Leserstimmen zu
Bruderlüge

Kristina Ohlsson

Martin Benner (2)

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Ein mega Ende

Von: Romina

10.08.2017

Rezension zu "Bruderlüge" 👥👦👪 ! FORTSETZUNG ! von Schwesterherz Autor: Kristina Ohlsson Seiten: 445 Verlag: Limes Gerne: Thriller Flexibler Einband Mio wird immer noch vermisst. Martin Benner muss sich auf die Suche nach ihm machen, sonst sieht er seine Adoptivtochter nie mehr. Lucifer, der Vater von Mio, möchte ihn wieder haben. Es geschehen zwei Morde, die Martin angehängt werden. Unter ständiger Beobachtung versucht er weiterhin Mio zu finden, ohne etwas von Lucifer preis zu geben. Es geschehen noch weitere Morde. Martin fliegt wieder nach Amerika. Dort verändert sich sein ganzes Leben. Die ganze Geschichte hat mir besser gefallen, als der erste Teil. Besonders gut hat mir der Schluss gefallen, als er erfahren hat, dass Lucifer, also Vincent, sein Bruder ist. Ein, für mich nicht, vorhersehbarer Schluss. Mir war zwar klar, dass ein Polizist etwas mit Lucifer zutun hatte, war aber doch überrascht, als Didrik es zugab. Der Pass von Sebbe, der Mio übernommen hat, ist in der heutigen Welt fast schon alltäglich. Dass Lucy, trotz den Umständen, immer bei Martin blieb, muss wahre Liebe sein, wobei es immer wieder kleine Ausseinandersetzungen gab. Eine Geschichte zum knobeln und mitraten. Der Schreibstil ist, wie schon beim ersten Band, super zu lesen. Besonders durch die letzten 100 Seiten, flog man nur so. Die Kapitel wurden sinnvoll geschrieben. Es hatte einen Roten Faden durch das ganze Buch. Ein gelungener Abschluss der Diologie. Fazit: Ein mega gutes Ende dem man einfach nur 5/5 Sternen geben kann.

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Spannende Story!

Von: Eori

09.08.2017

Bruderlüge von Kristina Ohlsson ist ein sehr unterhaltsames Buch! Ganz zu Beginn des Buches wir ein kurzer Überblick über den Inhalt des ersten Bands „Schwesterherz“ gegeben. Sehr hilfreich, da ich diesen noch nicht gelesen habe. Dennoch finde ich erfährt man nicht alles und ich werde den ersten Band ziemlich sicher noch lesen. „Bruderlüge“ beinhaltet viele angenehm kurze Kapitel und zwischen drin immer wieder Interviewausschnitte, die zusammengenommen Lust auf den weiteren Verlauf der Geschichten machen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und auf gewisse Weise angenehm selbstironisch, das Lesen macht Spaß. Martin Brenner werden mehrere Morde angehängt, und er muss immer noch Mio finden. Er leidet unter Verfolgungswahn und es gibt immer mehr Tote. Was hat es damit auf sich? Der Titel des Buchs gab mir bis kurz vor Schluss Rätsel auf, passt aber nun im Nachhinein wie die Faust aus Auge. Nur leider häufen sich gegen Ende der Geschichte die „Zufälle“ schon sehr stark und ich hätte ein bisschen mehr Spannung erwartet. Aber das ist jammern auf hohem Niveau.

