Leserstimmen zu
AMANI - Rebellin des Sandes

Alwyn Hamilton

Die AMANI-Reihe (1)

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Bisher habe ich noch nicht viele Bücher gelesen, die in der Wüste spielen. Deswegen war ich erst ein wenig skeptisch, ob ich mich sofort mit der neuen Umgebung anfreunden kann. Aber diese Sorge war völlig unbegründet. Nach ein paar Kapiteln war ich mit der Stadt und der Wüste vertraut, sodass man sich in etwa vorstellen kann, wie das Leben dort abläuft. Für Amani läuft dieses bisher nicht sehr rosig, ihre Familie ist schrecklich und die Menschen in Dustwalk respektieren sie nicht und das nur, weil sie als Mädchen geboren wurde. Trotzdem ist sie sehr entschlossen und willensstark, sie lässt sich nicht aufhalten, egal welche Hindernisse sich vor ihr auftürmen. Diese Charaktereigenschaften machen sie zu einer starken Protagonistin, die sich nicht so leicht etwas sagen lässt! Schnell trifft sie auf Jin, mit dem sie sich auf Anhieb gut versteht. (Auch wenn sie ihn erstmal außer Gefecht setzt :D ) Jin ist anfangs noch etwas undurchsichtig, vor allem in Bezug auf seine Absichten, aber er war mir sofort sympathisch, was besonders an seiner leichten, lockeren Art lag und da er sich gegenüber Amani nicht anders und vor allem überheblich verhält, nur weil er weiß, dass sie ein Mädchen ist. In dem Punkt ist er schonmal sehr viel fortschrittlicher als die meisten anderen männlichen Bewohner Dustwalks! Sobald die beiden aufeinander treffen, kreuzen sich ihre Wege immer wieder und schließlich treffen sie die einzige logische Entscheidung und schließen sich zusammen. Als Leser begleiten wir die beiden durch die Wüste, unterhalten von ihren oft amüsanten Auseinandersetzungen, bei denen Jin oft widerwillig den Kürzeren zieht. Desto weiter das Buch voranschreitet, desto besser konnte ich mich in die Charaktere hineinversetzen, beziehungsweise, sie wurden vielschichtiger. Amani und Jin sind nicht länger nur willenstarke Reisende auf der Suche nach einem besseren Leben, nein, sie werden zu Gefährten, die sich für eine Sache einsetzen wollen, die das ganze Land verändern könnte. Diese Entwicklung ist eng mit den Geschehnissen verknüpft, für mich war der Punkt der Wandlung gekommen, als die Protagonisten die erste große "Auseinandersetzung" mit den gegnerischen Kämpfern bewältigen müssen. Ab diesem Punkt rücken Amani und Jin näher zusammen und auch andere Charaktere tauchen auf und vervollständigen das Team. Und ein Team sind die gegen Ende des Buches definitiv, dies ist ein großer Pluspunkt der Geschichte, da die Charaktere durch das Miteinander einiges an Tiefe gewinnen! Außerdem sind die neuen Personen einfach toll - und vor allem gänzlich verschieden, was sie zu einer tollen Truppe macht! Der Schreistil der Autorin ist flüssig, locker und leicht verständlich, aber nicht so ausführlich, wie man von anderen Autoren kennt, was ein Vorteil oder ein kleiner Nachteil sein kann, je nach Geschmack. Mich hat es zwischenzeitlich etwas gestört, aber dazu jetzt mehr. Viele mögen es nicht, wenn der Schreibstil ausführlich ist, aber in einigen Szenen des Buches wurde mir persönlich doch zu wenig beschrieben. Beispielsweise auf Amanis und Jins Reise durch die Wüste. Diese dauert einige Zeit, kommt mir aber rückblickend vor, als hätte sie nur zehn Seiten eingenommen. Es gab Zeitsprünge von mehreren Tagen, die etwas abgehackt wirkten, da die Zeit dazwischen zu wenig Raum bekommen hat. Es scheint