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Leserstimmen (24)

Robin Hobb: Die Gabe der Könige (Die Chronik der Weitseher) (1)

Die Gabe der Könige Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7645-3183-6

NEU
Erschienen: 28.08.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein toller Fantasy-Roman

Von: Sofia Ma Datum : 18.09.2017

sofiasworldofbooks.blogspot.de/

Aufmachung:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich finde den Schriftzug sehr hübsch und den Hirsch - das Wappen der Königsfamilie - im Hintergrund passend gewählt. Durch diesen leichten bräunlichen Farbton erhält das Buch das Aussehen alten Papiers, was ich wirklich toll finde.
Der Titel ist ebenfalls passend - neben der "Macht" gibt es in dem Buch auch die "Gabe", über die nur die Königsfamilie verfügen kann. Gleichzeitig kann der Titel auch noch eine andere Bedeutung bekommen, wenn man etwas um die Ecke denkt...

Meine Meinung:
Großartige Fantasy! Vielmehr lässt sich dazu eigentlich nicht sagen, aber ich versuche mal, das auszuweiten.

Den Protagonisten lernt man kennen, wie er seine Geschichte beginnend als Sechsjähriger in einem Rückblick erzählt. In den Kapitelanfängen erklärt er einige Aspekte der Welt, was mir gut gefallen hat, da man diese Form des Erzählens, in der es mehr oder weniger keine vierte Wand gibt, im Mainstream auch nicht allzu oft vorfindet.

Man erlebt mit, wie der Protagonist aufwächst, wodurch man sich sehr leicht in ihn hineinversetzen kann. Zum Beispiel weiß man genauso wenig wie er über die "Macht", über die er offensichtlich verfügt. Das erzeugt einerseits Verwirrung, da man nur häppchenweise aufgeklärt wird, andererseits so natürlich auch gleichermaßen Spannung.

Die anderen Figuren sind, wie der Protagonist, allesamt einzigartig und kein bisschen oberflächlich. Was mir gut gefallen hat, ist, dass sich erst nach und nach herauskristallisiert, wer welche Absichten hat. So weiß man so gut wie nie, wie man die jeweilige Person einschätzen kann, und wenn man doch eine Ahnung hat, wird sie meistens wieder über Bord geworfen. Das erzeugt dann auch noch einmal eine gewissen Spannung, und die Handlung wirkt durch die lebendigen Figuren umso echter.

Die Autorin schreibt auf einem sehr hohen Niveau, das kaum vergleichbar ist mit anderen Autoren. Dennoch sind Syntax und Wortschatz stets einfach gehalten bzw. der sprechenden Person und ihrem Stand angepasst, was mir sehr gut gefallen hat.

"Die Gabe der Könige" wirkt im ersten Moment wie historische Fiktion, erst im Laufe der Handlung stellen sich mehr und mehr fantastische Elemente heraus.

Nicht nur, weil man deshalb immer mehr über diese Welt herausfinden möchte, ist man durchgehend ans Buch gefesselt. Zwar ist der Roman relativ dick, aber man hat nicht das Gefühl, dass irgendetwas gestreckt wird. Meistens sind die Handlungen der Personen und die Geschehnisse unvorhersehbar, auch wenn man einiges bereits vorher erahnen kann, was dann jedoch nicht besonders schlimm ist.

Das Ende ist spannend und macht neugierig auf den zweiten Teil der Reihe.


Fazit:
Wie bereits gesagt, ist "Die Gabe der Könige" großartige Fantasy, die mit tollen, lebensechten Figuren, einer spannenden Handlung und einem hervorragenden Schreibstil punktet.
5/5 Lesehasen.

spannender Auftakt

Von: xxxSunniyxxx Datum : 17.09.2017

https://buecherhummel.wordpress.com

Durch den Klappentext bin ich erst auf dieses Buch aufmerksam geworden und weil eine Bloggerin es kurz vorher schon mal kurz vorgestellt hatte. Ich finde auch das der Titel des Buches vielversprechend klingt, es ist die 3. Neuauflage dieser Geschichte bei einem anderen Verlag. Der Schreibstil ist locker und flüssig und mich hat diese Geschichte kaum losgelassen, es voller Intrigen und Macht spiele aber vieles wird erst nach und nach gelüftet.

" [...] Ich weiß nicht einmal, wem ich mich zu offenbaren versuche. Mein Leben ist ein Netz von Geheimnissen gewesen; Geheimnissen, die selbst jetzt noch besser im Dunkeln blieben. Soll ich sie alle dem geduldigen Papier anvertrauen, auf dass daraus Feuer und Asche entstehen? Vielleicht. [...] " (Im Buch S. 8)

In der Geschichte geht es um Fitz den unehelichen Sohn des Prinzen Chivalric. Er erzählt diese Geschichte wie eine Art Tagebuch sodass er es Chronik nennt. Am Anfang erzählt er wie er mit 6 Jahren von seinem Großvater beim Außenposten abgesetzt wird und sich sein Erzeuger um ihn kümmern soll, dort lernt er Burrich kennen der ihn die nächsten 2,5 Jahre aufzieht. Dann trifft er auf den König Listenreich, seinen Großvater, der aus ihn eine Waffe machen möchte und lieber einen Bastard auf seiner Seite wissen will als auf einer anderen. So kommt es das er eine Ausbildung als Assassine bekommt und ein Zimmer in Palast. Als dann noch Prinzessin Philia auftaucht, Witwe seinen Vaters, und diese sich bei dem König beschwert das er keine Etikette kenne und ungehobelt sei bekommt er bei ihr einen Monat noch unterricht in Musik und Kunst sowie Tanz. Danach soll er in der Gabe bei Galen erlernen, der ihn dafür hasst das er existiert.

Die Geschichte selbst ist durch die wenigen Charaktere nicht ganz so komplex aufgebaut wie andere Geschichten trotzdem muss man die ganze Zeit aufpassen um nichts zu verpassen. Man erfährt viel von Fitz und seinen Erlebnissen am Hofe der Bocksburg. Auch wird schnell klar wie anders es dort zu geht, wie manche Mitmenschen auf den unehelichen Sohn eines Prinzen reagieren, teils akzeptieren sie es und andere wiederum hassen und verachten ihn.

Zudem hat diese Geschichte nichts Magie oder vielen großen Kämpfen  zu tun, sie wird langsam aufgebaut und gibt den Protagonisten mehr zeit sich zu entwickeln und glaubwürdig zu sein. Mir persönlich hat die Geschichte richtig gut gefallen, auch wenn sie mir an manchen stellen ein wenig zu langatmig war. Es war schön zu sehen wie sich Fitz sich in dieser Welt zu behaupten versucht.

Es war wirklich auch erfrischend mal eine ganz andere Art von Fantasy zu lesen die nicht mit pauken und Trompeten immer gleich los donnert sondern das sich alles nach und nach entwickelt. Aber natürlich gibt es am Ende einen Showdown und der hat mich wirklich gefesselt, da hat man Gott sei dank echt das Glück das noch zwei Bände folgen. Alles in Allem ist es ein toller und spannender Auftakt dieser Weitseher - Trilogie und ich kann sie nur empfehlen! Ganz klare Leseempfehlung!

DIE GABE DER KÖNIGE. ROBIN HOBB.

Von: Bücherkompass Datum : 16.09.2017

instagram.com/buecherkompass

INHALT

Als der uneheliche Sohn des Anwärters auf den Thron von seinem Großvater mütterlicherseits eines Tages vor den Toren der Stadtfestung abgesetzt wird, ist es um den scheinbaren Frieden im Königshaus nicht mehr allzu gut bestellt.

Vom Tag seiner Ankunft an, wird der Bastard in die Obhut des Königs gegeben, während sich um den Jungen herum zahlreiche Intrigen entspinnen.

Doch Fitz ist kein gewöhnlicher Sterblicher – er verfügt über Kräfte, die nicht nur ihm, sondern auch dem Königreich von großem Nutzen sein könnten. Doch mit der Macht kommt die Verantwortung. Und so ist es an ihm das Netz an intriganten Machenschaften zu durchschauen, um seine Gabe letztlich für das Gute einsetzen zu können.

MEINUNG

Die Gabe der Könige wurde bereits unter diversen Namen in unterschiedlichen Verlagen veröffentlicht. Auf die Reihe gestoßen bin allerdings auch ich erst in diesem Jahr. Nach Beenden des ersten Bandes frage ich mich nun, warum ich zuvor noch nie von der Reihe gehört habe.

