Leserstimmen zu
JACKABY

William Ritter

Die JACKABY-Reihe (1)

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Obwohl ich noch keine Sherlock Holmes Geschichte gelesen habe, interessierte ich mich für Jackaby, das ja die Geschichte ein bisschen neu erzählt. Wir erfahren die Geschichte aus der Sicht von Abigail Rook, die nach einer langen Reise im fernen Amerika in der Stadt New Fiddleham landet. Und zwar ohne Geld, ohne Unterkunft, und ohne frische Kleidung. Davon lässt die junge Abenteurerin sich aber nicht abhalten, schließlich ist sie selbst Schuld an ihrer Situation. So lernt sie auf ihrer Suche nach einem Job, den etwas eigenwilligen R.F. Jackaby kennen, bei dem sie einen Assitenzjob annimmt und im Grunde nicht mal genau weiß was er macht. Zusammen gehen die beiden mysteriösen Morden auf die Spur, die scheinbar nur Jackaby aufdecken kann. Wie oben genannt kann ich schlecht beurteilen ob das Buch etwas für Sherlock Fans ist, aber ich fand es nicht schlecht. Das Buch ist sehr facettenreich und beinhaltet so ziemlich alles. Es ist unterhaltsam, witzig, spannend und der gewisse übernatürliche Touch passt perfekt. Abigail Rook und Jackaby geben ein perfektes Ermittlerteam, das man einfach lieben muss. Und obwohl es ein historischer Roman ist kam ich sehr gut damit klar, da ich dies sonst eigentlich nicht lese. Der Schreibstil war sehr gut und spannend, trotzdem es an manchen Stellen ein bisschen hervorsehbar war was passieren würde.

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Inhalt New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ... Meinung Lesen wollte ich ,,Jackaby'' unbedingt, da mich das Cover von Anfang an einfach angesprochen hat. Ich finde, dass nicht nur das Cover an sich traumhaft aussieht sondern auch die verwendete, leicht verschnörkelte Schrift wunderschön ist und auch passend zur Zeit in der das Buch spielt. Wer schon ein wenig spickelt und sich die amerikanischen Cover der Folgebände angeschaut hat, der wird auch festgestellt haben, dass diese Cover im gleichen Stil gehalten sind und die Reihe deshalb traumhaft im Regal aussehen wird. Und die Folgebände, so viel soll schon vorab gesagt sein, werde ich auf jeden Fall lesen. Zu Beginn war ich etwas skeptisch ob mich das Buch mitreißen könnte, da das Buch ja im 19. Jahrhundert spielt und historische Schauplätze in der Regel nicht meinem Geschmack entsprechen. Trotzdem hatte ich vor, dem Buch eine Chance zu geben, da es nicht so typisch historisch wirkte. Ich haben schnell gemerkt, wie richtig ich mit dieser Aussage gelegen habe. Denn außer der Zeit zu der das Buch spielt, hat es eigentlich nicht viel mit dieser Zeit zu tun. Wüsste man nicht, dass das Buch so früh spielt würde man es wahrschienlich kaum bemerken. Naja vielleicht bis auf die Tatsache, dass unsere Protagonistin Abigail die ganze Zeit über in einem Kleid durch die Gegend rennt. Das ist vielleicht etwas fragwürdig und manchmal amüsiert die Vorstellung ein wenig, da die prachtvollen, langen Kleider aus der Zeit wohl eher ein unpassendes Outfit für die Detektivarbeit sind. Auf jeden Fall habe ich schnell gemerkt, dass mich das Buch zu Beginn sehr an Sherlock aus der gleichnamigen Serie erinnert hat. Deshalb war ich etwas skeptisch ob ,,Jackaby'' nicht vielleicht doch ein schlechter Abklatsch von Sherlock Holmes wäre. Besonders da sowohl Sherlock, als auch Jackaby beide Begleitung haben. Nur dass Jackabys Begleitung im Gegensatz zu Watson weiblich ist. Trotzdem sind sich auch Abigail und Watson nicht sehr unähnlich. Doch je weiter das Buch voranschreitet, desto mehr merkt man, dass sich zwar die Personen ähneln, die Geschichte jedoch gar nicht. Denn bei ,,Jackaby'' kommt irgendwann dieser Fantasy Aspekt dazu. Da nun Geister eine ganz zentrale Rolle in dem Buch spielen, fing ich plötzlich unweigerlich an, an ,,Lockwood & Co.'' zu denken. Die Assoziationen sind aber wirklich auch sehr groß. Obwohl ,,Jackaby'' kein billiger Abklatsch von Sherlock oder Lockwood ist, konnte ich beide Geschichten während des Lesens leider nicht aus meinem Kopf kriegen. Für mich persönlich kommt ,,Jackaby'' auch weder an Sherlock noch an Lockwood heran und steht deshalb im Schatten beider Reihen. Ich hoffe, dass die nächsten Bände helfen die Reihe etwas aus diesem Schatten zu heben. Wie schon erwähnt, erinnert Jackaby als Person sehr stark der des Sherlock Holmes. Allerdings hatte ich damit absolut kein Problem, da mir diese verrückte und exzentrische Art dieser Personen eigentlich sehr zusagt. Beide konzentrieren sich auf das Wesentliche und lassen sich nicht durch Frauen ablenken. Diese Objektivität und Rationalität gefällt mir so sehr, dass ich sie mir sogar bei noch mehr Protagonisten in anderen Büchern wünschen würde. Zugegeben, nicht jedem wird Jackabys Persönlichkeit zusagen, aber bei wem sie es tut, der wird beim Lachen die ein oder andere Träne vergießen. Von Jackabys Äußerem hatte ich allerdings die ganze Zeit über ein komplett falsches Bild. Nachdem man das Buch gelesen hat, hat man den Eindruck vermittelt bekommen, Jackaby sei ein älterer, grauhaariger Herr, der auf seine späten Jahre noch etwas verrückt geworden ist. Das Cover jedoch spiegelt dieses Bild in keinster Weise wieder. Laut Cover müsste Jackaby ein 17-19 jähriger Teenieschwarm sein und wirkt eher wie der Leadsänger eine Boyband anstatt eines verrückten Detektivs. Ich hätte allerdings gerne viel mehr über Jackaby als Person, aber auch über seine Vergangenheit erfahren, da er ein sehr spannender Charakter ist. Hierbei hoffe ich einfach auf die Folgebände. Zusammen mit Abigail ergibt sich für mich trotzdem das perfekte Team. Abigail ist zwar auch etwas zeituntypisch, aber ihre mutige, eigensinnige Art gefiel mir sehr gut. Zum Schluss kann ich auch nur den Schreibstil des Autors gut bewerten. Es wurde das perfekte Maß von Grusel und gleichzeitig auch Leichtigkeit übermittelt. Oftmals musste man einfach lachen, was meistens an Jackabys Eigenarten lag, und im nächsten Moment kann das Buch plötzlich richtig schaurig und düster werden. Fazit ,,Jackaby'' ist ein Buch, welches mich wirklich überrascht hat. Es hat mir von Anfang bis Ende sehr viel Lesespaß bereitet. Kleinere Abzüge gibt es dann aber leider doch, da ich diese großen Parallelen zu Sherlock und Lockwood einfach nicht aus meinem Kopf bekommen konnte. Nichtsdestotrotz freue ic mich schon wahnsinnig auf die nächten Bände, die hoffentlich übersetzt werden. Alles in allem gebe ich dem Buch starke, hervorragende 4 von 5 Punkten.

