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Leserstimmen (37)

Kristina Ohlsson: Bruderlüge (Martin Benner) (2)

Bruderlüge Blick ins Buch

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€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-8090-2667-9

Erschienen: 13.06.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub), Hörbuch Download

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Kundenrezensionen

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Gelungene Fortsetzung!

Von: Leni Datum : 06.11.2017

sinnessuche.de

Vom ersten Teil Schwesterherz bleib ich bis zum Schluss gebannt. Die letzte kleine Auflösung stellt mich nicht so richtig zufrieden, im ersten Moment waren Martin Benner, seine mehr oder weniger Freundin Lucy und seine Tochter-Nichte Belle in Sicherheit, fragt sich nur wie lange. Da ich mit dem Ende so in der Luft hin bestellte ich mir direkt den zweiten Teil des Thriller-Duos, der zum Glück schon draußen war.

Auch hier begegnen wir wieder Martin Benner, der irgendwie in der Geschichte von Sara und Lucifer feststeckte, ohne überhaupt zu wissen weshalb. In Schwesterherz wurden wir von einem Journalisten, Frederick Ohlander begleitet, dieses Mal nimmt eine Journalistin seinen Platz ein.

Benner verstrickt sich immer tiefer in das Mafianetzwerk Lucifers, der seine Hände überall im Spiel zu haben scheint und kommt alleine nicht wieder aus seinen Fängen. Doch wer soll ihm helfen? Jeder, der ihm helfen möchte, landet über kurz oder lang vor einem Auto oder stirbt anderweitig. Benner gehen die Ideen aus, gelangt aber trotzdem hin und wieder an neue Informationen.

Doch die Informationen, die er bekommt reichen nicht aus um Mio, Saras und Lucifers Sohn, ausfindig zu machen. Spannend erzählt Kristina Ohlsson die Geschichte weiter und lässt kaum Zeit für eigene Überlegungen. Das Buch bleibt spannend bis zur vorletzten Seite (sind wir doch mal ehrlich, die letzten Seiten sind ja doch meistens nur um „Friede, Freude, Eierkuchen“ ein bisschen zu umschreiben). Auch das Ende war mir, bis es dann da war, ziemlich schleierhaft. Ich hatte mit etwas anderem gerechnet und wurde überrascht. Eine Fähigkeit, die nicht alle Bücher haben. Zumindest dann nicht, wenn man doch schon den ein oder anderen Thriller gelesen hat.

Der Twist am Ende war grandios! Anders kann man es nicht bezeichnen. Kristina Ohlsson hat mit Bruderlüge eine absolut spannende Fortsetzung zu Schwesterherz vollbracht.

Gelungene Fortsetzung!

Von: Leni Datum : 06.11.2017

sinnessuche.de

Vom ersten Teil Schwesterherz bleib ich bis zum Schluss gebannt. Die letzte kleine Auflösung stellt mich nicht so richtig zufrieden, im ersten Moment waren Martin Benner, seine mehr oder weniger Freundin Lucy und seine Tochter-Nichte Belle in Sicherheit, fragt sich nur wie lange. Da ich mit dem Ende so in der Luft hin bestellte ich mir direkt den zweiten Teil des Thriller-Duos, der zum Glück schon draußen war.

Auch hier begegnen wir wieder Martin Benner, der irgendwie in der Geschichte von Sara und Lucifer feststeckte, ohne überhaupt zu wissen weshalb. In Schwesterherz wurden wir von einem Journalisten, Frederick Ohlander begleitet, dieses Mal nimmt eine Journalistin seinen Platz ein.

Benner verstrickt sich immer tiefer in das Mafianetzwerk Lucifers, der seine Hände überall im Spiel zu haben scheint und kommt alleine nicht wieder aus seinen Fängen. Doch wer soll ihm helfen? Jeder, der ihm helfen möchte, landet über kurz oder lang vor einem Auto oder stirbt anderweitig. Benner gehen die Ideen aus, gelangt aber trotzdem hin und wieder an neue Informationen.

Doch die Informationen, die er bekommt reichen nicht aus um Mio, Saras und Lucifers Sohn, ausfindig zu machen. Spannend erzählt Kristina Ohlsson die Geschichte weiter und lässt kaum Zeit für eigene Überlegungen. Das Buch bleibt spannend bis zur vorletzten Seite (sind wir doch mal ehrlich, die letzten Seiten sind ja doch meistens nur um „Friede, Freude, Eierkuchen“ ein bisschen zu umschreiben). Auch das Ende war mir, bis es dann da war, ziemlich schleierhaft. Ich hatte mit etwas anderem gerechnet und wurde überrascht. Eine Fähigkeit, die nicht alle Bücher haben. Zumindest dann nicht, wenn man doch schon den ein oder anderen Thriller gelesen hat.

Der Twist am Ende war grandios! Anders kann man es nicht bezeichnen. Kristina Ohlsson hat mit Bruderlüge eine absolut spannende Fortsetzung zu Schwesterherz vollbracht.

Atemloses Finale

Von: Thomas Lawall Datum : 08.10.2017

www.querblatt.com

Eine Option war nach "Schwesterherz" ja noch offen und somit kann es nahtlos weitergehen. Fast jedenfalls, denn Kristina Ohlsson tut zunächst etwas, was sich ihre Kolleginnen und Kollegen der schreibenden Zunft einmal hinter sämtliche Ohren schreiben sollten. Im rahmengebenden Interview mit Hauptakteur Martin Benner, welches aus gewissen Gründen nun die Journalistin Karen Viking führt, baut sie eine Zusammenfassung des Vorgängerbandes ein. Das freut die versammelte Leserschaft sehr.

Schön, wenn man zwar zwielichtige, aber extrem loyale Freunde hat. Wieder einmal muss Staatsanwalt Martin Benner, unter zweifachem Mordverdacht stehend, die Dienste von Boris, einem waschechten Mafiaboss, in Anspruch nehmen. Seine Leute bestätigten Martins Verdacht, sein Wagen wäre verwanzt. Den gefundenen Sender entfernen sie und platzieren ihn an einer nicht unoriginellen Stelle, die bei der Polizei erst einmal für reichlich Verwirrung sorgen soll.

Nachweisen kann man ihm nichts, weshalb er sich weiterhin um die vierjährige Belle kümmern kann, die Tochter seiner Schwester, die mit ihrem Ehemann bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Nachdem die Großeltern mütterlicherseits bei einem Brand ebenfalls ums Leben kamen, weiß Martin nicht mehr, wie er ihr das alles erklären soll. Offenbar ist dies aber gar nicht nötig, denn Belle nimmt alle Katastrophen locker und scheinbar emotionslos zur Kenntnis. An ihre kurzzeitige Entführung hat sie gar keinerlei Erinnerungen ...

Die verworrene Geschichte um Sara "Texas" Tell geht also weiter. Nach ihrem Selbstmord verschwand bekanntlich auch ihr Sohn Mio. Genau jenen sucht Martin nun, da er an die Geschichte, sie hätte ihn umgebracht, nicht glaubt. Er tut dies aber nicht freiwillig, denn "Lucifer", eine große Nummer in der Unterwelt, bedroht Belle, um Martin zu nötigen, seinen Sohn zu finden: Mio.

Kristina Ohlsson gelingt es scheinbar mühelos, die Spannung des ersten Teils zu multiplizieren. Auch ihr Hauptdarsteller Martin gewinnt zusehends an Sympathie, wobei sich der Rezensent in der Rezi des Vorgängerbandes einen Schnitzer erlaubt hat. Die kritisierte Anmache in jener Lokalität stellt sich im Nachhinein etwas anders dar. So "dumm" scheint die Dame gar nicht gewesen zu sein.

Doch auch der Rechtsanwalt kann punkten, der echte Freundschaft schätzt, seinen eigenen Reifeprozess beobachtet und reflektiert und der seine Probleme mit der Endlichkeit des Lebens hat. Minuspunkte sammelt er hingegen wieder, wenn er Sex mit Dampfablassen gleichsetzt. Auch sein Geheimnis, welches seine kurze Dienstzeit als Polizist in den USA betrifft, verunsichert. Dass er damals für jene Aufgabe zu jung war, genügt als Erklärung nicht.

Die Autorin weiß also die Charakterisierung Martins durchaus ambivalent zu gestalten, was ihr auch bei anderen Personen, bis weit in den Bereich der Nebenrollen, durchaus gelingt. Keine Fragezeichen gibt es in der Spannungskurve. Ganz im Gegenteil. Der zweite Teil nimmt sofort an Fahrt auf und bis zum Schluss verändert sich das vorgegebene Tempo nicht. Fast jedenfalls, denn was Kristina Ohlsson dann anbietet, ist ein schier atemloses Finale in einem ungewohnten Format.

Gut ein Viertel des Buches, rund einhundert Seiten, beansprucht sie für das furiose Finale. Alle Vermutungen, die Leserinnen und Leser bezüglich des "großen Unbekannten" anstellen, führen ins Leere, denn dieses Ende war so nicht vorherzusehen. Die Überraschung ist also durchaus gelungen, auch wenn die Story damit leider beendet ist. Nicht beendet dagegen ist Martin Benners Lebensweg. Ob Kristina Ohlsson vielleicht die Zeit findet, uns von einem anderen Fall zu berichten ...?

Grandioser zweiter Teil

Von: eulenmatz liest Datum : 22.08.2017

https://eulenmatz-liest.com/

INHALT:
Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.

MEINUNG:
Bruderlüge ist der zweite Teil der Martin Benner Dilogie. Schwesterherz hatte ich bereits gelesen und fand es ganz in Ordnung. Allerdings macht es wenig Sinn, wenn man diesen zweiten Teil nicht liest, denn hier wird alles aufgeklärt. Bruderlüge hat mir um Längen besser gefallen.
Der Einstieg in diesen Teil hat die Autorin sehr clever gemacht, denn es gibt am Anfang nochmals eine gut verpackte Zusammenfassung des ersten Teils. Auch wenn ich diesen vor nicht so langer Zeite gelesen habe, hatte ich nicht mehr jedes Detail parat, obwohl das wirklich ratsam ist. Dieser zweite Teil fordert den Leser enorm heraus. Man muss hier wirklich aufmerksam lesen und in der Lage sein Infos abzuspeichern, denn sie werden zu einem späteren Zeitpunkt nochmal wichtig. Trotz der Komplexität lässt es sich aber flüssig lesen und hält den Leser mit einem hohen Spanungsbogen immer am Ball. Im ersten Teil hatte ich noch kritisiert, dass es sehr viele Dialoge gibt. Hier ist das nicht mehr der Fall.

Die Autorin streut extrem viele Spuren und ich hatte eigentlich selten den Eindruck, dass ich weiß wer der Täter ist und wo die Wahrheit liegt. Denn diese beiden entscheidenden Faktoren sind eben nicht so eindimensional wie bei manch anderen Thriller. Gegen Ende hatte ich eine Ahnung, aber es war dann doch noch etwas anders. Die Geschichte ist fast wie ein klassisches Drama. Ein Ereignis führt dazu, dass viele Menschen sterben und leiden müssen. Ein Ereignis, was sich erst am Ende offenbart.

