VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Leserstimmen (12)

Matteo Corradini: Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge

Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge Blick ins Buch

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
€ 9,30 [A] | CHF 12,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-40355-6

Erschienen: 10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

Kundenrezensionen

5 Sterne
(1)
4 Sterne
(11)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)

Ihre Bewertung

Leserstimme abgeben

Voransicht

D.Wilke

Von: Deborah Wilke Datum : 10.09.2017

debsbuercherwelt.blogspot.de/

Cover:
Das Cover hat eine Schöne Farbe, Es ist sehr schlicht gehalten. Und durch die Abbildung am unteren Teil des Covers gibt es die Auskunft, um was es geht.


Schreibstil:
Ich fand den Schreibstil sehr einfach zu lesen. Man musste nicht über die Wörter stolpern, sondern konnte fließend das Buch lesen.

Meinung:
Das Buch ist sehr rührend. Die Zeit des nationalsozialismus ist schon ein Weilchen her, doch irgendwie finde ich, ist sie doch so nah hinter uns. Dieses Buch handelt von wahren Erfahrungen und haben mich echt zum schluss zum nachdenken gebracht.

Vieles wissen wir nicht was wirklich passiert war damals nur aus erzählungen in der Schule oder von den Großeltern. Dieses Buch gibt mehr Wissen an den Lesern weiter.

Zu Beginn fiel es mir etwas schwer rein zu kommen, da ich mich irgendwie nicht richtig einfühlen konnte. Dann habe ich das Buch für 4 Tage beiseite gelegen und dann mit neuer Kraft wieder gelesen. Dann viel mir auch die unterschiedlichsten Schreibweisen als Gedanken, Träume oder andere Weisen der Protagonist leicht es zu lesen.

Ich fand, fieles musste ich erneut lesen, denn ich war mir nicht sicher ob es jetzt real war. Doch durchs erneute Lesen konnte ich es nachvollziehen. Oh man war das ne Zeit damals.

Ich finde echt, wer sich mit dem Thema auseinander setzten möchte, sollte sich dieses Buch echt vornehmen. Es macht unverständliche aus der Schule echt verständlicher. Also so erging es mir.

Das Buch lässt einen echt zum Nachdenken anregen.


4 von 5 Sternen

Eine Geschichte die einen nachdenklich zurück lässt!

Von: Befi Datum : 12.07.2017

www.befisbuecherwelt.blogspot.com

Inhalt
Nach einer wahren Geschichte...
Theresienstadt 1942: Die Nazis haben ein Lager für Juden errichtet, das zeitweise als Vorzeigelager dient. Doch es ist nur eine Station auf dem Weg in die Vernichtungslager. Inmitten dieser Hoffnungslosigkeit gründen Kinder eine Zeitschrift, um gegen das Grauen anzuschreiben. Sie treffen sich heimlich und verfassen Berichte über das Lager. Aber sie zeichnen auch Bilder, führen Interviews oder schreiben Gedichte.

Matteo Corradini bringt dem Leser auf berührende Weise das Schicksal dieser Kinder nahe.

Rezension
Sieben Kinder in einem Vorzeigelager, Sieben Kinder die eine Zeitschrift gründen um Berichte über das Lager zu verfassen. Berichte über das Grauen und wie sie das alles erleben und sehen. Und das alles unter dem Verbot und der Gefahr entdeckt zu werden.
Sie sammelten von den Kindern im Lager Zeichnungen, Gedichte und führten Interviews. Egal welche Neuigkeiten im Lager passierten, die sie manchmal nachts heimlich mitbekamen, kam in ihre Zeitschrift. Einmal in der Woche versammelte sich die Redaktion, so nannten sie sich, und sprach darüber, was in die nächste Ausgabe kommt.
Der Autor lässt immer den selben Jungen als Protagonisten reden und dieser Junge hat immer wieder Alpträume.

Ich habe eine Weile gebraucht um in das Buch und die Geschichte hinein zu kommen. Was vermutlich einfach an der ganzen Thematik liegt. Ich lese sehr gerne Bücher mit solch einer Thematik, da es mich interessiert und mich immer wieder erschrecken lässt wozu Menschen fähig sind und wie sehr damals die "Gefangenen" in den Lagern gelitten haben!

Und trotzdessen ich eine ganze Weile gebraucht habe um in diese Geschichte hinein zu finden hat sie mich dann doch so sehr gepackt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Besonders das Ende hat mich sehr mitgenommen.

Wer sich für diese Zeit und diese Thematik interessiert kann ich das Buch nur ans Herz legen, da es mal aus einer anderen Sicht geschrieben ist. Die der Kinder. Und gerade das macht es nicht einfach dieses Buch zu lesen. Mehr möchte ich auch nicht zu dem Thema sagen oder über das Buch und die Geschichte verraten. Holt es euch und macht euch selbst ein Bild! Denn dieses Thema ist WICHTIG!

Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge von Matteo Corradini

Von: elena müller Datum : 03.07.2017

https://booksareheroess.blogspot.de/

Inhalt
"Theresienstadt 1942: Die Nazis haben ein Lager für Juden errichtet, das zeitweise als Vorzeigelager dient. Doch es ist nur eine Station auf dem Weg in die Vernichtungslager. Inmitten dieser Hoffnungslosigkeit gründen Kinder eine Zeitschrift, um gegen das Grauen anzuschreiben. Sie treffen sich heimlich und verfassen Berichte über das Lager. Aber sie zeichnen auch Bilder, führen Interviews oder schreiben Gedichte..."

Meine Meinung:

Zuallererst möchte ich dieses Buch loben, da ich niemals gedacht hätte, dass eine Geschichte über Nazizeit mich so fesseln kann. Solche Romane berühren einen immer wieder, da es auf eine wahre Geschichte basiert. Während dem Lesen behält man dies im Hinterkopf, daher machte es mich oft nachdenklich und traurig. Denn auch Kinder durchlebten diese Zeit und gründeten eine Zeitschrift, in der sie uns von den Lagern und ihren Ereignissen berichteten. Natürlich begegnen den Kindern viele Gefahren, dadurch fiebert man mit ständiger Angst mit. Man hofft,dass sie den Gefahren ausweichen können..
Uns ist allen bekannt, wie schlimm diese Zeit damals war und wie viele Menschen viel ertragen und erleiden mussten. Genau dieser Punkt ist dem Autor auf bewundernswerter Weise gelungen, was das Buch so besonders macht.

Auch der Schreibstil war magisch. Viele kurze Sätze hatten schon eine tiefgründige Bedeutung und waren schöne Zitate. Ich hatte das Gefühl, dass das ganze Buch ein Gedicht sei. Der Autor arbeitet viel mit Metaphern, damit man sich diese Welt gut bildlich vorstellen kann. Außerdem benutzt er ein hohes Sprachniveau, aber es ist flüssig geschrieben. Jdoch kommt man nicht so schnell durch die Seiten, da die Geschichte einen mitnimmt. Dadurch habe ich hab und zu mal ein Päuschen eingelegt, da es mir sonst zu viel wurde..

"Hier im Ghetto ist die Schule ein Ort der Freiheit und Freude, anders als in Prag. Wenn man in Angst und Schrecken lebt, dann kann etwas Lästiges trösten und Lebensmut geben.“ (Seite 88)

Eine kleine Schwachstelle hatte das Buch jedoch und zwar die Charaktere. Ich konnte; weshalb auch immer, mich einfach nicht so sehr mit den Charakteren anfreunden wie ich es gewollt hätte. Eine tiefere Bindung zu Ihnen hätte ich mir gewünscht...


Fazit:

Ich bitte euch dieses Buch zu lesen, denn es berührt ungemein. Es ist ein grandioses Buch, welcher jeder da draußen lesen sollte / kann. Es macht einen sprachlos, wie viel geopfert wird von den Kindern, denn sie leben praktisch nur für diese Zeitung.

Das Buch bekommt verdeinte 4/5 Sternen!!

Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge | Matteo Corradini

Von: ahukader Datum : 18.06.2017

blog.ahukader.de

Theresienstadt 1942: Die Nazis haben ein Lager für Juden errichtet, das zeitweise als Vorzeigelager dient. Doch es ist nur eine Station auf dem Weg in die Vernichtungslager. Inmitten dieser Hoffnungslosigkeit gründen Kinder eine Zeitschrift, um gegen das Grauen anzuschreiben. Sie treffen sich heimlich und verfassen Berichte über das Lager. Aber sie zeichnen auch Bilder, führen Interviews oder schreiben Gedichte.

Matteo Corradini bringt dem Leser auf berührende Weise das Schicksal dieser Kinder nahe.

Der Autor

Matteo Corradini, geboren 1975, ist Hebraist und Schriftsteller. Er beschäftigt sich mich Didaktik der Schoah und arbeitet an verschiedenen Kunstprojekten. Er forscht in den Niederlanden und in Theresienstadt, wo er Geschichten und Gegenstände, vor allem Musikinstrumente, wieder zum Leben erweckt. Matteo Corradini ist außerdem der Kurator der neuen italienischen Ausgabe von Anne Franks Tagebuch.

„Hab ich doch schon gesagt. Als der erste Wachmann das Blut gesehen hat, musste er sich übergeben.“

„Der muss neu sein.“ Seite 32

Inhalt:

Am Anfang im Vorwort erklärt der Autor, dass er im Jahre 2002 zum ersten mal in Theresienstadt gewesen ist. Er schreibt davon, dass in den Augen der Nazis Theresienstadt der ideale Ort war, an den sie die tschechischen Juden deportierten.

