Leserstimmen zu
Leichenspiele

Bernhard Aichner

Die Max-Broll-Krimis (3)

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Rezension zu »Leichenspiele« Von Bernhard Aichner Erschienen: 13.06.2016 Verlag: btb Beschreibung: Die Dorfidylle trügt: Totengräber Max Broll und sein bester Freund, der ehemalige Fußballstar Johann Baroni erhalten ein unmoralisches Angebot. Man bietet den beiden viel Geld – wenn sie dafür eine Leiche vom Friedhof verschwinden lassen. Da Baroni vor dem finanziellen Ruin steht, lassen sie sich darauf ein. Die beiden geraten auf immer dunklere Abwege, als wenig später zwei weitere Leichen vor Baronis Tür liegen. Nicht nur die beiden Freunde, sondern auch die Polizei fragen sich, woher die unbekannten Toten kommen und warum ihnen mehrere Organe fehlen. Max Broll und sein Kumpel Baroni bringen wieder einmal das Dorf zum Leben, mit ihren Sauforgien und schrägen Ideen. Besonders die Handlungen, die aus diesen Exessen entstehen, führen zu katastrophalen Situationen. Schräger und durchgeknallter als die beiden kann man kaum seinn, wenn man erpresst wird. Da wird Gunther von Hagen und dessen Ausstellungen, zum Vorbild für die beiden, nur das sie ihre »Kunst« im Supermarkt zelebrieren und nicht im Museum. Da stellt sich eine Kuh ihnen in den Weg, und zeigt den beiden, wie beschissen sie die Idee findet, sich von den beiden wegschieben zu lassen. Und modisch haben die beiden auch ihre ganz eigenen Ansichten. Dabei kommt die Spannung nie zu kurz, gerade weil man sich beim Lesen fragt, in welchen Mist sich die beiden wieder bringen und wie sie mit ihrer einzigartigen Art und Weise, den Fall lösen. Ihr dürft euch auf einen hoch amüsanten Krimi freuen, den Bernhard Aichner da wieder fabriziert hat. Vielleicht sollte man Bernhard manchmal auch die Schnapsrationen kürzen, denn so ein Krimi schreibt man doch nur im Vollrausch, daher wohl auch seine Handschrift. Zum Schreibstil muss ich nicht viel schreiben, der ist typisch Bernhard Aichner, und oft beschrieben in meinen anderen Rezensionen zu Bernhard Aichner’s Büchern. Bernhard Aichner schafft es immer wieder, mich zu unterhalten, und ich freue mich schon auf das nächste Buch der Broll-Reihe, welches hier in meinem neuen Lesezimmer, bereit liegt. Ich weiss es klingt langweilig aber es ist nun mal so: 5 verdiente Sterne Liebe Grüße Euer Weltenwandler

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Inhalt: Baroni ist am Ende. Er hat sein ganzes Vermögen verspielt. Da kann er nicht wegschauen, als plötzlich ein Umschlag mit 20.000 Euro vor seiner Tür liegt. Doch schließlich ist eine Bedingung an das Geld geknüpft. Baronis Freund Max soll eine Leiche verschwinden lassen. Für den Totengräber kein großes Problem. Doch als noch zwei weitere Leichen auftauchen, wird es den beiden zu haarig. Sie ermitteln auf eigene Faust und bringen sich selbst mal wieder in höchste Gefahr. Meine Meinung: Der vorliegende Kriminalroman ist der 3. Band der Reihe um den Totengräber Max Broll in einem kleinen österreichischen Dorf. Er lässt sich unabhängig von den übrigen Bänden lesen. Zwar entwickeln sich die Protagonisten weiter, doch auf den Kriminalfall hat das keinen Einfluss und die wichtigsten Zusammenhänge werden hier noch einmal wiederholt. Der Schreibstil von Bernhard Aichner ist sicher gewöhnungsbedürftig, und man muss diesen kurzen, knappen Stil mögen, um Gefallen an seinen Büchern zu finden. Aber wenn man diese Art zu schreiben mag, kann man sich mit „Leichenspiele“ herrlich amüsieren. Ich empfehle zur Entscheidungsfindung einen Blick in die Leseprobe. Max und Baroni laufen in diesem Roman zur Höchstform auf, wenn es um die Verbrechensbekämpfung geht. Dabei fließt wie immer reichlich Alkohol, der den beiden allerhand skurrile Ideen ins Hirn pflanzt – sehr zur Freude der Leser. Zwar bleibt dabei zuweilen die Pietät etwas auf der Strecke, aber man sollte eben nicht alles so ernst nehmen. Die Handlung wechselt zwischen beschaulichen und hochspannenden Szenen und ergibt am Ende eine runde Geschichte. Bernhard Aichner brilliert mit genialen Einfällen und zwei sympathisch-chaotischen Protagonisten, denen man einfach nichts übelnehmen kann. Für mich bisher der beste Band dieser Reihe. Fazit: Ein herrlich unterhaltsames und spannendes Lesevergnügen – schwarzer Humor vom Feinsten. Die Reihe: 1. Die Schöne und der Tod 2. Für immer tot 3. Leichenspiele 4. Interview mit einem Mörder

