Leserstimmen zu
JACKABY

William Ritter

Die JACKABY-Reihe (1)

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Taschenbuch
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Inhalt: Von der Arbeit ihres Vaters inspiriert schließt sich die junge Engländerin Abigail Rook einer vielversprechenden archäologischen Expedition in die Karpaten an, die allerdings ergebnislos verläuft und einen Großteil ihres Ersparten verschlingt. Es verschlägt Miss Rook schließlich nach New Fiddleham, wo sie dem kauzigen Detektiv Jackaby über den Weg läuft, der wie es der Zufall so will derzeit auf der Suche nach einer fähigen Assistentin ist. Mit Abigails Blick für gewöhnliche Dinge und Jackabys Fähigkeit, Übernatürliches auszumachen, stellen sich die beiden ihrem ersten gemeinsamen Fall: New Fiddleham wird von einem Serienmörder heimgesucht und alle Indizien deuten darauf hin, dass der Täter kein Mensch ist... Eindruck: Bereits auf den ersten Seiten tauchen wir an der Seite von Abigail Rook in ein völlig anderes Jahrhundert ein. Atmosphärisch und sprachlich der Epoche angepasst präsentiert uns der Autor New Fiddleham, ein kleines Örtchen an der amerikanischen Küste. Ohne Geld und ohne ein Dach über dem Kopf begegnet Abigail durch Zufall dem kauzigen Detektiv Jackaby, in dessen Dienst sie kurzentschlossen tritt. Sie soll ihm als Assistentin zur Hand gehen, während R.F. Jackaby als Seher die Arbeit der örtlichen Polizei unterstützt und übernatürliche Verbrechen aufklärt. Die Parallelen zu Sherlock Holmes, einer allseits bekannten und beliebten Figur aus der Feder von Arthur Conan Doyle sind sicherlich beabsichtigt und gewollt platziert. So verlässt auch Jackaby nie ohne seine besondere Mütze das Haus und seine Ermittlungsmethoden lassen sich allenfalls als unorthodox beschreiben. Im Gegensatz zu Sherlock Holmes und Dr. Watson, die in durchaus realitätsnahen Fällen ermitteln, hat sich William Ritter mit „Jackaby“ dem Übernatürlichen verschrieben, das für die meisten Menschen verborgen bleibt. Es werden fantastische Elemente eingeflochten, sodass Abigail die Bekanntschaft von Geistern, Kobolden und sogar einer Banshee macht. Auf 320 Seiten konstruiert William Ritter einen Kriminalfall, in den ein Serienkiller involviert ist, streut immer wieder irreführende Hinweise für seine Leser aus und gibt sich redlich Mühe, seine Erzählung mit packenden Szenen auszustaffieren. Dennoch ist besonders der Plot Twist gegen Ende für mich zu vorhersehbar gewesen, obwohl mich die Geschichte durchaus mitgenommen hat. Denn nach einer etwas langwierigen Einführung entwickelt sich ein durchaus schwungvoller Kriminalroman vor allem für jüngere Leser. Abigail und Jackaby harmonieren auf ganzer Länge miteinander, obwohl sich der Umgang mit dem selbsternannten Detektiv oftmals als schwierig erweist und Abigail als Assistentin vor so manche Herausforderung stellt. Obwohl sich der Autor mit verhältnismäßig wenigen Seiten begnügt, werden beide Hauptprotagonisten ausreichend charakterisiert und entfalten sich nach und nach im gemeinsamen Miteinander. „Jackaby“ ist ein kurzweiliges Abenteuer im Stil von Sherlock Holmes. Besonders kleine Krimifans mit einem Blick für das Übernatürliche werden dank Abigail und Jackaby wunderbar unterhalten. Auch mich hat die Geschichte trotz kleinerer Kritikpunkte gepackt, obwohl ich sie grundlegend doch eher für etwas jüngere Leser empfehlen würde. Bisher sind drei Fälle des ungleichen Duos erschienen, sodass wir uns auf weitere Abenteuer von Miss Rook und Jackaby freuen dürfen. Bewertung: 3 von 5 Sternen Lisa von Prettytigers Bücherregal • https://prettytigerbuch.blogspot.de • https://www.facebook.com/prettytigerbuch/

