Leserstimmen zu
Der Club der unsichtbaren Spione

Gitty Daneshvari

Der Club der unsichtbaren Spione-Reihe (1)

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Shelley und Jonathan sind gar nicht so unauffällig, wie ich nach dem Titel vermutet hätte. Klar, beide haben keine besonders herausragenden Eigenschaften oder äußere Details, die sie aus der Masse hervorstechen lassen, doch wer hat das schon? Shelley hat sogar eine ganz eigene, witzige Art zu sprechen, die ich eher als auffällig einschätzen würde. Doch das hat der Geschichte keinen Abbruch getan. Beide wurden nach einem Training, das eher nicht so gut lief damit beauftragt die Entführung des Vize-Präsidenten zu lösen. Schwierig, schwierig...ob die beiden das schaffen werden? Besonders gut hat mir an dem Buch gefallen, dass permanent die Aussage durchschimmert: Egal, wie du bist, du bist gut so. Das ist eine Sache, für die ich selbst auf meinem Instagram-Kanal @ilkamiilka einstehe und deshalb konnte das Buch eigentlich nur noch gut werden. Der Schreibstil von Gitty Daneshvari ließt sich in der Übersetzung von Bettina Spangler ziemlich locker und flüssig. Ich habe jede Seite in diesem Buch genossen und mitgerätstelt, wie es wohl ausgeht. Für Leser ab 10 Jahren, dürfte die eigentliche Story natürlich noch spannender gewesen sein, aber auch mir hat es einige schöne Stunden beschert. Geschrieben ist das Buch in der 3. Person in der Vergangenheit und weist eine angenehme Kapitellänge auf. Zu Beginn jedes Kapitels befindet sich eine hübsche Grafik mit einem Zitat eines anderen Kindes, das oft einen witzig, ironischen Ton hat. Teilweise habe ich richtig gelacht. Das Cover und die Illustrationen sind allgemein sehr schön und das Vorsatzpapier (Papier, das den Buchdeckel mit dem eigentlichen Buch verbindet) sticht in einem knalligen gelb toll hervor. Fazit: Ein tolles Kinderbuch ab 10 mit einer schönen Kernaussage neben der Story.

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