Robin Hobb hat eine wunderbare Fantasy-Welt geschaffen, die (und da bin ich mir ziemlich sicher) insbesondere Patrick Rothfuss-Anhängern gefallen dürfte. Denn nachdem ich nun seit gefühlten Ewigkeiten auf die Fortsetzung der Königsmörder-Chronik wartete, kam die Chronik der Weitseher wie gerufen. Eine Trilogie, bei der bereits alle Bände vorliegen – kein endlos langes Warten, kein Vergessen.

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Doch nicht nur aus diesen Gründen lohnt sich der Griff zu Robin Hobb. Mit ihrem Schreibstil nimmt sie den Leser ganz für sich ein und führt ihn durch ihre eigens geschaffene Welt. Die fantastischen Elemente setzen der Geschichte die Krone auf und machen die Chronik zu etwas Besonderem.

Die Geschichte des Bastards wird rückblickend von diesem selbst erzählt. Vom Zeitpunkt seiner Ankunft bei Hofe, bis zur Gegenwart schreibt er die Ereignisse nieder, die ihn formten und zu der Person werden ließen, die er heute ist. Sein umsichtiger Blick ermöglicht es ihm ein umfassendes Bild der vergangenen Jahre zu zeichnen und den Leser Teil des Geschehens werden zu lassen. Neben einem mitreißenden Schreibstil tragen auch die Intrigen und Geheimnisse bei Hofe, ebenso wie die Gabe ihren Teil dazu bei, dass die Lektüre fesselnd bleibt.

Von mir gibt es eine absolute Buchempfehlung. Nun bleibt nur noch abzuwarten – auf den Oktober und den zweiten Band der Trilogie.

Eine Freude das Buch zu lesen

Von: Carmen Datum : 12.09.2017

spiegelseelen.blogspot.de/

Der erste Teil der Trilogie ist mit über 600 Seiten eine Imposanter Erscheinung´s Band. Doch jede einzelne Seite erfüllt einen mit Lust auf mehr, lesen und sich in die Geschichte treiben lassen so muss es sein.
Die Autorin Robin Hobb hat einen leichten und flüssigen Schreibstil, dem man ohne Mühe gut folgen kann. Auch die Geschichte obwohl ja nicht mehr ganz neu (sie wurde unter anderem schon in den Verlagen Bastei-Lübbe – Der Adept des Assassinen und im Heyne -Verlag – Der Weitseher verlegt) fesselt ohne aufdringlich zu Wirken. Wir finden eine Ich-Erzählung (die ich eigentlich nicht mag) und dennoch gut zu lesen ist. Doch Vorsicht nicht jedem erschließt sich der Sinn der Worte auf den ersten Blick. So erleben wir Wut, Trauer, die erste Liebe Verlustängste und einen starken Zusammenhalt. Auch mit einer besonderen Magie wird nicht gespart und so baut sich die Geschichte immer leicht ansteigend auf. Wir werden in ihren Bann gezogen und Leben und Leiden mit unserem Hauptprotagonisten mit. Ich freue mich schon auf das Erscheinen der 2. Bandes und ein Wiedersehen mit Liebgewonnen Charakteren.

Faszinierender Auftakt

Von: Manus Bücherregal Datum : 12.09.2017

manusbibliothek.blogspot.co.at

Das Cover und der Klappentext machten mich sehr neugierig auf den ersten Teil der Trilogie und ich wurde sehr überrascht, denn hier handelt es sich um ein Fantasybuch, das einmal anders ist.

Der Schreibstil ist leicht, fließend und spannend zu lesen, denn der Spannungsbogen ist von Anfang bis zum Ende gegeben und wird von Kapitel zu Kapitel gesteigert. Wenn man sich auf das Buch wirklich einlässt, dann kann man sich Handlungsorte und Charaktere sehr gut bildlich vorstellen und ein Kopfkino hervorrufen ;)
Erzählt wird aus der Sicht von Fitz, dem Hauptprotagonisten, was es mir sehr leicht gemacht hat, den Handlungen und Erzählungen zu folgen. Fitz musste ich einfach von Anfang lieb gewinnen, denn er wurde mit 6 Jahren einfach abgegeben.

Die Protagonisten sind sehr gut dargestellt, wobei mir Fitz wie schon oben erwähnt am sympathischsten ist. Es gibt die Bösewichte, wie auch die Guten, aber die gehören einfach dazu. Wesen wie Engel, Feen, Orks, Trolle und Co, wird man hier jedoch nicht finden, sondern Könige, Prinzen, Stallburschen und Co.

Besonders gut gefallen hat mir persönlich die gefühlvolle Erzählweise, die wenigen Hauptprotagonisten, etwas Magie bezüglich der Gabe, und dass man in der Weitseher Trilogie von Intrigen, Freundschaft, Liebe, Angst, Trauer, Schmerz in einer einfachen, angenehmen und gefühlvollen Sprache erzählt bekommt. Themen, die hier im Buch sehr realistisch erscheinen, obwohl sie fiktiv sind.

Über den Inhalt möchte ich nur verraten, dass es sich um einen kleinen Buben handelt, der mit 6 Jahren von seinem Großvater am Burghof abgegeben wird. Sein Vater soll der Prinz Chivalrics sein, der jedoch noch keine Ahnung davon hat. Fitz wird vorübergehend im Stall mit den Tieren zusammen untergebracht. Er wird dann nach Bocksburg mitgenommen und steht von da an im Dienste des Königs.



"Ein faszinierender Auftakt der Weitseher Triologie, welche mich positiv überrascht hat und mich eine völlig neue Welt mitgezogen hat. Spannend, fesselnd und meine Gefühle fuhren Achterbahn. Absolute Leseempfehlung und ich warte schon sehnsüchtig auf Band 2."

Gelungen, Episch, grandioser Auftakt

Von: Reading Dragonlady Datum : 09.09.2017

https://www.facebook.com/Reading-Dragonlady-120569841848924/

Hallo an alle Lieben,

hier habe ich einen ganz genialen Buchtipp für Euch.
Diesen Schatz habe ich gerade ausgelesen, und bin immer noch in dieser Welt gefangen.
Die Autorin Robin Hobb versteht es aufs meisterliche, eine atemberaubende, sehr lebendig wirkende Fantasy Welt zu erschaffen.
Auch der Protagonist Fitz ist genial gestaltet und sehr sympathisch.
Was mir besonders gut gefallen hat war die Tatsache, das der Leser Fitz schon von den ersten Lebensjahren ab begleitet.
Für diese grandiose Leistung vergebe ich die vollen 5 Sterne.

Nun zum Buch:
Ich bin ein Niemand.
Ich wurde in Schande geboren.
So darf Ich den Namen meines Vaters nicht führen.
Doch mein Weg ist ein anderer................

Der Junge (dessen Namen erst später Fitz lauten wird) wird von seiner Pflegefamilie am Königshof angegeben.
Er soll der angebliche uneheliche Bastard des Prinzen zur Rechten sein, der Sohn von Chivalric....... des nächsten Königs.
Doch er wurde in Schande geboren, ist nicht befähigt als rechtmäßiger Erbe anerkannt zu werden.
Der König Listenreich allerdings, sieht etwas sehr vielversprechendes in dem Knaben und so verfügt er, dass der Junge vom treusten Gefolgsmann des Prinzen erzogen und ausgebildet wird.
Von da an nimmt Burrich den Jungen in seine Obhut und tauft Ihn auf den Namen Fitz.
Er soll den Umgang mit Pferden und Hunden erlernen.
Fitz freundet sich im Laufe seiner Ausbildung mit dem Welpen Naseweis an, nichts ahnend, das er über die Gabe verfügt.
So geht er eine enge seelische Verbindung mit dem Tier ein, kann seine Gefühle erfahren und lenken.
Doch Burrich wird darauf aufmerksam und beendet die Seelenverwandschaft auf tagische Weise..... er tötet den jungen Hund.
Fitz ist zutiefst verletzt wegen diesem Verrat und zieht sich in sich selbst zurück, allein und verzweifelt.

Aber der König erfährt von der Gabe des Jungen und erkennt, wie stark das adelige Blut in Ihm wirklich ist, denn die Gabe der Weitseher ist nur der königlichen Familie vorbehalten.

Der König gibt Chade den Auftrag Fitz weiter auszubilden, aber nur wenn Fitz einverstanden ist.
Denn Chade ist ein Meuchelmörder, bewandert in der Kunst des lautlosen und unsichtbaren Tötens..... und dem König treu ergeben.
Und Fitz willigt ein, sieht er doch die Chance gekommen so die Welt in der er lebt kennenzulernen.