Die Nazis schafften nach Außen hin eine Idylle in Theresienstadt und wollten damit beweisen, dass den Juden gar nichts Schlimmes passierte.

Das Buch handelt von 8 Knaben, die in Theresienstadt im Heim Nr. 1 (L 471) untergebracht waren und heimlich eine Zeitung Namens Vedem herausbrachten.

Dazu schrieben sie Gedichte, erzählten von den Umständen und Geschehnissen im Lager.

Sie sammelten von den Kindern im Lager Zeichnungen, Gedichte und führten Interviews. Egal welche Neuigkeiten im Lager passierten, die sie manchmal nachts heimlich mitbekamen, kam in ihre Zeitschrift. Einmal in der Woche versammelte sich die Redaktion, so nannten sie sich, und sprach darüber, was in die nächste Ausgabe kommt.

Der Autor lässt immer den selben Jungen als Protagonisten reden und dieser Junge hat immer wieder Alpträume. Der Übergang zu den Alpträumen ist nicht erkennbar und führt beim Leser zur einer kurzen Orientierungslosigkeit. Somit musste ich ein paar mal zurückblättern um den Faden wieder zu erwischen.

Das Ende der Geschichte ist klar. Man muss es wohl nicht erwähnen, dass die Jungs alle zusammen nach Auschwitz gebracht worden sind.

Vedem

Diese Zeitschrift war ausschließlich die Sache der Jungen. Ihre Lehrer schrieben nur hie und da Beiträge. Jeden Freitagabend setzten sie sich zusammen und jeder, der in dieser Woche etwas geschrieben hatte, stand auf und las seinen Beitrag vor.

Die Zeitschrift wurde jeweils nur in einem Exemplar aufgelegt und wanderte von einem Leser zum anderen. Die erste Nummer ist mit dem 18. Dezember 1942 datiert, die letzte erschien wahrscheinlich am 30. Juli 1944. Insgesamt – mit den Abbildungen – liegen 800 Seiten Text vor, von denen die ersten 190 in Maschinenschrift, die übrigen in Handschrift auf DIN-A-4-Blättern geschrieben sind. Es war jedes Exemplar also ein Original und ein Unikat, und selbstverständlich war es vor den deutschen Bewachern zu verstecken. Die meisten Exemplare der Zeitschrift VEDEM sind in einem guten Zustand erhalten geblieben und werden im Archiv der Gedenkstätte Theresienstadt aufbewahrt. (Quelle: Theresienstadt Lexikon)

Fazit:

Dadurch dass das Buch auf wahren Begebenheiten beruht und ich immer wieder gerne Literatur zu dieser Zeit und deren Schicksalen lese, habe ich mir dieses Buch ausgesucht und es keineswegs bereut. Die Geschichte von damals ist und bleibt eine Geschichte der Zeit, über die sich jeder Gedanken machen sollte und darüber lesen sollte.

Dadurch dass ich vorher noch nie von der Zeitschrift Vedem gehört hatte, war dieses Buch umso spannender und wichtig für mich. Es ist auf jeden Fall lesenswert. Ich kann es nur empfehlen. Das einzige was mir gefehlt hat, waren ein paar Seiten der Zeitschrift im Buch, welche ich mir dann mit einer kleinen Internetrecherche selbst herausgesucht habe.

Zum Schluss noch paar Stellen aus dem Buch, die mich bewegt haben:

In den meisten Fällen hat ein Krimineller das Recht, weiterzuleben. Ein Jude nicht. das ist der Unterschied. Seite 26

Ich war der Meinung, dass man für den Widerstand zumindest ein Gewehr braucht, aber wir schreiben seit zwanzig Wochen unsere Vedem und sind immer noch am Leben, außer Jiri natürlich, aber daran war nicht die Zeitung schuld, man hat ihn umgebracht, einfach so, wir alle waren dabei. Seite 63

Wir können die Wunden nicht heilen, aber wir können von ihnen berichten. Unsere Bleistifte sind wie Skalpelle und wie Nadeln, um die Wunden zu nähen. Seite 71

Danke an cbj für das Rezensionsexemplar.

