Leserstimmen zu
Jakobsweg - und dann?

Stefan Albus

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Ich hatte dieses Buch sehr schnell durchgelesen. Momentan plane ich selbst meine Reise auf dem Jakobsweg. Bisher habe ich nur Bücher die das 'Vorher' und das 'Währenddessen' aufzeigen, jedoch ist dies das erste Buch, welches über das 'Danach' berichtet. Ich fand die verschiedenen Antriebe der Menschen sehr interessant zu lesen, auch, was das pilgern mit diesen Menschen gemacht hat. Mir selbst ist eigentlich noch gar nicht klar geworden, warum ich es eigentlich für mich machen möchte und noch gespannter bin ich darauf, was diese Erfahrung mit mir machen wird. Das Buch hat mich auf jeden Fall darin bestärkt, dass ich auf keinen Fall auf diese Erfahrung verzichten möchte und mir weiterhin einen Ansporn gegeben, es wirklich umzusetzen! Das Buch 'Jakobsweg - und dann?' ist auf jeden Fall ein tolles Buch für alle, die sich vorgenommen haben auf dem Jakobsweg oder einem anderen Pilgerweg zu verweilen, gerade am pilgern sind oder ihr ganz persönliche Erfahrung beim Pilgern schon hinter sich gelassen haben.

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Ich denke jeder von uns ist mal an dem Punkt angelangt, an dem man sein Leben in Frage stellt. Hat man alles richtig gemacht? Hätte man die ein oder andere Entscheidung lieber anders getroffen? Das kennt wohl jeder von uns. Einige, die sich in solch einer Sinnkrise befinden sehen den Jakobsweg als wichtigen Meilenstein. Stefan Albus hat in seinem Buch "Jakobsweg- und dann?" viele Leute zum Thema Pilgern zu Wort kommen lassen. Das sagt der Klappentext: " Der Jakobsweg: Rucksack, Blasen an den Füßen, bunte Pilgerromantik und ein schönes Zielfoto? Das ist lange nicht alles: Die spannende Zeit ist eigentlich die danach, der Weg nach dem Weg. Für Stefan Albus wurde eine Pilgerreise zu einem biographisch einschneidenden Erlebnis: Er veränderte sein Leben, zog in eine andere Stadt, lief einen Marathon, schaffte seinen Fernseher ab und wurde erfolgreicher Autor und Künstler. Und begann, sich dafür zu interessieren, wie es anderen Menschen ergangen ist, die im Zeichen der Muschel unterwegs waren. In seinem neuen Buch portraitiert er Ex- Pilger und "Jakobsweg- Menschen" und begegnet dabei besonderen Persönlichkeiten. Zum Beispiel einer Alkoholikerin, die wieder zu sich findet, einem Banker, der Umweltschützer wird, einem jungen Mann, der sein Studium aufgibt, um Priester zu werden, einer Archäologin, die Jakobswege erforscht, und einem Wissenschaftler, der erklärt, warum Pilgern Krebs heilen helfen kann... " Durch die vielen Interviews ist das Buch toll für kurzweiliges und unkompliziertes Lesevergnügen. Der Autor nimmt euch mit auf eine Pilgermesse in Hamburg, zu einem Pilgerstammtisch in köln oder entführt euch in eine Pilgerherberge in Spanien. Der Humor und das zwinkernde Auge kommen dabei nicht zu kurz und wundert euch nicht, wenn ihr euch danach ertappt, wie ihr im Internet nach verschiedenen Routen des Jakobswegs sucht und es kaum erwarten könnt loszupilgern. Bestellen könnt ihr das Buch mit der ISBN 978-3-579-08526-5 erschienen im Gütersloher Verlagshaus für 17,99€ unter anderem auf der Verlagswebsite.

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Ein schönes interessantes Buch (nicht nur weil ich in einem Artikel selbst darin vor komme...) Die Frage ist in der Tat sehr interssant: Was kommt nun danach und wie geht es nach dem Pilgern weiter. Die "Pilgertypen" sind oft interssante Menschen die irgenwie etwas anders sind die etwas gemeinsames haben was sie verbindet. Stefan Albus hat einige von Ihnen besucht und eine interessantes Buch darüber geschreiben. Etwas ungewöhnlich die Aufmachungen mit einzelnen selbst geschriebenen Artikeln und angeschließendem Interview aber es gibt, zumindest bei mir selbst kann ich das ja gut beurteilen, sehr gut wieder was diese Person so zu sagen hat. Das ganze liest sich locker und leicht. Ein super Geschenk für alle die jemanden kennen der gerade (oder vor langer Zeit) gepilgt ist. Es gibt viele Bücher über die Vorbereitung und viele über die Erfahrungen auf dem Weg. Doch dieses Thema "Was kommt dann eigentlich" ist wichtig und sicherlich noch nicht so oft beleuchtet. Viel Erfolg mit dem Buch wünsche ich jedenfalls. Ich kann es mit bestem Gewissen empfehlen. Martin Schmitz der zu-Fuss-Fetischist

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