Leserstimmen zu
Das Erbe der Tuchvilla

Anne Jacobs

Die Tuchvilla-Saga (3)

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“Das Erbe der Tuchvilla” ist bereits der 3. Teil der Tuchvilla-Reihe. Die ersten beiden Teile habe ich nicht gelesen, was sich aber nicht störend auf die Geschichte ausgewirkt hat. Zwar gab es hier und da mal Situationen, wo doch Neugier aufkam, der dritte Teil ist aber auch ganz eigenständig lesbar. Das Buch hat mir ganz gut gefallen. Es hat für mich jedoch eine Weile gedauert, bis ich die ganzen Figuren zuordnen konnte. Da war es dann doch etwas von Nachteil, die ersten beiden Bücher nicht gelesen zu haben. Zwischendurch war das Buch manchmal auch ein Wenig langatmig und es waren nicht immer alle Handlungen für mich nachvollziehbar. Ich denke dennoch, dass ich die ersten beiden Teile auch später nicht mehr lesen werde. Das Buch war, wie schon erwähnt, zwar ganz gut, aber es ist keine Geschichte, die mich so berührt hat, dass sie mir dauerhaft im Gedächtnis bleiben würde.

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Zum Inhalt : Der Krieg ist endlich vorbei, und alle schauen optimistisch in die Zukunft. Die Männer kommen zurück. Viele sind körperlich verletzt. Und manch einer hat eine furchtbare Zeit in Kriegsgefangenschaft verbracht. So auch Paul. Seine Frau Marie hat während dieser Zeit die Firma aufrecht erhalten. Jetzt gilt es erst einmal der Firma zu seinem alten Glanz zu verhelfen. Paul erfüllt seiner Frau Marie den Wunsch vom eigenen Modeatelier. Seine Schwester Kitty verlässt die Villa wegen Unstimmigkeiten mit der Gouvernante. Da auch Marie nicht mit ihr zurecht kommt verlässt auch sie diese und zieht zu ihrer Schwägerin Kitty. In der Zwischenzeit kommt sein Schwester Elisabeth,mit ler Weile in anderen Umständen aber ohne Mann, zurück in die Tuchvilla. Eine anstrengende Zeit für alle beginnt. Mein Fazit: Fulminant, großartig, super gelungen .... Nach dem ich beim ersten Hörbuch erst so meine Schwierigkeiten hatte mich an die Stimme von Anna Thalbach zu gewöhnen, kann ich jetzt beim letzten Teil gar nicht mehr aufhören zu schwärmen . Die Geschichte als Buch wäre mir vermutlich zu langatmig gewesen. Aber als Hörbuch ist es eines der besten die es aktuell auf dam Markt gibt. Die Geschichte ist leicht erzählt und ohne größere Spannungen, viel mehr bekommt der Höhrer einen guten Einblick in die Zeit nach dem Krieg um 1920. Die strenge Etikette und der stilvolle Umgang im Miteinander wird hier besonders großgeschrieben. Der Klassenunterschied zwischen arm und reich wird gerade in der Zeit des Mangels besonders deutlich. Wer Personal hat und auch ein großes Haus bewirtschaften musste hatte durch sein Geld und seine Beziehungen immer schon mehr Möglichkeiten. Dieser bestimmt auch das Sein und Leben. Mir hat das Buch so gut gefallen das ich sehr gerne 5 ***** und sehr gerne eine Hörempfehlung gebe.

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Tuchvilla

Von: Jandy

02.07.2018

Buchrücken Augsburg, 1920. In der Tuchvilla blickt man voller Optimismus in die Zukunft. Paul Melzer ist aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück und übernimmt die Leitung der Tuchfabrik, um der Firma wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Seine Schwester Elisabeth zieht mit einer neuen Liebe wieder im Herrenhaus der Familie ein. Und Pauls junge Frau Marie will sich einen lang gehegten Traum erfüllen: ihr eigenes Modeatelier. Ihre Modelle haben großen Erfolg, doch es kommt immer wieder zu Streitigkeiten mit Paul – bis Marie schließlich die Tuchvilla mit den Kindern verlässt … ACHTUNG SPOILER Meine Meinung Der dritte und letzte Teil dieser Trilogie ist das was ich vermisst habe, was ich persönlich sehr schade finden, dass erst der letzte Teil die Sachen und Eigenschaften auf weißt, die in den anderen Teilen fehlen. Endlich kam wieder Spannung in die Geschichte. Der Charakter haben sich gewechselt. Ein abschließendes und rundes Ende. Es hat alles das was ich am Anfang vermisst habe, wenn auch etwas sehr an atmig zu lesen, sehr zäh zu lesen.  Es lohnt sich schon irgendwie diese Reihe an zu fangen, doch sollte man sich nicht zu viel erhoffen.