Martin Benner bleibt sich auch in diesem Teil selbst treu und wirft nicht plötzlich alles, was ihn ausmacht über Bord. Er ist sehr ist weiterhin sehr ich-bezogen, aber erkennt auch den Ernst der Lage. Jede Person, die er mit reinzieht oder die ihm etwas bedeutet, kann zu Schaden kommen. Martin Benner habe ich mir immer als Idris Elba in der Serie „Luther“ vorgestellt. Sollte diese Dilogie mal verfilmt werden, wäre er meine erste Wahl. ;-)

FAZIT:
Mit diesem zweiten und abschließenden Teil hat Kristina Ohlsson einen hochkomplexen Thriller geschaffen, der seines Gleichen sucht und den Leser herausfordert. Martin Benner kann man mögen, muss man aber nicht.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Trotz kleiner Schwächen: Spannender Abschluss einer ungewöhnlichen Geschichte

Von: AUSGEbuchT - Petra Molitor Datum : 17.08.2017

https://www.facebook.com/ausgebucht

„Bruderlüge“ ist ein Thriller der im schwedischen Kristianstad geborenen Bestsellerautorin Kristina Ohlsson und der Abschluss des Falles um Rechtsanwalt Martin Benner und die vermeintliche Serienmörderin Sara Texas. Das Buch erschien im Juni 2017 als Klappenbroschur (14,99 Euro) und E-Book (9,99 Euro) im Limes-Verlag, der zur Verlagsgruppe Random House gehört.
Rein optisch passt sich der zweite Band - natürlich - dem ersten an, der Wiedererkennungswert ist dementsprechend hoch. Das Titelbild ist reduziert gehalten, aber trotzdem ausdrucksstark. Besonders gefällt mir der glänzend-erhabene Schriftzug des Titels. Auch von der Haptik ist das Buch angenehm.

Darum geht es:

Band zwei beginnt dort, wo Band 1 aufhört. Logisch. Clever gemacht, denn wer den wirklich handwerklich gut gelungenen Opener gelesen hat, möchte natürlich wissen, wie es weitergeht. Wo ist Mio, Saras verschwundener Sohn? Wer ist Lucifer? Um diese zentralen Fragen dreht sich alles.

Hier der Klappentext des Verlages:

Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.

Meine Meinung:

Ich halte viel von der Autorin Kristina Ohlsson, die Mehrzahl ihrer Bücher aus anderen Reihen hat mich angesprochen und überzeugt. So war es auch bei „Schwesterherz“. Obwohl die Thematik jetzt das Rad nicht neu erfindet, die Story, die handelnden Personen und der Schreibstil sind finde ich außergewöhnlich.

Natürlich war klar, dass ich auch „Bruderlüge“ lesen würde. Das Buch hat mich im Großen und Ganzen nicht enttäuscht, auch dieses Buch ist überaus fesselnd und lässt sich kaum aus der Hand legen. Die Story nimmt schnell Fahrt auf, ständig prasseln neue Ereignisse und Erkenntnisse auf den Leser ein. Und das genau das ist mein kleiner Kritikpunkt. Irgendwie wirken einige Passagen, einige Irrungen und Wirrungen, für mich zu überladen und konstruiert. Natürlich ist das spannend, natürlich packt das den Leser… und trotz allem ist es selbst mir manchmal hier tatsächlich etwas zu viel. Dieses oftmals total realitätsferne Gefühl hatte ich beim Auftaktband nicht. Der Schluss des Buches hat mich einerseits wirklich überrascht, andererseits aber auch etwas enttäuscht zurückgelassen. Ich kann allerdings nicht wirklich sagen, woran ich das festmache…

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Martin Benner als Charakter wirklich mag, aber ich schätze seinen „Biss“, wie er an dem Fall dranbleibt. Seine Partnerin Lucy ist mir sympathischer als er selbst. Deren Part finde ich wirklich gut durchdacht und auch glaubwürdig. Letzteres kann ich Martin Benner leider nicht bescheinigen.

Nichtsdestotrotz haben mir beide Bücher gefallen und ich empfehle sie gerne weiter. Fans von hochwertiger, temporeicher Spannungsliteratur kommen voll auf ihre Kosten. Ich bin schon sehr gespannt, ob es weitere Bände mit den Protagonisten geben wird.

Ich vergebe für „Bruderlüge“ 4 von 5 Sternen.

Rezension zu "Bruderlüge" ������

! FORTSETZUNG ! von Schwesterherz


Autor: Kristina Ohlsson

Seiten: 445

Verlag: Limes

Gerne: Thriller

Flexibler Einband


Mio wird immer noch vermisst. Martin Benner muss sich auf die Suche nach ihm machen, sonst sieht er seine Adoptivtochter nie mehr. Lucifer, der Vater von Mio, möchte ihn wieder haben. Es geschehen zwei Morde, die Martin angehängt werden. Unter ständiger Beobachtung versucht er weiterhin Mio zu finden, ohne etwas von Lucifer preis zu geben. Es geschehen noch weitere Morde. Martin fliegt wieder nach Amerika. Dort verändert sich sein ganzes Leben.


Die ganze Geschichte hat mir besser gefallen, als der erste Teil. Besonders gut hat mir der Schluss gefallen, als er erfahren hat, dass Lucifer, also Vincent, sein Bruder ist. Ein, für mich nicht, vorhersehbarer Schluss. Mir war zwar klar, dass ein Polizist etwas mit Lucifer zutun hatte, war aber doch überrascht, als Didrik es zugab. Der Pass von Sebbe, der Mio übernommen hat, ist in der heutigen Welt fast schon alltäglich. Dass Lucy, trotz den Umständen, immer bei Martin blieb, muss wahre Liebe sein, wobei es immer wieder kleine Ausseinandersetzungen gab. Eine Geschichte zum knobeln und mitraten.


Der Schreibstil ist, wie schon beim ersten Band, super zu lesen. Besonders durch die letzten 100 Seiten, flog man nur so. Die Kapitel wurden sinnvoll geschrieben. Es hatte einen Roten Faden durch das ganze Buch. Ein gelungener Abschluss der Diologie.


Fazit: Ein mega gutes Ende dem man einfach nur 5/5 Sternen geben kann.

Spannende Story!

Von: Eori Datum : 09.08.2017

https://www.instagram.com/_bookish_cat_/

Bruderlüge von Kristina Ohlsson ist ein sehr unterhaltsames Buch!

Ganz zu Beginn des Buches wir ein kurzer Überblick über den Inhalt des ersten Bands „Schwesterherz“ gegeben. Sehr hilfreich, da ich diesen noch nicht gelesen habe. Dennoch finde ich erfährt man nicht alles und ich werde den ersten Band ziemlich sicher noch lesen.


„Bruderlüge“ beinhaltet viele angenehm kurze Kapitel und zwischen drin immer wieder Interviewausschnitte, die zusammengenommen Lust auf den weiteren Verlauf der Geschichten machen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und auf gewisse Weise angenehm selbstironisch, das Lesen macht Spaß.

Martin Brenner werden mehrere Morde angehängt, und er muss immer noch Mio finden. Er leidet unter Verfolgungswahn und es gibt immer mehr Tote. Was hat es damit auf sich? Der Titel des Buchs gab mir bis kurz vor Schluss Rätsel auf, passt aber nun im Nachhinein wie die Faust aus Auge.

Nur leider häufen sich gegen Ende der Geschichte die „Zufälle“ schon sehr stark und ich hätte ein bisschen mehr Spannung erwartet. Aber das ist jammern auf hohem Niveau.

Rasantes Finale des Zweiteilers

Von: Linchens Bücherwelt Datum : 09.08.2017

https://linchensbuecherblog.wordpress.com/

Meine Meinung:
ACHTUNG: Das ist ein zweiter Teil, also wenn du das erste Buch noch nicht gelesen hast, empfehle ich dir meine Rezension zum ersten Teil: Schwesterherz, die du ganz einfach auf meinem Blog findest.
Das Cover passt perfekt zum vorherigen Teil, obwohl es eine ganz andere Farbe hat. Auch so finde ich das Cover sehr schön und es fängt die Stimmung des Buchs sehr schön ein.
Die Geschichte ist, wie schon im ersten Teil super aufgebaut und bietet eine gelungene Abwechslung zwischen extrem spannenden Passagen und einfacher Recherchearbeit oder zwischenmenschlichen Begegnungen, auch der Humor kommt nicht zu kurz und lockert die spannende Handlung etwas auf. Sehr gut finde ich auch, dass der erte Teil nahtlos in den zweiten Teil über geht und die Handlung perfek aufeinander abgestimmt ist. Es gibt auch eine ganz klare Spannungssteigerung zu spüren, Martins Lage wird immer verzwickter und er muss schauen, wie er sich von den ganzen Anschuldigungen gegenüber ihm wieder befreien kann. Er muss sich entscheiden: Rettet er den kleinen Mio oder sich selbst?
Martin ist perfekt für diese Rolle gemacht. Er ist zwar schon irgendwie gewöhnungsbedürftig mit seiner etwas arroganten und selbstüberzeugten Art, aber ich finde, dass er im zweiten Teil jetzt schon ganz anders und auch etwas sympathischer ist. Ansonsten bleiben die Charaktere sich selbst sehr treu, was ich sehr gut finde, da ich es nicht leiden kann, wenn sie sich bei Mehrteilern von jetzt auf gleich verändern. Lucifer ist nachwievor der perfekte Bösewicht, der fast wie ein Phantom zu sein scheint und im Hintergrund alles so lenkt, dass es ihm passt. Lucy ist wie Belle ein wichtiger Teil von Martins Leben und muss alles ausbaden, was Martin so verzettelt.
Das Buch im Allgemeinen war aber etwas schwächer als der phänomenale erste Teil, dennoch ist es ein Muss. Besonders auch deswegen, weil manches doch etwas konstruiert wirkt.
Der Schreibstil war wieder sehr schön und ich finde es auch gut, dass das Schema, dass immer erst ein Interview-Ausschnitt, der dann zum nachfolgendem Inhalt passt, vor dem jeweiligen Teil stand, auch im zweiten Teil beibehalten wurde.

Meine Bewertung:
Bruderlüge ist ein wirklich würdiges Finale des Zweiteilers um Martin Brenner. Sowohl die Geschichte, die Figuren als auch der Schreibstil sind einfach genial und ziehen einen direkt in die Handlung und man muss einfach mitfiebern und erfahren wie es weitergeht. Daher bekommt die Fortsetzung von mir 4,5 von 5 Punkte.

Tolle Fortsetzung

Von: EvaMaria Datum : 08.08.2017

https://buecherfansite.wordpress.com

Das Buch ist die Fortsetzung zu „Schwesterherz“ und endlich erfahren wir ob Mio gefunden wird oder nicht.

Die Handlung hier setzt genau am Ende von Teil eins an und es geht rasant weiter, denn Martin will man weitere Morde anhängen, was er sich aber nicht gefallen lässt und so weiter rumstöbert und den Sachen auf den Grund geht.

Mir hat auch dieses Buch wieder sehr gut gefallen, denn ich fand es sehr spannend und stellenweise nervenaufreibend, wie uns die Autorin die Geschichte hier erzählt. Sie hat mich mit Ortswechseln, Plottwists und auch Szenenwechseln überrascht, denn es geht alles sehr flott voran, was ich aber hier sehr passend fand. Generell hat mir die eher düstere Stimmung in diesem Buch sehr gut gefallen, denn es war stellenweise echt brutal, wie Martin mittlerweile schon an Verfolgungswahn leidet.

