Leserstimmen zu
Das Lied der Hugenotten

Deana Zinßmeister

Die Hugenotten (1)

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Taschenbuch
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Von: Gertraud aus Chemnitz

23.01.2019

Das Buch war spannend und interessant. Ich werde noch andere Bücher von der Autorin lesen.

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Glaube & Liebe

Von: Eliza

20.09.2017

Es gibt Romane, die nehmen einen vom ersten Augenblick gefangen, so ging es mir, als ich in die ersten Seiten des Prologs eintauchte. Genau dieser Prolog ist auch der Dreh- und Angelpunkt dieses Romans. Das Cover ist sehr gut historisch gewählt und hat, wenn man einen Blick in die Vorschauen wirft, auch einen guten Wiedererkennungswert. Der Klappentext bietet eine gute und kurze Zusammenfassung des Geschehens. Das Schicksal der Familie ist mit den Händen greifbar und man kann sich sehr gut die Not und die Verzweiflung vorstellen. Die Bartholomäusnacht hat in Frankreich unglaublich vielen Hugenotten das Leben gekostet, eine Nacht des Grauens, die bis heute nicht ihren Schrecken verloren hat, wenn man sich die Bilder vor Augen führt. Besonders gut an diesem Roman hat mir die Ausarbeitung der Figuren gefallen. Mit Pierre und Oliver hat die Autorin zwei Jungen geschaffen, die die Herzen der Leser im Sturm erobern. Oliver, der von seinem Ziehvater nur gescholten und für seine Arbeitskraft missbraucht wird. Pierre, der zwar von seinem Vater geliebt wird, aber keine Freude an dem findet was er tun soll, denn die Glasbläserei ist einfach nicht sein Lebensziel. Magali, die kleine Schwester von Pierre, weiß was sie tun muss, um von ihrem Vater und großen Bruder jeden Wunsch von den Lippen abgelesen zu bekommen. Dennoch verfolgt sie ihre eigenen Ziele und vergisst dabei manchmal wer ihr wirklich wohl gesonnen ist. Meine Lieblingsfigur allerdings ist die Kräuterfrau Fleur. Sie ist nicht nur Mutterersatz für Pierre und Magali, nein sie wird auch noch zur wundervollen Ratgeberin für den Vater der beiden, kümmert sich um den Haushalt und bereitet den dreien einen Weg ins neue Leben. Der Roman zieht seine Spannung aus der Flucht, Vertreibung und dem damit verbundenem Schicksal der Familien. Gegliedert ist der Roman, neben dem bereits erwähnten Prolog in drei Teile, die in einem gewissen Abstand zueinander erzählt werden. Durch diese Zeitraffung nimmt die Autorin sich die Freiheit die Figuren anders entwickeln zu lassen, als es am Ende des vorherigen Teils den Anschein hatte. Auch ist so der Spannungseffekt größer und die eine oder andere Überraschung verführt den Leser zum Weiterlesen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, mit sehr guten Dialogen würzt sie den Roman, leider bleiben Beschreibungen oder innere Monologe rar. Durch den auktorialen Erzähler bekommt man einen guten Einblick in die verschiedenen Erzählstränge, bevor diese immer mehr ineinander verwoben werden. Ein Personenverzeichnis, Nachwort, eine Danksagung und Bibliographie runden das sehr gelungene Bild des Romans ab. Für diesen Roman spreche ich sehr gerne eine volle Lese- und Kaufempfehlung aus und empfehle diesen Roman allen Fans von historischen Romanen und solchen, die es noch werden wollen. Ich bedanke mich sehr bei der Verlagsgruppe Random House und dem Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, „Der Turm der Ketzerin“ (Teil 2 der Hugenotten-Saga) ist schon auf meinen Wunschzettel gehüpft.

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Das Lied der Hugenotten - wie erwartet ein tolles Buch!

Von: Virginie Völker aus Saarbrücken

15.09.2017

Ich war auf der Suche nach einem historischen Roman, wusste nicht genau, worauf ich mich einlassen soll.....bis mir dein Buch in die Hände fiel. Überlegen musste ich nicht, da ich deine Bücher kenne. Wie erwartet war es eine Zeit der Kurzweil und interessanter Eindrücke. Ein tolle Beschreibung der Ereignisse und eine für mich bessere Beschreibung der Emotionen der Darsteller. Mittlerweile gehörst du zu meinen drei bevorzugten Autoren mittelalterlicher Romane. Danke dir, Deana.

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Das Lied der Hugenotten - wie erwartet ein tolles Buch!

Von: Virginie Völker aus Saarbrücken

15.09.2017

Ich war auf der Suche nach einem historischen Roman, wusste nicht genau, worauf ich mich einlassen soll.....bis mir dein Buch in die Hände fiel. Überlegen musste ich nicht, da ich deine Bücher kenne. Wie erwartet war es eine Zeit der Kurzweil und interessanter Eindrücke. Ein tolle Beschreibung der Ereignisse und eine für mich bessere Beschreibung der Emotionen der Darsteller. Mittlerweile gehörst du zu meinen drei bevorzugten Autoren mittelalterlicher Romane. Danke dir, Deana.