Als vermehrt Angriffe auf die Küstendörfer gemeldet werden, brechen Fitz und Chade auf um dem auf den Grund zu gehen. Sprechen doch alle vom Roten Wahnsinn, der sich unter den Überlebenden der Überfälle ausbreitet.....

So an dieser Stelle beende ich wieder meinen kurzen Einblick in die Geschichte.
Es geht auf jeden Fall sehr spannend weiter.
Der Leser ist praktisch als unsichtbarer Beobachter mitten in der Geschichte dabei.
Sehr gelungen dieser Auftakt, ich bin gespannt auf mehr.

Drachige Grüße Eure
Reading Dragonlady

Eine Gabe, ein Junge und eine tolle Geschichte!!!

Von: KayvanTee, Bücher sind Magie Datum : 04.09.2017

https://www.youtube.com/channel/UCKC6A6I-WR0QPs8BUnzbo1w

Als ein Junge von einem alten Mann zu einer Burg gebracht wird, ahnt er noch nicht welche Wendung es in seinem Leben geben wird. Er ist der Bastard des Prinzen und nun soll dieser sich auch um ihn kümmern. Fitz wie er nun genannt wird, tritt in die Dienste des Königs und muss sich mit Intrigen und Missgunst herumschlagen. Dennoch meinen es nicht alle schlecht mit ihm und da ist ja auch noch etwas was Fitz beherrscht und nun zu lernen versucht. Als jedoch dem Königreich der Sechs Provinzen Unheil droht wird der Junge auf eine harte Probe gestellt und muss sich für einen Weg entscheiden.

Ich bin auf dieses Buch beim stöbern der Neuerscheinungen aufmerksam geworden und hab mich natürlich dafür gleich begeistern können. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich auch noch nicht das dies eine Neuauflage ist und bereits 1995 unter dem Titel „Assassin´s Apprentice“ bei Spectra und unter „Der Adept des Assassinen“ im Bastei-Lübbe und zudem bei Heyne unter dem Titel „Der Weitseher“ erschienen ist. Von Robin Hobb hab ich allgemein noch nichts gelesen. Aber mit diesem Buch konnte sie mich definitiv überzeugen. Dies hier ist ja der erste Teil der dreiteiligen High Fantasy Reihe und ich war wirklich hin und weg.

Ihr Schreibstil war sehr angenehm und er konnte mich so in der Geschichte festhalten dass ich dieses Buch nur ungern aus der Hand legen wollte. Der Spannungsaufbau und die abwechselnden Gefühle die den Leser hier begleiten waren mit unter auch ein Grund natürlich dafür.

Ihr Protagonist Fitz ist mir richtig ans Herz gewachsen und ich habe den Anfang seines Abenteuers mit Neugierde verfolgt. Er ist wissbegierig, denkt nach und gibt nicht auf, auch wenn ihm noch so viele Hürden in den Weg gelegt werden. Wir treffen aber auch auf weitere interessante Charaktere in dieser Geschichte von denen jeder seine Eigenheiten hat und somit auch einen großen Teil der Story ausmacht.

Wir befinden uns hier in der Welt der Sechs Provinzen und im Laufe der Geschichte erfahren wir auch viel darüber. Ich hab sie mir, so in etwa, etwas Mittelalterlich vorgestellt. Also unserem Mittelalter, von der Beschaffenheit her eben nicht unähnlich. Für die etwas genauere Vorstellung befindet sich aber auch eine farbige Karte im Inneren des Buches, was mir als Liebhaber solchem, sehr gut gefallen hat.

Kommen wir zum Cover. Dieses gefällt mir richtig gut. Ich mag es wenn die Schrift des Titels Beschaffenheit hat, man mit den Fingern darüber streichen kann und somit etwas zum fühlen hat. Aber auch der Rest fällt, durch den Anschein es sei Pergament, ins Auge.

Fazit:
Ein richtig gut gelungener High Fantasy, spannend, abwechselnde Gefühle und einem Protagonisten der einem nur ans Herz wachsen kann. Bin schon sehr gespannt wie es mit unserem Fitz weiter gehen wird. Von mir gab es jedenfalls 5 von 5 Sternen.

Sunshine Favourite

Von: Sunshine Books Datum : 03.09.2017

sonjasunshinebooks.blogspot.de/?m=1

Dieses Buch konnte mich durchwegs fesseln, es hat mich mitgerissen und ich habe mitgefühlt. Ich bin begeistert!

Erstmal vorneweg, das Buch ist bereits unter dem Titel "Der Adept des Assassinen" im Bastei-Lübbe Verlag erschienen und unter dem Titel "Der Weitseher" im Heyne Verlag. Wem es also schon bekannt vorkommt, hat vielleicht eine der der älteren Ausgaben im Regal stehen.

Erzählt wird etwas ungewöhnlich und zwar schreibt Fitz, der Protagonist, seine eigene Geschichte im Nachhinein auf. Das fand ich ausgefallen, aber nach nur wenigen Seiten bin ich im Lesefluß gewesen und konnte nur schwer wieder aufhören.

Fitz kommt mir nur 6 Jahren an den Königshof und als Bastard des Prinzen Chilvalric hat er es richtig schwer dort. Er wird sogleich dem Stallmeister Burrich übergeben, der sich um ihn kümmern soll. Burrich ist ein grundehrlicher, eher ungehobelter Kerl, den ich sehr gern mochte. Der Junge kann sich nicht an seinen Namen und auch sonst nichts vor seinem sechsten Lebensjahr erinnern und deswegen wird er von Burrich einfach Fitz genannt, oder schlicht und einfach "Junge". Fitz ist die Bezeichnung eines Bastards. Burrich hat so viel richtig wie falsch gemacht, aber im Nachhinein hat Fitz es gut getroffen mit ihm.

Den ersten Teil des Buches fand ich sehr traurig. Fitz Einsamkeit ist einfach erbarmungswürdig und dazu wird er auch noch von anderen Burgbewohnern schikaniert. Seine Traurigkeit ist richtig greifbar und ich habe echt mitgelitten mit dem kleinen Kerl und auch später war das Buch sehr emotional für mich. Fitz fühlt sich so einsam, dass er sich Geborgenheit nur zusammen mit den Hunden im Stroh vorstellen kann, anders hat er es nicht kennengelernt. Burrich gibt ihm einen Welpen als Spielgefährten und zur Gesellschaft, er nennt ihn Naseweis.

Es wird leicht zugänglich und durchwegs flüssig erzählt. Die Anzahl der Namen ist überschaubar und sie sind einfach gehalten. Die Charaktere werden sehr schön beschrieben, ich hatte zu jedem ein Bild im Kopf und ich musste nie nachdenken wer wer ist. Die Burg, die angrenzende Stadt und auch alle anderen Orte werden sehr schön und anschaulich beschrieben, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, als wäre ich mittendrin. Eine Karte im Umschlag hilft bei der Orientierung.

Die magische Fähigkeit, die Gabe genannt, tritt bei Fitz von Anfang an auf, nur weiß er nicht was es bedeutet und was er damit anfangen soll. Im Laufe des Buches erfährt man mehr darüber und der Teil über die Ausbildung darin war stellenweise schon sehr brutal. Je weiter die Geschichte voranschreitet, umso mehr lernt man auch über die Politik und die Intrigen bei Hofe. Wie Fitz darin verwickelt wird ist hoch interessant und treibt die Spannung an.

Eine große Rolle spielen die Tiere in diesem Buch. Burrich ist als Stallmeister nicht nur für die Pferde, sondern auch für die Hunde verantwortlich. Wer, so wie ich, mit Tieren mehr mitleidet als mit den Menschen, der sei an dieser Stelle vorgewarnt. Es wird dramatisch und vor allem das Ende wird tränenreich.

Durch die Perspektive steht Fitz im Vordergrund des Geschehens, seine Gefühle werden eindringlich beschrieben, aber auch in die anderen Personen konnte ich mich gut hineinversetzen.

Die Spannung ist eher unterschwellig, bleibt dafür konstant zunehmend und steigert sich am Schluss zum Finale stark an. Mit dem Ende hat sich Mrs Hobb dann nochmal selbst übertroffen, es wird alles an Dramatik und Nervenkitzel geboten was man sich wünschen könnte. Der Schluss wurde angenehm abgerundet und das Buch klingt schön aus, ohne riesen Cliffhanger. Trotzdem kann ich es kaum erwarten weiterzulesen. Ein geschickt erzählter High Fantasy Roman mit einem starken Protagonisten.

