Leserstimmen zu
Die Liebe ist ein schlechter Verlierer

Katie Marsh

(34)
(36)
(24)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Einer meiner Lieblingsfilme ist "In Sachen Henry" und ich konnte während des Lesens von "Die Liebe ist ein schlechter Verlierer" einige Parallelen ziehen. Tom verändert sich im Verlauf der Story sehr positiv. Wo vorher die Liebe sehr unterkühlt war, fängt sie an neu zu erblühen. Eine Ehe zu führen ist harte Arbeit und niemand darf sich darauf verlassen, dass der Partner bleibt, obwohl man ihn / sie nicht beachtet. Die Arbeit / der Job kann definitiv zum Beziehungskiller werden. In "Die Liebe ist ein schlechter Verlierer" ist es anfangs nur ein geben, geben, geben, bevor endlich etwas zurückgegeben wird. Hannah gibt ihrer Träume auf und lebt an Toms Seite, dass sie dabei mehr als unglücklich ist, ist Tom nicht bewusst oder will er es nicht sehen? "Die Liebe ist ein schlechter Verlierer" ist ein Roman, der einen Neuanfang schenkt und zwar dadurch, dass etwas geschieht, was in Toms Leben nicht planbar war. Es ist eine neue Chance und es ist gut, dass Tom sich dieser bewusst macht. Ich will Tom hier nicht als Buhmann dastehen lassen, denn Hannah trägt natürlich eine Mitverantwortung am Scheitern ihrer Ehe. Es gehören immer zwei dazu, wenn etwas nicht rund läuft. Schön ist, dass ein Ende nicht immer ein Ende bedeutet und manchmal auch ganz viel Hoffnung in geschriebenen Worten steckt. Mir hat "Die Liebe ist ein schlechter Verlierer" gerade deshalb so gut gefallen, da es authentisch ist. Jeder von uns steckte schon in einer Krise und hat sich vielleicht gefragt, warum man immer noch an einer Ehe festhält, die vielleicht schon lange keine mehr ist oder die Probleme mittlerweile überwiegen. Manchmal ist es auch die Tatsache, nicht mehr gesehen zu werden oder nicht mehr miteinander zu reden. Liebe kann erkalten und das ist eine Tatsache, die auch in "Die Liebe ist ein schlechter Verlierer" nicht beschönigt wird. ich wünsche mir dennoch kein dramatisches, einschneidendes Drama, um Ehepaare wieder zusammen zu bringen. Nicht jeder hat die Kraft zu kämpfen und manchmal gehen Ehen dann eben auseinander. Vielleicht ist das manchmal der einfache Weg? Vielleicht ist kämpfen aber noch schwerer? In "Die Liebe ist ein schlechter Verlierer" lesen wir eine ganz besondere Liebesgeschichte, die am Ende Träume wahr werden lässt, die lange verloren waren. Ein gutes Stück Arbeit liegt vor Tom und Hannah. Ein Happy End mit Cliffhanger erschien mir sehr gelungen. Von mir eine Leseempfehlung, denn ich konnte mich komplett auf die Handlung einlassen. Es begegnet uns definitiv kein Liebesgesäusel. Kitsch und Schmalz lässt sich auch nicht blicken und daher ist dieses ein Liebesroman, der aus der Masse herausstechen kann. Das war es, was ich lesen wollte. Vielen Dank dafür.