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»Für einen Mann, der von sich behauptet, nur der Vernunft und den Gesetzen der Wissenschaft zu gehorchen, scheint er das Unfassbare und Märchenhafte geradezu magisch anzuziehen.« Buchdetails: Originaltitel: JACKABY – Autor: William Ritter – Verlag: cbj Jugendbücher (11. Juli 2016) – Genre: Fantasy – Empfohlene Altersstufe: ab 13 Jahren – Format: Taschenbuch – Buchlänge: 320 Seiten – Preis: 9,99 € – ISBN: 978-3-570-31088-5 – Erhältlich bei: *Amazon / cbj Über den Autor: William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und über das Italienische Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet englische Literatur. (Quelle: cbj) Klappentext: New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt … (Quelle: cbj) Meine Meinung: Abigail möchte ihren Traum leben. Keinesfalls möchte sie sich weiterhin von irgendwelchen Beschränkungen der Gesellschaft unterdrücken lassen. Im Gegensatz zum derzeitigen, klassischen Frauenbild will Abigail richtige Abenteuer erleben! Glücklicherweise läuft sie dem verrückten Jackaby über den Weg und ihre gemeinsame Geschichte nimmt ihren Lauf. Zusammen erinnern mich die Beiden an Sherlock und Watson, ein tolles Team, welches sich gegenseitig perfekt ergänzt. Beide Charaktere sind scharfsinnig, sodass es sehr Spaß macht, ihnen bei der Ermittlung zu folgen. Obwohl Abigail eine starke, unabhängige Frau ist, die man sich definitiv zum Vorbild nehmen kann, schlägt mein ganzes Herz für Jackaby. Er ist einzigartig komisch und das ist positiv gemeint. Seine Verrücktheit und Wortgewandheit entlockten mir oft herzliche Schmunzler. Jackaby ist für mich eine Mischung aus Sherlock und dem Hutmacher aus Alice in Wunderland. ^^ Hach, was würde ich dafür geben, um diesen Charakter in der Realität begegnen zu dürfen! Das Abenteuer ereignet sich im Jahre 1892. Der Sprachstil schmiegt sich diesem Zeitalter perfekt an und verleiht der Geschichte somit Authentizität, sodass ich mich sehr gut hineinfühlen konnte. Das Buch ist spannend und unterhält bestens. Die Verflechtungen mit dem Magischen und Übernatürlichen sind sehr gelungen. Fazit: Ich habe das kleine Abenteuer in vollen Zügen genossen. Das Ermittlungsduo hat mich mit ihrer wunderbaren Einzigartigkeit hervorragend unterhalten und ich freue mich auf weitere Abenteuer mit ihnen! Allen Fans von Sherlock Holmes, die es gerne auch mal übernatürlicher mögen, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. ♥ NOTE: 1-2

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Inhalt: Die junge Abigail Rook entflieht ihrem behüteten Zuhause auf der Suche nach einem Abenteuer. Sie landet in Amerika, in New Fiddleham. Auf der Suche nach einem Job und einer Unterkunft trifft sie auf den verschrobenen Detektiv R. F. Jackaby. Dieser ist auf der Suche nach einem neuen Assistenten und gibt Abigail die Chance sich bei einem ersten Fall zu beweisen. Doch beide ahnen noch nicht in welcher Abenteuer sie sich da stürzen. Denn der Serienkiller, den sie jagen, ist kein menschliches Wesen. So schweben nicht nur Zeugen, sondern auch sie selbst in Gefahr. Cover: Das Cover ist sehr zurückgenommen, was mir aber richtig gut gefällt. Wir sehen das Profil von Jackaby, welches durch das Bild einer jungen Frau - Abigail - in einem roten Kleid ausgefüllt wird. Diese rennt eine Straße entlang. Im Hintergrund sehen wir auch noch eine rote Haustür. Alles passt hervorragend zum Inhalt. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Atmosphäre packt einen von der ersten Seite an. Manchmal düster, manchmal einfach nur urkomisch. Das Tempo der Geschichte ist sehr hoch, was die Handlung rasant vorantreibt. Leider bleibt da wenig Zeit die Charaktere tiefer zu gestalten und näher kennenzulernen. Figuren: Schon der Klappentext lässt uns darauf schließen, dass wir eine Geschichte ala Sherlock Holmes erwarten können und das bekommen wir auch. Jackaby ist wie Holmes sehr scharfsinnig und geht wirklich mit Leidenschaft an die Sache. Er lebt in seiner eigenen Welt und ist einfach lieber für sich. Leider bleibt er für mich dennoch sehr blass. Man bekommt zwar eine gute Beschreibung von ihm, aber sein Leben scheint doch interessanter zu sein als man uns hier erkennen lässt. Vielleicht wird im nächsten Band mehr über ihn offenbart. Abigail ist ein sehr herzlicher Mensch. Manchmal scheinen die Ereignisse und Jackabys Schlussfolgerungen sie zu überfordern. Sie versucht den Detektiv so gut es geht zu unterstützen und möchte um jeden Preis der Welt von ihm als Assistentin anerkannt werden. Auch die Nebencharaktere sind bisweilen sehr schrullig und eigen. Jedoch wird man mit keinem der Figuren wirklich warm, da sie einfach nicht greifbar waren. Sie wurden zwar beschrieben, entwickelten sich nicht wirklich weiter. Fazit: „Jackaby“ ist eine wundervolle Kreuzung aus „Sherlock Holmes“ und „Die Flüsse von London“. Die Atmosphäre wurde wundervoll eingefangen und die Handlung entwickelt sich sehr rasant und bleibt immer spannend. Jedoch blieben dadurch die Figuren etwas auf der Strecke. Dennoch wurde ich gut unterhalten und es bieten sich eine Menge Möglichkeiten, wie diese Geschichte weitergehen kann. Ich denke ich werde den zweiten Band auch lesen, da ich auf eine Entwicklung der Figuren hoffe und das Genre eindeutig lesenswert ist. Daher von mir verdiente 4 Sterne.

