Leserstimmen zu
Omega Days - Die letzten Tage

John L. Campbell

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Zombies in der heutigen Zeit… eigentlich sollte man davon ausgehen das die bereits verblassenden Schlurfleichen eines George Romero und der Megahype um The Walking Dead die Leute ein wenig „vorbereitet“ hat, sollte es denn wirklich einmal so weit kommen. Scheinbar gehen aber eine Menge Autoren von Dystopien davon aus, das dies nicht der Fall ist und so fallen auch im ersten Buch der Omega Days erst einmal jede Menge frischfleischig-naive Staunköpfe den Nimmersatten zum Opfer, bevor jemand begriffen hat um was es sich eigentlich handelt. Zumindest hat Autor John L. Campbell verstanden das die heutige Jugend mit Gewaltdarstellungen aufwächst und sich somit eher fasziniert, denn vollkommen panisch, dem Schauspiel des Menschenfressens widmet. Eine der imposantesten Szenen des Buches – und damit spoilere ich nicht wirklich etwas – ist die Übernahme der USS Nimitz durch die verseuchte Brut. Wer sich ein wenig auskennt der weiß das die Nimitz eine Art schwimmende Großstadt darstellt. Campbell scheint sich recht genau mit dem Flugzeugträger beschäftigt zu haben, denn er schildert nur nebenher wie die Zombies sich die die Marinesoldaten einverleiben und legt mehr den Hauptaugenmerk auf den Umstand was mit so einem schwimmenden Atomkoloss passieren kann, wenn die Mannschaft einfach aufhört den Dienst zu versehen, während die ganze Chose in voller Hafeneinfahrt ist. Campbell mischt die Szenen seiner Hauptstreiter mit denen von Menschen, die man nur kurz erlebt, um sie dann recht schnell an die Zombie4s zu verlieren.- Dies geschieht jedoch nicht währen den beiden größeren Handlungsabschnittes des Buches, sondern wird in einem dazwischen geschobenen Intermezzo erzählt. Scheinbar wollte Campbell so die Stimmung vom Rest der Noch-Überleben den einfangen um das ganze Szenario noch düsterer zu machen, als es ohnehin schon ist. Auch ist auffällig, wie oft Campbell Kinder als Zombies ins Rennen schickt und seine Protagonisten mit der moralischen Zwickmühle konfrontiert, diese zu vom Dasein des Untoten zu erlösen. Mir bescherte dies stets einen Kloß im Hals, denn auf Kinder zu schießen ist eine andere Hausnummer als der alten Lady von Nebenan oder dem Hausmeister im zerfetzten Overall eine Kopfschuss zu verpassen. Selbst vor der notwendigen Exekution eines Säuglings macht er nicht halt – schöne neue Zombiewelt. Die meisten seiner Protagonisten sind zuerst recht austauschbar und die Entwicklung seiner Helden lässt lange auf sich warten. Die meisten passen sich der neuen Wirklichkeit kaum an und rennen schneller ins eigene Verderben als man Zombie sagen kann. Einige gehen jedoch verändert und gestärkt aus den Ereignissen um sie herum hervor. Das einzig wirklich interessante Bespiel ist der Teenager Skye, welcher am ersten Tag im College innerhalb weniger Stunden seine Eltern und die kleinere Schwester an die Zombieseuche verliert. Danach verliert man Skye ein wenig aus den Augen um sie dann als eine Art weiblichen Asphaltdschungelkämpfer erneut zu treffen. Diese Wandlung ist zuerst sehr konstruiert, wird dann aber in weiteren Kapiteln durch Rückblenden und Ausflüge in ihre Gedankenwelt relativiert. Man muss schon gewillt sein, besonders zum Schluss des Ganzen, ein paar Ungereimtheiten in Kauf zu nehmen und ich muss zusätzlich gestehen, mich durch die ersten 200 Seiten durgebissen zu haben um am Ende nicht so belohnt zu werden, wie ich es erhoffte. Dennoch scheint dieser Roman ein Erfolg gewesen zu sein, denn das „Schiff der Toten“ – Titel des Folgebandes – legt schon die Anker ab. Im Zweifelsfall immer für den Angeklagten und somit bekommt Mr. Campbell eine zweite Chance, mich mit seiner Zombiewelt vielleicht doch noch positiv zu überraschen.

