Leserstimmen zu
Wo die ungesagten Worte bleiben

Marie Jansen

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Das Cover von „Wo die ungesagten Worte bleiben“ gefällt mir mega gut! Die Papiere und die welke Tulpe lassen den Leser sofort wissen es geht um irgendwas Vergangenes geht, machen aber auch den Eindruck dass es um Liebe gehen könnte. Ein sehr schönes Cover doch leider kein Wiedererkennugsfaktor drin wo ich sagen würde, Mensch das ist es! Der Schreibstil ist schön flüssig, auch wenn mich der Anfang etwas gelangweilt hat. Aber auch das hielt nicht lange. Die Geschichte selbst ist richtig schön spannend geschrieben, zumal mich das Thema zweiter Weltkrieg sowieso sehr interessiert. Doch vom Klappentext war ich ganz wild drauf bald an die Stelle mit dem blutgetränkten Brautkleid zu kommen. Dann ist da noch dieses den Ansässigen scheinbar angsteinflößende Château und der Auftraggeber von Sabine. Dieser weiß, überraschender Weise, auch nicht so richtig über die Geschichte des Châteaus Bescheid. Aber als ich so gelesen habe wie Sabine das erste Mal mit ihrem Auftaggeber spricht habe ich wirklich gedacht „Noch ein kleiner Christian Grey, wa?“ , aber der Gedanke verflog auch sehr schnell wieder da man schnell etwas mehr über ihn erfährt. Die Sichtweise wechselt immer wieder in die Vergangenheit zu Audrey, der Großmutter von Sabines Auftraggeber, die bis zu ihrem Tod auf dem Château gelebt hat. Man bekommt nur Happen zu geworfen und das macht alles nur noch spannender, gerade weil das Nazi-Regime ja für seine Brutalität bekannt war. Das Buch bleibt wirklich bis zum Ende spannend und ich kann es einfach nur empfehlen!! Die Spannung, die Charaktere, die Zeitsprünge und die Geschichte an sich bekommt von mir deswegen fünf von fünf Sternen.

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Marie Jansen hat ein Buch geschrieben, welches mich sehr berührt hat und welches mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Das Cover ist sehr stilvoll gestaltet, schlicht und elegant kommt es daher, ist überhaupt nicht überladen und man erkennt den romantischen Touch sofort. Der Klappentext deutet schon auf die zwei Erzählstränge hin und fasst sehr gut den Inhalt des Romans zusammen. Die Liebe steht auf beiden Zeitebenen im Fokus. Besonders gut hat mir bei diesem Roman die Entwicklung der Figuren gefallen. Sabine ist nicht nur eine tolle Architektin, sondern auch eine klasse Frau. Zwar hatte sie bisher Pech in Sachen Männer, dennoch ist sie offen und vorteilsfrei anderen Menschen gegenüber. Audrey, die weibliche Hauptfigur in der Vergangenheit, ist ähnlich gestrickt. Sie nimmt ihr Gegenüber in erster Linie als Mensch wahr und nicht als Freund oder Feind. Beide Frauen sehnen sich nach der einzigen und wahren Liebe, die ihnen dann auch zu Teil wird. Die Männer dieses Romans stehen zwar in zweiter Reihe, sind aber nicht wenig komplex angelegt. Gerade Nicolas und Sebastien haben ein Geheimnis, sowie Ecken und Kanten bzw. Macken, die Sabine erst noch entdecken muss. Durch die gefundenen Filmrollen werden die zwei Erzählstränge miteinander verwebt, welches der Autorin sehr gut gelingt ohne Brüche entstehen zu lassen. Teilweise beschert der Erzählstrang der Vergangenheit dem Leser eine Gänsehaut, denn man nimmt automatisch Anteil am Schicksal von Audrey und ihrer Familie. Der Erzählstil der Autorin ist sehr flüssig und sehr gut zu lesen, die Dialoge sind der jeweiligen Zeit angemessen und durch die verschiedenen Perspektiven bekommt man ein sehr gutes Gefühl für die Protagonistinnen. Jahres- und Ortsangaben bei einem Szenenwechsel helfen bei der Orientierung innerhalb des Romans, auch fällt es dadurch leichter die vergangene Zeit einzuschätzen. Diesen Roman empfehle ich allen die gerne historische Romane auf zwei Zeitebenen lesen und sich für die Zeit des Nationalsozialismus in Frankreich interessieren. Der Roman ist meiner Meinung nach sowohl für Frauen, als auch für Männer geeignet, da er in keinster Weise kitschig ist. Ein absolut spannender zwei Zeitebenroman, den ich aus ganzem Herzen nur empfehlen kann, denn er hat mich berührt und zum Nachdenken angeregt. Von daher gibt es eine ganz klare Lese- und Kaufempfehlung für alle. Ich wünsche diesem Buch noch sehr viele Leser und freue mich auf ein neues Buch der Autorin.

