Leserstimmen zu
Die Frauen von Troja

Emily Hauser

Die Frauen von Troja (2)

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Zu Anfang war ich ein wenig verwirrt. Die Reihe heißt ja Frauen von Troja. Nun geht es aber in diesem Buch gar nicht um Troja. Bis ich das verstanden habe, gingen ein paar Seiten ins Land. So habe ich auch die Zusammenhänge mit diversen Personen, die auftauchten, erst später verstanden. Namen die mir bekannt vorkamen in den zeitlichen Kontext zu setzen, war ein weniger schwierig. Nachdem ich es dann aber begriffen hatte war es umso toller. Es waren einige Leute dabei, die für Personen in der Trojageschichte eine wichtige Rolle spielen, oder die in späteren Jahren selbst daran teilhaben werden. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte im Atalante, erstgeborene Tochter des Königs von Pegasä, die als Säugling im Gebirge ausgesetzt wird um zu sterben, fand ich sehr spannend. Sie verkleidet sich als Mann um an der Suche nach dem goldenen Vlies teilzunehmen. Was sie auf ihrer Reise erlebt, welche Freundschaften sie knüpft, wie mutig sie ist und wofür sie kämpft, wie sie verraten wird und nicht nur einmal um ihr Leben kämpft, um am Ende vielleicht sogar ihre große Liebe zu finden, wurde wieder sehr spannend erzählt und hat mich einfach nicht losgelassen. Und auch die Götter kommen wieder gut zum Vorscheinen, auch wenn es diesmal mehr um Intrigen geht. Obwohl ich also zu Anfang etwas verwirrt war, hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen. Ich freue mich jetzt wirklich sehr auf Teil 3.

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Die Geschichte von Atalante hatte mich recht schnell in ihren Bann gezogen. Emily Hauser hat aus den unterschiedlichsten griechischen und römischen Quellen, in denen die Sage von Atalante erzählt wird eine wunderschöne Geschichte entwickelt, in der Atalante selbst ihre Lebensgeschichte von ihrer Geburt bis zur Thronbesteigung von Pagasä beschreibt. Dabei begegnet dem Leser eine junge, selbstbewusste Frau, die in der archaisch männlich dominierten Gesellschaft ihren rechtmäßigen Platz als ebenbürtiger Mensch einfordert. Als Säugling aufgrund einer Weissagung zum Sterben in den Bergen ausgesetzt, beginnt ihr Leben in ein – wie in den meisten griechischen Mythen- Spiel der Götter verwoben zu werden. Hier rettet die Göttin Iris ihr das Leben, indem sie einen Holzfäller die kleine Atalante finden und bei diesem frei aufwachsen lässt. Und so kann die junge Frau am Beginn des Romans sich auch in ansonsten männlichen Domänen behaupten, körperlich geschult, als geschickte Jägerin. Nachdem sie von ihrer Herkunft erfahren hat, beschließt Atalante ihren Anspruch in der Thronfolge Pagasäs zu erringen und muss sie sich als Mann verkleidet mit auf die Suche nach dem Goldenen Vlies machen, denn als Frau ist das schließlich nicht möglich. Und so nimmt sie an der Fahrt der Argonauten teil. Die Geschichte, die die Autorin so modern und gleichzeitig über weite Strecken inhaltlich gekonnt traditionell den Fragmenten des Altertums folgend erzählt ist fesselnd und temporeich erzählt. Mir gefiel vor allem die überraschende Wahl der Autorin, Jason auf der Basis der Beschreibung in Apollonios‘ Argonautika darzustellen; recht kalt und brutal im Vergleich zu den klassischen Darstellungen bei Homer. Aber gerade dadurch eignete er sich zum menschlichen Antagonisten Atalantes. Hervorragende Idee, hat mir sehr gut gefallen. Zum Buch kann ich also zusammenfassend nur sagen, wirklich tolle Geschichte. Es ist auf jeden Fall ein Buch, dass alle mitnimmt, die sich für die griechische Mythologie begeistern und auch gerne einmal bekannte Dichtungen etwas anders erzählt erleben möchten. Was mich jedoch wirklich irritierte ist die Namensgebung des Titels. Der Originaltitel lautet im Übrigen For the Winner. Wie man erkennen kann, nichts in Richtung Frauen von Troja und in Bezug auf die Geschichte Atalantes aussagekräftiger, denn auch der Untertitel der deutschen Ausgabe Tochter des Meeres, löst in mir keinen Bezug zur Geschichte Atalantes aus. Die beiden anderen Bände lauten im Original auch anders und lediglich der erste Band gibt im Untertitel einen Bezug zu den Frauen von Troja. Und so frage ich mich, ab es nicht eine aussagekräftigere Titelwahl in Bezug auf die Geschichte hätte geben können?