deshalb als würde die Zeit verstreichen, ohne das wir etwas davon mitbekommen, da wir direkt wieder weiter springen. Verstärkt wird dies noch dadurch, das während der Reise nicht wirklich viel passiert. Aus diesem Grund konnte ich keine richtige Beziehung zu den Charakteren aufbauen, da wir sie nicht die ganze Zeit begleiten konnten. Amani und Jin bleiben also etwas blass, was schade ist, da die Handlung so viel Emotionen hätte heraufbeschwören können. (Ich kann euch sagen, die Autorin ist auf jeden Fall nicht zimperlich mit ihren Figuren.) In meinem Fall kam dies erst später, nämlich als die beiden auf die Rebellen stoßen. Hier beginnt die Autorin etwas ausführlicher auf die Charaktere und die Umgebung einzugehen, sodass ich deren Handlungen besser verstehen und nachvollziehen konnte. Zu dieser Zeit der Geschichte gab es auch nichts mehr, was mich gestört hätte. FAZIT: "AMANI - Rebellin des Sandes" ist ein erster Band mit willenstarken Protagonisten, die nach und nach endlich mehr an Tiefe gewinnen und zum Schluss hin voll überzeugen können! Auch wenn der Anfang, beziehungsweise die Mitte etwas holprig war und zum Teil etwas langatmig, zeigt die Autorin später, was sie drauf hat und lässt uns aufgrund gut durchdachter Handlungen und einem wirklich spannenden Ende zum zweiten Band greifen.

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Wir folgen Amani, einem jungen Mädchen, das in Dustwalk wohnt. Nachdem ihre Eltern beide gestorben sind lebt sie bei ihrem Onkel. Dieser will sie nun verheiraten, oder, sollte das nicht schnell funktionieren, sie selbst zur nächsten Frau nehmen. Um diesem schrecklichen Schicksal zu entkommen rennt sie weg und trifft auf der Flucht Jin, einen geheimnisvollen Fremden. Die beiden tun sich zusammen um ihrer Vergangenheit ein für alle mal zu entkommen. Doch dann merkt Amani, das Jin Beziehungen zum Rebellen-Prinz hat und wird selbst Teil der Rebellion für eine neue Wüste und ein neues Morgen! . Ich liebe den Schreibstil von Alwyn Hamilton. Sie weiß ganz genau, was sie schreiben muss, um mich in den Bann zu ziehen und dafür zu sorgen, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will. Das mythenreiche Wüsten-Setting hat für eine ganz bestimmte, tolle Stimmung gesorgt und ich habe mich in viele der Charaktere total verliebt. Der Plot ist action-reich und so spannend! Ich kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen und mag euch die ganze Reihe ans Herz legen ❤️ 5 von 5 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ . Vielen Dank Bloggerportal und cbt Verlag dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte 😊💕

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Die siebzehnjährige Amani Al-Hiza muss unbedingt aus Dustwalk und dem Haus ihres Onkels fliehen. Sie hat mitbekommen, dass sie in Kürze entweder ihren Onkel oder einen anderen Mann heiraten soll, damit dieser ihr ein unterwürfigeres Verhalten einprügelt. Jetzt sieht sie ihre einzige Chance gekommen. Nachts stiehlt sie das Pferd ihres Onkels und reitet nach Deadshot. Hier will sie sich Geld für ihre Weiterreise bei einem Schießwettbewerb verdienen und anschließend in Richtung der Großstadt Izman weiterreisen, von der ihre Mutter immer geträumt hat. Hier hofft sie auf ein besseres Leben, als in dem kleinen Wüstenort, in dem es nichts anderes als eine Waffenfabrik gibt. Als Junge verkleidet betritt sie die Scheune in Deadshot und muss sogleich feststellen, dass sie ihr