Leserstimmen zu
Das Geheimnis von Greenshore Garden

Agatha Christie

Hercule Poirot (19)

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Die bekannte Krimiautorin, Ariadne Oliver, wird engagiert, um auf dem englischen Landsitz Greenshore Garden eine inszenierte Mörderjagd zu organisieren. Das Detektivspiel soll auf dem diesjährigen Sommerfest des Anwesens für Unterhaltung sorgen, denn die illustre Gesellschaft hat hier die Möglichkeit, verschiedenen Hinweisen zu folgen, um schließlich die arrangierten Leiche zu entdecken und den fiktiven Mörder zu entlarven. Doch Mrs. Oliver verspürt bereits bei den Vorbereitungen ihrer Schnitzeljagd großes Unbehagen. Sie ahnt, dass aus ihrem mörderischen Spiel, schnell tödlicher Ernst werden könnte, denn die Besitzer des Anwesens, erscheinen ihr äußerst merkwürdig. So ruft sie ihren alten Freund, Hercule Poirot zur Hilfe, der mit ihr zusammen das Kriminalspiel beaufsichtigen soll. Etwas widerwillig aber schließlich doch interessiert, reist der berühmte Meisterdetektiv nach Greenshore Garden, fühlt den Anwesenden auf den Zahn und tatsächlich lässt das Unheil nicht lange auf sich warten. Mitten während der Gartenparty, wird eine Leiche entdeckt und plötzlich verschwindet auch noch die Hausherrin Lady Subbs spurlos. Hercule Poirot hat nun die Aufgabe, das raffinierte Verbrechen aufzuklären und agiert wie gewohnt, als selbstbewusster Detektiv, der scharf kombiniert und schlussendlich sowohl den Mörder, als auch den Leser staunend zurücklässt. Agatha Christie hat es wiederholt meisterhaft verstanden, ihre Leserschaft mit viel Wohlfühlatmosphäre und Raffinesse in die Irre zu führen, wobei „Das Geheimnis von Greenshore Garden“, dem ein oder anderen Leser nicht ganz unbekannt erscheinen wird. Die kleine Novelle, stellt nämlich bloß eine bisher unbekannte Frühfassung ihres bereits berühmten Kriminalromans „Wiedersehen mit Mrs.Oliver“dar. Natürlich kann ich enttäuschte Leser verstehen, die sich eine völlig neue Geschichte erwartet haben, aber da mir der Roman gänzlich unbekannt war, konnte mich auch die Kurzfassung rund um das sommerliche Gartenfest auf Greenshore Garden, absolut fesseln und überraschen. Ich hatte das Vergnügen, die Geschichte als Hörbuch zu hören und war vom Sprecher Wolfgang Condrus sehr angetan, da er es schafft, jedem einzelnen Protagonisten Seele einzuhauchen. Besonders Hercule Poirot, unserem scharfsinnigen und egomanischen Detektiv, verleiht er eine überzeugende Stimme. Ich konnte als Leser umgehend in die beschwingte Atmosphäre der sommerlichen Gartenparty eintauchen und hatte das Gefühl, auf dem englischen Landsitz umherzustreifen. Die Erläuterungen und Hintergrundinformation am Ende des Hörbuches, liefern echten Agatha Christie Fans noch einmal zusätzliche Informationen zur Entstehung der Geschichte und haben mich auch auf die längere Romanversion neugierig gemacht. Wer Agatha Christie Krimis liebt, der sollte definitiv auch diesen Kurzkrimi genießen.

