Leserstimmen zu
Diener der alten Macht

Robin Hobb

Das Erbe der Weitseher (1)

(8)
(2)
(1)
(0)
(0)
€ 16,00 [D] inkl. MwSt. | € 16,50 [A] | CHF 22,90* (* empf. VK-Preis)

Infos zum Buch: Name des Buches: Diener der alten Macht Originaltitel: Fool’s Errand (Tawny Man 1) Reihe: Das Erbe der Weitseher Band: 01 Autor/in: Robin Hobb Übersetzer/in: Eva Bauche-Eppers Seitenzahl: 896 Verlag: Penhaligon Originalverlag: Spectra, New York 2001 Erscheinungsdatum: 27.08.2018 ISBN: 978-3-7645-3203-1 Preise: Paperback: 16,00 eBook: 12,99 Inhalt: 15 Jahre Lebt Fitz im Exil und hat sich geschworen nicht mehr in die politischen Machenschaften des Hofes verstickt zu werden. Doch kurz vor der Hochzeit von Prinz Pflichtgetreu, verschwindet dieser! Niemand weiß wohin oder warum? Der einzige der ihn finden und sicher zurück bringen kann… sind Fitz und Nachtauge! Charakter: Laurel Jagdmeisterin an Kettrikens Hof: Sie ist eine treue Dienerin fast schon eine Freundin Kettrikens. Sie ist äußerst geschickt im Fährten lesen und jagen. Sie schließt sich Fitz und dem Narren an da sie das Gelände ihres Ziels von Kindertagen Herr kennt. Sie und Fürst Leunfarb werden gute Freunde. Harm: Ist der Ziehsohn von Fitz. Er lebt bei ihm in seiner kleinen Hütte. Er will eine Lehre anfangen da er keine Lust hat ewig im Wald zu leben. So kommt es, dass er nach Bocksburg kommt. Prinz Pflichtgetreu: Kettrikens Sohn und zukünftiger Herrscher der sechs Provinzen. Er ist ein sehr ordentlicher und pflichtbewusster Junge. Durch sein verschwinden kommt Fitz erst zum Hofe zurück. Jinna: Eine Krudhexe die von Fitz sehr angetan ist. Sie ist Meisterin auf ihrem Gebiet und sehr zuvorkommend und nett. Meinung: Eine wirklich gelungene Vorsetzung. Ich bin immer noch hin und weg von Ihrem Schreibstiels. Sie geht sehr tief in die Gedanken und Gefühle der Menschen ein wie ich es bisher nur aus dieser Reihe kenne. Sie verschönt keine Gefühle weder Schuld noch Freude. Sie beschreibt so viele Gedanken, die Fitz durch den Kopf gehen, sodass ich mich sehr gut in ihn hineinversetzen kann. So verstehe ich auch viele Entscheidungen die er trifft, denn manchmal hätte ich mich anders entschieden. Des Weiteren ergibt sich eine sehr Detailgetreue Welt in der nicht die kleinste Kleinigkeit ausgelassen wird. Auch viele Fragen bleiben unbeantwortet auf die ich gerne noch eine Antwort hätte. Die Story verläuft, mal abgesehen das 15 Jahre vergangen sind, exakt weiter wo sie aufgehört hatte. Nicht das kleinste Logikloch oder die kleinste Ungereimtheit konnte ich entdecken. Auch weiterhin bleibt die Geschichte unglaublich Spannend und Mitreisend. 3 Tage habe ich für das Buch gebraucht und ich bin mir sicher das ich für die anderen Beiden, sie stehen bereits im Regal :D, auch nicht viel länger brauchen werde. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen. Bewertung: Ich gebe diesem Buch 10 von 10 Federn. - Daddy Fool

Lesen Sie weiter

Ich war sehr überrascht das es eine Fortsetzung die Chronik der Weitseher gibt, diese habe ich schon sehr geliebt. Nun war ich natürlich sehr gespannt wie es mit meinen Lieblingsprotagonisten weitergeht. Einen kleinen Moment brauchte ich bis ich wieder in der Geschichte drin war und von da an hatte sie mich wieder in ihrem Bann. Ich musste lesen, lesen, lesen und konnte nicht aufhören ich war gefesselt in den Welten der sechs Provinzen. Der erste der drei Fortsetzungen konnte mich schon begeistern, ohne nennenswerte Probleme fand ich wieder in die Geschichte und lies mich treiben. Nun bin ich auf die beiden anderen Bände gespannt.