ganzes, mühsam zusammen gespartes Geld für die Teilnahmegebühr opfern muss, um auch nur mitschießen zu dürfen. Amani setzt alles auf eine Karte und entschließt sich alles herzugeben. Nach und nach scheiden die anderen Schützen aus. Amani ist deutlich besser als der Rest. Zwei Männer können ihr jedoch den Sieg streitig machen: Dahmad, der Champion des Hauses, der mit dem Betreiber unter einer Decke steckt, und Eastern Snake, ein Fremder Junge, der nur wenig älter ist als sie selbst. Als sich das Turnier dem Ende nähert, will der Betreiber keinen der beiden jungen Teilnehmer gewinnen lassen. Die Zuschauer werden rasch ungehalten und es kommt zu einer Schlägerei und einem Brand in der Scheune. Amani und Eastern Snake fliehen gemeinsam durch ein Fenster und sie muss sich fürs erste ohne Geld und Fluchtmöglichkeit ins Haus ihres Onkels zurück schleichen. Am nächsten Tag, als sie den Laden ihres Onkels hütet, begegnet ihr Eastern Snake erneut. Verletzt und von Soldaten des Sultans verfolgt, versteckt er sich unter ihrer Theke. Amani belügt die Soldaten und versorgt seine Schusswunde. Sie hofft, dass der Junge, der sich ihr nun als Jin vorstellt, sie mitnehmen wird und sie so doch noch entkommen kann. Doch als Amani später in den Laden zurückkehrt, ist Jin verschwunden. Dafür jedoch drängt sich ihr plötzlich Fazim auf. Der junge Mann hat sie in der Nacht zuvor beim Schießwettbewerb erkannt und will sie nun zur Heirat zwingen oder den Soldaten ausliefern, da Fazim sie mit dem von den Soldaten gesuchten Mann hat reden sehen. Auf eine Reaktion auf ihre Absage muss Amani nicht lange warten. Wenige Minuten nachdem sie sich von Fazim losgerissen hat, kehrt dieser mit dem Kommandanten der Soldaten zurück und lässt sie vor dem Dorf festnehmen. Mit Schlägen und vorgehaltener Waffe versucht der Kommandant aus ihr den Aufenthaltsort von Jin herauszubekommen. Diesen kann sie jedoch nicht liefern und so scheint Amanis Leben verwirkt. Doch dann explodiert plötzlich die Waffenfabrik. Während die Soldaten kurz orientierungslos sind, kommt Jin angeritten, packt Amani und reitet mit ihr davon. Am nächsten Tag muss Amani jedoch erkennen, dass Jin andere Ziele hat, als sie selbst. Er will nicht mit ihr nach Izman reisen und so beschließt sie, ihn zu betäuben, seine Vorräte zu stehlen und ihr Glück auf eigene Faust zu suchen. Doch lange bleibt sie nicht unentdeckt. Mit Rebellin des Sandes entführt Alwyn Hamilton die Leser ihres ersten Romans in ein modernes orientalisches Märchen. Die Welt, in der Amani lebt, teilt sie sich mit Dschinns und Gestaltenwandlern. Diese Wesen sind zwar selten geworden, aber auch in den Ländern verbreitet, in denen die Wüste nicht vorherrscht. Amani selbst lebt die Wüste und es gelingt ihr, das Gefühl für ihre Natur und Schönheit gut rüberzubringen. Ihr Leben wird innerhalb kürzester Zeit komplett auf den Kopf gestellt und der Leser darf dieses spannende Abenteuer mit ihr teilen. Ihre freche, selbstbewusste Art sorgt dabei für Unterhaltung. Auf ihrer Reise trifft sie auf sehr unterschiedliche Charaktere und lernt sich dadurch selbst und ihre Fähigkeiten und Wünsche erst richtig kennen. Rebellin des Sandes ist ein guter Anfang für die geplante Trilogie, in dem man spüren kann, mit welcher Detailverliebtheit Alwyn Hamilton ihre Welt mit einer eigenen Geschichte, Politik, verschiedenen Traditionen und Ritualen ausgeschmückt hat. Ich hoffe, dass sie ihre Reihe auch in der Qualität abschließen kann.