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Der Plot Abigail Rook war schon immer auf der Suche nach einem großen Abenteuer. Sie wollte an der Seite ihres Vaters Fossilien ausgraben und nicht aufgerüscht ihre Zeit mit Bällen verschwenden. Daher nutzt sie die Gunst der Stunde, nimmt das Geld für ihre College Ausbildung – die ihr sowieso am Herd nichts bringen wird – und macht sich für ihre erste Exkursion aus dem Staub. Eine Enttäuschung in Osteuropa später, nimmt sie für ein weiteres Abenteuer den großen Umweg von England nach New Fiddleham, USA, in Kauf. Dort angekommen, muss sie wieder einmal merken, dass eine junge Dame im Jahr 1892 nicht so einfach an einen Job herankommt, welcher ihr eine Bleibe und Brot zahlen soll. Die ausgeschriebene Assistenzstelle in der Privatdetektiv von R.F. Jackaby, kommt ihr da wie gerufen. Sein Ruf als kautziger, seltsamer Spinner ist ihr vollkommen egal, denn dieses Detektivbüro für Übernatürliches ist genau das, was Abigails Durst nach Abenteuer stillen könnte. Und tatsächlich sind die Beiden für ihren ersten gemeinsamen Fall, einem scheinbar ganz und gar nicht menschlichen Serienkiller auf der Spur… Meine Meinung Zunächst sei gesagt, dass ich definitiv mehr solcher Bücher lesen möchte. Die Zeit, die Figuren und das mystische Setting, haben mich definitiv beim lesen von JACKABY für sich gewinnen können. Was mich wohl am meisten überraschte, war, dass dieser Auftakt der Jackaby-Reihe von William Ritter, nicht unbedingt der Jugendbuch Sparte zuzuordnen ist. Der Fokus liegt hier definitiv nicht in irgendeiner Form von Persönlichkeitsentwicklung, wie das nun mal in Jugendbüchern der Fall ist. Vielmehr wird sich hier auf die Untersuchung von paranormalen Mordfällen konzentriert. Werwölfe, Geister, Banshees, Trolle uvm. durchkreuzen hier Jackabys Weg. Das diese Wesen gerade in der Detektei ein Hauptthema sind, kommt nicht von ungefähr. Jackaby ist nämlich ein Seher. Er nimmt das Übersinnliche wahr und gilt als Meister im Aufspüren der Wesen. Sehr zum Leidwesen des örtlichen Polizeichefs. Die Figuren, Abigail Rook und Jackaby, sind zwar jung, aber definitiv Menschen mit gewisser Lebenserfahrung. Der Erzählstil entspringt auch nicht, entgegen meiner Erwartung, aus der Perspektive Jackabys sondern aus der von Abigail. Daran störte ich mich jedoch nicht, denn sie ist eine überaus sympathische, interessante und intelligente Frau, die sich den Erwartungen der Gesellschaft nicht unterwerfen will. Sie möchte mehr in ihrem Leben. Seit Abigail klein ist, sehnt sie sich zutiefst nach Abenteuer. Und Jackaby bietet ihr mit seiner Arbeit genau diese Chance. Wer dieses Buch liest, wird definitiv Parallelen zwischen Sherlock Holmes und in der Figur R.F. Jackaby finden. Jackaby ist ein merkwürdiger Zeitgenosse. Er wirkt durch seine eigenartige vor sich her Murmelei verkorkst und nicht so recht bei Sinnen. Aber genau das macht seinen Charm aus: seine Schrulligkeit und unkonventionellen Methoden, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Er streckt seine Fühler für kaum sichtbare Dinge aus, wirkt jedoch auf seine Mitmenschen oftmals unsensibel. Im Grunde möchte er jedoch nur eines; helfen wo er nur kann. Und das verbindet ihn und Abigail. Das Gefühl gebraucht zu werden und tatkräftig zugreifen zu können. Daher bildeten die beiden für mich ein perfektes Ermittlungsteam. Ebenfalls angenehm überrascht wurde ich davon, dass es kein romantisches Knistern zwischen diesen beiden Figuren gibt. Zumindest nicht im ersten Buch. Was ich am meisten an diesem Auftakt mochte, war die unheimliche und übernatürliche Atmosphäre eingebettet im 18. Jahrhundert einer nicht-fantastischen Welt. Mir missfiel hingegen ein wenig, dass ich schon sehr früh wusste, wer der Mörder ist. Nichtsdestotrotz hat der Autor sehr spannende und witzige Momente geschaffen. Fazit JACKABY eroberte mich mit seiner exzentrischen, lustigen Schrulligkeit. Gemeinsam mit seiner neuen Assistentin Abigail Rook bildet er ein ungewöhnliches, aber perfektes Ermittlungsduo für übernatürliche Banausen. Ein angenehmer, spannend getakteter Schreibstil rundet hier den Auftakt sehr gekonnt ab. Ich freue mich darauf zu sehen, was für Abenteuer Jackaby und Abigail noch für die Leser auf Lager haben!

