Leserstimmen zu
Die Honigtöchter

Cristina Caboni

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Honig

Von: Jan aus Schleswig

28.02.2019

Da ich mich seit einiger Zeit mit dem Thema Honig, Bienen und Imkerei verstärkt beschäftige, lese ich fast jedes Buch das dieses Thema anspricht. Die Wichtigkeit von Bienen und deren Arbeitsprodukten wie Honig oder Waben fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Vielen Dank für Ihr Buch das ich in "einen Zug" verschlungen habe.

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Ich habe das Buch von einer bekannten empfohlen bekommen, und muss sagen ich war mehr als überrascht. Nicht nur dass das Buch zahlreiche Informationen in kurzer und präziser Weise vermittelt, es ist zudem echt gut geschrieben. Bei den meisten Büchern verliere ich mittendrin das Interesse, aber ich hab dieses von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Absolute Leseempfehlung!!!

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Ich selbst beschäftige mich intensiv mit Honig. Angetan hat mich generell der Manuka Honig, der mich letztes Jahr im Winter sehr unterstützt hat. Seitdem verschlinge ich alles rund um die Thematik Honig. Das Buch selbst hat mich sehr angesprochen. Allein das Buchcover sehr herzig. Ein zentrales Thema dieses Buches ist Honig. Jedes Kapitel wurde nach einer Honigsorte benannt, und am Ende des Buches gibt es noch eine Art Honig-Alphabet, in dem die verschiedenen Sorten, die Geschmacksrichtung und der mögliche Verwendungszweck beschrieben werden - das fand ich nochmal ganz interessant.

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Das Cover zeigt einen Honigtopf, Zitronen und einen Silberlöffel auf einer gräulichen Holzoberfläche. Der Titel ist passend zum Thema in einem gelblichen Farbton gehalten. Für mich ist das Cover sehr passend zum Buch gestaltet. Ich habe mir das Buch wegen dem Cover gekauft. Es hat mich sofort angesprochen und der Titel „Die Honigtöchter“ hat mein Interesse geweckt. Inzwischen stehen das dritte Jahr Bienenstöcke in unserem Garten. Und da mir das erste Buch „Die Rosenfrauen“ von Cristina Caboni auch sehr gut gefallen hat führte kein Weg an dem Buch vorbei. Die Geschichte spielt in Südfrankreich und auf Sardinien. Angelica ist eine Wanderimkerin auf der Suche nach sich selbst und ganz viel Freiheit. Durch ein Erbe zieht es sie zurück nach Sardinien. Dort warten die Bienenstöcke ihrer verstorbenen Patentante auf ihre Pflege. Mit dem Erbe übernimmt sie nicht nur die Pflichten ihrer Patentante, sondern muss sich auch zwangsläufig mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Cristina Caboni hat es wieder geschafft mich mit ihrem Schreibstil zu fangen. Ich habe das Buch in der Sonne liegend verschlungen und musste unweigerlich immer wieder zu den Bienen von meinem Mann schauen. In diesem Buch habe ich viel über Honig erfahren. Ich bin schon ganz gespannt auf unsere eigene Ernte dieses Jahr. Zum ersten Mal stehen unsere Bienen in einem Meer von Obstbäumen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für dieses Buch.

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Erst mal finde ich das Cover und auch den Titel sehr interessant und auch richtig passend. Am Anfang hat sich das Buch sehr gezogen und war auch nicht so spannend. Nach und nach ist dabn aber wine gewisse Spannung gekommen und dann ließ sich das Nich auch gut lesen. Die Charakter waren alle gut ausgearbeitet und einen wurde die Welt der Bienen näher gebracht. So habe auch ich sie noch nie gesehen. Es ist echt eine wundervolle Sicht, die eigentlich jedrr Mensch haben sollte. Insgesamt ist das Buch echt lesens wert, auch wenn es sich am Anfang etwas zieht.

