Leserstimmen zu
Im Reich der Pubertiere

Jan Weiler

Das Pubertier - Die Einzelbände (2)

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Jan Weiler ist Autor und Kolumnist, der zur Arbeit von seiner Familie in den Keller geschickt wird. Inzwischen steht dort auch ein Tisch. Dort notiert er das Ergebnis seiner Forschungen über das Leben und Wirken des gemeinen Pubertiers. Mittlerweile leben mit ihm zwei Exemplare unter seinem Dach: die 16 jährige Karla und der 13 jährige Nick. Es gibt ganz deutliche Unterschiede im Sozialverhalten der männlichen und weiblichen Spezie. Dabei erzählt Jan Weiler frei von der Leber aus seinem Familienleben, ausgesprochen witzig ironisch und liebevoll zugleich. Auch wenn man sich teilweise kringelig lacht z.B. wenn Jan Weiler die Freundinnen seiner Tochter am Telefon in Liebesdingen berät, so werden doch die Betroffenen nicht der Lächerlichkeit preisgegeben. Nun ja, auch Schwägerin Lorella und Mann Jürgen mag dies nicht ganz zuzutreffen, andernfalls hätte Sarah Weiler wohl heute keinen Kontakt mehr zu ihrer Schwester. Diese grübelt wohl wie auch unsere Töchter (11 und 9 Jahre) noch heute über den von Sarah beim Essen erzählten Witz... während sie sich über Lorellas Witz bei Tisch kringelig lachen, besonders über die von ihr verhunzte Variante. Aber auch ihr Gatte hat bei uns schon Kult-Status. Mit Ausnahme dieses einen Witzes kann man dieses Hörbuch also wirklich gut gemeinsam mit Kindern im Auto hören. Das ist für alle Beteiligten ein kurzweiliges Fahrvergnügen (leider dauern die 2 CD's nur 1 h 43 min.) und man kann die Kinder leichter ins Auto locken.... Inzwischen sind die Weilers uns schon vertraut, da es unser 3. Hörbuch von ihnen ist und wir durchleben die Höhen und Tiefen dieser Familie gerne mit. Das hat allerdings zur Folge, daß ich nun nach dem Urlaub Germknödel kochen werde, da die österreichische Germknödel-Jagd so für die Kinder besser verständlich wird. Das Erstaunliche an diesen humoristischen Anekdoten liegt darin, daß gerade die Betroffenen besonders laut über die sie betreffenden Überlegungen lachen. So erleidet Pubertier Karla nahezu physische Schmerzen, wenn sie leere Flaschen in den Keller räumen soll. Das Kind, das bei uns das größte Problem mit der Müllbeseitigung hat, ist allerdings nun nicht sehr amüsiert, wenn ich sie nun Karla nenne, während ich auf ihren liegengebliebenen Unrat schaue. Man erkennt sich und seine Lieben unheimlich oft wieder, auch wenn es um Gedanken zur Lehrerbekleidung geht (so ein Exemplar nennen wir auch unser eigenen) oder um Hörprobleme geht. Neben der Selbsterkenntnis ist es aber auch sehr schön, auf alte Bekannte wie den Schulpflegschaftvorsitzenden Ulrich Dattelmann wieder zu treffen, der mit seiner Übervaterrolle des Kindergartens/Grundschule/Gymnasiums ein steter Begleiter im Familienleben ist. Jan Weiler liest die Szenen aus seinem Leben pointiert und mit viel sympathischer Selbstironie. Er betont auf den Punkt, da blieb zumindest bei uns, kein Auge trocken. Für Familien mit älteren Kindern (ab 9 Jahren) eine echte Bereicherung. Wir können inzwischen fast schon mitsprechen, daher lohnt sich das Hörbuch gegenüber der Buchvorlage ganz eindeutig.

