Leserstimmen zu
Der Ruf der Klingen

Brandon Sanderson

Die Sturmlicht-Chroniken (5)

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Ich finde ja jedes Mal, dass der Inhalt der Sanderson Bücher nicht an das heran kommt, was wirklich darin steckt! Aber ich wüsste auch nicht wie man sonst diese epischen Welten beschreiben könnte, die der Autor Mal für Mal erschafft. Ich bin auch jetzt wieder über die Maßen gefesselt von dieser neuen Geschichte und fiebere wahnsinnig dem sechsten Band entgegen, welcher in Deutschland im März 2019 erscheint. Wir befinden uns mit der Geschichte nun weiterhin auf der zerbrochenen Ebene und noch ein weniger weiter und setzten nahtlos zum Ende des letzten Buches an - was mir persönlich so am allerbesten gefällt. Wir begleiten Dalinar weiterhin in seinem Bestreben die Völker zu vereinigen, lernen mehr über die Orden der Strahlenden Ritter und streifen durch die Gänge Uritirus. Aber was wäre diese Geschichte ohne diverse Zwischenspiele: Endlich lernen wir hier den jugen, bestrebten Dalinar kennen, in seinem Drang Blut zu vergießen und wie er zu seinem Namen "Der Schwarzdorn" kam. Wie er seinen Bruder unterstützte, wer seine Freunde waren und wie er eine Familie Gründete. Diese Passagen haben mir besonders gut gefallen, denn wir haben ihn als gestandenen Mann kennengelernt, der zu seinen Überzeugungen steht und nun lernen wir den heißblütigen Jungspund kennen. Es ist manches Mal schwer zu verstehen wie aus einem solchen jungen Mann ein solcher älterer Mann werden konnte, aber es hilft ihn als sehr fesselnden und vielschichtigen Charakter zu verstehen. Daneben stehen diverse Zwischenspiele mit unterschiedlichsten Strahlenden, welche überall auf der Welt mit ihren Sprengseln verbunden wurden und nun mit ihren neuen Gaben ausgestattet die unterschiedlichsten Dinge erleben. So werden auch die verschiedensten Orden angerissen und gezeigt, wie unterschiedlich die Ritter ihr Sturmlicht einsetzen können. Interessant an dieser Sache ist meiner Meinung nach die Tatsache, dass sowohl Männer und Frauen, als auch Kinder mit einem Sprengsel verbunden sind. Umso vielfältiger sind die Erlebnisse und Wahrnehmungen. Mir gefällt das alles unglaublich gut. Natürlich hat Brandon Sanderson auch noch einige Überraschungen im Petto und wir feiern ein Wiedersehen alten Bekannten. Zwar rückt Kaladin nun ein bisschen mehr in den Hintergrund, allerdings beschäftigen wir uns dieses Mal mehr mit Shallan. Sie ist ebenfalls eine wahnsinnig vielschichtige Person mit einer düsteren Vergangenheit. Ich bin sehr gespannt wie sie sich künftig entwickeln wird, da sie nun auf einem Scheideweg steht und ihre Entwicklung durchaus in die Düsternis gehen kann. Insgesamt ist dies wieder ein Wahnsinnig gutes Buch, mit fantastischen Charakteren und eine wundervollen Aufmachung vom Verlag. Ich bin bezaubert und fiebere der Fortsetzung entgegen!

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Endlich geht es weiter mit Kaladin, Dalinar und Schallan. Man kennt sie ja schon aus den ersten Bänden und bis jetzt bin ich ihnen auch wirklich sehr gerne gefolgt. So auch dieses mal. Im Vordergrund steht wieder Kaladin der für mich in allen Bänden ein liebgewordener Held geworden ist. Ich verfolge seine Entwicklung mit großem Spaß, ich mag den Charakter einfach. Er hat es nie richtig leicht, bleibt dabei aber ein toller Kerl. In diesem Band hat er wieder eine größere Aufgabe die ihn vor den großen Sturm hertreibt. Er muss die Leute warnen und gleichzeitig auch Dalinars Interessen wahren. Ich fand das gerade seine Geschichte, das Buch für mich zu etwas besonderen gemacht hat. Die Beschreibung schon mal wenn er sich in den Sturmgesegneten Ritter verwandelt gefällt mir gut. Aber auch die anderen Charaktere machen wieder Spaß zu lesen. War Schallan in den ersten Büchern noch etwas ruhiger und eher schüchtern, so ist sie inzwischen merklich aus diesem Schattendasein herausgetreten und stellt sich auch gerne mal in den Vordergrund. Alleine die Szene mit der Magie und der Karte bei Dalinar fand ich superklasse. Mehr mag ich hier aber auch nicht verraten, den Spoilern ist nicht drin. Dalinar selber versucht sein bestes alle Menschen die noch kämpfen können zu einen und die anderen zu schützen. zur Handlung selber. ja, es ist streckenweise ein klein wenig langatmig weil es einem so vorkommt als würde nicht viel aufregendes passieren. Aber ich konnte trotzdem genug herauslesen um gut unterhalten worden zu sein. Ich mag die vielen Verstrickungen die Herr Sanderson meisterlich einbaut. Das treffen mit alten Figuren und das spürbare zusammenbrauen einer Katastrophe die im nächsten Band wohl mit voller Härte auf alle herniedergehen wird. Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr schön bildhaft und man kann beim Lesen wunderbar in die tolle Welt um Roschar eintauchen. Die Charaktere sind mit liebevoller Tiefe erschaffen worden und man hat beim Lesen die Figuren deutlich vor Augen. Auch in diesem Band hat Herr Sanderson wieder alles richtig gemacht. Es gibt eine Menge an Spannung, ein Wiedersehen mit lieb gewonnenen Figuren und eine interessante Handlung. Stellenweise hat das Buch zwar zu Beginn ein paar Längen, aber das hat mir persönlich nicht den Spaß am Lesen genommen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Reihe.

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