Hat mich leider nicht ganz überzeugen können...

Von: kathalovesbooks Datum : 03.09.2017

https://www.youtube.com/channel/UC3n05DslCEU_zuv_ZbxchCQ

Auch wenn ich normalerweiße High Fantasy liebe und auch nichts gegen gute Intrigen und Politik in Büchern habe - dieses Buch war wirklich schwer für mich. Immer wieder musste ich es weglegen, weil es mich schlichtweg gelangweilt hat.

Ich konnte nichts mit dem Protagonisten, Fitz, anfangen und das ging mir auch bis zum Ende des Buches so. Es gab schon einige Stellen die gut waren, doch alles in allem konnte mich das Buch leider nicht so fesseln, wie ich es gerne gehabt hätte, was mir wirklich leid tut. Doch die Autorin hat eine wirklich tolle Welt erschaffen und auch ihre Ideen sind toll - es lag wohl einfach an mir, dass es mir nicht gefallen hat. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden ;)

Dennoch drei Sterne für dieses Buch!

Aus dem Leben eines Weit-Sehenden

Von: D. Bleckmann Datum : 01.09.2017

www.danielbleckmann.de

Fitz, ein Bastard mit königlichem Blut kommt an den Hof seines Großvaters und wird dort von diversen Mentoren unter die Fittiche genommen. In einer Zeit, in der Piraten die Küsten unsicher machen, und immer mehr Menschen von einer seltsamen Wesensveränderung heimgesucht werden, übt sich Fitz in der Rolle eines Stallburschen, wird von einer Waffenmeisterin ausgebildet und in jenem Talent unterrichtet, das als die „Gabe“ bekannt ist, aber nur Abkömmlinge adeligen Blutes besitzen.

Diese Geschichte folgt keinen klassischen Fantasy-Plotmustern. Eine epische Queste, an deren Ende das Ergreifen eines Schatzes steht, sucht man genauso vergeblich wie auch andere typische Handlungsmarker.
Stattdessen erleben wir den Weg eines Jungen (die Geschichte beginnt, als er sechs ist), wie er von unterschiedlichen Lehrern ausgebildet wird und dabei mehr als einmal fällt und sich wieder erhebt.
Die Innenschau von Fitz steht im Vordergrund, es gibt verhältnismäßig wenig Dialog und noch weniger Action-Szenen. Überraschende Plot-Twists kommen ebenfalls nicht vor und die Spannung ergibt sich eher aus dem Ausbildungsalltag des Protagonisten als aus einem übergeordneten Konflikt. Und dennoch schafft die Autorin einen Sog, dem man nach einigen Dutzend Seiten nicht mehr entkommen kann. Diese ersten 50 Seiten braucht man erst einmal, bis man in die Handlung eingetaucht ist und es ergeht einem dabei wie dem Ich-Erzähler selbst, der in einen für ihn völlig neuen Kosmos geworfen wurde. Dabei wird das Leben von Fitz von diesem rückblickend und episodenhaft geschildert und somit immer wieder auch von auktorialen Einschüben und Kommentaren gebrochen.
Weil (fast) jedem Kapitel ein Abschnitt übergeordnet wird, der Sachinformationen zur politischen Lage, Charakteren aus dem Königsgeschlecht oder Praktiken der Lehrmeister vertieft (befremdlicherweise übrigens weder durch einen Absatz oder Veränderung des Schriftformats von der eigentlichen Handlung abgehoben), und diese Abschnitte sogar aus einer anderen Zeit als die der eigentlichen Handlung geschildert werden, bekommt man auf diesem Wege differenzierte Informationen über die Welt, ohne das es sich zu sehr nach Infodump anfühlt.

Im Gesamten liest sich die Geschichte somit weniger als eine unmittelbar stattfindende Handlung, sondern vielmehr wie eine stark reflektierte Biografie, eben die Chronik eines großen, nun gealterten Helden.
Der Weltenbau scheint dabei nicht neu. Wir befinden uns in einem nordeuropäischen Setting, es gibt ein Feudalsystem und eine Bedrohung in Form fremdländischer Korsaren.
Interessant ist das Konzept der Entfremdeten, die – so viel sei gesagt – hier mehr sind als nur wiederholte Aufwärmung des Zombie-Archetyps. Was sich genau dahinter verbirgt, wird nicht vollends aufgeklärt.

Robin Hobb schreibt sehr sinnlich. Von differenzierten Geruchssinn-Schilderungen bis hin zu übersinnlichen Erfahrungen bietet sie eine erzählerische Bandbreite, die zum großen Teil für den bereits oben erwählten Sog verantwortlich ist.
An den hauptsächlich von inneren Monologen, dem Bewusstseinsstrom des Ich-Erzählers, geprägten Erzählduktus muss man sich zwar erst einmal gewöhnen. Das befremdliche Gefühl ebbt jedoch nach und nach ab und dann verliert man sich in den persönlichen Schilderungen des Weitsehers, taucht in seine Wahrnehmung auch jenseits der Sinne ein. Die Form folgt dem Inhalt und andersherum.

Wer Fantasy liebt, macht auch mit Robin Hobbs „Die Gabe der Könige“ nichts falsch. Zwar greift die Erzählung einerseits nur wenig Fantasy-Meme auf (eher sind es historientypische Motive) und auf der anderen Seite bietet der Weltenbau nicht viel Neues, aber die Geschichte besticht durch einen unerwarteten Erzählduktus. Auch wenn dieser zunächst eine Zeit der Gewöhnung bedarf, erzeugt er letztendlich eine soghafte Wirkung, die vor allem durch sprachlich außergewöhnliche Passagen zustande kommt.

Bildgewaltig, fesselnd und klasse erzählt! Sehr empfehlenswert!

Von: Samys Lesestübchen Datum : 29.08.2017

samysbooks.blogspot.de/

Inhalt:

Als Bastard hat Fitz in seinem Leben nicht viele Chancen um aufzusteigen oder als angesehener Jüngling zu gelten. Alle beäugen ihn, sind ihm gegenüber nicht freundlich gestimmt oder tuscheln hinter vorgehaltener Hand in seiner Nähe über ihn. Doch frühzeitig wird er in die Dienste des Königs und auch Großvater aufgenommen und bekommt die Chance seines jungen Lebens. Er ahnt nicht was es bedeuten wird dem König ewige Treue zu schwören und welche Aufgaben auf ihn warten werden, die ihm so manches abverlangen werden.

Seiner Ehre, seiner Liebe und seinem Leben beraubt dient Fitz ergeben dem König, doch kann er seine Augen nicht vor dem Unheil abwenden, die dem Reich drohen. Aber genau dies verlangt der König und Fitz zweifelt das erste Mal an seiner Treue, denn er muss sich zwischen Zwang und Gewissen entscheiden? Treue oder Verrat? Leben oder sterben?

Für was ist Fitz bereit und wie weit wird er gehen?

Meine Meinung:

Der Trilogie-Auftakt hat mich wie magisch angelockt. Ich mag das Mittelalter und in Kombination mit Fantasy finde ich es immer wieder verlockend in die Zeitepoche der Ritter und Märkte einzutauchen und das Leben am Hofe zu genießen.

Autorin Robin Hobb war mir bis dato unbekannt und so war es für mich allein schon ein Abenteuer, die Autorin und ihren Erzähl - und Schreibstil kennen zulernen.
Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Fitz erzählt. Man lernt ihn und sein Leben so recht gut kennen und erlebt an seiner Seite die Geschehnisse. Fitz war mir auf unerklärliche Weise direkt sympathisch. Schüchtern, unsicher und ohne jeglichen Glanz schlich er sich in mein Herz. Während der Handlung entwickelt er sich zu dem enorm und wird zu einem taffen, schlagfertigen, zielstrebigen und gewissenhaften jungen Mann, der mir zeigte, dass es sich lohnt an ihn zu glauben und ihn zu mögen.

Die Welt und auch die Zeitepoche ist von Robin Hobb sehr malerisch und lebendig beschrieben. Man findet sich sofort zurecht und kann sich ein Leben dort gut vorstellen.

Die Intrigen, Machtkämpfe etc. Sind glaubhaft geschildert. Man möchte sich eigentlich gar nicht ausdenken mit welchen Gefahren Fitz sich konfrontiert sieht und eigentlich möchte man selbst den Kampf um Gehör nicht ausfechten.

