VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Leserstimmen (5)

Matteo Corradini: Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge

Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge Blick ins Buch

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
€ 9,30 [A] | CHF 12,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-40355-6

NEU
Erschienen: 10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

Kundenrezensionen

5 Sterne
(0)
4 Sterne
(5)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)

Ihre Bewertung

Leserstimme abgeben

Voransicht

Treffer filtern

Bewegend

Von: Beauty Butterflies Datum : 25.05.2017

www.beautybutterflies.de

Puh...vielleicht liegt es daran,dass ich seit der Schulzeit nichts mehr zu dem Thema gelesen habe, außer das Tagebuch der Anne Frank gelesen habe (was ich mäßig gut fand), aber dieses Buch hier hat mich mitgenommen! Es ist gut - sehr gut - Erschreckend... und lässt einen nachdenklich werden...

Sehr bewegend!!

Von: Arya Green Vermont Datum : 13.05.2017

https://aryagreen.blogspot.de/

Hallo meine Lieben!

Heute gibt es eine Rezension zu einem Buch was einmal kein Fantasy beinhaltet.

*Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge*
*Ein Roman über die Kinder von Theresienstadt*
Autor: Matteo Corradini

Format: Taschenbuch, Ebook
Preis: TB 8,99 / Ebook 7,99
Seitenanzahl: TB 288
Verlag: cbj

*Klappentext*:

Nach einer wahren Geschichte...

Theresienstadt 1942: Die Nazis haben ein Lager für Juden errichtet, das zeitweise als Vorzeigelager dient. Doch es ist nur eine Station auf dem Weg in die Vernichtungslager.

Inmitten dieser Hoffnungslosigkeit gründen Kinder eine Zeitschrift, um gegen das Grauen anzuschreiben.
Sie treffen sich heimlich und verfassen Berichte über das Lager.
Aber sie zeichnen auch Bilder, führen Interviews oder schreiben Gedichte.

Matteo Corradini bringt dem Leser auf berührende Weise das Schicksal dieser Kinder nahe.
Achtung! Dieses Buch beruht auf wahren Begebenheiten!

*Fazit*:

Ich habe mich für dieses Buch beworben, weil ich mich schon des Öfteren mit diesem Thema auseinander gesetzt habe.
Meiner Meinung nach sollte jeder solch eine Lektüre einmal gelesen haben, auch wenn ich mir sicher bin, dass es noch um einiges schlimmer gewesen sein muss wie ein Autor, der es selbst nicht erlebt hat, erzählen kann.

Doch das ändert nichts an der Tatsache das dieses Buch einem sehr tief berührt und das Schicksal dieser Kinder lässt einem einige Male sehr schwer Atmen.

Solche Bücher berühren einem immer wieder, vor allem da man es mit der Gewissheit liest, das es wirklich passiert ist, dass macht einem oft wirklich nachdenklich und tieftraurig.

In dieser, man kann eigentlich nicht wirklich Geschichte sagen, da es der Wahrheit entspricht, lernt ihr einige Kinder kennen die in dieser Zeit eine Zeitschrift gründeten und über einiges was in dieser Zeit und in den Lagern vorging berichteten und aufklärten.

Doch ist das was sie tun natürlich sehr gefährlich, das können wir uns alle denken.

Und so liest man das Buch mit ständiger Angst und angehaltenem Atem, denn wir wissen alle das diese Zeit eine unglaublich schlimme war und wir, die es nicht erlebt haben, uns gar nicht wirklich vorstellen können was diese Menschen erleiden und ertragen mussten.

Wer sich also für dieses Thema interessiert und auch einmal ein Buch lesen möchte wo es um Kinder geht die ihre Mitmenschen über dieses Übel aufklären wollen, dann ist dieses Buch von Matteo Corradini genau das richtige für Euch!

Mich hat es sehr berührt und ich war wirklich sprachlos...
Und jetzt möchte ich euch auch gar nicht weiter mit vielen Sätzen aufhalten, sondern möchte euch dieses Buch einfach nur empfehlen und ans Herz legen, denn es wird auch Euch zum nachdenken anregen, wie auch mich, das kann ich euch versprechen.

Achtung! Dieses Buch beruht auf wahren Begebenheiten!

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag meine Lieben und bin auf eure Meinung gespannt zu dem Buch.

Eure Arya Green

Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge

Von: GrossesBüchergewusel Datum : 02.05.2017

grossesbuechergewusel.blogspot.de/?m=1

Titel: "Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge"
Autor: Matteo Corradini
Sprache: Deutsch
Broschiert: 288 Seiten
ISBN- 13: 978-3570403556
Preis: 8,99€

Klappentext

Wir von der Redaktion haben uns in den Kopf gesetzt, alles in unserer Zeitung zu berichten. Vedem ist wie ein Trichter, in dem sich die Stummen des Ghettos sammeln, und was bleibt, sind die Geschichten und Artikel, die Zeichnungen, die mit Bleistift beschriebenen Blätter. Manchmal auch ein Gedicht, ein flüchtiger Gedanke. Natürlich ist das illegal. Es gibt Leute, die sagen, wir würden unser Leben riskieren, andere meinen, dass die Nazis sich nicht die Mühe machen, ein paar harmlose Jungs ins Visier zu nehmen. Ich glaube lieber den ersten.

