Leserstimmen zu
Die Farben der Erinnerung

Nicole C. Vosseler

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Die Farben der Erinnerung Diane Jordan Also, „Alte Bilder“ wecken Erinnerungen, zumindest bei mir. Geht es euch nicht auch so? Und ob man will oder nicht, es schießen einem Sequenzen, Bruchstücke wie kleine farbenfrohe Blitze durchs Hirn. Das Taschenbuch „Die Farben der Erinnerung“ von Nicole C. Vosseler hat mich innehalten lassen und es hat für mich eine gewisse Magie, die ich mir selber nicht richtig erklären kann. Das Cover ist ansprechend und geheimnisvoll gestaltet. Rote Blütenzweige, ein harmonischer Schriftzug im gleichen Farbton, ein Paar das sich an den Händen hält und ein Gebäude, was schemenhaft angedeutet im Dunst liegt. Zwei Briefe, ein altes Schmuckstück und ein gut gehütetes Geheimnis, das liest sich doch gut. Mein Herz fängt begehrlich an zu klopfen, dass muss ich lesen. Das ist ja wie für mich geschrieben, denn ich liebe solche Stories und die vielen kleinen Rätsel drum herum. Als Vielleser und Dan Brown Fan erinnert mich der Plot von Nicole C. Vosseler ein wenig an das Original. Aber das finde ich nicht weiter tragisch ;-), denn ich liebe die Art der Lektüre. Der Schreibstil ist erst etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach und nach lasse ich mich darauf ein und plötzlich passt es. Vielleicht habe ich zu Beginn auch einfach zu große Erwartungen. Wer weiss? Aber die versteckten Hinweise und Symbole gefallen mir, wecken natürlich auch meine „innere Miss Marple“. Denn historischer Crime mit etwas Love geht immer, wie ich finde. Die Protagonisten sind meines Erachtens geschickt gewählt und detailreich beschrieben. Die Reise in die Erinnerungen gefällt mir außerordentlich gut und mit ureigenen Scharfsinn ermittle ich auf eigene Faust, um den Geheimnissen um die E-Mails mit unbekanntem Absender auf die Spur zu kommen. Aber so einfach ist das gar nicht ;-), ich komme immer wieder an meine Grenzen, muss hin und wieder etwas nachlesen oder google, weil ich es interessant finde und mein Wissen vertiefen möchte. Und die Geschichte hat es in sich, dass könnt ihr mir glauben. Spannend, fast wie ein Thriller, obwohl es doch ein Roman ist. Nach und nach ergibt, wie immer, alles einen Sinn und ich komme puzzlestückartig den Geheimnissen auf die Spur. Und plötzlich lichtet sich der Nebel und ich sehe klarer. Hach, dass tut gut ☺ und endlich kann ich den Staub und die Nervenkitzel der verschiedenen Zeitspannen abschütteln und die restlichen Seiten nur noch genießen. Und das ist auch angebracht, denn die Reise in die Vergangenheit war nicht immer ganz ungefährlich und hat an meinem Gemüt gezerrt. Aber falls ihr mich fragt... Mein absolutes Lesehighlight im Januar. Die Autorin werde ich im Auge behalten, denn es macht Spass sich auf ihre Bücher einzulassen und mitzufiebern. Inhalt: Als Kind verlor Gemma ihre Eltern bei einem Brand – ein tragisches Unglück, das sie auch als Erwachsene noch verfolgt. Ihr zurückgezogenes Leben in New York gerät jäh aus dem Gleichgewicht, als sie anonyme Post erhält: einen Umschlag mit Zeilen eines viktorianischen Gedichts und einem antiken Schmuckstück. Mit Hilfe des charismatischen Oxford-Professors Sisley Ryland-Bancroft begibt sich Gemma auf eine Spurensuche nach dem Absender, die sie über zwei Kontinente führt und großer Gefahr aussetzt. Denn ohne es zu ahnen, ist sie dabei, ein Geheimnis aufzudecken, das seit Jahrhunderten gehütet wird und der Schlüssel zu ihrer eigenen Vergangenheit sein könnte … Die Autorin: Nicole C. Vosseler, am Rand des Schwarzwalds geboren und aufgewachsen, finanzierte sich ihr Studium der Literaturwissenschaften und der Psychologie mit einer Reihe von Nebenjobs. Bereits früh für ihre Kurzprosa, für Essays und Lyrik ausgezeichnet, wandte sie sich später dem Schreiben von Romanen zu. Ihre Bücher wurden bisher in acht Sprachen übersetzt. Nicole C. Vosseler lebt in Konstanz, in einem Stadtteil, der ganz offiziell »Paradies« heißt. Wenn sie nicht in ihrem Schreibstudio am Seerhein an einem ihrer Romane arbeitet, reist sie mit der Kamera um die Welt, wo sie trotz ihrer Höhenangst auch mal einen Vulkan besteigt und auch sonst das Abenteuer sucht. Weitere Bücher: Südwinde, Der englische Botaniker, Zeit der wilden Orchideen, Das Herz der Feuerinsel, Unter dem Safranmond, Sterne über Sansibar, Fazit: 5***** Das Taschenbuch „Die Farben der Erinnerung“ ist im Goldmann Verlag erschienen und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und sehr gut unterhalten. Es hat 416 Seiten und kostet 10,00 Euro.

