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Elisabeth Herrmann: Die Mühle

Die Mühle Blick ins Buch

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-16423-5

Erschienen: 29.08.2016
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Spannung und Mord in einsamer, schöner Landschaft

Von: Stefanie Brink aus Radevormwald Datum : 08.04.2017

www.buchinformationen.de

Eigentlich denkt Lana nicht gerne an ihre Schulzeit zurück, war sie doch immer Außenseiter. Doch Johnny, einer aus der coolen Clique einige Jahrgangsstufen über ihr, den sie an der Uni sieht, bringt die Erinnerungen wieder.
Zufällig ist sie dabei als er sich bei einem Sturz verletzt und so kommt es dazu, dass er ihr seine Fahrkarte nach Karlsbad schenkt, wo sich die Clique für ein Wochenende treffen wird.
Schon am ersten Abend wird klar, dass von Freunden nicht die Rede sein kann. Trotzdem machen sich alle am nächsten Tag auf zu einem Picknick in den Bergen am Hochzeitszug. Kaum angekommen beginnen seltsame Vorfälle und der erste von ihnen verschwindet.
Da ihnen der Rückweg über die Hängebrücke verwehrt ist, bleibt ihnen nur die Richtung weg vom Plateau, der sie zu einer alten Mühle führt.
Bald ist sich Lana sicher, jemand hat alles hier vorbereitet und derjenige hat nichts Gutes im Sinn. Es muss mit einem Ereignis aus der Vergangenheit der Gruppe zu tun haben. Doch mit ihren Nachfragen stößt sie auf Granit. Auch bestreiten alle, die Einladungen zu diesem Wochenende verschickt zu haben.
Dann sieht Lana die Leiche eines von ihnen, doch als sie diese den anderen zeigen will ist sie verschwunden.

Lana schreibt die Ereignisse des Wochenendes in einem Rückblick nieder. Zwar weiß sie, was geschehen ist und wie es ausging, der Leser jedoch bleibt im Dunklen. Ebenso, wie es ihr damals ging, eröffnen sich ihm die Geschehnisse und Hintergründe nur Stück für Stück.

Dabei lässt Elisabeth Hermann die Spannung nicht abfallen. Man bleibt permanent neugierig, stellt eigene Vermutungen an und fürchtet sich mit den Protagonisten.

Die Charaktere sind ebenso wie die Handlungsorte derart dargestellt, so dass man sie vor Augen hat. Daher könnte man das Buch sicher auch gut verfilmen oder man nutzt es als Vorlage für ein Rollenspielsetting.

Allerdings wundert man sich manchmal etwas über das Verhalten der Personen. Es wirkt zum Teil unüberlegt und unlogisch, was sich aber durch die extreme Lage erklären ließe. Anders ist es mit dem Motiv des Täters. Dies wirkt in jedem Fall etwas konstruiert.

Trotzdem ist dies ein empfehlenswerter Krimi, nicht nur für Jugendliche.

Die Mühle - Elisabeth Herrmann

Von: kathalovesbooks Datum : 21.11.2016

https://kathalovesbooks.wordpress.com/

Der Thriller „Die Mühle“ erschien am 29.08.2016 im cbt Verlag. Das Buch umfasst in der Hardcoverausgabe 442 Seiten und kostet neu 17,99 EUR.

Zum Inhalt:

The Court – das waren die Coolen. Die Unerreichbaren. Die Helden von Lanas Schulzeit. Wie kann es sein, dass ausgerechnet Lana an eine Einladung zu einem Kurztrip mit der Überflieger-Clique kommt? Jahre, nachdem sie alle ihre alte Schule verlassen haben?

Die Kings und Queens der coolen Clique sind zwar wenig begeistert, als Lana statt ihres siebten Mitglieds bei ihrem Treffen auftaucht. Aber dann überschlagen sich die Ereignisse. Der Trip führt die Clique in eine alte abgelegene Mühle, umgeben von Wildnis. Alles hier scheint für sie vorbereitet zu sein. Nur wer hat eigentlich die Einladungen verschickt? Wer begrüßt sie mit schriftlichen Botschaften, hat seltsame Spiele für sie organisiert? Als der erste der Freunde verschwindet, bricht Panik in der Gruppe aus …

Meine Meinung:

Wow – nach Lesen dieses Buches kann ich wirklich sagen: das hätte ich wirklich nicht erwartet. Ich kenne die Bücher von Elisabeth Herrmann, hätte aber nicht gedacht, dass sie es schafft mich so in eine Geschichte hinein zu ziehen und wie bei einem packenden Kinofilm zu fesseln.

