Leserstimmen zu
Ich vergebe nicht

Mark Hill

Ray Drake (1)

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Taschenbuch
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D.Wilke

Von: Deborah Wilke

08.09.2017

Inhalt: Ein Killer mit einer Botschaft aus der Vergangenheit. Und ein Ermittler, der alles zu verlieren hat. Detective Ray Drake hat alles dafür getan, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und ein normales Leben zu führen. Niemand weiß von seiner Kindheit in einem Londoner Waisenhaus und von den schrecklichen Geschehnissen, die dreißig Jahre zurückliegen. Doch dann wird eine Familie brutal ermordet, und Hinweise tauchen auf, die in Drakes Richtung deuten. Er weiß, dass er sie vertuschen muss, um sein Geheimnis weiterhin zu schützen. Der Täter jedoch scheint fest entschlossen, die Wahrheit ans Licht zu bringen – und sein Rachefeldzug hat gerade erst begonnen … Autor Mark Hill ist Journalist und Drehbuchautor und arbeitet außerdem als Producer beim Radio. Mit »Ich vergebe nicht« legte er seinen ersten Roman vor. Der Autor lebt mit seiner Familie im Norden Londons. Cover: So wie das Bild es schon verät: Sehr misteriös. Schreibstil: Mal was ganz anderes und ich muss sagen, der Schreibstil war echt toll. Er kann sehr gut schreiben auch so dass man sich ein Bild davon machen kann. Meinung: Für mich kam es letztendlich nicht wie ein Thriller vor, sondern wie ein Kriminalroman. Aber ich kann nicht sagen, ob zu hundert prozent. Für mich ist es ein Buch aus beiden Genren. Kriminalromane sind nicht meine Welt. Aber dieses Buch war ja zur Hälfte für mich eins, doch ich muss sagen es wirkte sehr spannend. Ich musste mehrmals überlegen ob ich das Buch nicht einfach weglege, da ich einfach keine Lust mehr darauf hatte, es zu lesen. Doch ich habe mich aufgerappelt und hab es weiter gelesen. Und ich muss sagen, ich bin froh es getan zu haben. Irgendwie hat es mich immer wieder gefesselt und war total spannend. Doch dann kam wieder seiten die sich gezogen haben. Aber trotzdem find ich das Buch ist echt lesenswert. Es bekommt von berechtigt: 4,5 von 5 Sternen

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Inhalt: Der Ermittler Ray Drake wird zu einem bestialischen Mord hinzugezogen. Eine ganze Familie wurde abgeschlachtet und die Morde gehen weiter. Detective Drake kennt das Opfer und ahnt böses: Er hat alles dafür getan seine Vergangenheit in dunkle Schachteln zu halten, damals im Londoner Waisenhaus passierten gräuliche Taten, doch nun scheint seine Vergangenheit wieder aufzuleben. Drake versucht eine 'falsche' Spur für seine Kollegin DI Flick Crowley zu den legen. Doch Flick lässt sich nicht beirren. Und so taucht sie in eine dunkle Vergangheit von Ray Drake... . Meinung: Lockerer und spannender Schreibstil! Wie ein guter Thriller für mich sein muss, beginnt die Story gleich düster und spannend. Das Buch ist nichts für schwache Nerven, da es schon brutal ist, und so es auch beschrieben wird. Mit den Protagonisten kann man sich teils anfreunden, man fiebert mit was als nächstes passiert. Es ist aus drei Sichtweisen geschrieben, allerdings nicht in der Ich-Form. Bis zum ende gibt es Kapitel die vor dreißig Jahren spielten und somit Einblicke in das Waisenhaus gibt. Die Kapitel sind schön kurz gehalten, womit man sehr zügig durch das Buch kommt. Das Ende lässt erahnen das es einen weiteren Band geben wird, dessen ich aber nicht sicher bin. Mir hat nämlich die Vergangenheit von Ray Drake gefehlt, seiner Verbindung zum Waisenhaus. Alles in allem gefällt mir das Buch sehr, somit für Thriller Liebhaber eine klare Empfehlung!