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“Du bist eine gute Lügnerin.” Ein leises Lächeln huschte über sein Gesicht. “Für eine, die nicht lügt.” Die 16-jährige Amani will nur eins: weg aus Dustwalk, einem gottverlassenem Ort mitten in der Wüste von Miraj  Bei einem Schießwettbewerb kreuzt Jin ihren Weg: ein faszinierender Fremder, der von en Schergen des Sultans verfolgt wird. Bald kämpfen Amani und Jin gemeinsam ums Überleben – gegen magische Djinn, gegen die Soldaten des Sultans und eine mysteriöse Waffe. Unversehens steckt Amani in einer Rebellion, die das Schicksal ihres Landes entscheiden könnte und ihre Gefühle für Jin offenbart … Amani ist ein echtes Wüstenmädchen, wie man sie sich vorstellt. Sie kämpft jeden Tag ums überleben, versucht mit ihrem "Schicksal" als Mädchen in einer Männerwelt zurecht zu kommen und sich nicht unterdrücken zu lassen und tut alles was sie kann, um aus diesem elenden Leben heraus zu kommen. Was als Mädchen nicht gerade einfach ist. Wie gut, dass ihr Talent zum Schießen und ihr unerschrockener Mut so hervorragend zu Jin passen. Es dauert ein klein wenig, bis man sich mit Amani und ihrer Wüste zurecht gefunden hat, aber dann! Ja dann kann man einfach nicht mehr von ihr lassen. Sie erlebt wilde Schießereien, magische Wesen, kämpft um Leben und Tod und bekommt am Ende ihr komplettes Leben auf den Kopf gestellt. Immer an ihrer Seite: Jin. Der geheimnisvolle, gutaussehende Fremde, der seit ihrem Kennenlernen in der Schießarena in Dustwalk nicht von Amanis Seite weichen kann. Die beiden erleben ein wahnsinniges Abenteuer in der Wüste Mirajis´ und machen Bekanntschaften, von denen Amani nie zu träumen gewagt hätte. Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut. Lernt der Leser zu Beginn wie und in welcher Welt Amani heranwächst, hat man bereits am Ende das Gefühl, dass sie alles aus den Angeln hebt. Sie und ihre Pistole. Sie wird in einen Krieg verwickelt, den sie alleine nicht kämpfen, geschweige denn Gewinnen kann und schließt Bündnisse, die sie mehr als nur Zusammenhalt und Freundschaft lehren. Wie bei Mehrteilern üblich lernen wir die Hauptcharaktere und Ihre Komparsen nur Oberflächlich kennen. Eine tiefere Bindung zu Amani und Jin fehlt noch. Wobei man immer glaubt, das Jin mehr verheimlicht, als er Amani weis machen möchte. Aber dafür ist es ja ein Mehrteiler, dass man als Leser dran bleibt und gespannt ist, was als nächstes kommt und man immer das Gefühl hat, man muss die Person noch näher kennen lernen. Und ich schätze, das werden wir auch. Das Buch und das Setting sind einfach unvergleichlich gut. Ok, es ist bisher mein erster orientalischer Fantasy Epos, aber das macht es nicht weniger phänomenal. Man hat immer wieder das Gefühl, man würde die Hitze der Wüste und die Sandkörner einzeln auf der Haut spüren. Die Autorin hat einen so wunderbaren und leichten Erzählstil, dass es leicht ist, sich in die Wüste zu Amani zu versetzen. Man kann die Karawanen und Oasen greifbar spüren und erleben. Das hat Alwyn Hamilton wirklich wunderbar umgesetzt. Ich freue mich sehr auf Band 2 und kann es kaum erwarten weiter zu lesen. Denn eins ist sicher: Amani mag die Schlacht gewonnen haben, aber den Krieg noch lange nicht. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die einen Haus Orient mit nach Hause holen möchten.