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“Omega Days – Die letzten Tage” erfindet das Rad des Zombie-Apokalypsen-Buches definitiv nicht neu. Der hier grassierende Omega Virus ist die Grundlage eines typischen Szenarios, welches man schon aus vielen anderen Büchern dieses Genres kennt. Die Welt geht von heute auf morgen unter, weil die Toten wiederauferstehen und nach Fleisch gierend die Seuche weiterverbreiten; gnadenlos, brutal und emotionslos. Was dieses Buch jedoch von anderen unterscheidet ist die hohe Anzahl der Protagonisten. Aus mindestens sieben verschiedenen Perspektiven geschildert findet sich so für jeden Leser ein sympathischer Charakter und jemand, den man nicht sonderlich leiden kann. Dadurch fällt es einem jedoch auch schwer wirklich in die Tiefe der Geschichte einzutauchen, da sich die Spielplätze einfach immer wieder verschieben. Trotzdem schafft es Campbell seine doch oft stereotypischen Charaktere eine Entwicklung durchmachen zu lassen und nicht auf der Stelle zu treten. Dies fand ich interessant und beeindruckend. Die Geschichte ist insgesamt in drei große Teile unterteilt. In “Schmutzige Sachen” erleben wir den Ausbruch der Seuche aus den verschiedenen Sichten der einzelnen Charaktere. Eine mehr oder minder heile Welt wird urplötzlich auf den Kopf gestellt und geht unter, geliebte Menschen sterben und verwandeln sich in untote Monster. Dennoch bleibt die Hoffnung, dass Hilfe nahen wird, dass all dies bald ein Ende haben wird. Im zweiten Teil “Freier Fall” wendet sich der Fokus von den Protagonisten ab und es werden Episoden aus anderen Leben geschildert, die allesamt in die Hoffnungslosigkeit hineingehen und das neue, ungerechte Weltbild festigen. Gerade in diesem recht kurzen Teil gibt es einige Kapitel, die ich äußerst gelungen und emotional empfand. Im dritten Teil “Die Asche des Teufels” geht es dann wieder zurück zu den Protagonisten, die sich nun in der neuen Welt zurechtfinden müssen oder daran scheitern. Wie bereits eingangs gesagt ist dies nicht unbedingt ein Novum in der Zombieliteratur, dennoch konnte Campbell dies alles sehr spannend und fesselnd schildern und trotz der Gewalt und Brutalität auch Platz für Emotionen finden, die man so nicht unbedingt in einem Horrorbuch erwarten würde. Ich bin ein Fan des Zombiegenres und daher ist für mich auch immer wichtig, um was für untote Monster es sich handelt. Campbell belässt seine Zombies recht klassisch. Es sind untote, recht träge Wesen, bei denen es jedoch auch etwas flinkere, jedoch nie rennende Genossen gibt. Sie gieren nach Fleisch aller Art, können den Virus jedoch nur auf Menschen übertragen. Es gibt ebenfalls Parallelen zum Universum der “The Walking Dead”-Comics. Was mich sehr gefreut hat ist, dass die ganze Zombiesache sehr realistisch angegangen wird. Es gibt nicht nur die schlanken, jungen Untoten. Es wird jedes Gruppe bedient, ob jung (sehr jung…), ob alt, ob dick oder dünn, ob groß oder klein. Zudem werden auch die Protagonisten nicht geschont und es gibt generell einen hohen Verschleiß, umso weiter das Buch fortschreitet. Bei einem Protagonisten fiel es mir leider schwer seine Wandlung nachzuvollziehen. Im ersten Teil benimmt er sich gänzlich anders als im dritten und dies konnte ich nicht greifen. Dies ist jedoch wirklich nur bei diesem einen Charakter so, bei allen anderen konnte ich ihre Handlungsweisen gut verstehen und fand ihre Entwicklung realistisch. Was man zuletzt für interessierte Leser noch anmerken muss ist, dass “Omega Days – Die letzten Tage” der erste Teil einer Reihe sein wird und dies merkt man dem Buch auch sehr an. Erst zum Ende hin zeichnet sich langsam ab warum all die verschiedenen Schauplätze beschrieben wurden, warum es eine derart hohe Anzahl an Protagonisten gibt. Wer eine abgeschlossene Geschichte erwartet, der wird hier herb enttäuscht werden. Mir hat dieses Buch sehr gefallen. Für Fans dieses Genres ist es meiner Meinung nach ein unterhaltsames, spannendes Buch, dass sich durchaus zu lesen lohnt. Ich für meinen Teil werde diese Reihe definitiv weiter verfolgen.