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Seit „Das Pubertier“ – dem ersten Band der Reihe, ist einige Zeit vergangen. Mittlerweile ist nicht nur Tochter Carla in der Pubertät, sondern auch sein Sohn Nick ist zu einem waschechten Pubertier geworden. Das bedeutet doppelter Spaß…. Meine Meinung: Ich habe den ersten Band ja vor einigen Wochen gelesen und habe den zweiten Band nun als Hörbuch gehört. Das Hörbuch besteht aus Livemitschnitten von verschiedenen Lesungen und die Lesung toppt definitiv das Vergnügen, das ich beim Lesen von Band 1 bereits empfunden habe. Er hat eine sehr sympathische Erzählstimme, man kann ihm sehr gut zuhören. Der Autor erzählt so liebevoll und lustig von seinen Kindern, dass man aus dem Schmunzeln und Lachen nicht mehr rauskam. Und vor allen Dingen erkennt man sich selbst und seine eigenen Kinder an der ein oder anderen Stelle wieder. Und wie auch schon im ersten Band, zeigt es mir ganz deutlich, dass die spannende Zeit der Pubertät vermutlich am besten mit jeder Menge Humor zu nehmen ist. Anders wird es wohl nicht funktionieren, dieses Chaos unbeschadet zu überstehen….

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Für das Bloggerportal durfte ich die Lesung vom Hörverlag hören und rezensieren. Den ersten Teil " Das Pubertier"habe ich als Buch gelesen und fand den dufte, deshalb die Bewerbung für den 2. Teil. 2 CD´s Laufzeit 1h43 Das Hörbuch ist ein Live Mitschnitt verschiedener Lesungen das Autors und am 25.1.2016 erschienen. Ging es beim ersten Teil nur um die große Tochter Karla, so ist im 2. Teil der Sohn Nick im Pubialter angekommen. Die Pubertisten pennen, zocken, müffeln und murren vor sich hin. Sehr vergnüglich beschreibt Jan Weiler den Alltag mit seinen Kids und nie bösartig sondern auf liebevolle Weise. Das kann auch mein hauseigener Pubertist bestätigen, der hat mitgehört und war hinterher nicht beleidigt, sondern hat sehr viel gelacht ;D. Es geht nicht nur um seine Kinder, sondern er erzählt auch auf sehr witzige und bildliche Weise von seinem Alltag und nimmt sich auch selbst wunderbar auf die Schippe. " sie nennen mich zu Hause "Christiane Schmidt". Das ist eine Verballhornung von "Kriechst ja nichts mit"." Ich könnte mich mit verschiedenen Situationen wunderbar identifizieren und wir haben uns zu 3. ganz wunderbar amüsiert! Vorgetragen finde ich das ganz wunderbar und würde das auch immer dem Buch vorziehen. Der Knaller und ein super Einstieg sind die Germknödeltiere. Ich empfehle Euch das Hörbuch ganz unbedingt. Nicht ganz so schön sind Beschreibungen, bei denen er in der Live Lesung irgendwas vormacht. Das hätte m.M nach rausgeschnitten werden können aber vielleicht sollte ich einfach mal zur Lesung gehen.