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Durch die Thrillerreihe "Totenfrau" und "Totenhaus" (Abschluss der Reihe "Totenrausch" erscheint im Januar 2017) war mir der Autor Bernhard Aichner schon bekannt und ich wusste eigentlich schon zuvor, worauf ich mich einlassen werde. Auch "Leichenspiele" begeisterte durch einen außergewöhnlichen Schreibstil. "Leichenspiele" ist der dritteKrimi einer Buchreihe, die ich als recht gelungen empfunden habe. Alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden, da sie nicht aufeinander aufbauen. Max Broll, ein Totengräber und sein bester Freund, ein ehemaliger Fußballstar sind die Helden dieses Krimis und wenn ich ehrlich bin, brillieren sie durch reichlich Alkoholkonsum, wobei sie dabei die besten Ideen zu entwickeln scheinen. Es ist leicht gewöhnungsbedürftig, gibt der Stimmung aber einen gewissen Charme. In "Leichenspiele" fehlt mir allerdings etwas die Ernsthaftigkeit, bzw. die Wertschätzung im Umgang mit Toten. Das unmoralische Angebot, welches Max und Baroni erhalten ist verwerflich und dies führt zu einigen größeren und kleineren Katastrophen. Selbst Tilda ist sprachlos und wird im weiteren Verlauf der Story nicht hinter ihrem Sohn stehen können. Was herausragend ist, ist die hanebüchene Story die Max zu erzählen weiß, was die Leichen betrifft. Es klingt so an den Haaren herbeigezogen, dass es einfach unglaubwürdig erscheint. Letztendlich behält Max Recht und kann wieder einmal beweisen, dass er doch den richtigen Riecher hatte. Hier wird ein sehr wichtiges Thema eingeflechtet, welches aber dennoch eine leichte Oberflächlichkeit aufweist. So ganz überzeugt bin ich dieses Mal nicht, obwohl es natürlich wieder einmal amüsant und auch leichte Spannung spürbar war. Mir war es doch zu makaber und leicht überladen. Auch mit "Leichenspiele" beweist Bernhard Aichner, das er seine großartige Gabe des Schreibens nutzen konnte, auch wenn natürlich Ernsthaftigkeit fehlt, die durch beschriebene Situationskomik durch seine beiden Protagonisten einiges wieder wett machen konnte, was ich vermisst hätte. Letztendlich ist die Story rund und hat mich mehrere Stunden beschäftigen können. Gerne eine etwas eingeschränkte Leseempfehlung für einen wirklich außergewöhnlichen Krimi in dem der Alkohol in Strömen fließt und Protagonisten in ihrem Rausch zu echter Kreativität in der Verbrechensbekämpfung versetzt.

