Leserstimmen zu
Die Splitter der Macht

Brandon Sanderson

Die Sturmlicht-Chroniken (6)

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Wie auch schon der fünfte Band liegt Band 6 mit großem Fokus auf Schallan, die sich mehr und mehr mit ihren verschiedenen Persönlichkeiten auseinandersetzt. Aber auch Dalinars Vergangenheit wird endlich beleuchtet, was mich sehr gefreut hat. Ein Teil des Buches spielt zudem nicht in der bekannten Welt, sondern in Schadesmar, was sehr spannend und abstrakt beschrieben wurde. Ein wenig gestört haben mich hier die Längen bei den Verhandlungen der vielen Völker. Daher gibt es ein klein wenig Abzug, im Großen und Ganzen ist es aber immer noch eine absolut großartige Reihe, die ich jedem Fantasy-Liebhaber empfehlen kann.

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Ich habe bisher alle Bände der Reihe gelesen und mich sehr auf diesen Teil gefreut. Die Reihe gehörte bisher zu meinen Lieblings-High-Fantasy-Reihen, aber leider nimmt die Begeisterung so langsam ab. Ich hätte diesen Teil sogar fast abgebrochen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen passiert fast nichts. In einer epischen Geschichte von 1120 Seiten kann nicht jede Seite actiongeladen sein, dessen bin ich mir bewusst. Aber es sollte wenigstens etwas passieren, dass wichtig ist, um die Geschichte zu verstehen oder sie voranzutreiben. Leider war es hier so, dass man ganze Stränge hätte überspringen können ohne dass man etwas verpasst hatte. Und das sollte auch in einer High Fantasy-Reihe nicht passieren- Zumal Brandon Sanderson ein Autor ist, der schon lange im Geschäft ist und auch eigentlich weiß, wie man kreativ schreibt. Zum anderen wurde die Handlung an sich nicht voran getrieben. Ich hatte das Gefühl, mich auf einer Wanderung zu befinden, bei der man immer im Kreis läuft. Ähnlich wie bei einem Lauf im Stadion. Man bekommt immer dasselbe zu sehen und keine abwechselnden Bilder. Das war schon früher nicht mein Ding. Lediglich auf den letzten dreihundert Seiten kommt Brandon Sanderson dann endlich mal zu Potte, das Geplänkel vorher hatte er sich gut und gerne einfach sparen können. Ich verstehe nicht, dass ein Lektor so etwas nicht bei der Zusammenarbeit mit dem Autor bemängelt hat. Der Schreibstil ist ein weiterer Kritikpunkt, den ich leider anbringen muss. Die bisherigen Bände waren fesselnd und trotzdem flüssig geschrieben. Ich weiß nicht, was in Splitter der Macht geschehen ist, aber Brandon Sanderson vermochte mich hier mit seinem Stil nicht zu begeistern. Im Gegenteil, teilweise habe ich seinen Stil als sehr langweilig und einschläfernd empfunden. Das war ein weiterer Punkt, der es für mich sehr anstrengend gemacht hat, mich durchzubeißen. Fazit: Für mich bisher der schwächste Teil einer eigentlich großartigen Reihe. Ich hoffe, dass der nächste Band besser wird.

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Meinung: Schreibstil wie von anderen Romanen von Brandon Sanderson bekannt flüssig und sehr bildlich. Spannende Szenen und tolle Landschaften, eine ganz spezielle Art der Magie und natürlich auch böse Machenschaften. Leider schaffte es das Buch nicht mich auf 1100 Seiten zu begeistern. Geschichte weitreichend mit viel Hintergrundgeschichte und ganzen „Stammbäumen“ (die ich erst mal ergoogeln musste, da ich keine Vorkenntnisse hatte). Es ist schwer hier in die Reihe einzusteigen, es fehlt zu viel Vorwissen. Für mich ist die Geschichte leider langatmig und verworren. Ich musste immer wieder zurückblättern und habe selbst Charaktere verwechselt oder hat sogar der Autor selbst diese verwechselt? Irgendwie entwickelt sich nichts bis zum Schluss. Man hat das Gefühl die Charaktere entwickeln sich nicht und laufen im Kreis, manche Erzählstränge brechen sogar einfach ab. Möglicherweise liegt es am Quereinstieg und auch zum Teil an einer unglücklichen Übersetzung einzelner Begriffe, aber ich hätte mir eine Erklärung dieser ganzen Begriffe (Sprengsel, Dämmerungssplitter, Strahlende, Herolde, Sturmform, Machtform, Splitterklinge, Ehrenklinge, Götter, Halbgötter,…) gewünscht. Ich habe schon viele Bücher von Brandson Sanderson gelesen, aber hier blicke ich nicht mehr durch.