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~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Dieses Buch ist nicht für Kinder oder junge Leser geeignet. Es werden blutige Szenen beschrieben, da dieser Roman in einer Zombie-Apokalypse spielt. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Das Ende der Welt kommt schnell, aber nicht schmerzlos: Das sogenannte Omega- Virus verbreitet sich mit rasender Geschwindigkeit über den gesamten Erdball und verwandelt alle Infizierten in lebende Tote, deren einziges Ziel die Jagd auf Menschen ist. Nur wer hart im Nehmen ist, hat noch eine Chance, der Armee von Toten zu entkommen, die sich unaufhaltsam ausbreitet und Land für Land, Stadt für Stadt, unter sich begräbt. Und wer so hart im Nehmen ist wie Pater Xavier Church und Waffenexpertin Angie West, hat vielleicht die Chance, die Toten zu besiegen ... (Randomhouse) ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Eigentlich bin ich erst durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Es leitet so eine schöne Endzeit-Stimmung ein. Die Gestaltung erhält daher von mir volle 5 Punkte, da ich dieses Buch auch bedenkenlos im Regal stehen haben kann, ohne das irgendwelche blutigen Aspekte auf den Inhalt hinweisen. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Als das Buch ankam, habe ich mich sehr auf den Inhalt gefreut. Im Augenblick lese ich ziemlich viele Zombiebücher (im Vergleich zu vorher), aber dieses Buch konnte mich leider nicht so für sich gewinnen, dabei begann es zunächst ganz gut. Beim Einstieg des Buches lernen wir Pater Xavier kennen, der gerade mit einem Jugendlichen spricht. Er berät Familien und hilft jungen Leuten, die auf die schiefe Bahn geraten sind. Während des Gespräches läuft irgendwie alles aus dem Ruder, weil ein paar Freunde des Jungen auftauchen und plötzlich wird Xavier mit einer Waffe bedroht. Kurz um, von Beginn an war die Spannung im Buch da und ich fieberte auch bei den ersten Kapiteln wirklich mit. Doch schon bald musste ich merken, dass dieses Buch eher einen Schreibstil aufweist, der mich an jemanden von der Armee erinnert, der anderen Personen Befehle zuschreit und diese synchron aufmarschieren lässt. Genau das gleiche Gefühl hatte ich beim Lesen, da mir Emotionen, weitere Beschreibungen und das gewisse Gefühl für die Personen immer mehr abhanden gekommen ist. Vielleicht ist es auch einfach nicht mein Schreibstil, denn mir fehlten viele Dinge und mir kam es irgendwie wirklich wie Schlag auf Schlag vor. Dieses Gefühl hatte ich bei einem Buch bislang noch nicht, daher kann ich leider auch keine weiteren Beispiele für diesen Schreibstil aufführen. Aber vielleicht gefällt das Buch jemand anderen besser? Spannung ist auf jedem Fall vorhanden, daher lest doch einfach mal in die Leseprobe hinein :) ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fans von The Walking Dead, die vielleicht Lust auf ein ähnliches Buch haben. Obwohl ich beide Schreibstile NICHT vergleichen kann, da ich die Bücher von The Walking Dead nicht gelesen habe. Auf jeden Fall Lesern, die schon etwas erwachsener sind, da auch blutige Szenen beschrieben werden. Nicky von Nickypaulas Bücherwelt https://www.youtube.com/watch?time_continue=675&v=4YIKoXsY138

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Story Das Omega Virus hat den größten Teil der Menschheit zu wandelnden Tote gemacht, die nur eins können, Überlebende suchen und töten, egal ob Mensch oder Tier, nichts wird von den durchs Land ziehenden Horden verschont. Für die wenigen Menschen, die noch übrig sind, ist jeder Tag, jede Stunde ein Kampf ums nackte Überleben. Bereits der Kontakt mit Körperflüssigkeiten reicht aus, um sich zu infizieren. Der erste Teil der Serie erzählt von dem Kampf der Überlebenden. Schreibstil Das Buch ist einfach zu lesen. Campell verzichtete auf allzu drastische Erzählungen. Im Vordergrund steht der Kampf ums Überleben, und das zurechtfinden in der neuen Welt. Charaktere John L.Campbell erzählt die Geschichte aus der Sicht diverser Charaktere, die alle plötzlich mit der neuen Realität zurechtkommen müssen. Der Leser bekommt es mit unterschiedlichen Charakteren zu tun. Jeder versucht auf seine Art zu überleben. Einige Charaktere sind auf sich allein gestellt, andere agieren in Gruppen. Mein Fazit Der Erfolg der TV-Serie The walking dead bringt viele Trittbrettfahrer hervor, die versuchen auf der Erfolgswelle mitzuschwimmen. Neu ist der Stoff von John L.Campell nicht .Er hält sich genau an das was auch in der Serie zu sehen ist, wandelnde Tote, die gleiche Art diese Auszuschalten usw. Ansonsten ist der Inhalt schnell erzählt unterschiedliche Menschen versuchen in dieser Welt zu überleben. Wer auf Endzeit Survival Triller steht wird mit dem Buch gut bedient, wer aber was Neues erwartet, wird hier nichts finden. In den USA gibt es bereits drei Fortsetzungen zu dem Buch, möglich das sich in weiteren Verlauf etwas neues auftut. Ich vergebe drei von fünf Sternen