Der Schreibstil ist richtig toll. Er ist genauso lebendig, bildgewaltig und fesselnd wie die Handlung selbst. Ich habe mich pudelwohl gefühlt und habe das Buch förmlich verschlungen.

Neben Fitz sind die gesamten Nebencharaktere auch sehr gut in Szene gesetzt. Man spürt durch sie deutlich die Atmosphäre vor Ort und jeder hat sein Teil zu berichten, so dass die Handlung zu einem wahren Leseerlebnis wird.

Auch wenn an manchen Stellen die Spannung etwas flöten geht und auch mal der Schwung der Erzählung verloren ging, so schaffte es die Autorin schnell zu ihrem roten Faden zurückzufinden und den Leser aufs Neue zu fesseln.

Fazit:

Ein grandioser Trilogie-Auftakt, der es trotz kleineren Schwächen schaffte mich komplett von sich und seinem Inhalt zu überzeugen. Robin Hobb wird nicht ohne Grund für ihren grandiosen Schreib- und Erzählstil gelobt.
Sehr empfehlenswert!

Eines meiner neuen Lieblingsbücher

Von: Fin Datum : 28.08.2017

hoernchenworldbuecher.blogspot.de/

Titel : Die Gabe der Könige
Autor : Robin Hobb


Format : Broschiert
Verlag : penhaligon


Preis : 15.00 €
Erschinen am : 28.08.2017


Fitz ist ein Bastard, der Sohn eines
Prinzen und eines Bauernmädchens.
Doch schon in jungen Jahren nimmt
ihn der König in seine Dienste. Noch
ahnt Fitz nicht, was er für seine Treue
aufgeben muss . seine Ehre, seine
Liebe, sogar sein Leben! Denn die
Intriegen am Hofe sind mannigfalig,
und Fitz kann seine Augen nicht vor
dem drohendem Unheil verschließen, das dem
Reich droht. Doch da befiehtlt ihm der König,
genau das zu tun. Fitz muss sich entscheiden :
Wird er gehorchen oder seinem eigenen
Gewisen folgen ?





An dieser Stelle sei gesagt, "Die Gabe der Könige" war mein Monatshighlight.
Die Seiten sind förmlich zwischen meinen Finger geschmolzen, nachdem ich
mich in die Geschichte rein gefunden hatte.
Ich gebe zu der Anfang ist ein bisschen schwierig, ich hatte da auch so meine
Probleme und dachte schon "ups, Fehlgriff " aber das hatte sich schnell wieder
gegeben.

Fitz ist ein wunderbarer Charakter, in "Die Gabe der Könige" begleiten wir einen
kleinen Jungen, der aus seiner Familie Mütterlicherseits gerissen wird und zu seinem
Vater soll. Dieser sollte sich endlich um den Jungen kümmern.

So sollte er auch weiterhin heißen "Junge", Fitz wird er erst später genannt.
Vielleicht ist der Ich-Erzähler für einige ein bisschen abschreckend ich sage
euch es lohnt sich auf jeden Fall.

Im großen und ganzen begleiten wir Fitz wie er unsichtbar am Rande der
Menschen in der Burg lebt. Er selbst hat da gar kein so großes Problem damit,
ihn interessieren die Ränge und Pläne der Adeligen nicht.
Für ihn zählt sein Hund Naseweis sein erster Freund, und Burrich, der auf
seine Art die Rolle von Fitz Vater teilweise übernimmt. Er kümmert sich darum
das Fitz zumindest etwas zu tun hat.

Irgendwann wird Fitz natürlich bemerkt und dass sicherlich nicht auf die Art,
die sich Burrich für ihn gewünscht hat. Da beginnt Fitz Reise dann wirklich,
und hier setze ich ab damit ich nicht zuviel verrate ;)

Ich kann euch aber sagen es ist spannend und ich habe unheimlich mit Fitz
mitgefiebert, die seltsamsten Gestalten drängen sich in sein Leben um ihn nach
ihren Meinungen zu formen und als Werkzeug zu nutzen. Was er dann daraus macht
oder nicht macht, dass müsst ihr selbst lesen. Ich freue mich schon unheimlich auf
den 16 Oktober 2017, denn dann geht es endlich weiter.

Robin Hobb hat eine greifbare Welt geschaffen auch wen Magie darin vorkommt,
dass ist irgendwie die Kunst finde ich. Es trotzdem so realistisch wie möglich zu
machen. Die Charaktere werden alle von ihren eigenen Motiven angetrieben, und
ich bin mir sicher das noch eine ganze Menge im Dunkeln verborgen liegt.

Fitz hat einige tolle "Begabungen" ich hoffe sehr, dass die in den Folgebänden noch
eine Rolle spielen werden.

Bis dahin tröste ich mich den "Drachenkämpfern" von Robin Hobb :)

Ich hoffe ihr werft mal einen Blick in das Buch.


An dieser Stelle ein Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Grandioser Auftakt

Von: Fantasie und Träumerei Datum : 28.08.2017

fantasie-und-traeumerei.blogspot.de/

Seit einigen Jahren schon möchte ich die Weitseher Trilogie von Robin Hobb lesen, die für ihre Werke bereits mehrfach ausgezeichnet und empfohlen wurde. G. R. R. Martin betitelt ihre Romane als "Grund zum Feiern" und ich kann ihm da nur zustimmen - "Die Gabe der Könige" zu lesen war mir ein Fest.

Als Bastard des Thronfolgers kommt Fitz ins Schloss seines Großvaters. Von einigen gemocht, von anderen gefürchtet, von vielen gehasst, wächst er dort auf und versucht seinen Platz im Leben am Hofe zu finden.

Er spürt, dass er eine besondere Gabe hat. Dass er über eine besondere Verbindung zu Tieren aufbauen kann. Doch was nützt ihm all die Außergewöhnlichkeit, wenn er einsam und ohne Anerkennung vor sich hindarbt.

Doch dann erweckt er die Aufmerksamkeit des Königs. Wird zu seinem treuen Gefolgsmann, was für ihn etliche Prüfungen beinhaltet. Er wird zum Spielball von Neid, Gier und dem Wunsch nach Macht.






Fitz ist eine richtig gute Figur, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Beim ersten Zusammentreffen ist er noch ein unscheinbarer kleiner Junge, doch nach und nach durchläuft er etliche Stufen der Entwicklung, die ihn prägen und zu dem machen, was er ist.

Parallel zu Fitz' Entwicklung, verändern sich auch Spannung und Dramatik der Geschichte. Seicht beginnt Hobb mit einem ersten Kennenlernen der Personen, führt ihren Lesern*Innen deren Charaktereigenschaften vor Augen und bindet somit Leserschaft und Figuren aneinander. Hassen oder lieben - die Entscheidung fällt leicht, obwohl der Schein manchmal trügt. Schnell entsteht eine gewisse Vertrautheit, die den Wunsch weckt immer wieder zum Buch zu greifen.

Schon nach kurzer Zeit scheinen über 600 Seiten zu wenig. Ich möchte weiter lesen und meine Zeit mit Fitz verbringen. Wie wird er sich in Gegenwart des Königs verhalten? Wird er seine Prüfung überstehen? Scheinbar belanglose Handlungen gewinnen an Gewicht. In meinem Wunsch im Buch zu verharren, aber auch in der Geschichte selbst.

Nach und nach zieht Hobb die Spannung an. Ich bin schon viel zu tief im Geschehen verankert, um davon nicht gnadenlos eingenommen zu werden. Der Showdown fesselt mich so sehr, dass ich alles um mich herum vergesse. Zum Glück ist dies erst der Anfang einer Trilogie. Zwei weitere Bände folgen. Ich blicke ihnen mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Freue mich aufs Weiterlesen und bin mir nicht sicher, wie ich meine Leseleidenschaft ohne Fitz gestalten soll. Große Leseempfehlung für den Auftakt der Weitseher-Trilogie.

Guter Auftrakt

Von: Mella Datum : 28.08.2017

book-angel.blogspot.de/

Klappentext/Inhalt:

Er dient seinem König bis in den Tod – ein Meisterwerk voll Magie, Spannung und Emotionen.
Fitz ist ein Bastard, der Sohn eines Prinzen und eines Bauernmädchens. Doch schon in jungen Jahren nimmt ihn der König in seine Dienste. Noch ahnt Fitz nicht, was er für seine Treue aufgeben muss – seine Ehre, seine Liebe, sogar sein Leben! Denn die Intrigen bei Hofe sind mannigfaltig, und Fitz kann seine Augen nicht vor dem drohenden Unheil verschließen, das dem Reich droht. Doch da befiehlt ihm der König, genau das zu tun. Fitz muss sich entscheiden: Wird er gehorchen oder seinem eigenen Gewissen folgen?
Meine Meinung:

Der Klappentext hört sich nach einer spannend und aufregenden Geschichte an. Diese habe ich auch an vielen Stellen erhalten.