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Splitter der Macht setzt genau dort an wo Ruf der Klingen aufgehört hat. Dalinar steht weiterhin im Focus, wir erfahren durch Flashbacks immer mehr aus seiner Vergangenheit. Endlich wird auch das große Geheimnis gelüftet was aus seiner Frau geworden ist und welche abscheulichen Dinge ihm seinen Ruf eingebracht haben. Des Weiteren ist der Krieg gegen die Bringer der Leere im vollen Gange und wir erfahren noch mehr über das Volk der Parschendi und ihre Pläne. Shallan , Kaladin und Adolin verschlägt es in der zwischen Zeit nach Alethkar. Vor allem Shallan hat in diesem Buch stark mit sich selbst zu kämpfen und mit den verschiedenen Persönlichkeiten die sie erschaffen hat. Shallan hat insgesamt für mich auch bisher die größte Entwicklung durchgemacht von einem jungen, naiven und recht unerfahren Mädchen hin zu einer Strahlenden die ihre volle Macht bisher aber noch gar nicht richtig begreifen kann. In diesem Buch befindet sich Shalan in der Sinneskrise und weiß nicht welche Persönlichkeit (Schleier oder Shallan) sie bevorzugt. Kaladin und Adolin begleiten sie auf der Reise und jeder zieht sie in eine andere Richtung. Auch Kaladin und Adolin haben mit einigen Dingen zu kämpfen denn eine Reise nach Shadesmar verändert auch für die beiden alles. Weiterhin ein Mysterium bleibt Schelm von dem man absolut nicht weiß wer er eigentlich ist und woher er seine Information bekommt. Das macht aber nur neugierig auf den Charakter und ich freu mich immer wenn dieser wieder auftaucht. Natürlich treffen wir auch auf die liebgewonnenen Mitglieder von Brücke vier, Jasnah oder auch Navani die versuchen das Leben in Uritiruh in den Griff zu bekommen und dabei den Krieg gegen die Bringer der Leere zu gewinnen und das Geheimnis um den Orden der Strahlenden zu erkunden. Insgesamt ist Splitter der Macht wieder actionreicher als Ruf der Klingen und bring die Geschichte auch etwas voran. Dank Brandon Sandersons besonderem Schreibstil taucht man direkt wieder in die Welt von Roschar ein und ist am Ende traurig wenn man die Welt wieder verlassen muss. Einzig und allein die Storyline in Shadesmar war für mich nicht ganz so spannend wie ich mir das erhofft hatte. Insgesamt nicht der Stärkste Band der Reihe aber wieder eine Verbesserung zum sehr langsamen Band 5. Die Aufmachung und die Zeichnungen von Issak Steward sind, wie in den Vorgänger Bänden, wieder fantastisch und machen das Buch zu einem ganz besonderen Lesevergnügen. Ich freu mich darauf im November mit „Tänzerin am Abgrund“ wieder nach Roschar zurückzukehren.

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Und wieder durfte ich nach Roschar reisen und habe mich darin verloren. Das Buch ist nicht nur ein Lesegenuß sondern auch wirklich schön gestaltet. Im Innenteil finden sich die Karte von Roschar und zahlreiche tolle schwarz weiß Bilder/Zeichnungen. Das finde ich persönlich wirklich sehr gelungen und passt klasse zum Buch. Das Setting Roschar ist so vielfältig voller Intrigen, Machtspiel und Fantasy das ich mich in dieser Welt gleich bei Band eins zuhause gefühlt habe. Was mir hier am Besten gefällt ist es wie Mister Sanderson die Charaktere mit seiner Welt verwoben hat. Die Welt ohne sie würde nicht halb so toll sein und umgekehrt. Dazu gehört für mich auch die unglaubliche Ideenvielfalt mit der die einzelnen Orte gestaltet wurden. Die Handlung Hier möchte ich nicht zu sehr in die Tiefe gehen, denn Spoiler sind einfach unschön. Ich erzähle euch einfach mal was mir hier so gut gefällt. An sich ist alleine schon die Geschichte der einzelnen Charaktere ein richtiges Highlight. So ist es für mich zum Beispiel Kaladin dessen Entwicklung ich am liebsten folge. Ich habe seinen Weg voller neugier begleitet und werde in keinem Buch enttäuscht, denn trotz der vielen Figuren spielen die wichtigsten in jedem Band eine Rolle. Hier verschlägt es Kaladin mit seiner Gruppe nach Alethkar verschlägt. Schallan ist die andere im Bunde die mich von Anfang an begeistern konnte. Sie machte bis jetzt für mich die interessanteste Wendung durch. Wirkte sie zu Buchbeginn noch eher schüchtern und leicht naiv, so ist sie inzwischen eine starke und mutige Frau geworden. Hier hat sie mit sich selbst zu kämpfen und ich bin gespannt wie wie es für sie weitergehen wird. Ich will dem allen nicht vor-ausgreifen aber das Fest am Ende hat mir gefallen. Auch der zwielichtige Schelm, der mich hin und wieder zum Grübeln gebracht hat und der dafür gesorgt hat, das ich nun unbedingt noch mehr über ihn erfahren will. Die gesamte Handlung ist dieses mal nicht ganz so aktionlastig wie im Band zuvor, aber dafür lernt man die Figuren noch einen Tick besser kennen und das machte mir persönlich großen Spaß. dazu kommt der wunderschöne und bildhafte Erzählstil des Autors der alles spannend aber auch beschreibend erzählt - je nach Situation. Die Charaktere Es ist schon ein kleines Meisterwerk so viele Charaktere in einem Buch zu haben und jedem einzelnen davon noch eine eigene Geschichte zu geben. Hier hat Herr Sanderson für mich alles richtig gemacht. Man lernt die Charaktere von Band zu Band besser kennen und verstehen. Bei mir ist Kaladin der Held den ich am liebsten lese. Ich erinnere mich noch gut an seinen Werdegang der aus einem Gefangenen in einer eher aussichtslosen Lage einen tapferen, mutigen und starken jungen Mann gemacht hat. aber auch all die anderen sind so vielfältig und unterschiedlich das man sie wirklich nach ein paar Bänden für Freunde hält. Jeder einzelne von ihnen ist wichtig und fügt sich wie ein Puzzleteil in das gesamte Bild des Werkes ein. Für mich einfach sehr gelungen. Fazit Für mich war es wieder ein richtiger Lesegenuß. Hier stimmte einfach alles. Die schöne Erzählstimme des Autors die einen über die vielen Seiten trägt. Die Charaktere die man liebgewonnen hat und von denen man immer noch neues erfährt, sowie die spannende und interessante Handlung. Ich freue mich persönlich schon auf den nächsten Band.

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