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"Das Erbe der Tuchvilla" ist der dritte und finale Teil der Tuchvilla-Saga von Anne Jacobs. Diese Rezension kann deshalb Spoiler enthalten! Paul ist endlich aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrt und mit seiner Familie vereint. Doch Marie hat ihre Schwierigkeiten, ihr eigenes Atelier, die Kinder und Paul alle unter einen Hut zu bekommen, ohne dass sich jemand benachteiligt fühlte. Bald wendet sich die Familie gegen sie und Marie beschließt, nachdem sich sogar Alicia gegen sie wendet, die Tuchvilla mit ihren Kindern zu verlassen...  Anna Thalbach hat das Finale der Trilogie sehr unterhaltsam vertont. Ihre Stimme war angenehm und ich habe ihr sehr gerne zugehört. Die Geschichte hat mir, wie auch die beiden Vorgänger-Teile, sehr gut gefallen und ich habe mit Marie mit gelitten. Sie ist eine Protagonistin, die mir wirklich sehr gut gefällt, eben weil sie einfach so ehrlich ist.  Die Tuchvilla-Saga erinnert mich sehr an eine meiner Lieblingsserie "Downton Abbey" und ich bin so froh, die Saga gefunden zu haben. Obwohl der letzte Teil weniger Spannung enthielt, fand ich ihn trotzdem gut. Anne Jacobs schreibt zwar meistens immer Bücher mit sehr vielen Seiten, doch sie schafft es gut, dass der Leser die Bücher schnell durchließt und sich nicht langweilt.  Meine Bewertung:

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Wir schreiben das Jahr 1920. Paul ist aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt und übernimmt wieder die Leitung der Tuchfabrik. Marie träumt von einem eigenen Atelier. Pauls Mutter freut sich über den zahlreichen Nachwuchs. Lisa zieht aufs Land und Auguste baut eine eigenen Gärtnerei auf. In der Tuchvilla kommt es diesmal zu heftigen Auseinandersetzungen als ein neues Kindermädchen, eine Freundin von Lisa, eingestellt wird. Als dann noch Bilder von Maries Mutter auftauchen, eskaliert die Stimmung. Paul ist verzweifelt und sieht seine Ehe in Gefahr. Auch der dritte Teil der Saga gefällt mir gut. Anna Thalbach schafft es wieder die verschiedenen Charaktere sehr authentisch herüberzubringen. Es ist ein gelungener Abschluss der Trilogie.

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Augsburg, 1920. In der Tuchvilla blickt man voller Optimismus in die Zukunft. Paul Melzer ist aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück und übernimmt die Leitung der Tuchfabrik, um der Firma wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Seine Schwester Elisabeth zieht mit einer neuen Liebe wieder im Herrenhaus der Familie ein. Und Pauls junge Frau Marie will sich einen lang gehegten Traum erfüllen: ihr eigenes Modeatelier. Ihre Modelle haben großen Erfolg, doch es kommt immer wieder zu Streitigkeiten mit Paul – bis Marie schließlich die Tuchvilla mit den Kindern verlässt … „Das Erbe der Tuchvilla“ ist der dritte und damit letzte Band der Saga von Anne Jacobs. Zu Beginn erfährt der Hörer in einem Rückblick, was in letzter Zeit passiert ist und über die Lage der Familie Melzer. Zwischen den Bänden gab es einen kleinen Zeitsprung, die Kinder sind nun schon deutlich älter. Erzählt wird in drei Strängen, aus Sicht der Frauentorstraße, der Tuchvilla und aus Preußen. Diese Stränge verbinden sich gen Ende und bilden einen schönen Abschluß. Leider ist der Weg bis dorthin relativ zäh und langatmig geworden, irgendwie will dieses Mal der Funke nicht überspringen. Die Handlung zieht sich etwas und es gibt nur wenige Wendungen und Überraschungen. Dafür zieht die Geschichte zum Ende hin noch mal ordentlich an und beschert ein würdiges und stimmiges Ende der Geschichte. Gelesen wird „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anna Thalbach, einer der großartigsten Sprecherinnen, die es aktuell gibt. Sie liest so voller Gefühl und mit ganzem Einsatz, dass in jeder Szene nachzuvollziehen ist, dass sie Preisträgerin des Hörbuchpreises als beste Interpretin ist. Ihre Stimme ist lebendig und unverwechselbar und mein absolutes Highlight an diesem Hörbuch. Das Cover zeigt eine junge Frau, die auf die Tuchvilla zugeht, diese liegt leicht im Nebel. Sofort springt das blaue Kleid der jungen Frau ins Auge und macht neugierig. Stil des Covers und Motiv lassen vermuten, welche Art von Geschichte sich im Hörbuch verbirgt. Verpackt sind die beiden CDs in einem Digipac aus Pappe, das im Inneren kurze Informationen zu Autorin und Sprecherin, sowie die Produktionsdaten bereithält. Fazit Nach Längen am Anfang eine gelungene Geschichte und ein würdiger Abschluß der Reihe. Die tolle Sprecherin garantiert pures Hörvergnügen, so dass wir vier von fünf Punkten vergeben.