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Statt das Geld ihrer Eltern in ihre Ausbildung zu investieren, macht sich Abigail Rook klammheimlich davon. Von Abenteuerlust und Reisefieber getrieben, landet sie in New Fiddleham, Amerika. Um sich dort über Wasser halten, ein Zimmer und Lebensmittel kaufen zu können, braucht sie einen Job. Es erscheint wie ein Glückstreffer, als sie die Annonce liest, in der ein Assistent für eine Detektei gesucht wird. Eine aufregende Arbeit und genau das richtige für die wagemutige Abigail. Ihr neuer Chef heißt R.F. Jackaby, ist ein sonderbarer Mann, mit einem seltsamen Hut und wie sich bald herausstellt, hat er übersinnliche Fähigkeiten, an die Abigail eigentlich gar nicht glaubt. Bereits ihr erster Fall belehrt sie eines besseren. Ziemlich schnell ist klar, dass der Serienkiller, der seit kurzem im eher beschaulichen New Fiddleham sein Unwesen treibt, übernatürliche Kräfte hat. Wer ist das Monster? Und wie kann es gestoppt werden? „Jackaby“ ist der Debütroman des Autors William Ritter und zeitgleich Auftakt zu einer Reihe, die im Original schon drei Teile umfasst. Übersetzt wurde bisher nur der erste Band, die anderen werden aber hoffentlich bald folgen. Mir hat dieser erste Teil so gut gefallen, dass ich mich schon jetzt auf die nachfolgenden Bücher freue. Anfangs war ich etwas skeptisch, denn es gibt im Jugendbuchbereich bereits ein anderes Ermittlerteam, dass sich um die Vertreibung von Geistern kümmert und somit ein ähnliches Aufgabengebiet innehat. Doch obwohl den Lesern, denen die „Lockwood & Co.“ Romane ebenso gut gefallen wie mir, sicher auch ihre Freude an „Jackaby haben werden, sind die beiden Reihen nicht zu vergleichen. Die einzigen Ähnlichkeiten sind eben die Mystery Elemente und das Gefühl, dass man sich in einer Sherlock Holmes ähnlichen Umgebung befindet. Eine Atmosphäre, die mir unheimlich gut gefällt. Mr. Jackaby selbst ist eine großartige Hauptfigur. Skurril und immer ein bisschen verwirrt, hat er in Windeseile mein Leserherz erobern können. Sein Blick auf seine Umgebung, sowie seine Mitmenschen ist emotionslos und von wissenschaftlichem Charakter, was ihn fast schon zu einem Sheldon Cooper des 19. Jahrhunderts macht. Obwohl er an Übersinnliches glaubt, mit Geistern reden kann (eine davon beherbergt er sogar in seinem Haus) und die Fähigkeit des Sehens besitzt, sieht er sich als Wissenschaftler, was seine kuriose Art zusätzlich unterstreicht. Kurz gesagt: sein Blick auf die Welt ist anders, als die aller anderen. Viele, viele Male hat mich seine trockene Art zum Schmunzeln gebracht. Gemeinsam mit Abigail, die mutig ist und sich den für Mädchen im 19. Jahrhundert typischen Verhaltensmustern entgegen setzt, ergeben sie für mich ein perfektes Ermittlerteam, das im ersten gemeinsamen Fall, der mich mit düsterer Dramatik an die Buchseiten gefesselt hat, gut zusammen arbeitet. Voller Spannung fiebere ich der nächsten Geschichte um Abigail Rook und Mr. Jackaby entgegen.