Fitz ist der Sohn eines Prinzen aber er ist ein Bastard. Er ist nicht von reinem Blut. Einiges Tages beschließt seine Familie mütterlicher Seite, dass er ab sofort bei seinem Vater beziehungsweise in dessen Königreich aufzuwachsen und gibt ihn ab. Am Hofe lauern aber dunkle Zeiten und die Lage spitz sich immer mehr zu. Für welche Seite wird Fitz sich entscheiden und vor allem wem gehört seine Loyalität. Das müsst ihr unbedingt selber lesen.

Fitz ist gerade mal 6 Jahre alt, als er bei seinem leiblichen Vater abgeladen wird. Sein Vater lässt sich aber nie blicken und er wächst unter den Fittichen vom Stallmeister auf. Im Lauf der Zeit merkt er, dass er zu Tieren eine gewisse Verbindung hat aber diese Verbindung darf nicht geschehen. Nach und nach lernt er viele Dinge am Hofe unter anderem wird er für etwas ausgebildet. Er darf an Reisen teilnehmen und sein Leben richtet sich nur nach dem König.

Fitz ist anfangs ein wenig zurückgeschreckt, plötzlich am Hofe zu wohnen. Beim Stallmeister und den Tieren fühlt er wohl. Als er dann mit seiner Ausbildung beginnt, ist er neugierig, wissbegierig aber dennoch fühlt er sich immer wieder einsam. Zusätzlich soll er noch andere Dinge erlernen und ausführen. Er wird erst für kleinere Dinge eingesetzt und darauf ist er Stolz. Danach soll er Dinge machen, wo er natürlich seine Zweifel hat und vor allem wem gilt am Ende seine Loyalität. Er muss viele wichtige Entscheidungen treffen und das in so jungen Jahren. Muss schnell erwachsen werden und sich den Intrigen und Hindernissen stellen.

Das Buch spielt in einer Zeit, in der es noch Königreiche gibt. Deswegen ist die Sprache und der Stil dieser Zeit angepasst. Dennoch hat sich es gut und flüssig lesen lassen auch wenn die Sprache nicht immer die einfachste ist. Ich bin gut in das Buch reingekommen und konnte mir alles vorstellen. Zu Fitz hatte ich sofort eine Verbindung und habe mit ihm gelitten und vieles mehr. Die Geschichte ist spannend und von so vielen Intrigen, Anstiftungen, Hindernissen und vielen mehr geprägt. Außerdem hatte ich anfangs absolut nicht gerechnet, dass Fitz noch so jung ist. Leider gab es in dem Buch immer wieder ein paar Längen und dadurch hat es sich manchmal etwas gezogen.

Fazit:

Eine sehr bewegende Geschichte eines kleinen Jungen, der schon schnell schon großes Leisten muss. Intrigen, Verrat, Hindernisse und vieles mehr bestimmen diese Welt. Bis auf die ein oder andere Länge in dem Buch, fand ich es eine mitreißende und packende Geschichte. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!
Bewertung:

Cover: 5/5
Klappentext: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtpaket: 4/5

4 von 5 Sterne

Must-Read!!

Von: Nostalgic Books Datum : 28.08.2017

https://nostalgicbooks.blogspot.de/

=[ Worum geht's denn eigentlich ]=

Als Bastard eines Prinzen wird Fitz an den Hof geholt. Er sieht seinem Vater sehr ähnlich und erntet meist Missgunst. Er wird Burrich zugewiesen, einem Hundezüchter, und Fitz freundet sich schnell mit den Tieren kann. Doch er hat noch eine andere Gabe, für die er große Opfer bringen muss und ist schneller in die höfischen Intrigen verstrickt, als ihm lieb ist.

=[ Meine Meinung ]=


WOW Was für ein Buch!

Eins vorab: Das Buch ist nicht neu. Es ist vorher unter anderen Namen bei anderen Verlagen erschienen (zum Beispiel als "Der Weitseher" bei Heyne) und hat durchaus schon ein paar Jährchen auf dem Buchkel. Erstmals erschien es 1995!

Aber das macht es nicht schlechter. Im Gegenteil. Durch die heutige Flut an Fantasyromanen hat man das Gefühl, immer und immer das Gleiche zu lesen, vor allem seitdem "Game of Throns" so berühmt wurde und jetzt jeder Autor versucht "ein Meisterwerk epischen Ausmaßes" zu schaffen. Und dann kommt "Die Gabe der Könige" daher, ist 22 Jahre alt und steckt so manches Fantasybuch im Vorbeigehen in die Tasche.


Das Cover ist recht schlicht gehalten, verrät nicht all zu viel über den Inhalt.

Es vereint viele Dinge, deshalb ist es wirklich so gut: Liebe, ohne schnulzig zu werden, Macht, die einen verzweifeln lässt und Intrigen, ohne hochpolitisch zu sein.

Von Anfang an war ich mit Fitz verschmolzen, habe mit ihm gelitten und es ist sogar etwas passier, was mir noch nie passierst ist: ich habe zweimal geweint beim Lesen.





Emotional hat mich dieses Meisterwerk (ja, das Wort ist wirklich angebracht) mehr als abgeholt und ich war wirklich bewegt. Das war eine Glanzleistung der Autorin!

Wir begleiten den Jungen Fitz, der eigentlich nicht einmal einen Namen hat und verfolgen seine Kindheit, wir sehen ihn quasi aufwachsen, reifen. Er musst viel durchmachen und hat nicht viel zu lachen, als Bastard eines Prinzen. Sofort ist der Leser derart nah an Fitz uns seiner Geschichte dran, dass er gar nicht anders kann als mitzufühlen.

Alles wirkt durchdacht, die Figuren sind einprägsam und entwickeln sich gut. Es wird viel erzählt, aber es wirkt nie aufgesetzt oder erzwungen. Die Dinge geschehen einfach und wir schauen dem armen Jungen über die Schulter.



Dabei kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Es war mir eine große Freude dieses Buch zu lesen und ich habe es auch überall mit mir herum getragen (und es ist nicht gerade dünn). Ich für meinen Teil kann jedem Fantasy-Fan dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen - ihr werdet es nicht bereuen.

Ihr werdet lachen und weinen aber vor allem dieses Buch nicht mehr weglegen!


=[ Fazit ]=

Absolutes MUST READ für Fantasyfans. Ja, in Großbuchstaben - MUST READ

=[ Wertung: ♥♥♥♥♥ 5 von 5 ]=

Bewegend

Von: Nicole Katharina Datum : 27.08.2017

www.goldkindchen.blogspot.com

Meine Meinung zum Fantasy - Auftakt:
Die Gabe der Könige

Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem Blog, unter dem Original Beitrag.

Inhalt in meinen Worten:
Fitz ist ein Kind, das vom König abstammt, jedoch nicht von der Königin, und der Vater der Mutter des Kindes bringt den Bub in die Obhut des Königs. Wie wird es Fitz wohl ergehen, und welche besondere Gabe hat er?
Warum darf er diese Gabe nicht ausleben, ohne Gefahr zu laufen, dass etwas schlimmes passiert, und wird er es schaffen trotz allen Widrigkeiten ein tolles zu Hause zu finden?
Das erzählt euch das Buch und noch vieles mehr.
Ein Auftakt, der euch mitnimmt in eine Zeit, die längst vergangen ist, und doch greifbar nah.

Wie ich das Buch empfand:

Schreibstil:
Ich habe mich Kapitelweise durch das Buch gelesen und fand es wirklich interessant wie Fitz mich durch sein Leben führt, mal als Ich - Erzähler, mal wieder als Allwissender oder aber auch durch die Augen eines Tieres. Somit durfte ich mich in jedem neuen Kapitel überraschen, wohin mich diese Geschichte führt. Wie eine Treppe, die alt ist, und man nicht weiß, wohin der nächste Schritt einen führen wird und doch weiß man, man kommt oben an und ist dann klüger, vielleicht auch mutiger, oder man hat vielleicht die ein oder andere Schramme kassiert, dennoch kommt man an.
Und das hat mir richtig gut gefallen, denn selten sind Bücher so aufgebaut, wie es Robin Hobb in diesem Buch gelingt.

