Leserstimmen zu
Das Sauna-Kochbuch

Katariina Vuori, Janne Pekkala

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Mit dem Saunakochbuch bringen Katariina Vuori und Janne Pekkala die Kulinarik zurück an den wohl urpsrünglichsten Ort des Feuers in Finnland und zeigen damit auf vielfältige weiße, dass kochen in der Sauna eine wieder entdeckte Tradition mit ganz viel modernen Pepp ist. Gemütlich sitzt der dicke Mann mit dem Rauschebart auf dem Cover mit einer Auflaufform auf dem Schoß vor seiner Sauna. Schon beim ersten Blick auf das 196 Seiten dicke Buch schmunzelt man und fühlt sich irgendwie gut. So wie nach einem leckeren Schmorgericht oder einem leckeren Grillwürstchen. Aus der Sauna… WAS? In der Sauna kann man doch nichts Essen! Doch, denn die Sauna ist das verlängerte Wohnzimmer, der Finnen. Oder soltle man besser sagen „die verlängerte Küche“. Denn wer jetzt denkt, dass in diesem Buch nur ein paar Saunamakkara-Rezepte zu finden sind, der irrt. Der Schmöker ist gespickt mit tollen Saunen, interessanten Menschen und ihren Saunagerichten. Dabei lernt der Saunakochnovize erste einmal die Basics kennen. Feuerfestes Equippment braucht man. Außerdem wird auf zwei ebenen gekocht. Entweder auf den Steinen mit Pfannen und kleinen Kellen (ja, die Saunakelle) oder unten im Feuer. Gut, es wird auch eingeräumt, wer keine Sauna mit Holzfeuer besitzt oder gar keine hat, der darf gerne auch den Herd benutzen. Doch die Rezepte sind etwas anders. Schließlich sind Saunaöfen fast lebendige Wesen, die offenbar vom Geist der Sauna beherrscht werden. Daher ist es nicht so einfach Garzeiten festzulegen und man muss ja eh in der Sauna bleiben zum schwitzen. Aber praktisch ist das schon. Schließlich war früher Feuerholz noch etwas wertvoller und wichtiger als heut und daher musste das Feuer gut genutzt werden. Ideale Gerichte, die in den 19 verschiedenen Saunan gekocht wurden, sind beispielsweise Schmorgerichte in einem gusseisernem Bräter mit Deckel direkt aus den Flammen. Das wirkt so schön ursprünglich und doch sind auch ganz moderne Rezepte am Start. Eine Pfanne auf den Steinen kann schon mal für Quesedias her genommen werden und auch die Aufgusskelle – mit Alufolie ausgekleidet – kann einen kleinen Portionshappen kredenzen. Wer traut sich an das Omelett mit Herring und Schnittlauch? Tatsächlich öffnet das Herz erwärmende Buch den Blick auf die Sauna. Nicht nur ein Ort um sich Wellness-artig zu relaxen. Nein, es ist ein Ort zu leben, sich zu treffen, zum Genießen. Klar wird das an den vielen unterschiedlichen Regionen, die die Autoren besucht haben. Regionales und Saisonales wird mit einbezogen. In Tampere muss natürlich eine Mustamakkara im Schlafrock in den Ofen. Und auch beim Joulupukki gibt es festliches Essen. Ja, achso! Der zufriedene Mann auf dem Cover, das ist er fast wahrhaftig. Man muss es nur glauben. Die Autorin Katriina Vuori wurde auf einer Reise ans andere Ende der Welt zu diesem Kochbuch inspiriert, als das Heimweh nach einer Wurst vom Saunaofen verlangte. Zusammen mit dem Koch Janne Pekkala und dem Fotograf Vesa Ranta erfuhr sie auf unzähligen Kilometern kreuz und quer durch Finnland in vielen, vielen Saunen wie heute noch gekocht und gelebt wird in der Sauna und sie dokumentierten dies mit herrlichen Bilder und Mund wässernden Fotos – in diesem Werk In Saunas ist schon immer geboren, gestorben und genossen worden. Wir hoffen, dass dieses Buch den Genuss noch einen Schritt weiter führt. Schmackhafte Aufgüsse! Katriina Vuori In dem Buch finden sich Menschen wie du und ich – alt und jung. So wie es eben in Finnland zu erleben ist und macht auch klar, dass das was wir so kennen, eine abgespeckte Variante der Ursprungssauna sein muss. Denn wer schon einmal in der Sauna war, der weiß, dass irgendwann der Hunger kommt und dann kann der gleich gestillt werden. Ein typisch finnisches Kochbuch also, denn dass können die Finnen ja schon längst. Fazit ist auf jeden Fall: Ein so völlig anderes Kochbuch, das für Saunaliebhaber, den Schwitzkasten noch einmal mehr zum schönsten Ort auf Erden werden lässt.

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