Leserstimmen zu
Zurück zu dir

Marc Levy

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Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Lauren und Arthur? Er war es, der sie ins Leben zurückbrachte und eigentlich hätte doch alles gut werden müssen, denn waren sie nicht verliebt ineinander, waren da nicht die ganz großen Gefühle im Spiel? Tatsache ist, dass es Lauren wieder gut geht, sehr gut sogar, denn mittlerweile arbeitet sie als Neurochirurgin im Memorial Hospital in San Francisco. Es scheint fast so, als hätte sie ihr Leben da wieder aufgenommen, wo es einst unterbrochen wurde und das vollständig, denn Arthur kennt sie nicht. Sie hat keinerlei Erinnerung an die Zeit, die sie miteinander verbracht haben und das ist völlig normal, denn vor den ganzen Ereignissen kannte sie ihn ja auch nicht. Arthur hingegen geht es nicht ganz so gut, denn er erinnert sich an jede einzelne Begebenheit mit seiner Lauren und dennoch ist sie ihm so fern wie nie. Ihrer Familie zuliebe hat er eingestimmt, nichts von den Begebenheiten verlauten zu lassen, die sich während ihres mehrmonatigem Komas ereigneten hatten und dennoch - er leidet. Um sie zu schützen und keinen Rückfall zu riskieren, hat er sich komplett aus ihrem Leben zurückgezogen. Er liebt sie noch immer und gerade weil er sie so liebt, hat er sie aufgegeben, damit sie ein erfülltes Leben führen kann, wie sie es immer geplant hat. Doch das Schicksal kann man nicht austricksen. Arthur hat einen Unfall - nichts Lebensbedrohliches und dennoch muss er ins Krankenhaus. Die ihn behandelnde Ärztin ist ausgerechnet Lauren. Er erkennt sie natürlich sofort und auch sie beginnt zu ahnen, dass sie diesem jungen Mann bereits begegnet ist und da sind auf einmal Gefühle in ihr, die auf so viel mehr hindeuten, als es bei einer flüchtigen Bekanntschaft der Fall wäre. Wer ist er und wieso vermag er es, urplötzlich solche Gefühle in ihr zu wecken? Arthur hält sich nach wie vor an sein Versprechen und sucht sein Heil Lauren zu liebe in der Flucht, doch sie ist nicht gewillt, diesen faszinierenden Mann ziehen zu lassen! Erst muss er ihr erklären, was es mit ihm auf sich hat, dass sie sich so nach ihm sehnt, obwohl sie ihn doch eigentlich gar nicht kennt ... Die Geschichte von Lauren und Arthur geht weiter! Der Plot des Buches wurde abwechslungsreich und sehr eingehend erarbeitet. Besonders schön fand ich die unterschiedlichen Gefühlsregungen der Figuren erarbeitet, an denen er Autor den Leser teilhaben lässt. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Im Besonderen die Figur des Arthur hat mich beeindruckt, denn gerade bei ihm merkt man, wie sehr er diese Frau liebt, von der er sich losgesagt hat, nur um ihr ein unbeschwertes Leben nach ihren Vorstellungen zu ermöglichen. Den Schreibstil empfand ich als sehr melodisch erarbeitet, doch hier fehlte mir etwas die emotionale Tiefe, die ich vom ersten Band gewohnt war. Abschließend kann ich jedoch sagen, dass es sich bei diesem Buch um eine wunderschöne Fortsetzung der Geschichte rund um Lauren und Arthur aus dem Buch "Solange du da bist" handelt.

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Ich habe damals schon das Buch solange du da bist gelesen und bin natürlich voreingenommen kann aber sagen dass dieses Buch bei weitem ganz nah an das Buch solange du da bist dran kommt. Wer den Film solange du da bist kennt weiß dass diese Bücher generell lesenswert sind. Solange du da bist ist einfach sehr ähnlich mit der Geschichte zurück zu dir. Arthur hatte sich damals sehr zurückgezogen nach dem Lauren wieder wach war nach dem Koma. Gedanklich ist er jedoch immer mit ihr verbunden geblieben. Schließlich hatte er sie aus dem Koma zurückgeholt und er dachte sie würde sich nicht an ihn erinnern. Als er dann aber überraschenderweise auf ihrem OP-Tisch liegt fängt die ganze Geschichte von neu an und die Liebe entflammt diesmal ohne dass beide es nicht mitbekommen. Sehr süß und sehr schönes Buch. Auch wenn Arthur sich am Anfang sehr weigert und Angst hat dass sie sich wirklich nicht an ihn erinnern kann. Ich fand es auch sehr süß geschrieben wie Lauren sich zu Arthur hingezogen fühlt aber nicht weiß warum sie diese Gefühle für einen Patienten hat. Sie kann schließlich nicht wissen dass sie während ihres Koma vier Monate ihres Lebens mit Artur verbracht hat und sie es ihm zu verdanken hat dass sie wieder im Leben steht. Das machte in dem Buch den Charakter Arthur auch besonders sympathisch dass er ihr das erst alles nicht sagen wollte. Bei der großen Liebe dann noch zu schweigen weil man Angst hat sie wirklich dann erst zu haben und dann zu verlieren das hat schon Respekt verdient. Der Autor versteht es auf jeden Fall Gefühle rüber zukommen zu lassen. Man spürt die Liebesgeschichte förmlich und dafür dass ich Liebesgeschichten eher seltener lese muss ich sagen hat mich dieses Buch sehr überzeugt. Nicht so viel Schnulze aber auch definitiv nicht zu wenig.