Johnny, als einer der Coolen von damals, verletzt sich und kann somit an dem Kurztrip mit der alten Clique nicht teilnehmen. Kurzerhand schickt er Lana mit seinen alten Freunden los. Die Clique ist alles andere als begeistert über Lanas Auftauchen, doch Lana bleibt und macht sich am nächsten Tag mit den anderen auf den Weg in die Wildnis – dort angekommen überschlagen sich direkt die Ereignisse und die Gruppe kommt zu einer alten Mühle, in der alles wie für sie vorbereitet aussieht…

Es dauerte etwas bis ich in der Geschichte drin war bzw. bis sie für mich Fahrt aufnahm. Doch dann konnte ich das Buch nicht mehr weglegen, so sehr hat es mich gefesselt – die Seiten flogen nur so dahin. Der Schreibstil von Elisabeth Herrmann ist einfach klasse.

Lana als Protagonistin war mir sofort sympathisch – ein sehr starker Charakter, mit dem ich von Kapitel zu Kapitel mitgefiebert habe. Auch die anderen Charaktere waren meiner Meinung nach gut aufgebaut und durchdacht – so zickig wie zum Beispiel Siri sein sollte, so war sie für mich auch.

Ich denke, jeder Leser der gute Thriller mag, wird dieses Buch auch mögen – für mich definitiv ein Highlight, mit dem ich nicht gerechnet hatte.

Die Mühle von Elisabeth Herrmann

Von: Laura's Bücherkiste Datum : 17.11.2016

laura-buecherkiste.blogspot.de

Ich möchte mich herzlich bei der Randomhouse-Verlagsgruppe für die Zusendung des Rezensionsexemplars bedanken.
Ich habe vor Jahren Lilienblut von Elisabeth Herrmann gelesen, welcher mir wirklich gut gefallen hat. Auch Die Mühle hat mich nicht enttäuscht.
Das Cover sieht wirklich sehr vielverprechend aus. Es ist eine grunselig wirkende, schwarze Mühle zu sehen, um welche Krähen kreisen. Wirklich sehr gut und passend zum Inhalt des Buches aufgemacht.
Über Elisabeth Herrmanns Schreibstil kann man sich wirklich nicht beklagen. Das Buch war super leicht und vor allem flüssig zu lesen, sodass ich es innerhalb von zwei Tagen verschlingen konnte.
Die Protagonistin ist Lana, welche zu einem Treffen der coolen Clique ihrer ehemaligen Schule eingeladen wird. Diese Einladung erhält sie von Johnny, welcher ebenfalls Teil dieser Clique war, aber durch einen plötzlichen Unfall nicht an diesem Treffen teilnehmen kann. Es ist absehbar, dass die Kings und Queens der Schule Lana bei diesem Treffen nicht dabei haben wollen. Das wird ihr auch von Anfang an deutlich gemacht.
Lana war mir anfangs sehr sympatisch. Im Laufe des Buches hat sich dies nicht geändert. Sie blieb ein starker Charakter und wusste, wie sie sich gegen die Anderen behaupten konnte.
Ihre Mitstreiter waren die typisch coolen Charaktere, wie man sie kennt. Doch trotzdem mochte ich, was Elisabeth Herrmann aus ihnen gemacht hat. Ich konnte mich nicht entscheiden, wen von ihnen ich am wenigsten leiden konnte. Man konnte keinen von ihnen wirklich einschätzen. Die Story war fließend, gut erzählt und wirklich fesselnd. Etwa in der Hälfte des Buches begann mich die Haltung mancher Charaktere etwas zu nerven, was mir nicht ganz so gut gefallen hat. Die Spannung war in jedem Fall da und bis zum Ende hat das Buch mich quasi an sich gefesselt. Es war mir auch bis zum Ende wirklich unklar, wer sie alle in diese Falle gelockt hat und das hat mich wirklich angefixt. Ich konnte das Buch nicht weglegen. Auch wenn ein paar kleine Schwächen dabei waren, hat mir das Buch in Großem und Ganzen wirklich gut gefallen.
Fazit:

Ein wirklich guter Jugendthriller, mit ein paar kleinen Schwächen, welchen ich aber wirklich gerne gelesen habe und welcher mich wirklich gefesselt hat.

Spannender Jugendthriller

Von: Tine_1980 Datum : 03.11.2016

www.nichtohnebuch.blogspot.de

Johnny fällt Lana im wahrsten Sinne des Wortes vor die Füße. Als sie ihm im Krankenhaus seinen Schlüssel geben möchte, lädt er sie ein statt ihm auf einen Wochenendtrip mit seiner alten Clique ein, da doch eh schon alles bezahlt sei. Nichtsahnend nimmt sie das Angebot an. So beginnt ihre Reise mit den sechs Anderen der Clique, zu denen sie in der Schule aufgesehen hat. Als sie dann abgeschnitten und ohne Handyempfang an einer alten Mühle landen, beginnt der Horrortrip.