Lesen Sie weiter

Inhalt: Diener der alten Macht spielt 15 Jahre nach dem der Krieg der 6 Provinzen mit den roten Korsaren. Fitz hat sich mittlerweile geschworen nie wieder an den Königshof und den damit einhergehenden Intrigen, Kriegen, Hass und Tod zurückzukehren und lebt nun in einer einsamen Hütte mit seinem Wolf Nachtauge und seinem Ziehsohn Harm. Fitz macht sich sorgen um die Ausbildung von Harm, da er nicht genügend Geld für jene hat, und er sich zudem nicht sicher ist, ob Harm im leben zurecht kommt. Als Fitz jedoch eines Tages zurück an den Hof muss um den verschwundenen Prinzen Pflichtgetreu zu suchen, holt ihn seine Vergangenheit ein. Der Prinz sollte zur Sicherung des Friedens heiraten und somit ist es äußerst wichtig, dass er wieder auftaucht. Fitz bricht mit seinem alten Freund "dem Narren" und der Jagdmeisterin der Königin Kettricken auf und sie decken schließlich eine Verschwörung auf. Meine Meinung: Das Buch beginnt mit ca. 300 Seiten Langweile. Es werden 1/3 des Buches lang nur die Gedanken von Fitz erzählt, die ich persönlich nicht sonderlich spannend und weitbringend empfunden habe. Natürlich sehe ich ein, dass die Autorin einiges aufarbeiten möchte, was in den 15 Jahren geschehen ist, dennoch hätte man es deutlich kürzer fassen können, bis die drei Protagonisten aufeinander treffen. Insgesamt ist in den ca 900 Seiten nicht viel Handlung vorhanden, sondern mehr Geplänkel. Erst als sich die Besucher bei Fitz häufen sieht er sich gezwungen zu handeln und bricht mit seinen Gefährten auf, um den Prinzen zu suchen. Jede Handlung die passiert zieht sich lange hin.. Die Protagonisten ans ich, sind jedoch glaubhaft und handeln auch ihrem Charakter entsprechend und nachvollziehbar. Fitz ist zu Anfang eher ein mürrischer Geselle, da er seit 15 Jahren in der Einsamkeit lebt und sich von der menschlichen Gesellschaft mehr oder weniger los gesagt hat. Jedoch ist Fitz gleichzeitig ein gefestigter Charakter, der nicht innerlich mit sich bei Entscheidungen ringt, sondern er weiß was er will. Somit lenken seine Probleme nicht vom tatsächlichen Geschehen ab, wie in manch anderen Büchern. Sein Wolf Nachtauge ist Fitz ein treuer Begleiter und Freund, der ihn begleitet und ihm nahe steht. Das Buch ist auch ohne Vorkenntnisse aus der vorigen Trilogie lesbar.