Theresienstadt 1942: Die Nazis haben ein Lager für Juden errichtet, das zeitweise als Vorzeigelager dient. Doch es ist nur eine Stadtion auf dem Weg in die Vernichtungslager. Inmitten dieser Hoffnungslosigkeit gründen Kinder eine Zeitschrift, um gegen das Grauen anzuschreiben. Sie treffen sich heimlich und verfassen Berichte über das Lager. Aber sie zeichnen auch Bilder, führen Interviews oder schreiben Gedichte.


Meine Meinung

Conrradini beginnt seine Erzählungen mit einem kurzen Vorwort, indem zunächst seine Beweggründe zu diesem Buch klar macht, aber auch verdeutlicht, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten begründet wurde. So gab es die Zeitung, an der die Jungen arbeiten, wirklich. Davon kann man heute noch Überreste in Museen einsehen.
Conrradini versucht dem Leser das Leben und die Abläufe im Ghetto Theresienstadt nahe zubringen.
Jedoch finde ich, dass zu Beginn des Buches einiges verharmlost wird. Sollte man kein Vorwissen über das Ghetto haben, dann kommen manche Dinge falsch beim Leser an.
So kam bei mir zunächst die Empfindung auf, dass die Kinder in einem strengeren "Ferienlager" untergekommen sind. Man bekommt nicht das Gefühl vermittelt, dass die Kinder hungern oder irgendwelche Strafen für ihr Verhalten erhalten. Auch der im Buch beschriebene Lehrer ist sehr locker und scheint nicht mit den Nazis konform zu sein.
Erst zum zweiten Teil des Buches ändert es sich ein wenig. Man erfährt auch dann erst, dass bereits einer der Jungen ermordet wurde, da er eine verbotene Aktion der Jungs auf sich genommen hat.
Auch erfährt man im zweiten Teil des Buches etwas über die Grausamkeit, die den Leuten in Theresienstadt angetan wurde.
Auch schafft Conrradini nun erst die richtige Atmosphäre. Während im ersten Teil alles locker und eher unbekümmert scheint, wird der Leser im zweiten Teil richtig gepackt. Man spürt beim lesen die Kälte des Ghettos und die Gleichgültigkeit der Nazis.
Jedoch bringt der Autor immer wieder Traumsequenzen in die Erzählungen ein. Diese empfand ich beim lesen als sehr störend. Die Sequenzen selber sind nicht als Träume gekennzeichnet und man fragt sich so als Leser: Was ist passier? Was habe ich verpasst? Zudem sind die Träume nicht wirklich wichtig für die Geschichte. Statt dieser hätte man andere Geschehnisse mehr vertiefen können.
So zum Beispielt hätte man etwas über die Kinder schreiben können, welche dem Arbeitsdienst zugeteilt wurden.

Alles in allem finde ich jedoch, dass das Buch doch lesenswert ist.
Als Leser sollte man sich jedoch bewusst sein, dass es an einigen Punkten doch eher verharmlost und die Geschehnisse weit schrecklicher waren.

Das sollte man gelesen haben

Von: It's Vonk Datum : 29.04.2017

www.youtube.com/itsvonk

"Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge" schafft es auf ganz besondere Weise, eine absolut bedrückende, ausweglose Atmosphäre mitzugeben. Gerade, da man im Vorwort die Information bekommt, dass man versucht hat, sich so genau wie möglich an die wirklichen Begebenheiten zu halten, geht einem all das Geschehene noch mal besonders nahe. Dementsprechend erwartet einen kein Abenteuer und die Handlung spielt sich in sehr kleinem Rahmen ab, was aber auch zu dem bedrückenden Gefühl passt, das einem das Buch vermittelt. Auf den letzten 30-40 Seiten hatte ich nur noch Gänsehaut, es hat mir den Atem geraubt und mich zum Schluss mit einem undefinierbaren Gefühl zurückgelassen.
Das Buch ist nicht perfekt, vieles bleibt im Raum stehen und obwohl es nur knapp über 280 Seiten hat, sucht man manchmal nach dem roten Faden. Allerdings bin ich froh, es gelesen zu haben und kann es sehr empfehlen, der Schreibstil und die Stimmung sind wirklich besonders und vor allem finde ich, dass die Geschehnisse und Verbrechen am Menschen in der NS-Zeit nicht vergessen werden dürfen. Dieses Buch wird mich noch lang beschäftigen.