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Und wieder liegt Max in einem Grab. Es ist und bleibt sein Ritual. Wie die Verstorbenen liegen, will der Totengräber persönlich prüfen. Und es ist noch etwas anderes. Er genießt die einzigartige Ruhe "am stillsten Ort der Welt". Er sieht und fühlt, was sonst kein Lebender erlebt. Einfach nur ausruhen und den Blick, an den Schalbrettern entlang, nach oben wandern lassen: "Seine Augen halten das kleine Stück Himmel über ihm fest." Und doch ist dieses Mal etwas anders. Das Grab hat Max tiefer als gewohnt angelegt. Drei Meter zwanzig statt zwei Meter zwanzig. Und das aus gutem Grund. Eigentlich weilte er seit vier Monaten in Thailand, um den Tod seiner Freundin Hanni zu verarbeiten. Freund Baroni, einst ein Stern am Fußballhimmel, störte die Idylle und schilderte einen drohenden privaten Absturz ins Bodenlose. Max ließ sich reaktivieren und flog mit ihm zurück. Zu Hause in seiner bescheidenen Residenz am Friedhof wähnte er sich kurz in einem Frieden, der aber leider keiner werden sollte. Max wird erpresst. Ein Paket muss verschwinden. Unter dem Sarg des Altbürgermeisters. Es gelingt. Der Spuk ist vorbei. Für zwei Monate. Dann beginnt die Situation zu entgleisen ... Bernhard Aichner zieht im dritten Teil der Max-Broll-Reihe alle Register. Die gewohnte Rollenverteilung bringt er ordentlich durcheinander. Max schickt er nach Thailand, Baroni ist pleite und Stiefmutter Tilda, die Hauptkommissarin, hat keine Ahnung, in welche Komplikationen die beiden wieder hineinrutschen. Skurriler geht es kaum. Spannender aber auch nicht. Einerseits amüsiert man sich über seitenlange Dialoge, pointiert und wie immer von allem unnötigen Verbalmüll befreit, andererseits fragt man sich, wie Max und Bodoni aus diesem katastrophalen Schlamassel je wieder herausfinden werden. Viele Personen treten in diesem illustren Kammerspiel nicht auf, doch dem Autor gelingt es, trotz aller sprachlichen Reduktion, den Mörder als ebenso wahre wie schockierende Überraschung zu präsentieren. So kommt Leichenspiele schon fast als "Schocker", jedoch mit sarkastisch-leicht geschwungener Feder. Wie er schreibt. Wie er sich ausdrückt. Wie er in Dialogen seine Charakterisierungen versteckt. Wie er die Spannung immer weiter eskalieren lässt. Wie er schreibt wie kein anderer ...

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Max und Baroni führen eine wahre Männerfreundschaft, aber diesmal wird sie sehr auf die Probe gestellt. Baroni steht vor dem finanziellen Ruin und weiß nicht mehr ein noch aus, ganz Österreich weidet sich an seinem Skandal. Hilfe und Trost sucht er bei Max, doch dieser, ist nach den letzten Geschehnissen, noch nicht wieder der Alte, aber er versucht zu helfen. Nachdem sich eine Lösung gefunden hat und die Unruhen der letzten Tage gelegt haben, steht Baroni ganz kleinlaut und verzweifelt vor Max und muss ihm was beichten. Jemand hat ihn Geld vor die Tür gelegt und am Tag darauf hat er ein Paket bekommen, was jetzt verschwinden muss. Max rät ihm, das Geld und das Paket zurück zugeben, aber Baroni hat das Geld nicht mehr. Nun steht Max seinen Freund wieder bei und tut etwas, was ihn wieder einzuholen droht, denn wird es bei einem Paket bleiben? Worin sind die beiden wieder gelandet? Was steckt dahinter? Kann das die Freundschaft verkraften? Und wird Max sein Dorfidyll wieder finden? Also, ganz ehrlich, wenn die vielen Leichen nicht wären, könnte man hier wirklich sagen, zwei Männer, eine Freundschaft und bloß nicht erwachsen werden. Max und Baroni, zwei die sich gesucht und gefunden haben, gehen durch dick und dünn und erleben wirklich die wildesten Dinge. Hier nimmt uns Bernhard Aichner mit auf eine wilde Fahrt und Verwicklungen, die am Anfang nicht zu ahnen waren. Max geht es nicht gut, das Schicksal hat es im letzten Band nicht gut mit ihm gemeint und er sucht Zuflucht in der Einsamkeit auf einer Insel in Thailand. Dort klebt er förmlich in seinem grünen Plastikstuhl fest und glaubt, dass seine Wunden niemals heilen würden und das keiner ihn auf seinem Friedhof zurückbringt. Bis Baroni vor ihm steht und um Hilfe bittet. Zuerst will Max nichts hören und auch nicht helfen, aber dann fällt ihm ein, das Baroni ihm immer zu Seite stand, immer alles mitgemacht hat und so hört er der Beichte seines besten Freundes zu und beschließt zu helfen. Es wird kein leichter Weg zurück in die Welt des Dorfes, alles erinnert ihn, alles berührt ihn und die Leere im Inneren ist immer noch nicht geheilt. Aber er hat eine Idee ihm beizustehen und diese setzt er direkt um, Baroni wird jetzt Würstchenverkäufer. Tja, und je mehr er sich wehrt, um so mehr treibt Max ihn dazu an. Er genießt es schon, ein bisschen, ihn leiden zu sehen. Aber dann schlägt die Geschichte um und das Pech der beiden, immer in skurrile Abenteuer hinein zugeraten, ist wieder da. Zuerst Baroni, der das Geld verzockt und dann kommt die Leiche, die vergraben werden muss. Keiner der beiden will es wahr haben, keiner der beiden kann es glauben und trotzdem tun sie es und verschließen die Augen, bis zum nächsten Paket. Da überrollt sie die Neugier und da passiert was Dummes, und Max und Baroni wollen Abbitte leisten und den armen Toten die letzte Ehre erweisen. Was sie vorher nicht wussten, ist, dass es immer noch Schlimmer kommen kann. Max und Baroni, diese beiden verbindet so vieles, sie sind einsam in der Gesellschaft, mögen ihre Abgeschiedenheit, sind der Tatenlosigkeit nicht abgeneigt und genießen gern, das eine oder andere Bier. Für beide ist es eine ganz wichtige Freundschaft, sie stehen sich bei, helfen einander und lieben es, sich in wilde Gespräche mit vielen Lachern zustürzen, dass da auch mal ein guter Tropfen Traubensaft rinnt, ist beiden nur recht. Ich finde diese beiden Kerle wirklich amüsant und herzallerliebst, auf was sie immer ihren Kosmos richten, und wie sie sich immer unterhalten, zum brüllen. Das nimmt oft der Geschichte die Schärfe und lässt einem beim Lesen selber hoffen, alles wird gut. Außerdem fragt man sich immer, wie schaffen es zwei erwachsene Mannsbilder, in solche Schwierigkeiten zugeraten. Dazu noch ihr oft jugendlicher Übermut, ihre überbrodelnde Leichtigkeit und ihr grenzenloses Vertrauen ineinander, eben eine wahre Männerfreundschaft. Bernhard Aichner schafft es auch hier mich in die Geschichte zu ziehen, mich nicht vorher aufhören zu lassen zu lesen, bis die letzte Seite erreicht ist. Es ist eine wahre Gaudi den beiden Protagonisten zu folgen, wenn da nicht die Leichen gewesen wären, die dem allen nochmals eine andere Richtung geben. Der Autor beweist wieder einmal sein Talent, für ungewöhnliche Fälle und trotzdem sind sie aktuell, und zeigt überall ist das Geschäft mit dem Leben und Tod zu Hause, selbst in dem kleinsten Dorf. Herr Aichner kann einfach fantastisch Unterhalten, sein Erzählstil lässt einen nur so dahin fliegen und seine Figuren wachsen einem so sehr ans Herz. Was mir auch immer besonders, aber auch wirklich immer gefällt, sind seine Dialoge und sein darin enthaltener Humor, das kann ich gar nicht oft genug erwähnen. Außerdem liebe ich dieses Kopfkino, was automatisch beim ersten Wort bei mir ausgelöst wird, diese Bücher, sind einfach besser als jeder Blockbuster. Zudem finde ich es auch immer klasse, das seine Geschichten immer was vermitteln, denn Glaube, Freundschaft, Liebe und Hoffnung, tut unserer Welt verdammt gut und ich bin dann mal in Teil vier versunken.