Dies war mein erstes Buch von Elisabeth Herrmann und ich war sehr gespannt, wie sich dieser Plot entwickelt.
Ich war positiv überrascht, denn das Buch liest sich sehr flüssig und die Spannung konnte sich von Anfang bis zum Ende sogar noch steigern. Die Geschichte war düster, überraschend, aber auch tiefgründig. Es ist mehr in der Erzählung verbaut, als man am Anfang annehmen sollte. Ein ums andere Mal war ich in diesem Buch gefangen und habe mit Lana mitgefühlt.
Lana war eine sympathische Jugendliche, deren Handeln man gut nachvollziehen kann. Ich finde es wahnsinnig mutig dieses Wochenende überhaupt als „Ersatz für Johnny“ anzutreten und sie schlägt sich hierfür sehr gut. Auch ihre Empfindungen, der Schmerz, die Wut, das Unverständnis fühlen sich authentisch an. Da die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird, kann man sich mit ihr und ihren Empfindungen am meisten identifizieren.
Aber auch die anderen Charaktere werden so beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann.
Die Orte waren sehr bildhaft umschrieben, so konnte ich mir die beeindruckende Kulisse sehr gut vorstellen. Die Mühle, aber auch die beschriebenen Wege waren für mich so real, das ich dachte ich begleite die Clique.
Das Buch war teils verwirrend, aber gerade richtig, so dass man zu jedem Zeitpunkt zum Miträtseln angehalten war. Die Spannungskurve und die Idee der Erzählung haben sich wie ein roter Faden durch die Geschehnisse gezogen.
Auch die ständig auftretenden Fragen, die man als Leser hat, werden nach und nach beantwortet. Doch immer nur in kleinen Häppchen.
Man fragt sich die ganze Zeit, wer die ganzen Einladungen verfasst hat, wie die Person so schnell auf Lana umswitchen konnte, den Jugendlichen immer einen Schritt voraus war. Die Neugierde lässt einen wunderbar durch das Buch fliegen und man kann sich bei vielen beschriebenen Szenen das Gruseln nicht verkneifen.

Für mich als Leser hat das Buch die Erwartungen voll erfüllt, ich konnte eintauchen, Überlegungen treffen, vor Neugierde nicht aufhören zu lesen und die Spannung hat nie aufgehört. Leseempfehlung für alle Liebhaber von Jugendthrillern.

Ich habe es verschlungen

Von: Theresa Datum : 16.10.2016

Ich muss ganz ehrlich sagen, das ich nicht so gerne dicke Bücher lese. Aber dieses Buch hat mich schon nach dem ersten Kapitel gepackt und ich habe das Buch zu jeder freien Zeit weitergelesen. Für alle die den Schauer des Unheimlichen und Misteriösen mögen ist dieses Buch perfekt.

Ein großartiger All Age-Thriller, der durch atemberaubende Spannung, tolle Story und Unvorhersehbarkeit besticht!,

Von: Anna Salvatore, Datum : 13.10.2016

annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/

MEINUNG
Wow. Dieses Buch hat mich vollkommen überrascht und war teils so spannend, dass ich fieberhaft Zeile für Zeile durchgerast bin.

Die Story mit den 'Coolen' von früher und Lana, die sie immer bewundert hat, funktioniert. Denn wer kennt sie von euch nicht, die vermeintlich coolsten Leute der Schule, die irgendwie faszinieren. Es gibt eine Menge an unterschwelligen Konflikten, und die Interaktion zu beobachten war einfach mega interessant. Zudem rätselt man die ganze Zeit, was wohl damals vorgefallen ist...

Aber auch so ist es atemberaubend spannend:
Die Sachen, die geschehen sind, wie mit der Psyche der Menschen gespielt wird und teils wurde es auch richtig gruselig bzw. perfide. Eine Szene in der Mühle hätte genauso gut in einem Horrorfilm geschehen können o.O
Außerdem hat mich die Vielfältigkeit der Szenen und die Rücklosigkeit der Autorin sehr positiv überrascht.

Die Auflösung, wer hinter dem geheimnisvollen Treffen steht, hätte ich nie erwartet. Wirklich nie.
Und das passiert sehr selten, ich bin eigentlich ziemlich gut im Raten. Doch das war wirklich unvorhersehbar.
Insgesamt hat der letzte Teil nochmal eine Schippe draufgelegt, und es wurde noch besser!

Obwohl es 'nur' ein All Age-Thriller ist, war es wesentlich fesselnder als so mancher Psychothriller für Erwachsene. Teilweise war es auch gruselig; Gänsehaut definitiv. Ihr merkt: Ich bin wirklich begeistert von diesem Thriller!

Einzige Kritik: Leichte Naivität bei den Personen. Anstatt sich Sorgen zu machen über die wirklich, wirklich komischen 'Zufälle', die passieren, wird weiter davon ausgegangen, dass irgendeiner von den sieben dahinter steckt. Aber irgendwie kann ich auch das verstehen, da sie einfach so denken.