Ergreifend und genial geschrieben

Von: Buntes Tintenfässchen Datum : 17.06.2017

svenjasbookchallenge.blogspot.de/

Euch ist sicher aufgefallen, dass ich viele Bücher lese, die während der NS-Zeit spielen - das Thema des Holocaust interessiert mich einfach sehr, vor allem aber berühren und schockieren mich die vielen verschiedenen Schicksale der Juden immer wieder aufs Neue. So geschehen auch bei Matteo Corradinis Jugendroman Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge, ein Buch, das genauso poetisch ist, wie sein Titel vermuten lässt. Dieser ist nämlich angelehnt an ein Gedicht, das einer der Jungen, die von 1942 bis 1944 die Kinder-Zeitung "Vedem" im Ghetto Theresienstadt herausbrachten, verfasst und veröffentlicht hat. Und das ist nicht die einzige Brücke, die Corradini zu diesen vergessenen Kindern von Theresienstadt schlägt.

Der Roman basiert also auf wahren Ereignissen - nach eigenen Angaben recherchierte Corradini intensiv und setzte aus den Artikeln der "Vedem" und aus Zeitzeugenberichten die Handlung für sein Buch zusammen. Aber natürlich handelt es sich nicht um einen Tatsachenbericht. Vielmehr ist Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge eine Hommage an die Jungen von Theresienstadt, die sich den Nazis auf ihre Art widersetzten und mit der "Vedem" tagtäglich ihr Leben aufs Spiel setzten. Man taucht tief ein in den unmenschlichen, schockierenden und doch manchmal erschreckend banalen Alltag der Kinder im Ghetto und nimmt all das Leid durch ihre Augen wahr.

Ich fand es unglaublich, wie diese mutigen Jungen praktisch nur für ihre Zeitung lebten und trotz der drohenden Deportation und der Gewissheit, wohin man sie bringen würde, schrieben, zeichneten, recherchierten. Und sich auf diese Weise eine Aufgabe verschafften, die sie am Leben erhielt und ihnen das Gefühl gab, wichtig zu sein, etwas Bedeutendes zu tun. Besonders deutlich wird das an einer Szene gegen Ende, in der die Jungen in einer beinahe feierlichen Prozession durch das Ghetto gehen und ein großes Bündel mit alten Ausgaben der "Vedem" verstecken, weil sie wissen, dass sie am nächsten Tag deportiert werden und mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zurückkehren. Die Zeitung soll der Beweis dafür sein, dass sie sich nicht ergeben haben und sich von den Nazis ihren freien Willen zu keiner Zeit nehmen ließen. Ihr Vermächtnis. Da bekommt man definitiv einen Kloß im Hals.

Der begleitet ihn überhaupt durch das gesamte Buch, denn vor allem die Nüchternheit, mit der der Ich-Erzähler, einer der "Vedem"-Redakteure, von Misshandlungen, willkürlichen Morden und unvorstellbar qualvollen Arbeiten wie dem Asche-Schaufeln berichtet, lässt einen schlucken. Was für uns das pure Grauen ist, war für die Kinder im Ghetto Theresienstadt bitterer Alltag, der einen irgendwann abstumpfen lässt. Und ist es auch heute noch für Millionen von Kindern weltweit - auch das ruft einem die Geschichte wieder ins Gedächtnis. Ich jedenfalls finde es bewundernswert und unendlich wichtig, dass sich Corradini der außergewöhnlichen Geschichte der sieben Jungen der "Vedem" angenommen und dass er sie erzählt hat. Denn solche Geschichten müssen erzählt werden, damit man sie nicht vergisst.

Emotional ist Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge also alles andere als leicht zu verdauen. Und sprachlich ist der Roman auf einem extrem hohen Niveau. Corradini arbeitet viel mit Metaphern und anderen sprachlichen Bildern, um die Welt des Ghettos aus der Sicht von Kinderaugen darzustellen. Das gelingt ihm außerordentlich gut, allerdings gibt es hier für mich auch ein kleines Problem. Obwohl die Geschichte so bewegend und erschütternd ist, gelingt es einem nicht immer, so Anteil am Schicksal der Kinder zu nehmen, wie es eigentlich richtig wäre. Der Ich-Erzähler etwa bleibt namen- und gesichtslos und steht damit exemplarisch für die unzähligen jüdischen Kinder, die dem Holocaust zum Opfer fielen. Einerseits ein großartiger Kniff, andererseits bleibt der Ich-Erzähler damit aber auch ein bloßer Schatten, zu dem man keine emotionale Bindung aufbauen kann. So ähnlich ging es mir auch mit den anderen Jungen. Hier hätte ich mir dann doch eine andere Herangehensweise gewünscht, denn ich hätte einfach gerne mehr über diese Kinder erfahren. Wer sie waren, vor allem. Aber vielleicht wollte Corradini keine Lücken ausfüllen, sondern authentisch bleiben. Was dann wiederum auch in Ordnung ist.