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Das Buch konnte mich gleich zu Anfang überzeugen. Der Einstieg war spannend und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Es beginnt alles damit das Amani zu einem Schießwettbewerb geht. Denn seit sie denken kann, hat sie eine Pistole in der Hand. Aber in Dustwalk werden Frauen unterdrückt und dürfen an solchen Wettbewerben nicht teilnehmen. So verkleidet sich Amani als Junge, es läuft aber alles anders als geplant. Außerdem lernt sie den Jungen Jin kennen. Der Schießwettbewerb und der Ort gaben dem Buch etwas Western, wie im Film. Der Mittelteil war eher etwas durstig und zäh. Sie befanden sich eine lange Zeit in der Wüste und es ist nichts Außergewöhnliches passiert. Nur die Namen machten mir zu schaffen. Die Namen von Soldaten, Städten oder anderen Leuten waren sehr besonders, orientalisch und brachten mich dauernd durcheinander und haben den Lesefluss etwas gehindert. Ansonsten hat mir der Schreibstil der Autorin wirklich gefallen. Zum Ende hin wurde das Buch nochmal richtig spannend mit dem Plot Twist. Das Buch war jetzt nicht mehr nur Dystopie, sondern beinhaltete auch Fantasy Elemente, welche die Autorin sehr detailreich beschrieb und nachvollziehbar waren. Die Sagen und die Geschichte von dem Land, die zwischendurch erzählt wurden, haben mir sehr gut gefallen und waren zum Verständnis, warum das alles passiert, sehr hilfreich. Fazit: Zusammenfassend hat mir die Geschichte wirklich sehr gut gefallen, nur für den Mittelteil muss das Buch einen Punkt einbüßen. So vergebe ich 4 von 5 . Ich freue mich schon den zweiten Band gleich im Anschluss zu lesen.

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Cover Das Cover des deutschen Buches hat mich ehrlich gesagt überhaupt nicht überzeugt. Da ich das Buch auf englisch gelesen habe, hatte ich das Glück, mich an dem Originalcover zu erfreuen. Ich bin ja sehr versucht, es noch als Hardcover bzw. Taschenbuch zu kaufen, weil es so schön ist. Meine Meinung Wow! Wow! Wow! Mehr fällt mir im ersten Moment ehrlich gesagt nicht ein. Ich muss gestehen, dass der erste Band bereits seit einiger Zeit auf meinem E-Reader herumdümpelt und ich mir jetzt vorgenommen habe, es endlich zu lesen. Obwohl ich beim ersten Lesen den Einstieg etwas schwierig fand, bin ich dieses Mal recht schnell in den Fluss gekommen. Ich schiebe das ganze jetzt darauf, dass ich mich mit dem Lesen auf Englisch immer leichter tue. Die Geschichte hat mich dieses Mal von der ersten Seite an mitgerissen und so gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Amani ist eine einfache Bewohnerin eines beinahe vergessenes Wüstendorfes. Als Frau ist ihr Leben nicht wirklich viel wert, so dass sie nichts lieber möchte, als aus der Gottverlassenen Ödnis in die Hauptstadt des Landes zu fliehen. Iman verspricht ihr alles, wovon sie in Dustwalk nur träumen kann. Die Freiheit der Großstadt lockt sie soweit, dass sie sich an einem Schießwettbewerb beteiligt. Dort wird sie als der Blauäugige Bandit ausgerufen und irgendwie bleibt ihr dieser Name in der ganzen Reihe anhängen. Während diesem Wettbewerb trifft sie auf einem Fremden. Gemeinsam mit Jin gelingt ihr die Flucht und sie gerät in ein gewaltiges Abenteuer. Was für ein fantastischer Weltenbau, in jeder Hinsicht. Nicht nur das alles so schön orientalisch ist und ich die Hitze und den Sand fast auf meiner Haut spüren konnte, hat sich die Autorin auf eine besonders durchdachte Art und Weise an den Mythen und Legenden der orientalischen Ländern bedient. Ich persönlich bin ein großer Fan, dieser Geschichte und dank Bartimäus liebe ich Djinn. 100% Originell mag die Idee vielleicht nicht sein, doch die Umsetzung ist genial. Der Schreibstil der Autorin hat mich als Leserin völlig in den Bann gezogen und es ging wirklich schön und flüssig zu lesen. Das Buch war sehr spannend. Ich hatte das Gefühl, immer mitten im Geschehen dabei zu sein. Von mir gibt es volle fünf Monster! Das Buch zählt auf jeden Fall zu meinen Highlights des Jahres und ich kann es euch nur von Herzen empfehlen. Auch wenn mich die deutsche Ausgabe nicht so sehr angesprochen hat, hält dieses Buch viele Überraschungen bereit.