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Ausgerechnet der erste Mordfall den Detective Inspector Ray Drake seiner jungen Kollegin Flick Crowley übertragen hat, könnte Drake zum Verhängnis werden. Aber es ist zu spät ihr den Auftrag zu entziehen und so versucht Drake alle Spuren die zu ihm und seiner Vergangenheit führen zu vernichten. Flick, die durch das merkwürdige Verhalten ihres Chefs mißtrauisch geworden ist, läßt sich nicht beirren und versucht sich über seine Vergangenheit zu informieren. Dabei stößt sie auf viele Ungereimtheiten, die sie zunehmend irritieren. Sie beginnt gezielt zu recherchieren und unbequeme Fragen zu stellen, deren Antworten sie immer tiefer in den Fall hineinziehen. Nachdem ihr klar ist, dass es zwischen dem Motiv des Killers und dem ehemaligen Waisenhaus Longacre einen Zusammenhang geben muss, hat sie endlich einen greifbaren Ansatzpunkt. Nach und nach gelingt es ihr das damalige Geschehen zu rekonstruieren. Obwohl Flick und Drake am Ende aus vollkommen unterschiedlichen Interessen versuchen den Fall aufzuklären, ziehen sie letztendlich doch am gleichen Strang, denn nur gemeinsam können sie es schaffen den Killer zu stellen. Fazit Eine interessante Geschichte um die Vergangenheitsbewältigung schwer traumatisierter Waisenkinder. Insgesamt spannend zu lesen, mit einigen überraschenden Wendungen und authentisch wirkenden Protagonisten.

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Detective Ray Drake hat alles dafür getan, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und ein normales Leben zu führen. Niemand weiß von seiner Kindheit in einem Londoner Waisenhaus und von den schrecklichen Geschehnissen, die dreißig Jahre zurückliegen. Doch dann wird eine Familie brutal ermordet, und Hinweise tauchen auf, die in Drakes Richtung deuten. Er weiß, dass er sie vertuschen muss, um sein Geheimnis weiterhin zu schützen. Der Täter jedoch scheint fest entschlossen, die Wahrheit ans Licht zu bringen – und sein Rachefeldzug hat gerade erst begonnen … Ein wirklich ordentlicher Thriller, der allerdings auch ein paar Schwächen hat: Vor allem die zwischendurch immer mal wieder auftauchende Langatmigkeit stört das Lesevergnügen, das aber eigentlich durch die spannende Story sowie authentische und sehr gut und detailreich gezeichnete Charaktere gegeben ist. Würde man das Buch um 100 Seiten raffen, könnte man - glaube ich - die Spannung gut aufrecht halten und den Leser mitreißen. Das ist etwas schade, bekommt daher auch etwas Abzug. Ansonsten kann Mark Hill in "Ich vergebe nciht" zeigen, dass er ein guter Autor ist, der sein Handwerk versteht. Mit einem lockeren, dennoch packenden Stil, kann er den Leser die zeit über mitnehmen auf eine Reise durch eine spannende Geschichte, die immer wieder menschliche Abgründe, unvorhergesehene Wendungen und überzeugende Höhepunkt bietet. Dazu das ein oder andere Psychospielchen, der ein oder andere Tote, nicht zu blutig, nicht zu übertrieben... ja, das passt alles eigentlich sehr gut zusammen! Fazit: Ordentlicher Thriller, der allerdings zwischendurch unter Langatmigkeit leidet.