Das Finale und auch die dazugehörenden Hintergründe der betreffenden Personen hat mich echt umgehauen. Damit hätte ich ehrlich nicht gerechnet. Klar man könnte jetzt sagen, manche Dinge oder Abschnitte waren von der Autorin doch vielleicht etwas weit hergeholt, dennoch haben mich auch diese Sachen eigentlich nicht gestört, denn ich konnte alles gut nachvollziehen.

Benner empfand ich einen wirklich authentischen Hauptcharakter. Ich fand ihn sympathisch und ich konnte seine Taten sehr gut verstehen. Besonders gefallen hat mir, dass er sich nicht hat unterkriegen lassen, sondern für seine Freiheit und Glaubwürdigkeit gekämpft hat.

Die Nebencharaktere fand ich ebenso sehr gut beschrieben und ich konnte mir auch die Bösewichte der Handlung sehr gut vorstellen. Diese wirkten ebenso glaubwürdig.

Der Schreibstil ist ebenso rasant, wie im Vorgänger. Mich konnte es definitiv begeistern, wie schnell die Autorin Orte und Szenen wechseln kann, und dennoch verständlich bleibt, sodass man als Leser nicht verwirrt ist. Die Seiten sind nur so dahingeflogen.

Das Cover passt wunderbar zum Vorgänger.

Fazit:

5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung. Man sollte allerdings die Vorgeschichte kennen. Außerdem bin ich richtig gespannt, ob Benner noch ein Buch bekommen wird.

Wer ist Lucifer?

Von: Sarahs Bücherregal Datum : 07.08.2017

https://sarahs-buecherregal.blogspot.com

Der Fall Sara Texas geht für Martin Benner weiter! Doch jetzt steht nicht mehr Sara, sondern ihr verschwundener Sohn Mio im Vordergrund. Lucifer hat Benner beauftragt, ihn zu finden, sonst droht er seiner Adoptivtochter Belle etwas anzutun. Gemeinsam mit seiner Kollegin Lucy macht sich Benner auf die Suche nach Mio, während ihm gleichzeitig mehrere Morde angehängt werden sollen. Wer zieht hier nur die Fäden im Hintergrund und versucht, Martin Benners Leben zu zerstören?
„Bruderlüge“ ist der zweite Band von Kristina Ohlsson um den Anwalt Martin Benner, der in den Selbstmord von Sara Texas hineingezogen wird, die zuvor fünf Morde gestanden hat. Benner gerät ohne eigenes Zutun in dieses Durcheinander und hat nur Lucy an seiner Seite, um den Fall zu lösen. Die Polizei wendet sich gegen ihn und wer ihm helfen will, ist kurz danach tot. Die Autorin treibt die Spannung in diesem Band auf die Spitze, scheint sich doch die ganze Welt gegen den Anwalt verschworen zu haben, ohne dass er die geringste Idee hat, warum. Das Ende ist dafür umso fulminanter und unvorhersehbarer. Benner ist nicht unbedingt eine sympathische Figur, trotzdem fühlt und leidet man mit ihm und wird angesichts seiner Hilflosigkeit immer wütender. Ich konnte irgendwann gar nicht mehr aufhören weiterzulesen, da ich unbedingt wissen wollte, was hinter dieser Verschwörung eigentlich steckt und vor allem, wer der geheimnisvolle Lucifer ist.

Kristina Ohlsson hat mit „Bruderlüge“ einen großartigen Thriller geschrieben, mitreißend und spannend von der ersten bis zur letzten Seite, der mir noch besser gefallen hat als der erste Band „Schwesterherz“.

Ein wirklich guter Thriller

Von: Nici Datum : 06.08.2017

nici.onw.at

Inhalt: Er muss die Wahrheit ans Licht bringen und entdeckt nur Dunkelheit-

Martin Benner befindet sich in der Hand von Lucifer, dem Unterweltboss. Dieser erteilt ihm den Auftrag Mio, den Sohn der Serienmörderin Sara Texas, zu finden. Doch plötzlich steht Martin mittendrin. Irgendjemand versucht ihm zwei Morde anzuhängen. Jetzt ist Martin gespalten. Was soll er nun tun? Soll er Mio retten und dem Kind eine sichere Kindheit schaffen oder soll er sich selbst retten?
Meinung:
Wow, ein neuer Kristina Ohlsson Thriller. Wie viele von euch bereits wissen, war ich beim ersten Teil sehr überzeugt von dem Buch. Ein richtiger Thriller, der sogar mich packen konnte. Doch konnte nun der zweite Teil mich genauso oder sogar noch mehr packen? Das Cover war wieder einmal wunderschön und ich habe eine wirklich spannende Geschichte erwartet, die ich bekam. Der Klappentext sprach mich so an und freute mich schon sehr auf dieses Buch. Aber ich wurde nicht enttäuscht. Dieser Thriller war sogar noch besser als der Erste!



Der Schreibstil der Autorin war wieder ganz speziell, etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem angenehm zu lesen. In den zweiten Teil bin ich richtig hinein gerutscht, es gab nicht mehr viele Erklärungen oder Handlungen von dem ersten Teil, nein hier ging es gleich zu Sache. Der Anfang hat mich einfach umgehauen. Ich konnte und mochte nicht aufhören. Es war so spannend. Es gab kaum Seiten wo ich mich etwas "entspannend" konnte bis zur Mitte des Buches, da wurde es ein wenig "zäh". In der Mitte war es richtig anstrengend dieses Buch zu lesen. Mri kam vor, dass die Autorin den roten Faden verloren hat und nur später wieder reingefunden hat. Leider ist mir die Handlung schon am Ende hin etwas unrealistisch vorgekommen. Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber es war für mich etwas zu verwirrt und einfach zu sehr gewollt. Die Orte und Situationen werden wieder super beschrieben. Der zweite Band war im großen und ganzen etwas schwächer als der erste Band, jedoch nicht schlecht.



Kommen wir nun zu den Charakteren. Im ersten Teil hatte ich hier meine Schwierigkeiten. ich konnte die Personen nicht wirklich kennenlernen. Jedoch muss ich sagen, dass es besser wurde. Ich wusste wer wer war und was sie in der Story zu suchen hatten. Hier ist der zweite Band um einiges besser als der Erste. Martin Benner. Naja nicht mein Geschmack. In dieser Geschichte wirkte er anfangs wirklich flach und einfach nur "geschrieben", doch im Laufe mochte ich ihn wirklich. Er war etwas anders als die "normalen" Hauptpersonen in einem Thriller, aber er war nicht schlecht. Wirklich nicht, einfach gewöhnungsbedürftig. Seien arrogante Art ist wie weggeblasen und ich konnte mich etwas mit ihm anfreunden, wirklich gut. Ich persönlich finde, dass Martin perfekt in die Geschichte hinein passt. Die Nebenpersonen werden immer wieder eingebaut und super beschrieben, die ich alle super sympathisch fand. Was soll Martin nun tun? Soll er Mio retten oder doch sich selbst? Wäre ich Martin gewesen hätte ich sofort den kleinen Jungen gerettet. Aber ihr könnt ja selbst nachlesen.



"Bruderlüge" ist ein wirklich gelungener Thriller, den ich wirklich gerne mochte. Er hatte für mich persönlich einige Schwachstellen, aber trotzdem fand ich ihn viel besser als den ersten Teil. Das Buch konnte mich trotzdem überzeugen, jedoch nicht ganz. Das Buch war wirklich schön zu lesen und war echt froh, dass es besser war, aller der Erste. Das Buch kann ich jeden Thriller und Spannungsfreak weiterempfehlen, es ist bestimmt etwas für euch! Dem Thriller, der Reihe, sollte man aber eine Chance geben und sich selbst überzeugen lassen. Ich hoffe, dass ich noch viel von Kristina Ohlsson hören werde und ich hoffe, dass mich ihre nächsten Thriller/Bücher umhauen können.
Fazit:
Dem Buch "Bruderlüge" möchte ich gerne 4 von 5 Sterne geben. Leider hatte ich einige Schwierigkeiten in der Mitte des Buches. Auch der Protagonist konnte mich nicht zu 100 Prozent überzeugen. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und bin froh, so einen guten Thriller zuhause zu haben. Ein wirklich gelungenes Buch, das ich jeden weiterempfehlen kann.

Ebenso spannende Fortsetzung

Von: horrorbiene Datum : 31.07.2017

https://armariumnostrum.wordpress.com/

Nun liegt er endlich vor, der abschließende Band dieses Zweiteilers. „Endlich“ weil der erste Teil beim besten Willen nun einmal nicht für sich allein stehen kann und die Geschichte genau in der Mitte einfach unterbrochen wird. Zwar hat Ohlsson in der Rahmenhandlung einen künstlichen Bruch geschaffen, so dass der Rahmen für einen Zweiteiler logisch erscheint, dennoch ist die eigentliche Handlung recht krass unterbrochen. Doch das spielt keine Rolle mehr, denn der zweite Teil liegt nun vor.
Das Rätsel um „Sarah Texas“ wurde im ersten Band hinreichend aufgeklärt, aber der Verbleib ihres Sohnes Mio ist nach wie vor ungewiss und nun wurde Benner auch noch in Aussicht gestellt, dass seine Tochter ihm weggenommen wird bzw. ums Leben kommt, wenn er Mio nicht findet. Außerdem ist Benner auf der Such nach demjenigen, der ihm die Morde in Schweden unterjubeln will. Das Schöne ist, dass tatsächlich alles aufgeklärt wird: Mios Aufenthaltsort, der Mörder der verschiedenen Leute, mit denen Benner geredet hat und natürlich wird auch die Identität Lucifers gelüftet. Ich muss gestehen, dass ich mit der Auflösung zufrieden bin, denn in eine ähnliche Richtung habe ich auch schon gedacht. Allerdings musste ich feststellen, dass der ganze Schlamassel, der Benner in diesem Buch passiert ist, nie passiert wäre, wenn die Menschen in seiner Umgebung einfach mal miteinander geredet hätten. Ohnehin fasst das extrem viele zwischenmenschliche Konflikte z.B. in beliebten Serien zusammen: Die Charaktere reden einfach nicht miteinander. Es wäre alles so viel einfacher, wenn Menschen mehr miteinander reden würden… Daher ist es schon sehr dramatisch zu sehen, was hinterher daraus entstanden ist.
Die Struktur und der Schreibstil sind praktisch identisch mit dem ersten Band: Es ist in mehrere „Teile“ untergliedert, denen jeweils der Abdruck eines von Benner initiierten Interviews mit ihm und einer freien Journalistin voransteht. Auch endet das Buch mit einem solchen Interviewabschnitt. Zwar gibt dies dem Leser das Wissen, das Benner am Ende dieses Buches noch am Leben sein wird, sonst hätte das Interview nicht stattfinden können, doch sonst nimmt es keine Details vorweg, da es nur den Rahmen bildet und Benner dem Journalisten seine gesamte Geschichte mit dem Fall chronologisch erzählt.
Benners Geschichte ist wirklich insgesamt sehr spannend. Es gibt auch hier Passagen, die wirklich nervenaufreibend zu lesen waren, andere waren einfach solide Recherchearbeit. Die Mischung ergibt einen gut zu lesenden Thriller, der davon lebt, das Benners „Fall“ immer verzweigter und verzwickter wird und letztlich nicht nur sein Leben, sondern auch das Leben seiner Lieben auf dem Spiel steht. Am liebsten hätte ich das Buch gern an einem Tag durchgelesen, da es so spannend war!
Benner ist kein Mensch, den ich mögen würde, wäre er Teil meines Umfeldes. Er ist reich, arrogant und sieht gut aus. Seine Einstellung Frauen gegenüber ist fragwürdig und dadurch ist er nicht beziehungsfähig, dabei führt er eine sehr verquere Beziehung mit seiner Ex-Freundin und Partnerin seiner Rechtsanwaltskanzlei. Zu allem Überfluss hat er zudem noch ein Pflegekind, dessen Erziehung ihm zwar wichtig ist, ihr aber dennoch nicht ausreichend Zeit zuteil werden lässt. Natürlich hat ein solcher Charakter eine unangenehme Vergangenheit, die glücklicherweise nicht als mysteriöses Geheimnis im Hintergrund weilt, sondern an passenden Stellen in der Handlung erklärt wird. Trotz allem funktioniert Benner, obwohl mir unsympathisch, als Hauptfigur sehr gut. Er hat die nötige Arroganz und Selbstsicherheit dem Ganzen auf die Spur zu kommen, ohne einzuknicken. Dennoch kommt auch ein arroganter, reicher Anwalt aus einer solchen Situation nicht verändert heraus und diese Veränderungen haben mir dafür gut gefallen. Nichtdestotrotz finde ich es sehr konsequent, dass er am Ende dennoch seinen – meiner Meinung nach bescheuerten – Prinzipien festhält und gut, wie sein enges Umfeld darauf reagiert. Demnach hat dieses Buch alles in allem ein sehr befriedigendes Ende.