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Meine Meinung: Marie Jansen erzählt ein sehr bewegendes Familiengeheimnis, dass sich auf zwei Zeitebenen abspielt. 2016: Sabine von Beruf Architektin wird von ihrem Chef gebeten, ein Chateau in Frankreich zu sanieren. Dabei entdeckt sie einen geheimen Raum, in dem sich ein Koffer mit einer durchschossenen Uniform, ein blutgetränktes Brautkleid und Filmrollen befinden. Zusammen mit Sebastien, dem Fremdenführer, der Sabine schon einiges aus der Vergangenheit des Chateaus erzählen konnte und Nicolas, dem Besitzer, beginnen sie zu recherchieren und decken ein unglaubliches Geheimnis auf, das sie alle in Gefahr bringt. 1940: Die Französin Audrey lebt mit ihrer Familie glücklich im Chateau Maélis, bis es von deutschen Soldaten besetzt wird. Sie verliebt sich ausgerechnet in den Sohn des Generalobersten. Doch hat diese Liebe keine Chance, denn Rudolf scheint in die dunklen Machenschaften seines Vaters verwickelt zu sein. Beide Erzählstränge sind sehr schön geschrieben, wobei mich Audrey emotional mehr berührt hat. Ich habe es sehr genossen, mit Sabine das Anwesen zu erkunden, die Autorin beschreibt dies alles sehr bildhaft und ausführlich, ohne jedoch langweilig zu werden. Mir hat es gut gefallen zu sehen, wie hier ein Architekt Schritt für Schritt vorgeht. Doch dann stellt sich auch schon das erste Problem, denn Sabine bekommt sobald sie erwähnt, wo saniert werden soll nur Absagen. Als sich dann doch jemand findet und die Bauarbeiten beginnen, scheint dies aber jemandem ein Dorn im Auge zu sein und versucht das Vorgehen zu sabotieren. Mit Audrey konnte ich sehr mitfühlen, schreckt sie doch nicht davor zurück, sich mit dem Gegner zu befreunden und setzt sich sehr für Marianne ein, die bei den deutschen anscheinend gefangengehalten wird. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, denn man will natürlich wissen, wie es mit ihr weitergeht und vor allem, ob die beiden entdeckt werden. Die Geschichte war wirklich sehr schön zu lesen, beide Teile waren sehr spannend und emotional, was sich bis zum Schluß hin nicht geändert hat. Auch der Schreibstil ist sehr flüssig und mitreissend. Das wunderschöne Cover paßt wie ich finde perfekt zur Geschichte. Dies war mein erstes Buch der Autorin, da es mich auf Anhieb so begeistern konnte, muß ich schnellstens ihr anderes Werk auch noch lesen und hoffe natürlich sehr auf weitere berührende Geschichten von ihr.

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Die Geschichte spielt in der Vergangenheit (Frankreich 1940) und Gegenwart (Berlin 2016). 1940: Zwei Protagonisten die sich ineinander verlieben, was aber ein Probem ist, da sie theoretisch Feinde sind. Aber wo die Liebe nun mal hinfällt. Die Spannung war von der ersten Seite an da. Ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen weil ich wissen wollte wie es mit den Protagonisten weitergeht. Welche Geheimnisse in den Koffer versteckt sind. Gibt es ein happy end für die beiden? Wunderschönes Buch wo man ab und zu Taschentücher benötigt!