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Ging es zuvor allein um Karla – die Tochter von Jan Weiler im pubertierenden Alter – so hat es nun auch der Sohn in diese Region geschafft. Nick ist mittlerweile 13 Jahre alt und steht seiner Schwester im Verhalten in Nichts nach, obwohl die Prioritäten beim männlichen Pubertier eine leicht andere Gewichtung haben. Muffeln, schweigen, pennen und zocken scheinen die wichtigsten Eigenschaften zu sein. Aber nicht nur die Probleme mit den Kindern, auch die eigenen Unzulänglichkeiten werden beleuchtet, wie die Episode um Christiane Schmidt mit „Kriegstjanixmit“ oder die Problematiken bei Schulveranstaltungen, wo die Eltern oder Jan Weiler speziell zum Helfen eingeteilt wird. Was nicht immer so funktioniert, wie es sein sollte. Am besten hat mir der Beitrag zum Callcenter gefallen. Die persönliche Vermittlung zuhause mit Durchstellen des Telefonates je nach Problemangabe und Grund sowie dem Stand des beziehungstechnischen Problems schießt den Vogel ab. Doch … man muss es selbst hören, um es nachvollziehen zu können! Bei diesem Hörbuch handelt es sich um einen Livemitschnitt aus Jan Weilers aktuellem Bühnenprogramm, dass ich mir selbst angeschaut- und gehört habe. Es ist sehr kurzweilig, die einzelnen Episoden sind witzig und fast bissig. Jan Weiler liest betont langsam und akzentuiert, leicht monoton, aber in einem sehr angenehmen Ton, der zu seinen Geschichten sehr gut passt. Ich bin gespannt, was nach diesen zwei Hörbüchern über seine Kinder kommt. Vielleicht eins über sein Eheleben, dass mit seiner italienischen Familie ja schon des Öfteren präsentiert wurde. In diesem Hörbuch lernt man im Übrigen auch in einer Episode seinen Schwager und Schwägerin etwas besser kennen… Auch wenn man keine Kinder hat und sich nicht in einer Phase mit umgebenden Pubertieren befindet - eine 103-minütige witzige Unterhaltung ist garantiert! Daher empfehle ich gerne sowohl das Hörbuch als auch die Livelesung weiter! Als Buch ist "Im Reich der Pubertiere" am 20.01.2015 beim Kindler Verlag erschienen.

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Ich habe bereits das erste Buch und Hörbuch Das Pubertier gelesen und gehört, außerdem war ich im Oktober 2015 an einer Lesung von Jan Weiler. Sowohl vom erste Buch, wie auch von der Lesung war ich sehr begeistert und ich habe festgestellt, es ging nicht nur mir so, dass ich mich gefragt habe, woher der Autor mein Kind kennt. Mit diesem neuen Hörbuch verhielt es sich ein wenig anders, denn einiges, was ich hier gehört habe, kannte ich so oder in ähnlicher Form so, ein geringer Teil war bereits Thema des ersten Buches und einige Geschichten gab Jan Weiler bei der Lesung zum Besten. Aber es waren auch viele neue Berichte, über die ich wieder herzlich lachen konnte. Jan Weiler hat es einmal mehr geschafft, mir auf unterhaltsame Art klar zu machen, dass ich eine Mutter bin, die Probleme hat, wie alle anderen Eltern auch und dass meine Kinder völlig normal sind, weil sich nämlich andere Eltern mit genau den gleichen Sorgen und Nöten herum schlagen. Mein Fazit – eine Pflichtlektüre für Eltern von Pubertieren mit der Einschränkung, wer Buch 1 kennt und schon einmal eine Lesung besucht hat, für den wird nicht alles neu sein, was es hier zu hören gibt. Allerdings ist auch bei dieser Fortsetzung das eBook / Buch wieder umfangreicher und bietet wesentlich mehr Neues. Übrigens wurde das eBook / Buch wieder von Till Hafenbrack illustriert.