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Bei Jackaby handelt es sich um ein amüsantes und interessantes Buch über ein Mädchen, Abigail Rook, auf der Suche nach etwas Aufregendem gewissermaßen, die durch die Suche nach Arbeit im Jahre 1892 auf Jackaby trifft, einen Detektiv mit übernatürlichen Sinnen und einer sehr speziellen, wissenschaftlichen Art. Schon bald gerät Abigail aufgrund Jackabys in die Ermittlung eines Mordes. Es ist keine direkte Geistergeschichte, wie ich anfangs, aus welchem Grund auch immer, dachte. Man ist wirklich sehr schnell in der Geschichte und bei den Geschehnissen, doch handelte alles ein kleines bisschen zu schnell, zumal sich die Hauptperson fast ohne Probleme innerhalb weniger Stunden in das neue und verrückte Leben einfügte. Vielleicht diente diese Art Erzählung der Spannung, denn diese wäre bei einem größeren Umfang diesen Buches zu kurz gekommen. Ich weiß nicht, was mich so genau an diesem Buch faszinierte, ob es teils der Humor, die Schreibweise beziehungsweise Erzählweise mit ihren vielen verrückten, zu Jackaby passenden Metaphern oder doch Jackaby an sich war, aber es las sich wirklich wunderschön. Ich merkte nicht, wie die Seiten vergingen. Nur leider störte mich am Anfang sehr, dass Jackaby Sherlock Holmes aus Sherlock (Mr. Cumberbatch) eins zu eins wiedergab, lediglich das Übernatürliche gab der Geschichte etwas anderes. Ich liebe Sherlock wirklich über alles, aber sein Charakter und Handeln wird allzu oft verwendet und hier war es gut zum Glück gut umgesetzt. Aber im Gegenteil zu Sherlock (auf die Serie bezogen), war manches sehr vorhersehbar. Zum letzten Drittel hin, war vieles äußerst ersichtlich und entsprach meinen Vermutungen, da das Buch den normalen und typischen Muster folgte. Diesem folgten die Eigenarten der Charaktere. Wie gesagt, gleicht Jackaby Sherlock, Abigail war wie jedes andere Mädchen und Watson (sogar bezüglich der Namensgebund von Fällen), aber ich fand sie in Ordnung. Mir gefiel auch die Weise, wie sie ihre Erlebnisse erzählte (und Kapitel 13), wobei sie das Erlebte sehr oft mit Handlungen aus Büchern beschreibt und dadurch vieles klischeehaft wurde. Marlowe war wie jeder Detektiv oder Polizist, den man aus Büchern kennt und andere waren es auch. Ich fand es äußerst schade, dass die Personen nicht außergewöhnlicher waren und man neben der Geschichte Abigails keine weiteren direkt und genauer erfuhr, was jedoch noch in den folgenden Büchern passieren könnte. Im Großen und Ganzen war es ein angenehmes Lesen für Zwischendurch mit der Eigenart, manchmal leicht übertriebene und alberne Reaktionen wie in einem Stummfilm (nur mit Ton und somit unangenehm) zu haben. Leider ist es nichts Herausragendes, zumal es so gut wie keine neuen Ideen brachte, aber es klärt die Gedanken, bringt sie auf andere Wege. Ein solider Anfang einer Reihe mit Ermittlungen, die Einklang vom Übernatürlichen haben. Fast eine Kopie Sherlocks, nur mit Paranormalem.

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Jackaby hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen. Die Protagonistin Abigail Rook war mir sehr sympathisch, weil sie ihren eigenen Kopf hat, gewöhnliche und scheinbar banale Dinge bemerkt und einfach nur wundervoll ist. Ich konnte mich sehr gut in ihre Situation hineinversetzen und habe sie wirklich ins Herz geschlossen. Von Jackaby war ich sehr beeindruckt, denn er hat so eine Art, die mich zunächst an Sherlock Holmes erinnert hat (den ich übrigens sehr, sehr gerne mag!). Er ist sehr eigensinnig, jagt auch gerne mal das Frühstück in die Luft und hat ein Einweckglas auf seinem Schreibtisch, in dem er Kautionsgeld aufbewahrt, damit ihn sein Assistent oder sonstwer aus dem Gefängnis holen kann. Außerdem hat Jackaby die Fähigkeit, Dinge zu sehen, die andere nicht sehen. Er ist ein Detektiv für unerklärte Fälle. Das Buch war sehr unterhaltsam und spannend. Es sind einem viele gut ausgearbeitete Charaktere begegnet und auch viele übernatürliche Geschöpfe haben eine Rolle gespielt. Beim