Leserstimmen zu
Wir

Gillian Anderson, Jennifer Nadel

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Zugegeben – das ist auch der Grund, weshalb ich mit dem Buch einige Zeit pausiert hatte – klang es am Anfang typisch amerikanisch. „Yes, we can. Du kannst alles schaffen, wenn du es nur willst. Es ist so einfach.“ Und alles was mir zu einfach erscheint, macht mich grundsätzlich erstmal sehr sehr skeptisch. Die Bereitschaft vom Leser muss da sein, um das Buch nicht nur zu lesen, sondern auch zu fühlen. Und das gelingt den beiden Autorinnen sehr gut. Vor allem die Selbstreflexion ist ein wichtiger Bestandteil in diesem Manifest. Mit den neun Prinzipien: Aufrichtigkeit, Akzeptanz, Mut, Vertrauen, Demut, Frieden, Liebe, Freude und Güte schaffen die Autorinnen einen sehr guten Leitfaden um aus Opferrollen, Fremdbestimmung und Unsicherheiten herauszukommen. Ich betrachte dieses Buch als eine Unterstützung mit vielen sehr guten Impulsen, die ich umsetzen kann aber nicht muss. Die der Leser abwandeln darf und eher eine Anregung als ein starrer Leitfaden sind. Die Prinzipien geben eine gute Struktur und sind aus „fachmännischer Sicht“ sehr gut umsetzbar und können sehr hilfreich sein. Kann ich dieses Buch empfehlen? Uneingeschränkt: JA! Vor allem für Frauen, die spüren, dass der Zeitpunkt gekommen ist, ihr Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen. Die spüren, dass sich etwas ändern muss, damit es gut/besser werden kann. Dieses Manifest ist für jedes Alter gedacht, denn Umbrüche und Veränderungen treffen mehrfach im Leben ein. Es verändert den Blickwinkel auf alltägliche Situationen und zwischenmenschliche Beziehungen. Es ist auch eine gute Geschenkidee für Frauen die uns nahe stehen und denken, dass diese einen kleinen Anstupser Richtung „Glück & Zufriedenheit“ gebrauchen könnten. Ich habe dieses Buch beim Verlag als Rezi Exemplar angefordert. Vielen Dank für die Zusendung. Dies hatte keinen Einfluss auf meine Bewertung!

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Wir!

Von: Bearnerdette

23.11.2017

Gillian Anderson kannte ich bisher in erster Linie als Schauspielerin. So sah ich sie zuletzt in der Serie Hannibal. Scheinbar schreibt sie aber auch gerne, denn zusammen mit Jennifer Nadel hat sie diesen Lebensratgeber für Frauen herausgebracht. Ein Buch, welches nur so vor positiver Energie zu strotzten scheint. Darauf deutet auch schon das wunderschöne Cover hin. Ob allerdings auch die inneren Werte überzeugen können? Mit Ratgebern tue ich mich schwerer als mit Belletristik. Zum einen müssen sie sehr gut geschrieben sein um, mich bei der Stange zu halten, zum anderen muss mich hier Botschaft auch erreichen. WIR, Ein Manifest für Frauen, die mehr vom Leben wollen hat dies zumindest teilweise geschafft. Das Buch richtet sich an Menschen, die ihr Leben positiver und bewusster Leben wollen. Dabei sind die Autorinnen sehr offen was ihre eigenen Schwierigkeiten im Leben angeht - Anderson berichtet beispielsweise von den Schwierigkeiten, die sie bei der Erziehung mit ihren Kindern hatte. Das hat mich sehr angesprochen, denn nichts ist abschreckender, als jemand der einem weiß machen will, dass alles bei ihm/ihr perfekt wäre. Im Zentrum des Buches stehen neun Prinzipien, an denen sich Anderson und Nadel orientieren, um ein selbstbestimmteres Leben zu führen. Das Buch enthält zu dem eine Reihe von Übungen, die uns Lesern helfen sollen. Zum Beispiel soll man eine Liste von Dingen machen, für die man Dankbar ist. So etwas finde ich durchaus wichtig, denn man nimmt sich zu selten die Zeit sich auf das wichtige zu besinnen. Generell empfiehlt das Buch, eine Art (Übung-) Tagebuch zu führen, um sich mehr mit sich selbst zu beschäftigen. Ein Ratschlag, den ich sehr gerne umsetzen möchte, auch wenn ich in der Vergangenheit oft nicht am Ball geblieben bin wenn es darum ging, es regelmäßig zu nutzen. Warum hat mich das Buch nicht zu 100% überzeugt. Ich weiß es nicht so genau. Man muss in der richtigen Stimmung für das Buch sein, bereits sich zu öffnen und Dinger auszuprobieren. Vielleicht bin ich das noch nicht ganz. Nicht jede Übung und jede Anekdote hat bei mir etwas ausgelöst, aber das mag an einem anderen Tag, wenn man das Buch nochmal zur Hand nimmt, anders sein. Wer bereits ist, sich auf diese selbstreflektive Reise einzulassen, kann dem Buch sicher viel abgewinnen. Erschienen ist es im Integral Verlag.

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Das Buch hat mein Interesse schon vor meiner Depression geweckt und jetzt war die Zeit, dass ich es endlich beenden konnte. Viele von uns möchten sich stärker und unabhängiger sein, wir möchten einfach uns selbst sein und uns nicht verstellen müssen. Von ‘WIR’ habe ich mir einige Anhaltspunkte und Tipps erhofft, die den Alltag und das Umdenken erleichtern. Und ich muss sagen, bis zu den letzten ca. 50-100 Seiten hat mir das Buch genau das gegeben. Die beiden Autorinnen geben uns 9 Prinzipien an die Hand, die aufeinander aufbauen und die einen langsam zum Umdenken leiten. Dazu gibt es in jedem Kapitel Übungen, die man während dem Lesen ausführen kann – oder man kann sie natürlich auch im Nachhinein machen. Wir wissen wohl alle, dass Umdenken nicht von heute auf morgen funktioniert und man ständig an sich arbeiten muss, bis es so klappt, wie man möchte. Daher ist es natürlich von Vorteil, wenn man auch nach Beendigung des Buches weiterhin damit arbeitet. Ich fand den Schreibstil der beiden Autorinnen wirklich gut und nachdem ich mich eingefunden habe, bin ich mehr oder weniger durch das Buch geflogen. Für mich persönlich wurden die letzten ca. 50-100 Seiten dann doch etwas zu religiös und zu spirituell, so dass ich den Schluss mehrheitlich Quergelesen habe. Wer jedoch damit überhaupt keine Probleme hat, der wird zu 100 % von diesem Buch profitieren. Die persönlichen Erfahrungen von Gillian Anderson & Jennifer Nadel fand ich unheimlich interessant und fand ich auch gut in das Buch eingebunden. Aber auch hier war es mir am Ende doch ein wenig zu viel. Das Cover finde ich unheimlich toll, obwohl ich persönlich nicht auf solch bunte Farben stehe. Ist auf jeden Fall ein richtiger Hingucker. Fazit Da mir die letzten Seiten nicht ganz zugesagt haben, bekommt das Buch von mir 4 Sterne.

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