Mein Fazit:

Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge erzählt auf sehr schmerzliche und intensive Weise die Geschichte von sieben jüdischen Jungen, die im Ghetto Theresienstadt ihr Leben aufs Spiel setzten, um ihre Mitgefangenen zu informieren und zu unterhalten. Mich hat diese Geschichte sehr berührt, auch weil Corradini sie sprachlich so genial umsetzt. Allerdings habe ich doch recht lange für das Büchlein gebraucht, weil ich einfach keine wirkliche Nähe zu den Protagonisten aufbauen konnte. Und das ist doch sehr schade, denn diese Geschichte ist eigentlich so emotional und außergewöhnlich. Dennoch ist dieses Buch wichtig, gut geschrieben und: Wichtig! Wichtig!

Kann ich empfehlen

Von: Lotusbluete Datum : 15.06.2017

lotusblueteswaelzer.blogspot.de/

Erst muss ich euch mal gestehen, dass komisch ist ein solches Buch zu rezensieren. Denn sind wir mal ehrlich, so wissen wir welches Endes es nehmen wird. Solche eine Geschichte zu beurteilen, die man selbst nicht erlebt hat, ist schon etwas schwierig.
Trotz allem versuche ich es!!

Der Autor hat mich mit seinem Vorwort schon direkt emotional angesprochen, wodurch ich noch mehr Lust bekommen habe das Buch zu lesen.

Das Buch wird als Roman Verkauf. es handelt sich also nicht um einen Zeitzeugen, der seine Geschichte nieder geschrieben hat. Doch immer wieder hatte ich das Gefühl, mitten drin in einer "Zeitzeigengeschichte" zu sein. Es kam mir so vor das es eine Art Tagebuch war, was ich gelesen habe.

In dem besagten Roman wird die Geschichte von 8 Jungen und ihrer Zeitung "Vedem" erzählt und das natürlich mit allen Höhen und auch Tiefen.
Matteo Corradini hat es bei mir geschafft, das mich dieses Geschichte gefesselt hat.

Ich verrate natürlich nicht zu viel, wenn ich sage, das es kein "Happy End" geben wird. Das sollte jedem klar sein.

Ich habe mich in diese grausame Zeit zurück versetzt gefühlt und habe mit den Protagonisten mit gelitten.
Der Autor schafft es durch seine Wortwahl und die Szenerie, eine bedrückende Stimmung aufzubauen.

Schön wäre es allerdings gewesen, wenn vielleicht Zeitungausschnitte der "Veden" gezeigt würden.

Ansonsten hat mich die Geschichte so wie der Schreibstil des Autors sehr angesprochen. ich kann es ohne Bedenken weiter empfehlen an Leute, die sich mit diesem Thema beschäftigen.

Ein Buch, das mich entsetzt und sprachlos zurückgelassen hat!,Interessantes Buch, dass mich sprachlos und entsetzt zurückgelassen hat!

Von: Nenis Welt Datum : 14.06.2017

https://neniswelt.wordpress.com/

Zum Cover: Das Cover ist vom Stil und den Farben her sehr passend zur Geschichte und sieht auch noch schön aus, wenn man es ins Regal stellt. Es ist jetzt kein Cover wo ich sagen würde ��

Zum Inhalt: Erstmal das Übliche: Die Kapitel waren ungefähr 10 Seiten lang und jedes Kapitel besitzt eine passende Überschrift. Ich mag Überschriften(!). ;)

Allein die anfänglichen Worte des Autors, in denen er Theresienstadt aus seiner Sicht schildert (s. "Erster Satz"), haben mich schon berührt. Und so ging es das ganze Buch durch! Ich hätte niemals gedacht, dass mich ein Buch über diese Nazi/ Holocaust Zeit so fesseln kann.

"In Büchern liest man von freien Menschen. Und wir sind es nicht. Immer noch nicht.
In Büchern liest man von mutigen Menschen. Und wir sind es nicht, zumindest noch nicht.
In Büchern liest man vom Paradies und wir leben in einer Art Hölle."

Die Geschichte wird aus der Sicht eines Jungen erzähöt, der mit den anderen Kindern aus dem Ghetto eine Zeitung schreibt und mit Ihnen schöne Dinge, als auch einfach schreckliche Dinge erlebt. Des Weiteren werden auch seine Träume geschildert, was ich auch echt schön finde, dass daran gedacht wurde. Die Jungen sind innerlich so positiv eingestellt und empfinden immer noch so viel Freude, aber leider auch viel Leid. Sie verlieren Familie, Freunde und müssen zusehen, wie anderen Schlechtes angetan wird, wenn es sie nicht gerade selbst trifft.

Die Geschichte der acht Jungen aus dem Ghetto hat mich völlig mitgenommen, besonders aufgrund der Tatsache, dass dieses Buch auf wahren Begebenheiten beruht.

