Leserstimmen zu
Jules

Didier van Cauwelaert

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Hallo meine Lieben, Als nächstes möchte ich euch gerne das Buch " Jules " von Didier Van Cauwelaert vorstellen. Inhalt: Jules, der Blindenführhund von Alice. Als Alice sich an den Augen operieren lässt, ist Jules plötzlich arbeitslos. Daraufhin gibt sie ihn unter Tränen, an den Blindenführhundverein zurück, doch aus seinem neuen Zuhause bricht Jules aus. Der studierte Macaron Verkäufer Zibal findet ihn und sucht mit Jules Hilfe nun Alice die frühere Besitzerin von Jules. Über den Autor: Didier van Cauwelaert, Dramatiker, Drehbuchautor, Reggiseur und Bestsellerautor, wurde im Jahre 1960 in Nizza geboren und schreibt seit seiner frühen Jugend. Seine Romane, von denen bisher acht auf Deutsch erschienen sind, wurden mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Mein Fazit: Ein super schöner und emotionaler Liebesroman, der die Suche nach der Liebe des Lebens und dem Kampf um diese Liebe wiederspiegelt. Das Cover: Ich finde das Cover total niedlich. Erhältlich ist das Buch über den: C.Bertelsmann Verlag ( Eine Verlagsgruppe von der Random House GmbH ) ISBN: 978-3-570-10293-0 Preis: 14,99 € Vielen lieben Dank ❤

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Ganz okay

Von: Books.are.home

12.09.2016

Zum Autor: Didier Van Cauwelaert, Dramatiker, Drehbuchautor, Regisseur und Bestsellerautor, wurde 1960 in Nizza geboren und schreibt seit seiner frühen Jugend. Seine Romane, von denen bisher acht auf Deutsch erschienen sind, wurden mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Für Findelkind erhielt er 1944 den begehrtesten französischen Literaturpreis, den Prix Goncourt. Einige seiner Romane wurden verfilmt, darunter 2011 Unknown Identity mit Diana Kruger, Liam Neeson und Bruno Ganz. Seine Werke wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Zum Buch: Es geht um Jules, welches ein Blindenhund ist und sich um sein Frauchen Alice kümmert. Als die beiden nach Nizza fliegen lernen sie den netten Macaron Verkäufer Zibal kennen. Für Zibal ist es Liebe auf den ersten Blick, als er die hübsche Frau sieht. Der Macaron Verkäufer hilft Alice und dem süßen Labrador, denn im Flugzeug gibt es nicht so viel Platz mehr und Jules soll deswegen hinten im Frachraum mitfliegen anstatt wie immer mit Alice. Als Zibal das Problem für die beiden geklärt hat unterhalten sie sich und sie gibt ihm seine Visitenkarte. Doch erst später bemerken beide, dass es nicht ihre ist sondern eine falsche. In Nizza hat Alice eine Operation, welche sie von ihrer Blindheit befreien soll. Nach der Operation benimmt sich Jules total merkwürdig gegenüber ihr und wird depressiv, weil er sich total nutzlos fühlt. Schwerem Herzens gibt Alice ihn ab damit er einem anderen Blinden dienen kann und sich von seiner Depression befreit. Doch es kommt schlimmer, denn sein neuer Besitzer misshandelt ihn nur. Aber Jules lässt das nicht auf sich sitzen und rennt einfach davon. Er findet Zibal, welcher sich zuerst totale Sorgen macht, denn er hat Angst das Alice vielleicht etwas passiert ist. Dann begibt sich Zibal auf die Suche nach Alice. Meine Meinung: Zuerst einmal möchte ich mich beim C. Bertelsmann Verlag und beim Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar bedanken! Ich fand das Buch ganz okay. Es war nicht das beste Buch, welches ich gelesen habe aber auch nicht das schlechteste Buch. Ich hab mir sehr viel erwartet, wurde aber leider enttäuscht. Es ist gut für Zwischendurch, allerdings ist es kein Buch, das man gelesen haben muss. Die Charaktere waren mir jetzt nicht unsympathisch aber ans Herz gewachsen sind sie mir nicht. Außer Jules, ich finde ihn muss man einfach lieben.