Lesen Sie weiter

Heute gibt es einen Liebesbrief. Well … – No. Das wird kein Liebesbrief, denn dann könnte ich ja meine Gefühle in Worte packen, aber das kann ich nicht. Nichts, was ich schreib, wird diesem Buch gerecht. So. Ich habe nach langen Jahren der teils unbefriedigenden Jugendbuchliteratur DEN Roman gefunden, der alle Elemente besitzt, die ich schon immer mal in einem Buch sehen wollte. Robin Hobb ist eine US-amerikanische Fantasyautorin, die mit ihrer Figur Fitz einen Protagonisten nach meinem Geschmack geschaffen hat. Und das darf man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Eine weibliche High-Fantasy-Autorin, die es an die Weltspitze geschafft hat. Und ihre Bücher gibt es nicht erst seit gestern. Ihre Weitseher-Reihe erschien bereits 1995 und wurde in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Ein bisschen unkonventionell habe ich in der Mitte der Reihe angefangen zu lesen. Wobei ich Reihe nochmal klar stellen sollte: Es handelt sich um zwei Trilogien, zwischen denen 15 Jahre liegen. Die Chroniken der Weitseher (Die Gabe der Könige, Der Bruder des Wolfes, Das Erbe der Schatten) beginnen die Geschichte von Fitz, dem Bastard, zu erzählen und in Das Erbe der Weitseher (Diener der alten Macht, Prophet der sechs Provinzen, Beschützer der Drachen) wird die Geschichte um Fitz fortgesetzt, zwischen den Trilogien sind aber 15 Jahre vergangen. Ich habe mich also zu der ersten Trilogie ein bisschen gespoilert, als ich mit Diener der alten Macht angefangen habe, aber da diese Welt so komplex und umfangreich ist, habe ich das meiste schon wieder vergessen und KANN ES NICHT ABWARTEN DIE GABE DER KÖNIGE ZU BEGINNEN! Denn diese Buchreihe ist grandios; wahnsinnig gut; mein Heiliger Gral. Worum gehts Fitz und sein Wolf leben abseits des höfischen Lebens in einer bescheidenen Hütte, zusammen mit ihrem Ziehsohn Harm. Sie haben sich vom Königshaus Weitseher und seinen Intrigen, von den Kämpfen, dem Hass und dem Tod, der damit einher geht, angewandt und wollen ihr Leben in Frieden verbringen. Doch als vom Narren ausersehener Katalyst kann sich Fitz nicht vor der Welt verstecken und bald liegt es an ihm, seine einzigartigen Gaben zu nutzen, um den jungen Prinzen Pflichtgetreu zu finden, der spurlos verschwunden ist. Gerade dann, als ein Bündnis mit den roten Korsaren durch seine Heirat besiegelt werden soll … Meine Meinung Diese Inhaltszusammenfassung mag an erster Stelle verwirrend klingen, tatsächlich habe ich aber keinerlei Probleme mit dem Einsteig in diese Reihe gehabt. Bevor die versprochene Handlung beginnt, werden 300 Seiten darauf verwendet Fitz und sein Leben vorzustellen, man folgt ihm in seinem Tagesablauf, lernt ihn und den Wolf Nachtauge kennen und erfährt auch durch Besuche anderer wichtiger Figuren, was im Groben zuvor passiert ist. Ich empfand diesen Einstieg als sehr sanft und schlau, man wird noch nicht mit großen Taten konfrontiert, sondern sieht die Folgen dieser und lernt, dass Fitz und der Wolf alt geworden sind. Zumindest körperlich. 35 ist nun wirklich kein „altes“ Alter, aber in der Summe dessen, was Fitz und sein Wolf in den drei Büchern davor erlebt haben, schon. Versehrt fristen sie ein friedliches, einsames Leben bis sich plötzlich die Besucher bei ihnen häufen und Fitz sich gezwungen sieht, zu handeln. Rückblickend passiert in diesem fast 900 Seiten starken Buch recht wenig. Ich hatte wesentlich mehr Handlungen und Wendungen erwartet, kann aber auch nicht sagen, dass ich enttäuscht worden bin. Eher im Gegenteil. Fitz ist ein Protagonist geworden, der seine Stärken und Schwächen genau kennt, der weiß, was er kann und was er zu riskieren bereit ist und somit hat man einen sicheren Protagonisten zur Hand, der nicht erst seinen Weg finden muss. Obwohl Fitz bereits ein gefestigter Charakter ist, heißt das nicht automatisch, dass er sich nicht mehr entwickelt. Tatsächlich lernt er sehr viel über sich selbst in diesem Buch und merkt, dass seine einstige Vorstellung vom ruhigen Leben nicht mehr passt. Die recht simple Handlung wird durch die wunderbare Beleuchtung von Figurenkonstellationen und -beziehungen gestützt, man wird Zeuge von wunderbarer Freundschaft und auch einigen Freundschaften, die ich nicht so nennen würde. Fitz hat in seinen Jahren im Dienst der Krone interessante, lebenswichtige, aber nicht immer gleichberechtigte Beziehungen geschlossen und gerade das fand ich als „Außenstehende“ sehr spannend zu betrachten. (Ich bin kein Fan von Chade.) An sich wird Fitz in diesem Buch inkognito wieder an den Hof von Königin Kettricken (weibliche Herrscherin, YES!) gerufen, um in aller Heimlichkeit das Verschwinden des Kronprinzen zu untersuchen. Denn zu einem politisch schlechteren Zeitpunkt hätte er nicht von der Bildfläche verschwinden können, durch seine Heirat soll der Frieden mit den roten Korsaren endlich gefestigt werden. Aber das geht nicht, wenn der Bräutigam nicht da ist. Fitz und der Narr machen sich zusammen mit der Jagdmeisterin der Königin auf die Suche und decken dabei eine weit schwerwiegendere Verschwörung auf, die falsch behandelt, das Reich in einen Bürgerkrieg stürzen könnte. Nun noch ein paar meiner liebsten Aspekte des Buches: Wer Katzen mag, wird hier Spaß haben. Und sich eventuell etwas gruseln. Ich habe bisher noch keine so realistische – und gruselige – Darstellung von Katzen in Büchern gelesen, wie in diesem hier. Diskriminierung mausert sich zum wichtigsten Bestandteil der Handlung, und auch, wenn ich mit der Bezeichnung und der damit verbundenen Vorstellung der Antagonisten nicht ganz einverstanden bin (es wird sich auf eine bestimmte Hauterscheinung bezogen), hat die Autorin das Pro und Contra beider Seiten sehr gut gehandhabt, es wird klug argumentiert, es gibt kein Gut oder Böse. Ich mag es immer sehr, wenn Handlungen von das-Falsche-aus-den-richtigen-Gründen-tun inspiriert werden. Ohne jetzt noch ewig abschweifen zu wollen – was ich allerdings könnte – kann ich nur sagen, dass dieses Buch aktuell mein Jahreshighlight ist. Vielleicht ist Robin Hobbs Welt nicht so originell, wie die von Patrick Rothfuss in Der Name des Windes oder ihre Figuren so divers wie bei Cassandra Clare, aber für mich und meine persönlichen Vorlieben war es perfekt. Fitz ist eine friedliche Figur, die von tiefem Ehrgefühl motiviert wird, aber auch austeilen kann und nicht Angst davor hat, seine Fähigkeiten zu nutzen. (Er wurde als Jung zum Assassinen ausgebildet.) Er ist ein stiller Held, der alles für sein Königreich hergegeben hat. Diese Aufopferungsbereitschaft beeindruckt mich tief und ich bin SO gespannt zu lesen, wie Fitz‘ Reise begonnen hat. Es war, als hätte Robin Hobb meine Idealvorstellung von einem Fantasybuch genommen und aufgeschrieben. Nur eben schon 14 Jahre bevor ich überhaupt lesen konnte und wusste, was meine Idealvorstellung sein würde. Also – Lest dieses Buch, wenn ihr auf kluge High Fantasy steht.