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Meine Meinung: ACHTUNG: Das ist ein zweiter Teil, also wenn du das erste Buch noch nicht gelesen hast, empfehle ich dir meine Rezension zum ersten Teil: Schwesterherz, die du ganz einfach auf meinem Blog findest. Das Cover passt perfekt zum vorherigen Teil, obwohl es eine ganz andere Farbe hat. Auch so finde ich das Cover sehr schön und es fängt die Stimmung des Buchs sehr schön ein. Die Geschichte ist, wie schon im ersten Teil super aufgebaut und bietet eine gelungene Abwechslung zwischen extrem spannenden Passagen und einfacher Recherchearbeit oder zwischenmenschlichen Begegnungen, auch der Humor kommt nicht zu kurz und lockert die spannende Handlung etwas auf. Sehr gut finde ich auch, dass der erte Teil nahtlos in den zweiten Teil über geht und die Handlung perfek aufeinander abgestimmt ist. Es gibt auch eine ganz klare Spannungssteigerung zu spüren, Martins Lage wird immer verzwickter und er muss schauen, wie er sich von den ganzen Anschuldigungen gegenüber ihm wieder befreien kann. Er muss sich entscheiden: Rettet er den kleinen Mio oder sich selbst? Martin ist perfekt für diese Rolle gemacht. Er ist zwar schon irgendwie gewöhnungsbedürftig mit seiner etwas arroganten und selbstüberzeugten Art, aber ich finde, dass er im zweiten Teil jetzt schon ganz anders und auch etwas sympathischer ist. Ansonsten bleiben die Charaktere sich selbst sehr treu, was ich sehr gut finde, da ich es nicht leiden kann, wenn sie sich bei Mehrteilern von jetzt auf gleich verändern. Lucifer ist nachwievor der perfekte Bösewicht, der fast wie ein Phantom zu sein scheint und im Hintergrund alles so lenkt, dass es ihm passt. Lucy ist wie Belle ein wichtiger Teil von Martins Leben und muss alles ausbaden, was Martin so verzettelt. Das Buch im Allgemeinen war aber etwas schwächer als der phänomenale erste Teil, dennoch ist es ein Muss. Besonders auch deswegen, weil manches doch etwas konstruiert wirkt. Der Schreibstil war wieder sehr schön und ich finde es auch gut, dass das Schema, dass immer erst ein Interview-Ausschnitt, der dann zum nachfolgendem Inhalt passt, vor dem jeweiligen Teil stand, auch im zweiten Teil beibehalten wurde. Meine Bewertung: Bruderlüge ist ein wirklich würdiges Finale des Zweiteilers um Martin Brenner. Sowohl die Geschichte, die Figuren als auch der Schreibstil sind einfach genial und ziehen einen direkt in die Handlung und man muss einfach mitfiebern und erfahren wie es weitergeht. Daher bekommt die Fortsetzung von mir 4,5 von 5 Punkte.

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Das Buch ist die Fortsetzung zu „Schwesterherz“ und endlich erfahren wir ob Mio gefunden wird oder nicht. Die Handlung hier setzt genau am Ende von Teil eins an und es geht rasant weiter, denn Martin will man weitere Morde anhängen, was er sich aber nicht gefallen lässt und so weiter rumstöbert und den Sachen auf den Grund geht. Mir hat auch dieses Buch wieder sehr gut gefallen, denn ich fand es sehr spannend und stellenweise nervenaufreibend, wie uns die Autorin die Geschichte hier erzählt. Sie hat mich mit Ortswechseln, Plottwists und auch Szenenwechseln überrascht, denn es geht alles sehr flott voran, was ich aber hier sehr passend fand. Generell hat mir die eher düstere Stimmung in diesem Buch sehr gut gefallen, denn es war stellenweise echt brutal, wie Martin mittlerweile schon an Verfolgungswahn leidet. Das Finale und auch die dazugehörenden Hintergründe der betreffenden Personen hat mich echt umgehauen. Damit hätte ich ehrlich nicht gerechnet. Klar man könnte jetzt sagen, manche Dinge oder Abschnitte waren von der Autorin doch vielleicht etwas weit hergeholt, dennoch haben mich auch diese Sachen eigentlich nicht gestört, denn ich konnte alles gut nachvollziehen. Benner empfand ich einen wirklich authentischen Hauptcharakter. Ich fand ihn sympathisch und ich konnte seine Taten sehr gut verstehen. Besonders gefallen hat mir, dass er sich nicht hat unterkriegen lassen, sondern für seine Freiheit und Glaubwürdigkeit gekämpft hat. Die Nebencharaktere fand ich ebenso sehr gut beschrieben und ich konnte mir auch die Bösewichte der Handlung sehr gut vorstellen. Diese wirkten ebenso glaubwürdig. Der Schreibstil ist ebenso rasant, wie im Vorgänger. Mich konnte es definitiv begeistern, wie schnell die Autorin Orte und Szenen wechseln kann, und dennoch verständlich bleibt, sodass man als Leser nicht verwirrt ist. Die Seiten sind nur so dahingeflogen. Das Cover passt wunderbar zum Vorgänger. Fazit: 5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung. Man sollte allerdings die Vorgeschichte kennen. Außerdem bin ich richtig gespannt, ob Benner noch ein Buch bekommen wird.

