Leserstimmen zu
Der Theoretikerclub

Anja Janotta

Die Theoretikerclub-Reihe (1)

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Die Theoretiker – das sind der 12-jährige Linus, Benjamin, genannt Roman ebenfalls 12 Jahre alt, der 13-jährige Albert und Knut, das 8-jährige Nesthäkchen und moralische Gewissen der Gruppe. Gemeinsam zeichnet sie nicht nur ein hoher IQ (was man gleich auf der Innenseite des Buchdeckels sehen kann) und die Leidenschaft für alles Theoretische, Computer, Smartphone und Co. aus, sondern auch, dass sie ebenso alle Mitglieder des Theoretikerclubs sind und somit auch fleißige Blogger auf dem gleichnamigen Blog, den Linus ins Leben gerufen hat. Linus Kurz ist übrigens der Bruder von Mira Kurz, der Protagonistin aus Linkslesestärke und Linkslesemut. Diese Bücher muss man aber nicht gelesen haben, um den Theoretikerclub lesen zu können. Die Jungs sind also Nerds aus Überzeugung. Theoretisch ist immer alles easy, in der Praxis ist es aber nicht immer ganz so einfach. Anders gesagt – die Jungs sind gut in der Planung, doch bei der Umsetzung hapert es. Und in der Praxis lauern Überraschungen und Probleme, die Jugendliche in diesem Alter nun mal haben: Freundschaft, erste Verliebtheit, mal mehr oder weniger Stress mit der Familie und auch Konflikte mit Gleichaltrigen. Davon haben die Theoretiker nicht gerade wenig. Mit den Mädels gibt es Stress und ebenso mit den Jungs der Fußballclique. Doch es bleibt nicht bei kleinen Streitereien. Alles beginnt, mit einer harmlosen Reiberei wegen eines falsch geparkten Fahrrads zwischen Linus und Thomas Keller, einem der Fußballer. Es schaukeln sich nun gegenseitige Rachefeldzüge hoch, die für die Theoretiker nicht wirklich erfolgreich sind. Unbedingt wollen sie beweisen, dass sie cleverer sind als die Jungs der Fußballclique. Was sie austüfteln, klingt großartig – in der Theorie. Aber in der Praxis? Doch nur der kleine Knut hat Einwände. Er ist das moralische Gewissen der Gruppe und Dinge wie Tagebücher und Punkte beim Bowling fälschen, geht für ihn gar nicht. Doch wer hört schon auf den kleinen Knuti oder Knutschi, wie er auch schon mal genannt wird. Erst als ihr großer Friedensplan beinahe in einer Katastrophe endet, merken die Theoretiker, dass Theorie und Praxis nicht immer das Gleiche sind. Anja Janotta ist es wieder gelungen, mit einem lockeren und witzigen Schreibstil die Leser in ihren Bann zu ziehen. Sprachlich ist sie dicht an der Zielgruppe dran, übertreibt so manches mal aber auch gekonnt. Die einzelnen Charaktere sind wunderbar und sehr abwechslungsreich gestaltet und es macht einfach Spaß zu lesen, wie sie sich aneinander reiben. Dabei greift sie, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger daherzukommen, das Thema Medienkonsum auf und zeigt auch die Tücken der modernen Technik. Schon das Cover lässt den Humor des Buches erahnen. Dort sieht man die Theoretiker inmitten eines Kabelsalates sitzen und erkennt, dass sie offensichtlich über einem schweren Computerproblem brüten. Dreht man das Buch dann um, sieht man auf der Rückseite, dass der kleine Knut die Ursache für das Problem schon längst entdeckt hat – der Stecker war nicht eingestöpselt. Im Buch selbst findet man am unteren Rand der rechten Seiten ein Daumenkino, das sich durch das ganze Buch zieht. An jedem Kapitelanfang gibt es außerdem eine Zeichnung von einem Smartphone, auf dem verschiedene Ereignisse abgebildet sind. Ansonsten gibt es keine weiteren Illustrationen. Das Buch richtet sich an Leser ab 11 Jahren. In erster Linie spricht es computerbegeisterte Jungen an, doch auch Mädchen dürften an der Geschichte ihre Freude haben, denn immerhin geht es ja u.a. um Themen wie Freundschaft und erstes Verliebtsein und in der Geschichte kommen starke Mädchenfiguren vor. Um die Geschichte selbstständig lesen zu können, sollte man keine Schwierigkeiten mehr mit einer normalen Lesbarkeit und einem großen Textumfang haben. Die Anforderungen an das Lesesinnverständnis sind durchaus schon recht hoch, da immer wieder Redewendungen, Fach- und Fremdwörter vorkommen, die noch nicht wirklich altersgerecht sind. Häufig werden sie erklärt, nicht selten muss man sich die Bedeutung jedoch aus dem Kontext heraus erschließen. Davon mal abgesehen, kann man somit aber auch den eigenen Wortschatz erweitern. Es bietet sich an, mit unerfahrenen Lesern das Buch gemeinsam zu lesen. Lesemuffeln oder unerfahrenen Lesern kommen auf alle Fälle die vielen Blogeinträge und WhatsApp-Nachrichten entgegen, die oft über viele Seiten gehen. Das Schriftbild ist dadurch sehr aufgelockert. Bei der Schrift im Buch handelt es sich überwiegend um eine Serifenschrift in normaler Schriftgröße und mit normalen Zeilenabständen. Für Leser, die Schwierigkeiten mit der visuellen Wahrnehmung und Verarbeitung haben, empfehle ich das E-Book. Fazit: Ein toller Lesespaß für alle Computerfreaks und Smartphonefans.

