Leserstimmen zu
Hope - Sprung ins Glück

Carola Wimmer

Hope - Die Serie (1)

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Harmonisch ausgewählt und auch farblich sehr ansprechend find ich das Cover, man sieht auf dem ersten Blick das es sich um eine Pferdegeschichte handeln muss. Natürlich wird auch gleich klar, das es ein Kinder-/Jungendbuch ist. Mit Leonie bin ich von Beginn an sehr gut klar gekommen, selbst nach ihren "Schicksalsschlag" verliert sie nicht sofort allen Mut sondern ist "für neues zugänglich", das fand ich echt klasse. Des Weiteren ist sie auch charakterlich echt super, denn sie ist sehr hilfsbereit. Von den Nebencharakteren haben mir vor allem Bea und Angelika gut gefallen. Charlene war mir schon etwas zu sehr zickig und Frau Dr. Fleischhauer zu überheblich. Und obwohl dies nun ein Kinder-/Jungenbuch ist konnten mich die Handlungen echt überzeugen, denn sie waren unterhaltsam, hin und wieder sogar ergreifend. Auch das Ende fand ich richtig gut. Altersentsprechend und flüssig zu lesen ist der Schreibstil der Autorin.

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Inhalt: Der Traum vom Pferd. Als Leonie sich den Knöchel bricht, bedeutet das nicht nur das Aus für ihre Karriere als Eiskunstläuferin. Sie muss auch das Sportinternat verlassen und zurück in ihre Heimatstadt, wo ihr die neuen Mitschüler einen Neuanfang schwer machen. Der Zufall führt sie auf den benachbarten Pferdehof, wo sie auf Hope trifft. Sie spürt sofort, dass sie und das Pferd eine besondere Verbindung haben, doch die Besitzer verbieten ihr den Umgang mit dem Tier... Meine Meinung: Ich habe bei der Hope Reihe zuerst den dritten Teil gehört und ich hab mich sehr gefreut auch Band 1 und 2 vom Bloggerportal zugesandt zu bekommen. Ich habe es gehört und bin wieder einmal verliebt. Marie Bierstedt hat sich als Leserin wieder einmal selbst übertroffen und die Gefühle von Leonie wunderbar aufgefangen. Ich hätte Leo gerne geschüttelt. Wenn man sich das Bein gebrochen hat sollte man doch ein kleines bisschen vorsichtig sein oder? Aber sie ist doch ein rechter Wirbelwind und naja... Leo ist irgendwie sehr perfekt. Wie schnell sie reiten lernt ist echt krass. Allerdings kann ich das nicht aus der Sicht einer Eiskunstläuferin mit einem unglaublichen Körpergefühl beurteilen. Es kann sehr gut sein, dass die schneller lernt als ich. 😁 Insgesamt war die Geschichte wieder sehr schlüssig und interessant. Es ist jedoch auch hier wieder kein Roman für Erwachsene sondern eher für pferdeliebende Mädchen. Fazit: Ein schönes und liebenswertes Buch dass einem den Tag versüßt.