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Die Geschichte ist deutlich besser als im zweiten Teil, auch die Perspektiven sind viel besser herausgearbeitet. Alles wirkt viel lebendiger. Manche Handlungsstränge haben mich mehr interessiert als andere, aber das ist schon in Ordnung. Was mich wirklich ärgert, das sind die vielen Fehler, nicht nur in Zeichensetzung und Rechtschreibung, es werden Buchstaben und manchmal ganze Wörter ausgelassen. Dann ist jemand beim Tod 49 Jahre alt, dann aber doch schon 52. Aus Fräulein Schmalzler wird ab und zu Frau Schmalzler, was damals einen gewaltigen Unterschied gemacht hat. Jella wird zu Ella. Frau von Dobern heißt kurz mal Frau von Dobner und der Ort Gervin heißt schon im nächsten Absatz Gevin. Es werden sogar ganze Personen verwechselt. Da wird Frau Bräuer als Frau von Hagemann angesprochen und Marie ist angeblich noch immer in Sebastian verliebt. Alicia meint, mit 32 sei eine Frau zu alt, um Mutter zu werden. Dabei ist sie 67 und ihre Tochter 32, also hat sie sie mit 35 zur Welt gebracht und den großen Bruder, das erste Kind, auch mit über 30. Auch hat sie vorher (um 1884) im Alter von 27 ihre Aussteuerservietten bestickt. Ganz schön spät, normalerweise war so ein adliges Fräulein da schon längst verheiratet. Fazit: Inhaltlich hat mir der Roman ganz gut gefallen, fast so gut wie der erste Teil. Die Figuren entwickeln sich weiter, man spürt beim Lesen deutlich den neuen Geist der jungen Weimarer Republik. Aber die vielen Fehler haben das Lesevergnügen gewaltig geschmälert.

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Inhalt: Augsburg, 1920. In der Tuchvilla blickt man voller Optimismus in die Zukunft. Paul Melzer ist aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück und übernimmt die Leitung der Tuchfabrik, um der Firma wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Seine Schwester Elisabeth zieht mit einer neuen Liebe wieder im Herrenhaus der Familie ein. Und Pauls junge Frau Marie will sich einen lang gehegten Traum erfüllen: ihr eigenes Modeatelier. Ihre Modelle haben großen Erfolg, doch es kommt immer wieder zu Streitigkeiten mit Paul – bis Marie schließlich die Tuchvilla mit den Kindern verlässt. Meine Meinung: "Das Erbe der Tuchvilla" ist der dritte und letzte Band in der Reihe um die Tuchvilla. Wie auch die letzten beiden Bände hat dieser Roman wieder ein wunderschönes Cover, das so perfekt zur Geschichte passt. Die 3 Bände sehen auch im Regal wirklich schön zusammen aus! Der Einstieg in die Geschichte beginnt wie immer mit einem "Update" über die aktuelle Lage der Familie Melzer. Man erfährt was passiert ist und auch dass die Kinder nun schon um einiges älter sind. Es gab also einen Zeitsprung von einigen Jahren. Anders als die beiden Vorgänger ist dieses Buch anfangs ziemlich zäh und etwas langweilig. Man erfährt die Geschichte aus verschiedenen Sichtweisen: aus der Frauentorstraße aus der Tuchvilla und aus Preußen. Das fand ich erfrischend und abwechslungsreich, die einzelnen Perspektiven finden am Ende alle zusammen. Was die Handlung betrifft gibt es nur wenige Überraschungen und unerwartete Wendungen. Die letzten 200 Seiten waren für mich das spannendste am Buch, man hätte in der Mitte auch gut etwas rauslassen können. Alles in allem gab es aber ein stimmiges und harmonisches Ende für alle Bewohner der Tuchvilla. Fazit: Etwas zäh am Anfang aber dennoch ein schöner Abschluss mit Happyend für alle.

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