Das Buch ist mit vielen tollen Metaphern bestückt und der Schreibtstil ist einfach toll! Wie die Nazis, die Tode, die Juden und das Erlebte beschrieben wird, gefällt mir einfach richtig gut. Man kann es sich wirklich bildlich vorstellen. Ich hatte das Gefühl Theresienstadt und das Ghettoleben aus der Sicht des Jungen zu sehen und habe mit seinen Freunden gelacht und geweint und sie sind mir alle ans Herz gewachsen.

"Das ist keine allzu schwer verständliche Strategie. Sogar die Nazis haben das verstanden."

Die Kinder waren auch bei der Gestaltung der Zeitung so kreativ, dass ich sie wirklich inspirierend fand. Sie hatten in diesen Zeiten noch so viel Fantasie und das hat sie vielleicht davor gerettet so "grau" zu werden, wie die restlichen Juden aus dem Ghetto Theresienstadt. Das sie die Nazis für dumm gehalten haben (s.o. Zitat), hat mich das ein oder andere Mal zum schmunzeln gebracht. :)
SPOILER!
Leider erfuhr man nie den Namen des Jungen, aus dessen Sicht man zwei Jahre lang an dem Leben in Theresienstadt beteiligt war. Ich finde es nicht schlimm, aber ich bin natürlich neugierig und habe bis zum Schluss gehofft, dass man diesen noch erfährt.
SPOILER!

Fazit: Das Buch hat mich sprachlos und entsetzt zurückgelassen und da es mich weiterhin beschäftigt, vergebe ich 5 Sternchen. <3,Zum Cover: Das Cover ist vom Stil und den Farben her sehr passend zur Geschichte und sieht auch noch schön aus, wenn man es ins Regal stellt. Es ist jetzt kein Cover wo ich sagen würde ��

Zum Inhalt: Erstmal das Übliche: Die Kapitel waren ungefähr 10 Seiten lang und jedes Kapitel besitzt eine passende Überschrift. Ich mag Überschriften(!). ;)

Allein die anfänglichen Worte des Autors, in denen er Theresienstadt aus seiner Sicht schildert (s. "Erster Satz"), haben mich schon berührt. Und so ging es das ganze Buch durch! Ich hätte niemals gedacht, dass mich ein Buch über diese Nazi/ Holocaust Zeit so fesseln kann.

"In Büchern liest man von freien Menschen. Und wir sind es nicht. Immer noch nicht.
In Büchern liest man von mutigen Menschen. Und wir sind es nicht, zumindest noch nicht.
In Büchern liest man vom Paradies und wir leben in einer Art Hölle."

Die Geschichte wird aus der Sicht eines Jungen erzähöt, der mit den anderen Kindern aus dem Ghetto eine Zeitung schreibt und mit Ihnen schöne Dinge, als auch einfach schreckliche Dinge erlebt. Des Weiteren werden auch seine Träume geschildert, was ich auch echt schön finde, dass daran gedacht wurde. Die Jungen sind innerlich so positiv eingestellt und empfinden immer noch so viel Freude, aber leider auch viel Leid. Sie verlieren Familie, Freunde und müssen zusehen, wie anderen Schlechtes angetan wird, wenn es sie nicht gerade selbst trifft.

Die Geschichte der acht Jungen aus dem Ghetto hat mich völlig mitgenommen, besonders aufgrund der Tatsache, dass dieses Buch auf wahren Begebenheiten beruht.

Das Buch ist mit vielen tollen Metaphern bestückt und der Schreibtstil ist einfach toll! Wie die Nazis, die Tode, die Juden und das Erlebte beschrieben wird, gefällt mir einfach richtig gut. Man kann es sich wirklich bildlich vorstellen. Ich hatte das Gefühl Theresienstadt und das Ghettoleben aus der Sicht des Jungen zu sehen und habe mit seinen Freunden gelacht und geweint und sie sind mir alle ans Herz gewachsen.

"Das ist keine allzu schwer verständliche Strategie. Sogar die Nazis haben das verstanden."

Die Kinder waren auch bei der Gestaltung der Zeitung so kreativ, dass ich sie wirklich inspirierend fand. Sie hatten in diesen Zeiten noch so viel Fantasie und das hat sie vielleicht davor gerettet so "grau" zu werden, wie die restlichen Juden aus dem Ghetto Theresienstadt. Das sie die Nazis für dumm gehalten haben (s.o. Zitat), hat mich das ein oder andere Mal zum schmunzeln gebracht. :)
SPOILER!
Leider erfuhr man nie den Namen des Jungen, aus dessen Sicht man zwei Jahre lang an dem Leben in Theresienstadt beteiligt war. Ich finde es nicht schlimm, aber ich bin natürlich neugierig und habe bis zum Schluss gehofft, dass man diesen noch erfährt.
SPOILER!

