Leserstimmen zu
Himmel - Herrgott - Sakrament

Rainer M. Schießler

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Meine Meinung zum Buch: Himmel, Herrgott, Sakrament Auftreten statt austreten Aufmerksamkeit und Erwartung: Diesen Punkt findet ihr bei mir auf dem Original Post auf dem Blog. Inhalt in meinen Worten: Ein Leben hat viel Fassungsvermögen, der eine ist eher auf der einen Seite der andere auf der anderen Seite angegliedert und Rainer ist auf einer besonderen Seite. Er ist an Gottes Seite, zumindest sagt er das von sich selbst. Wie es dazu kam, dass er Pfarrer wurde, was der Glaube ihm bedeutet, was er kritisch beleuchtet und was er sich wünscht, das möchte er in diesem Buch dem Leser nahe bringen. Wie ich das Buch fand: Ich fand leider nicht so ganz in das Buch. Einerseits weil mir Rainer etwas zu sehr in den Zeiten herum springt, und kaum hat man sich mit der einen Situation angefreundet kommt schon wieder eine neue Situation, oder besser die wo vor ca 10 Seiten beschrieben wurde, kommt noch einmal zur Geltung mit einem anderen Fokus. Das fand ich dann etwas sehr anstrengend und hat mich nicht ganz erreichen können. Als ich dann auch noch gelesen habe, das er sich wünscht, dass bevor Gotteshäuser abgerissen werden, das diese doch bitte mit Moscheen in Verbindung gebracht werden, denn es ist ja eh alles nur ein Gott. Das fand ich ziemlich heftig zu lesen, und hätte mir dann doch gewünscht, dass Rainer hier anders auftritt. Denn ich widerspreche ihm hier sehr deutlich. Es gibt nur einen Gott. Aber es würde zu weit führen, das hier nun weiter auszuführen. Ich kann aber schon nachvollziehen, warum Rainer so denkt und handelt. Was ich dennoch interessant fand, wie ein Pfarrer, der ja ohne Ehefrau leben muss (Was ich immer noch nicht so ganz verstehe, warum das die Römische Katholische Kirche so handhabt) sich auch mal einsam fühlt, oder auch einfach mal sich Nähe wünscht und nicht alleine wohnen möchte. Also in diesem Buch findet man eindeutig viel persönliches von diesem Pfarrer - auch wenn er mich nicht ganz erreichen konnte, kann ich mir vorstellen, dass es Menschen gibt, die es zu schätzen wissen, wenn Pfarrer nicht nur starr sind sondern auch mal so locker und flockig wie er er ist. Denn er liebt es auch noch Motorrad zu fahren und dabei die Freiheit zu fühlen. Was ich andererseits sehr vermisste war wirklich der Glaube und der Hinweis auf Jesus, den genau deswegen griff ich auch zum Buch. Fazit: Dieses Buch war nun nicht ganz das was ich erwartet habe, dennoch hat es viele wertvolle Akzente, und es lohnt sich für den ein oder anderen auf jeden Fall. Sterne: Dem Buch kann ich leider nur drei Sterne geben - eben durch das ständige hin und her in der Zeit.

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