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Priester Xavier Church ist bei Mrs. Robles zu Besuch. Diese zeigt Xavier einen Revolver, welchen Sie bei ihrem Sohn gefunden hat. Daraufhin sucht Xavier das Gespräch mit “Chico”. Bei diesem Gespräch fällt Xavier auf, dass der Ellenbogen von “Chico” verletzt ist. Dieser erzählt ihm daraufhin davon, wie das passiert ist. Plötzlich stürmen zwei Männer die Wohnung, welche alle drei töten wollen. Das macht Xavier sauer, weshalb er zur Waffe greift und die beiden Männer erschießt. Auch “Chicos” Mutter wurde bei diesem Angriff verletzt, weshalb Sie ins Krankenhaus gebracht wird. Als Xavier einen Tag später aufwacht, macht er sich Gedanken über das,was passiert ist. Doch wenig später muss er feststellen, dass nichts mehr so ist wie zuvor. Das Buch besteht aus 41 Kapiteln und drei mehr oder weniger großen Teilen. Die Kapitelangaben sind mit der Kapitelziffer angegeben und auch einem Titel. Der Beginn eines neuen Teiles des Buchs wird durch eine schwarze Seite angekündigt, auf der sich eine Hand abzeichnet und gleichzeitig ein Titel befindet. Jedes Kapitel hat dabei einen anderen Handlungsstrang, welche sich immer wieder abwechseln, bis Sie am Ende endlich zusammengeführt werden. Die ersten Kapitel schildern dabei den Ausbruch der Krankheit, damit gelingt es dem Autor den Leser perfekt in die Handlung einzuführen (auch wenn man davon ausgehen könnte das wir diese Art von Szenario bereits kennen sollten). Dabei ist das Buch noch sehr detailliert beschrieben, sodass man sich alle Handlungen und vor allem die Zombies perfekt vor Augen führen kann. Hin und wieder hat man sogar einen Klos im Hals, aufgrund dessen was gerade passiert ist (zumindest erging es mir so). Die Handlung entwickelt sich dabei stetig weiter und man kann dieser auch jederzeit folgen, auch wenn man keinerlei Zeitangaben hat und man sich so auf das Zeitgefühl verlassen muss (passt perfekt in die Apokalypse, dort ist das sicherlich auch schwer mit dem Zeitgefühl). Das Kapitel 17 ist etwas anders, dies ist gleichzeitig auch der zweite Teil des Buches. Dieses Kapitel ist recht kurz und teilt sich in mehrere, kleine Unterkapitel auf. Hier werden viele kleine Schicksale beschrieben, welche schon recht emotional sind. Die Zombies in dem Buch haben die typischen Eigenschaften und unterscheiden sich in der Hinsicht nicht von dem üblichen. Cover: Die untere Hälfte des Covers ist weiß. Auf der oberen Hälfte sehen wir eine Brücke, die zu einer zerstörten Stadt führt. Der Titel hebt sich gut vom weißen Hintergrund ab. Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches, denn darin kommt die Stadt L. A. vor, außerdem sind viele der Städte im Buch zerstört. Fazit: Anfangs dachte ich, dass es sich bei diesem Buch um den üblichen Einheitsbrei handelt. Dies hat sich leider auch bestätigt, jedoch hat mich die Schreibweise des Autors überzeugt. Die verschiedenen Handlungsstränge, welche am Ende zusammenlaufen. Teils emotionale Momente, einfach alles, was ich als Leser haben möchte. Ein postapokalyptischer Einheitsbrei, welcher jedoch zu überzeugen weiß, er bekommt daher 4/5 Sterne.