Fazit: Das Buch hat mich sprachlos und entsetzt zurückgelassen und da es mich weiterhin beschäftigt, vergebe ich 5 Sternchen. <3

Bewegend

Von: Beauty Butterflies Datum : 25.05.2017

www.beautybutterflies.de

Puh...vielleicht liegt es daran,dass ich seit der Schulzeit nichts mehr zu dem Thema gelesen habe, außer das Tagebuch der Anne Frank gelesen habe (was ich mäßig gut fand), aber dieses Buch hier hat mich mitgenommen! Es ist gut - sehr gut - Erschreckend... und lässt einen nachdenklich werden...

Sehr bewegend!!

Von: Arya Green Vermont Datum : 13.05.2017

https://aryagreen.blogspot.de/

Hallo meine Lieben!

Heute gibt es eine Rezension zu einem Buch was einmal kein Fantasy beinhaltet.

*Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge*
*Ein Roman über die Kinder von Theresienstadt*
Autor: Matteo Corradini

Format: Taschenbuch, Ebook
Preis: TB 8,99 / Ebook 7,99
Seitenanzahl: TB 288
Verlag: cbj

*Klappentext*:

Nach einer wahren Geschichte...

Theresienstadt 1942: Die Nazis haben ein Lager für Juden errichtet, das zeitweise als Vorzeigelager dient. Doch es ist nur eine Station auf dem Weg in die Vernichtungslager.

Inmitten dieser Hoffnungslosigkeit gründen Kinder eine Zeitschrift, um gegen das Grauen anzuschreiben.
Sie treffen sich heimlich und verfassen Berichte über das Lager.
Aber sie zeichnen auch Bilder, führen Interviews oder schreiben Gedichte.

Matteo Corradini bringt dem Leser auf berührende Weise das Schicksal dieser Kinder nahe.
Achtung! Dieses Buch beruht auf wahren Begebenheiten!

*Fazit*:

Ich habe mich für dieses Buch beworben, weil ich mich schon des Öfteren mit diesem Thema auseinander gesetzt habe.
Meiner Meinung nach sollte jeder solch eine Lektüre einmal gelesen haben, auch wenn ich mir sicher bin, dass es noch um einiges schlimmer gewesen sein muss wie ein Autor, der es selbst nicht erlebt hat, erzählen kann.

Doch das ändert nichts an der Tatsache das dieses Buch einem sehr tief berührt und das Schicksal dieser Kinder lässt einem einige Male sehr schwer Atmen.

Solche Bücher berühren einem immer wieder, vor allem da man es mit der Gewissheit liest, das es wirklich passiert ist, dass macht einem oft wirklich nachdenklich und tieftraurig.

In dieser, man kann eigentlich nicht wirklich Geschichte sagen, da es der Wahrheit entspricht, lernt ihr einige Kinder kennen die in dieser Zeit eine Zeitschrift gründeten und über einiges was in dieser Zeit und in den Lagern vorging berichteten und aufklärten.

Doch ist das was sie tun natürlich sehr gefährlich, das können wir uns alle denken.

Und so liest man das Buch mit ständiger Angst und angehaltenem Atem, denn wir wissen alle das diese Zeit eine unglaublich schlimme war und wir, die es nicht erlebt haben, uns gar nicht wirklich vorstellen können was diese Menschen erleiden und ertragen mussten.

Wer sich also für dieses Thema interessiert und auch einmal ein Buch lesen möchte wo es um Kinder geht die ihre Mitmenschen über dieses Übel aufklären wollen, dann ist dieses Buch von Matteo Corradini genau das richtige für Euch!

Mich hat es sehr berührt und ich war wirklich sprachlos...
Und jetzt möchte ich euch auch gar nicht weiter mit vielen Sätzen aufhalten, sondern möchte euch dieses Buch einfach nur empfehlen und ans Herz legen, denn es wird auch Euch zum nachdenken anregen, wie auch mich, das kann ich euch versprechen.

Achtung! Dieses Buch beruht auf wahren Begebenheiten!

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag meine Lieben und bin auf eure Meinung gespannt zu dem Buch.

Eure Arya Green

Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge

Von: GrossesBüchergewusel Datum : 02.05.2017

grossesbuechergewusel.blogspot.de/?m=1

Titel: "Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge"
Autor: Matteo Corradini
Sprache: Deutsch
Broschiert: 288 Seiten
ISBN- 13: 978-3570403556
Preis: 8,99€

Klappentext

Wir von der Redaktion haben uns in den Kopf gesetzt, alles in unserer Zeitung zu berichten. Vedem ist wie ein Trichter, in dem sich die Stummen des Ghettos sammeln, und was bleibt, sind die Geschichten und Artikel, die Zeichnungen, die mit Bleistift beschriebenen Blätter. Manchmal auch ein Gedicht, ein flüchtiger Gedanke. Natürlich ist das illegal. Es gibt Leute, die sagen, wir würden unser Leben riskieren, andere meinen, dass die Nazis sich nicht die Mühe machen, ein paar harmlose Jungs ins Visier zu nehmen. Ich glaube lieber den ersten.