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Klappentext Wenn um den Glauben gekämpft wird, kann nur die Liebe gewinnen. Paris 1572. In der blutigen Bartholomäusnacht muss der Hugenottenjunge Pierre miterleben, wie sein Zuhause ausgelöscht wird. Sein Vater flüchtet mit ihm und der kleinen Schwester Magali in die Provinz Touraine. Um in Frieden leben zu können, passen sie sich dem katholischen Dorf an. Jahre später ahnen selbst Pierre und Magali nicht, dass sie einmal Hugenotten waren. Doch eines Tages erfährt Pierre durch einen Zufall die Wahrheit und seine Erinnerung kehrt zurück – mit schrecklichen Folgen Die Autorin Deana Zinßmeister widmet sich seit einigen Jahren ganz dem Schreiben historischer Romane. Bei ihren Recherchen wird sie von führenden Fachleuten unterstützt, und für ihren Bestseller »Das Hexenmal« ist sie sogar den Fluchtweg ihrer Protagonisten selbst abgewandert. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Saarland. Meine Meinung Story Die Nacht vom 23. auf den 24. August 1572 ist als die Bartholomäusnacht in die Geschichte Frankreich eingegangen. Eine Nacht unvorstellbarer Grausamkeiten gegen die damaligen Protestanten, auch Hugenotten genannt. Dieses Ereignis ist auch der Ausgangspunkt des neuen Roman von Deana Zinßmeister. Der Glasmacher Jacon wird wie alele anderen von den Ereignissen überrollt und muss aus Paris fliehen. Sein Wunsch nach La Rochell zu kommen wird im durch die Krankheit seiner erst ein paar Tage alten Tochter verwehrt. Er lebt fortan unter Christen und lebt seinen Glauben nicht öffentlich aus. Jahre später holen ihn die Ereignisse aber wieder ein und Jacon muss um das Leben seiner Familie fürchten. Neben dem Erzählstrang um Jacon kommt noch das Schicksal Olivers hinzu. Oliver und seine Schwester müssen seit dem Tod ihrer Mutter bei Verwandten unterkommen, doch die verhalten sich Oliver gegenüber ziemlich Sadistisch Schreibstil Das Buch ist einfach zu lesen. Die Autorin ist bekannt für ihre guten Recherche zu historischen Themen. So werden dem Leser Einblicke in das Leben der Hugenotten gegeben, ohne dass der Leser davon erdrückt wird bez. das Ganze zu langatmig wird Charaktere Deanna Zinßmeister versteht es sehr gut den Charakteren Leben einzuhauchen. Man fühlt als Leser mit. Insbesondere das Schicksal von Olivers geht einem sehr nahe. Mein Fazit Ganz besonders hat mir gefallen, dass Deana Zinßmeister zwar die Geschichte um Jacon erzählt, aber sich dabei kein Urteil erlaubt. Sie bleibt bei dem christlich /protestantischen Krieg neutral. Denn auch die Hugenotten stehen in Grausamkeit dem Christen nahe .Das Buch ist ein schöner, lesenswerter Roman, der alles hat was man sich um einen Historienroman wünschen kann. Egal ob Figuren oder Ereignisse, die Autorin versteht es sehr gut, genau so viel zu erzählen, das der Leser genug weiß um der Geschichte zu folgen, ohne dass dabei Längen aufkommen. Ich vergebe eine Leseempfehlung und volle fünf von fünf Leseratten/Sternen.