Lesen konnte ich zwar einiges vorhersehen, aber spannend und kurzweilig war das Buch dennoch. Die Tatsache, dass das Buch im 19.Jahrhundert spielt hat dem ganzen noch einen ganz eigenen Charme verliehen, wie ich finde. Geschichten in der Zeit faszinieren mich generell immer sehr, weil sie ihren ganz eigenen Charme haben und immer eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre haben. Alles in allem verint das Buch viele meiner Vorlieben, die da wären: Detektivgeschichten, Übernatürliches, England im 19.Jahrhundert, Geister, ungewöhnliche Charaktere und eine Prise Humor :) Wem zum Beispiel die Bücher Die Schatten von London, Lockwood & Co oder Die Flüsse von London gefallen haben, der sollte dieses Buch unbedingt lesen! Schreibstil: Das Buch ist durchgehend aus der Sicht von Abigail in der Ich-Perspektive geschrieben. Somit erlebt man als Leser genau dasselbe wie sie. Nicht mehr, nicht weniger. Außerdem lernt man Abigail so ganz gut kennen und sieht Jackaby mit ihren Augen. Cover: Ich liebe blaue Bücher und auch Bücher, auf denen Silhouetten abgebildet sind. Das Cover sieht mysteriös und ungewöhnlich aus. Außerdem hat es meine Aufmerksamkeit sofort erregt. Besonders der Schriftzug gefällt mir sehr, weil er glänzt, die Schrift echt schön ist und sich über das Cover erhebt. Insgesamt passt das Cover sehr gut zum Inhalt des Buches. Bewertung: Ich würde dem Buch gerne 6 Sterne geben, was leider nicht geht, weil mir das Buch ausgesprochen gut gefallen hat und ich die Fortsetzung kaum erwarten kann!

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Kleine Information: Jackaby wurde bereits als Gebundene Ausgabe (Englische Ausgabe) 2014 veröffentlich. Das Taschenbuch folgte letztes Jahr im September, wo auch der 2. Band als Gebundene Ausgabe (Englische Ausgabe) erschien. Dieses Jahr im September wird dieser als Taschenbuch folgen. Der dritte Band wird im September 2016 (Englische Ausgabe) herausgegeben werden. Meine Meinung: Das erste was mir durch den Kopf geht … Sherlock Holmes trifft auf verrückten Professor. Jackaby ist so verschroben, ich wundere mich das man ihn nicht schon in eine Anstalt weg geschlossen hat. Er erzählt über übernatürliches und wer glaubt denn schon einem wie ihm in der Zeit damals? Trotz allem bin ich begeistert von diesem Buch, vor allem das Haus von Jackaby hat es mir angetan, besonders die dritte Etage hat seinen ganz eigenen Charme (ich will hier nicht zu viel verraten). Ich muss schon sagen, der Autor hat eine ganz eigene Welt hier geschaffen und überzeugt durch seine Ausdrucksweise und seinen Schreibstil. In dem Buch wird aus der Ich-Perspektive durch Abigail erzählt, was ich sehr interessant finde. Denn sie ist unvoreingenommen und Jackaby bleibt auf diese Art ein Mysterium. Er ist so kauzig und wie gesagt verschroben aber auch irgendwie hyperaktiv? Man kann gar nicht so schnell lesen, so schnell muss Abigail hinter ihm her eilen und seine Gedankengänge verfolgen. Manchmal ist er auch so sehr mit sich und seinen Sachen beschäftigt, dass er alles andere um sich vergisst. Zudem experimentiert er, so dass er die Küche in ein Labor umgebaut hat und bei der Essenszubereitung aufpassen muss. Ist das jetzt Schießpulver oder Paprikapulver? Genau deswegen musste ich auch das eine oder andere mal lachen. Dieses Buch ist immer wieder für eine Überraschung gut! Vor allem was den Mörder an geht. Denkt ihr ich habe gewusst wer der Mörder ist? Ich hatte eine vage Vermutung gehabt, doch durch eine Wendung ist die Zunichte gemacht worden, doch dann kam wieder eine Wendung und noch eine…. So dass meine Vermutung am Schluss doch richtig war. Aber man wird schon etwas durch die Irre geführt. Wie raffiniert vom Autor. Mein Fazit: Also echt unglaublich was der Autor hier geschaffen hat. Diese ganz eigene Welt die in diesem Buch spielt, einfach sagenhaft. Ich bin überzeugt! Und ich bin schon sooo gespannt auf den zweiten Band und hoffe es wird ein weiteres Vergnügen Abigail und Jackaby zu verfolgen wie sie den nächsten Täter schnappen.