Lesen Sie weiter

Fünfzehn Jahre lebt Fitz mit seinem treuen Wolf Nachtauge in einer bescheidenen Hütte. Ihm reicht das einfache abgeschiedene Leben, die einzige Sorge die ihn Quält ist, wie er seinen Ziehsohn Harm die Ausbildung bezahlen soll? In all den Jahren hat er nie einen Gedanken daran verschwendet Geld zu sparen. Wenn es nach ihm gehe, könnte es ewig so weitergehen. Doch auch ihn holt irgendwann die Vergangenheit ein. Prinz Pflichtgetreu verschwindet vor der Hochzeit mit der Prinzessin der Roten Korsaren. Ein unsicherer Frieden herrscht, nachdem Krieg der sechs Provinzen. Nur Fitz alleine kann den Prinzen finden, aber er schwor, sich nie wieder in die Intrigen des Königshofs hineinziehen zu lassen. Robin Hobb schreibt sehr leicht und verzaubert einen mit ihrem Schreibstil. Die ersten paar Seiten haben mich sofort in die Geschichte hineingezogen, obwohl ich die Vorgeschichte von Fitz nicht kannte. Leider muss ich gestehen, dass es sich danach sehr lang gezogen hat. Die vielen Gedanken und Überlegungen von Fitz waren einfach zu viel des Guten. Deshalb bekommt das Buch 4von5 Sternen. Nachdem ich diesen Teil jedoch überwunden hatte, nahm die Geschichte an Fahrt auf und ich konnte das Buch bis zum Schluss nicht mehr weglegen. Fitz war sehr hart in seinen Entscheidungen, trotzdem war er auch gefühlsvoll und verletzlich. Sein Wolf Nachtauge konnte ihn immer in die richtige Bahn lenken, denn sie haben eine ganz besonderes Verhältnis zueinander. Wegen dem tollen Cover sprang mir das Buch direkt ins Auge, die Farben passen sehr gut und es wirkt nicht Überlanden. Auch der Klappentext fand ich ansprechend und passend. Auf jeden Fall werde ich weiterlesen und mir auch bei Gelegenheit die Vorgeschichte zulegen. Ich möchte unbedingt wissen, wie Fitz seinen Wolf kennengelernt hat. Auch die Nebencharaktere sind mir ans Herz gewachsen, Harm, die Frau aus der Stadt und der Narr. Danke an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Lesen Sie weiter

