Leserstimmen zu
Das Geheimnis von Greenshore Garden

Agatha Christie

Hercule Poirot (19)

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Ich habe noch nie ein Buch von Agathie Christie gelesen oder gehört, aber die Hercules Poirot-Filme habe ich alle gesehen und auch zuhause. Auf dem Bloggerportal fand ich das Hörbuch "Das Geheimnis von Greenshore Garden", fragte es an und bekam es vom Hörverlag des Random House Verlages zu Verfügung gestellt, sodass meine Autofahrten zur Arbeit von Agatha Christie begleitet wurden. Aufgrund der hohen Personage halte ich allerdings diesen Roman für nicht besonders gelungen um ihn als Hörbuch einzusprechen, denn ich verlor bei all den Figuren sehr schnell die Übersicht. Desweiteren gefiel mir der Sprecher nur teilweise, denn aufgrund anderer Hörbucherfahrungen maße ich mir an zu sagen, dass man diesen Roman bewegter und schöner hätte einlesen können/müssen. Spannung baute sich für mich nicht auf und das liegt hauptsächlich an der Umsetzung der Lesung, denn mir als Leserin wird die Fantasie, die ich sonst beim Lesen in meinem Kopf habe, von einem fremden Menschen vorgegeben und wenn dieser seine Aufgabe nicht zur Gänze erfüllt, habe ich es als Zuhörerin schwer, mich auf eine Geschichte einzulassen, vor allem, wenn ständig der rote Faden verloren geht. Die Idee der Geschichte gefällt mir natürlich, die Story an sich ist in typischer Christie-Manier gehalten, ruhig, zum Teil logisch abstrus, aber genau das lieben Fans der englischen Autorin ja. Ich würde - um zum Schluss zu kommen - lieber zum Buch greifen als zum Hörbuch, zumindestens in diesem Falle.

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Ich liebe Agatha Christie seit ich ca. 14 Jahre alt bin und habe sie glaube ich alle gelesen. Als ich auf dieses Hörbuch traf, dachte ich wow! Das muß ich haben! Hercule Poirot wird von seiner alten Bekannten, der Krimi Autorin Adriane Oliver gebeten sich unverzüglich auf das Anwesen Greenshore Gardens zu begeben auf dem sie sich derzeit als Gast aufhält, da sie meint, ein sich zusammenbrauendes Unheil zu verspüren. Zuerst ist der Meisterdetektiv enttäuscht, alles scheint normal zu sein und er beobachtet und redet mit den Anwesenden. Der Mord ereignet sich erst auf CD 2/2. Was ich jetzt auch nicht so schlimm finde, weil es eigentlich ganz gut erzählt ist, auch mit ein paar ironischen Seitenhiebe auf Männer, die es nicht störend finden, wenn eine Frau nur Schönheit aber keinen Geist auf zu weisen hat. Neben der spärlichen Spannung, stört mich aber vor allem, daß ich die Auflösung auch für damalige Zeiten extrem unwahrscheinlich halte. Ein Vorwurf, der Agatha Christie von Kritikern öfters gemacht wurde, hier trifft er meines Erachtens zu. Die Geschichte ist recht kurz und wurde wohl für eine in England erfolgreiche Krimiserie von Agatha Christie geschrieben. Am Ende von CD 2 folgen Erläuterungen und Erinnerung von Agatha Christies Enkel, da dies eine der seltenen Geschichten ist, die an einem realen Ort spielt, auf dem eigenen Anwesen der Autorin. Das war schon für Fans wirklich interessant. Das wirkliche Highlight dieses Hörbuchs war der Sprecher. Ich legte die CD ein und mein Mann rief sofort: Das ist die Stimme von Gibbs (Jethro Leroy Gibbs aus der amerikanischen Serive NCIS, also die Synchronstimme von Mark Harmon). Da mußten wir erstmal googlen, da auf dem wirklich hilfreichen Booklet nur Ed Harris, Alan Rickman (leider vor kurzem erst viel zu jung verstorben) und ein weiterer Schauspieler standen. Aber tatsächlich, mein Mann hatte richtig gehört. Die Stimme ist nicht nur in der Synchronisation angenehm, sondern auch in der Modulation und der Herausarbeitung der Charaktere. Ich war insofern froh, das Hörbuch dem Buch vorgezogen zu haben.

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