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Wo all die ungesagten Worte bleiben erzählt wie Sabine von ihrem Chef nach Frankreich geschickt wird um ein altes Haus wieder herzurichten. Im Gegensatz zu ihren Kollegen liebt sie ihren Job und macht ihn nicht bloß des Geldes wegen. Schon sehr früh stolpert Sabine (und damit auch der Leser) über das Geheimnis des Châteaus. Sie beginnt zu suchen und findet dabei ein altes Kleid und einige Filmrollen. „Wo all die ungesagten Worte bleiben“ wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt. Einmal die oben erwähnte im hier und jetzt und zum anderen aus Sicht von Audrey im Jahre 1940. Die beiden Protagonistinnen haben mir gut gefallen und waren mir sympathisch. Audrey ist mir allerdings noch etwas mehr ans Herz gewachsen. Die Handlung hat mir gut gefallen. Es ist spannend Sabine auf der Renovierung zu begleiten und die kleinen Geheimnisse des Châteaus zu lüften. Die Familie steht in der Handlung im Vordergrund. Der Schreibstil ist sehr unterhaltsam und bildlich. Das Buch lässt sich gut und in einem Fluss lesen, die verschiedenen Handlungsstränge sind geschickt verknüpft. Die Geschichte fesselt und ich konnte das Buch kaum weglegen. Von mir bekommt Wo all die ungesagten Worte bleiben eine dicke Leseempfehlung. Liebhaber geheimnisvoller Familiengeschichten kommen hier auf ihre Kosten.

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Die alleinstehende Sabine erhält den Auftrag, ein altes Château in Frankreich zu einem Hotel umzugestalten. Kurzentschlossen fährt sie mit ihrem Wohnwagen „Emma“ nach Frankreich, besichtigt das alte Haus und ist begeistert. Doch schon bald stößt sie auf unerwartete Schwierigkeiten, denn kein Bauunternehmer in der Nähe ist bereit, den Auftrag für den Umbau anzunehmen. In einer weiter entfernt liegenden Stadt hat sie endlich Glück und es kann losgehen. Durch Zufall stößt Sabine wenig später auf eine geheime Kellertür und findet einen Koffer mit mehreren alten Filmrollen und einem blutgetränkten Brautkleid. Sie beginnt zu recherchieren, doch dann passieren merkwürdige Dinge auf der Baustelle. Meine Meinung: Schon als Kind habe ich Bücher geliebt, in denen es um alte baufällige Häuser, mit geheimen Räumen, alten Möbeln und versteckten Dingen ging. Das Château in „Wo die ungesagten Worte bleiben“ liegt im sagenumwobenen Wald Brocéliande, der Ursprungsort der Legende von Merlin und der Fee Viviane. Ein toller Handlungsort. Das Buch ist natürlich kein Gruselroman, auch wenn es einige, zunächst unerklärliche Vorkommnisse gibt, zB. Schatten am Fenster, ein Brand in einem Schuttcontainer u.a. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, die durch das Ansehen der alten Filme perfekt miteinander verbunden sind. Die Handlung in der Vergangenheit spielt im 2.Weltkrieg (1940/41). Die Deutschen haben das kleine Dorf Paimpont besetzt und das Château von Audrey’s Familie als Hauptquartier in Beschlag genommen. Die Familie wird gezwungen ihr Haus zu verlassen und darf nur das Nötigste mitnehmen. Alles andere geht in den Besitz der Deutschen über. Der Teil in der Gegenwart ist wesentlich länger und ausführlicher und hat mir auch besser gefallen. In beiden Zeiten gibt es Liebesgeschichten (in der Vergangenheit sogar zwei), die aber eher im Hintergrund stehen. Audrey und Henri (Audrey’s Cousin), sowie Sabine haben mir gut gefallen, sie lassen sich nicht so schnell einschüchtern, besonders Audrey nicht. Die anderen Charaktere blieben eher etwas blass und uninteressant. Fazit: Das Buch war flüssig zu lesen und hat mir ganz gut gefallen, ein Lesehighlight war es für mich aber nicht.

