Leserstimmen zu
Hallo Leben, hörst du mich?

Jack Cheng

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Oh man, was klang diese Geschichte gut für mich! Ein kleiner Junge, der Raketen und seinen Hund liebt und ein Abenteuer erlebt, dazu wurde das Buch auch noch mit dem tollen „Das Blubbern von Glück“ verglichen, was will man mehr? Letztendlich hat mir „Hallo Leben, hörst du mich?“ auch gut gefallen, nur eben nicht ganz so gut, wie ich gehofft hatte. Das Besondere an dem Buch ist wohl, dass es komplett in Podcast-ähnlichen Aufnahmen erzählt ist. Unser Protagonist Alex nimmt alles, was ihm passiert, auf seinem iPod auf, den er ins Weltall schicken will. So bekommt man seine Erzählungen zu lesen, aber manchmal auch ungefilterte Dialoge, die der iPod zufällig aufgenommen hat. Das war für mich als Erzählweise sehr interessant und erfrischend. Und die Geschichte aus der Sicht eines 11-jähirgen zu erzählen hat der Autor meiner Meinung auch gut hinbekommen, der Stil war wirklich authentisch. Genau da liegt aber auch mein Problem mit der Geschichte. Das Buch war leicht zu lesen, aber manchmal musste ich aufhören, weil ich ein bisschen genervt war von Alex. Als Protagonist ist er eigentlich toll, aber dadurch, dass er alles erzählt, bekommt man manche Infos einfach zu oft und andere überhaupt nicht, denn einem Kind wird ja auch nicht immer alles erzählt. Man tappt zusammen mit Alex im Dunkeln und das ist nicht immer besonders angenehm. Der riesige Pluspunkt, den das Buch aber mitbringt, ist die Nachricht, die auf jeder Seite mitschwingt. Alex hat es wirklich nicht leicht, aber er geht offen und neugierig auf alles und jeden zu und macht dadurch so viele neue Erfahrungen und gewinnt Freunde. Das Buch feiert das Kind-sein und wie Kinder die Welt sehen und auf sie zugehen, und es inspiriert einen wirklich, sich vielleicht auch selbst mal wieder ein bisschen so zu verhalten. Einfach mal ausprobieren, einfach mal nachfragen, einfach mal drauf losreden, vielleicht ergibt sich ja etwas tolles daraus! Fazit: „Hallo Leben, hörst du mich“ ist wirklich ein charmantes Buch mit einer tollen Nachricht. Es ist nicht so ganz ein neuer Favorit, aber durchaus lesenswert!

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In diesem Buch geht es um einen Jungen Namens Alex der den Weltraum liebt, seine Mom, seinen Bruder und seinen Hund. Sein großes Ziel ist es mit seinem IPod mit einer selbstgebauten Rakete ins All zu schießen, um den Außerirdischen das menschliche Leben auf der Erde zu erklären. Und um das zu schaffen, begibt er sich mit seinen Hund auf einer Reise durchs ganze Land. Meine Meinung: Ich fand das Buch richtig klasse. Das Buch konnte man so schnell durchlesen, da es einem wirklich unterhalten hatte und man einfach nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Barry Jonsberg sagte über das Buch das es unmöglich ist es ohne ein Lächeln ins Gesicht zu lesen. Und da kann ich ihn nur zu stimmen.

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Inhalt: Alex ist 11 Jahre alt und lebt mit seinem Hund Carl Sagan und seiner Mutter, die immer wieder mal ihre ruhigen Tage hat, alleine. Er kümmert sich um das Essen, den Haushalt und geht zur Schule, aber seine große Leidenschaft sind Raketen und das Weltall. Daher plant er seinen goldenen I-Pod mit seiner Rakete ins All zu schießen um den Außerirdischen Geschichten aus seinem Leben zu erzählen. Dazu macht er sich auf den Weg quer durchs Land zu einer Convention auf der sich alle möglichen Raketen-Nerds treffen und ihre Raketen starten lassen. Auf seiner Reise lernt er viele verschiedene Menschen kennen, die nach seiner Rückkehr sein Leben mit viel Freundschaft bereichern und eine Schwester mehr hat er danach auch. Meine Meinung: Ich war als ich den Rückentext gelesen habe zwar sehr interessiert an diesem Buch, da ich das Thema Klasse finde, aber trotzdem auch etwas abgeschreckt. Denn ganz ehrlich, eine Geschichte über einen 11jährigen, der total auf Raketen steht und seinen I-Pod ins All schießen will, hörte sich für mich erst mal nicht so prickelnd an. Doch weit gefehlt, denn dieses Buch ist alles andere als uninteressant und langweilig. Was für den einen oder anderen vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig sein wird, ist der Schreibstil. Der Autor erzählt die Geschichte überwiegend aus Alex Sicht, die aber als Berichte für die Außerirdischen auf seinem I-Pod verpackt sind. Also sehr kindlich und vielleicht auch etwas naiv geschrieben, aber trotzdem himmlisch zu lesen. Was das gute an diesem Schreibstil ist, dass man sehr gut Alex Emotionen bei allem was er macht, spüren kann. Egal ob es Wut ist oder er traurig ist. Dieses Buch ist allgemein voller Emotionen und in einigen Situation musste ich schon schwer schlucken. Die Hauptgeschichte besteht nicht aus Raketen und dem Weltall, soviel kann ich schon mal verraten. Alex macht sich zusammen mit seinem Hund Carl Sagan, der nach einem seiner Vorbilder benannt ist, auf den Weg zu einer großen Convention für Raketen-Nerds, mitten in der Wüste. Auf seinem Weg, der ohne Erziehungsberechtigten nicht gerade einfach und ungefährlich ist, trifft er sehr viele Menschen. Am Ende seiner Reise, hat er nicht nur sehr viele Freunde dazu gewonnen, auch seine Familie wurde um eine Schwester reicher. Wenn man mal überlegt, dass sich ein 11jähriger alleine auf den Weg macht, quer durchs Land mitten in die Wüste zu fahren, um dort seine Rakete ins All zu schießen, stehen mir als Familienvater die Haare zu Berge. Doch wieso alleine? Eine sehr traurige Geschichte erwartet hier den Leser. Doch nicht nur Traurigkeit spielt hier eine Rolle, auch Freundschaft und Familie, denn wenn es einige der Personen die Alex getroffen hat, nicht gegeben hätte, wer weiß wie die Geschichte geendet wäre. Alex als Protagonisten muss man einfach ins Herz schließen mit seiner Art die Dinge anzupacken. Er ist ein sehr intelligenter und aufgeweckter Junge und man will auch nicht glaube, dass er erst 11 ist. Er macht einen viel reiferen Eindruck. Besonders ins Herz geschlossen habe ich auch Zed und Terra. Zed lernt er recht früh kennen und obwohl Zed nicht spricht, verstehen sich die beiden bestens und machen sich gemeinsam auf den Weg zur Convention. Terra ist Alex Halbschwester von der niemand etwas ahnt, selbst sie nicht. Doch passt sie von ihrer Art und Weise einfach perfekt zu Alex, auch wenn sie schon 19 ist. Mein Fazit: Hallo Leben, hörst Du mich? ist ein Jugendbuch, das mich mit seiner Geschichte, die voller Emotionen steckt, verzaubert. Obwohl es ein recht trauriges Thema ist, stecken in der Geschichte noch sehr viel Freundschaft und Familie.

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