Leserstimmen zu
Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen

Ulla Scheler

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Von: Bücherwurm

21.09.2016

Das Buch ist sehr spannend, sodass man es gar nich weglegen wollte. Es ist in einem einfachen Schreibstil verfasst. Am Anfang wird man in das Geschehen hinein geworfen um sich gleich als ein Teil der Geschichte zu fühlen. Doch leider sind für mich einige Stellen (Momente ) zur kurz geraten oder wurden nur nebenbei erwähnt. Auch sind manche Stellen nur angekrazt und auf der nächsten Seite geht es um etwas anderes, deshalb würde ich empfehlen an dem Buch dran zu bleiben und keine längeren Pausen zwischen den Kapiteln zu machen. Das Ende ist meiner meiner Meinung auch zu kurz geraten, da für mich noch viele Fragen an die Handlung offen bleiben und es für mich kein ersichtliches Ende ist. (wegen dem abruppten Ende) Ich war auf dieses Ende nicht vorbereitet und dieses hat mich ins ungewisse geworfen, weil ich nicht ganz genau weiß wie sich die Handlung weiter entwickelt, da die Charakterer sich oft verändern und allgemein wenig über diese bekannt ist. Die Charaktere sind gut beschrieben, doch man kann sich nicht so gut mit ihen identifizieren, da man vieles über sie nicht weiß oder zuorden kann. Alles in allem ein gutes Buch! Wenn man ein Buch braucht, welches einem zum nachdenken anregt dann ist dieses perfekt. Das Cover ist für mich sehr ansprechend und gibt einen Eindruck in die Handlung.

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Kennt ihr das? Ihr lest ein Buch und müsst es am Ende erstmal sacken lassen, aber auch nachdem ihr tagelang über die Geschichte nachgedacht habt, könnt ihr immer noch nicht sagen ob euch das Buch jetzt gefallen hat oder nicht. So ging es mir mit "Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen". Ich stecke in einem Zwiespalt. Einerseits hatte die Story eine Sogwirkung auf mich der ich mich nicht entziehen konnte und ich habe es verschlungen, andererseits waren da die Charaktere mit denen ich so gar nicht warm geworden bin und deren Handlungen mich haben schier verzweifeln lassen. Es spricht sicherlich für das Buch wenn man am Ende noch lange über das Geschehene nachdenken muss und das auch erstmal verarbeiten muss. Ich war fassungslos und wütend und im ersten Moment hätte ich dem Buch am Liebsten nur einen Stern gegeben, aber macht nicht genau das ein gutes Buch aus, wenn es Emotionen weckt und man das Bedürfnis hat über das Gelesene zu reden und zu diskutieren?! Hanna mochte ich anfangs eigentlich sehr gern, sie war klug, nicht auf den Mund gefallen und witzig, nur schaltet bei ihr scheinbar völlig das Gehirn ab wenn es um Ben geht. Ben mochte ich anfangs auch, er war einfach anders, seltsam aber anders. Allerdings hatte er sich seine Sympathiepunkte am Ende komplett verspielt. Die Autorin hat eine sehr poetische Art zu schreiben, dennoch kann man der Geschichte leicht folgen. Mir persönlich fehlten etwas die Höhepunkte in der Story, gleichmäß plätschert diese vor sich hin. Es wurde zwar nicht langweilig, aber dennoch fehlte etwas die Dramatik. Mein Fazit "Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen" ist ein Jugendthriller, der leise Töne anschlägt und mich zwiegespalten zurück gelassen hat. Spricht es für ein Buch, wenn dem Leser das Ende mal nicht gefällt, es einen aber wütend und fassungslos zurück lässt? Ich glaube dieses Buch wird man mögen oder eben nicht, einen Mittelweg wird es nicht geben.