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Der mit dem Burgdorfer Krimipreis ausgezeichnete dritte Teil der Broll-Reihe, "Leichenspiele", ist wohl bis zum Release von Teil IV, Bernhad Aichners bestes Broll-Werk Wie gewohnt, kreiert er auch diesmal wieder aus einem total abgedrehten Plot, eine Aichner-Eigenkomposition, die sich wirklich sehen lassen kann. In klassischer "Dick und Doof" Manier, lässt er seine Protagonisten durch aberwitzige/völlig ausweglose Szenarien navigieren und setzt diesmal vermehrt auf Humor und Slapstick-Comedy; ganz anders als in den Vorgängerteilen. Durch diesen etwas andersartigen Zugang zur Aufteilung der Gesamtkonzeption (Teil 1-4), bekommt das ganze "Drama" um Max Broll damit noch einen netten Sidekick, der übrigens dem restlichen Einheitsbrei im Genre durchaus mal guttun würde. Einziges Manko: ES GIBT NOCH KEINE VERFILMUNG! - Diese skurrile Männerfreundschaft zwischen Totengräber und Ex-Fussballstar schreit ja fast schon danach. Ganz klare Empfehlung meinerseits! Fotograf: Ursula Aichner Bildrecht: fotowerk-aichner.at ---------------------------------------------- Pressestimmen: „Da werden Erinnerungen wach an den bärbeißigen Kommissar Bärlach, an die großartigen Kriminalromane Dürrenmatts!“(WIENER ZEITUNG) „Schwarzer Humor, Gruselstimmung und Spannung auf höchstem Niveau“(WOMAN) „Ein grosses Lesevergnügen“(KURIER) „Bernhard Aichners Max-Broll-Krimis sind ein düsterer und abgründiger Spaß, (...) sie adeln die Krimiabteilung von Haymon.“(BUCHMARKT) „Herausragend gut geschriebener & origineller Dorfkrimi. Leichenspiele macht süchtig, auf sehr gekonnte, subtile Art. Weil Aichner ein glorios guter Autor ist.“(README.DE) „Mit erzählerischer Brillanz versteht es Bernhard Aichner in klaren prägnanten Bildern Spannung aufzubauen und dabei trotzdem tief zu berühren. "Leichenspiele" stellt mit dem Totengräber Max Broll eine Randfigur in den Mittelpunkt einer eher gruseligen Geschichte und wird dabei auch zu einem ergreifenden Plädoyer für das Leben. Leichespiele ist ein spannender Krimi voller Lebensweisheiten!“(KRONEN ZEITUNG) „Ein fesselnder Krimi, den man nicht mehr aus der Hand legen will. Aichner versteht sein Handwerk.“(TIROLER TAGESZEITUNG) „Ein origineller Dorfkrimi mit eindeutig zweideutigem Humor, und das mit Niveau.“(KLEINE ZEITUNG)