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Leo ist auf einem Sportinternat um ihre Karriere als Eiskunstläuferin weiter zu bestreiten. Doch bei einem Sturz verletzt sie sich schwer und kann nicht mehr weitermachen. Dies ist ihr Aus im Internat, das Aus für ihre Karriere und der Beginn einer harten Zeit in ihrer Heimatstadt und Schule. Zum Glück lernt sie dort Bea kennen, die sie mit auf einen Pferdehof nimmt und als ihr dort das Pferd Hope über den Weg läuft ist es um sie geschehen. Hope hat auch eine Verletzung hinter sich und kann nicht mehr an Turnieren teilnehmen. Zwei Schicksale, die sie einander nahe bringen. Meine Meinung: Wer Carola Wimmer von der Ostwind Reihe kennt, weiß in etwa was einen erwartet. Mir ist diese Reihe nur durch Zufall aufgefallen und da meiner Tochter schon die Ostwind Hörbucher so gut gefallen haben, dachte ich mir, das bestimmt auch diese Reihe ihr Herz begeistern könnte. Erst im Nachhinein ist mir dann aufgefallen, von wem die Bücher überhaupt sind. Dauer: 3h 48 Min. (ungekürzte Lesung) Es ist eine wunderschöne Pferdegeschichte, die wohl zum größten Teil Mädchen (und Mütter) begeistern wird. Man fließt durch die Geschichte, die einen von Anfang an in ihren Bann zieht. Ich habe sie im Auto gehört und musste mich davon losreißen, da man doch immer wissen wollte, wie es weitergeht. Die Geschichte beginnt gleich mit dem Sturz und es wird sehr authentisch beschrieben, wie sich Leonie in der Situation nach ihrem Sturz in der neuen Schule und mit ihrem "normalen" Leben fühlte. Auch die Verbindung zu Hope wird liebevoll aufgezeigt, wie sie sich immer näher kommen und sich gegenseitig wieder Mut schenken. Sind doch beide durch die Verletzung in ihrem Handeln eingeschränkt. Die innige Liebe, die im Laufe des Hörbuches wächst kann man regelrecht spüren. Der Autorin gelingt es mühelos die Schauplätze lebendig darzustellen und auch die unterschiedlichen Charaktere sind detailliert beschrieben. Nebenbei werden Dinge wie die Härte des Trainings im Leistungssport, die Achtung vor Tieren, aber auch Freundschaft, Vertrauen und Mut beschrieben. Ich denke Leonie kommt gerade wegen ihres vorherigen Lebens im Leistungssport so sympathisch herüber, da sie es nicht sehen kann, wenn ein Pferd zu hart herangenommen oder geschlagen wird. Sie weiß selbst, dass sie den Unfall vermeiden hätte können, wenn sie sich gewehrt hätte und das Training an diesem Tag ausfallen hätte lassen. So kann sie sich wunderbar in Hope hinein fühlen. Die Sprecherin Marie Bierstedt muss ich hier lobend erwähnen, denn sie schafft es dem Buch Leben einzuhauchen. Die Gefühle werden von ihr nach außen transportiert und mit ihrer angenehmen Stimme konnte sie mich wunderbar durch das Hörbuch führen. Für Pferdenärrinnen und die, die es noch werden wollen ein toller Hörgenuss, den ich nur wärmstens weiter empfehlen kann.

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zum Träumen

Von: Carmen

20.11.2015

Eine ergreifende Geschichte über ein junges Mädchen und ein Pferd! Eigentlich nichts neues, aber dennoch anders. Mit ihrer wunderbaren Stimme die perfekt zu der Geschichte passt hat Marie Bierstedt einen Raum für die eigenen Gedanken erschaffen. Die Geschichte selber lässt nichts vermissen. Es sind Gefühle, Trauer, Schmerz, Wut und Hoffnung zu spühren. Ja fast Körperlich sogar. Dies war mein erstes Buch (Hörbuch) von der Autorin Carola Wimmer und es hat mich voll und ganz überzeugt.

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Hope

Von: Jel

17.11.2015

Bewertung: Mich hat der Klappentext sofort neugierig gemacht, musste aber leider beim hören schnell feststellen, dass der Klappentext oft nicht mit dem Inhalt übereinstimmt. Laut Klappentext bricht Leonie sich nämlich den Knöchel, es war aber im Hörbuch ihre Kniescheibe. Außerdem soll sie in ihre Heimatstadt zurück kehren, es ist aber ein Ort denn sie nur aus kurzen Urlauben kennt da ihre Mutter dort hin gezogen ist als sie schon längst im Internat war. Und das der Besitzer von Hope nicht will, das sie Kontakt zu dem Pferd hat stimmt so auch nicht, er hat zwar erst bedenken stimmt dann aber der Pflege des Tieres sofort zu. Trotz dessen ist es ein wundervolles Hörbuch. Die Hauptprotagonistin Leonie hat mich sehr begeistert. Sie hat ihren Traum, ihre Freunde, den Internatsplatz und alles was in ihrem Leben wichtig war verloren, trotz allem aber nicht aufgegeben. Sie findet eine neue Freundin und versucht ihrem Traum wieder ein wenig näher zu kommen. Dabei lernt sie Hope kennen, ein Pferd was eine ähnliche Vergangenheit hat wie sie selbst. Sie und Hope helfen sich gegenseitig zurück ins Leben und kämpfen zusammen und zeigen das man bei Tieren und auch Menschen mit Liebe und Verständnis viel weiter kommt als mit Zuckerbrot und Peitsche. Ich finde es ist einfach eine wundervolle Geschichte die aber auch sehr viel Weisheit vermittelt. Carola Wimmer zeigt einem in dieser Geschichte, das auch wenn einem etwas geschieht und alles verloren scheint nicht aufgeben werden darf. Marie Bierstedt hat mich mit ihrer ruhigen und lieblichen Stimme für einige Stunden auf einen Pferdehof entführt und Einblicke in ein Mädchen leben voller Höhen und Tiefen gezeigt. Ein absolutes Hörvergnügen. Fazit: Von mir bekommt das Hörbuch 4 1/2 Sterne da es mit dem Klappentext so viele Unstimmigkeiten gab. Die Geschichte hat mich sehr bewegt zum Schluss mit fiebern lassen und es ist mir sogar einige male so nahe gegangen das ich die Tränen in den Augen hatte. Das Hörbuch ist echt zu empfehlen und auch nicht nur für Pferde begeisterte.