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Die sechzehnjährige Amani lebt in dem kleinen Ort Dustwalk, ein kleiner Ort ziemlich am Ende der Wüste von Miraji. Seit dem ihre Mutter starb lebt sie bei ihrem Onkel und ihrer Tante, doch sie hat eigentlich nur ein Ziel: raus aus diesem Ort. Da sie eine der besten Schützen ist, hat sie alles Geld, das sie zusammenkratzen konnte, in einen Schießwettbewerb investiert. Zu gewinnen gibt es dabei eine große Summe an Bargeld. Sie schafft es auch unter die letzten drei, doch dann passiert etwas unvorhergesehenes und Amani verliert all ihr Geld. Beinahe wäre sie auch entdeckt worden, doch ein geheimnisvoller Fremder hilft ihr zu fliehen. Das sie genau diesen Fremden einen Tag später ebenfalls rettet, hätte sie allerdings nicht gedacht und auch nicht, dass sie dabei in größte Schwierigkeiten gerät. Doch erneut rettet der Fremde sie und gemeinsam gelingt ihnen die Flucht aus Dustwalk. Allerdings hätte Amani nicht damit gerechnet, dass sie plötzlich mitten in einer Rebellion landet. Meine Meinung: Allein schon die Optik dieses Buches ist für mich wieder ein Highlight und so musste ich natürlich auch wissen, worum es in diesem Buch eigentlich geht. Das ich hier mitten in einem riesigen Abenteuer lande, das eine fantastische Mischung aus orientalischer Welt und Wild-West-Abenteuer beinhaltet, hätte ich zunächst nicht erwartet. Doch die Autorin Alwyn Hamilton konnte mich vom ersten Augenblick an mit ihrer Geschichte fesseln. Dabei ist ihr Schreibstil absolut flüssig und modern, also auch bestens für das empfohlene Alter geeignet. Allerdings geht es hier auch gerne einmal etwas härter zu, wobei die Autorin aber nicht zu sehr ins Detail geht, so dass es auch da weiterhin ein Jugendbuch bleibt. Die Geschichte ist aber auch so abenteuerlich, dass auch Erwachsene hier aufregende Lesestunden verbringen können. Ja, aufregend, genau das ist dieses Buch, denn hier jagt ein Abenteuer das nächste und dabei gibt es eine ganze Menge Wendungen und Überraschungen, von denen ich nur die wenigstens voraus ahnen konnte. Es ist und bleibt also sehr spannend und immer wieder zieht die Autorin die Spannungsschraube auch an, so dass das Buch ein wahrer Pageturner wird. Doch trotz immer wiederkehrenden Abenteuern gibt es auch Momente, in denen es etwas ruhiger, aber keineswegs langweilig wird. Für mich war es eine perfekte Mischung, um mich auf diese Geschichte richtig einlassen zu können. Das Worldbuilding ist richtig gut gelungen, denn auf der einen Seite befindet sich der Leser in einer orientalischen Welt, die zum Teil auch deren Werte beinhaltet, zu einem weiteren Teil gibt es hier aber auch Schießereien á la Wild West. Dabei gelingt es Hamilton sehr gut, dem Leser diese Welt mit nur wenigen Details vorzustellen und dabei glaubhaft zu machen. Man bekommt also genügend Raum für eigene Vorstellungen und doch ist es so greifbar, dass man weiß, wie die Umgebung wirkt. In der Ich-Form erzählt hier die Protagonistin Amani ihre Geschichte. Diese wird dem Leser dabei schnell sehr nahe gebracht und man fühlt sich mit ihr verbunden. Auch wenn Amani