Klappentext: Ein alter Freund, eine neue Bedrohung – der Königsbastard ist zurück! Fünfzehn Jahre sind seit dem schrecklichen Krieg der sechs Provinzen mit den Roten Korsaren vergangen, seitdem herrscht ein unsicherer Friede. Da verschwindet Prinz Pflichtgetreu kurz vor seiner Hochzeit mit einer Prinzessin der Roten Korsaren. Will er der Vermählung ausweichen, wie einige behaupten? Oder ist ihm etwas zugestoßen? Es gibt nur einen, der sich auf die gefahrvolle Suche nach ihm machen kann: Fitz der Bastard mit seinem Wolf Nachtauge. Doch der hat sich geschworen, nie wieder in die Intrigen des Königshofs verstrickt zu werden … Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Der lohfarbene Mann« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen. Meine Bewertung: Zum Cover: Das Cover gefällt mir wirklich wirklich sehr und es wirkt einfach ein wenig magisch. Außerdem finde ich es auf den ersten Blick ziemlich interessant, da es nicht voller Details gestaltet worden ist. Die Schriftart des Buchtitels erinnert mich ans Mittelalter, aber vor allem zeigt es, dass sich diese Trilogie optisch an die erste "Die Chronik der Weitseher" anpasst. Der Hintergrund wirkt wie eine Eisscholle, wobei man sicherlich als Betrachter die goldene Festung zunächst erkennt. Zum Inhalt: Nach dem Krieg der sechs Provinzen mit den Roten Korsaren sind 15 Jahre vergangen. Im Mittelpunkt dieser Trilogie steht nach wie vor Fitz Chivalric, königlicher Bastard und Assassine. Doch in dieser Triologie ist es ganz anders. Seit dem Krieg herrscht ein unsicherer Friede, Fitz führt ein völlig anderes Leben distanziert von dem Königshof als Einsiedler. Zu seinem Bedauern ereilt ein Hilferuf seines alten Mentors. Die Handlung ist immer noch sehr fesselnd, interessant und faszinierend und eigentlich wie gemacht für alle Game of Thrones-Fans! Auch in diesem ersten Band der Reihe gibt es wiedermals Intrigen, Lügerei, echte Gefühle, übernatürliche aber dezent gehaltene Elemente und super ausgestaltete Charaktere. Zum Schreibstil: Der Schreibstil von der Autorin Robin Hobb ist bildgewaltig, emotional und einfach nur großartig! Sie fesselt einen mit der detailreichen Beschreibung der Umgebung, den Charakteren und der Situationen. Die Geschichte ist auch hier wieder wie gewohnt ruhig und widmet sich mehr den Entwicklungen der Charaktere als der Action im eigendlichen, was der Geschichte aber absolut nicht schadet!! Dieses Buch ist der erste Band der Trilogie "Das Erbe der Weitseher", der fünfzehn Jahre nach den Ereignissen der Trilogie "Die Chronik der Weitseher" angesiedelt ist. Die Erzählung bettet sich in den Gesamtkontext ein, dass meiner Meinung nach Kenntnisse aus der ersten Trilogie zwingend erforderlich sind, um dem Geschehen in dieser Fortsetzung folgen zu können. Wie in den anderen Bändern wird die Geschichte aus der ich-Perspektive von Fitz erzählt, dabei bedient sich Hobb eines Stilmittels, dass das Buch sich tatsächlich wie eine von Fitz niedergeschriebene Chronik liest. In dieser Fortsetzung trifft man auf Charaktere aus den vorherigen Bändern, aber auch auf neue Hauptcharaktere, die die Geschichte weiterhin sehr interessant machen. Fitz lernt man nun anders kennen und man merkt auch schnell, was diese Figur aufgibt, wenn er sich wieder auf seine Familie einlässt und sich darum wieder in Gefahren begibt.Was mir auch aufgefallen ist, ist das schöne Innenband, welches eine Karte der Sechs Provinzen zeigt. Mein Fazit: Nach der Weitseher-Trilogie, wird nun auch die zweite Trilogie um Fitz neu übersetzt: die "Das Erbe der Weitseher"-Reihe, die jedoch nicht ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Die Faszination der Geschichte nimmt immer und immer mehr zu! Diese Geschichte um Fitz Chivalric zeichnet aus, dass sie den Leser absolut mitreißt! Dementsprechend gebe ich dieser tollen Fortsetzung 5 von 5 Sterne und spreche eine klare Leseempfehlung aus! Danke an das Bloggerportal und dem Penhaligon - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Lesen Sie weiter