Fazit: In Bruderlüge findet die Geschichte, die mit Schwesterherz begann, eine gelungene Fortsetzung. Gelungen ist sie daher, da sie ebenso spannend und mitreißend ist, wie der erste Band und genauso geschrieben ist, als würde der erste Band einfach weiter gehen. Hinzukommt, dass die Auflösung nichts unklar lässt und in sich schlüssig ist. Benner ist mir nach wie vor nicht wirklich sympathisch, aber dennoch hatte seine Geschichte eine starke Sogwirkung. Es ist nicht auszuschließen, dass ich mir die anderen Krimis aus Ohlssons Feder auch noch zu Gemüte führen werde, allerdings stört mich dabei, dass die Teile der Reihe nicht im selben Verlag erschienen sind, aber das ist ein anderes Thema.

Bruderlüge

Von: fraeulein_lovingbooks Datum : 31.07.2017

https://fraeuleinlovingbooks.wordpress.com/

Inhalt

Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.
(Quelle: randomhouse )



Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Limes Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

„Bruderlüge“ ist der Nachfolger von „Schwesterherz“ und erzählt die Geschichte weiter.
Um alle Zusammenhänge zu verstehen, muss man den ersten Teil gelesen haben.

Martin hat von Lucifer den Aufrag erhalten, nach Mio zu suchen, was im ersten Moment leichter aussieht als gedacht. Um Bella in Sicherheit zu haben, nimmt er den Auftrag an und stellt schnell fest, das in den Akten kein Bild von Mio existiert. Da er seinem Freund bei der Polizei nicht mehr vertraut und sie ihn wie den Hauptverdächtigen behandeln, wendet er sich an eine Freundin, die ihm in diesem Buch immer helfend zur Seite steht – auch wenn sie von der großen Gefahr weiß. Nach langer Ermittlungsarbeit kommt er der wahren Fährte auf die Spur und merkt, das er selbst eine Schlüsselfigur ist…
Martin Benner habe ich im ersten Band ein wenig ins Herz geschlossen, auch wenn sein Verhalten gegenüber Lucy und Bella wirklich schlecht ist. Hier geht es nahtlos so weiter und zum ersten Mal wurde er mir unsympathisch. Er nervte mich und ich war unglaublich froh, als die Geschichte endlich zu Ende war.

Ein guter Freund von Martin sät Zweifel bezüglich der Aufrichtigkeit von Lucy und sie muss darunter leiden, das Martin sie ihn Frage stellt. Er schließt sie aus und verliert wichtiges aus den Augen – etwas, das sie wieder ausbügeln muss. Trotzdem bleibt sie bei ihm, weil sie um Bella besorgt ist. Die Kleine hat die Entführung doch nicht so einfach verkraftet, wie alle gedacht haben.
Lucy tat mir einfach nur leid – Martin belügt sie von vorne bis hinten und sie soll weiterhin die liebende Ersatzmutter von Bella spielen. Und ihm natürlich alles verzeihen und bedingungslos vertrauen.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.
Erzählt wird nur aus der Sicht von Martin Benner, was einen guten Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt gibt, aber ab und zu hätte ich mir eine zweite Ansicht gewünscht. Im ersten Band hat mir das nicht gefehlt, aber hier hätte es die Geschichte vermutlich glaubhafter gemacht.
Wie auch in „Schwesterherz“ gibt es hier vor jedem Kapitel eine Aufzeichnung in Form eines Interviews zwischen Martin und Karen Viking. Einer anderen Journalistin.

„Schwesterherz“ ist einer Lieblingsthriller und dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich an die Fortsetzung. Zu Beginn des Buches wurde ich nicht enttäuscht und ich habe die ersten Seiten verschlungen, aber je näher ich der Mitte des Buches kam, umso zäher wurde die Geschichte. Die Suche um Mio und seine Hintergründe, bzw. die Auflösung, zogen sich in die Länge und es nahm kein Ende. Die Teilgeschichte, die in Texas spielt und sich um die Familie von Martin dreht, konnten mich wieder mit dem Buch versöhnen, auch wenn ich sie etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen fand.

Alles in allem fand ich „Bruderlüge“ deutlich schwächer als „Schwesterherz“, aber dennoch konnte mich die Autorin wieder von sich überzeugen und diese beiden Bücher werden mit Sicherheit nicht die letzten sein, die ich von ihr lesen werde.

Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.

�������� Sterne

Der zweite und letzte Teil

Von: Tipperin Datum : 28.07.2017

www.dietipperin.wordpress.com

„Bruderlüge“ ist der zweite Teil der zweiteiligen Serie um Martin Benner und schließt in der Handlung direkt an Teil 1 „Schwesterherz“ an. Worum es in Teil 1 ging, erzähle ich HIER.
Im zweiten Teil, welcher kurze Zeit nach dem Ende vom ersten Teil ansetzt, hat Martin Benner einen neuen Gesprächspartner für sein Interview, welches als Rahmen für die Handlung dient. Denn der erste Interviewpartner ist schon nicht mehr am Leben – in dieser Geschichte pflastern einige Leichen den Weg der Hauptperson.
In dieser Geschichte muss er nun herausfinden, wo der verschollene Mio ist. Dieser ist der Sohn der inzwischen verstorbenen Sarah Texas, die als Mörderin verurteilt wurde und deren Schuld der Anwalt Benner in Teil 1 posthum noch „zurückbeweisen“ sollte. Zunächst widerwillig aber zunehmend fasziniert befasste sich Martin Benner mit der Geschichte von Sarah Texas und bemerkte bald einige Ungereimtheiten. Je weiter er sich in den Fall verstricken ließ, desto mehr ruhte der Fokus auf einmal auf ihn selbst. Menschen, die ihm von Sarah Texas Unschuld berichteten, waren auf einmal tot, und er selbst war der Mordverdächtige. Immer tiefer im Schlamassel reiste er nach Texas, musste um seine Liebsten fürchten und bekam am Ende des ersten Bandes ein paar Antworten und noch mehr neue Fragen. Diese werden nun in diesem Band geklärt, die Geschichte wird hier abgeschlossen.
Stil, Machart, Meinung
Wie man sieht, sind bei diesem Zweiteiler die Bände und die Geschichte eng verstrickt. Es ist schwierig, hier zu viel zur Handlung zu sagen ohne für Interessierte zu spoilern, denn sonst ist Band 1 ja nicht mehr interessant - und bei dem sollte man hier auch zwingend anfangen.
Die Schreibweise der Autorin ist wie immer fluffig, gut ausbalanciert und macht die Sache spannend. Im Vergleich zu Teil 1 muss ich hier jedoch ein anderes Tempo feststellen: Im ersten Band werden viele Personen detailliert beschrieben, die Geschichte nimmt sich Zeit, um angemessen in die Tiefe zu gehen. Mit diesem Vorwissen geht’s dann in diesem zweiten Teil alles etwas schneller. Die vielen Personen, Verbindungen und Schicksale vom ersten Teil werden nun etwas eiliger abgehandelt. Es kommt mir fast so vor, als hätte die Autorin erst 3 Bände für die Geschichte eingeplant und dann doch auf 2 verkürzen müssen. Denn die vielen angefangenen Sachen werden meiner Meinung nach etwas schnell abgehakt. Es ist zwar alles sinnig aufgelöst, aber die Motive der Personen und einige Antworten kamen mir etwas zu kurz.
Dazu muss man jedoch sagen, dass die Autorin ihrer Taktik vom ersten Buch treu geblieben ist: Der Leser hat selbst einiges zu tun, er muss raten wie es nun wirklich ist und wird das eine ums andere Mal in die Irre geführt. Das ist auch im zweiten Teil gut gelungen.
Fazit
Diese Reihe hat mir an sich gefallen, wobei ich mir nach dem ersten Band etwas mehr vom zweiten Band versprochen hatte und es zwischenzeitlich dann doch etwas „an den Haaren herbeigezogen“ war (ich darf hier nicht spoilern..) . Dazu muss ich jedoch sagen, dass ich dabei auf hohem Niveau nörgele. Kristina Ohlsson trifft mit ihrer Schreibe und ihren Geschichten grundsätzlich meinen Geschmack, Thriller mit Krimi, ich darf mir meine eigenen Gedanken machen, spannend und nicht ausschweifend mit einigen humorvollen Elementen geschrieben und einfach gut. Im Vergleich zur Reihe um Alex Recht und Co. Muss ich jedoch sagen, dass diese Reihe nicht an rankommt. Ich wollte diesem zweiten Band zunächst 3 Sterne geben, bleibe aber nun für diesen Band und die gesamte Reihe bei 4 Sternen, weil im Vergleich zu anderen Autoren diese Autorin einfach ihr Handwerk versteht und meinen grundsätzlichen Geschmack trifft. Sie hat auch schon 5 Sterne von mir abgestaubt, aber dafür reicht es dann doch nicht. Wer ihre Bücher mag, wird auch dieses mögen. Wer Thriller mit Tiefgang und Krimi- Elementen mag, die sich nicht in belanglosen Details verzetteln, der dürfte hier genau richtig sein. Die andere Reihe ist trotzdem besser.

