Leserstimmen zu
Portugiesische Rache

Luis Sellano

Lissabon-Krimis (2)

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Meine Meinung: Es ist schon eine Weile her, seit ich das erste Buch "Portugiesisches Erbe" gelesen hatte, aber ich war relativ schnell wieder drin in der Geschichte um Henrik und dem Antiquariat, das er von seinem Onkel geerbt hatte. Allerdings hatte ich diesmal fast das Gefühl, den Überblick zu verlieren. So viele verschiedene Personen spielten eine Rolle. Außerdem wurde Henrik laufend gefährlich angegriffen und geriet von einer brenzligen Situation in die nächste. Henrik ist jetzt schon eine Weile in Lissabon und hat sich manchen Begebenheiten angepasst. Denn die Mentalität der Portugiesen hat er besser kennen gelernt, leider aber auch einiges über alte Machenschaften, Korruption und vor allem über Anhänger der Diktatur erfahren. Wie soll es anders sein, spielt diesmal ein Buch eine wichtige Rolle, allerdings wussten Henrik und ich lange Zeit nicht, warum nach dem Buch gesucht wird. Weil ich neugierig bin, habe ich das Buch natürlich zu Ende gelesen, wobei es mir wirklich manchmal etwas viel und unglaubwürdig vorkam, was Henrik alles so erleben sollte. Aber was weiß denn ich, wie es woanders so zugeht. Gar nicht einverstanden war ich mit dem Ende des Buches, denn es blieben Fragen offen, von denen ich ausgehe, dass sie im nächsten Buch geklärt werden und eigentlich mag ich es, wenn ein Buch richtig abgeschlossen wird und ich entscheiden kann, ob ich weitere Folgen lesen möchte. Fazit: Wer gerne Krimis und Ortsbeschreibungen kombiniert mag, wird hier seine Freude haben, denn wieder hat der Leser das Gefühl vor Ort in Lissabon zu sein.

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Familienbande

Von: Eliza

27.09.2017

Dass was die Fans vom ersten Portugal-Krimi geliebt haben, bekommen sie von Luis Sellano auch im zweiten Teil seiner Reihe serviert. Der Wiedererkennungswert zum ersten Band ist super, zwar versprühte das erste Cover ein wenig mehr Flair, aber jedem Leser ist sofort klar, dass diese beiden Bücher zueinander gehören. Der Klappentext verrät zwar leider schon einiges, dennoch ist die Spannung gut dosiert. Denn dieser Roman ist mehr als nur ein Krimi, für mich ist er in erster Linie ein Roman der in Portugal spielt, der Mordfall und die Entführung kommen für mich erst an zweiter Stelle. Luis Sellano schafft es sehr gekonnt das Flair, das Lebensgefühl und die eigentümliche Lebensweise der Portugiesen einzufangen, ob es der Fado ist, der Tejo, der die Quelle der Stadt ist, die Cafés, die Touristen, alles schafft ein herrliche und vor allen Dingen stimmiges Bild dieser Stadt. Zudem hat der Autor mit Henrik Falkner eine Figur geschaffen, die äußerst facettenreich und damit authentisch wirkt. Er ist ein Mann der Wiedersprüche und Gegensätze, dennoch verrät er seine hohen und idealistischen Werte als Polizist nicht. Er ist ein Mann der gezeichnet ist vom Schicksal, der versucht neu anzufangen und dennoch nicht die Konsequenz zu 100% aufbringen kann. Da der Roman zum größten Teil aus seiner Perspektive erzählt wird, bekommen wir als Leser auch sehr viel vom „Innenleben“ des Henrik Falkner mit. Beim Lesen haben mir besonders die guten und abwechslungsreichen Dialoge gefallen. Mit Helena hat Henrik eine Gegenspielerin und Partnerin, die dem Leser eben so viel Freude bereitet. Sie hat viele Gemeinsamkeiten mit Henrik und ein Happy End ist bei den Beiden hoffentlich nicht ausgeschlossen. Für Krimi-Fans, die sich vor allen Dingen einen spannenden Kriminalfall erhoffen, mag dieses Buch nichts sein. Denn der Fall ist ein verworrenes Konstrukt, welches der Autor zwar schlussendlich aufdröselt, welches aber nicht unbedingt sehr überzeugend und spannend daherkommt. Wer fesselnde Unterhaltung sucht, wird mit diesem Roman sicherlich nicht allzu glücklich sein. Diesen Portugal-Roman kann ich aber allen nur ans Herz legen, die in diese Stadt eintauchen wollen, die in Lissabon Urlaub im Kopf machen wollen. Ein absolut solider und atmosphärischer Portugal-Roman, der einen wunderbar auf den nächsten Urlaub in Lissabon einstimmt. Der Kriminalfall ist etwas schwächer als noch im ersten Band, dennoch löst der Autor das Rätsel und den Fall sehr geschickt und zum Schluss auch dramatisch auf. Der Roman kann meiner Ansicht nach unabhängig vom ersten Teil gelesen werden, dennoch ist es gerade bei den zwischenmenschlichen Beziehungen von Vorteil die Story und die Hintergründe aus Band 1 zu kennen. Ich bedanke mich bei der Verlagsgruppe Ramdom House und dem heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und freue mich schon darauf, wenn Luis Sellano uns wieder an den Tejo oder in einer der unzähligen Bars entführt und wir einem Fado lauschen dürfen.