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Angelica Senes liebt ihre Freiheit über alles. Sie fährt durch Europa mit ihrem Campingbus und hilft dort wo ihr Wissen als Imkerin gefragt ist. Doch als ihre Mutter sie anruft ändert sich alles,sie erbt das Anwesen ihrer Patentante Jaja in Sardinien. Diese hat ihr intresse an den Honigbienen in frühster Kindheit geweckt, deswegen macht sie sich gleich auf dem weg nach Abbadulce. Dort merkt sie schnell das andere auch an diesem Erbe von ihrer Patentante intressiert sind und ihr das Leben sehr schwer machen können. In Abbadulce trifft auch ihre Jugendliebe Nicola wieder den sie über 10 Jahre nicht gesehen hat dies führt zu weiteren komplikationen. Dies ist ein toller leichter Sommerroman rund um das Thema Honig. Man hat regelrecht das Gefühl in diese Landschaft reingezogen zu werden und dabei zu sein in Sardinien. Schön fand ich auch das es noch nicht viele Bücher in Sardinien spielen so hat dieser Roman etwas neues an sich. Wie das so ist bei so einem Roman ist die Geschichte schnell vorhersehbar was aber keinen abbruch macht.Klar war mir auch sehr schnell was da noch alles an Problemen oder Konflikten auf Angelica zu kommt, dennoch war es schön zu sehen wie sie damit umgeht. Der Schreibstil ist locker und flüssig so das man sich schnell in die Geschichte einfindet und sie nicht mehr aus der Hand legen will. Das Cover finde ich sehr schön getroffen und passend zum Thema. Alles in allem ein sehr schöner sommerlicher Roman und gern für zwischendurch :)

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Die Honigtöchter

Von: Klusi

18.11.2016

Angelica Senes ist eine reisende Imkerin. Sie liebt das ungebundene Leben und ihren Beruf, und sie fährt mit ihrem Campingbus überall dorthin, wo es darum geht, Imkern bei auftauchenden Problemen mit ihren Bienenstöcken zu helfen, die Bienen zu erhalten und zu betreuen. Eines Tages erfährt sie, dass sie von ihrer Patentante als Alleinerbin eingesetzt wurde. Margherita hat ihr das Anwesen auf Sardinien vermacht, wo sie ihre Kindheit verbrachte und wo ihr die Patin das Wissen über die Imkerei und die Sprache der Bienen gelehrt hat. Die Nachricht von der Erbschaft stürzt die junge Frau in Verwirrung, denn sie lebte in der Überzeugung, Margherita wäre schon vor langer Zeit gestorben. Erst mit der Nachricht von der Erbschaft und durch einen Brief, den ihr Margherita hinterlassen hat, erfährt sie, dass die geliebte Patentante noch bis vor wenigen Wochen gelebt hat. Mit einer ungeheuren Wut auf ihre Mutter, die sie damals mit einer Lüge abgespeist hatte, macht sich Angelica auf den Weg nach Sardinien. Dabei ist sie unsicher, wie sie sich verhalten soll, ob sie wirklich in der Lage ist, das Erbe anzunehmen. Als sie bei Margheritas Cottage ankommt und dort deren Notizbuch findet, wo die alte Frau all ihr Wissen rund um die Bienen, über Heilweisen, Rezepte und alte Bräuche Sardiniens aufgezeichnet hat, wird Angelica bewusst, wo ihr Platz ist. Sie möchte in Margheritas Fußstapfen treten und deren Wissen und Werte an die Frauen Sardiniens weitergeben. Aber nicht alle hier sind ihr freundlich gesinnt. Da gibt es einen Cousin, der ihr das Erbe streitig machen möchte, und ein Unternehmer hat es auf den alten Besitz abgesehen und versucht mit allen Mitteln, Angelica zu bewegen, das Cottage samt Grundstück zu verkaufen. Dann trifft sie ihre Jugendliebe wieder. Einerseits spürt sie erneut die Verbindung zu Nicola, fühlt sich zu ihm hingezogen, aber sie weiß nicht, ob sie ihm noch vertrauen kann oder ob er inzwischen die Seiten gewechselt hat. Angelica muss sich auf einen zermürbenden und kräftezehrenden Kampf um Margheritas Erbe einlassen. Hier geht es um viel mehr als um das alte Cottage, denn wenn sie aufgibt, werden einige Schätze der Natur unwiederbringlich verloren gehen. Christina Caboni schreibt über ihre Leidenschaften. Sie liebt Rosen und Bienen, und waren die Blumen und Düfte in ihrem ersten Roman das große Thema, so stehen diesmal die Bienen und ihre vielfältigen und wunderbaren Produkte im Vordergrund. Die beiden Bücher der Autorin folgen von der äußeren Aufmachung her den gleichen Konzept. Jedes Kapitel wird mit einem kleinen Kommentar eingeleitet. Drehten sich diese kurzen Beschreibungen im ersten Buch „Die Rosenfrauen“ um Blumen und Kräuter mit ihren vielfältigen Aromen und Duftstoffen, so erfährt man diesmal beim Lesen alles über die verschiedenen Honigsorten, ihre Eigenschaften und die Unterschiede in Farbe, Konsistenz und Aroma. Da ich mich sehr für diese Schätze interessiere, welche die Natur uns bietet, gefällt mir die Aufmachung schon sehr gut. Am Ende des Buches findet man die Beschreibungen auch noch einmal in alphabetischer Form aufgelistet, als Honigtagebuch. Angelicas Geschichte ist sehr berührend. Das Verhältnis zu ihrer Mutter, die ihr so einiges verschwiegen hat, ist kompliziert, und all die Jahre war die junge Imkerin rastlos, ständig auf der Flucht vor sich selbst, vor ihrer Vergangenheit und vor festen Bindungen. Erst die Erbschaft öffnet ihr die Augen für das Wesentliche. Sie erkennt, was ihr wirklich wichtig ist und wie sie ihr Leben künftig gestalten möchte. Ihre Patentante hat ihr so viel hinterlassen, nicht nur das Anwesen, sondern es sind die ideellen Werte, die wirklich zählen. Angelicas innere Zerrissenheit, ihre Zweifel und Ängste, das alles wird hier tiefgründig zum Ausdruck gebracht. Ihr Verhältnis zu Nicola ist gespannt, was nicht wundert, wenn man erfährt, wie abrupt die Trennung der jungen Liebenden vor vielen Jahren vonstatten ging. Dementsprechend schleichen die Protagonisten lange Zeit vorsichtig umeinander herum, denn beide haben Angst, sich selbst oder den Anderen mit Worten oder durch ihr Verhalten zu verletzen. Wenn es um die Natur Sardiniens und ihren Schutz geht, findet die Autorin wunderschöne, poetische Worte, um all das auszudrücken, was die Welt der Pflanzen und Tiere dieser Insel zu bieten hat. Der schöne Schreibstil, der so leicht anmutet, dabei aber ganz und gar nicht oberflächlich ist, hat mich das Buch so richtig genießen lassen. Außerdem habe ich viel Neues über die Bienen und ihr goldenes Produkt erfahren. Honig ist für mich schon immer nicht nur lecker, sondern faszinierend, und ich bin beim Lesen richtig auf den Geschmack gekommen, all die wundervollen Sorten zu probieren, die hier beschrieben sind. Für alle, die sich für die nützlichen kleinen Insekten interessieren und von ihrem süßen Produkt fasziniert sind, bietet sich hier nicht nur eine spannende, kurzweilige Geschichte, sondern auch noch jede Menge an Hintergrundinformationen. Auf alle Fälle bekommt man durch die detaillierten und farbigen Schilderungen Lust, nach Sardinien zu reisen und Land und Leute kennenzulernen.