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Auch wenn aktuell der Herbst und Winter bei uns einzieht, ist dieses frühlingsfrische und lebendige Hörbuch ein absolutes Hörerlebnis, was zu Herzen geht und bei dem man zu Träumen beginnt. Für Pferdenärrinnen gibt es nichts Schöneres. In „Hope – Sprung ins Glück“ der deutschen Autorin Carola Wimmer erleben wir eine ganz tolle und manchmal recht turbulente Pferdegeschichte par excellence. Diese ungekürzte Lesung zum gleichnamigen Buch ist eine wunderbare und im nichts nachstehende Alternative zum gedruckten Buch. Gelesen und lebendig vertont von Sprecherin Marie Bierstedt. Erschienen im Cbj Audio Verlag (http://www.randomhouse.de/cbjaudio/) Zum Hörbuch / Beschreibung: „Der Traum vom Pferd Als Leonie sich den Knöchel bricht, bedeutet das nicht nur das Aus für ihre Karriere als Eiskunstläuferin. Sie muss auch das Sportinternat verlassen und zurück in ihre Heimatstadt, wo ihr die neuen Mitschüler einen Neuanfang schwer machen. Der Zufall führt sie auf den benachbarten Pferdehof, wo sie auf Hope trifft. Sie spürt sofort, dass sie und das Pferd eine besondere Verbindung haben, doch die Besitzer verbieten ihr den Umgang mit dem Tier … Lebendig gelesen von der bekannten Hörbuchstimme Marie Bierstedt!“ Dauer: 3 CD´s – 3 Stunden & 48 Minuten Art: ungekürzte Lesung Genre: Kinder- und Jugendliteratur / Hörbuch zum gleichnamigen Kinder- und Jugendroman Cover / Umsetzung: Das Cover ist absolut ansprechend und zieht die Blicke eines jeden Pferdefreundes auf sich. Grüne frühlingsfrische Wiesen, ein edles Pferd und eine glückliche Reiterin. Es besticht durch Wiedererkennungswert, denn es zeigt sich im selben Gewand wie das gleichnamige Kinder- und Jugendbuch aus dem Hause cbj / randomhouse Verlag. Das anmutige Pferd Hope mit Leonnie, die von der Eiskunstläuferin zur Pferdeliebhaberin wird. Leuchtende Farben und das Gefühl von Glück und Freiheit. Einfach schön. Eine gelungene Inspiration zum Inhalt der Geschichte. Das Hörbuch befindet sich in einer stabilen und schonenden Hülle und ist hochwertig verarbeitet. Die Kapitellängen und die Strukturierung finde ich sehr gut gelungen. Da kann man auch gerne mal den Stopp-Knopf drücken, und jederzeit seine passende Stelle wiederfinden, bei fast 4 Stunden Hörgenuss eine willkommene Möglichkeit sich Hörpausen zu gönnen. Zum Schreibstil der Autorin und zum Lesestil der Sprecherin: Die Autorin Carola Wimmer ist mir bisher noch unbekannt gewesen, doch mit ihrer sehr gefühlvollen und verträumten Geschichte um Leonie und dem Pferd Hope hat sie mich sehr überzeugt. Sie schreibt wie für junge Pferdenärrinnen geschaffen. Die Liebe zum Tier, die Schwierigkeiten auf der neuen Schule, all das Neue, ihre geplatzte Karriere als Eiskunstläuferin, ihren Mut und ihr ganzes Gefühl… Einfach toll. Die deutsche in Berlin lebende Autorin Carola Wimmer hat ein talentiertes Händchen für große Gefühle, für die Welt der jungen Leonie und ihrer großen Liebe zu Hope. Mit ihrer phantasievollen und jungen Art und ihrem facettenreichen Wortschatz bietet sie den Lesern ihrer Jugendromane ein breites Spektrum an Platz für eigene Mutmaßungen, Spekulationen und Tiefe in der Handlung. Ihre weitreichenden Ideen, die Gabe Bilder zu erschaffen und in eine Welt zu entführen, die man gerne selbst einmal erleben möchte, ist nur eines der großen Talente, die Carola Wimmer als Pferdebuchautorin auszeichnen. Hier in dieser klischeehaften Pferdegeschichte um Leonie und ihrem seelenverwandten Pferd Hope vom benachbarten Pferdehof bietet die Autorin ein Buch voller Abenteuer, Hoffnung (Hope) und Gefühl. Eine innige Freundschaft. Sprecherin Marie Bierstedt blüht in der Rolle der jungen und vom Schicksal betroffenen Leonie richtig auf. Sie gibt der Figur Leben und man kann sich gut mit ihr identifizieren. Sie hat mich mit ihrer unglaublich abwechslungsreichen Stimme als Hörerin gewonnen. Ihre Gabe, all diese Ereignisse, Emotionen und das Flair des Pferdehofs und der neuen Schule und der Schwierigkeit neue Perspektiven und Freunde zu finden zu Gehör zu bringen hat mich sehr begeistert. Die junge Stimme von Marie Bierstedt verleiht der Handlung Leben, Impulsivität und Facette. Sie bietet in diesem Hörbuch, in dieser ungekürzten Lesung, all dass, was die Autorin Carola Wimmer in ihrem Roman übermitteln und darbieten vermag, durch ihren ehrlichen und überzeugenden Erzählstil . M. Bierstedt wirkt mit ihrer Lesung keinesfalls aufgesetzt oder gekünstelt. Einzigartigkeit und phantastischer Flair und Atmosphäre und sagenhafte Nähe zu Leonie und ihrem Pferd Hope. Sprecherin Marie Bierstedt schlüpft ebenso gekonnt und überzeugend auch in all die anderen Rollen der Geschichte. Obwohl es keine Inszenierungen gibt, lebt diese Lesung wie ein buntes Hörspiel und einer Welt der Pferde und gefühlvollen Ereignissen. Die Autorin: "Carola Wimmer, 1970 in Berlin geboren, begann ihre Autorinnen-Karriere als Verfasserin von Kinder-Hörspielen für den ORB. Nebenbei schrieb sie Texte und Konzepte für etliche Multimedia-Agenturen und war in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Bis zu ihrem Entschluss, sich ganz auf ihre Arbeit als Kinderbuchautorin zu konzentrieren, war sie Redakteurin eines Internetportals für Kinder und Jugendliche. Carola Wimmer lebt und arbeitet heute in Berlin." Die Stimme / die Sprecherin: "Marie Bierstedt ist eine beliebte Synchron- und Hörbuchsprecherin. Sie ist u. a. aus Serien wie Grey's Anatomy, My Name Is Earl, Buffy – Im Bann der Dämonen oder Smallville bekannt. In Kinofilmen wie Pearl Harbour, Spiderman oder Der Teufel Trägt Prada leiht sie Stars wie Anne Hathaway, Kirsten Dunst und Kate Beckinsale ihre Stimme." Fazit: Eine glanzvolle 5 Sterne Lesung, gekonnt und ansprechend dargeboten. Sehr nahe und lebendig. Eine klare Empfehlung von mir auch als tolles Geschenk für Pferdeliebhaberinnen fast aller Altersklassen!