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Es ist gefährlich, mit Erwartungen an ein Buch zu gehen, da man im Netz gefühlt gerade an jeder Ecke drüber stolpert. Es muss außergewöhnlich geschrieben und hochspannend erzählt sein und am Ende natürlich völlig überraschend ausgehen. Was den ersten Punkt betrifft, konnte dieser Debütroman wirklich mithalten. Der Schreibstil ist so wunderschön leicht, kommt wie in sanften Wellen und spült immer wieder kleine Schätze mit ans Land - Worte, Sätze und Passagen, die einem ein Nicken oder Lächeln entlocken. Die Story lebt durch ihre beiden Protagonisten Hanna und Ben. Seit Kindertagen beste Freunde, stehen sie nun auf der Schwelle zum Erwachsensein. Zum 18. Geburtstag schenkt Ben ihr ein Graffiti an der Schulwand, wovon Hanna nicht unbedingt begeistert ist. Von seiner folgenden Idee hingegen schon mehr: Einfach wegfahren. Das Wichtigste ins Auto packen und ab ans Meer, mit den Füßen im Wasser und dem Kopf in den Wolken. Nur sind leider auch einige Probleme mit im Gepäck gelandet. Die Spannung zwischen den beiden wird mit jedem Kapitel deutlicher und ich wurde aus keinem von ihnen wirklich schlau. Die Autorin versucht bewusst, gewisse Klischees zu vermeiden und doch hat man es mit dem mysteriösen, traumatisierten Jungen und dem kleinen, schüchternen Mäuschen zu tun, die sich ihr ganzes Leben lang kennen und sich aber anscheinend nichts mehr zu sagen haben, da sie einfach nicht offen und ehrlich zueinander sein können. Mir fehlte etwas Kontext, mehr gemeinsame Erlebnisse aus der Kindheit, mehr aufrichtige Gespräche. Meiner persönlichen Erfahrung nach können Freundschaften nur ein gewisses Maß an Streit, Lügen und Egoismus überleben. Zudem entstand für mich der Eindruck, dass es besser ist, vor seinen Ängsten und Problemen davonzulaufen. Es mag daran liegen, dass ich persönlich dieser YOLO Einstellung nicht viel abgewinnen kann, aber Studieren und Arbeiten als “aufgeben” zu betrachten, zeugt nicht gerade von einer gesunden Lebenseinstellung. Dadurch, dass ich mit Hanna und Ben solche Schwierigkeiten hatte, konnte mich auch deren Story nicht erreichen. Mein Glück war eben, dass ich mich dennoch zurücklehnen und diesen herrlichen Schreibstil genießen konnte, in einem Buch voller ungesunder Beziehungen und Geheimnissen, die bis zum Schluss auch Geheimnisse bleiben.

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[Buchmeinung]