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Anders als im ersten Band begleiten wir hier nur eine Heldin auf Ihrer Reise und haben somit auch nur eine Erzählperspektive. Der Schreibstil ist weiterhin detailliert aber schnell und flüssig zu lesen. Das Cover ist wunderschön und passt sehr gut zu unserer Protagonistin Atalante und ihrer Geschichte. Atalante ist eine geschickte Jägerin und eine schnelle Läuferin, doch sie ist nun mal eine Frau und Frauen sollten zu der damaligen Zeit nicht auf Pferden reiten und Abenteuer erleben, sondern sich häuslich niederlassen und ihr Leben der Familie widmen. Als sie erfährt, dass Jason mit einer Mannschaft von glorreichen Helden aufbricht um nach dem Goldenen Vlies zu suchen, schmiedet sie einen gefährlichen Plan: verkleidet als Mann schmuggelt sie sich in Jasons Mannschaft und ahnt nicht, dass sie damit ihr Leben auf's Spiel setzt. Insgesamt hat mir die Story um Atalante gut gefallen, sowohl der Anfang als auch das Ende des Buches sind sehr gut gelungen. Es war spannend, witzig und nervenaufreibend. Jedoch hat mir der mittlere Teil überhaupt nicht gefallen. Die Spannung ließ plötzlich nach und es war einfach zu sehr in die Länge gezogen. Auch fand ich es schade, dass nicht etwas mehr ins Detail gegangen wurde, welche Hürden Jason und seine Mannschaft überstehen mussten, um an das Goldene Vlies zu gelangen. Ebenso zu kurz kamen mir diesmal die "Auftritte" der Götter vor. Dennoch war es insgesamt eine unterhaltsame Geschichte mit einem sehr gelungenen Ende.

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Endlich!

Von: Alina

20.07.2019

Die Frauen von Troja – Tochter des Meeres von Emily Hauser Band: 2 von 3 Seiten: 432 Meine Lesezeit: 4 Std. 2 min. Bewertung: 1000/5 Meine Meinung: An der Stelle erstmal vielen, vielen Dank an das Bloggerportal, dass mir auch dieser Band als Rezensionsexemplar! Ich fand den sogar noch besser als den ersten. Hier geht es nicht mehr um den trojanischen Krieg, sondern um die Suche von Jason und den Argonauten nach dem Goldenen Vlies. Atlante möchte daran teilnehmen, ist leider „nur eine Frau“. Aber sie beweist, wozu eine Frau fähig ist und wie eine Frau kämpfen kann, dass auch eine Frau schlau und stark sein kann und keinen Mann braucht, der alles für sie regelt. Dieses Buch zeigt die Grundidee des Feminismus, mit einer tollen historischen Story. Außerdem liebe ich die starke und kämpferische Atlante. Ein wenig erinnert sie mich an Katniss, aber nur im Positiven. Eine absolute Empfehlung!