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Der Fall Sara Texas geht für Martin Benner weiter! Doch jetzt steht nicht mehr Sara, sondern ihr verschwundener Sohn Mio im Vordergrund. Lucifer hat Benner beauftragt, ihn zu finden, sonst droht er seiner Adoptivtochter Belle etwas anzutun. Gemeinsam mit seiner Kollegin Lucy macht sich Benner auf die Suche nach Mio, während ihm gleichzeitig mehrere Morde angehängt werden sollen. Wer zieht hier nur die Fäden im Hintergrund und versucht, Martin Benners Leben zu zerstören? „Bruderlüge“ ist der zweite Band von Kristina Ohlsson um den Anwalt Martin Benner, der in den Selbstmord von Sara Texas hineingezogen wird, die zuvor fünf Morde gestanden hat. Benner gerät ohne eigenes Zutun in dieses Durcheinander und hat nur Lucy an seiner Seite, um den Fall zu lösen. Die Polizei wendet sich gegen ihn und wer ihm helfen will, ist kurz danach tot. Die Autorin treibt die Spannung in diesem Band auf die Spitze, scheint sich doch die ganze Welt gegen den Anwalt verschworen zu haben, ohne dass er die geringste Idee hat, warum. Das Ende ist dafür umso fulminanter und unvorhersehbarer. Benner ist nicht unbedingt eine sympathische Figur, trotzdem fühlt und leidet man mit ihm und wird angesichts seiner Hilflosigkeit immer wütender. Ich konnte irgendwann gar nicht mehr aufhören weiterzulesen, da ich unbedingt wissen wollte, was hinter dieser Verschwörung eigentlich steckt und vor allem, wer der geheimnisvolle Lucifer ist. Kristina Ohlsson hat mit „Bruderlüge“ einen großartigen Thriller geschrieben, mitreißend und spannend von der ersten bis zur letzten Seite, der mir noch besser gefallen hat als der erste Band „Schwesterherz“.