noch sehr jung ist und sich das auch in der ein oder anderen Handlung wiederspiegelt, ist sie doch ein wirklich rundum gelungener Charakter. Sie hat das Herz am rechten Fleck und kämpft für die, die sie liebt. Der Titel ist hier perfekt für Amani, denn in ihrem Inneren ist sie eine kleine Rebellin, die bei so manch einem Dialog den Leser zum Schmunzeln bringt. Zurückhaltung und Scheu kennt sie nur sehr selten, man merkt ihr einfach an, dass sie schon früh gelernt hat, auf wen sie sich verlassen kann: nämlich sich selber. Tja, und dann? Dann trifft sie auf Jin, der Fremde, der plötzlich in Dustwalk auftaucht. Vertraut sie ihm? Eher nicht und doch ist sie immer wieder gezwungen, es darauf ankommen zu lassen. Dabei fliegen zwischen den Beiden durchaus schonmal die Fetzen und es knistert gewaltig. Mir hat Jin hier als Gegenpart zu Amani sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt, wie es mit diesem Gespann weitergeht. Im Laufe der Geschichte kommen noch einige Charaktere hinzu, vor allem im späteren Verlauf. Diese sind durchaus interessante Persönlichkeiten, die hier noch sehr viel mehr Abenteuer für weitere Bände versprechen. Mein Fazit: Mit Amani, Rebellin des Sandes, ist der Autorin eine bildgewaltige Fantasy-Action-Geschichte gelungen, die mich rundum überzeugen konnte und für spannende Lesestunden sorgte. Flüssig und fesselnd und vor allem mit einer tollen Protagonistin, die nicht so schnell klein beigibt, hat mir der Einstieg richtig gut gefallen. Von mir gibt es hier eine Leseempfehlung!

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Die sechzehnjährige Amani lebt in dem kleinen Ort Dustwalk, ein kleiner Ort ziemlich am Ende der Wüste von Miraji. Seit dem ihre Mutter starb lebt sie bei ihrem Onkel und ihrer Tante, doch sie hat eigentlich nur ein Ziel: raus aus diesem Ort. Da sie eine der besten Schützen ist, hat sie alles Geld, das sie zusammenkratzen konnte, in einen Schießwettbewerb investiert. Zu gewinnen gibt es dabei eine große Summe an Bargeld. Sie schafft es auch unter die letzten drei, doch dann passiert etwas unvorhergesehenes und Amani verliert all ihr Geld. Beinahe wäre sie auch entdeckt worden, doch ein geheimnisvoller Fremder hilft ihr zu fliehen. Das sie genau diesen Fremden einen Tag später ebenfalls rettet, hätte sie allerdings nicht gedacht und auch nicht, dass sie dabei in größte Schwierigkeiten gerät. Doch erneut rettet der Fremde sie und gemeinsam gelingt ihnen die Flucht aus Dustwalk. Allerdings hätte Amani nicht damit gerechnet, dass sie plötzlich mitten in einer Rebellion landet. Meine Meinung: Allein schon die Optik dieses Buches ist für mich wieder ein Highlight und so musste ich natürlich auch wissen, worum es in diesem Buch eigentlich geht. Das ich hier mitten in einem riesigen Abenteuer lande, das eine fantastische Mischung aus orientalischer Welt und Wild-West-Abenteuer beinhaltet, hätte ich zunächst nicht erwartet. Doch die Autorin Alwyn Hamilton konnte mich vom ersten Augenblick an mit ihrer Geschichte fesseln. Dabei ist ihr Schreibstil absolut flüssig und modern, also auch bestens für das empfohlene Alter