Lesen Sie weiter

Ausgebremst

Von: juttaliest

31.03.2016

An dem Tag, an dem Hannah ihren Mann verlassen will, erleidet Tom einen Schlaganfall und nichts ist mehr so, wie es war. Sie bleibt bei ihm und wirft all ihre Pläne über den Haufen, da Tom zunächst ein Pflegefall ist und ohne sie zuhause nicht zurecht kommt. Sie leidet unter der Situation, weil sie sich immer nur danach richtet, was andere von ihr wollen und ihre eigenen Wünsche und Träume hinten anstellt. Doch der Workoholic Tom hat jetzt viel Zeit zum nachdenken und erkennt, was alles im Laufe der Jahre falsch gelaufen ist, hat Angst Hannah zu verlieren und versucht, seine Chance zu nutzen. Die Idee zu ihrem Debütroman hatte Katie Marsh durch ihre Arbeit mit Schlaganfallpatienten. Entstanden ist eine Geschichte, die einem vor Augen führt, wie schnell sich alles im Leben verändern kann und das man öfter darüber nachdenken soll, was wirklich wichtig ist. Die Handlung ist zum Teil etwas vorhersehbar, aber manchmal braucht man auch solche Geschichten. Zugegeben, ich habe Hörbücher bisher meist als Einschlafhilfe benutzt, weil das Gefühl, das mir jemand etwas vorliest und die manchmal sehr monotonen Stimmen etwas Beruhigendes haben. “Die Liebe ist ein schlechter Verlierer” ist eine gekürzte Lesung, die gekonnt von Tessa Mittelstaedt, die aus dem Kölner Tatort als Franziska bekannt ist, und Richard Barenberg in Szene gesetzt wird und zu keiner Zeit einschläfernd ist. Die Beiden schlüpfen abwechselnd in die Rollen und erzählen in zwei Handlungsebenen die Geschichte von Hannah und Tom. Wenn es hier überhaupt einen Kritikpunkt gibt, dann den, dass Tessa Mittelstaedt in allen Rollen manchmal zu betont spricht und alle Charaktere dadurch gleich wirken. Aber das sind glücklicherweise die Ausnahmen und so war “Die Liebe ist ein schlechter Verlierer” ein sehr schönes Hörerlebnis, auch abends im Bett.

Lesen Sie weiter

Die Beziehung zwischen Hannah und Tom ist nicht mehr, wie sie einmal war. Hannah plant Tom zu verlassen. Morgen will sie es ihm sagen, ihre Koffer packen und endlich ihren Traum erfüllen. Tom will an ihrer Ehe festhalten und ignoriert die Probleme, die beide miteinander haben. Hannah und Tom wissen nicht, dass morgen alles anders sein und Hannah ihre Pläne aufgeben wird. Sie wissen auch nicht, dass Tom nicht mehr in sein altes Leben zurückkehren wird und sie wissen nicht, dass diese Liebesgeschichte noch nicht zu Ende ist. Manche Träume müssen erst einen Umweg nehmen, bevor sie in Erfüllung gehen… Vielleicht klingt die Inhaltsangabe dieses Buches ein wenig nach Kitsch und vielleicht will man es im ersten Moment gar nicht unbedingt lesen. Aber, manchmal braucht man eine Portion Kitsch, eine Geschichte die einen mitreißt und eben auch Liebe und Herzschmerz. Und wenn man genau darauf Lust hat, dann sollte man unbedingt dieses Buch lesen. Hannah und Tom sind ein Paar, die früher ziemlich viel miteinander verband. Doch mit der Zeit und mit den Jahren wurde die Liebe weniger, weil Tom viel zu viel gearbeitet hat, Hannah viel zu schlecht behandelt hat und sie beide viel zu wenig Zeit miteinander verbracht haben. Zugegebenermaßen wird hier wieder das typische Klischee bedient, denn in erster Linie ist Tom der Schuldige, der die ganze Beziehung an die Wand fährt und dabei sind doch immer zwei für die Beziehung verantwortlich. Wenn man hier aber mal drüber hinweg blickt, dann ist man als Leser schon nach wenigen Seiten von der Geschichte gepackt. Hannah plant ihr neues Leben in Afrika, will endlich ihre Träume verwirklichen, plant die Scheidung und von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr wie es war. Es passiert etwas, worauf ich jetzt gar nicht näher eingehen will, das Hannah zum Bleiben zwingt. Gut, gezwungen ist sie nicht wirklich, aber tief in ihrem Inneren kann sie sich eben nicht durchringen Tom genau jetzt zu verlassen. Sie bleibt, ist für Tom da, hilft ihm so gut sie kann, stellt ihre Träume wieder einmal hinten an und dann passiert das, worauf Hannah schon viel zu lange vergeblich gewartet hat, sie lernt Tom auf eine neue Art kennen und verliebt sich wieder in ihn. Hört sich wie ein schlechter Film an? Ja, natürlich ist es relativ oberflächlich und zudem auch ziemlich vorhersehbar. Manchmal braucht man aber eben genau solche Geschichten, bei denen man den Ausgang schon fast komplett erahnen kann und die einfach nur das Herz berühren und einen für ein paar Stunden in eine andere Welt mitnehmen. ‚Die Liebe ist ein schlechter Verlierer‘ ist genau so ein Buch, das sich zudem sicher sehr gut auf der Leinwand machen würde. Katie Marsh schreibt berührend, bildhaft und so mitreißend, dass man sich der Geschichte kaum entziehen kann. Auch die Protagonisten sind stark entwickelt. Sind sie zu Beginn auch nicht alle gleich sympathisch, tragen sie trotzdem zur Geschichte bei und passen genau betrachtet sehr gut. Die Geschichte ist stellenweise sehr oberflächlich, die Idee dahinter wahrscheinlich auch nicht neu. Dagegenhalten muss man aber trotzdem, dass die Geschichte sehr gut und mitreißend geschrieben ist und mit starken Protagonisten aufwarten kann. Wenn man über typische Klischees und Oberflächlichkeiten hinwegsehen kann, dann wird man einige Stunden wunderbar unterhalten und berührt werden. Letzten Endes ist das eben eine Geschichte, die man hin und wieder einfach braucht. Fazit Eine mitreißende und berührende Geschichte fürs Herz, die trotz mancher Klischees und Oberflächlichkeiten überzeugen kann und die durchaus eine Empfehlung ist. Leser, die gerne Bücher fürs Herz mögen und z.B. auch Nicholas Sparks lieben, sollten dieses Buch unbedingt lesen.