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Das Ende der Welt kommt schnell, aber nicht schmerzlos: Das sogenannte Omega- Virus verbreitet sich mit rasender Geschwindigkeit über den gesamten Erdball und verwandelt alle Infizierten in lebende Tote, deren einziges Ziel die Jagd auf Menschen ist. Nur wer hart im Nehmen ist, hat noch eine Chance, der Armee von Toten zu entkommen, die sich unaufhaltsam ausbreitet und Land für Land, Stadt für Stadt, unter sich begräbt. Und wer so hart im Nehmen ist wie Pater Xavier Church und Waffenexpertin Angie West, hat vielleicht die Chance, die Toten zu besiegen ... (Quelle Amazon) Und wieder ein Zombieroman mehr. Keine Ahnung, warum ich immer wieder danach greife, wo das Genre doch schon komplett ausgelutscht ist. Alles war schon mal da und es gibt nix mehr Neues. Keine Überraschungen mehr. Irgendwelche Typen wecken den Killer in sich und treffen auf andere, die sie auf ihrer Reise, wo auch immer die hingeht, begleiten. Manche sterben und andere bleiben bis zum Schluss. Sie kämpfen täglich um ihr Überleben, verlieren ihren Glauben und manchmal finden sie ihn wieder. Ende Teil 1. Ja das ist schon ziemlich zynisch, aber auch dieses Buch folgt diesem Ablauf. Da ist Pater Xavier, der jeden Tag die schrecklichen Bandenkriege miterleben muss und der wird plötzlich von Zombienonnen angegriffen. O.k. das fand ich echt witzig. Er verlässt sein Haus, seine Stadt und trifft auf viele neue Menschen. Kommt euch auch bekannt vor. Gell? Am Anfang stürmen viele Namen auf den Lesern ein, da es in jedem Kapitel um einen anderen Menschen geht, der versucht während der Zombieapokalypse zu überleben. Doch im Laufe der Geschichte führen die Stränge zusammen. Dann wird es einfacher. Im großen und ganzen hat mich die Geschichte ganz gut unterhalten. Vieles fand ich vorhersehbar und es gab keine großen Überraschungen. Die Metzeleien waren ganz nett und die Charaktere waren bunt gemischt. Der Schreibstil ist flott und sehr flüssig, es gibt keine unnötigen langatmigen Beschreibungen. Alles in allem ein Buch, das zu unterhalten weiß. Ich vergebe darum 3 von 5 Punkten. Fans von Zombiegeschichten werden sicherlich ihren Spaß haben. Ich denke, ich habe erst mal genug von diesem Genre. © Beate Senft

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Diesen Roman habe ich schon lange auf meinem Wunschzettel gehabt. Monatelang habe ich mich auf dieses Buch gefreut und hier ist sie nun endlich: meine Rezension dazu! Okay, eines muss ich zugeben: dieses Buch hatte von Anfang an harte Konkurrenz. Allein die Kurzbeschreibung reichte aus, um mir die Hoffnung zu machen, hier ein Buch à la „The Walking Dead“ vorzufinden. Leider wurde diese Hoffnung schnell zerstört. Tatsächlich konnte ich schnell feststellen, dass es sich bei diesem Buch lediglich um ein durchschnittliches Werk handelte. Alles beginnt schon bei den Charakteren. Zum einen haben wir da Angie West, die irgendwie von Schulmädchen von nebenan zum absoluten Zombie-Killer wird- wobei ich diese Wandlung überhaupt gar nicht nachvollziehen konnte. Zum anderen ist da Pater Xavier Church, der auch nicht wirklich beleuchtet wird. Ganz im Gegenteil- man verfolgt die Figuren und deren Geschichte, wird aber niemals richtig davon gefesselt. Ganz im Gegenteil. Mir waren die Hauptprotagonisten teilweise so egal, dass es mich nicht einmal gestört hätte, wenn alle gestorben wären. Auch der Schreibstil und die Idee ließen zu wünschen übrig. Den Schreibstil empfand ich hierbei als kleinstes Problem. Natürlich war es irgendwie schwierig sich in dieses Buch hineinzufinden, aber nach gefühlten 300 Seiten habe ich es dann doch geschafft. Trotzdem blieb das Buch einfach furchtbar langatmig. Auch die Idee hinter der Story ist im Grunde nichts Neues. Zeitweiße beschlich mich das Gefühl, dass dieser Band lediglich die Ideen von anderen Autoren aufgreift und zusammenfasst. Etwas Lob gibt es dann aber doch und zwar beim Cover. In dieses Cover bin ich schon so lange verliebt. Es gibt genau die Atmosphäre, die der Geschichte gefehlt hat, wieder. Warum ist der Inhalt nicht so düster wie dieses Cover?! Erst jetzt habe ich herausgefunden, dass es sich bei diesem Buch um den ersten band einer Reihe handelt. Oje, dann wohl ohne mich, denn wenn dieser Auftakt schon so schlecht ist, wie soll das dann bei den anderen Büchern werden? Magere 2 von 5 Sternen für dieses Zombie-Buch. ★★☆☆☆

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