geeignet. Allerdings geht es hier auch gerne einmal etwas härter zu, wobei die Autorin aber nicht zu sehr ins Detail geht, so dass es auch da weiterhin ein Jugendbuch bleibt. Die Geschichte ist aber auch so abenteuerlich, dass auch Erwachsene hier aufregende Lesestunden verbringen können. Ja, aufregend, genau das ist dieses Buch, denn hier jagt ein Abenteuer das nächste und dabei gibt es eine ganze Menge Wendungen und Überraschungen, von denen ich nur die wenigstens voraus ahnen konnte. Es ist und bleibt also sehr spannend und immer wieder zieht die Autorin die Spannungsschraube auch an, so dass das Buch ein wahrer Pageturner wird. Doch trotz immer wiederkehrenden Abenteuern gibt es auch Momente, in denen es etwas ruhiger, aber keineswegs langweilig wird. Für mich war es eine perfekte Mischung, um mich auf diese Geschichte richtig einlassen zu können. Das Worldbuilding ist richtig gut gelungen, denn auf der einen Seite befindet sich der Leser in einer orientalischen Welt, die zum Teil auch deren Werte beinhaltet, zu einem weiteren Teil gibt es hier aber auch Schießereien á la Wild West. Dabei gelingt es Hamilton sehr gut, dem Leser diese Welt mit nur wenigen Details vorzustellen und dabei glaubhaft zu machen. Man bekommt also genügend Raum für eigene Vorstellungen und doch ist es so greifbar, dass man weiß, wie die Umgebung wirkt. In der Ich-Form erzählt hier die Protagonistin Amani ihre Geschichte. Diese wird dem Leser dabei schnell sehr nahe gebracht und man fühlt sich mit ihr verbunden. Auch wenn Amani noch sehr jung ist und sich das auch in der ein oder anderen Handlung wiederspiegelt, ist sie doch ein wirklich rundum gelungener Charakter. Sie hat das Herz am rechten Fleck und kämpft für die, die sie liebt. Der Titel ist hier perfekt für Amani, denn in ihrem Inneren ist sie eine kleine Rebellin, die bei so manch einem Dialog den Leser zum Schmunzeln bringt. Zurückhaltung und Scheu kennt sie nur sehr selten, man merkt ihr einfach an, dass sie schon früh gelernt hat, auf wen sie sich verlassen kann: nämlich sich selber. Tja, und dann? Dann trifft sie auf Jin, der Fremde, der plötzlich in Dustwalk auftaucht. Vertraut sie ihm? Eher nicht und doch ist sie immer wieder gezwungen, es darauf ankommen zu lassen. Dabei fliegen zwischen den Beiden durchaus schonmal die Fetzen und es knistert gewaltig. Mir hat Jin hier als Gegenpart zu Amani sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt, wie es mit diesem Gespann weitergeht. Im Laufe der Geschichte kommen noch einige Charaktere hinzu, vor allem im späteren Verlauf. Diese sind durchaus interessante Persönlichkeiten, die hier noch sehr viel mehr Abenteuer für weitere Bände versprechen. Mein Fazit: Mit Amani, Rebellin des Sandes, ist der Autorin eine bildgewaltige Fantasy-Action-Geschichte gelungen, die mich rundum überzeugen konnte und für spannende Lesestunden sorgte. Flüssig und fesselnd und vor allem mit einer tollen Protagonistin, die nicht so schnell klein beigibt, hat mir der Einstieg richtig gut gefallen. Von mir gibt es hier eine Leseempfehlung!

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