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Inhalt: Alles beginnt 1892 mit der Ankunft der jungen Abigail Rook in New Fiddleham. Sie reist über Europa in die USA um endlich Abenteuer zu erleben, doch dies ist ein ungewöhnliches Vorhaben für Frauen ihrer Zeit. Frisch von Bord stößt sie auf eine Stellenanzeige einer Detektei. Diese besteht aus nur einer Person, R. F. Jackaby „Detektiv für Ungeklärtes“. Er beherrscht übernatürliche Fähigkeiten, welche seine Fälle gleich in ein anderes Licht rücken. Abigail wird seine Assistentin, denn sie hat ein Talent gewöhnliche, aber wichtige Details zu erkennen. Und schon ihr erster Fall ist kein einfacher. Mit Abigails Hilfe muss Jackaby einen Serienkiller ausfindig machen, welcher nicht menschlicher Natur zu sein scheint…. Meine Meinung: Ich habe dieses Buch GELIEBT! Es ist spannend, phantasievoll, lustig und einfach magisch. Die Phantasiegestaltung in diesem Buch ist etwas anders als in anderen Büchern. Denn natürlich gibt es auch magische Wesen, doch nicht so 0815 Werwölfe, Vampire oder Feen. Es rücken ganz andere Wesen in den Fokus, wie zum Beispiel Banshees. Das ist wirklich mal was anderes! Jackaby erklärt einem bis ins kleinste Detail wie er zu seinen Ergebnissen gekommen ist. Dabei verknüpft man in Gedanken alles selbst miteinander und kommt meist zu dem Entschluss, dass es keine magischen Fähigkeiten gebraucht hätte um dies zu erkennen. Dieses Denken wird auch von Abigail übernommen, welche als Mensch die gleichen Schlüsse zieht, doch andere Details in den Fokus rückt. Jackabys Erklärungen beinhalten aber soviel wundervolle Magie, dass sie toll mit anzuhören sind. Er verknüpft Details, die für das menschliche Auge nicht zu erkennen sind. Es ist keine kitschige Story, sondern die perfekte Mischung aus Kriminalroman und Fantasybuch. Auch für die Lovestory-Liebhaber gibt es einige süße Szenen. Mein Fazit: Jackaby entführt uns in eine neue magische Welt, welche ihren Platz aber in der USA hat. Jackabys Geschichten und Fälle sind einzigartig und wirklich toll, ich wäre selbst gerne in Abigails Rolle als seine Assistentin geschlüpft. Für mich ist dieses Buch ein kleines Juwel in meinem Bücherregal, ich kann es euch einfach nur von Herzen empfehlen. ♥ Ich freue mich auch schon auf den zweiten Teil, welcher im Januar 2018 erscheint. 5 von 5 Sternen gibt es von mir ★