Von: Lalapeja

24.08.2016

Inhalt (Klappentext von der Verlagsseite) Ben ist seit Ewigkeiten Hannas bester Freund. Er ist anders. Wild, tollkühn, ein Graffiti-Künstler, ein Geschichtenerzähler. Und keiner versteht Hanna so wie er. Nach dem Abi packen die beiden Bens klappriges Auto voll und fahren zum Meer. An einen verwunschenen Strand, um den sich eine düstere Legende rankt. Sie erzählen sich Geschichten. Bauen Lagerfeuer. Kommen einander dort nahe wie nie zuvor. Und Hanna hofft, endlich hinter das Geheimnis zu kommen, das Ben oft so unberechenbar und verzweifelt werden lässt. Doch dann passiert etwas Schreckliches … Meinung Oh Mann, wie unglaublich gut klang nur dieser Klappentext?! Ich war so, so gespannt auf dieses Buch. Vor allem, weil es von meiner halben Timeline bei Twitter und Instagram gelobt wurde. Ich habe mich auf die düstere Stimmung gefreut und hab Schicksalsschläge erwartet, vielleicht ein klein wenig Fantastisches! Immerhin wird von einem "verwunschenen Strand" geredet. Naja. Ich hab das alles bekommen, aber nur in kleinen Portionen. Dieses schreckliche Ereignis, von dem auf der Buchrückseite die Rede ist, geschieht erst nach 250 Seiten. Zwischendrin habe ich echt mal überlegt, das Buch zur Seite zu legen. Also der Klappentext gehört meiner Meinung nach echt umgeschrieben. Der macht viel zu viel Hoffnung, schürt zu viele Erwartungen, die am Ende nicht befriedigt werden. Die Geschichte beginnt mit einer Feier, auf der Hannas bester Freund Ben plötzlich wieder auftaucht. Er war für einen Monat verschwunden und niemand wusste, wo er steckt. Hanna ist sauer und enttäuscht, doch die zwei raufen sich irgendwie wieder zusammen. Nach der Abifeier packen sie ihre Klamotten und fahren ans Meer. Dieser Mini-Roadtrip war echt lustig und auch die erste Zeit, in der die beiden wild am Strand campen war schön. Leider zieht es sich dann ganz schön und ich habe immer darauf gewartet, dass "etwas Schreckliches" passiert, denn das wurde mir ja versprochen. Wie gesagt, es dauert ca. 250 Seiten und dann ist es auch gar nicht mehr überraschend, sondern vorhersehbar. Viele Rezensenten loben Ulla Schelers Schreibstil, ich fand ihn eigentlich ganz normal. Gut, aber nicht außergewöhnlich. Mich haben die viele englischen Satzfragmente gestört. Das wirkte jedes Mal so abgehackt und ich bin immer wieder darüber gestolpert. Reden Jugendliche wirken so bescheuert? :D Was dann wieder gar nicht damit zusammen gepasst hat: alle Charaktere schreiben sich SMS. Wer schreibt denn heutzutage noch SMS? Fast jeder hat ein Smartphone, damit hat auch fast jeder WhatsApp oder einen anderen Kommunikationsdienst... Aber SMS? Das passt in meinen Augen nicht wirklich zusammen. Düstere Stimmung habe ich beim Lesen leider auch nicht nachempfinden können. Das schreckliche Ereignis kam zu vorhersehbar, danach ebbt die Geschichte wieder ab, das Ende hat mich leider auch nicht sonderlich überraschen können. Ich bin ein wenig gefrustet, weil mir das Buch nicht so gut gefallen hat, wie vielen anderen. Vielleicht habe ich auch zu viel erwartet oder ich gehöre nicht mehr ganz zur Zielgruppe. Achja und wie Hanna mit Büchern umgeht, gehört wirklich verboten! Das tat ja richtig weh beim Lesen!! Fazit "Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen" ist eine Liebeserklärung an das Meer, an die Freundschaft und die Freiheit! Für jüngere Leser, die vielleicht kurz davor sind die Schule zu beenden oder diese eben beendet haben, ist es sicher ein super Roman. Ich konnte die Gefühle, die die Geschichte vermitteln wollte, nicht immer nachfühlen. Es ist keine schlechte Geschichte und viele Passagen/Dialoge sind wirklich schön. Aber letztendlich konnte es mich nicht so sehr begeistern, wie ich wollte, dass es mich begeistert.

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Buchhandlung Gustav Fuss

Von: Tanja Bemerl aus Waldmünchen

03.06.2016

Eine schöne leicht zu lesende Liebesgeschichte mit nicht allzu vielen Personen. Man ist sehr betroffen, wenn man von dem Geheimnis erfährt. Happy End mit viel zu schnellem Ende.

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A. Stein'sche Buchhandlung GmbH

Von: Sabrina Stemper aus Berlin

01.06.2016

Außergewöhnliche Freundschafts- bzw. Liebesgeschichte. Spannend erzählt. Das Ende hat mir persönlich nicht gefallen.

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Buchhandlung Baeuchle

Von: Inge Baeuchle aus Hinterzarten

13.05.2016

Eine tolle Geschichte, wunderbar, wie Ulla Scheler die Gefühle und Zerrissenheit der jugendlichen Protagonisten rüberbringt.

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