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„Ich vergebe nicht“ ist das Debüt des Journalisten und Drehbuchautoren Mark Hill. In einem flüssigen Schreibstil, der mir manchmal etwas zu sachlich und emotionslos war, erzählt der Autor eigentlich einen klassischen Krimi, im dem Ermittler Mordfälle aufklären. Im vorliegenden Fall sind das DI Ray Drake und DS Flick Crowley. Flick soll erstmals die Ermittlungen leiten. Als die beiden am Tatort eintreffen, an dem eine Familie brutal ermordet wurde, wird Ray Drake mit seiner Vergangenheit konfrontiert, denn er kennt die Opfer. Diese Tatsache verheimlicht er seiner Kollegin, auch als weitere Morde geschehen, deren Opfer er kennt. Klar ist, dass Ray Drake ein dunkles Geheimnis hat, das er unter allen Umständen schützen will und das offenbar mit einem Kinderheim zu tun hat, in dem er in den 1980er Jahren war. Und so ist die Figur des Ray Drake insgesamt ziemlich undurchsichtig und geheimnisvoll. Es gibt zwischendurch immer wieder Einschübe, die die Ereignisse in dem Kinderheim schildern. Dort fehlte es offenbar an Geld und dementsprechend tragisch und traurig ist die Situation der Kinder dort. Dazu kommt ein Heimleiter, der ausgesprochen rücksichtslos und brutal ist. Es gab Szenen, die haben mich wirklich erschauern lassen. Aber Rays Geheimnis lüftet sich auch durch die Rückblenden für den Leser noch nicht. Flick Crowley erkennt die Verbindung zu dem Kinderheim und ermittelt auch in diese Richtung, was Ray natürlich nicht Recht ist. Aber beide setzen alles daran, den Mörder zu finden und weitere Morde zu verhindern. Dabei hat mir Flicks Entschlossenheit und Zielstrebigkeit gut gefallen. Sie war mir insgesamt als Protagonistin auch am sympathischsten, während Ray mir etwas zu emotionslos dargestellt war. Weder seine Trauer noch seine Ängste und Nöte sind so richtig bei mir angekommen. Schritt für Schritt setzt der Autor ein Puzzle zusammen und offenbart nur ganz langsam die gesamte Wahrheit. Das hat dazu geführt, dass ich den Mittelteil des Buchs etwas unspektatkulär fand und mir die Spannung fehlte. Aber das letzte Drittel hatte es dann in sich. Die Ereignisse überschlagen sich, die Spannung steigt deutlich und dieser Teil konnte mich dann auch sehr fesseln. Dieser Thriller ist für mich eher ein Krimi mit Psychothrillerelementen. Trotz ein paar kleinen Schwächen hat er mich gut unterhalten und konnte mit einigen Wendungen und Überraschungen zur Auflösung sowie seinem gut konstruierten Plot, dessen ganzes Ausmaß sich erst nach und nach zeigt, auch überzeugen. Der Autor arbeitet wohl am zweiten Teil der Reihe, wie man einem Interview entnehmen kann. Ich bin gespannt, wie es für Ray Drake und Flick Crowley weiter geht. Fazit: 4 von 5 Sternen

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Mark Hill ist mir zum ersten Mal mit seinem Blog Crime Thriller Fella aufgefallen, auf dem er umfassend Krimis/Thriller, TV Serien, Filme und noch vieles mehr dieses Genre betreffend, vorgestellt und besprochen hat. Von Haus aus Journalist und Produktionsleiter bei BBC Radio 2, ist er nun auch noch unter die Autoren gegangen und hat mit „Ich vergebe nicht“ („The Two O’clock Boy“ im Original, bisher nur als ebook erhältlich, Printausgabe folgt lt. Autor im April 2017) seinen ersten Thriller veröffentlich. Detective Sergeant Flick Crowley ist engagiert und gut in ihrem Job, und das möchte sie nun beweisen. Ihr erster großer Fall, für dessen Aufklärung sie verantwortlich zeichnet, ist die grausame Hinrichtung einer kompletten Familie. Als weitere Morde mit ähnlichen Tathergängen folgen, wird allen Beteiligten schnell klar, dass es einen Zusammenhang geben muss. Sie wird zwar von ihrem Boss an die kurze Leine genommen, lässt aber dennoch nicht locker. Die Spuren führen in die Vergangenheit, zu einem Waisenhaus in London, wo vor über dreißig Jahren schreckliche Dinge geschehen sind. Crowleys Vorgesetzter, Detective Inspector Ray Drake betrachtet ihre Ermittlungen argwöhnisch, denn die Vorgehensweise bei den Morden und die Verbindung zu dem Waisenhaus bringt bei ihm eine tief vergrabene Erinnerung an die Oberfläche. Und plötzlich wird er genau mit den Erlebnissen aus seiner Vergangenheit konfrontiert, vor denen er sein Leben lang weggelaufen ist und die er um jeden Preis vergessen möchte. Aber um die Mordserie und den Killer zu stoppen, und nicht selbst zum Opfer zu werden, muss er sich seinen Dämonen stellen. Die tägliche Polizeiarbeit, business as usual und ein Detective Inspector, dessen Tun durch unbewältigte Kindheitstraumata beeinflusst wird. Vergangenes und Gegenwärtiges in Zeitsprüngen. Durchaus nicht ungewöhnlich und von den verschiedensten Autoren umgesetzt. Mark Hill hat mit seinem Erstling „Ich vergebe nicht“ den Thriller nicht neu erfunden, und auch die großen Überraschungsmomente bleiben aus. Soweit alles ganz solide und konventionell. Aber die Story ist spannend und die Charaktere interessant mit Potenzial - hab‘ ich gerne gelesen. Und vielleicht gehen DI Ray Drake und DS Flick Crowley ja sogar in Serien. Who knows…

