Leserstimmen zu
Der Kämpfer im Vatikan

Andreas Englisch

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Ich habe das Buch nicht nur gelesen, sondern mit Wissensdurst verschlungen.

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Papst Franziskus vertritt eine ganz andere Ideologie, als viele seiner Vorgänger, er ist besonnen und wirkt Charakterstark. Seine Thesen und Ansichten über Arm und Reich läßt ihn und die Kirche menschlicher wirken, das strahlt Nähe aus und schaft Vertrauen. Nach vielen Skandalen, die die Kirche in letzter Zeit in ihren Grundfesten stark erschüttert hat, scheint nun endlich der "Richtige" im Vatikan als Stellvertreter Gottes gewählt worden zu sein. Der Vatikankenner und Experte Andreas Englich beschreibt in seinem Buch "Der Kämpfer im Vatikan" den mutigen Weg des Papst Franziskus. Der Autor hat bereits über die letzten drei Päpste geschrieben und vergleicht hier ihre Arbeit, dabei gewährt er Einsichten in den Vatikan und die Vatikanbank, die sich für den Leser wie einen Krimi lesen. Er schreibt sehr lebendig, wie es dazu kam, dass Mario Bergoglio zum Papst erwählt wurde, wie er das Ansehen der Kirche wiederherstellen möchte und läßt auch die Skandale nicht aus. Dem Autor ist ein einprägsames Porträt eines "Kämpfers" gelungen, eines Mannes, dessen Leben ebenfalls von Armut geprägt war und der weiß, wovon er spricht. Ein sehr informatives und lehrreiches Buch zugleich. Ich habe es sehr gern gelesen und besonders die vielen internen Facetten fand ich sehr interessant. Der Schreibstil des Autoren ist gut zu lesen, allerdings neigt er zu vielen Wiederholungen und es gibt einige gramatikalische und diverse Tippfehler. Da es sich aber um ein sehr interessantes Buch mit vielen Hintergrundinformationen handelte habe ich hier drüber hinweggesehen. Fazit: interessantes und einprägsames Porträt eines mutigen Mannes

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Ein Mensch alleine hat es erfahrungsgemäß schwer, eine Revolution loszutreten - und nichts anderes ist es ja, was Franziskus fordert - ein völliges Umdenken, ein Zurückfinden zu dem, was Kirche eigentlich sein sollte - eine Kirche, die nicht darauf bedacht ist, Schätze anzuhäufen, im Luxus zu leben, während gleichzeitig in Afrika Kinder verhungern. Der Mann macht den Mund auf und handelt sich dabei nicht gerade Sympathien bei seiner Kurie ein. Aber er bekommt Sympathien beim Volk, mehr vermutlich als viele Mächtige sich wünschen würden. Aber solche Jahrhunderte alte Strukturen niederzureißen, das funktioniert sicherlich nicht von heute auf morgen, zumal man mit dem Tausch des Papstes ja nicht gleich auch die gesamte Struktur ausgetauscht hat, die gesamte Bürokratie usw. Ob der Papst Erfolg haben wird - man würde es sich nicht nur für ihn, sondern auch für die Kirche wirklich wünschen.

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