FAZIT
Ein großartiger All Age-Thriller, der durch atemberaubende Spannung, tolle Story und Unvorhersehbarkeit besticht! Empfehlung sowohl für alte Thrillerhasen, als auch für Neueinsteiger.
Nur aufgrund der Naivität ist es ganz knapp an den 5 Feenfaltern vorbei geschrammt.

- Sehr gute 4,5 von 5 Feenfaltern + Thrillerhighlight! -



Vielen herzlichen Dank an den cbt Verlag für das Rezensionsexemplar!

© Anna Salvatore's Bücherreich,

Ein perfider und gnadenloser Rachefeldzug

Von: Das Echo vom Alpenrand Datum : 05.10.2016

derachentaler.de

Als Lana, der früher von ihr angehimmelte Schulkamerad Johnny buchstäblich vor die Füße fällt, ist sie sofort wieder voll in seinen Bann gezogen. So hat er es auch nicht schwer sie dazu zu bringen, die Einladung für den geplanten Wochenendtrip seiner ehemaligen Clique, an dessen Stelle anzutreten. Nichtsahnend worauf sie sich damit einläßt, nimmt Lana das Angebot an.

Das Hotel ist nobel, die ehemalige Freundesclique weniger. Trotzdem raufen sie sich zusammen und folgen gemeinsam bedenkenlos der schriftlichen Anweisung die sie erhalten haben. Viel zu spät erkennen sie, dass dies ein riesengroßer Fehler war. Auch wenn sich die Situation immer mehr zuspitzt, ist trotzdem ist keiner von ihnen dazu bereit sein Schweigen zu brechen und Lana in das bisher so gut gehütete Geheimnis einzuweihen.

Und so sitzen sie letzendlich gemeinsam in einer Falle, aus der des kein Entrinnen zu geben scheint. Gefangen in ihren Schuldgefühlen und dem fehlenden Mut sich endlich die Wahrheit einzugestehen, steuern sie unausweichlich auf ihren Untergang zu. Einzig Lana, die als Außenseiterin nicht weiß worum es wirklich geht, schafft es sich gegen das unausweichliche Unheil vehement zu wehren. Doch es bleibt fraglich, ob es ihr gelingt lange genug durchzuhalten um der Wahrheit auf den Grund zu kommen.

Fazit
Spannend und packend! Ein Thriller, der einen schon mit den ersten Zeilen in seinen Bann zieht und einen, trotz einem unwahrscheinlich wirkenden Szenario, erst wieder befreit aufatmen läßt wenn der Horror sein Ende gefunden hat.

Undurchsichtiger und düsterer Jugendthriller

Von: Natalie77 Datum : 02.10.2016

mem-o-ries.de

Inhalt:
The Court hieß die angesagte Clique in Lanas Wohnort, an ihrer Schule. Von Lana bewundert für ihre Freundschaft. Ein paar Jahre später trifft sie einen der Clique in Berlin wieder und bekommt seine Einladung zum Treffen der alten Clique. Diese Einladung kam Anonym und führt Lana und die Clique zu einer alten Mühle. Dort bekommen sie weitere Nachrichten und merkwürdige Dinge geschehen. Als der Erste der Clique verschwindet macht sich Angst breit.

Meine Meinung:
Ich muss sagen das ich die Jugendthriller von Elisabeth Herrmann jedes Mal wieder gerne lese und auch Die Mühle hat da keine Ausnahme gemacht.

Ich mag den lockeren und leichten Schreibstil, der einen sofort in seinen Bann zieht. Die Geschichte von Lana und der Clique fesselte mich von den ersten Kapiteln an, die dazu recht kurz gehalten waren. So flog man quasi durch die Seiten und wurde nicht nur durch die Geschichte immer wieder zum weiterlesen animiert.

Die Figuren bleiben dabei allerdings etwas blass. Das störte mich weniger, weil es sie geheimnisvoller machte und so zur Geschichte passte.
Erzählt wird im Rückblick aus Lanas Sicht und ab und an wird man als Leser auch von ihr direkt angesprochen. Aber auch von ihr erfährt man nur wenig.
Die Clique besteht aus sieben Personen. Jeder hat andere Macken und so konnte man sie gut unterscheiden. Es sind Tom, Joshua, Stephan, Johnny, Siri, Franziska und Cattie die zusammen in der Schule waren und The Court angehören. Man merkt Ihnen das Misstrauen untereinander direkt an und ahnt auch dass ihr Geheimnis groß sein muss. Lana ist die Außenseiterin, sie gehörte damals nicht dazu und bekommt dies auch jetzt zu spüren.

Das Geheimnis wird erst gegen Ende gelöst.
Es ist ein Jugendthriller der nicht nur Kids Spaß macht sondern auch Erwachsene fesselt. Ein Rätselraten bis zum Ende mit vielen überraschenden Wendungen.