Packend und von atemloser Spannung

Von: Sigismund von Dobschütz Datum : 23.07.2017

https://www.facebook.com/groups/buecherkabinett/

Einer der besten Psychothriller, die ich bisher gelesen habe, auf jeder Seite packend und voll atemloser Spannung ist nach "Schwesterherz" auch der zweite Band "Bruderlüge" der schwedischen Schriftstellerin Kristina Ohlsson (38), der im Juni im Limes-Verlag erschienen ist. Anwalt Martin Benner wird als Mörder, von Kapitel zu Kapitel bald als Serienmörder gejagt. Jede Kontaktperson, die er um Rat und Hilfe bittet, ist bald darauf tot und immer wird ihm der Mord angelastet. Darf er nicht einmal mehr seiner Lebensgefährtin Lucy vertrauen? Steckt sie mit im Komplott? Auch wer Band 1 nicht gelesen hat, wird zügig in die Handlung eingeführt. Verwirrend mag anfangs die Vielzahl der Personen und Handlungsfäden sein. Aber Kristina Ohlsson versteht es ungemein geschickt, alle Fäden logisch und konsequent bis zum bitteren (oder doch glücklichen?) Ende zu spinnen. Der Thriller legt ein derart rasantes Tempo vor, das man als Leser fast das Gefühl bekommt, die Handlung könnte ohne ihn weiterlaufen, sollte man das Buch mal weglegen. Ein echter Pageturner, dem gern weitere folgen dürfen! Absolut EMPFEHLENSWERT.

Ein sehr schöner zweiter und abschließender Teil zu der Geschichte um Martin Benner. Jedoch mir am Ende zu abwegig. Schade.

Von: Steffinitiv Datum : 21.07.2017

www.zwischendenzeilengelesen.de

Kurze Meinung:

Ein sehr schöner zweiter und abschließender Teil zu der Geschichte um Martin Benner. Jedoch mir am Ende zu abwegig. Schade.

Klappentext:

Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.
Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Schwesterherz hatte mich sofort total in den Bann gezogen und so wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Martin und der Suche nach Mio weitergeht.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Die Charaktere sind immer noch genauso wie sie im ersten Band waren. Man kann sich wieder sehr schnell in die Geschichte finden und ist bei den Namen auch sofort im Bilde, wer nun wer war und ist.
Auch die Interviews sind weiterhin im neuen Band enthalten, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Die Geschichte war am Ende so verzwickt. Es war so durcheinander und so viele Hände, die am selben Strang ziehen, dass mir das Szenario dann doch viel zu unrealistisch und auch ein wenig zu hanebüchen vorkam.

Zu den Charakteren:

Martin: Wie bereits im ersten Band handelt er selten wohlüberlegt und begibt damit sich und sein Umfeld öfter als notwendig in Gefahr. Auch ist er immer noch der Draufgänger aus dem ersten Buch, keine Beziehung, nur Sex und ab und zu Geborgenheit. Die Interviews verlaufen wieder ähnlich zu “Schwesterherz” nur macht Martin diesmal bei Weitem mehr Andeutungen und gerät deutlich häufiger in große Schwierigkeiten.

Lucy: Als fester Bestandteil von Belles Leben, ist sie auch weiterhin Teil von Martins Leben. Und so kommt es irgendwann, dass sie alles mit ausbaden muss, was er anzettelt. Sie leidet sehr darunter und man merkt, dass sie anfängt an dem zu zweifeln, was zwischen Martin und ihr ist.

Didrick: Als Polizist ist er natürlich gewillt, dass Recht geschieht. Doch wenn man nun bedenkt, dass er zu großen Teilen persönlich und auch emotional eingebunden ist, so verzeiht man ihm doch manche Schritte, doch einige sind auch unter den Aspekten unverzeihlich, sodass er mir am Ende sehr zuwider war.

Lucifer: Wie nachtragend und wie unmenschlich kann ein Mensch nur sein. Lucifer verkörpert für mich all das, was ich hoffe niemals persönlich an einem Menschen zu erkennen. Ich glaube ich hätte an Martins Stelle versucht ihm ein für alle Mal wirklich die Lichter auszuschalten, nachdem er dafür sorgte, dass die Mutter seines Sohnes so bestraft wird für etwas, das sie gar nicht zu verantworten hatte.

Zusammengefasst:

Als Abschluss des Zweiteilers ist das Buch auf jeden Fall gelungen. Schade nur, dass Kristina das Niveau des ersten Bandes nicht gehalten hat. Am Ende war die Sache dann doch verwickelter, als für mich schön gewesen wäre. Dennoch werde ich die Bücher gerne nochmal in die Hand nehmen – vielleicht nicht morgen, aber bestimmt in ein paar Monaten ��
Bewertung

Handlung * * * * / 5
Spannung * * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * */ 5

Gesamt * * * */ 5

Blut ist dicker als Wasser...

Von: leben-lieben-lesen.blogspot.de Datum : 19.07.2017

leben-lieben-lesen.blogspot.de/

Endlich ist der da, der zweite Teil der Thriller-Serie der schwedischen Bestseller-Autorin Kristina Ohlsson. Wie schon in "Schwesterherz" stehen auch in "Bruderlüge" die Familien-Bande im Mittelpunkt der fatalen Geschehnisse, mit denen sich Anwalt Martin Benner konfrontiert sieht.

Martins Odyssee geht weiter: Seine kleine Adoptivtochter Belle ist zwar wohlbehalten zurückgekehrt, damit sie nicht erneut entführt wird, muss der Anwalt nun aber auf Befehl von Unterweltboss Lucifer dessen Sohn Mio finden, der seit dem Selbstmord seiner Mutter Sarah Tell verschwunden ist. Doch in den polizeilichen Ermittlungsakten gibt es nicht einmal ein Foto des vierjährigen Jungen und Martin Benner fahndet fieberhaft nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen, um Belle nicht endgültig zu verlieren.

Bei seiner verzweifelten Suche nach Mio wird Benner auch mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert und erkennt schließlich, dass er nicht zufällig in diese unselige Geschichte geraten ist, sondern darin von Anfang an eine zentrale Rolle gespielt hat. Kommt ihm die entscheidende Erkenntnis noch rechtzeitig und schafft er es, alle Puzzleteile rechtzeitig zusammenzufügen, bevor weitere Morde geschehen?

"Schwesterherz" war bereits ungeheuer packend, doch in der Fortsetzung "Bruderlüge" treibt Kristina Ohlsson die Spannung zum Äußersten. Gebannt verfolgt man die verweifelten Bemühungen Martin Benners und seiner Freundin Lucy, endlich Licht ins Dunkel der Geschehnisse zu bringen und sieht sich ebenso wie die beiden Anwälte mit einer unglaublichen Zahl an Informationen konfrontiert, die jedoch nicht mehr als lose Fäden zu sein scheinen und sich einfach nicht ineinanderfügen wollen. Stattdessen scheint jede neue Spur zum nächsten Todesfall zu führen und man stellt sich permanent die bange Frage, wieviel Zeit Martin noch bleibt, um sich und seine Liebsten zu retten. Dabei gelingt es der Autorin, das Grauen ganz ohne blutrünstige Details zu vermitteln, womit sie für den Leser sehr geschickt die Distanz verringert, die sich im Allgemeinen bei der Schilderung von Mordszenarien in Thrillern einstellt. Bei der großartigen und überraschenden Auflösung fügen sich schließlich alle noch so kleinen Puzzlestücke ineinander und ergeben eine dermaßen logische Struktur, dass man sich fragt, warum man das Offensichtliche eigentlich nicht gleich erkannt hat ;-) Aber das macht natürlich die Genialität aus, ich verneige mich vor Kristina Ohlsson für den cleveren Plot ihres rasanten Zweiteilers. Deshalb ganz klar ***** 5 Sterne für Bruderlüge.

Unglaublich gut und spannend

Von: Weltenbummlerin Datum : 18.07.2017

https://weltenbummlerinx.wordpress.com/

Inhaltsangabe: "Martin Benner befindet sich in der Hand von
Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden –
den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner
damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara
solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist.
Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde
anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von
seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er
nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern
dabei eine wichtige Rolle spielt."


Genre: Thriller
Seiten: 445
Titel: 5/5
Cover: 4,5/5
Inhalt: 5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 4/5

Kürzlich habe ich das Buch "Schwesterherz" gelesen und fand es
großartig. Diesen Monat habe ich die Fortsetzung "Bruderlüge"
gelesen und fand es noch großartiger! Das Buch war so spannend,
ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Das offene Ende und
das Versprechen auf einen dritten Teil haben mich sehr glücklich
gemacht - na gut, das offene Ende hat mich eher in den Wahnsinn
getrieben, aber ich freue mich so auf den nächsten Teil, da diese
Reihe einfach extrem spannend ist. Alles ist irgendwie
durcheinander und verwirrend - aber auf eine spannende Weise -
und dann setzt sich alles so brilliant und einleuchtend zusammen,
das ist wirklich ganz große Klasse, was Kristina Ohlsson da
abgeliefert hat.
Ich bin wirklich so begeistert, ich kann meine Begeisterung gar
nicht in Worte fassen, also sag ich nur: LOS, IHR MÜSST DIESE
BÜCHER LESEN! SOFORT!
Die Kapitelanfänge haben mich leider genauso sehr genervt, wie
beim Vorgänger "Schwesterherz", diese sind nämlich in Großbuchstaben
geschrieben. (Beispiel: "DER TAG WOLLTE KEIN ENDE nehmen.") Ich
finde es schon blöd, dass man so angeschrien wird, weil das sehr
aggressiv wirkt, aber warum dann nicht mal der komplette Satz
großgeschrieben wird und nur ein Wort klein, verstehe ich nicht
wirklich.

Zum Schluss habe ich noch ein paar Zitate für Euch, welche mir
gefallen haben:

- "Am liebsten hätte ich mich zusammengekauert und darum
gebettelt, in Ruhe gelassen zu werden. Aber so was funktioniert
nur, wenn es Menschen sind, die man anfleht, nicht die Sünden
der Vergangenheit." (S. 46)

- "Ich war unschuldig und würde mich auch genau so verhalten:
zur Arbeit gehen, das Kind zur Tagesstätte bringen und zweihundert
Runden in dem Hamsterrad abreiten, das sich für gewöhnlich
Alltag nennt." (S. 48)

- "Ich habe mich schon gefragt, ob Didrik allen Stil verloren hat."
(S. 215) Dieses Zitat finde ich besonders witzig, da Didrik Stihl
mit Nachnamen heißt.

- "Nachts hielt mich die Vergangenheit wach und tagsüber die
Gegenwart." (S. 321)

- "Wir wissen erst, was wir gesucht haben, wenn wir es vor Augen
haben." (S. 406)

Alles gut, bis auf den Schluss

Von: Elke Heid-Paulus Datum : 17.07.2017

www.lovelybooks.de/mitglied/Havers/rezensionen/


Bruderlüge“ führt die Geschichte weiter, die die schwedische Autorin Kristina Ohlsson mit „Schwesterherz“ begonnen hat. Im Zentrum der Handlung steht wiederum der Anwalt Martin Benner, der den Fall Sara Texas noch nicht ad acta legen kann. Er ist auf der Suche nach Mio, ihrem verschwundenen Sohn, steckt aber nun in einer richtigen Zwickmühle. Ausgerechnet Lucifer, der skrupellose und gewalttätige Gangster, der letztendlich für den Tod von Mios Mutter Sara verantwortlich ist, möchte das Kind auch in die Finger bekommen. Und dafür ist ihm jedes Mittel recht. Für Benner selbst wird es zunehmend problematischer, wird er doch von der Polizei wegen Mordes gesucht. Und dann ist da auch noch der nicht wieder gut zu machende Fehler, den er als Berufsanfänger begangen hat und mit dem er nun konfrontiert wird. Die Vergangenheit streckt ihre Krallen aus, und zunehmend wird es Benner immer klarer, dass das kein Zufall sein kann.