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In ihrem neuen Fall werden sie in Organhandel verwickelt, aber nicht nur das, auch Menschenhandel spielt eine große Rolle. Wer hinter allem steckt, bleibt bis zum Schluss gut verborgen und die Lösung des Falls ist schlüssig und stimmig. Bernhard Aichner schaffte es wieder einmal, mich zu begeistern. Leichenspiele strotzt nur so von skurrilen und auch sarkastischen Momenten, selbst der Kriminalfall wartet mit sehr schwarzem Humor auf, der eventuell nicht jedermanns Geschmack treffen wird, meinen aber definitiv! Kurze, prägnante Sätze bringen die überspitzte Geschichte sehr schnell auf den Punkt und es wird sich nicht mit Nebensächlichkeiten aufgehalten. Der Roman bietet auch einiges an Lokalkolorit auf, für den ich immer zu haben bin, und auch die teils skurrilen Charakter tun ihr Weiteres dazu. Leichenspiele konnte mich erneut überzeugen, und ich bin gespannt auf viele weitere Fälle des ungewöhnlichen Ermittlerduos Max und Johann! Fazit: Leichenspiele unterhält hervorragend durch teilweise sehr schwarzen Humor, Sarkasmus und Skurrilität. Max Broll und Johann Baroni sind ein ungewöhnliches Ermittlerduo, das man schnell ins Herz schließt und von dem ich mir noch viele weitere Erlebnisse erhoffe.

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Buchinfo Leichenspiele - Bernhard Aichner Taschenbuch - 272 Seiten - ISBN-13: 978-3442713684 Verlag: btb Verlag - Erschienen: 13. Juni 2016 - EUR 9,99 Kurzbeschreibung Die Dorfidylle trügt: Totengräber Max Broll und sein bester Freund, der ehemalige Fußballstar Johann Baroni erhalten ein unmoralisches Angebot. Man bietet den beiden viel Geld – wenn sie dafür eine Leiche vom Friedhof verschwinden lassen. Da Baroni vor dem finanziellen Ruin steht, lassen sie sich darauf ein. Die beiden geraten auf immer dunklere Abwege, als wenig später zwei weitere Leichen vor Baronis Tür liegen. Nicht nur die beiden Freunde, sondern auch die Polizei fragen sich, woher die unbekannten Toten kommen und warum ihnen mehrere Organe fehlen. Bewertung Leichenspiele ist der dritte Teil aus der Max-Broll-Reihe von Bernhard Aichner. Endlich geht es weiter mit dem sympathischen Totengräber Max Broll. Und auch diesmal konnte mich der Autor mit seiner eigenen Art zu schreiben, komplett begeistern. Bernhard Aichner versteht es die Geschichte so aufzubauen, dass sich die Spannung kontinuierlich aufbaut. Schwarzer Humor und Sarkasmus lassen einen reichlich schmunzeln und verleihen dem Buch seine persönliche Note. Natürlich konnten mich auch diesmal die sympathischen, zum Teil skurrilen Charaktere überzeugen. Nachdem mich Teil 1 & 2 schon gefesselt haben, schaffte es jetzt auch der dritte Teil. Es ist ein Krimi, der durch Bernhard Aichners einmaligen Schreibstil etwas besonderes wird. Freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung. Fazit: Fesselnd, sarkastisch, skurril und makaber. Absolutes Lese-Highlight!

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