Den Leser erwartet nicht nur ein Wiedersehen mit Fitz Chivalric, sondern auch mit Königin Kettricken, der Vagantin Merle, Chade und natürlich dem Narr. Denn Robin Hobb erzählt die Geschichte der Weitseher in “Diener der alten Macht” weiter. +++ Ruhig & tiefgründig +++ Dabei ist dieses Buch der erste Teil der Trilogie “Das Erbe der Weitseher“, der fünfzehn Jahre nach den Ereignissen der Trilogie “Die Chronik der Weitseher” angesiedelt ist. Die Erzählung bettet sich derart geschmeidig in den Gesamtkontext ein, dass Kenntnisse aus der “Der Chronik der Weitseher” zwingend erforderlich sind, um dem Geschehen folgen zu können. Hobb benötigt ein gutes Drittel der Geschichte, um Fitz mit drei der Hauptcharakteren aufeinandertreffen zu lassen, bevor die Geschichte überhaupt erst richtig startet. Eben so, wie der Leser es von den vorangegangenen Erzählungen kennt, die ebenfalls derart ruhig und tiefgründig erzählt wurden. Allerdings, so bilde ich es mir zumindest ein, ist der Anteil an Humor zumindest in der ersten Hälfte des Buchs angestiegen, während gegen Ende die Tragik Oberhand gewinnt. +++ Faszination einer Welt +++ Wie in den anderen Büchern wird die Geschichte aus Sicht von Fitz erzählt. Wieder bedient Hobb sich des Stilmittels, dass das Buch sich tatsächlich wie eine von Fitz niedergeschrieben Chronik liest. Da dieser Stil in der ersten Trilogie sehr gut funktioniert hat, ist mehr als verständlich, dass dieser in der Fortführung ebenfalls anzutreffen ist. Auch wenn die Erzählung ruhig begonnen hat, konnte sie mich direkt in ihren Bann ziehen. Ich konnte direkt in die Welt der sechs Provinzen eintauchen, vermutlich weil mir die Charaktere von Beginn an derart vertraut waren. Die Faszination der Geschichte nahm im weiteren Verlauf zu, wodurch ich komplett in ihr versinken konnte. Wie gewohnt gibt es in dem Buch zwar eine gehörige Portion Magie, dafür keine Superhelden und übermächtige Magier. Vermutlich ist es diese Bodenständigkeit, die die Sympathie zu den Protagonisten verstärkt. +++ Fazit +++ “Diener der alten Macht” ist eine über alle Zweifel erhabene Fortsetzung der Trilogie “Der Chronik der Weitseher” und bildet den Auftakt zur zweiten Trilogie “Das Erbe der Weitseher“. Dadurch, dass dies ebenfalls eine Neuauflage im Penhaligon-Verlag ist, stehen die Veröffentlichungstermine des zweiten und dritten Teils schon fest. Der Leser muss also nicht unbestimmte Zeit auf die Fortsetzung warten. Die Trilogie “Der Chronik der Weitseher” ist grundlegender Bestandteil der erzählten Welt und muss meines Erachtens vorher zwingend gelesen werden.