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Die Autorin hat ein wahnsinnig Gutes Gefühl, wenn es darum geht Gebäude, Landschaften oder auch Charaktere zu beschreiben. Die Beschreibung des Schlosses ist wirklich der Wahnsinn. Beim Lesen hat sich vor meinem inneren Auge bereits das Schloss erhoben und ich konnte mir genau vorstellen wie es dort ausgesehen hat. Leider muss ich auch sagen, dass das Buch bis ca. Seite 100 ein wenig langweilig war. ABER es lohnt sich wirklich an dem Buch dran zu bleiben. Ab dem Zeitpunkt, wo das Buch in das Jahr 1940 gesprungen ist, war ich gefesselt. Dazu muss ich auch sagen das die Autorin diese Zeitsprünge super in das Buch integriert hat und dieses somit nicht abgehackt wirkten. Die Geschichte war wirklich spannend zu lesen, das Leben um 1940 in dem Schloss, die Besetzung der Deutschen im Krieg, das Leben der Französischen Familie und das Leiden derer und das finden von Liebe zwischen Deutschen und Franzosen. Diese Zeitreise lohnt sich wirklich zu lesen. Das finden von den Geheimnissen des Schlosses binden den Leser förmlich an das Buch, da man immer wissen möchte was genau dahinter steckte und was noch neues dazu kommt und aufgedeckt wird. Ein wirklich tolles Buch, wenn auch die ersten Seiten ein bisschen langweilig waren.

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Frühjahr 2016: die ergeizige Architektin Sabine bekommt von ihrem Chef einen Auftrag in Frankfreich. Sie soll ein altes Schloss in ein modernes Hotel umbauen. Was idyllisch klingt und wie eine wunderbare berufliche Herausforderung klingt, entpuppt sich als Chateau, welches tief in einem sagenumwobenen Wald, direkt an einem See liegt. Idyllisch oder angsteinflößend? Auf jeden Fall bekommt Sabine nach und nach 3 Männer an ihre Seite: Jac, den fleißigen Handwerker, auf den sie sich immer verlassen kann. Sebastien, den studierten Historiker, welcher als Fremdenführer in der Gegend arbeitet und Nicolas, den Auftraggeber der Modernisierungsmaßnahmen. Mit zwei von ihnen erlebt sie bald eine Art Rückschau in Form von alten Filmen, die das Leben um 1940 auf dem Chateau zeigen mit all seinen Menschen und Geheimnissen... Die Autorin hat einen wirklich spannenden Roman geschaffen, der durch kleine und große Überraschungsmomente lebt, so dass ich gar nicht weiter vom Inhalt erzählen möchte. Mich hat sowohl die moderne Sprache als auch die Thematik von Anfang an mitgenommen bzw. fasziniert. Marie Jansen schafft es, in meinem Kopf Bilder entstehen zu lassen – auch durch die raffinierte Abwechslung von Vergangenheit & Gegenwart. Diese Abwechslung zeigt sich auch in der Thematik an sich: geht es in der Vergangenheit um das Thema Liebe, so taucht diese in der Gegenwart eigentlich gar nicht auf, was ich als sehr wohltuend empfinde. Es ist für mich viel spannender zu lesen, wenn es keine „gefühlsdusseligen Abschweifungen“ gibt, sondern der Leser bzw. die Leserin von neuen Geschehnissen rund um das französische Schloss überrascht wird. Auf jeden Fall kann ich euch diesen Roman wirklich ans Herz legen. Dieses Buch ist eines, welches ich bestimmt noch mal lesen werde und mir auch eine Verfilmung gut vorstellen könnte... also viel Spaß damit!

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