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Agatha Christie ist wohl allen ein Begriff. Ich liebe Miss Marple und Hercule Poirot! Miss Marple wird bei mir immer geschaut, wenn ich die Grippe hab! Beste Medizin ist ein Mord und eine Meisterdetektivin wie Marple! Deshalb war dieses Hörbuch ein absolutes MUST-HAVE! Christie schrieb 1954 eine Kurzgeschichte Namens „Hercule Poirot and the Greenshore Folly“, mit dessen Erlös ein neues Kirchenfenster bezahlt werden sollte. Danach baute sie die Kurzgeschichte zu einem Roman aus, der erst 2013 in England neu wiederentdeckt und erstmals publiziert wurde. Somit ist es die neueste Geschichte rund um Hercule (die 27igste)!! Erstmals handelt sich auch um keinen fiktiven Ort des Geschehens, sondern um Greenway Estate, Christie´s Ferienhaus (schaut mal bei Google es sieht wirklich himmlisch aus!). Nun zur eigentlichen Story: Ich denke zu Hercule Poirot muss ich nicht mehr viel sagen. Der Meisterdetektiv wird von Ariadne Oliver (dies ist der 3. Roman in dem sie vorkommt) um Hilfe gebeten. Noch ist niemand gestorben, doch sie hat ein ungutes Gefühl, dass sich bald bestätigen soll... Hercule Poirot reist mit Zug und Automobil an und nimmt zwei ausländische Anhalterinnen mit, als er im Nasse Anwesen mit dem unpassenden Folly inkl. griechischen Säulen ankommt. Zuerst werden ihm die Mitwirkenden der Mörderjagd von Mrs. Oliver vorgestellt... Charaktere: Mr. Stubbs dem das Nasse House gehört und der die etwas dümmliche aber bildhübsche Lady Stubbs (Hattie) geheiratet hat. Hattie selbst verhält sich seltsam, als sie erfährt, dass ihr Cousin Etienne de Sousa sie besuchen möchte, denn sie meint, er ist ein schlechter Mensch und Mörder. Amy Folliat die Hattie adoptierte und die ursprünglich die Bewohnerin des Nasse House war, doch alles verloren hat, nachdem ihre Söhne im Krieg starben. Architekt Michael Weyman, der für das Folly verantwortlich ist, aber selbst findet, dass es an einem ungünstigen Platz errichtet wurde. Marlene Tucker, die die Tote bei der Mörderjagd mimen soll. Amanda Brewis, Georges Sekretärin und heimlich in ihn verliebt. Bootsmann Merdell der wirklich wunderbar mit veränderter Stimme von Wolfgang Condrus dargestellt wird! :D Mrs. Oliver veranstatet eine Mörderjagd in Greenshore Garden, bei dem eine Pfadfinderin (Marlene Tucker) die Erdrosselte im Bootshaus mimen soll. Als diese dann wirklich erdrosselt aufgefunden wird, stehen alle vor einem Rätsel. Wer hätte ein Motiv dieses arme Mädchen umzubringen, wohin ist eigentlich Lady Stubbs verschwunden nachdem ihr Cousin auftauchte, oder ist sie auch einem Mord zum Opfer gefallen? Fazit: Natürlich hat mir dieses Hörbuch von Agatha Christie sehr, sehr gut gefallen! Ich bin ein absoluter Christie-Fan und kann nicht enttäuscht werden. Ich liebe alle ihre Krimi-Romane und wusste gleich, dass mich auch dieser neueste Hercule Roman fesseln wird. Die 2Std. 40Min. vergehen wie im Flug und Hercule Poirot ist wie immer und wie man ihn liebt! Der Sprecher Wolfgang Condrus hat sowieso eine super-angenehme Stimme und es macht Spaß ihm zuzuhören! Man sieht das Anwesen direkt vor sich und das Bootshaus mit der Leiche (die es erst ab 1Std.35Min gibt).

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Für ihr Sommerfest haben sich die Bewohner von Greenshore Garden eine besondere Überraschung ausgedacht: eine Mörderjagd soll das Publikum beeindrucken. Ausgedacht hat sich den ganzen Fall Ariadne Oliver, die alte Freundin Hercule Poirots. Doch plötzlich hat sie das Gefühl, dass jemand dieses Spiel manipuliert und seine ganz eigenen Strippen zieht - aber warum? Kurzentschlossen holt sie ihren alten Freund ins Herrenhaus und lässt ihn ermitteln. Als dann tatsächlich beim Gartenfest eine Frau spurlos verschwindet und eine andere ermordet wird, ist klar, dass hier der belgische Ermittler gefragt ist ... Mir kam die Inhaltsangabe doch gleich so bekannt vor. Ttasächlich handelt es sich hier um eine Kurzgeschichte, die Agatha Christie nicht veröffentlichte, sondern später zu einem Roman ausbaute, den ich kenne. In der Tat sind Roman und Kurzgeschichte effktiv gleich, auch wenn im Roman die Figuren noch mehr ausgebaut werden. Aber es ist spannend, die Geschichte als Vorläufer zu betrachten und zu sehen, wie Christie beim Schreiben vorging. Besondern spannend ist, dass das eines der Bücher ist, bei denen der Schaulatz sehr deutlich erkennbar ist - es ist Christies eigenes Ferienhaus, das sie hier verewigt. Auf diese Entstehungszusammenhänge verweist dann am Ende noch einmal eine Anmerkung ihres Enkels, die wirklich spannend ist und für mich zumindest sehr interessant. Das Hörbuch fand ichsehr angenehm für eine Autobahnfahrt. Wolfgang Condrus liest akzentuiert, ohne dabei völlig zu übertreiben, es gibt keine augesetzten belgischen Akzente oder dergleichen, und man kann der Geschichte wunderbar folgen. Alles in allem wirklich ein angenehmes Hörvergnügen, dass ich über das bloggerportal gratis erhalten durfte.

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