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*Meine Meinung* Es ist schon einige Jahre, dass ich den dazu gehörigen 1. Teil "Solange du da bist" gelesen habe. Als ich den 2. Teil in der Neuauflage von dem Verlag angeboten bekommen habe, habe ich gedacht: Warum nicht? Eigentlich wollte ich ja keine Bücher von Levy mehr lesen, aber ich hatte nochmal die Hoffnung, dass ich doch wieder umgestimmt werde. Lauren arbeitet nun wieder als Assistenzärztin. Aus ihrer Zeit im Koma weiß sie nichts mehr und außer ihren Narben ist Gott sei Dank kein weiterer Schaden zurückgeblieben. Arthur hingegen erinnert sich an alles. Für längere Zeit hatte er sich nach Frankreich geflüchtet, um der Vergangenheit zu entfliegen, doch er kann Lauren einfach nicht vergessen. So kehrt er in seine Heimat zurück. Nichtsahnend, dass er selbst bald Patientin von Lauren sein wird... Die Geschichte wird abwechselnd über Arthur, Lauren und einigen anderen Charakteren, die aus dem 1. Teil schon bekannt sind und ein paar wenige neue Charaktere, erzählt. Am Anfang hat mich der dauernde Wechsel schon ein wenig genervt. Dadurch wurde für mich der Lesefluss gestört. Vielleicht hat es deshalb auch länger gedauert bis ich wieder richtig in der Geschichte drin war. Die erste Hälfte des Buches habe ich mich ein wenig gelangweilt. Es konnte mich irgendwie nicht wirklich fesseln, bis Lauren und Arthur auf einander treffen. Als Lauren Arthur behandelt ohne zu wissen, dass sie 4 Monate ihres Lebens mit ihm verbracht hat, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Doch sie weiß nicht warum. Weshalb ist es ihr so wichtig, wie es ihm geht? Nach dieser Stelle ist die Geschichte für mich aber nur noch weiter vor sich hingeplätschert. Emotional hat mich dieser Teil überhaupt nicht packen können. Ich weiß noch, dass mir der 1. Teil sehr gut gefallen hat, deshalb finde ich es wenig schade, dass die Gefühle von Lauren und Arthur mich dieses Mal überhaupt nicht ergriffen haben. Für mich war es ein wenig so, als würde ich das Buch aus weiter Ferne erleben, anders kann ich es nicht beschreiben. Der beste Charakter in diesem Buch war für mich Arthurs Freund Paul. Einer der wenigen Lichtblicke in dieser sonst eher sehr vorhersehbaren Geschichte. Arthur selbst hat mir in diesem Buch irgendwie überhaupt nicht mehr gefallen. Ich kann garnicht genau sagen warum, aber Paul ist mir mehr ans Herz gewachsen. Er liebt Arthur wie einen Bruder und lässt alles stehen und liegen, um ihn im Krankenhaus zu besuchen und würde alles für ihn tun. Manchmal tat er mir wirklich Leid, besonders, wenn es darum geht, dass er kein Blut sehen kann. Da muss er ab und zu schon sehr leiden. Aber grade das hat ihn so symphatisch gemacht für mich. *Mein Fazit* Leider konnte mich der 2. Teil nicht überzeugen. Die Emotionen fehlten um mich richtig zu packen und der dauernde Wechsel der Charaktere war auf lange Sicht sehr ermüdend. So kann ich dem Buch leider nur 2,5-3 Sterne geben, da auch vieles wirklich sehr vorsehbar war. Das Ende hätte ich mir auch ein wenig emotionaler gewünscht.

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