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Dieser Krimi spielt im wunderschönen Lissabon. Henrik ist ein ehemaliger Polizist und erbt ein Haus mit einem Antiquitätengeschäft. Doch plötzlich ist nichts mehr wie es war und die Ereignisse überschlagen sich. Ein sympathischer Ermittler! Dieser Krimi hat mir gut gefallen und ich bin gespannt auf weitere Fälle.

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In Portugiesische Rache geht es eigentlich genauso weiter, wie vorangehenden Band. Menschen werden angegriffen, aber niemand ruft die Polizei, die Leichen stapeln sich, die heiße Polizistin macht Henrik ganz verrückt und wir haben 25 neue, offene Fragen. Wenn man davon jedoch absieht, ist die Geschichte in diesem Band um einiges schlüssiger und „realistischer“. Wenn man das bei einem Krimi sagen kann. Sieht man über ein paar Schwächen hinweg, ist auch „Portugiesische Rache“ wieder ein unterhaltsamer und schnell gelesener Krimi. Portugal Fans sollten jedenfalls mal reinschauen und auch alle anderen, die eine einfache, unterhaltsame Sommerlektüre suchen!

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Der Ex-Polizist Henrik Falkner hat beschlossen das Antiquariat seines Onkels Martin zu übernehmen und ganz in Lissabon zu leben. Nur ist dieser Laden eben nicht irgendeiner für alte Bücher, nein, sein Onkel hat über Jahrzehnte Artefakte zusammengetragen, die alle in Zusammenhang mit ungeklärten Verbrechen stehen. Als in der Bar Esquina, die in der Nähe des Antiquariats ein Mann ermordet wird, wird Henrik hellhörig, denn genau dieser Mann hat kurz zuvor bei ihm ein Buch gekauft. Das kann doch kein Zufall sein. Er beginnt mit seinen Nachforschungen und schon bald kommt er einem Geheimnis nahe, in dessen Mittelpunkt der ehemalige Lissabonner Polizeichef Nelson Pereira steht… "Portugiesische Rache" ist der zweite Fall für Henrik Falkner. Er begibt sich dabei wieder in die teils düsteren Gassen und Plätze von Lissabon, um ein Verbrechen aufzuklären. Luis Sellano schafft es dabei mühelos diese ganz spezielle Atmosphäre einzufangen. Es gibt kein langes Vorgeplänkel und Wiederholungen aus Band eins. Das hat mir sehr gut gefallen. Jedoch sollte man der besseren Verständlichkeit halber „Portugiesisches Erbe“ vorher gelesen haben. Denn in dieser Krimireihe gibt es zwar immer abgeschlossene Fälle, aber der große, mysteriöse, über alles stehende Fall wird nicht gelöst. Ein paar Puzzleteile fehlen noch. So hat es mich auch nicht gewundert, dass am Ende ein Aspekt offen blieb, so wird die Neugier auf den dritten Teil geweckt, man will ja schließlich wissen, wie es weitergeht. Dieser Aufbau des Krimis hebt ihn von vielen anderen dieses Genres ab. Das ist etwas anderes und gefällt mir gut. Die Handlung ist logisch und gut aufgebaut, die Spannung wird bis zum Schluss - und eigentlich noch darüber hinaus - aufrechterhalten. Dafür sorgt sicher auch die eine oder andere ordentliche Actionszene. Ebenso natürlich auch der klare, mitreißende Schreibstil des Autors. Neben einem guten Krimi erfährt der Leser aber auch vieles über Lissabon, dessen Bewohner und ihren Gewohnheiten. Das rundet das gute Konzept bestens ab. Ich habe das Buch gerne gelesen und freue mich schon darauf, welche Fälle Henrik noch so begegnen.