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Inhalt: Er muss die Wahrheit ans Licht bringen und entdeckt nur Dunkelheit- Martin Benner befindet sich in der Hand von Lucifer, dem Unterweltboss. Dieser erteilt ihm den Auftrag Mio, den Sohn der Serienmörderin Sara Texas, zu finden. Doch plötzlich steht Martin mittendrin. Irgendjemand versucht ihm zwei Morde anzuhängen. Jetzt ist Martin gespalten. Was soll er nun tun? Soll er Mio retten und dem Kind eine sichere Kindheit schaffen oder soll er sich selbst retten? Meinung: Wow, ein neuer Kristina Ohlsson Thriller. Wie viele von euch bereits wissen, war ich beim ersten Teil sehr überzeugt von dem Buch. Ein richtiger Thriller, der sogar mich packen konnte. Doch konnte nun der zweite Teil mich genauso oder sogar noch mehr packen? Das Cover war wieder einmal wunderschön und ich habe eine wirklich spannende Geschichte erwartet, die ich bekam. Der Klappentext sprach mich so an und freute mich schon sehr auf dieses Buch. Aber ich wurde nicht enttäuscht. Dieser Thriller war sogar noch besser als der Erste! ♥ Der Schreibstil der Autorin war wieder ganz speziell, etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem angenehm zu lesen. In den zweiten Teil bin ich richtig hinein gerutscht, es gab nicht mehr viele Erklärungen oder Handlungen von dem ersten Teil, nein hier ging es gleich zu Sache. Der Anfang hat mich einfach umgehauen. Ich konnte und mochte nicht aufhören. Es war so spannend. Es gab kaum Seiten wo ich mich etwas "entspannend" konnte bis zur Mitte des Buches, da wurde es ein wenig "zäh". In der Mitte war es richtig anstrengend dieses Buch zu lesen. Mri kam vor, dass die Autorin den roten Faden verloren hat und nur später wieder reingefunden hat. Leider ist mir die Handlung schon am Ende hin etwas unrealistisch vorgekommen. Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber es war für mich etwas zu verwirrt und einfach zu sehr gewollt. Die Orte und Situationen werden wieder super beschrieben. Der zweite Band war im großen und ganzen etwas schwächer als der erste Band, jedoch nicht schlecht. ♥ Kommen wir nun zu den Charakteren. Im ersten Teil hatte ich hier meine Schwierigkeiten. ich konnte die Personen nicht wirklich kennenlernen. Jedoch muss ich sagen, dass es besser wurde. Ich wusste wer wer war und was sie in der Story zu suchen hatten. Hier ist der zweite Band um einiges besser als der Erste. Martin Benner. Naja nicht mein Geschmack. In dieser Geschichte wirkte er anfangs wirklich flach und einfach nur "geschrieben", doch im Laufe mochte ich ihn wirklich. Er war etwas anders als die "normalen" Hauptpersonen in einem Thriller, aber er war nicht schlecht. Wirklich nicht, einfach gewöhnungsbedürftig. Seien arrogante Art ist wie weggeblasen und ich konnte mich etwas mit ihm anfreunden, wirklich gut. Ich persönlich finde, dass Martin perfekt in die Geschichte hinein passt. Die Nebenpersonen werden immer wieder eingebaut und super beschrieben, die ich alle super sympathisch fand. Was soll Martin nun tun? Soll er Mio retten oder doch sich selbst? Wäre ich Martin gewesen hätte ich sofort den kleinen Jungen gerettet. Aber ihr könnt ja selbst nachlesen. ♥ "Bruderlüge" ist ein wirklich gelungener Thriller, den ich wirklich gerne mochte. Er hatte für mich persönlich einige Schwachstellen, aber trotzdem fand ich ihn viel besser als den ersten Teil. Das Buch konnte mich trotzdem überzeugen, jedoch nicht ganz. Das Buch war wirklich schön zu lesen und war echt froh, dass es besser war, aller der Erste. Das Buch kann ich jeden Thriller und Spannungsfreak weiterempfehlen, es ist bestimmt etwas für euch! Dem Thriller, der Reihe, sollte man aber eine Chance geben und sich selbst überzeugen lassen. Ich hoffe, dass ich noch viel von Kristina Ohlsson hören werde und ich hoffe, dass mich ihre nächsten Thriller/Bücher umhauen können. Fazit: Dem Buch "Bruderlüge" möchte ich gerne 4 von 5 Sterne geben. Leider hatte ich einige Schwierigkeiten in der Mitte des Buches. Auch der Protagonist konnte mich nicht zu 100 Prozent überzeugen. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und bin froh, so einen guten Thriller zuhause zu haben. Ein wirklich gelungenes Buch, das ich jeden weiterempfehlen kann.