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Allgemeines: Titel: Der Theoretikerclub Autorin: Anja Janotta Verlag: cbt Genre: Kinderbuch Seitenzahl: 252 Preis: 12,99€ Inhalt: Linus, Albert und Roman sind der Theoretikerclub; sie haben einen Blog zu Fachsimpeln und haben den totalen Durchblick. Zumindest meistens. Naja, ab- und zu. Den Rest der Zeit muss Knut, der Theoretiker in Ausbildung, den großen Jungs mit zickigen Schwester, den fiesen Nachbarsjungen und dem selbstgebauten Baumhaus helfen. Die Theoretiker entwickeln DEN Plan, um endlich für Frieden zu sorgen, unschlagbar und raffiniert. Zumindest in der Theorie... Meine Meinung: Leider hat "Der Theoretikerclub" mir persönlich nur mittelmäßig gefallen. Die Geschichte an sich war zwar wirklich witzig und hat mich an einigen Stellen auch zum Schmunzeln gebracht, jedoch steckt es gleichzeitig voller Klischees und Überspitzungen, sodass ich es beim Lesen oft schon als wirklich störend empfunden habe. Die vier Hauptpersonen, ganz besonders Linus, Roman und Albert, sind extrem schlau, und diese Tatsache wird, meiner Meinung nach, oft so rübergebracht, dass es dem Leser fast schon lächerlich erscheint; der eine spricht (bzw. schreibt) dauernd in Latein, der Andere versagt in allem, was nichts mir Grips zu tun hat und der dritte sitzt ständig vorm PC und spielt Denkspiele. Auch die weiblichen Figuren stecken bis zum Rand voller Klischees: Ponysticker, Schminke und ein Hass auf Technik stehen an der Tagesordnung, es wird dauernd nur über Jungs geredet und Schule ist auch nicht besonders hoch im Kurs. Die Geschichte ist, wie ich bereits erwähnt habe, wirklich gut durchdacht und macht an sich auch Spaß zu lesen, man findet wirklich keinerlei Längen und Langeweile kommt nicht auf, jedoch finde ich teilweise, dass das Buch für Kinder nicht immer geeignet ist. Da einer der Hauptfiguren erst acht Jahre alt ist und auch der Klappentext jüngere Kinder durchaus anspricht, halte ich die Ausdrucksweise teilweise für etwas unpassend. Was mir sehr gut gefallen hat war die Gestaltung von Teilen der Geschichte als einzelne Blogbeiträge oder WhatsApp-Nachichten und die kurzen Kapitel, was besonders jüngere Leser bei de Stange hält. Fazit: "Der Theoretikerclub" konnte mich von der Geschichte her überzeugen, jedoch hat mich die Überspitzte Darstellung der Charaktere, die voller Klischees stecken, oftmals sehr gestört. Deshalb bekommt "Der Theoretikerclub" von Anja Janotta von mir 3 von 5 Sterne!

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Hier möchte ich gern mit der Bewertung des Covers beginnen. Da es mir sehr gut gefallen hat. Es ist ansprechend und so gewählt das 12 jährige es unaufgefordert ansehen wollten. Ein schöner, gut zum Buch passender, Titel. Planung ist ihr Ding. Leider sieht die Praxis oft anders aus. Ausgeklügelte, komplizierte Manöver werden geplant, leider ist das Leben in der Praxis anders und es kommen unvorhergesehene Parabeln dazu. Und genau diese machen die Geschichte so spannend und interessant. Die vier Theoretiker erinnern beim lesen sehr häufig an die Serie The Big Bang Theorie. Die Autorin hat die Charaktere der Kinder mit denen der Schauspieler gekonnt vermischt. Dies ist nicht das erste Buch welches wir von Anja Janotta lesen. Dieses gefällt mir und auch meinem Sohn um einiges Besser. Es passt perfekt für die Zielgruppe. Sehr häufig habe ich die Theoretiker mit meinem Sohn und deren Freunde verglichen. Viele Parallelen zeigten sich. Der Sprach-/Schreibstiel ist locker, flockig, einfach zeitgemäß. Besonders gefallen haben mir die "Blog" und "Chat" Einträge. Wobei mein Sohn hier sagt, keiner schreibt so viel. Es wird doch alles abgekürzt. Danke Anja, das du dies nicht getan hast ;-). Für uns "Gruftis" ist es an einigen Stellen auch so schon verwirrend gewesen. Hierfür gab es dann kleine Erklärungen, so das jeder unwissende das Buch lesen und wirklich alles Verstehen konnte. Die Oberstreber erklären dem kleinen Knut worüber