Charaktere:
Ein kleiner Überblick erwartet euch bei dem großen A -> Link.
Es werden zwar nur neun Charaktere aufgezeigt bei A, aber es sind noch viel mehr. Dennoch sind sie nicht überfordernd oder gar übertrieben viele. Ich konnte mich sehr gut auf die Charaktere einstellen, und manchmal verstand ich sie nicht, weil sie so ganz konträr handelten, als ich vielleicht erwartet hätte, aber genau das machte auch den Reiz aus.
Ein kleiner Liebling von mir ist Bulrich, ein rauer und hartgesottener Kerl der aber das Herz auf dem rechten Fleck hat.
Mit Fitz hatte ich manchmal Mitleid, Mitgefühl, Hunger den er verspürte, durfte auch ich miterleben und dadurch hat das Buch auch ein paar spannende Facetten, die ich nicht in jedem Buch finde, und das macht das Buch und die Charakter umso liebenswerter.

Spannung:
Leider blieb aber manchmal die Spannung auf der Strecke und es gab die ein oder andere Durststrecke, wo ich dachte, geht das bitte etwas flotter, auf den anderen Seiten ging das doch auch, und dann nahm es auch wieder rasant an Fahrt zu. So das ich dann doch recht schnell wieder voran gekommen bin. Für mich war es interessant zu lesen, wie Fitz sein Leben auf der Burg lebte und das alles im Nachhinein erzählt und das macht umso neugieriger auf den zweiten Teil der Reihe.

Empfehlung:
Wenn ihr auf Fantasygeschichten steht, die nicht mit Drachen und bösen Hexen und Zauberern auskommt, sondern mit einer Welt die im Mittelalter spielt, wo Intrigen und auch Freundschaften ehrlich waren und eine Welt vor euren Augen gezeichnet wird, die ihr vielleicht hin und wieder anders erwartet hättet, dann seit ihr hier im Buch gut aufgehoben. Ihr dürft euch zwar auf die ein oder andere Durststrecke einstellen, vielleicht aber auch auf die ein oder andere Wendung stoßen, die ihr nicht kommen gesehen habt.

Bewertung:
Letztlich hat das Buch knapp fünf Sterne verdient, ich gebe aber nur vier, weil es mir manchmal etwas langatmig war, und vielleicht steigert sich ja die Geschichte im zweiten Teil, ich möchte auf jeden Fall wissen wie es weiter geht und auch ob Robin ihrem Schreibstil treu bleibt und ihren Figuren.

Es ist positiv anders

Von: Mandys Bücherecke Datum : 26.08.2017

glutton-for-books.blogspot.de/

Inhalt
Der sechsjährige Fitz wurde ohne Namen an der Schwelle des Königshauses abgesetzt, denn er ist ein Bastard. An ein Leben davor erinnert er sich nicht. Sein Vater ist Chivalric Weitseher, der Thronfolger, doch obwohl Fitz vom Königshaus aufgenommen wird, lernt er seinen Vater nicht kennen. Der Stallmeister zieht ihn auf, bis der König auf ihn aufmerksam wird. Ab dann steht Fitz im Dienste des Königs ohne zu wissen, was dieser wirklich von ihm erwartet und lebt ein Leben zwischen Intrigen und Gefahren.

Meine Meinung
"Die Gabe der Könige" ist nicht die erste Übersetzung der Trilogie, doch bisher habe ich nichts von der Autorin gelesen und jetzt nachdem ich das Buch beendet habe, frage ich mich wieso? Denn dieser Auftakt ist ein High-Fantasyroman, der mir wirklich gut gefallen hat.
Oft habe ich bei dem Genre starke Einstiegsschwierigkeiten, doch hier gelang mir der Einstieg in die Welt des Buches sehr leicht, was wahrscheinlich einfach daran lag, das man durchweg Fitz auf seinem Weg begleitet. Man erlebt die Welt aus der Sicht eines sechsjährigen und begleitet ihn über Jahre, sodass man nach und nach die Zusammenhänge der Welt versteht.

Auch gefiel es mir, dass der Plot komplett aus Fitz seiner Ich-Perspektive geschildert wird, was ich für das Genre wirklich ungewöhnlich finde. Allerdings hat es mich irritiert, dass am Anfang der Kapitel oft was allgemeines erklärt wird, als wenn jemand außenstehendes etwas erklärt und dann das Buch auf einmal wieder zu Fitz springt. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, fand ich das aber nicht weiter schlimm.

Der Weltenentwurf ist gelungen, aber weniger komplex als ich es zuerst erwartet hätte, was das Lesen aber wirklich einfach macht. Es stehen weniger Figuren im Vordergrund, aber dafür werden diese umso mehr in den Fokus gesetzt. Ich mochte Fitz und fand es spannend ihn bei seinem Leben zu begleiten. Er ist ein vielschichtiger Protagonist und konnte mich durchweg überzeugen.
Sowieso finde ich, dass die Figuren des Buches etwas ganz besonderes sind.

Außerdem gibt es eine seltene Gabe, die wie Magie ist.
Das Buch ist voller Intrigen, Gefahren und spannenden Wendungen befasst sich aber auch viel mit dem zwischenmenschlichem Miteinander und Gefühlen. Mich konnte aber besonders Fitz spezielle Ausbildung fesseln, die er nur nachts erhält. Ansonsten zieht sich der Plot an manchen Stellen etwas in die Länge. Wer sich hier epische Schlachten und blutiges Gemetzel erhofft, wird im Großen und Ganzen von dem Buch enttäuscht sein, dennoch ist es auf jeden Fall empfehlenswert und irgendwie anders als vieles, was man sonst in dem Genre liest.
Es dreht sich wirklich hauptsächlich um Fitz sein Leben.

Der Schreibstil ist bildgewaltig, emotional und großartig. Ich hatte das Gefühl alles an der Seite von Fitz zu erleben und mitten drin zu sein. So flogen die Seiten, selbst bei den etwas langatmigen Passagen, beim Lesen nur so dahin.

Das Ende bietet einen klasse Showdown und ich bin froh, dass ich diese Trilogie nun doch noch für mich entdeckt habe und freue mich schon auf die Fortsetzung.

Fazit
Ich empfand "Die Gabe der Könige" als anders als andere Werke des Genres, aber definitiv positiv anders. So bin ich froh durch die Neuauflage doch noch auf die Trilogie aufmerksam geworden zu sein und kann es jedem Fantasyfan, der ein Buch mit ganz besonderen Figuren lesen möchte, empfehlen.

Endlich mal wieder ein Fantasy-Highlight mit vielen Intrigen

Von: Biggi Friedrichs Datum : 24.08.2017

vergessenebuecher.blogspot.de/

"Die Gabe der Könige - Die Chroniken der Weitseher 1" ist wohl bereits zweimal erschienen. Einmal unter dem Titel "Der Adept des Assassinen" im Bastei-Lübbe Verlag, einmal als "Der Weitseher" im Heyne Verlag.
Nun hat der Penhaligon Verlag die Story neu übersetzen lassen, überarbeitet und die Trilogie noch einmal mit einem ansprechenden, neuen Cover und unter einem neuen Titel veröffentlicht. Das ist dem Verlag gelungen, wie ich finde.

Mich hat die Story um Fitz, der von seinem Großvater als kleines Kind am Königspalast abgegeben wurde und der Sohn eines Prinzen sein soll, ein Bastard, den niemand haben will und der vielen im Königshaus ein Dorn im Auge ist, von der ersten Seite an mitgenommen. Das Buch konnte ich kaum mehr aus der Hand legen.

Die Story ist sehr atmosphärisch und spannend geschrieben, man kann sich die einzelnen Charaktere sehr gut vorstellen. Auch Tiere spielen hier eine große Rolle, was mir sehr gut gefällt. Elben, Zwerge, Elfen, Drachen, etc. kommen in dieser Story bisher nicht vor.
Ungewöhnlich ist, dass Fitz seine Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt. So können wir Teil haben an seinen Gedanken und Gefühlen.

Fitz ist ein interessanter Charakter, der sich langsam entwickelt und viele verschiedene Seiten hat. er hat eine besondere Gabe, die Burrich, der für ihn Sorgen soll, überhaupt nicht akzeptiert und entsprechende Maßnahmen ergreift.
Es gibt sympathische Charaktere, wie Burrich, geheimnisvolle Figuren, wie Chade, unsympathische Menschen wie Galen oder Edel.