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Nun liegt er endlich vor, der abschließende Band dieses Zweiteilers. „Endlich“ weil der erste Teil beim besten Willen nun einmal nicht für sich allein stehen kann und die Geschichte genau in der Mitte einfach unterbrochen wird. Zwar hat Ohlsson in der Rahmenhandlung einen künstlichen Bruch geschaffen, so dass der Rahmen für einen Zweiteiler logisch erscheint, dennoch ist die eigentliche Handlung recht krass unterbrochen. Doch das spielt keine Rolle mehr, denn der zweite Teil liegt nun vor. Das Rätsel um „Sarah Texas“ wurde im ersten Band hinreichend aufgeklärt, aber der Verbleib ihres Sohnes Mio ist nach wie vor ungewiss und nun wurde Benner auch noch in Aussicht gestellt, dass seine Tochter ihm weggenommen wird bzw. ums Leben kommt, wenn er Mio nicht findet. Außerdem ist Benner auf der Such nach demjenigen, der ihm die Morde in Schweden unterjubeln will. Das Schöne ist, dass tatsächlich alles aufgeklärt wird: Mios Aufenthaltsort, der Mörder der verschiedenen Leute, mit denen Benner geredet hat und natürlich wird auch die Identität Lucifers gelüftet. Ich muss gestehen, dass ich mit der Auflösung zufrieden bin, denn in eine ähnliche Richtung habe ich auch schon gedacht. Allerdings musste ich feststellen, dass der ganze Schlamassel, der Benner in diesem Buch passiert ist, nie passiert wäre, wenn die Menschen in seiner Umgebung einfach mal miteinander geredet hätten. Ohnehin fasst das extrem viele zwischenmenschliche Konflikte z.B. in beliebten Serien zusammen: Die Charaktere reden einfach nicht miteinander. Es wäre alles so viel einfacher, wenn Menschen mehr miteinander reden würden… Daher ist es schon sehr dramatisch zu sehen, was hinterher daraus entstanden ist. Die Struktur und der Schreibstil sind praktisch identisch mit dem ersten Band: Es ist in mehrere „Teile“ untergliedert, denen jeweils der Abdruck eines von Benner initiierten Interviews mit ihm und einer freien Journalistin voransteht. Auch endet das Buch mit einem solchen Interviewabschnitt. Zwar gibt dies dem Leser das Wissen, das Benner am Ende dieses Buches noch am Leben sein wird, sonst hätte das Interview nicht stattfinden können, doch sonst nimmt es keine Details vorweg, da es nur den Rahmen bildet und Benner dem Journalisten seine gesamte Geschichte mit dem Fall chronologisch erzählt. Benners Geschichte ist wirklich insgesamt sehr spannend. Es gibt auch hier Passagen, die wirklich nervenaufreibend zu lesen waren, andere waren einfach solide Recherchearbeit. Die Mischung ergibt einen gut zu lesenden Thriller, der davon lebt, das Benners „Fall“ immer verzweigter und verzwickter wird und letztlich nicht nur sein Leben, sondern auch das Leben seiner Lieben auf dem Spiel steht. Am liebsten hätte ich das Buch gern an einem Tag durchgelesen, da es so spannend war! Benner ist kein Mensch, den ich mögen würde, wäre er Teil meines Umfeldes. Er ist reich, arrogant und sieht gut aus. Seine Einstellung Frauen gegenüber ist fragwürdig und dadurch ist er nicht beziehungsfähig, dabei führt er eine sehr verquere Beziehung mit seiner Ex-Freundin und Partnerin seiner Rechtsanwaltskanzlei. Zu allem Überfluss hat er zudem noch ein Pflegekind, dessen Erziehung ihm zwar wichtig ist, ihr aber dennoch nicht ausreichend Zeit zuteil werden lässt. Natürlich hat ein solcher Charakter eine unangenehme Vergangenheit, die glücklicherweise nicht als mysteriöses Geheimnis im Hintergrund weilt, sondern an passenden Stellen in der Handlung erklärt wird. Trotz allem funktioniert Benner, obwohl mir unsympathisch, als Hauptfigur sehr gut. Er hat die nötige Arroganz und Selbstsicherheit dem Ganzen auf die Spur zu kommen, ohne einzuknicken. Dennoch kommt auch ein arroganter, reicher Anwalt aus einer solchen Situation nicht verändert heraus und diese Veränderungen haben mir dafür gut gefallen. Nichtdestotrotz finde ich es sehr konsequent, dass er am Ende dennoch seinen – meiner Meinung nach bescheuerten – Prinzipien festhält und gut, wie sein enges Umfeld darauf reagiert. Demnach hat dieses Buch alles in allem ein sehr befriedigendes Ende. Fazit: In Bruderlüge findet die Geschichte, die mit Schwesterherz begann, eine gelungene Fortsetzung. Gelungen ist sie daher, da sie ebenso spannend und mitreißend ist, wie der erste Band und genauso geschrieben ist, als würde der erste Band einfach weiter gehen. Hinzukommt, dass die Auflösung nichts unklar lässt und in sich schlüssig ist. Benner ist mir nach wie vor nicht wirklich sympathisch, aber dennoch hatte seine Geschichte eine starke Sogwirkung. Es ist nicht auszuschließen, dass ich mir die anderen Krimis aus Ohlssons Feder auch noch zu Gemüte führen werde, allerdings stört mich dabei, dass die Teile der Reihe nicht im selben Verlag erschienen sind, aber das ist ein anderes Thema.