sie diskutieren, da dieser ja noch ein Grundschüler ist und das ganze Wissen nicht haben kann. Es ist toll Wissen auf diese Weise zu vermitteln. So spielerisch lernt man nie wieder Latein! Das Buch hat mir von Anfang bis Ende gefallen. Jeder Charakter hat seine eigene Liebenswerte Art. Knut war mein Lieblingscharakter. Er hat viel infrage gestellt, was die Grossen von ihm verlangten. Ein sehr Charakterstarker junge! Wir freuen uns auf mehr. Nicht nur für Jungs ist dies eine tolle Geschichte, auch Mädchen werden hier auf ihre kosten kommen. Ich habe dieses Buch zum Lesetraining in die Klasse 6 mitgenommen. Beide Geschlechter fanden es sehr amüsant. Mein Lieblingszitat: "Minecraft Bücher sind für Leute, die auf dem geistigen Niveau von Pixi-Heftchen hängen geblieben sind." S. 101

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Der Theoretiker Club Linus, Albert und Roman sind der Theoretikerclub. Knut ist ein Theoretiker in Ausbildung. Die Jungs vom Club haben den vollen Durchblick… Theoretisch jedenfalls. Praktisch muss immer wieder Knut zu Hilfe kommen, wenn es um ausgekochte Schwestern, um streitlustige Nachbarjungs oder die Rettung ihres krummen Baumhauses geht. Knut ist zwar nur ein Genie in Ausbildung, besitzt aber mehr gesunden Menschenverstand als alle Großen zusammen. Und dann ersinnen die Theoretiker den ultimativen Plan, der für Frieden sorgen soll und der, zumindest theoretisch unschlagbar ist. Praktisch gesehen hat der Plan jedoch einige Schwächen. Autorin Anja Janotta Anja ist im Jahre 1970 geboren und verbrachte ihre Kindheit in Saudi Arabien und Algerien. Sie wusste schon als Kind, dass sie Autorin werden möchte. Ihr Studium absolvierte Sie in München, als Diplom-Journalistik. Heute lebt sie mit ihrer Familie an einem See in Bayern. Das Buch hat ein sehr farbliches Cover, was mir sofort gefiel. Es ließ allerdings nicht sofort erblicken, dass es sich hierbei um ein Kinderbuch handelt. Auf dem Bild sehen wir Albert, Linus und Roman „von links nach rechts“ und sehr viel Kabelsalat. Auf der Rückseite einen recht ausführlichen Einblick in das Buch. Blättert man das Buch auf, sehen wir auf zwei Seiten alle Charaktere des Buches und deren alter. Erst hier wurde mir klar, dass es sich um ein Buch für 11 jährige handelt. Nun ja, da ich dieses Buch aber habe und ich immer noch interessant fand, musste es selbstverständlich gelesen werden. Im Buch gibt es einen Daumenkino, aber ansonsten keine weiteren Bilder. Kapitel 1. – Wir lernen am Anfang erst einmal einen der Hauptcharaktere kennen. Um genauer zusagen, den 12-jährigen Linus. Anschließend geht es auch schon mit dem Blog lost. Das Buch wechselt zwischen Chatverläufe, Blogeinträge und Gespräche der Kinder. Das kann zwar schon ab und an dazu führen, dass man ein wenig verwirrt ist, aber ansonsten ließ es sich fließend lesen. Wir erfahren von Kapitel zu Kapitel immer mehr über unsere drei Hauptfiguren und deren Ideen. Aber oft wissen sie nicht weiter und dann hilft ihn ausgerechnet der kleine 8-jährige Knut. Aber was sagt und das Buch eigentlich? Neben einer sehr interessante, spannenden und amüsanten Geschichte, vermittelt und dieses Buch auch etwas. Es geht hierbei Hauptsächlich darum, wie groß die Mediennutzung unsere Kids ist und das vor einigen Jahren noch alles anderes war. Wenn man das Buch so liest, will man natürlich hoffen, dass es doch ein wenig übertrieben ist. Aber seien wir mal Ehrlich. Ich bin selbst Mama von einem Jungen, der am liebsten jeden Tag an irgendwelchen Geräten hängen würde. Oder wenn ich mit die Kinder von Freunden oder Arbeitskollegen anschauen, die nach dem Kindergarten oder Schule an den PC gehen. Die Spielplätze in meiner Umgebung kaum besucht werden, lässt einem auch Nachdenklich werden. Neben den Medien, geht es in diesem Buch aber auch um Freundschaft, Familie, Mut und schwächen. Für mich ein gelungenes Buch. Ideal für Lesemuffel, Leseratten und auch Erwachsenen, die noch immer jung geblieben sind.