Ein Thriller für dunkle Herbstabende

Von: frischgelesen.de Datum : 28.09.2016

frischgelesen.de

Ich habe lange keinen richtigen Thriller mehr gelesen. Also kam mir „Die Mühle“ von Elizabeth Herrmann gerade richtig. Ein bisschen Grusel zum Herbstanfang.
Auch wenn viele noch dem Sommer ein bisschen nachtrauern, dürfen wir uns doch trotzdem schon ein paar spannende Thriller freuen! Halloween steht vor der Tür und „Die Mühle“ ist mit Sicherheit ein cooler Tipp für einen gruseligen Herbstabend.

Und hier also meine erste Empfehlung für den Leseherbst. „Die Mühle“ hat mich ganz besonders begeistert. Das schonmal gleich vorweg, für diejenigen unter euch die keine Zeit haben. Ist ja auch richtig, wir sollten Bücher lesen und nicht super lange Rezensionen.

Aber ein bisschen will ich euch trotzdem noch über „Die Mühle“ von Elisabeth Herrmann erzählen.

Lana trifft beim Studium auf Johnny, einen Jungen aus ihrer alten Schule, der zwei Jahre älter und Mitglied der Clique „The Court“ gewesen war. In dieser Gang waren nur die absolut Coolen, die Unnahbaren, vor denen alle Respekt hatten und zu denen man gern gehören wollte. Jeder, wirklich jeder, kannte sie, doch nur wenige durften sich Mitglieder nennen.

Jetzt treffen die beiden zufällig wieder zusammen und er erzählt ihr, er sei eigentlich zu einem Cliquen-Treffen eingeladen. Doch durch einen Sturz kann er der Einladung nicht folgen und bittet Lana für ihn zum Treffen nach Karlsbad zu fahren.

Dort angekommen sind die sechs Freunde wenig begeistert, dass nicht ihr siebentes Cliquenmitglied auftaucht. Doch schnell werden die Feindseligkeiten von mysteriösen Geschehnissen überschattet: Wo kommen die Zettel mit rätselhaften Nachrichten her, die plötzlich auftauchen? Wer hat das alles organisiert und die Einladungen verschickt? Bis irgendwann der erste von ihnen einfach verschwindet…

Vom ersten bis zum letzten Satz ist man völlig gebannt und mag „Die Mühle“ gar nicht mehr aus der Hand legen.
Man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und was als nächstes passiert. Trotz der düsteren Stimmung gibt es auch Stellen zum Schmunzeln, denn Elisabeth Herrman hat einen sehr jugendlichen, humorvollen Schreibstil. Ich mag es, wenn man zwischen der ganzen Anspannung auch mal aufatmen kann. Das Buch ist tiefgründig und nachdenklich, kein platter Thriller mit reiner Effekthascherei.

Ja, und der Kenner sieht natürlich schon am eindrucksvollen Cover eine „Krabat“-Verbindung. Aber was es damit Aufsicht hat, solltet ihr selbst herausfinden.

Einer meiner ersten Herbstfavoriten für 2016 ist dieses Buch auf jeden Fall und sicher wird die „Die Mühle“ auch nicht mein letztes Buch von Elisabeth Herrmann sein. Ich habe auch schon ein paar interessant klingende Bücher von ihr gefunden, die wandern jetzt auf meine Bücher-Wunschliste. Gut, dass bald Weihnachten ist!

Die Autorin Elisabeth Herrmann veröffentlichte schon viele Bücher, wie ihr eben sicher schon bei meinem Geschwärme bemerkt habt. Der Durchbruch gelang ihr mit dem Buch „Das Kindermädchen“. Heute ist sie eine erfolgreiche Schriftstellerin. Die meisten ihrer Bücher wurden verfilmt, sie erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den deutschen Krimipreis 2012. Elisabeth Herrmann lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

Ich, für meinen Teil, liebe Krimis und Thriller. Daher hat mich „Die Mühle“ sofort angesprungen und begeistert natürlich auch. Seid ihr ebenfalls so große Thriller-Fans? Dann ran an dieses Buch!

Ich denke, „Die Mühle“ ist kein wirkliches Jugendbuch, sondern eher ein „All-age-Thriller“, für Leseratten, die sich gerne gruseln.

Ein wirklich guter Jugendthriller!

Von: Nadine's Bücherwelt Datum : 26.09.2016

everyones-a-book.blogspot.de/

Auf dieses Buch bin ich durch puren Zufall gestoßen. Derzeit habe ich wirklich Lust Bücher mit viel Spannung zu lesen und mich öfter in dem Gebiet der Thriller zu bewegen. In der Buchhandlung habe ich dann dieses Buch entdeckt und es beim nächsten Versuch angefragt!