Wie bereits in „Schwesterherz“ arbeitet Ohlsson mit sehr vielen unterschiedlichen Handlungssträngen, deren Relevanz sich dem Leser auf den ersten Blick nicht gleich erschließt. Zwar gibt es eine kurze Zusammenfassung, aber da „Bruderlüge“ unmittelbar an den Vorgängerband anschließt, empfehle ich nachdrücklich die zeitnahe Lektüre von „Schwesterherz“. Die Zusammenhänge werden somit für den Leser klarer, sodass nachfolgende Ereignisse besser eingeordnet werden können.

Kristina Ohlsson gehört zu besseren skandinavischen Krimiautoren, was sie bereits mit den fünf Bänden ihrer Frederika Bergmann Reihe hinreichend bewiesen hat. Und auch die beiden Martin Benner Thriller überzeugen durch einen spannenden Handlungsaufbau mit vielen unerwarteten Wendungen. So weit, so gut. Aber das Vergnügen wird leider durch die Auflösung – sprich: die Motivation des Bösewichts - getrübt, die dann doch etwas trivial daherkommt und eher in einem dieser unsäglichen Ladythriller zu vermuten wäre. Schade!





Bruderlüge

Von: Erdhaftig schmökert Datum : 17.07.2017

www.erdhaftigschmoekert.wordpress.com

Der zweite Teil von "Schwesterherz" beendet die zwei monatige Wartezeit nach dem Cliffhanger und geht genauso skurril weiter. Obwohl die Hauptperson mittlerweile als Hauptverdächtiger in zwei Mordfällen gilt, sucht er weiter nach dem vermissten Mio. Das sich das Ganze zum Ende hin als eine Art Familiengeschichte entpuppen könnte, wird bereits in den ersten Kapiteln klar. Das Wie und Wo bleibt bis zum Schluss verborgen. Vom Stil her ist der zweite Band nicht so brutal und erschreckend wie der erste Teil. Die Geschichte wird dünner und wirkt teilweise als ob die Autorin ihr Pulver größtenteils im "Schwesterherz" verschossen hätte, ist aber immer noch ein guter Krimi. Beide sollten nacheinander gelesen werden, denn fällt es vermutlich schwer der Handlung zu folgen. Auch ändert sich der Charakter des Anwalts Martin Benner. Dies fügt der Geschichte noch einen zusätzlichen Spannungsaspekt hinzu. Temporeich und mit guten Spannungsbögen versehen, lässt sich der Roman einem langen Nachmittag gut durchlesen.

Schwesterherz und Bruderlüge

Von: Diane Jordan Datum : 13.07.2017

https://booksofloveblog.wordpress.com/


Rezension Diane Jordan

Midsommar ist leider schon wieder vorbei, den habe ich dieses Jahr kräftig gefeiert und hatte viel Freude dabei. Mein „Schweden-Feeling“ hält allerdings an, denn ich lese Teil zwei eines THRILLERS. Bruderlüge von Kristina Ohlsson ist spannend und sorgt für den nötigen Nervenkitzel. Meine Häääääärchen stellen sich auf und ich bekomme dieses leichte Gänsehautgefühl beim Lesen... Die Fortsetzung zu Schwesterherz knüpft reibungs- und nahtlos an. Besonders gut gelöst fand ich die kurze Zusammenfassung für den Leser, die Teil 1 noch nicht gelesen haben oder einfach um den Inhalt noch einmal ins Gedächnis zu rufen. In bekannter Machart berichtet der Protagonist wieder der Journalistin, da mir der Stil diesmal bekannt, finde ich es nicht mehr als störend. Grins, es kommt mir ein wenig so vor, wie bei kleinen Kindern, denen immer wieder ein Happen hingehalten wird, bis sie sich an den Geschmack gewöhnen und es lieben. Vielleicht ist das auch bei meinem Buch und der Schriftstellerin so. Wer weiss. Dieser Schwedenhappen ist spannend und besser durchdacht als Schwesterherz. Mit dicker Sommergrippe, Tee und eingekuschelt in eine Decke genieße ich Seite um Seite und freue mich im Trockenen zu sitzen, denn draußen regnet es. Das leise trommeln der Regentropfen an der Scheibe ist eine zusätzliche Animation für mein Kopfkino. Auch wenn ich immer noch nicht ganz nachvollziehen kann, was MAFIA und Texas- Methoden in einem Schweden-Krimi zu suchen haben. Tzzzz, tzzz, tzzz, aber egal... Diesmal klappt der gedankliche Transport aus meiner Provinz in die ferne Welt und ins Geschehen. Das Cover des broschierten Buchs gefällt mir außerordentlich gut und es macht sich gut neben dem ersten Teil ☺. Aber schaut bitte selber, vielleicht mögt ihr es auch.


Inhalt:
Wer Schwesterherz gelesen hat, darf Bruderlüge nicht verpassen.


Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.


Die Autorin:
Kristina Ohlsson, Jahrgang 1979, arbeitete im schwedischen Außen- und Verteidigungsministerium als Expertin für EU-Außenpolitik und Nahostfragen, bei der nationalen schwedischen Polizeibehörde in Stockholm und als Terrorismusexpertin bei der OSZE in Wien. Mit ihrem Debütroman Aschenputtel gelang ihr der internationale Durchbruch als Thrillerautorin, gefolgt von Tausendschön, Sterntaler, Himmelschlüssel und Papierjunge.


Weitere Bücher:
Aschenputtel Tausendschön, Sterntaler, Himmelschlüssel, Papierjunge sowie Schwesterherz

Fazit: 4 Sterne**** Meines Erachtens eine gelungene Fortsetzung ☺ , die mir deutlich besser gefällt als Schwesterherz. Langsam lese ich mich ein und gewöhne mich immer mehr an den ungewöhnlichen, aber dennoch flüssigen Schreibstil der Autorin und merke immer deutlicher, wie wichtig „reden“ mit seinen Lieblingsmenschen ist. Klappt der Austausch nicht, ist man verloren. „Bruderlüge“ ist im Limes Verlag erschienen. Der Thriller hat 448 Seiten und kostet 14,99 Euro.



Super Buch!! Sehr spannend!

Von: Celina Datum : 10.07.2017

https://exlibrisreadmorebooks.blogspot.de

Das Cover ist äquivalent zu dem von Schwesterherz gestaltet, weshalb schon deutlich wird, dass es sich hierbei um den zweiten Band handelt. Dabei steht ein Mann vor einem Meer auf einer Art Steg und geht einen Schritt voraus. Der Himmel ist wolkig und das Meer ist noch leicht zu erkennen. Man kann viel aus dieser Gestaltung deuten. Für mich war es auf der einen Seite, dass Martin Brenner seiner Hinrichtung immer weiter entgegenläuft (hier das Meer), und zum anderem aber auch die Möglichkeit, dass man immer weiter gehen soll und egal was für ein Abgrund auf einen warten möge, man nicht stehen bleibt.

Der Roman ist vom Sprachstil in der Alltagssprache geschrieben und in 47 Kapitel unterteilt, wobei immer aus der personalen Erzählperspektive berichtete wird. Zwischen den Kapitel wird der Leser durch ein Interviewgespräch, welches Brenner zum Zeitpunkt des Lesens führt, darauf hingewiesen, dass die Geschichte "Bruderlüge" eine Nacherzählung bzw. Zusammenfassung darstellen soll.
(Achtung Spoileralarm!)
Martin Brenner bekommt seine Tochter nach der Entführung durch Lucifer wieder mit dem Auftrag, dass er Mio finden soll. Mit Hilfe von Lucy, welche nun dauerhaft bei ihm ist, kommen sie dem Geschehen immer weiter auf die Spur. Für beide ist es eine komische Situation eine Art des richtigen Zusammenlebens und Familiendarseins zu führen, auch wenn Lucy sich nichts anderes sehnlicher wünscht.
Martin Brenner muss sich dem Konflikt stellen, dass er zum einen seine wichtigsten Menschen schützen möchte, aber zum anderen auch weitere Erkenntnisse über das Verschwinden von Mio herausstellen möchte.
Die Neugier kann ihm nicht weichen und so sucht er nach immer neuen Informationen.
Währenddessen wird er wegen 2 neuer Morde immer wieder zur Polizei gerufen und als Mörder in Betracht gezogen (bzw. betitelt).
Der erste Band stellt die perfekte Grundlage für den abschließenden Roman dar, denn die unbeendeten Kleinigkeiten werden hier aufgelöst und die Geschichte nimmt eine unerwartete Wende.
Martin Brenner weiß nicht mehr wem er vertrauen soll. Selbst bei Lucy zweifelt er, ob sie nicht diejenige ist, die die Morde begangen hat.
Er gerät in einen Strudel von Ereignissen, weshalb man ihm gebannt folgt. Zum Schluss geht es eher weniger um den Jungen, da die Vergangenheit und damit die Feinde von Brenner in den Vordergrund der ganzen Zusammenhänge rücken.

Fazit
Abschließend lässt sich nur sagen, dass es schade ist die Reihe mit dem 2 Buch schon beendet zu haben. Denn es ist wirklich eine mitreißende Geschichte mit einer unerwarteten Wende. Man fängt an über seine Vergangenheit nachzudenken, und was für Folgen es haben kann, wenn nicht über die Familie geredet wird. Auch sollte man nicht jede Annahme, welche durch nichts zu belegen ist, einem anderen zur Last legen.
Mit einer deutlichen Moral ist das Buch perfekt abgerundet. Ich konnte den Roman nicht so leicht wieder aus der Hand legen!

Ich fand das Buch super und kann es jedem empfehlen, der Thriller mag und bis zum Schluss überlegen möchte, wie es ausgehen könnte.
PS: Das Ende finde ich echt schade und habe mir gewünscht, dass es doch noch glücklicher ausgeht.

Interessant und fesselnd, aber teils zu konstruiert

Von: Kerstin | Archive of Longings Datum : 10.07.2017

www.archive-of-longings.blogspot.de

"Schwesterherz" war eines meiner Highlights im ersten Halbjahr. Das Buch war spannend, die Charaktere interessant, die Handlung wendungsreich und es sehr viel offen geblieben, sodass ich neugierig darauf war, wie es in "Bruderlüge" weitergehen würde. Leider kann der zweite und abschließende Band meiner Meinung nach nicht mit dem ersten mithalten.

Auch "Bruderlüge" ist voller Wendungen und überraschender Enthüllungen. Man weiß nicht mehr, wem Benner vertrauen kann und wer noch alles in die Verschwörung verwickelt ist; zudem passieren in schneller Folge immer neue Dinge und die Schlinge um den Hals des Protagonisten zieht sich langsam zu, da es einen sehr einflussreichen Gegner zu haben scheint, der genau weiß, wie er ihm die Schuld für Morde und weitere Verbrechen in die Schuhe schieben kann. Die Bedrohung für Lucy und Belle, quasi seine Familie, war dauerhaft präsent und sehr real. Mir hat gefallen, wie Benner fast schon verzweifelt versucht hat, einen Überblick zu bekommen und zu durchschauen, was passiert ist; allerdings muss ich sagen, dass es für meinen Geschmack zu viele Wendungen gab. Es ging immer weiter, eine Überraschung nach der anderen, sodass schließlich nicht nur der Protagonist nicht mehr wusste, was hinter all dem stecken könnte, sondern auch mir fast schon der Kopf schwirrte. Es tauchen immer mehr Personen auf, die in einem Zusammenhang zu den Ereignissen stehen, neue Fragen entstehen... natürlich ist es klar, dass Lucifer problemlos in der Lage ist, alles zu manipulieren und es deshalb nicht einfach für Martin sein sollte, die Wahrheit zu erfahren. Ein paar ruhigere Momente zwischendurch hätten dem Buch allerdings nicht geschadet. Trotzdem fand ich die Handlung durchaus interessant und ich war gespannt zu erfahren, wo Mio war und was hinter all dem steckte.