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Inhalt: Linus, Albert und Roman sind der Theoretikerclub. Knut ist ein Theoretiker in Ausbildung. Die Jungs vom Club haben den vollen Durchblick… Theoretisch jedenfalls. Praktisch muss immer wieder Knut zu Hilfe kommen, wenn es um ausgekochte Schwestern, um streitlustige Nachbarjungs oder die Rettung ihres krummen Baumhauses geht. Knut ist zwar nur ein Genie in Ausbildung, besitzt aber mehr gesunden Menschenverstand als alle Großen zusammen. Und dann ersinnen die Theoretiker den ultimativen Plan, der für Frieden sorgen soll und der, zumindest theoretisch unschlagbar ist. Praktisch gesehen hat der Plan jedoch einige Schwächen. Rezension: Nachdem uns die „Linkslesestärke“ und der „Linkslesemut“ schon sehr gut gefallen hat, war klar, dass wir auch das neue Buch der Autorin zusammen lesen werden. Und wir wurden in keinster Weise enttäuscht. Mit viel Witz und Humor berichtet die Autorin von Linus Kurz und seinen Theoretikerfreunden. Linus kennen wir bereits aus den anderen beiden Büchern, denn er ist Miras Bruder, die die Hauptprotagonistin in diesen Geschichten war. Es ist aber keine Vorkenntnis der beiden ersten Bücher notwendig, sondern man kann die Theoretiker auch ganz unabhängig davon lesen. Die Handlung wird immer mal wieder mit Chat-Unterhaltungen der Theoretiker im Blog aufgelockert und auch von einigen wirklich lustigen Szenen, die sich so abspielen. Aber auch ernstere Ereignisse finden hier ihren Platz und es kommt auch mal zum Streit. Es geht also nicht nur um den Club und die verrückten Ideen der Theoretiker, sondern auch um den Umgang miteinander. Denn auch unter Geschwistern oder Mitschülern sollte man sich an einige Dinge halten. Und genau das wird hier vermittelt. Die Theoretiker gehen eine ganze Weile falsche Wege und müssen am Ende doch erkennen was wichtig ist im Leben und dass man mit Ehrlichkeit oft viel weiter voran kommt als mit perfiden Plänen. Das Buch wird ab einem Lesealter von 11 Jahren empfohlen, wobei ich mit meinem neunjährigen Sohn auch sehr viel Spaß daran hatte. Es sind teilweise sehr lange Kapitel, aber damit kamen wir sehr gut zurecht. Durch die immer wieder neuen und aberwitzigen Ideen der Theoretiker wird der Spannungsbogen stets aufrecht erhalten und es passiert immer wieder etwas neues. So mag man das Buch fast gar nicht aus der Hand legen. An jedem Kapitelanfang findet man eine Illustration von Vera Schmidt, die einen Blick in das Kapitel erahnen lässt. Dazu ist ein Daumenkino im Buch illustriert, das auch sehr gelungen ist. Fazit: Eine unterhaltsame und witzige Lesezeit erwartet euch hier. „Big Bang Theory“ für junge Leser, die uns überzeugen konnte.

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Linus, Albert und Roman haben den Theoretikerclub gegründet. Knut ist sozusagen in Ausbildung und mit seinen noch nicht ganz 9 Jahren auch der Jüngste. Die Jungs haben einen Blog und fachsimpeln dort sehr gerne herum. Doch wenn es um das Praktische geht, stehen sie doch nicht mehr so gut da. Bei dem Kampf gegen ausgekochte Schwestern, streitlustige Nachbarjungs oder ihrem ultimativen Plan für Frieden zu sorgen, muss Knut oft praktisch zu Hilfe kommen. Werden sie ihre Schwächen ausbügeln können und wird am Ende Frieden herrschen? Das Cover ist super gewählt, vorne Linus, Albert und Roman vor einem Computer mit lauter Kabelsalat und hinten Knut, der die praktische Lösung schon erkennt. Einfach klasse gewählt, da so viele Situationen im Buch auf Knuts praktisches/logisches Denken hinauslaufen. Anja Janotta hat mit diesem Buch einen Lesespaß kreiert, der Jungs, aber auch Mädchen ansprechen sollte, die gerne technisch unterwegs sind. Auch die Mädels sind im Buch gut vertreten und eigentlich fast die Sympathischeren, da sie eben nicht so theoretisch sind. Der Schreibstil ist sehr flüssig, wird untermalt durch Blogeinträge und Chats und so wird die Geschichte nochmals aufgelockert. Der Kapitelanfang beginnt immer mit einer Illustration eines Handys mit Bild darauf. Was ich ganz super finde ist zum Einen, dass vorne im Buch alle wichtigen Charaktere der Erzählung mit einer Zeichnung, Alter, Stellung in der jeweiligen Clique und Verbindung untereinander aufgezeigt wird. So können die Kinder (und auch ich) ab und zu mal zurückblättern und nachschauen. Zum Anderen fand ich auch die Idee mit dem Daumenkino in der Ecke des Buches super gewählt. Mein Sohn mit seinen 9,89 Jahren hatte mit den Chats/Blogeinträgen ein kleines bisschen Probleme, aber einfach nur, weil er mit solchen Dingen noch keine Erfahrung hat. Im Laufe des Buches ist das dann aber kein Problem mehr. Die Geschichte ist aus dem Leben der heutigen 10-13 Jährigen und zeigt, wie viel mehr Mediennutzung heutzutage läuft, im Gegensatz zu vor 25 Jahren, als ich so alt war. Klar ist es in diesem Buch etwas überspitzt dargestellt und ich hoffe, dass die Kinder in diesem Alter auch noch andere Sachen machen, doch ist das Buch auch mit wahnsinnig viel Witz, Wortverdrehern, Plänen und Aktionen gespickt. So kann man in diese Geschichte eintauchen, Freundschaft, Mut und Schwächen von theoretischen Plänen erleben und sich ein ums andere Mal schlapp lachen. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und jeder auf seine Art einzigartig. Die Theoretikerjungs sind Nerds par excellence, sie passen wie die Faust aufs Auge und wo es bei ihnen theoretisch funktioniert, sind sie praktisch manchmal aufgeschmissen. Dafür gibt es den einfach genialen Knut, der mir total ans Herz gewachsen ist. Denn er bügelt die praktischen Ausfälle von Albert, Linus und Roman ein ums andere Mal aus. Er ist in meinen Augen derjenige, der mit seinen fast 9 Jahren besser im Leben zurechtkommt, als die drei Jungs. Schlau, praktisch gut ausgebildet und mit verhandlerischem Geschick, kann er super punkten. Noch dazu ist er einfach der Vernünftigste, der nicht jede Aktion freiwillig mitmacht. Anja Janotta hat sich ihren Sohn geschnappt und dieses schöne Buch vom Titel her, aber auch vom Slang der Altersgruppe geschaffen. Mit altersgerechter Sprache, auflockernden Chatprotokollen, einer zur Geschichte passenden Charakterdarstellung und sprachlicher Vielfalt kommt dieses Buch für Jungs, wie auch Mädchen zustande. Es eignet sich wunderbar für die Altersgruppe, kann aber auch gut vorgelesen werden. Die etwas jüngeren Leser/Zuhörer brauchen vielleicht ab und an eine Erklärung, aber dies tut der Geschichte keinen Abbruch und die Lacher sind garantiert. Witziges, aber auch tiefergehendes Buch über Freundschaft, Zusammengehörigkeit und theoretisches Wissen, das praktisch umgesetzt werden muss. Für Jungs, wie auch Mädchen geeignet! Volle Leseempfehlung!

