weiter

Ihr letzter Gedanke, bevor sie im Seifenkessel versinkt, gilt ihrem Sohn. Dabei hatte Paulette Simonet noch so viel vor. Als sozial engagierte Unternehmerin hat sie sich stets der Nachhaltigkeit verpflichtet gefühlt und ihren Betrieb entsprechend geführt. Mit ihrem Konzept hat sie sich allerdings nicht nur Freunde geschaffen. Doch weder der Shitstorm im vergangenen Jahr, noch ihre aktuellen Differenzen mit der Konkurrenz scheinen ausreichend für ein Mordmotiv zu sein. Pierre Durand, der sich gerade erst auf den Posten des scheidenden Commissaires von Cavaillon beworben hat, fühlt sich endlich wieder voll in seinem Element. Seine Suche nach Täter und Motiv führen ihn durch die beschaulichsten Gebiete der kurz vor der Lavendelblüte stehenden Provence. Aber die Idylle trügt. Die Gerüchteküche brodelt und der Fall wird immer undurchsichtiger. Trotzdem scheint der mutmaßliche Mörder, für die in diesem Fall zuständige Beamtin Commissiaire Benoît, nach kurzer Zeit festzustehen. Durand kann sich aber aufgrund seines Bauchgefühls, mit dieser Lösung nicht zufrieden geben. Im Gegenteil, von der Unschuld des mutmaßliche Mörders überzeugt, setzt er alles daran den wahren Mörder zu finden. Fazit ‚Provenzalische Intrigen‘ ein Krimi für alle Sinne – spannend und unterhaltsam mit Suchtpotential.

Lesen Sie weiter

Der Roman fesselt bereits von der ersten Seite an und die Spannungsbögen sind gut gesetzt. Denn die Hauptperson in Form des Ermittlers wird nicht nur in den Fall verwickelt sondern erlebt auch eine turbulente private und berufliche Zeit. So lesen sich die gut 300 Seiten wie im Flug:Wunderbar ist, dass man rätseln kann, wer denn nun die Seifensiederin ermordete. Denn wer Motiv und Gelegenheiten gehabt hätte, stellt die Autorin gut dar. Dennoch bleibt es bis zuletzt spannend und der Fall löst sich überraschend auf. Am Ende lösen sich auch die Verzwickungen auf, in denen der Protagonist selbst steckte und wiederum anders als ich es erwartet hätte. In gutem Stil verfasst mit guten Kenntnissen der provenzalischen Küche, der Landschaft und den Besonderheiten der Einwohner bietet Sophie Bonnet geistige Erquickung, die mich für einige Stündchen abtauchen ließen. Dazu kann man sich in die Figuren hineinversetzen und fiebert mit einigen mit. Am Ende stellt der Verlag noch einige Rezepte vor, denn auch Culinaria kommen in diesem Krimi vor.

Lesen Sie weiter