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Klappentext: Als Kind verlor Gemma ihre Eltern bei einem Brand – ein tragisches Unglück, das sie auch als Erwachsene noch verfolgt. Ihr zurückgezogenes  Leben in New York gerät jäh aus dem Gleichgewicht, als sie anonyme Post erhält: einen Umschlag mit Zeilen eines viktorianischen Gedichts und einem antiken Schmuckstück. Mit Hilfe des charismatischen Oxford-Professors Sisley Ryland-Bancroft begibt sich Gemma auf eine Spurensuche nach dem Absender, die sie über zwei Kontinente führt und großer Gefahr aussetzt. Denn ohne es zu ahnen, ist sie dabei, ein Geheimnis aufzudecken, das seit Jahrhunderten gehütet wird und der Schlüssel zu ihrer eigenen Vergangenheit sein könnte … Mein Meinung: Ich konnte von Beginn an sofort mit Gemma mitfühlen, es muss unheimlich  schlimm sein als Kind seine Eltern bei einem so traumatischem Ereigniss zu verlieren. Der daraus folgenden Kontrollzwang ist für mich mehr als  verständlich. Als sie die anonyme Post bekommt habe ich erstmal ein paar Seiten gebraucht um in die Geschichte richtig reinzukommen. Das kann auch zum Teil daran liegen, das dieses teils historische Genre für mich bislang ungelesen war. Dennoch hat mich die Geschichte schnell gefesselt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Ich wollte ständig wissen, wo Gemma und Sisley nun hinreisen um das Geheimnis rund um das Gemälde der "grünen Dame" aufzulösen. Zwischendurch sind Kapitel aus dem Jahr 1854/55, die passend Geschichten  zur Gegenwart erzählen. Ich gebe dem Buch 4/5 Sternen, da ich diese Kapitel nicht komplett  verstanden habe. Der Schreibstil von Nicole C. Vosseler hat mich sehr beeindruckt, sodass ich mir auch andere Bücher von ihr aus anderen Genres genauer anschauen werde. Fazit: Mein Ausflug in das Historische/Familiengeschichte-Genre hat mir sehr gut gefallen und mir gezeigt, dass ich öfters jetzt auch mal in diese Richtung zu Büchern greifen werde.

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Vor allem kurz vor Silvester denkt man gern an das vergangene Jahr zurück und sinniert über die eigene Vergangenheit. Unbewusst beeinflusst einen diese zwar das ganze Leben lang, aber eben nur unbewusst. Nicht ganz so dezent ist der Einfluss der Vergangenheit bei der Protagonistin von Nicole C. Vosselers neuem Roman Die Farben der Erinnerung. Dieser besondere Roman erscheint am 18.12.2017 beim Goldmann Verlag und ich hatte dank dem Bloggerportal die Möglichkeit, die Geschichte vorab schon zu lesen. Die neurotische Gemma leidet seit dem tragischen Verlust ihrer Eltern nämlich an extremen Angstzuständen und Panikattacken. Ihren Alltag meistert sie nur mit Hilfe strikter Routinen, doch sie meistert ihn nichtsdestotrotz. Bis sie auf einmal komische Nachrichten per Mail erhält und jemand in ihr Appartement einbricht. Dadurch sieht sie sich gezwungen, ihr sicheres Umfeld in New York zu verlassen und der Sache in Oxfort auf die Spur zu gehen. Dort trifft sie sich mit dem hochbegabten Professor Sisley Ryland-Bancroft. Mit dessen Hilfe bestreitet sie ein Abenteuer, das ihr Leben komplett auf den Kopf stellt. Als Allererstes muss ich meinen Hut vor der Autorin ziehen, da sie mit ihrer Protagonistin eine eher ungewöhnliche Route genommen hat. Oft sind die Helden einer Geschichte beinahe unfehlbar und nahezu perfekt. Gemma mag nicht perfekt sein, aber sie ist gut, so wie sie ist. Leider sind mentale Krankheiten meinem Empfinden nach immer noch nicht oft genug in Büchern und Geschichten vertreten. Und wenn, dann werden sie oft betont oder seltsam behandelt. Das ist in dieser Geschichte nicht der Fall, da die mentale Krankheit einfach ein Teil von Gemma ist und damit auch ein Teil der Geschichte. Wobei ich natürlich keine Expertin bin und daher auch nicht beurteilen kann, wie realistisch die Darstellung ist. Gemma ist allgemein ein interessanter Charakter, der im Laufe der Geschichte eine wahnsinnige Veränderung und Entwicklung durchmacht. Genauso wie Sisley, ihr Begleiter und Helfer. Gemeinsam bestreiten sie dieses Abenteuer, unterstützen sich und lernen dabei jede Menge über sich selbst. Die Harmonie zwischen den beiden stimmt genauso wie die Chemie. Und, für mich das wichtigste, ihre zwischenmenschliche Beziehung wirkt glaubhaft und echt, nicht wie eine erzwungene Plotline. An sich verläuft die Geschichte chronologisch, wobei dem Leser immer wieder Zwischenkapitel aus der Vergangenheit geboten werden, die am Ende zur Auflösung der Geschichte beitragen. Die Autorin schafft es, nicht nur zu den Charakteren in der Gegenwart eine Beziehung aufzubauen, sondern auch zu jenen, die man in der Vergangenheit kennen lernt. Den Schreibstil habe ich persönlich als sehr angenehm und sehr flüssig empfunden, die Sprache, der Stil und die Wortwahl waren der Geschichte entsprechend und insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Es ist zwar etwas kürzer, als ich ursprünglich erwartet hätte, aber dafür wirkt die Geschichte nicht unnatürlich in die Länge gezogen. Ich weiß nicht genau, in welches Genre ich diese Geschichte einordnen würde, da in ihr viele verschiedene Elemente zusammen kommen. Freundschaft, Ermittlungen, Verschwörungen, Selbstfindung, Liebe, Leben mit mentalen Krankheiten. Im Prinzip kann ich diese Geschichte nur empfehlen, ich kann mir nichts besseres vorstellen, als an einem verregneten Samstag in diese Geschichtswelt einzutauchen und mit Gemma gemeinsam den mysteriösen Mails auf die Spur zu gehen.

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