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Es gibt tatsächlich was Neues von der ideengeladenen und alltagsinspirierten Familienmanagerin und Kinderbuchautorin Anja Janotta. Nach ihren erfolgreichen und aberwitzigen Veröffentlichungen rund um das Schreiben und die Krux des Recht- oder Linksschreibens und all der Wortgefüge in denen sie hauptsächlich die Zielgruppe der Mädchen ansprach, gibt es nun mit dem legendären „Der Theoretiker Club“, ein Buch, was theoretisch das beste Buch Deutschlands ist und praktisch eigentlich auch… Viel Witz und Charme greifen hier aus dem Leben junger Besserwisser, Theoretiker, Nerds, Experten und Klugscheißer. Ein Club der Denker und Philosophen mit allerhand Plänen und Projekten. Das verbotene Tagebuch der Schwester: Albas Tagebuch, die Mission schlechthin. Jungs versus Mädchen, Theorie versus Praxis! Ein geniales und ultracooles Battle mit schlauem Schlagabtausch und irrwitzigen Ideen und trockenen Floskeln. WOW!!!! Nach „Linkslesestärke oder Die Sache mit den Borten und Wuchstaben“ und „Linkslesemut oder Die Sache mit dem Versiebtlein“, nun das ultimative Buch für Jungs, Schwestern und Theoretiker: „Der Theoretiker Club“. Erschienen im cbt Kinder- und Jugendbuchverlag (http://www.randomhouse.de/cbt/) Zum Inhalt: "Linus, Albert und Roman sind der Theoretikerclub. Sie haben den ultraschlauen Grips. Sie haben einen Blog zum Fachsimpeln über Zahlencodes, die Römer und Gadgets. Und sie haben den Durchblick. Theoretisch jedenfalls. Praktisch muss immer wieder Knut zu Hilfe kommen, wenn es um ausgekochte Schwestern, um streitlustige Nachbarjungs oder die Rettung ihres krummen Baumhauses geht. Knut ist zwar nur ein Genie in Ausbildung, besitzt aber mehr gesunden Menschenverstand als alle Großen zusammen. Doch dann ersinnen die Theoretiker einen ultimativen Plan. Der wird endlich für Frieden sorgen und ist theoretisch unschlagbar. Praktisch allerdings … hat er ein paar entscheidende Schwächen!" Schreibstil: Kann es ein authentischeres und realeres Buch geben, als eines, was aus dem echten Leben gegriffen ist und von Kindern und Jugendlichen der Zielgruppe selbst inspiriert und angeregt wurde? Wohl kaum. Die sympathische und offene Kinderbuchautorin Anja Janotta lässt sich gern von ihrem eigenen Sohn mit Ideen für diese abgedrehte und doch sehr ehrliche und handfeste Geschichte inspirieren und mit Ideen und Möglichkeiten füttern. Dem Schreibstil der Autorin merkt man an, dass es ihr neben einer unterhaltsamen Geschichte auch wichtig ist, Botschaften des sozialen Zusammenlebens und des Alltags zu vereinen. Das gelingt ihr zum wiederholten Male richtig gut. Ihre bisherigen zwei Bände zum Thema Schreiben und Lesen richteten sich eher an junge Mädchen, die sich mit der Protagonistin Mira sehr schnell identifizieren und im Buch anfreunden konnten. Nun gibt es das passende Pendant für Jungs. Mit gewohnt lustigem Stil, ebenso witzigen Sprüchen und ungeahnten Situationen mit skurrilem Ausgang. Die Autorin Anja Janotta hat mit ihrem ersten Teil einer hoffentlich bald fortführenden Reihe um den Theoretiker Club ein tolles Kinderbuch für junge Leser, Jungs und auch Mädels geschrieben, die sich in den vielen Chats und Blogeinträgen sicherlich schnell wiederfinden und unter Garantie am liebsten selbst posten würden. Das Buch liest sich durch die Beiträge und der Erzählung wirklich flott und sorgt für angeheiterte Stimmung. Die Autorin zeigt sich mutig und nutzt auch gern den Slang und Jargon der Jungs in der Schule und ihrer Freizeit. Locker, leger und freischnute. Hier verfällt Anja Janotta aber nicht ausschließlich in Umgangssprache, sondern erzählt auch eine Geschichte, die zusammenhängend und verknüpfend ist und in einer altersgerechten Sprache, mit passendem Satzbau und regulärer Aussprache und Formulierung glänzt. Hier darf man sich also auf Lockerheit und aber auch auf Formelles der Sprachvielfalt freuen. Diese Gratwanderung finde ich sehr schlau und ansprechend. Durch ihre ideengeladene und motivierende Art hat die Autorin A. Janotta es geschafft, in Zusammenarbeit mit der Illustratorin Vera Schmidt ein (Vorlese-) oder Selbstlesebuch zu schaffen, welches durch spritzige Chats, Nachrichten, Blogeinträge, Dialoge, Alltagssituationen und viel Phantasie, aber auch etwas Ernsthaftem, ein Kinderbuch munter und lebhaft mit Inhalt und Wert zu vereinen. In einer textreichen Geschichte mit viel Theorie und in kurzen Kapiteln und großer Schrift lässt sie die Leser an der Praxis des Lebens und des Clubs teilhaben. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt und willkommen, jung, kindgerecht, frisch und glänzt mit witzigen Sinnbildern, abgestimmt auf die liebevollen Illustrationen und dem flotten Daumenkino im Buch. Mir hat es richtig große Freude bereitet, diese witzige Geschichte zu lesen und einige Textstellen in unserer Vorlesezeit mit meiner Familie zu lesen. Das Buch eignet sich wunderbar zum Vorlesen, da man die Chatnachrichten gigantisch abwechslungsreich mit verschiedenen Tonlagen und Stimmen beleben kann, man kennt die Figuren ja bereits durch die Beschreibungen und Charaktermerkmale und kann so den passenden Wortlaut finden. Es eignet sich aber auch wunderbar zum Selbstlesen und sich vorlesen lassen. Buch / Cover: Das Buch befindet sich in einem sehr hochwertigen Zustand. Da ich bereits im Besitz der beiden anderen Kinderbücher der Autorin bin, habe ich mich gefreut, dass auch das „Jungenbuch“ wunderbar in die Reihe der beiden „Mädchenbücher“ passt. Gleiches Format, gleiche Qualität und gleicher Stil. Das freut mich und sieht super aus. Das Cover zeigt Situationen und Figuren aus dem Buch. Besser und eiladender könnte es kaum sein. Da rauchen die Köpfe und die Theoretiker sind in der Praxis echt überfragt. Ein neuer Plan muss her… Schlaumeier, Nerd, Freak, Hacker, Stubenhocker…. All diese Klischees könnte man feststellen. Ist es denn so in dem Club? Findet es heraus! Das Schriftbild ist sehr locker, die Schrift sehr schön groß und die Texte lassen sich wunderbar flüssig vortragen. Die Illustrationen am Rand bieten ein Daumenkino, wenn man das Buch durch die Finger gleiten lässt. Theoretisch. Klappt es auch in der Praxis? Meinung: Dieses Kinderbuch ist mit Witz, Charme, jeder Menge Lacher, Schenkelklopfer, Plänen, Missionen, Theorien und Handlungen bedacht, die mit Engagement, realem Leben, viel Herzblut, Erlebten und Ideen eines Jungen im passenden Alter komponiert und zu einer Geschichte geworden sind. Das Buch thematisiert die zwei unterschiedlichen Gemüter, einmal sind es die Theoretiker und einmal die handfesten Praktiker. Geht denn das eine ohne das andere? Wer erstellt die Pläne, wer setzt diese um und wer erkennt die Schwächen und Tücken? Diese verwirbelten und nuancierten Botschaften und Aussagen des Buches und des Themas drängen sich jedoch nicht auf. Hier steht die lustige Geschichte im Vordergrund und die Mission Albas Tagebuch! Im Zeitalter der Kommunikation, der Pragramme, PC´s , Medien und Computerwelten passiert viel am heimischen Schreibtisch. Das will dieses Buch aufgreifen und erzählt die legendäre Geschichte des Theoretiker Clubs mit seinen Nerds und Freaks. Hier zählen nicht die Schwielen an der Hand, sondern der ermittelte IQ. Hochbegabt und unfähig? Muss nicht sein, man muss sich nur zu Helfen wissen. Denn überall gibt es so einen wie Knut, der weiß wie es geht. Theoretisch, praktisch, oder eben nicht so ganz…. Hihihi…. Dieses Buch habe ich zunächst selbst gelesen, es sprach mich einfach an, da ich an meinen genialen und hochbegabten Neffen denken musste. Einige Passagen habe ich in unserer familiären Vorlesezeit auch meinen beiden Kindern vorgetragen, da die Dialoge einfach zum Leben erweckt werden wollen. Meine Tochter und mein Sohn sind mit 3 Jahren, bzw. 17 Monaten noch zu jung um die Geschichte zu verstehen. Doch die muntere und lebhafte Vertonung der Dialoge empfanden beide als sehr spaßig und unterhaltsam. Dieses ist ja mal wirklich ein Kinderbuch, was ich gern verfilmt und mit echten Personen besetzt sehen würde! Großartig! Als Vorleserin bin ich wunderbar in die Geschichte versunken und habe große Freude an den Entwicklungen von der Theorie zur Praxis und der Maßnahme am windschiefen Baumhaus und der Mission