Theresienstadt 1942: Die Nazis haben ein Lager für Juden errichtet, das zeitweise als Vorzeigelager dient. Doch es ist nur eine Stadtion auf dem Weg in die Vernichtungslager. Inmitten dieser Hoffnungslosigkeit gründen Kinder eine Zeitschrift, um gegen das Grauen anzuschreiben. Sie treffen sich heimlich und verfassen Berichte über das Lager. Aber sie zeichnen auch Bilder, führen Interviews oder schreiben Gedichte.


Meine Meinung

Conrradini beginnt seine Erzählungen mit einem kurzen Vorwort, indem zunächst seine Beweggründe zu diesem Buch klar macht, aber auch verdeutlicht, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten begründet wurde. So gab es die Zeitung, an der die Jungen arbeiten, wirklich. Davon kann man heute noch Überreste in Museen einsehen.
Conrradini versucht dem Leser das Leben und die Abläufe im Ghetto Theresienstadt nahe zubringen.
Jedoch finde ich, dass zu Beginn des Buches einiges verharmlost wird. Sollte man kein Vorwissen über das Ghetto haben, dann kommen manche Dinge falsch beim Leser an.
So kam bei mir zunächst die Empfindung auf, dass die Kinder in einem strengeren "Ferienlager" untergekommen sind. Man bekommt nicht das Gefühl vermittelt, dass die Kinder hungern oder irgendwelche Strafen für ihr Verhalten erhalten. Auch der im Buch beschriebene Lehrer ist sehr locker und scheint nicht mit den Nazis konform zu sein.
Erst zum zweiten Teil des Buches ändert es sich ein wenig. Man erfährt auch dann erst, dass bereits einer der Jungen ermordet wurde, da er eine verbotene Aktion der Jungs auf sich genommen hat.
Auch erfährt man im zweiten Teil des Buches etwas über die Grausamkeit, die den Leuten in Theresienstadt angetan wurde.
Auch schafft Conrradini nun erst die richtige Atmosphäre. Während im ersten Teil alles locker und eher unbekümmert scheint, wird der Leser im zweiten Teil richtig gepackt. Man spürt beim lesen die Kälte des Ghettos und die Gleichgültigkeit der Nazis.
Jedoch bringt der Autor immer wieder Traumsequenzen in die Erzählungen ein. Diese empfand ich beim lesen als sehr störend. Die Sequenzen selber sind nicht als Träume gekennzeichnet und man fragt sich so als Leser: Was ist passier? Was habe ich verpasst? Zudem sind die Träume nicht wirklich wichtig für die Geschichte. Statt dieser hätte man andere Geschehnisse mehr vertiefen können.
So zum Beispielt hätte man etwas über die Kinder schreiben können, welche dem Arbeitsdienst zugeteilt wurden.

Alles in allem finde ich jedoch, dass das Buch doch lesenswert ist.
Als Leser sollte man sich jedoch bewusst sein, dass es an einigen Punkten doch eher verharmlost und die Geschehnisse weit schrecklicher waren.

Das sollte man gelesen haben

Von: It's Vonk Datum : 29.04.2017

www.youtube.com/itsvonk

"Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge" schafft es auf ganz besondere Weise, eine absolut bedrückende, ausweglose Atmosphäre mitzugeben. Gerade, da man im Vorwort die Information bekommt, dass man versucht hat, sich so genau wie möglich an die wirklichen Begebenheiten zu halten, geht einem all das Geschehene noch mal besonders nahe. Dementsprechend erwartet einen kein Abenteuer und die Handlung spielt sich in sehr kleinem Rahmen ab, was aber auch zu dem bedrückenden Gefühl passt, das einem das Buch vermittelt. Auf den letzten 30-40 Seiten hatte ich nur noch Gänsehaut, es hat mir den Atem geraubt und mich zum Schluss mit einem undefinierbaren Gefühl zurückgelassen.
Das Buch ist nicht perfekt, vieles bleibt im Raum stehen und obwohl es nur knapp über 280 Seiten hat, sucht man manchmal nach dem roten Faden. Allerdings bin ich froh, es gelesen zu haben und kann es sehr empfehlen, der Schreibstil und die Stimmung sind wirklich besonders und vor allem finde ich, dass die Geschehnisse und Verbrechen am Menschen in der NS-Zeit nicht vergessen werden dürfen. Dieses Buch wird mich noch lang beschäftigen.