Leserstimmen zu
Yin Yoga für die Faszien

Sonja Zernick-Förster

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Warum dieses Buch? Yoga praktiziere ich jetzt schon seit einigen Jahren, aber erst vor kurzem habe ich Yin Yoga für mich entdeckt, die langsame, dehnungsbasierte Variante. Mit dem Kartenset aus dem Südwest Verlag konnte ich erste Erfahrungen sammeln, und hatte schnell das Bedürfnis noch etwas tiefer in das Thema einsteigen. Gestaltung und Schreibstil Das Buch „Yin Yoga für die Faszien“ ist übersichtlich gestaltet und in sinnvolle Kapitel eingeteilt. Nach einem Vorwort von Yoga-Lehrerin und -Ausbilderin Stefanie Arend, gibt Autorin Sonja Zernick-Förster zunächst einen Einblick in ihre persönlichen Erfahrungen mit Yin Yoga und erklärt, warum sie sich diesem besonderen Yogastil verbunden fühlt. Ihr Schreibstil ist sympathisch und offen, sie wirkt kompetent und es macht Freude ihren Ausführungen zu folgen. Im Anschluss befasst sie sich ausführlich mit Faszien, ihren Aufgaben im Körper, wie Schmerzen entstehen können und wie man mithilfe von Yin Yoga die Faszien unterstützen kann. Dabei schildert sie auch die Prinzipien von Yin Yoga und was beim Üben zu beachten ist. Auch auf Meridiane, die eng mit dem Fasziengewebe verbunden sind, geht die Autorin kurz ein und verweist sogar auf weiterführende Literatur. Die Erklärungen, zu Grundlagen und Aufbau der Übungssequenzen sind gut verständlich und kurz gehalten, so dass sie sich leicht merken lassen. Hilfsmittel werden vorgestellt, ebenso wie (preiswertere) Alternativen dazu. Den größten Teil des Buches machen bebilderte Anleitungen zu den einzelnen Asanas aus. Zum Ende werden noch einige Übungssequenzen vorgestellt. Praxistest und Meinung Dass das Buch so übersichtlich gestaltet ist, und ich mich direkt orientieren kann, gefällt mir schon auf den ersten Blick. Die grundlegenden Hinweise von Sonja Zernick-Förster finde ich sehr präzise und hilfreich und ich glaube auch Anfänger mit wenig Yoga-Erfahrung können direkt davon profitieren. Besonders gefällt mir, dass immer hindurchklingt, dass (Yin-)Yoga keine leistungsbasierte Aktivität ist sondern den liebevollen, geduldigen Umgang mit dem eigenen Körper lehrt. Dass die schon auf dem Titel erwähnten Hilfsmittel als Vorschläge statt als „Muss“ präsentiert werden finde ich wundervoll. Natürlich ist es toll Meditationskissen, Gurte und Bolster zu verwenden, aber gerade wenn man sich zum ersten mal an eine neue Übungsweise herantraut, möchte man vielleicht nicht gleich eine Menge Geld in die benötigten Utensilien investieren. Mithilfe der Vorschläge der Autorin, lassen sich schnell alternative Hilfsmittel aus Alltagsgegenständen zaubern, so dass der Großeinkauf im Yogashop noch warten kann, bis man genau weiß, was man braucht. Die Vorstellung der Asanas ist für mich das Highlight des Buches. Zunächst einmal sind alle Asanas geordnet nach Vorbeugen, Rückbeugen, Drehungen, Seitneigungen und ergänzenden bzw ausgleichenden Haltungen. Das macht es wirklich einfach, selbst Übungssequenzen zu erstellen. Jede Haltung wird mithilfe von mehreren Bildern vorgestellt, die verschiedene Varianten darstellen. Außerdem erklärt ein kurzer Text, wie man die Haltung korrekt einnimmt und worauf gegebenenfalls zu Achten ist. Insgesamt sind es viel mehr Asanas, als ich bisher kannte, so kann ich trotz ein wenig Erfahrung mit Yin Yoga noch viel lernen. Da ich zur Zeit eine Yin Yoga Routine habe, die ich noch für eine Weile üben möchte, habe ich die vorgeschlagenen Sequenzen noch nicht ausprobiert. Sie erscheinen mir aber sorgfältig zusammengestellt und ich werde sie gerne testen wenn ich in meiner Yin-Yoga-Praxis noch ein wenig fortgeschrittener bin. (Ich will nicht zu viele neue Haltungen auf einmal in meine Übungsfolge integrieren.) Die Erklärungen und Vorschläge für die Verwendung von Hilfsmitteln waren mir bisher aber schon sehr hilfreich. So kann ich jede Übung an meine Bedürfnisse anpassen oder auch variieren. Mir gefällt das Buch sehr und meiner Meinung nach ist es sehr gut für Yin-Yoga-Neulinge mit ein wenig genereller Yoga-Erfahrung geeignet.

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