Tagebuch gefunden. Schöpferin, Ideengeberin und Autorin Anja Janotta hat eine tolle Idee zu einem Kinderbuch mit wirklich außergewöhnlich herzlichen und beeindruckenden Momenten, vielen realen Situationen, stimmigen Ausrufen und Botschaften, liebenswürdigen Charakteren und den vielen dezenten und offensichtlichen Botschaften umgesetzt und in einem Buch zum Leben und Erleben erweckt. Für Kinder und Jungs und jedem Interessierten ab etwa 11 Jahren geeignet, aber auch für Erwachsene ein toller (Vor-) Lesegenuss mit Spaßfaktor. Da mein Neffe hochbegabt und der absolute Theoretiker ist, werde ich ihm dieses Buch in wenigen Wochen zum Geburtstag schenken! Ein stimmigeres Geschenk kann ich mir für ihn aktuell nicht vorstellen. Auch mein Neffe wäre im Theoretiker Club zu Hause… Super, spitzenmäßig! Die Autorin: "Anja Janotta, geboren 1970, verbrachte ihre Kindheit in Saudi Arabien und Algerien und wusste bereits früh, dass sie Kinderbuchautorin werden wollte. In München studierte sie zunächst Diplom-Journalistik und arbeitet heute als Online-Redakteurin. Daneben schreibt sie Kinder- und Jugendbücher (u.a. „Linkslesestärke“). Anja Janotta lebt mit Mann und zwei Kindern an einem See in Oberbayern und lässt sich von den Geschichten an ihrem Küchentisch gern inspirieren. Für den Theoretikerclub steuerte Sohn Jonas ganz viele Ideen bei." Die Illustratorin: „Vera Schmidt studierte Kommunikationsdesign in Augsburg und arbeitete anschließend in einer großen Werbeagentur in Frankfurt a. M. Dann folgte sie ihrem Herzen und machte sich 2004 als Illustratorin selbstständig. Sie liebt es, Ideen und Geschichten in Bilder zu verwandeln, Charaktere und neue Welten zu erschaffen und erfreut sich an wunderschönen, schrägen kleinen Dingen und Situationen. Ihre Illustrationen wurden in Kinderbüchern, Schulbüchern, Kalendern, auf Webseiten und vielem mehr veröffentlicht.“ Die Illustrationen: Das Buch ist richtig toll gemacht und gestaltet. Mit Chatfenstern, kleinen Vignetten, umrahmten Seitenzahlen und einem bestechendem Cover. Das Vorsatzpapier zeigt die wichtigen Charaktere mit ihrem Steckbrief und immer wieder begegnen uns im Buche moderne Bilder, Handy´s, Kabel, PC´s, Hardware, Software, Gedanken und Dialoge. Sehr liebevoll und stimmig auf die Inhalte des Buches und der jeweiligen Kapitel bezogen. Ideenreich, klar und großzügig. Im Buch sind die Zeichnungen Schwarzweiß gehalten. Das Cover ist farblich richtig einladend. Super harmonisch und rundum gelungen!!! Fazit: Ein richtig toller Beginn für die Gruppe im Theoretiker Club. Es hat mir Spaß gemacht dieser Gedankenflut beizuwohnen und hoffe für viele Kinder und Jungs auf einen baldigen nächsten Band. Als Lockmittel gibt es 5 begeisterte Sterne in der Theorie und in der Praxis von mir! Wer noch mehr von dieser Autorin und ihren Ideen entdecken will, oder was für Mädels sucht, der darf in diesen Tipps von mir stöbern: Mira und ihre Linkslesestärke: https://www.lovelybooks.de/autor/Anja-Janotta/Linkslesest%C3%A4rke-oder-Die-Sache-mit-den-Borten-und-Wuchstaben-1237525131-w/rezension/1155560713/ Mira und ihr Linkslesemut: https://www.lovelybooks.de/autor/Anja-Janotta/Linkslesemut-oder-Die-Sache-mit-dem-Versiebtlein-1209578117-w/rezension/1228394060/

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Ich bin ja kein Nerd, noch nichtmal zur Ausbildung. Ich blogge, dabei kann ich nur lesen und schreiben und brauche selbst meine eigene Blog-Nerdinnen. Daher ist mir dieser Nerd zur Ausbildung total sympathisch! Er heißt übrigen Knut ist 8,73 Jahre alt, hat oben eine riesige Zahnlücke statt Schneidezähnen und ist Drittklässler. Anders als die anderen vier, die Profi-Nerds des Theoretiker Clubs, die 12 bzw. 13 Jahre alt sind. Linus, Albert und Roman (heißt eigentlich Benjamin, da er aber seine Liebe zu Latein und den römischen Göttern entdeckt hat, hat er sich kurzerhand umbenannt) gehen schon in die 6. Klasse und sind natürlich richtig schlau und richtig gut in der Schule, bis auf so lästige Fächer wie Sport! Sie sind stolz auf ihren hohen IQ und haben daher den Theoretiker-Club gegründet mit eigenem Blog. Nachbarsjunge Knut