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Rezension: 5/5 🌟
Danke an den Goldmann Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar. • Meinung • Obwohl ich nach wie vor hin und weg von Teil 1 dieser Trilogie bin muss ich gestehen, dass ich diesen Band fast noch ein bisschen mehr mag und entsprechend wundert wohl niemanden dass ich am liebsten 6 Sterne vergeben hätte. Diesmal gibt es nur eine Protagonistin: Atalante. Gerade 18 geworden, erzählen ihr ihre Eltern ein Geheimnis das die abenteuerlustige und starke (emotional wie körperlich) Atalante dazu veranlasst nach größeren Abenteuern zu streben und verlässt ihre Familie zu diesem Zweck. Auf ihrer Reise muss sie sich als Mann ausgeben, da – wer hätte es gedacht – Frauen zu dieser Zeit nicht als ebenbürtig, ganz zu schweigen von geeignet – geahndet wurden. Zur ihrem Glück hat sie eine wundervolle Freundin gefunden, die sie auf dieser Reise begleitet. 
Dieses Abenteuer und diese Selbstfindung zu beobachten war einfach wundervoll. Man hat mitgefiebert und mit ihr geflucht, die Augen verdreht und sie einfach so gut nachempfinden können. Die Kritik, die Figuren wären mir zu jung, die ich im ersten Band geäußert habe, hatte ich hier nicht mehr. Atalante war trotz ihres jungen Alters sehr reif, wusste was sie konnte, was sie wollte und hatte einen wundervollen Charakter. Natürlich treffen wir auch hier wieder auf unsere Götter-Clique. Obwohl wieder ein grandioser Humor eingepflechtet war, haben mich diese Szenen allerdings nicht so gepackt wie in Teil 1. Es war einfach zu viel Sticheleien die ausgeufert sind. Somit sind die over-the-top Aktionen der Götter, sowie das etwas zu klischeehafte Ende meine einzigen Kritikpunkte – Meckern auf extrem hohen Niveau! • Fazit: •
Mir hat in Teil 2 der Frauen von Troja die weibliche Protagonistin wesentlich besser gefallen als die anderen beiden, allerdings hat dafür die Qualität bei den Göttern abgenommen. Nichts desto trotz ein grandioser und würdiger zweiter Teil und ich kann es nur empfehlen!

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Schon den ersten Teil von Die Frauen von Troja fand ich toll und meine Erwartung an dieses Buch, waren wirklich hoch und was soll ich sagen,- sie wurden sogar übertroffen! In diesem Buch begleiten wir Atalante, sie ist eine sehr starke und selbstbewusste Frau und sie macht sich mit den Argonauten auf die Suche nach dem goldenen Vlies. Sie steht ihren "Mann" und lasst sich nicht so schnell von irgendwas oder irgendwem aus der Ruhe bringen. Die komplette Story wird aus der Sicht von Atalante erzählt, so dass man sich gut in sie hineinversetzen konnte. Auch gab es immer wieder kleine Perspektiven vom Olymp aus, bei denen sich die Götter zu Wort gemeldet haben. Sie haben natürlich wieder versucht, in das Schicksal von Atalante einzugreifen und das sorgte für einige Interessante Entwicklungen. Die Raufereien zwischen den Göttern, ist einfach immer wieder zum Schmunzeln und ich mag diese Perspektive total. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet, so dass ich beim lesen immer ein genaues Bild vor Augen hatte. Die enge Freundschaft zwischen Atalante und Myrtessa fand ich richtig toll, denn man merkte oft wie wichtig die beiden für den jeweiligen anderen sind. Myrtessa ist ein wirklich loyaler Charakter der alles dafür tut, um Atalante zur Seite zu stehen. Die Argonauten sind interessant beschrieben, auch wenn ich mir hier noch ein bisschen mehr Informationen erhofft hätte. Der Schreibstil von der Autorin ist wieder einmal locker und leicht, so das die Seiten nur so dahin fliegen. Mein Fazit: Mir hat dieses Buch sogar noch ein bisschen besser gefallen, als der erste Band, - einfach weil es hier eigentlich nur eine Erzählperspektive gab und der Spannungsbogen wirklich die ganze Zeit aufrecht erhalten wurde. Die Perspektiven aus dem Olymp haben mir wieder einmal richtig gut gefallen, denn diese Raufereien bringen einen immer wieder zum schmunzeln und lachen. Ich freue mich sehr auf den dritten Band und kann nur jedem dieses Buch ans Herz legen, der gerne mal etwas Historisches lesen möchte. Mein kann die Bücher auch ganz unabhängig von einander lesen! Denn sie sind in sich abgeschlossen.