Besonders interessant gemacht hat es natürlich die Tatsache, dass Lana nicht zu Clique der 'Coolen' gehörte und da eigentlich überhaupt nicht reinpasst. Mit der Zeit erfährt man auch immer mehr Details über die Mitglieder und es ist dann eben doch nicht alles so harmonisch wie gedacht. Natürlich möchte man unbedingt wissen, wie es ausgeht und was es mit diesen Einladungen auf sich hat. Und deshalb konnte ich auch nicht aufhören zu lesen.

Lana ist meiner Meinung nach eine sehr sympathische Protagonistin. Sie war eigentlich die Einzige, die durchweg sympathisch und freundlich war und noch dazu den Biss und den Willen hatte all das durchzustehen. Irgendwie hat sie den anderen auch die Kraft gegeben selbst weiterzumachen, indem sie immer wieder bewiesen hat, dass sie niemanden hängen lassen würde und da fand ich es schon sehr dreist sie so zu behandeln, wie sie es getan haben.

Mit der Zeit merkt man einfach, wie wenig hinter dieser Clique steckt. Dass es viel mehr Schlechtes als Gutes bei ihnen zu finden gibt. Und dass sie, obwohl sie so perfekt wirkten, auch nur Menschen sind. Und das rechtfertigt dann letzten Endes auch nicht die Taten des Täters. Denn sobald alles rauskommt ist man erst verwirrt, dann erschrocken und dann fassungslos. Ich kann sowas nicht verstehen und glaube doch, dass es genau so etwas gibt.

Am Schlimmsten war für mich immer Cattie, weil sie zu Beginn die totale Schlange und letzten Endes einfach nur noch komisch war. Es gab wirklich einen Punkt, an dem ich sie mochte, aber leider hat der nicht standgehalten. Franziska war mir die sympathischste von den Mädchen, doch sie war oft viel zu feige und konnte sich kein Stück durchsetzen, weshalb auch sie nicht zu meinen Favoriten gehören kann. Zu Siri habe ich eigentlich gar keinen Bezug und leider ist sie mir auch einfach nur unsympathisch.

Was die Jungs angeht war ich wesentlich positiver gestimmt. Beginne ich mit Johnny, der mir der Sympathischste von allen war! Am Anfang habe ich ihn überhaupt nicht gemocht und bin lange Zeit sehr skeptisch geblieben. Auch gegen Ende habe ich ihn noch nicht ganz verstehen können und doch ist er ein starker Charakter. Nur in den Gesprächen, bzw zur 'Beziehung' zwischen Lana und ihm hätte ich mir noch mehr Tiefe gewünscht.

Joshua und die anderen beiden Jungs wirkten auf mich eigentlich ziemlich gleich, abgesehen davon, dass einer eher der nerdige Typ und der andere eher der Aufreißer-Typ war. Leider kann ich euch nicht mehr sagen wer wer war, doch ich mochte sie alle auf ihre Art, obwohl sie nicht immer freundlich waren. So ging es mir vor allem mit Tom, der die anderen in den richtigen Momenten gepusht hat.

Die Auflösung hat mich schon überrascht, nach den Hinweisen, die man bis dahin bekommen hat, hatte ich mir aber etwas in der Richtung gedacht und war nur über die Person selbst überrascht. Trotzdem wurde man auch dann noch hin- und hergeworfen zwischen glauben und nicht glauben und letztendlich war das Ende rund und die Geschichte toll abgeschlossen. Und das Beste war, dass ich es wirklich durchweg spannend fand. Abgesehen vom etwas holprigen Start.


Fazit:
Mich konnte das Buch wirklich von sich überzeugen, denn es war - abgesehen vom leicht holprigen Start - durchweg spannend und konnte mich nicht mehr loslassen. Ständig habe ich mich gefragt, ob es solche Orte wohl wirklich gibt und wie ich mich in einer solchen Situation verhalten würde. Der Aufenthalt in der Mühle hat mich schon leicht beunruhigt, doch die Ereignisse, die folgen haben mich dann immer vorsichtiger werden lassen und letztendlich fand ich es auch toll, dass man nicht alle Charaktere sympathisch fand. Die Autorin hat es wirklich detailreich und realistisch gestaltet, denn man kann nie alle Leute einer fremden Clique sympathisch finden. Trotzdem hat sie auch die emotionalen und verständnisvollen Momente gut eingesetzt und ich bin einerseits traurig, dass es so enden musste, andererseits auch überrascht von der ein oder anderen Wendung. Gerade war Johnny angeht hätte ich das doch nicht so erwartet und bin auch sehr überzeugt von der Protagonistin Lana, die viel Kampfgeist und Entschlossenheit gezeigt hat. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht, doch an sich konnte mich das Buch - abgesehen von kleinen Schwächen - wirklich überzeugen und ist ein guter Start in den Thrillerbereich. Deshalb gibt es auch 4,5 Leseschmetterlinge!