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Dies war mein erster Roman von Didier van Cauwelaert, und es fällt mir wirklich schwer, dieses Buch und den Schreibstil zu bewerten. Ich hatte mir aufgrund des Covers und des Klappentextes, welche "eine erfrischende romantische Komödie"versprachen, etwas anderes vorgestellt. Ich fand das Buch weder erfrischend, noch romantisch oder gar amüsant. Die Geschichte wird abwechselnd aus Alices und Zibals Sicht erzählt, wobei es lange dauert, bis beide Handlungsstränge ineinander fließen. Alice finde ich durchweg unsympathisch - das Einzige, was mir an ihr gefiel, war ihre Liebe und Treue zu Jules. Zibal war zwar nicht direkt unsympathisch, aber ziemlich sonderbar, mit ihm konnte ich auch nicht viel anfangen. Beide Figuren sind auf ihre eigene Weise seltsam schwermütig. Sie haben beide "ihr Päckchen zu tragen", konnten mich aber zu keiner Zeit irgendwie berühren. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist unromantisch und irgendwie... merkwürdig, zumal es da ja noch Alices (seltsame) Beziehung gibt. Bindeglied und namensgebende Hauptfigur ist Alices Blindenhund Jules. Er war auch der einzige Charakter in diesem Buch, den ich wirklich mochte. Ich denke, es ist dem Autor recht gut gelungen, die Sichtweise des Hundes wiederzugeben. Hier muss natürlich einiges spekuliert und interpretiert werden, da es dem Menschen ja nunmal leider nicht möglich ist, mit Hunden zu reden. Von daher ist es schwierig zu beurteilen, welche Verhaltensweisen und Emotionen von Jules realistisch sind und welche nicht. Jules' Intelligenz ist beeindruckend, wenngleich ich denke, dass hier einiges übertrieben wurde. Auch wenn ich absolut davon überzeugt bin, dass Hunde sehr kluge Wesen sind, verfügt Jules meiner Meinung nach über Fähigkeiten, die im realen Leben dann doch eher unwahrscheinlich sind. Die Handlung zieht sich etwas dahin. Man erlebt, wie Alice zurück in die Welt der Sehenden findet, wie Zibal sich in seinem trost- und erfolglosen Leben einrichtet und wie Jules verzweifelt auf der Suche nach einer neuen Aufgabe ist, ohne sein Frauchen jedoch vergessen zu können. Letztendlich werden alle drei Schicksale zusammengeführt, was aber auch irgendwie seltsam weitergeht. Lediglich das Ende ist relativ gelungen und darf sicherlich als Happy End bezeichnet werden. Dennoch habe ich keinen blassen Schimmer, wie man das Buch als erfrischende Komödie bezeichnen kann... Mit dem Schreibstil hatte ich anfänglich auch so meine Probleme. Vielleicht sind französische Autoren nichts für mich, denn er erinnerte mich an die typischen französischen Kinofilme, die ja auch meist etwas speziell sind - entweder man mag sie oder nicht. Ich konnte mich irgendwann in den Schreibstil einfügen, aber das Buch las sich schwerfällig und ich kam einfach nicht in einen Lesefluss. Die Grundidee an sich, dass ein Blindenhund ohne die Hilflosigkeit seines Frauchens plötzlich "arbeitslos" wird und darunter schwer leidet, fand ich sehr interessant. Aber durch den Schreibstil, der mich nicht angesprochen hat, sowie Figuren, die mir unsympathisch waren, fiel mir die Lektüre schwer. Ich muss zugeben, dass ich froh war, als das Buch zu Ende war. Ich habe es nicht wirklich gern gelesen.

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