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Die Frauen von Troja-Töchter des Meeres - Emily Hauser Inhalt: Vor dreitausend Jahren tobte ein Krieg, der die damalige Welt in ihren Grundfesten erschütterte: Der Trojanische Krieg hat viele Helden hervorgebracht. Hier erzählen die Frauen von Troja die Legende aus ihrer Sicht. Dies ist die Geschichte von Atalante. Das junge selbstbewusste Mädchen ist eine geschickte Jägerin und schnelle Läuferin. Als Mann verkleidet gelingt es ihr, sich Jason und den Argonauten anzuschließen. Gemeinsam mit ihnen begibt sie sich auf eine lange Reise auf der Suche nach dem Goldenen Vlies, dem magische Kräfte nachgesagt werden. Als Jason jedoch hinter Atalantes Täuschung kommt, will er sie töten lassen. Doch Hippomenes rettet Atalante. Fortan sind beide untrennbar miteinander verbunden ... Meine Meinung: Ich habe den ersten Band der Reihe gelesen und war einfach so positiv überrascht, dass ich wissen musste wie es weiter geht. Normalerweise lese ich eher historische Romane, die sich um die Königshäuser, Kaiser und die Weltkriege drehen, trotzdem konnte das Buch mich packen und in seinen Bann ziehen. Atalanta ist die Protagonistin dieses Buches. Sie ist anders als die Frauen aus dem ersten Band - was mich beeindruckt hat, denn sie ist mutig und kämpft und nimmt ihr Schicksal in die Hand. Sie sollte auf einem Berg als Opfer sterben, doch alles kam anders und sie wurde eine wunderbar mutige Frau, die ihre Wurzeln sucht und auf eine abenteuerliche Reise geht. Emily Hauser schafft es die Welt von damals aufleben zu lassen und der Leser taucht völlig ab. Er fühlt und fiebert mit Atalanta und ist ihr nah. Die wunderbar bildhaften und unglaublich authentischen Beschreibungen erleichtern es sich in diese Zeit hineinzuversetzen, die uns so gar nicht mehr vertraut ist. Ihr Schreibstil ist fesselnd, packend, bildhaft und klar. Gerade für Leser, die Angst vor alten Schriften oder verworrenen historischen Romanen haben ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Ich bin sehr auf den dritten Band dieser Reihe gespannt. Gewünscht hätte ich mir etwas mehr über die Mythologie und die Göttersagen zu erfahren.

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Auch der zweite Band der „Frauen von Troja“ Reihe konnte mich wieder von Seite eins an begeistern und in seinen Bann ziehen. Atalannte ist eine wirklich wundervolle Protagonistin. Sie ist eine wahre Kämperin und tut alles um aus ihrem tristen Leben auszubrechen und ihrem Ziel näher zu kommen. So schließt sie sich letztendlich als Mann verkleidet Jason und seinen Argonauten an und sucht das Goldene Vlies. Die Erzählung rund um ihre Geschichte, die Suche und den damit verbundenen Strapazen haben mir sehr gut gefallen, sogar ein wenig besser als Band 1. Die vielen verschiedenen Charaktere, die sich der Suche nach dem Goldenen Vlies anschließen, waren für mich zu keiner Zeit ein Problem, da der Fokus auf einige wenige gelegt wurde. Die Mythologie wurde toll mit einer teils fiktiven Story kombiniert. Der Schreibstil war, wie auch schon in Band 1, grandios und sehr angenehm zu lesen. Der Spannungsbogen wurde so gekonnt über die komplette Geschichte hinweg gespannt, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Ich bin schon sehr gespannt, wie Band 3 wird!

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