Durchgehend hohe Spannung mit tollem Setting

Von: Tintenhain Datum : 09.09.2016

www.tintenhain.wordpress.com

Ein düsterer Ort, eine geheimnisvolle Vergangenheit und ein Unbekannter, der Jagd auf eine Gruppe junger Leute macht. Der Stoff aus dem ein spannender Roman gestrickt wird. Und die Erwartung wird nicht enttäuscht. Elisabeth Herrmann steigt sofort spannend ein. Eine rätselhafte Einladung, eine unnahbare Clique, die ein Geheimnis umhüllt und Lana, ein Mädchen, dass seinen Platz noch nicht gefunden hat und plötzlich eine einmalige Chance bekommt. Auch wenn es für mich, trotz der zum Schluss gelieferten Begründung, wenig einleuchtend war, dass Johnny seine Einladung ausgerechnet Lana, die er bis dahin weitestgehend ignoriert hat, gibt, gerät dieser kleine Missklang schnell ins Hintertreffen.
Mit Lanas Ankunft in Karlsbad geraten die Dinge schnell ins Rollen und von da an hält die Geschichte den Leser bis zum Schluss in atemloser Spannung. Mit der Ankunft an der Mühle kommt zunächst ein wohlig-schauriges Krabat-Feeling auf, doch sehr schnell wird klar, dass dieser Roman in eine völlig andere Richtung lenkt.

Das Setting ist fantastisch gewählt. Der Kontrast zwischen dem Luxus, der die jungen Leute in Karslbad überraschend erwartet und der unzugänglichen Wildnis im Gebirge könnte besser nicht sein. Mystische Orte wie der Versteinerte Hochzeitszug werden eingebunden und verleihen der abgelegenen Mühle zusätzlichen Reiz und Zauber. Die ganze Zeit hat man das Tal bildhaft vor Augen und möchte am liebsten selbst nach einem Ausweg suchen.

Spannend gemacht ist auch der Weg zur Lösung. Es ist lange, sehr lange Zeit überhaupt nicht ersichtlich, wer hinter den Anschlägen auf das Leben der Jugendlichen steckt. Auch ist nicht klar, warum das Ganze passiert. Diejenigen, die etwas ahnen, schweigen. Teilweise für meinen Geschmack etwas zu lange. Es wäre angesichts der immensen Bedrohung in meinen Augen logischer gewesen, dass jemand sein Schweigen bricht und man gemeinsam nach einer Lösung sucht, der Gefahr zu entkommen.
Gestört hat mich auch der unlogische technische Teil, wenn es um den Handyempfang geht. Dieser ist zeitweise vorhanden, so dass SMS empfangen werden können, die jedoch schon längere Zeit zuvor abgeschickt wurden. Erklärt wird das Ganze dann mit einem WLAN. Ohne Einloggen? Und in welchem Nirvana schwirrten die SMS zwischenzeitlich herum? Leider nicht durchdacht.

Trotz der kleinen logischen Schwächen hat „Die Mühle“ mich durchgehend gefesselt. Elisabeth Herrmann schreibt mitreißend und temporeich. Spannung und Atmosphäre werden durchgehend gehalten und verschaffen ein besonderes Leseerlebnis. Für mich ein Grund, gleich nach dem nächsten Roman der Autorin zu greifen.

Spannungsgeladen und voller Nervenkitzel!

Von: Lines Bücherwelt aus Nentershausen Datum : 04.09.2016

linejasmin.blogspot.de/

Auf dieses Buch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden, als erstes sprang mir natürlich das Cover ins Auge. Er wirkt düster und geheimnisvoll und passt perfekt zur Story.
Doch auch der Titel klang verlockend und der Klappentext überzeugte mich sofort.
Ich muss ja gestehen das ich Jugendthrillern immer etwas skeptisch gegenüber trete, aber was die Autorin hier geschaffen hat ist echt einmalig.
Meine Erwartungen an dieses Buch waren hoch, doch nun nach dem lesen kann ich sagen sie wurden bei weiten übertroffen! Was für ein grandioser Thriller, ich bin echt schwer begeistert.

Ich begann mit dem lesen und ich muss gestehen der Einstieg in die Story fiel mir anfangs etwas schwer. Ich weiß nicht genau warum, es war einfach so. Doch nach dem zweiten Kapitel war ich mitten in der Story. Ich konnte und wollte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen denn mit jeder Seite steigerte sich die Spannung enorm.

The Court das waren die coolsten an der Schule zu denen Lana allerdings nicht gehörte.
Auch Jahre später haben die The Courts ihre Wirkung nicht verloren. Als Lana plötzlich Johnny, einem Mitglied von The Court, vor die Füße fällt hätte sie nie damit gerechnet was noch alles auf sie zu kommen wird.
Johnny verletzt sich bei seinen Sturz und kann somit nicht an dem geplanten Treffen mit den The Courts teilnehmen. Kurz entschlossen gibt er Lana seine Fahrkarte und seine Reservierung.
Lana nimmt das Angebot an, doch schnell stellt sie fest das dies der größte Fehler war den sie je gemacht hat.