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Detective Ray Drake wird zu einem Mordfall gerufen. Schnell stellt er fest, dass er die Opfer kennt – und nicht nur das: es geschahen weitere Morde, die mit Drakes Vergangenheit zu tun haben. Drake tut alles, um seine Beteiligung zu vertuschen, aber der Mörder ist ihm dicht auf den Fersen. Denn auch Drake soll nicht leer ausgehen. Ganze Familien werden ausradiert, doch aus welchem Grund? Tief in der Vergangenheit lauert die Antwort. Und die ist nicht ohne! Durch Rückblicke erlaubt der Autor dem Leser Einblicke in das was früher geschah. Schrittweise enthüllt er die düsteren Geschehnisse und entfaltet die ganze Wahrheit. Zugegeben: man ahnt schon früh etwas, aber durch die falschen Spuren, die der Autor legt, bleibt dann doch ein Zweifel. Und das Ende ist dann noch sehr überraschend. Mark Hills Schreibweise ist anschaulich und schnell. Gar nicht so hochgestochen wie gern sonstige britische Krimis sind. Allerdings fand ich zu dem Protagonisten nur schwer Zugang. Der Mann, der trauert. Und ein Geheimnis hat. Aber auch einer, der mit allem durchkommt und gerade DAS machte ihn so unliebenswürdig. Nachgerade gut vorstellen konnte ich mir hingegen die Zustände im Waisenhaus. Die schildert Hill sehr glaubwürdig. Das Heim hat wenig Geld und so müssen die Kinder mit wenig auskommen. Der Heimleiter verbreitet Angst und Schrecken – man kann nur hoffen, dass es solche Heime heutzutage nicht mehr gibt. Alles in allem ein Krimi, der gut unterhält, mehr aber auch nicht.

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„Ich vergebe nicht“ ist ein Thriller aus der Feder des Autoren Mark Hill und im blanvalet Verlag erschienen. Um was geht es? Detective Ray Drake ist ein sehr geheimnisumwitterter, etwas düster dargestellter Charakter mit einem dunklen Geheimnis in seiner Vergangenheit. Er hat zwar alles dafür getan diese hinter sich zu lassen, dennoch wird er wieder von ihr eingeholt. Ein Killer scheint die schrecklichen Geschehnisse von über dreißig Jahren nicht vergessen zu haben und ermordet brutal eine Familie. Ray Drake weiß dass er sein Geheimnis hüten muss, doch der Täter scheint fest entschlossen die Wahrheit ans Licht zu bringen und sein Rachefeldzug hat gerade erst begonnen. Meinung: Der Autor präsentiert dem Leser einen Thriller mit einem etwas düsteren, geheimnisvollen Protagonisten, einen Thriller der an manchen Stellen etwas verwirrend, an manchen wiederrum spannend ist und zum Ende hin einige Überraschungen bereit hält. Leider fehlt dem Ganzen das gewisse Etwas, etwas das den Leser mitnimmt, ihn in den Bann zieht, so dass man unbedingt wissen muss, wie der Thriller ausgeht. Seine Protagonisten wirken insgesamt sehr fern, farblos und haben so keinerlei Persönlichkeit, sie agieren hier zwar, aber mehr auch nicht, beim Lesen kommt man ihnen nicht wirklich nahe. Der Handlung allgemein fehlt die richtige Würze, so habe ich zwar gelesen und fand einige Stellen auch ganz spannend, aber so richtig vom Hocker gerissen hat mich der Thriller nicht. Ich konnte ihn einige Zeit zur Seite legen, ohne wissen zu müssen, wie es nun ausgeht. Der Schreibstil ist gut, wenn auch einige Stellen etwas abgehackt wirken, ein flüssiges und schnelles lesen war nicht immer gegeben. Insgesamt ist dem Autoren ein mittelmäßiger Thriller gelungen, denn was auf den ersten Blick spannend und unterhaltsam klingt, hat so seine Ecken und Kanten. In Kürze: Schreibstil: manchmal etwas abgehackt, insgesamt gut Protagonisten: haben keinerlei Persönlichkeit, wirken sehr farblos und fern Handlung: hält zwar einige Überraschungen bereit, dennoch fehlt das Mitreißende und die Spannung Fazit: mittelmäßiger Thriller mit Stärken und Schwächen

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