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Abigail ist eine der Protagonistinnen, die sich nicht mit den Konventionen ihrer Zeit abfinden können und wollen. Sie ist nicht nur jung, sondern auch neugierig, hat eine sehr gute Beobachtungsgabe und ist voller Abenteuerlust. Ginge es nach ihren Eltern, würde sie brav einen netten Mann heiraten und ihr Leben mit hübschen Kleidern und im Haushalt verbringen. Das ist ihr natürlich ein Graus, weshalb sie von ihrem gut behüteten englischen Zuhause ausgerissen ist. Doch von irgendetwas muss Frau ja auch leben. Auf der Suche nach einer Arbeitsstelle landet sie bei Mr Jackaby, dem sie sich mehr oder weniger als Assistentin aufdrängt – auf sympathische Art und Weise allerdings. Ich mochte Abi auf Anhieb und sie ist eine gute Erzählerin. Abgesehen davon hält sie eigentlich nichts Spektakuläres bereit. Sie ist so eine Art weiblicher Watson, der den Detektiv auf Schritt und Tritt verfolgt und versucht, ihm zu helfen. Jackaby ist da schon spannender. Der Detektiv ist eine Art Sherlock-Holmes-Verschnitt – allerdings mit übersinnlichem Einschlag. Er hat ein Gespür für nicht-menschliche Wesen und so sind die Fälle, mit denen er sich beschäftigt, eben auch Kriminalfälle der ungewöhnlichen Sorte. Er ist definitiv verschroben und seltsam, was seine Umgebung ihn auch spüren lässt. In seinem Kopf passiert offenbar sehr viel – leider dringt nur das wenigste davon an die Oberfläche und fließt in die Geschichte ein. Ein paar mehr interessante Details über ihn, hätten der Geschichte – die ja immerhin seinen Namen trägt – nicht geschadet. Doch leider ergeht sich der Autor meist nur in Andeutungen. Der Fall, der Abigail und Jackaby in ihrem ersten gemeinsamen Abenteuer beschäftigt, ist schon spannend und auch nicht ganz unblutig. Die „Ermittlungsszenen“ haben mir gut gefallen, schon allein, weil Jackaby hier auch mal ein bisschen seiner Detektiv-Fähigkeiten zeigen konnte. Doch auch Abi kann sich ein wenig profilieren. Ich hoffe sehr, dass diese Parts in den kommenden Teilen noch mehr Raum einnehmen. Es war mir hier etwas zu wenig – allerdings hat sich der Autor auch viel Zeit genommen, um die Figuren und das Leben in Jackabys seltsamen Haus auszuschmücken. Und trotz dessen muss ich leider sagen, dass die Figuren bei mir keinen so bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Auch die Spannung hielt sich in Grenzen. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor viel zu viel Grundlegendes zu erklären hatte – und das leider teilweise mehrfach (z.B. das Frauenbild, dem Abi nicht entsprechend will), sodass für die wirklich interessanten Aspekte nicht mehr genug Platz war. Es gab alles in allen nur zwei Stellen, an denen ich das Buch wirklich nicht aus der Hand legen konnte. Ein Pluspunkt war aber der Schreibstil, der mir in der englischen Leseprobe schon sehr gut gefallen hat. Hier zeigt der Autor, was er kann und wechselt ohne Probleme zwischen wunderschönen, bildreichen, schon fast poetischen Beschreibungen und einem schönen trockenen Humor. Das zu lesen macht richtig Spaß und ist für mich definitiv ein Grund, auch den weiteren Büchern um die Mystery-Kriminalfälle von Abi und Jackaby eine Chance zu geben. Fazit Jackaby von William Ritter ist der Auftakt zu einer Mystery-Krimi-Reihe, die ihr Vorbild unverkennbar in den Sherlock-Holmes-Geschichten hat. Der Schreibstil des Autors ist definitiv die Stärke dieses Buchs. Ein wenig mehr Spannung und konkrete Information statt immer nur Andeutungen hätten der Geschichte aber nicht geschadet.

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