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Inhalt Leonie ist Schülerin an einem Sportinternat und trainiert für eine Karriere als Eiskunstläuferin. Als sie sich bei einem Sprung verletzt, raten die Ärzte ihr, die Karriere zu beenden. Doch das bedeutet auch das Aus am Sportinternat und die Rückkehr in ihre Heimatstadt, wo einige Mitschülerinnen der „Eisprinzessin“ das Leben schwer machen. Zusammen mit ihrer neuen Freundin Bea besuchen sie einen Pferdehof in der Nähe, dort trifft Leo auf Hope, ein Pferd, dass sich bei einem Sprung verletzt hat und nun nicht mehr bei Wettkämpfen eingesetzt werden kann. Die beiden kommen auf Anhieb miteinander klar. Eines Tages stellt die Trainerin Leo in Aussicht, mit Hope an einem Querfeldein-Rennen teilzunehmen. Protagonistin Mit einer Verletzung endet alles, worauf Leonie Jahre lang hingearbeitet hat. Die Gewissheit, ihr bisheriges Leben aufgeben und wieder in ihre Heimatstadt zurück kehren zu müssen, lässt sie zunächst in ein Loch fallen, was noch dadurch verstärkt wird, dass die Trainerin und die sogenannten Freundinnen sich mit jedem Tag, den sie im Krankenhaus liegt, weniger für sie interessieren. Doch Leo lässt sich nicht unterkriegen und findet in ihrer neuen Klasse schnell eine neue Freundin, die sie mit ihrer Begeisterung für Pferde ansteckt, so dass die beiden auf dem Pferdehof landen, wo sich für Leonie neue Möglichkeiten auftun. Cover Das Cover ist romantisch und verspielt, wobei ich die Frau, die auf dem Rücken des Pferdes sitzt, wesentlich älter einschätzen würde, als die Protagonistin tatsächlich alt ist. Es erinnert mich an die Cover der Schneider-Bücher die ich früher gelesen habe. Gedanken zum Buch Was ich sehr positiv finde ist, dass der Leser / Hörer Leonie im Moment des verhängnisvollen Trainings kennen lernt und ihren Gemütszustand daher von Anfang an verfolgen und ihren Wandel miterleben kann. Gut gefallen hat mir auch der kritische Rückblick auf die Vergangenheit im Eislaufzirkus den die Protagonistin vollzieht. Die Schauplätze, die Personen und auch die Tiere sind sehr bildlich beschrieben. Carolin Wimmer hat es geschafft, auch den Lesern und Hörern, die keinen direkten Bezug zum Umgang mit Pferden haben, diesen anschaulich aufzuzeigen. Die Autorin arbeitet viel mit Gefühlen, aber auch mit Moralvorstellungen, das wird beim Hörbuch durch die Sprecherin wunderbar transportiert. Sprecherin Marie Bierstedt hat eine sehr angenehme ruhige Stimme, die für dieses Jugend-Hörbuch perfekt ist. Bereits beim Hörbuch "Ziemlich unverbesserlich" konnte sie mich überzeugen, weil sie die Gefühlswelten der Personen wunderbar übermitteln konnte. Das war auch hier wieder der Fall. Fazit Ein liebevoll erzählte Geschichte für kleine Pferdenärrinen, aber auch für Mädchen, die (noch) nicht pferdebegeistert sind, für die ich fünf von fünf Eulen vergebe.