Richtig spannend wurde "Bruderlüge" erst im letzten Drittel, da sich der Konflikt hier sehr zugespitzt hat und man der Auflösung endlich nahe kam. Ich fand gut, wie alle Fäden zusammen gelaufen sind und dass Martin langsam begriffen hat, welche Rolle seine eigene Vergangenheit für die Ereignisse spielt. Die Motivation Lucifers konnte ich dann aus seiner Sicht nachvollziehen, wobei er wirklich schlecht informiert war, aber sein Vorgehen... meiner Meinung nach war sein Plan unnötig kompliziert und verworren, er hätte sein Ziel um einiges einfacher erreichen können, vor allem mit dem Netzwerk, das ihm zur Verfügung stand. Generell wirkte die Geschichte am Ende zu konstruiert, gerade durch die zahlreichen Wendungen, die ich bereit erwähnt habe. Die Aufklärung aller Ereignisse war überzeugend und hat zu dem Rest der Handlung gepasst, der Weg dahin hätte meiner Meinung nach gekürzt und vereinfacht werden können.


Trotz aller Kritik ist "Bruderlüge" kein schlechtes Buch. Es ist fesselnd, lässt sich sehr gut lesen und ich mochte, wie sehr die Ereignisse Benner zugesetzt haben und dass er langsam in die Enge getrieben wurde. Die Charaktere waren wieder gut ausgearbeitet und es war interessant, das Geheimnis nach und nach aufzudecken. Wäre die Geschichte weniger verworren gewesen und hätte das Ende für mich nicht so konstruiert gewirkt, hätte ich das Buch besser bewertet. So gibt es 'nur' 3,5 Sterne.

Die Vergangenheit holt jeden ein

Von: Miss Norge aus Rabenau Datum : 04.07.2017

www.missnorge.de

Dieser Band knüpft nahtlos an Band 1 *Schwesterliebe* an.
Zum besseren Verständnis gibt es noch eine kompakte Zusammenfassung, so das ich auch gleich wieder den Faden aufnehmen konnte und mich zurecht fand. Wieder begleitet man Martin Benner durch den Thriller und erlebt seine Jagd nach denen, die ihm mehrere Morde anhängen wollen. Zudem ist er auch immer noch auf der Suche nach Mio, dem kleinen Jungen von Sara Texas, die ja angeblich einige Morde auf sich genommen hatte und sich vor dem Prozess umgebracht hat. Die Story geht temporeich los, aber im mittleren Bereich des Buches warteten einige Längen und Wiederholungen auf den Leser. Zum Glück habe ich durchgehalten, denn die weitere Jagd und die Tatsache, das als noch mehr Menschen sterben und Martin die Schuld in die Schuhe geschoben wurde, hat es doch recht spannend gemacht. Und da Martin nun wirklich niemanden mehr vertrauen konnte und er sogar selbst seine On & Off-Freundin Lucy kurzzeitig verdächtigte, wurde es noch sehr brisant. Der Schreibstil ist wieder gut zu lesen, aber Band 1 *Schwesterliebe* hat mir noch einen Ticken besser gefallen. Das Ende der Mini-Serie war dann sehr überraschend und gut geklärt.
Fazit
Kristian Ohlsson ist mit diesen beiden Büchern eine spannende und wendungsreiche Mini-Serie gelungen.

Stockholm - Texas

Von: wal.li Datum : 01.07.2017

wallis-buechersichten.blogspot.de/

Er hat sie wieder, seine kleine Pflegetochter Belle. Martin Benner lebt mit ihr zusammen und nach den Ereignissen der letzten Wochen auch mit der Partnerin aus seiner Anwaltskanzlei Lucy, die manchmal auch seine Freundin ist. Von den Menschen und Begebenheiten, die ihn mit so viel Drama umgeben haben, will er sich fern halten, um insbesondere Belle in weiter in Gefahr zu bringen. Doch wo ist Mio, der entführt wurde und der seitdem wie vom Erdboden verschluckt ist. Zumindest hier muss Benner Nachforschungen anstellen, zum einen für sich selbst und das Kind, zum anderen jedoch auch, weil er gezwungen wird.

Bei diesem Roman handelt es sich um den Abschlussband einer zweiteiligen Reihe. Fragen, die im ersten Band unbeantwortet bleiben mussten, werden hier erneut aufgerollt und beantwortet. Martin Benner will den Dingen auf die Spur kommen, er will aber auch seine Ziehtochter und seine Freundin Lucy schützen. Er will aber auch wissen, was tatsächlich mit Mio passiert ist und welche Verbindung es zwischen Martin selbst und Mios Vater geben kann. Martin kennt diesen Mann nicht und genau genommen kann es keine Überschneidungen in ihren Lebensläufen geben. Warum erweckt Martin also diese extreme Abneigung in dem anderen. Als Benner vom Tod eines weiteren Menschen erfährt, befürchtet er, nun gehe es ihm an den Kragen.

Hat man den ersten Band etwas unzufrieden aus der Hand gelegt, weil er doch irgendwie nach einem erleichternden Ende mittendrin aufhört, hat man hier schließlich ein wesentlich besseres Gefühl, denn bis auf Kleinigkeiten erfährt doch alles eine überraschende Auflösung, auf die man selbst so schnell nicht gekommen wäre. Nach einer kleinen Weile beginnt die Handlung, einen mitzureißen. Misstrauen, Verdacht gegen jeden und unglaubliche Verwicklungen, die Menschen dazu treiben, sich auf außergewöhnliche Art zu verhalten und damit unberechenbar zu sein. Martin Benner gerät in einen Strudel von Ereignissen und als Leser folgt man ihm gebannt. Man wünscht, er möge seinen Lieben eine sicherere Welt bringen.

Zum einen bestens mit einer spannenden Lektüre unterhalten, beginnt man zum anderen doch nachzudenken über die Wurzel des Geschehens. Welche Folgen kann es haben, wenn in Familien nicht geredet wird und häufig von Annahmen ausgegangen wird, deren Wahrheitsgehalt durch nichts belegt ist.

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

Von: Anita Datum : 30.06.2017

https://aniscrazybookworld.wordpress.com/

Meine Meinung

Nachdem der erste Band doch sehr spannend und interessant geendet hatte, war ich umso neugieriger auf den zweiten. Wie würde diese doch sehr aussichtslos wirkende Story ihr Ende finden?

Es beginnt alles mit einer kleinen gut eingebunden Zusammenfassung von Schwesterherz. Eine sehr gute und hilfreiche Idee. Danach ging es gleich nahtlos weiter mit der eigentlichen Geschichte. Obwohl Martin seine Belle wieder hat, ist er immer noch sehr in die Enge getrieben. Die Story schreitet rasant voran und diesmal fand ich es an keiner Stelle zu langatmig. Es geschehen weitere Morde, die man wieder Martin in die Schuhe schieben will. Außerdem erfährt man so einige interessante Details aus seiner Vergangenheit in Texas. Die dann auch eine wirklich wichtige Rolle am Ende spielen. Ein wenig überraschend fand ich dies jedoch schon, da ich mich an keine Andeutungen in diese Richtung im ersten Teil erinnern kann. Außerdem zweifeln langsam immer mehr Personen an Martin. Auch seine Beziehung zu Lucy wird schwieriger.

Martin Benner ist mir während der ganzen Geschichte immer sympatischer geworden und man fiebert und leidet wirklich mit ihm mit. Außerdem gibt es noch das große Rätsel um die Identität von Luzifer. Schon während des ersten Teils habe ich immer mitgerätselt und eigene Theorien aufgestellt. Das Ende konnte mich dann aber nochmal wirklich überraschen. Auch wenn es gleichzeitig irgendwie ein ziemliches Klischee war (was sogar Martin erwähnt :-D). Insgesamt hatte der Teil wirklich viele überraschende Wendungen und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Weshalb ich das Buch auch in kürzester Zeit durchgelesen hatte.

Es gab auch wieder Auszüge aus einem Interview mit Martin und einer freien Journalistin. Diese haben mir wieder sehr gut gefallen und dadurch wurde noch mehr Abwechslung und Spannung reingebracht.

Der Schreibstil der Autorin hat mir wie im ersten Band auch sehr gut gefallen.

Passend zum ersten Teil ist auch Bruderlüge in einer schönen Broschur erschienen. Zusammen im Regal sind die Bücher sicherlich sehr schön anzuschauen.

Fazit

Nach den anfänglichen Schwächen hat mich diese kurze Reihe doch überzeugen und mitreißen können. Vor allem der zweite Band war durchgehend spannend. Ich wusste bis zum Schluss nicht, wie die Reihe überhaupt enden könnte. Die Lage für Martin erscheint aussichtslos. Auch das Ende konnte mich dann nochmal überzeugen. Insgesamt eine tolle kurze Reihe mit einem sehr spannenden Fall. Nach dem ich Martin Benner als Charakter nun doch noch ins Herz geschlossen habe, würde ich mich glatt über weitere Bücher mit ihm freuen.

Gute Fortsetzung

Von: MonesBlogWelt Datum : 30.06.2017

monesblogwelt.blogspot.de/

Wie der Titel schon sagt, dreht sich das ganze um eine Bruderlüge. Dieses lässt sich aber erst gegen Ende des Buches aufklären.
Ging es im ersten Teil darum, die Unschuld einer toten Serienmörderin aufzuklären, so geht es in diesem Teil darum, den Sohn der verstorbenen zu finden.
Das Buch startet mit einer kurzen Zusammenfassung vom Vorgänger, so das man sich gut wieder in die Geschichte zurückfinden kann.

Um seine Lieben nicht zu gefährden, hat der Anwalt Martin Benner vom unbekannten „Luzifer“ den Auftrag erhalten, seinen Sohn Mio zu finden. Doch wer ist überhaupt Luzifer?
Benner macht sich auf die Suche nach dem kleinen Jungen und sucht dazu den Ort des Verschwindens auf, versucht über dritte an Informationen der Polizei zu kommen und stellt schon bald fest, das irgendetwas in der ganzen Sache nicht stimmen kann.
Als dann weitere Personen sterben müssen, die mit ihm zu tun hatten und wiedermal versucht wird ihm den Mord unterzujubeln, weiß er, das ihn jemand aus dem Weg räumen will.
Benner fängt an, in seiner Vergangenheit zu stöbern, um diese mit den aktuellen Geschehen in Verbindung zu bringen und scheint endlich eine Spur zu finden.
Doch je näher er der Wahrheit kommt, desto gefährlicher wird es für ihn...