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Inhalt Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt. (Quelle: randomhouse ) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Limes Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. „Bruderlüge“ ist der Nachfolger von „Schwesterherz“ und erzählt die Geschichte weiter. Um alle Zusammenhänge zu verstehen, muss man den ersten Teil gelesen haben. Martin hat von Lucifer den Aufrag erhalten, nach Mio zu suchen, was im ersten Moment leichter aussieht als gedacht. Um Bella in Sicherheit zu haben, nimmt er den Auftrag an und stellt schnell fest, das in den Akten kein Bild von Mio existiert. Da er seinem Freund bei der Polizei nicht mehr vertraut und sie ihn wie den Hauptverdächtigen behandeln, wendet er sich an eine Freundin, die ihm in diesem Buch immer helfend zur Seite steht – auch wenn sie von der großen Gefahr weiß. Nach langer Ermittlungsarbeit kommt er der wahren Fährte auf die Spur und merkt, das er selbst eine Schlüsselfigur ist… Martin Benner habe ich im ersten Band ein wenig ins Herz geschlossen, auch wenn sein Verhalten gegenüber Lucy und Bella wirklich schlecht ist. Hier geht es nahtlos so weiter und zum ersten Mal wurde er mir unsympathisch. Er nervte mich und ich war unglaublich froh, als die Geschichte endlich zu Ende war. Ein guter Freund von Martin sät Zweifel bezüglich der Aufrichtigkeit von Lucy und sie muss darunter leiden, das Martin sie ihn Frage stellt. Er schließt sie aus und verliert wichtiges aus den Augen – etwas, das sie wieder ausbügeln muss. Trotzdem bleibt sie bei ihm, weil sie um Bella besorgt ist. Die Kleine hat die Entführung doch nicht so einfach verkraftet, wie alle gedacht haben. Lucy tat mir einfach nur leid – Martin belügt sie von vorne bis hinten und sie soll weiterhin die liebende Ersatzmutter von Bella spielen. Und ihm natürlich alles verzeihen und bedingungslos vertrauen. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird nur aus der Sicht von Martin Benner, was einen guten Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt gibt, aber ab und zu hätte ich mir eine zweite Ansicht gewünscht. Im ersten Band hat mir das nicht gefehlt, aber hier hätte es die Geschichte vermutlich glaubhafter gemacht. Wie auch in „Schwesterherz“ gibt es hier vor jedem Kapitel eine Aufzeichnung in Form eines Interviews zwischen Martin und Karen Viking. Einer anderen Journalistin. „Schwesterherz“ ist einer Lieblingsthriller und dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich an die Fortsetzung. Zu Beginn des Buches wurde ich nicht enttäuscht und ich habe die ersten Seiten verschlungen, aber je näher ich der Mitte des Buches kam, umso zäher wurde die Geschichte. Die Suche um Mio und seine Hintergründe, bzw. die Auflösung, zogen sich in die Länge und es nahm kein Ende. Die Teilgeschichte, die in Texas spielt und sich um die Familie von Martin dreht, konnten mich wieder mit dem Buch versöhnen, auch wenn ich sie etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen fand. Alles in allem fand ich „Bruderlüge“ deutlich schwächer als „Schwesterherz“, aber dennoch konnte mich die Autorin wieder von sich überzeugen und diese beiden Bücher werden mit Sicherheit nicht die letzten sein, die ich von ihr lesen werde. Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung. 🌟🌟🌟🌟 Sterne

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