Lesen Sie weiter

„Diener der alten Macht“ von Robin Hobb. Der Krieg der sechs Provinzen gegen die Roten Korsaren ist nun schon seit fünfzehn Jahren vorüber. Fitz Chivalric Weitseher lebt in scheinbarem Frieden, weit weg von seiner Heimat Bocksburg. Doch die Vergangenheit holt ihn ein. Obgleich sich Fitz geschworen hat, sich nie wieder vom Königshof vereinnahmen zu lassen, folgt er den Hilferufen der Königin, Chade und seinem Freund, dem „Narren“. Denn Prinz Pflichtgetreu ist verschwunden. Seine bevorstehende Hochzeit mit einer Prinzessin würde das Reich politisch stärken – passt das jemandem nicht, oder hat der junge Prinz schlicht das Weite gesucht? Nur Fitz ist zuzutrauen, ihn rechtzeitig zu finden. Denn immerhin ist er, irgendwie, sein Vater … Kritik zu „Diener der alten Macht“: Etwa so viel Zeit, wie im Roman seit dem Konflikt mit den Roten Korsaren vergangen ist, verging auch in der realen Welt seit der Erstauflage der ersten und der zweiten Chroniken von Fitz dem Weitseher. Doch der Auftaktband dieser zweiten Reihe um den charismatischen Fitz mit der „Gabe“ ist zeitlos, und die Neuauflage hat ihm nichts von seinem Zauber genommen. Im Gegenteil, der Roman wurde sehr behutsam und gelungen neu überarbeitet. „Die Alte Macht“ und „Die Gabe“ spielen erneut eine wichtige Rolle – immerhin sind sie für Fitz in seinem Leben mehr Fluch als Segen gewesen und hat ihn dennoch nie ganz losgelassen. Da auch Prinz Pflichtgetreu, als Spross der Weitseher, die Gabe hat, soll Fitz ihn darin unterweisen. Dabei hat er selbst nie eine richtige Ausbildung bekommen, was ihn immer wieder in Gefahr gebracht hat. Auch die Beziehung zu drei wichtigen Figuren wird thematisiert. Da sind einerseits Chade, der Mentor von Fitz, und der Narr, sein alter Freund, und andererseits der treue Wolf Nachtauge. Alle drei sind langjährige Gefährten. „Diener der alten Macht“ beginnt ruhig und dient in weiten Strecken vor allem der Rückbesinnung der Leser an die Ereignisse der ersten Trilogie. Gelegentlich mühsam erscheinen die Erläuterungen der verschiedenen Abstufungen der „Gabe“. Allerdings vergingen zwischen dem Erscheinen der ersten Weitseher-Reihe und ihrer Fortsetzung einige Jahre. Zudem sind „Die zweiten Chroniken von Fitz dem Weitseher“, wie auch die erste Chronik, in sich abgeschlossen und eignen sich daher grundsätzlich auch für jene, denen Fitz und seine Gefährten noch unbekannt sind. Auch beginnt Robin Hobb gern eine Reihe in eher gemächlicher Weise, nimmt sich Zeit für die Figuren und baut ihre Charaktere mit Bedacht auf. Es schadet nichts, denn ihr Schreibstil ist so faszinierend, so nachdrücklich und bildreich, dass auch dieser Auftaktroman trotz anfangs fehlender Action einfach von Anfang bis Ende ein Lesegenuss ist. Es sind nach wie vor die Charaktere, denen Robin Hobb auf unvergleichliche Art Leben einhaucht, die den Reiz der „Weitseher“-Reihe ausmachen. Ihre Figuren haben eine einzigartige Tiefe, die den Leser mitleiden lässt. Und zu leiden gibt es erneut viel – nicht nur für Fitz. Mein Fazit: Wer Fitz, dem Weitseher, bereits in der ersten Trilogie mit Freuden gefolgt ist, kommt an dieser fantastischen Fortsetzung nicht vorbei. Doch auch ohne Vorkenntnisse lässt sich der Auftaktband „Diener der alten Macht“ lesen. Der Roman ist ein Fest für Fantasy-Freunde, die Gefallen finden an Geschichten, in denen ungewöhnliche Personen zu Helden wider Willen werden. Geschichten einer Welt, in der Magie eher eine Bürde ist, es keine Zwerge oder Elfen gibt und politische Ränkespiele die Königshöfe bestimmen. Die Welt von Robin Hobb und ihrem Weitseher Fitz ist eine mehr als faszinierende, und „Diener der alten Macht“ ist ein gelungener Auftakt für weitere Abenteuer, auf die ich mich jetzt schon freue.

Lesen Sie weiter