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Der deutsche Expolizist Henrik Falkner hat das Antiquariat seines Onkels Martin in Lissabon geerbt und übernommen. Aber auch in Portugal gibt es ungelöste Verbrechen und Henrik kann es nicht lassen zu ermitteln. Ein Mann wird in der gegenüberliegenden Bar erstochen und Henrik versucht ihn erfolglos zu retten. Schon ist er zusammen mit der Polizistin Helena mitten in den Ermittlungen. Mein Leseeindruck: Dies ist das zweite Buch einer Reihe um den Expolizisten Henrick Falkner. Leider habe ich den ersten Band (Portugiesisches Erbe) nicht gelesen und das hat mir die Lektüre etwas erschwert. Immer wieder gab es einen Bezug auf das erste Buch. Henrik Falkner der in seinem geerbten Antiquariat immer wieder Hinweise auf ungelöste Verbrechen entdeckt ist der Hauptprotagonist. Er wird von Unbekannten verfolgt weil er in einem alten Fall ermittelt. Die Verfolgungjagden führen durch Lissabon und die Beschreibungen von Gassen, Gebäuden und Menschen lässt die Stadt vor meinem inneren Auge erscheinen - ich war noch nie in Lissabon. Leider bleiben die Protagonisten etwas blass. Henrik scheint dem schönen Geschlecht nicht abgeneigt zu sein. Er versucht immer noch den Tod seiner Frau zu verarbeiten, hat aber schon das eine oder andere Date mit einer schönen Frau. Der Anfang und das Ende des Buches waren spannend, in der Mitte gab es leider Längen und die undruchsichtige Handlung tat ihr übriges. Es ging um die Vergangenheit Portugals - leider nicht gut genug erklärt. Ich habe da Lücken und müsste erst nachlesen um einiges zu verstehen. Aber da mich das Buch nicht so ganz fesseln konnte werde ich das erst mal nicht tun. Mein Fazit: Ein Krimi mit Längen und sehr viel Protagonisten die "sortiert" werden wollen. Man sollte unbedingt den ersten Band lesen um die Handlung richtig verstehen zu können. Mir haben die Schilderungen Lissabons gefallen aber der Kriminalfall nicht so sehr.

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UNTERHALTSAM für Lissabon-Freunde mag der 350-seitige Roman "Portugiesische Rache", der zweite Band von Luis Sellano (Pseudonym des deutschen Autors Oliver Kern) um Antiquariatsbesitzer Henrik Falkner, ja durchaus sein. Der Leser erfährt viel Liebenswertes über die portugiesische Lebensart und Mentalität. Doch als Krimi fehlt jegliche Spannung. So habe ich mich bis zur 100. Seite gequält und dann doch – trotz meines Vorsatzes, bis zum Schluss durchzuhalten – enttäuscht aufgegeben. Schon bei Sellanos erstem Band "Portugiesisches Erbe" (2016) hatte ich meine Mühe zwischen Reiseführer und Krimi zu trennen. Also: Wer Lissabon und seine Portugiesen liebt, wird Freude an diesem Roman haben. Wer nur den Krimi im Buch sucht, muss ENTTÄUSCHT werden.

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UNTERHALTSAM für Lissabon-Freunde mag der im Mai bei Heyne veröffentlichte, 350-seitige Roman "Portugiesische Rache", der zweite Band von Lluis Sellano (Pseudonym eines deutschen Autors) um Antiquariatsbesitzer Henrik Falkner, durchaus sein. Der Leser erfährt viel Liebenswertes über die portugiesische Lebensart und Mentalität. Doch als Krimi fehlt jegliche Spannung. So habe ich mich bis zur 100. Seite gequält und dann doch - trotz meines Vorsatzes, bis zum Schluss durchzuhalten - enttäuscht aufgegeben. Da sind andere vergleichbare Krimis - wie Jean-Luc Bannalecs alias Jörg Bongs humorvolle Bretagne-Krimis - doch um Längen besser. Schon bei Sellanos erstem Band "Portugiesisches Erbe" (2016) hatte ich meine Mühe zwischen Reiseführer und Krimi zu unterscheiden. Also: Wer Lissabon und seine Portugiesen liebt, wird Freude an diesem Roman haben. Wer nur den Krimi im Buch sucht, muss ENTTÄUSCHT werden.

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