darf auch mitmachen, obwohl er von solchen Dingen eigentlich nichts versteht. Seine Stärken liegen woanders: Er kann mit Hammer und Nagel um gehen. Ist das Babysitterkind von Alberts Zwillingsschwester Alba und hat daher tiefergehende Einblicke in die intimsten Geheimnisse der coolen Chicks (denn vor dem süßen kleinen Knut reden sie gnadenlos über alles, was die Nerds oder sonstige Jungs niemals wissen dürften) und er genießt die meisten elterlichen Freiheiten der 4 Jungs. Noch dazu hat sein Vater den coolsten Job der Welt: er testet apps und deswegen hat Knut nie Computerverbot auf seinem eigenen (!) iPad. Dumm nur, daß der unsportliche, hypochondrische Chef-Theoretiker Linus von seiner Mutter zum Fußball gezwungen wird, Albert seinen Glückwürfel verloren hat und der etwas pummelige Roman ist in die elfengleiche vegane Flora verliebt, die aber angeblich fast mit Super-Sportler-und-Angeber Thomas geht und Probleme mit der streng römisch-katholischen Helikopter Mutter hat, die ihn als Ministranten sehen möchte. Doch Roman kann es nicht lassen und opfert weiterhin treu ergeben seine Schulbrote den römischen Gottheiten (klar, die Arbeitsteilung dieses Konzeptes des Olymps hat schon was für sich). Als es dann noch quasi zu einem Krieg der Knöpfe zwischen den 3,5 Nerds (der eine zählt nur halb, ist ja nur Azubi), den 3 coolen Chicks Alba, Flora, Lynn und den Angebern Bürgermeistersohn Thomas mit seinen 2 Getreuen Moritz und Jonathan Keller kommt, sind Knuts Spezialkenntnisse- und Fähigkeiten gefragt! Denn die 3 großen Theoretiker scheitern schon an den kleinsten Kleinigkeiten, denn für sie ist bisweilen der Besuch der Toiletten in der Sporthalle mit größten Gefahren verbunden! Dieses Buch ist über weite Strecken im Blog-Chat-Stil oder bei Computerverbot als Whatsapp-Nachrichten geschrieben. Klar, sind ja Blogger, die 3,5 Theoretiker! Dabei hat jeder der 4 seinen eigenen Stil. Knut bringt die 3 großen Denker mit seiner Grundschüler-Unkenntnis schier zur Verzweiflung! Das ist urkomisch, auch seine Schreibweise bisweilen! Da hilft es schon, wenn man keine Linkslesestärke hat, um den Witz seiner Kommentare zu verstehen. Dadurch kann man durch die immerhin rund 250 Seiten geradezu fliegen! Dass es urkomisch ist, macht die Sache nicht schwerer. Die Illustrationen sind als Daumenkino gestaltet. Das ist eine witzige Idee, wobei ich einige Szene schon gerne mit einer passenden Illustration präsentiert bekommen hätte. Als die Mädels Knut umstylen, wäre ein Handybeweisfoto schon nicht schlecht gewesen, hätte aber nicht ins Daumenkino gepaßt. Deswegen ist jedem Kapitel neben der Kapitelüberschrift (die meisten sind schon echte Brüller) ein Handybild vom Topshot des Kapitels angefügt worden! Ja, und über das Ende grinse ich jetzt immer noch ;) Ich dachte ja eigentlich, es sei ein Jungsbuch, aber das stimmt so nicht. Bis auf Knut/Knutschi sind die Mädels viel cooler und pfiffiger! Da bin ich echt froh, das s ich ein Mädchen bin (na, wohl eher war)! Wirklich großartig finde ich an dem Buch, wie Kindern die Zusammenhänge von Eskalation und Deeskalation und die fundamentale Bedeutung des einfach mal Miteinanderredens statt Ränkeschmiedens klar vor Augen geführt wird. Es gibt so viele Kleinigkeiten über die ich mich beim Lesen weggeschmissen habe, aber die darf ich ja nicht verraten, sonst ist der Witz ja weg! Wobei, einige Späße sind für mitlesende Eltern lustiger als für 13 jährige Nerds, denn die kennen wohl meistens die Familie Feuerstein nicht. Auch sollten Kinder mit diesem Buch nicht zu früh anfangen, da sie sonst riskieren einen Großteil der Anspielungen nicht zu begreifen. Manchmal macht die Beachtung der angegebenen Altersempfehlung durchaus Sinn. So grinse ich fröhlich vor mich hin und sage: wer einen Nerd zu Hause hat, oder wer wie ich und Knut seinen eigenen Nerd zum Bloggen braucht: unbedingt lesen! 5 von 5 Sternen! Ich bedanke mich ganz herzlich für diese urkomische und doch auch feinfühlige Unterhaltung beim Bloggerportal, daß mir dieses Rezensionsexemplar freundlicher Weise zur Verfügung stellte.

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