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Inhalt: Als die junge Abigail Rock in New Fiddelham ankommt, begibt sie sich sofort auf Jobsuche. Denn wie soll man ohne einen Penny in der Tasche überleben? So landet sie schon bald bei dem berüchtigten Detektiv R.F.Jackaby, der sich auf das Übernatürliche spezialisiert hat, denn sie soll als seine Assistentin arbeiten. Und auch schon bald stecken sie mitten in einer Mordserie, und Jackaby ist überzeugt, dass der Serienmörder übernatürlich ist... Titel: Jackaby Autor: William Ritter Erschienen: 2014 Genre: Fantasy, Krimi, Historisch Verfilmung: Nein Reihe: Nein (Zwei basierende Novellen) Seitenanzahl: 319 Seiten Originalsprache: Englisch Originaltitel: Jackaby Über den Autor:William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und zum Italienischen Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet Literatur an einer Highschool. "Jackaby" ist sein erster Roman. Ich habe dieses Buch auf Bookstagram zusammen mit ein paar Zitaten von dem berüchtigten R.F.Jackaby entdeckt und sofort mit auf meine Wunschliste geschrieben! Das Cover ist einfach nur wunderschön (Türkis ist meine Lieblingsfarbe) und auch die Konversationen zwischen Jackaby und Abigail sind einfach nur witzig :) Abigail hat mir als Charakter sehr gut gefallen; Ihre Abenteuerlust und ihre Art, die Dinge zu betrachten, sind einfach unschlagbar und ihre Vergangenheit ist auch passend. Jackebays Charakter ist auch perfekt! Sein Humor, seine Unerschrockenheit und einfach auch seine ganze Art ist so liebenswürdig und erfrischend:) Allerdings musste ich mich zuerst etwas an seinen Charakter gewöhnen, denn er ist wirklich sehr speziell und mein erster Eindruck von ihm war etwas albern, aber nach nur kurzer Zeit lernt man ihn lieben. Auch Jenny war mir wirklich sehr sympathisch, sie war ja so etwas wie die beste Freundin oder Schwester für Abigail. Von Douglas hat man ja nicht so viel mitbekommen, ging ja auch gar nicht, denn er ist ja eine Ente, aber allein das er laut Jackaby eine Ente bleiben wollte, fand ich super;) Auch die Story an sich war gut, allerdings fand ich es sehr offensichtlich, das der Commissioner Swift die böse Kreatur war. Aber das mindert trotzdem nicht meine Begeisterung für das Buch, denn manchmal war ich mir auch unsicher, ob es vielleicht nicht doch Charlie war:) Deswegen bekommt das Buch 4/5 Sterne von mir und ich freue mich schon auf die auf das Buch basierenden Novellen, die ich mir so bald wie möglich kaufen werde: ⭐️⭐️⭐️⭐️