Lesen Sie weiter

Eine Geschichte die einen mitreißt und eben auch Liebe und Herzschmerz. Und wenn man genau darauf Lust hat, dann sollte man unbedingt dieses Buch lesen. Die Geschichte ist stellenweise sehr oberflächlich, die Idee dahinter wahrscheinlich auch nicht neu. Die Protagonisten sind stark entwickelt. Sind sie zu Beginn auch nicht alle gleich sympathisch, tragen sie trotzdem zur Geschichte bei und passen genau betrachtet sehr gut. Auf den genauen Inhalt dieser Geschichte möchte ich nicht weiter eingehen, da auch der Klappentext bewusst nähere Details zurückhält, um die Spannung zu wahren Botschaft an alle Liebenden. Wie sagt der große Konfuzius zu schön: "Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer."

Lesen Sie weiter

Dass „Die Liebe ist ein schlechter Verlierer“ Katie Marshs Erstlingswerk ist, merkt man dieser Geschichte zu keiner Zeit an. Gekonnt erzählt sie ein emotionales Drama über schicksalhafte Wendungen, den Ungerechtigkeiten des Lebens und selbstlosen Entscheidungen. Auf den genauen Inhalt dieser Geschichte möchte ich nicht weiter eingehen, da auch der Klappentext bewusst nähere Details zurückhält, um die Spannung zu wahren. Und gerade diese Neugierde hat mich dieses Buch erst lesen lassen. Ich wollte unbedingt wissen, welche schicksalhafte Fügung die Entscheidung der Protagonistin, sich von ihren Ehemann zu trennen, ins Wanken bringt. Geschrieben ist diese emotionale Liebesgeschichte definitiv gut. Durch Rückblicke in die Vergangenheit zeichnet Katie Marsh ein umfassendes Bild und man kommt beiden Protagonisten ziemlich nahe, da sie beide in unterschiedlichen Phasen ihres Lebens zu Wort kommen. Dass die Entwicklungen vorhersehbar sind, macht die Geschichte nicht weniger interessant, aber es gibt eben auch keine Überraschungen oder spannende Wendungen. Daher ist „Die Liebe ist ein schlechter Verlierer“ zwar nicht atemberaubend, aber dennoch eine schöne Liebesgeschichte mit einer klaren und durchaus wichtigen Botschaft an alle Liebenden. Wie sagt der große Konfuzius zu schön: „Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer."

Lesen Sie weiter

Buch und Büro Ute Schmid

Von: Ute Schmid aus Hilpoltstein

12.01.2016

Einfach gestrickter Liebesroman, ohne intellektuellen Anspruch.

Lesen Sie weiter