Fitz gerät im Laufe der Handlung in einen Strudel von Intrigen bei Hofe, er weiß bald nicht mehr, wem er trauen kann und sein Leben ist in Gefahr. Er wird im Laufe der Handlung vor Entscheidungen gestellt, die alle nicht gut für ihn ausgehen können.

Ich freue mich total auf die beiden nächsten Teile dieser außergewöhnlichen Fantasyreihe und bin froh, dass ich auf diese Reihe aufmerksam wurde, da sie ein absolutes Highlight ist.

Toller Auftakt - macht Lust auf mehr

Von: Lilyfields Datum : 23.08.2017

www.lilyfields.de

Im ersten Teil der Weitseher-Trilogie handelt es sich um den jungen Fitz Chivalric. Er ist der uneheliche Sohn eines Prinzen des Königreiches der sechs Provinzen und eines einfachen Bauernmädchens.

Bereits als Kind kommt er an den Hof und muss schnell lernen, wer denn hier Freund oder Feind ist, denn die Intrigen am Hof sind sein stetiger Begleiter. So muss er diese durchschauen, denn das ist seine einzige Chance zu überleben.

Fitz hat bestimmte Gaben, so ermöglicht es ihm z.B. in die Köpfe von anderen Menschen einzudringen und diese auch zu manipulieren. Ebenfalls kann er daher Botschaften mit anderen in der Ferne auszutauschen. Außerdem besitzt er noch eine seltene Gabe, die es ermöglicht mit Tieren zu kommunizieren.

Die Welt und auch die Figuren sind sehr detailreich beschrieben und man kann sich sehr gut in das Buch hinein versetzen. Sehr schön finde ich im übrigen die farbige Klappkarte der sechs Provinzen am Anfang des Buches.

An manchen Stellen ist das Buch etwas langatmig und auch sind die Handlungsstränge für mich persönlich etwas zu viel und ich musste aufpassen, um welche Charaktere etc. es nun genau geht.

Dennoch ist es ein sehr fesselndes Buch, das mich schon nach den ersten Seiten mitreißen konnte.
Die Intrigen, Figuren sind sehr spannend und ich freue mich schon auf den 2. Band.

Dieses Buch ist übrigens bereits unter dem Titel "Der Adept des Assassinen" im Bastei-Lübbe Verlag und unter dem Titel "Der Weitseher" im Heyne Verlag erschienen.

Wohltuend anders

Von: Der Büchernarr Datum : 23.08.2017

buecher.fl-e.de

Die Titel „Die Gabe der Könige“ und „Der Adept des Assassinen“ sagen schon viel über den Inhalt dieses Buchs aus, das vom Penhaligon Verlag in diesem Herbst neu aufgelegt wird. Wenn dann noch der Satz „Er dient dem König bis in den Tod“ folgt, dann braucht man eigentlich kein Wort mehr über den Inhalt verlieren.

Aber dieses Buch ist natürlich mehr. Und bis es zum Leser vordringt, was sich hinter den genannten Sätzen verbirgt, dauert es auch eine ganze Weile.

Penhaligon ist der dritte Verlag, der die Trilogie in sein Programm aufnimmt. Zuvor erschien dieser erste Band bei Bastei-Lübbe unter dem besagten Titel „Der Adept des Assassinen“ und Heyne unter dem Titel „Der Weitseher„. Geändert wurde diese Neuauflage meines Wissens nicht, so dass sie sich an die Leser richtet, denen die Trilogie bisher noch unbekannt ist.


Im Mittelpunkt

Fitz, ein unehelicher Sohn eines Prinzen, spielt in diesem Buch nicht nur die Hauptrolle, sondern er ist auch zugleich der Erzähler, der seine Geschichte in Form eines Tagebuch ähnlichen Stils aus der Ich-Perspektive erzählt. Er selbst nennt sein Werk eine Chronik.

Diesem Stil ist es geschuldet, dass die Kapitel in einem fortgeschrieben wurden und zuweilen Absätze fehlen, wenn es thematisch und inhaltlich eine Wendung gab. Erzählte er z.B. am Anfang eines Kapitels von etwas allgemeinen, springt einen Satz später die Handlung wieder zum Hauptprotagonisten. Dies hat mich zuweilen irritiert.

Glücklicherweise war dies die einzige Stelle, in der ich Irritation empfand. Ansonsten ist die Geschichte weniger komplex und kommt mit wenigen Charakteren aus, die dafür umso eindrücklicher Platz in der geschaffenen Welt finden.


Die Welt

Diese ist ebenfalls angenehm vertraut, dann aber doch so anders. Schon fast subtil wird die Andersartigkeit dieser Welt dem Leser erst im Laufe der Zeit klar. Mit kleinen unscheinbaren Einschüben wird deutlich, dass bestimmte Dinge anders funktionieren.

Der Fokus liegt eindeutig in der Geschichte von Fitz, seinem Handeln sowie seinen Erlebnissen am Hofe des Staates. Und wie ihm die Menschen begegnen, die ihn als unehelichen Sohn mal akzeptieren und mal verachten. Das bietet viel Spielraum für verzwickte zwischenmenschliche Beziehungen – im Guten, wie im Schlechten, die ein markantes Wesen in diesem Buch darstellen.

Wer also mächtige Magier, epische Schlachten und einfältige Charaktere sucht, wird von diesem Buch enttäuscht werden und sollte tunlichst Abstand halten. Dieses Buch deswegen als langatmig zu bezeichnen, wird ihm dann allerdings nicht gerecht! Vielmehr nimmt sich Hobb die Zeit, ihre Figuren glaubwürdig zu präsentieren und agieren zu lassen.


Fazit

Ich hatte sehr viel Freude damit, Hobbs Charaktere durch diese Geschichte zu begleiten. In erster Linie natürlich Fitz dabei zuzusehen, wie er in die Mühlen der Aristokratie gelangt und versucht, sich als „Jungspund“ zu behaupten. Ich fand es zudem sehr wohltuend eine Fantasy-Geschichte jenseits der Endlos-Reihen und Jugendromane zu lesen, die in meinen Augen in den letzten Jahren das Fantasy-Genre zu überschwemmen scheinen.

Demnach bin auch sehr froh, dass ich durch die Neuauflage dieser Trilogie auf sie aufmerksam wurde und ich mich ihr widmen durfte. Jeder Freund des Fantasy, der sich in meiner Situation befindet, kann ich nur empfehlen, es mir gleichzutun.

Die Gabe der Könige

Von: Erdhaftig schmökert Datum : 17.08.2017

www.erdhaftigschmoekert.wordpress.com

Der Auftakt zu einer Fantasyreihe, der es in sich hat. Den Anfang fand ich holprig und musste mich auch erstmal in die Ich-Erzählung einfinden. Ab dem zweiten Kapitel gewinnt der Roman an Dramatik und Dramaturgie deutlich: spannend und flüssig erzählt Robin Hobb über die Welt der so genannten Weitseher, wählt ihre Spannungsbögen gut. Dazu ist der Ich-Erzähler jemand, der mitten im Geschehen steht anstatt am Rande. Eine Figur, die von mehreren Akteuren geprägt wird und selbst lernt Entscheidungen zu treffen, Intrigen aus dem Weg zu gehen und über die "Gabe der Könige" verfügt. Die Geschichte lebt von vielen Typen, die man sich gut vor dem inneren Auge vorstellen kann: wie sie aussehen mögen ebenso wie ihre Art zu handeln. Hinzu kommt eine dichte Atmosphäre, die mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ - perfekt für verregnete Wochenenden :-)

Ich freue mich bereits auf den zweiten Teil!

Von: Claudia Hemberger aus Friedrichshafen Datum : 26.05.2017

Buchhandlung: Buchhandlung RavensBuch GmbH

Ich war ehrlich gesagt ein wenig überrascht, als ich entdeckte, dass die Reihe so schon einmal erschienen ist, denn man merkt es der Erzählung nicht an; sie wirkt nicht angestaubt, wie es bei manch anderen der Fall ist.

Generell ist es natürlich ein toller Fantasy- Schmöker, der mit Sicherheit viele Fans von Rothfuss gewinnen wird. Er mag zwar nicht der innovativste Roman sein, aber die Geschichte ist sehr gut erzählt, die Nebencharaktere sind lebendig und eigenwillig und der Protagonist jemand, den man auf Anhieb sympathisch finden kann.

Ich freue mich also schon jetzt den Titel dann ab Herbst verkaufen zu dürfen und danke Ihnen für das Leseexemplar.