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Inhalt: England, Ende des 19. Jahrhunderts, Abigail ist neu in der Stadt. Sie braucht Arbeit und eine Unterkunft. Beides findet sie ausgerechnet in dem skurrilen Jackaby. Doch was ihre Arbeit wirklich beinhaltet, ahnt sie nicht... Meinung: Das Cover zeigt mehr als einem auf dem ersten Blick bewusst wird. In erster Linie zeigt es einen Mann doch wenn man genau hinsieht zeigt ebenfalls eine kopfsteingepflasterte Straße und eine Frau in einem roten Kleid, die vermutlich vor etwas davon läuft. Das Cover ist einfach clever, wunderschön und sagt schon so viel über die Geschichte aus. Der Titel ist schlicht und doch genug. Auch dieser passt durch durch die alte, schnörkelige Schrift hervorragend. Das Buch wird durch 2 Charaktere beherrscht - Abigail und Jackaby. Abigail ist neu in der Stadt und sucht einen Job sowie eine Unterkunft. Sie will auf eigenen Füßen stehen und landet ausgerechnet bei Jackaby. Dieser sucht einen Assistenten und Abigail ist nur allzu bereit sich dieser Aufgabe zu stellen auch wenn sie nicht weiß worauf sie sich wirklich einlässt. Denn Jackaby ist ein Ermittler der sich mit übernatürlichen Wesen beschäftigt. Er sieht Dinge, die für andere Menschen schlichtweg nicht zu sehen sind. Gleichzeitig ist er regelrecht blind für ganz normale Details. Er wirkt sehr verschroben und speziell, was noch durch seine Kleidung verstärkt wird. Abigail hingegen hat ein gutes Auge gerade für diese normalen Dinge und ist daher genau die Ergänzung die Jackaby braucht. Die Geschichte ist eine Mischung aus Fantasy und Krimi mit dem Hauch Englands um 1900. Das allein ist schon eine grandiose Mischung. Jackaby wirkt dabei wie eine Mischung aus Sherlock Holmes und Ghost Busters. Tja und wenn dann noch ein übernatürlicher Serienkiller mit ins Spiel kommt, hat man den Garant für eine grandiose Geschichte. Man fliegt auch nur so durch die Seiten weil ständig etwas passiert und es so viel zu entdecken gibt, das einfach keine Langeweile aufkommen kann. Dazu trägt in einem hohen Maß die Kombination aus Abigail und Jackaby bei. Jackaby ist so amüsant in der Art wie er sich verhält aber auch wie er die Welt sieht oder was er zu Abigail sagt. Tja und Abigail ist so normal das sie neben Jackaby geradezu herausstechen muss. Herrlich! Die Verwicklungen, die Menschen, die Übernatürlichen - das alles macht die Geschichte zu etwas ganz besonderem. Was ist ein bisschen schade war, ab ca. der Mitte- bis Dreiviertel der Geschichte, hatte ich einen ziemlich konkreten Verdacht wer der Killer sein könnte weil die Hinweise ein bisschen zu offensichtlich waren. Dennoch gab die Geschichte noch so viele Überraschungen preis mit denen ich so nicht gerechnet hatte, das ich darüber gerne hinweg sehe. Ich empfehle daher jedem das Buch der für einen paranormalen Sherlock Holmes zu haben ist. Ich hoffe sehr das auch die weiteren Teile übersetzt werden da ich unbedingt wissen will wie es mit Jackaby weitergeht.

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Wie so oft ist mir Jackaby erstmal hauptsächlich wegen dem tollen Cover aufgefallen. Ich finde die Farben und die beiden Bilder ineinander richtig cool. Doch natürlich sollte ein Buch nicht nur ein hübsches Cover haben, sondern auch eine interessante Geschichte erzählen und der Klappentext zu Jackaby liess vermuten, dass eine solche hier zu finden ist. Ein Detektiv der Ende 19. Jahrhundert übernatürliche Fälle auflöst? Mein Interesse war definitiv geweckt. Die Geschichte konnte mich dann auch schon auf den ersten Seiten in ihren Bann ziehen. Man begleitet die Protagonistin Abigail, die frisch aus Europa in New Fiddleham angekommen ist und schon an ihrem ersten Abend auf den mysteriösen R. F. Jackaby trifft. Dieser scheint allein durch seine Kombinationsgabe direkt einiges über Abigail herauszufinden und erinnert nicht nur dadurch direkt an einen anderen, sehr bekannten Detektiv. Jedenfalls hinterlässt er einen bleibenden Eindruck bei Abigail und nachdem diese vergeblich einen "normalen" Job sucht, bewirbt sie sich schliesslich bei ihm als Assistentin.  Obschon Jackaby anfangs ziemlich zögert Abigail wirklich anzustellen (er hatte bisher nicht ganz so Glück mit seinen Assistenten, oder eher sie nicht mit ihm...) werden die beiden schnell zu einem ziemlich guten Team. Jackaby ist eine sehr interessante und mysteriöse Figur, man erfährt schnell, dass ein nicht unbedeutender Teil seines Erfolgs als Detektiv darauf zurückzuführen ist, dass er übernatürliche Dinge sehen kann, welche sonst (fast) niemand wahrnimmt. Abigail steht dem anfangs eher etwas skeptisch gegenüber und auch wenn man schnell merkt, dass Jackaby nicht einfach verrückt ist, hätte ich als Leser doch gerne noch etwas mehr über Jackabys Hintergrund erfahren, denn leider blieb er sehr unnahbar. Da fällt es einiges leichter zu Abgail, aus deren Sicht die Geschichte schliesslich auch erzählt wird, eine Verbindung aufzubauen. Man erfährt bei ihr auch etwas mehr über ihren Hintergrund, besonders wie sie nach New Fiddleham gekommen ist. Sie ist eine sehr unabhängige Frau, die sich ziemlich gut selbst durchschlagen kann und zudem auch ziemlich abenteuerlustig. Auch scheint sie ihrer Zeit voraus zu sein, jedenfalls kommt sie mit ihrem starken Willen nicht bei allen gut an. Durch die Zusammenarbeit mit Jackaby lernt sie jedoch auch schnell, nicht allzu viel auf die Meinung anderer zu geben.  Ich mochte es sehr aus Abigails Sicht zu lesen, doch auch bei ihr hoffe ich sehr, dass man in den nächsten Teilen noch etwas mehr unter die Oberfläche blicken kann, denn die Geschichte konzentriert sich grundsätzlich mehr auf die Handlung, als auf die Entwicklung der Figuren. Diese hat mir jedoch auch wirklich gut gefallen. Jackaby und Abigail sind hinter einem Serienmörder her und der Fall wird besonders durch die übernatürlichen Elemente und die ungewöhnlichen Wesen die dabei eine Rolle spielen sehr interessant. Zwar sind gewisse Handlungspunkt etwas vorhersehbar, doch besonders gegen Ende konnte mich die Geschichte doch mehrmals überraschen. Zudem hat mir auch die teilweise richtig gruslige Atmosphäre der Geschichte sehr gut gefallen. Fazit: Jackaby begeistert nicht nur durch das tolle Cover, der Inhalt konnte mich ebenso überzeugen. Die Geschichte ist unterhaltsam und spannend und mir haben besonders das Setting und die übernatürlichen Elemente super gefallen. Abigail und Jackaby geben zudem ein super Team ab und sind beide auch sehr interessante Figuren, wobei ich sie jedoch gerne noch etwas besser kennen gelernt hätte. Die Geschichte ist zudem in sich ziemlich abgeschlossen, ich hoffe dennoch, dass die Fortsetzungen auch bald übersetzt werden.