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Hoffnung

Von: Kerry aus Berlin

20.10.2015

Leonie ist eine erfolgreiche Eisprinzessin, eine Eiskunstläuferin mit hervorragenden Zukunftsaussichten. Sie besucht ein Sportinternat, um die Förderung zu erhalten, die sie braucht, um an die Spitze zu kommen. Doch während des Trainings passiert es - noch von einer Grippe geschwächt stürzt sie und verletzt sich schwer. Zwar wird ihre Verletzung ausheilen, doch Sport wird sie in dem Umfang wie bisher nie wieder betreiben können. Schlussendlich muss Leonie das Internat verlassen, denn dort ist nur Platz für leistungsorientierte Sportler. Zurück in ihrer Heimatstadt bei ihrer alleinerziehenden Mutter muss Leonie ganz von vorne beginnen, eine neue Schule, neue Freundschaften und einen neuen Lebensinhalt finden. Der Start in der Schule verläuft nicht unbedingt reibungslos, gerät sie doch gleich mit der führenden Clique aneinander, doch da ist ein Mädchen, eine Außenseiterin, die von besagter Clique fertig gemacht wird, die sie offen und ehrlich annimmt und Leonie ihre Freundschaft anbietet. Leonie spürt, dass sie es ehrlich meint und Leonie lässt sich darauf ein, denn Freundschaften kannte sie in ihrem Leben auf dem Sportinternat eher nicht. Dort waren Missgunst und Neid an der Tagesordnung. Nur hat ihre neue Freundin eine Schwäche: Pferde. Die Beiden schleichen sich auf einen Pferdehof und dort begegnet Leonie, die sich nie etwas aus Pferden gemacht, der Stute Hope und sofort spürt sie, dass sie und das Tier etwas verbindet, das tiefer geht, als alles, was sie bisher in ihrem Leben erfahren hat ... Hoffnung! Der Plot wurde authentisch und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass sich eine junge Frau, die ein festes Ziel im Leben hatte und jahrelange auf dieses hingearbeitet hat, von einer Sekunde zur anderen dieses Zieles beraubt und förmlich in die Welt normaler Jugendlicher zurückgeworfen wird und erst lernen muss, sich in dieser Welt zurechtzufinden. Die Figuren wurden facettenreich und realistisch erarbeitet. Gerade Protagonistin Leonie empfand ich als sehr gelungen dargestellt, denn ich habe richtig gemerkt, wie sie förmlich in ein tiefes Loch fiel, als offensichtlich wurde, dass sie den Sport, den sie jahrelang betrieben hat, nicht mehr ausüben darf. Die Sprecherin, Marie Bierstedt, schaffte es, mich voll und ganz in die Geschichte eintauchen zu lassen, sodass ich das Gefühl hatte, mit Leonie in dieses neue Leben voller Hoffnung zu starten.

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