Der Schreibstil der Autorin liest sich locker und flüssig dadurch habe ich das Buch in einem Zug ausgelesen.
Erzählt wird die Story aus der Sicht von Lana, das gefiel mir richtig gut denn dadurch konnte ich sie noch besser kennen lernen und mich so auch besser in sie hineinversetzen.
Die Handlung ist unglaublich spannend.
Die Ereignisse überschlagen sich und saß teilweise atemlos vor dem Buch und konnte es einfach nicht glauben was ich da gerade gelesen habe.
Geschickte Wendungen steigerten die Spannung noch zusätzlich!

Die ganze Atmosphäre in diesem Buch ist düster und geheimnisvoll.
Das besondere an diesem Buch ist das es völlig unvorhersehbar ist. Das einzige was der Leser erfährt ist das irgendetwas in der Schulzeit geschehen ist. Und in diesem Zusammenhang ist jemand auf Rache aus, doch wer dieser jemand ist das bleibt im dunklen. genau das macht für mich aber einen guten Thriller aus. Ein Thriller voller Spannung und Nervenkitzel.
Zum Ende hin wird natürlich alles aufgeklärt und ich gebe zu ich war ein wenig geschockt, aber auch das Ende war einfach stimmig.

Ich für meinen Teil bin wirklich begeistert, dieses Buch ist ein Thriller ganz nach meinen Geschmack.
Natürlich kann ich nicht anders als euch dieses Buch zu Empfehlen.
Klare und uneingeschränkt Empfehlung!

Fazit:
Mit "Die Mühle" ist der Autorin ein beeindruckender, spannungsgeladener, nervenaufreibender und fesselnder Thriller gelungen der mich bestens unterhalten konnte.
Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

Es klappert "Die Mühle" am rauschenden Bach

Von: Mel Bücherwurm Datum : 31.08.2016

melbuecherwurm.blogspot.de/

"Die Mühle" ist ein sehr ausdrucksstarker Jugendthriller, der sanft beginnt und je mehr die Handlung voranschreitet sich zu seinem vollen Ausmaß entfaltet. Der Klappentext verrät schon recht deutlich, was uns begegnen wird, dennoch bekommt Lana ihre Einladung zum Kurztrip nicht zufällig, oder doch? Es bleibt lange ungeklärt, warum ausgerechnet Lana in diese Gruppe integriert wird, obwohl sie eher Außenseiterin zu Schulzeiten war. Eher Mauerblümchen als cool, von daher absolut unpassend und auch unerwünscht. Die früheren Freunde aus Schulzeiten haben sich jahrelang nicht gesehen und sind auch der Einladung zu einem Kurztrip gefolgt. Lana begreift nicht, warum alle sich L. entfremdet haben, dem Ort wo sie aufgewachsen sind. Ein Geheimnis umwebt die Freunde und wird erst gelüftet als die Situation eskaliert.

Der Spannungsbogen ist enorm hoch, denn völlig unerwartet bricht in einer Idylle plötzlich Panik aus, denn irgendjemand weiß sehr viel über die Freunde und scheint ihnen aufzulauern. Welchen Sinn und Zweck hat es, Einladungen zu verschicken und dann eine / einen nach dem anderen aus der Gruppe zu entfernen? Es geschieht urplötzlich und scheint ein grausames Spiel zu sein. Wer ist der Drahtzieher? Irgendwann zeigt sich eine unbeschreibliche Lüge, die einem Menschen alles nahm. Seine Würde. Seine Lust am Leben. Es scheint, als ob alles an dieser Lüge zu eskalieren erscheint. Diese Offenbarung am Ende des Thrillers ist das, was Rachegedanken hervorgerufen hat und das Erkennen dessen, könnte tödlich für alle beteiligten sein.

"Die Mühle" entwickelt nach und nach ihr Potential. Das Gänsehautgefühl stellt sich rasch ein und wenn auch irgendwann die Ereignisse zu schnell hintereinander erfolgen, ist es die Auflösung des Spiels, was sich mir die Nackenhaare aufstellen lässt. Es zeigt sich, das Lügen immer kurze Beine haben und irgendwann Gericht darüber gehalten wird, egal wann oder wo. In "Die Mühle" wurde eine Psychose und Hass großartig miteinander vermischt und gaben dem Thriller den letzten Schliff. Ein Jugendthriller, der dem empfohlenen Lesealter absolut angemessen ist, Nicht immer ist "cool" von Vorteil, denn wer sich zu weit aus dem Fenster lehnt, muss aufpassen, dass er / sie nicht hinausgestoßen wird. Absolute Leseempfehlung!