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Angelica Senes geht ihre Freiheit über alles. Sie fährt mit ihrem Campingbus durch Europa und macht dort Station, wo ihr Wissen als Imkerin gebraucht wird. Doch ein Anruf ihrer Mutter ändert alles schlagartig. Sie hat auf Sardinien das Anwesen ihrer Patentante Jaja geerbt. Jaja hat bei Angelica als Kind schon das Interesse für Honigbienen geweckt. Angelica macht sich sofort auf den Weg nach Abbadulce und ist völlig überwältigt von ihren Erinnerungen an dieses kleine Paradies. Dort angekommen, muss sie ziemlich schnell feststellen, dass auch andere an ihrem Erbe interessiert sind und versuchen ihr, das Leben schwer zu machen. Und dann ist da auch noch Nicola, ihre Jugendliebe, den sie nach über zehn Jahren wiedertrifft. Ihr sonst so beschauliches Leben gerät in heftige Turbulenzen... "Die Honigtöchter" ist mal wieder so ein Buch, das mich total fasziniert hat. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Warum ist das so? Cristina Caboni hat nicht nur eine stimmige Geschichte geschrieben, die über genau die richtige Mischung aus Spannung, Herzschmerz und Lebensweisheiten verfügt. Nein, sie hat auch ganz tolle und informative Einblicke in die Welt der Imkerei gegeben, die sie perfekt in die Handlung einfließen ließ. Klasse. Dabei wird zu Beginn jeden Kapitels eine Honigsorte beschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, denn viele davon kannte ich gar nicht. Am Ende des Buches gibt es ein kleines Honigtagebuch, in dem nochmal alle Honigarten beschrieben sowie spezielle Verwendungstipps gegeben werden. Cristina Caboni zeigt mit Angelicas Kampf gegen Bauspekulanten ganz deutlich, wie wichtig es ist auf unsere Umwelt zu achten, denn wir haben nur diese. Da ist auf der einen Seite die Idylle und Unversehrtheit der Natur und der Bienen, auf der anderen skrupellose Geschäfte. Das regt schon zum Nachdenken an. Das alles verpackt die Autorin in einen absolut gelungenen und unterhaltsamen Roman, der locker und fluffig zu lesen ist. Für mich ist "Die Honigtöchter" eine absolute Leseempfehlung.

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