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Seit Benedict Cumberbatchs Darstellung des Sherlock Holmes bin ich trockenem Sakasmus und detektivisches Know How gewohnt, aber der kauzige Jackaby setzt noch einmal eine Schippe drauf. Skurril und immer bereit, einen Spruch nach dem anderen rauszuhauen hat sich Jackaby zu einer sympatischen Figur gemausert, die man schon mit den ersten Seiten ins Herz schließt. Aber auch die junge Abigail hat es in sich, eigensinnig und mutig steht sie dem Detektiv als ''Assistentin'' zur Seite, zunächst zwar nur auf Probe, aber was nicht ist kann ja noch werden. So schafft der Autor eine tolle Balance, nicht nur zwischen den Beiden gänzlich unterschiedlichen Figuren Abigail und Jackaby, sondern auch was die Handlung betrifft. Abigail ist hier die eher realistisch und pragmatisch Mensch und erfasst Dinge, die Jackaby entgehen und für die er kein Auge hat. Im Gegenzug lebt Jackaby in seiner ganz eigenen realitätsfernen Welt und zieht Schlussfolgerungen, die ein ''normaler'' Mensch nicht nachvollziehen kann. Gerade weil sie ja so unterschiedlich sind, sind sie für mich ein unübertreffliches Gespann. Ebenso wie die Charakter gibt es auch eine spannende und düstere Story, die immer mehr an Fahrt aufnimmt und bis zur letzten Seite fesselt. Zwar ähnelt sich Jackaby und Sherlock, dennoch kann man mit gutem Gewissen sagen, dass trotz dieser Parallelen es eine ganz andere Geschichte ist, die auch mit Übernatürlichem nicht geizt. Hier trifft der Leser auf einige Wesen, die in Mythen eigentlich ein zuhause haben. Seine es Trolle, Gestaltwandler, Benshees, Geister und und und. Schreibstil und Zeichnung der Charakter sind meiner Meinung nach wirklich gelungen und auch die Atmosphäre die im ganzen Buch über herrscht, machen Jackaby zu einem tollen Erlebnis, nicht nur für diejenigen, die gerne ein wenig Nervenkitzel lieben, sondern auch trockenen Humor, Sarkasmus und kauzige Figuren mögen. In der Tat ist Jackaby ein eigenwilliger Charakter, denn man wahrlich einmal kennen lernen muss, doch schon nach kurzer Zeit auf seine ganz eigene Weise liebenswert findet. Ich hoffe, nein, bete, dass das nächste Buch auf deutsch nicht so lange auf sich warten lässt und ich schnellstmöglich ein neues Abenteuer erleben darf.

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