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„Das Lied der Hugenotten“ in drei Worten? Fesselnd, emotional, begeisternd. Cover & Gestaltung von „Das Lied der Hugenotten“? Wie schon so oft habe ich „Das Lied der Hugenotten“ wegen des interessanten Covers näher ins Auge gefasst. Das Buch wartet mit einem typischen Genre-Cover auf, dessen satter Blauton mir direkt ins Auge gesprungen ist. Darüber sieht man eine historische Abbildung auf (vermutlich) Pergament, dazu eine Kette und der erhabene, in Gold gehaltene Titel. Alles in allem ein hübsch anzuschauendes Cover. Worum geht’s in „Das Lied der Hugenotten“? Im Roman geht es um den Glashersteller Jacon und seine Familie, die während der Bartholomäusnacht 1572 aus ihrer Heimatstadt Paris flüchten. Der Roman handelt im Weiteren vom Schicksal der Familie nach ihrer Flucht und die Wirrungen, die durch diese entstanden. „Das Lied der Hugenotten“ ist der Auftaktband zu einer Familiensaga. Der Schreibstil von Deana Zinßmeister? Ich liebe gut geschriebene und recherchierte historische Romane. Und mit „Das Lied der Hugenotten“ habe ich genau das erhalten. Deana Zinßmeister schreibt unglaublich flüssig und emotional. Sie schafft es, den Leser mit ihrer flüssigen und angenehmen Schreibweise zu packen, die Spannung des Plots sorgt dann dafür, dass einen das Buch nicht mehr loslässt. Deana Zinßmeisters Ausdruck ist historisch passend und dennoch nicht anachronistisch, sodass man leicht vorankommt. Das Figurenpersonal in „Das Lied der Hugenotten“? Jacon und seine Familie haben mich direkt in mein Herz gestohlen. Pierre und Magali sind auch herzallerliebst und die Kräuterfrau Fleur hat mir besonders gut gefallen. Die Figuren sind sehr schön konzipiert. Sie haben Tiefe, ihre Eigenheiten und entwickeln sich innerhalb ihrer Möglichkeiten sehr realistisch weiter. Das Schicksal der Familie hat mich ans Buch gefesselt, da sie vom Glück stellenweise gebeutelt werden. Besonders schön war dann aber die familiäre Interaktion zwischen den Figuren, die so greifbar wirkte. Die Antagonisten waren ebenfalls gut gezeichnet. So gut, dass ich eine tiefe Abneigung gegen sie empfunden habe. Positives zu „Das Lied der Hugenotten“? Ich bin begeistert! Schlicht und ergreifend begeistert, weil Plot, Figuren und Schreibstil mir so gut zusagen. Der Roman ist sehr gut recherchiert und schafft es, historische Begebenheiten und fiktive Handlungsstränge gekonnt zusammenzufügen, ohne Brüche zu erzeugen. Ich bin in die Handlung eingetaucht und Teil der Geschichte, der Familie geworden. Empfehlung zu „Das Lied der Hugenotten“? Ich empfehle „Das Lied der Hugenotten“ wärmstens allen Liebhabern von historischen Romanen. Der Auftaktband der Hugenotten-Reihe hat mich angeteasert, gefesselt und begeistert. Ich danke dem Goldmann Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal von Herzen für ein Rezensionsexemplar von „Das Lied der Hugenotten“.

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Ich hatte das große Glück, das Buch im Monatsgewinnspiel zu gewinnen, herzlichen Dank dafür! Von der ersten bis zur letzten Seite kann man hier mit den Personen die Schrecken der Batholomäusnacht und die weit reichenden Folgen erleben. Alle Figuren kann man sich nahezu bildlich vorstellen und so ganz in die Geschichte eintauchen. Deana Zinßmeister ist hier ein lesenswerter Historienroman gelungen, der geschichtlich verbriefte Fakten mit einer berührenden Familieneschichte verknüpft. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

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Erster Satz Sie wusste, dass es mitten in der nacht war, denn kein Sonnenstrahl fiel durch die Spalten der Fensterläden. Meinung Jacon Desgranges und seine Frau Catherine erwarten ihr zweites Kind, als der Glasmacher am Bartholomäustag eine Lieferung in den Louvre bringt und den Abend mit seinem Freund dem Koch verbringt. Nachts werden die beiden Freunde von Hilferufen und Schreien geweckt und erfahren von den grausamen Taten der Katholiken. Überall in Paris werden Hugenotten ermordet und geschändet, der König selbst soll es befohlen haben. Jacon macht sich auf den gefährlichen Weg zu seiner Familie, doch dort angekommen findet er die verstümmelte Leiche seiner Frau und seinen verängstigten Sohn Pierre vor, der sich zusammen mit seiner neugeborenen Schwester versteckte. Gemeinsam mit seinen Kindern flüchtet er aus Paris und versucht sich ein neues Leben auf zubauen, doch die Vergangenheit holt die Familie immer wieder ein.  
 Geschrieben ist die Geschichte aus der Sicht eines unbeteiligten Erzählers, welcher zu Beginn der Familie Desgranges und dem jungen Olivier folgt, später dann auch einigen anderen Charakteren. Der Schreibstil der Autorin ist informativ, aber nicht langweilig, sondern flüssig und auf Anhieb fesselnd gewesen.  Die Geschichte war selbst in seichteren Phasen immer spannend, selbst zum Ende hin hielt sie noch einige Überraschungen parat. Die Charaktere waren alle überzeugend und glaubhaft, besonders Pierres Geschichte ergriff mich. Der Junge kann sich nicht an die grausame Nacht erinnern und nur durch Zufall bekommt er von seiner Vergangenheit zu wissen. Seine gesamte Kindheit wuchs er im falschen Glauben auf und versteht von heut auf morgen die Welt nicht mehr und versucht aus dem kleinen Dorf und seinem bisherigen Leben auszubrechen.  Ebenso der elternlose Olivier, Pierres bester Freund, der bei seiner Tante und dessen Mann lebt und von ihnen wie Dreck behandelt wird.. Der Junge flüchtet wann immer es geht und lässt die Gehässigkeiten und Prügeleien über sich ergehen. Erst als Pierres Vater ihn in der Werkstatt einstellt sieht er eine Möglichkeit auf ein besseres Leben. Fazit Ein Buch, welches ich gar nicht so auf der Rechnung hatte, aber sehr froh bin, es gelesen zu haben. Hier geht es nicht um die große Intrige oder den Kampf gegen die Übermacht, sondern um das Leben einer Familie, die versucht mit dem Verlust der Frau und Mutter klar zu kommen. 5/5 Sternen

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