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Im Reich der Pubertiere ist die Fortsetzung von „Das Pubertier“, die mit viel Humor über die Pubertät der Kinder des Autors, erzählt. Während der erste Teil sich um seine Tochter drehte, beinhaltet diese Livelesung nun auch bahnbrechende Erkenntnisse in Bezug auf den Sohn, die männliche Gattung des Pubertiers. Der Autor erzählt mit viel Humor aus seinem Alltag, gibt den ein oder anderen hilfreichen, vor allem aber witzigen Tipp zur eigenen Anwendung, und warnt vor eigens gemachten Fehlern. Dabei wird so ziemlich jeder Lachmuskel gefordert und das Auge bleibt nur selten trocken. Die Alltagssituationen werden sehr bildhaft beschrieben und hier und da kann man durch eigene Erfahrungswerte amüsiert und verständnisvoll zustimmen. Es gab nur eine Situation die ich nicht nachvollziehen konnte, da der Autor die Szene seinem Publikum live vorführte, was im Hörbuch allerdings nicht beschrieben wurde. Dies störte mich aber aufgrund der Ausnahme nicht. Erzählstil Jan Weilers Art zu erzählen ist humorvoll, ironisch und sarkastisch. Während seiner Livelesung konnte ich jede seiner Emotionen gut heraushören, da er diese Situationen so oder so ähnlich ja tatsächlich erlebt hat und diese authentisch vortragen kann. Fazit „Im Reich der Pubertiere“ ist eine großartige Fortsetzung, bei der definitiv kein Auge trocken bleibt. Ich bin froh dieses Hörbuch daheim in Ruhe gehört zu haben, da ich in der Öffentlichkeit auf jeden Fall mit meinen Lachanfällen aufgefallen wäre. Das einzige, das ich bemängeln kann und möchte ist die kurze Spieldauer von ca. einer Stunde und vierzig Minuten, ich hätte stundenlang zuhören können. Einen Rat möchte ich aus eigener Erfahrung noch mit auf den Weg geben: Trinkt besser kein Getränk wenn ihr das Hörbuch hört und Erinnerungen an die eigene Pubertät können nicht ausgeschlossen werden.

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Ich bin mit Jan Weiler aufgewachsen. Ich habe mit Fünf über Maria ihm schmeckts nicht gelacht, und lache mit Fünfzehn noch immer darüber. Er hat eine humorvolle Art zu schreiben, mit der er sogar Chemie interessant klingen lassen könnte. Und er kann toll lesen. Natürlich, es ist sein Buch, aber es ist etwas anderes, es auch vorzulesen. Vielleicht sind ein paar Dinge übertrieben dargestellt – aber das macht es ja so witzig. (Auch wenn ich das als sogenanntes Pubertier nicht beurteilen kann. Aber ich bin nicht so schlimm, ich schwöre!) Das Hörbuch eignet sich sehr gut, um Langeweile zu vertreiben. Ob auf einer langen Autofahrt oder zum Aufräumen – Jan Weiler kann alles lustiger gestalten, auch wenn es ab und an etwas fad ist. Dies wird aber wenige Minuten später wieder ausgeglichen. Kurz gesagt: Es lont sich durchaus, sich das Buch oder das Hörspiel zu besorgen oder es zu verschenken, einfach um Langeweile zu vertreiben.

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Dieses Hörbuch mit einer Länge von 1 Stunde 42 Minuten wird von Jan Weiler selbst vorgetragen und vielleicht kommt es dadurch wieder so witzig daher. Denn er weiß, wo er gewisse Stellen betonen muß, damit das Ganze zu einem Spaß wird. Am Anfang greift er nochmal die Geschichte mit dem Rasierschaum auf und ich dachte schon, ach bitte nicht so ein Abklatsch vom ersten Teil, doch schon kurze Zeit später konnte ich herzhaft lachen, als es um Christiane Schmidt (kriegstjanichtsmit) und Batman mit Löchern für die Ohren ging. Es wird hier nicht nur von den Kindern berichtet, sondern auch von der Wehmut, daß keiner mehr an Ostern und das Christkind glaubt und auch über bestimmte Typen bei Elternabenden. Das Hörbuch ist klasse für eine etwas längere Autofahrt, auf der man neben dem Fahren eine gute Unterhaltung möchte und konnte meinen Mann und mich von Anfang bis Ende begeistern. Und auch hier erkennt man sich wieder selbst oder die heutige Jugend, wo z. B. doch jeder Gang zuviel ist. Die Wahrheit wird hier lustig verpackt und Jan Weiler hat es geschafft, die Angst vor der Pubertät etwas zu nehmen und sich vielleicht einfach mal an sich selbst zu erinnern. Denn so viele Dinge haben sich nicht geändert. Es läßt einen diese Zeit mit einen Augenzwinkern sehen und hat uns viel Spaß gemacht. Lustige Anekdoten toll verpackt, zum Schmunzeln und lauthals los Lachen und eine Freude es anzuhören! Weiter so!

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