FAZIT:
Nachdem
mir der erste Teil super gefallen hat und wirklich spannend war, ist der Autorin die Fortsetzung richtig gut gelungen.
Mir gefällt der flüssige, fesselnde Schreibstil der Autorin, sowie die spannenden Intrigen welche den Spannungsbogen über das ganze Buch aufrecht erhalten.
Auch dieser Teil ist wieder aus der Sicht des Anwalt Benner geschrieben, welche eine richtig gute Hauptfigur im Buch ist.
Die Story beginnt mit einer Überraschung und endet auch mit einer, denn mit solch einer Auflösung des ganzen Falls, kann man nicht rechnen.
Durch die ein oder andere überzogene Passage, verliert es zwischendurch etwas an Glaubhaftigkeit, was aber durch weitere Spannungsbögen, die durchs ganze Buch gegeben sind, wieder behoben wird.
Alles im allen, ein wirklich packender Thriller, der mich gut unterhalten hat und wirklich lesenswert ist.

Grandioser Abschluss!

Von: Sonja Netz Datum : 29.06.2017

www.facebook.com/buecherweltundrezirampe

Bruderlüge
Von
Kristina Ohlsson
Verlag: Limes Verlag
Gerne: Thriller

Grandioser Abschluss!

Worum geht es?
Anwalt Martin Benner hat den Auftrag bekommen zu erfahren wo sich der verschwundene Mio aufhält.
Was keiner ahnt, Martin Benner gerät selbst in Ermittlungen, denn jemand versucht ihm zwei Morde anzuhängen. Er tappt absolut im Dunkeln wer es auf ihn abgesehen haben könnte.
Auf der Suche nach der Wahrheit bleibt ihm keine andere Wahl. Er muss sich entscheiden.
Mio oder sich selbst retten?

Fazit:
Das Cover ist passend. Ebenfalls zum ersten Teil.
Am Anfang wird noch einmal aus Band 1 zusammengefasst, was ich persönlich nicht störend finde. Ich finde es sogar gut, denn nicht jeder hat auf Anhieb den Verlauf des ersten Bandes im Kopf.
Was mir auch hier wieder gefällt ist, dass es eine Persepktive als Interview gibt und dann halt von Martin Benner erzählt wird.
Es war absolut spannend und fesselnd. Ein richtiger Bann, denn ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Musste lesen - bis zum Ende.
Es war alles dabei ... Dramatik, Intrigen, Liebe ... Wendungen die ich so nicht vorhersehen konnte.
Definitiv ein Lesehighlight.
Volle 5 Sterne und meine absolute Kauf- und Leseempfehlung!

Wilde Jagd

Von: Harakiri Datum : 29.06.2017

harakirisleseecke.jimdo.com/

Anwalt Martin Benner hat seine Tochter wieder zurück. Allerdings unter der Auflage, sich nicht mehr in die Angelegenheiten von Unterweltboss Luzifer einzumischen. Doch Benners Abenteuerlust ist geweckt – und zudem muss er ja noch den kleinen Mio finden, der seit Wochen verschwunden ist. Und das alles, wo er doch sowieso schon unter Mordverdacht steht.

Bruderlüge knüpft nahtlos an den ersten Band Schwesterherz an. Dieser hat den Leser ja am Ende mit mehreren Fragezeichen und einem offenen Ende zurück gelassen. In Bruderlüge werden nun endlich alle Fragen beantwortet und die Handlung vorangepeitscht.
Zusammen mit Martin Bennet jagt uns die Autorin nur so durch die Handlung. Die Längen des ersten Bandes sind vergessen, Bruderlüge hat weit mehr Action und Spannung zu bieten. Allein, dass Lucy und Belle wieder bedroht werden, dazu Martins Alpträume und noch mehr Tote, die scheinbar auf Martins Konto gehen – da mag man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Unverhoffte Wendungen sorgen zusätzlich für Spannung. Das Ende ist ebenfalls überraschend, hat mich allerdings nicht soo wirklich überzeugt. Das Motiv fand ich nicht so schlüssig, da hätte ich mir ein anderes erhofft.
Dennoch: Atemlose Spannung und viel Tempo machen das Buch zu einem richtigen Pageturner.

Toller finaler Abschluss

Von: lenisvea Datum : 29.06.2017

lenisvea.blogspot.de

€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
(* empf. VK-Preis)
Paperback, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-8090-2667-9
NEU
Erschienen: 13.06.2017
Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Paperback/Bruderluege/Kristina-Ohlsson/Limes/e486358.rhd

Wer Schwesterherz gelesen hat, darf Bruderlüge nicht verpassen.

Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.
Meine Meinung:
Ich habe vor einigen Wochen den ersten Teil dieser zweiteiligen Reihe gelesen, den ich sehr gelungen fand. Allerdings hat dieser leider mit einem absoluten Cliffhanger geendet, so dass ich das Erscheinen des finalen Bandes gar nicht abwarten konnte.
Bei dieser Reihe möchte ich aber darauf hinweisen, dass man den 1. Teil um Martin Benner schon gelesen haben sollte, ansonsten könnte es sein, dass man hier nicht alles versteht.
Der Einstieg in das Buch ist mir wieder sehr schnell gelungen, es konnte mich wieder direkt fesseln und Spannung erzeugen. Ich habe das Buch auch wieder innerhalb weniger Tage verschlungen.
Den Hauptprotagonisten Martin Benner verfolgen wir weiter auf seine Suche nach Mio, dem Sohn der mutmaßlichen Serienmörderin Sara Texas. Allerdings wird er selbst immer weiter in diesen Sumpf des Verbrechens hinein gezogen und auch verdächtigt. Kann er sich dem entziehen? Wen bringt er mit seinen Ermittlungen in Gefahr? Was passiert mit Lucy und seiner Nichte Belle?
Es war einfach wieder wahnsinnig interessant, diese Geschichte zu verfolgen. Ich muss aber auch sagen, dass ich es stellenweise sehr realitätsfern fand, dass ein Anwalt sich so in Ermittlungen verstrickt, dass er selbst zum Verdächtigen wird und auch das Ende war mir deutlich zu konstruiert und weit hergeholt.
Alles in allem kann ich aber auch sagen, dass ich diese Reihe toll fand und jetzt auf jeden Fall noch mehr von der Autorin lesen möchte. Ich kann hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Von mir bekommt das Buch sehr gute 4,5 Sterne, da es mir schöne und spannende Lesestunden bereitet hat.

Spannender 2. Teil

Von: Buchlieblinge Datum : 25.06.2017

www.buchlieblinge.de

Inhalt:

Anwalt Martin Benner befindet sich mittlerweile in der Hand des skrupellosen Unterweltbosses Lucifer. Um sich und seine Familie zu retten, soll er für Lucifer herausfinden, wo sich Mio befindet. Was geschah an dem Tag als Mio verschwand? Doch auf seiner Suche nach Mio gerät Martin immer mehr in den Fokus der Ermittlungen. Ihm werden Morde angehängt und er hat keine Ahnung, wer es auf ihn abgesehen hat. Auch soll es eine Verbindung zwischen ihm und Lucifer geben. Nur wie diese aussieht, kann sich Martin überhaupt nicht erklären. Wird er Mio finden und die Vorwürfe gegen sich entkräften können?

Zuerst zum Cover:

Das Cover finde ich wieder sehr gut ausgewählt. Mir gefällt die Farbwahl unheimlich gut. Der Mann, der auf dem Cover mutterseelenallein wirkt, verkörpert für mich Martin, der in dem Buch ja auch sehr alleine versucht, sein altes Leben wieder zurückzubekommen. Für mich ein perfektes Cover zu einem sehr spannenden Buch!

Meine Meinung:

Bruderlüge ist der Fortsetzungsband von Schwesterherz und knüpft nahtlos an die Handlung des 1. Teils an. Zwar gibt es zu Beginn des Buches eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse, diese ersetzt aber auf keinen Fall das Lesen des Vorgängerbandes.

Der Schreibstil ist wieder sehr spannend und flüssig. Ich hatte keinerlei Probleme, in die Geschichte abzutauchen. Auch endeten die Kapitel oft so spannend, dass ein Zuklappen des Buches absolut unmöglich war. Das Buch ist in fünf Teile unterteilt, denen weitere Unterkapitel folgen. Zu Beginn jedes der fünf Teile gibt es einen Auszug aus einem Interview, das zwischen Martin Benner und der freien Journalistin Karen Viking geführt wird. Hier berichtet Martin Benner wieder über den aktuellen Fall in Form eines Rückblicks. Mir hat dieses Element wieder sehr gut gefallen, da es mich oft sehr neugierig auf die folgenden Kapitel gemacht hat.

Das Buch beginnt natürlich mit einigen Überraschungen und hat mich direkt wieder gepackt. Natürlich treffen wir wieder viele Charaktere aus dem 1. Teil wieder, doch vor allem Martin Benner hat sich sehr verändert. Er hat seine Leichtigkeit und Lebemanneigenschaften eingebüßt und wirkt nun sehr bedrückt. Die Last, die auf seinen Schultern liegt, ist ihm deutlich anzumerken. Überdies plagen ihn fürchterliche Albträume, die lange große Fragen aufwerfen. Aber auch Lucy - und vor allem Belle - haben die vergangenen Erlebnisse nicht ohne Weiteres weggesteckt und somit ist die Stimmung sehr gedrückt und angespannt.

Ich habe schon Schwesterherz als überaus spannend empfunden, in Bruderlüge hatte ich nun aber das Gefühl, dass Martin Benner niemandem mehr trauen kann. Die Anspannung und der Druck, dem Martin ausgesetzt waren, konnte ich förmlich beim Lesen spüren. Es gab wieder viele spannende Wendungen, viele Handlungsstränge wurden aber auch aufgelöst, was bei mir oft zu großer Überraschung geführt hat. Dennoch habe ich bis zum Ende des Buches darum gezittert, ob der Fall tatsächlich aufgelöst werden wird.

Mit dem Ende des Buches bin ich sehr zufrieden, auch wenn es mich nicht nur einmal überrascht hat. Für mich ist Bruderlüge eine perfekte Ergänzung zu Schwesterherz. Natürlich gab es auch Passagen, die mir etwas überzogen vorkamen, aber gestört hat mich das nicht wirklich.

Mein Fazit:

Mit Bruderlüge hat Kristina Ohlsson eine sehr spannende Fortsetzung von Schwesterherz geschaffen. Ich hatte tolle Lesestunden und habe bis zum Schluss um Martin gezittert. Daher kann ich auch dieses Buch nur absolut weiterempfehlen.

Von: Vera Schellinger aus Ravensburg Datum : 19.06.2017

Buchhandlung: Buchhandlung RavensBuch GmbH

Was soll ich sagen, ich war gestern zu nichts anderem zu bewegen, ich musste dieses Buch lesen. Seit langem habe ich mal wieder bis tief in die Nacht gelesen, weil ich einfach wissen musste, wie es endet. Meinem Kollegen ging es nicht anders, auch er ist schon fertig.

Von: Eva Seitz-Brückner aus Ravensburg Datum : 26.04.2017

Buchhandlung: Buchhandlung RavensBuch GmbH

in Windeseile habe ich nun das EBook von "Bruderlüge" gelesen. Ich habe schon lange keine so gute, spannende und gut durchdachte Geschichte mehr gelesen. Ich saß am Montag auf meinem Balkon in der Sonne und konnte nicht mehr aufhören zu lesen, was mir einen kräftigen Sonnenbrand auf den Unterarmen beschert hat. Das war es wert! Wir verkaufen schon "Schwesterherz" sehr gut und ich vertröste unsere Kunden dann auf den nächsten Band, denn aufhören kann man ja nicht nach dem ersten.